Landskron-Oberlausitzliga 2018/2019

  • Rauschwalde - Niesky 4:2


    Nieskyer Torwartproblem beschert Rauschwalde den ersten Sieg...


    Nach 20 Minuten dachte ich, dass es ein 5:0 wird. Bis auf den bärenstarken Richard Dominik in der Nieskyer Verteidigung, war das unterirdisch was dort abgeliefert wurde. Niesky hat keinen Torwart mehr und das bleibt die nächsten 3 Wochen so. Ein A Jugend Feldspieler stand zwischen den Pfosten und war komplett überfordert. 5 Schüsse aufs Tor, 4 drin und davon drei haltbare. Aber da er kein Torwart ist, kann man natürlich nicht ewig drauf rumhauen. 1:0 Wieczorek nach einer Ecke. Ein Nieskyer Verteidiger tritt raus und dadurch konnte überhaupt der Pass zum Flankengeber gespielt werden, Flanke Tor...Haltbar. Völlig sinnlose Abwehraktion. Das 2:0 das gleiche. Alles pennt und Nitsche holt sich einen langen Ball, weil einfach kein Verteidiger mit rennt. Schneller Pass in die Mitte und dort steht auch kein Verteidiger und Fettke hat keine Mühe. Wer nun dachte, dass Rauschwalde ein Feuerwerk abzieht sah sich enttäuscht. Hab das ja schon oft erwähnt, mir gefällt dieses Ball geschiebe in Carsten Ramelow Manier nicht, aber jeder wie er will. Zumindest ging das wohl Niesky auch auf den Keks und sie spritzen nun mal dazwischen und schickten öfter mal Manuel Wenzel der Pfeilschnell ist auf die Reise. Nach Dominik der Beste Mann auf dem Platz. Eine so eine Aktion hätte fast den Anschluss gebracht. Wenzel geht durch, Pass auf Günter und Stübner pariert hervorragend. Das erste Achtungszeichen war gesetzt. Der GFC weiter im 50% Modus und in der 42. Minute kann Günter einen langen Freistoß einköpfen. Hier sah Stübner nicht gut aus. Halbzeit.

    5 Minuten nach der Halbzeit wird wieder ein querschiebe Pass abgefangen, Wenzel ist durch und spielt Günter Klasse frei. Der lässt es sich nicht nehmen und erzielt das 2:2. Für ihn freue ich mich natürlich am meisten, da ja immer noch viele "Trainergrößen" glauben dass er Verteidiger ist....

    Der GFC hatte wohl nun das Gebelzig Spiel im Kopf und fast wäre es auch so gekommen, wenn Niesky einen Torwart gehabt hätte. Wieder hat Nitsche in einer Seelenruhe den Ball auf links und kann Hensolt freispielen. Sein eigentlich harmloser Schuss geht ins Tor. Nitsche machte heute ein gutes Spiel, obwohl das gar nicht sein Wetter ist.

    Bei Niesky ließen nun die Kräfte nach. Wieder ein Aussetzer in der Nieskyer Abwehr, dann ein Sinnlosfoul mit Ansage hinterher und Wieczorek macht sein zweites Tor durch einen mehr als haltbaren Freistoß. Aber was willste machen ohne Torwart. Wenn das für Rauschwalde wieder schief gegangen wäre, hätte es wohl schon eine Minikrise gegeben. So gewannen sie mit viel Glück und ordentlicher Schützenhilfe der Nieskyer doch noch. Niesky muss jetzt drei Wochen überstehen und aufpassen das man nicht zu weit unten rein kommt. In Schleife wird es wohl Haue geben, gegen Kemnitz reicht es vielleicht und gegen Holtendorf sollte dann Pätzold wieder da sein....

    " Viele Zitate im Internet sind erstunken und erlogen"

    Karl Marx (1818-1883)

  • SV Neueibau – Bertsdorfer SV 5 : 1 ( 3 : 0 )


    Der Neuling hatte sich viel vorgenommen, denn in den ersten Minuten spielten nur die Gäste. Schon nach fünf Minuten der erste Aufreger. Ein langer Ball fliegt in den Neueibauer Strafraum – Patrick Kamke ruft Leo – und trifft natürlich nicht den Ball, sondern haut den Bertsdorfer Stürmer um – gelbe Karte und Elfer für Bertsdorf – Maximilian Frerich tritt an und fabriziert eher eine Rückgabe als einen Torschuß – Patrick Kamke bügelt seinen Fehler aus und hält den schwachen Elfer. Bertsdorf macht weiter Druck nutzt aber seine Möglichkeiten nicht. So kommt es wie es im Fußball kommen muß. Neueibau macht mit der ersten Tormöglichkeit die Führung (übrigens ein schöner Kopfball von Kerni) und aus zwei weiteren Möglichkeiten zwei weitere Tore. So steht es zur Pause 3:0 und das Spiel ist durch. Tja, daß nennt man Effektivität, was nützen drei - vier eigene Möglichkeiten wenn man sie nicht macht. Nach der Pause lässt Neueibau nix mehr anbrennen, im Schongang leicht und locker schießen sie zwei weitere Tore. Die Gäste wirken stellenweise überfordert, nur Maximilian Frerich zerrt unermüdlich an den Ketten, sein Ehrentor fünf Minuten vor Spielende nur noch Ergebniskosmetik.

    Fazit: Die Bertsdorfer spielten keine schlechte erste HZ. bekamen aber von abgezockten Neueibauern eine Lehrstunde erteilt. Ohne an die Grenzen gehen zu müssen spielten sie einen deutlichen Heimsieg heraus. Das Schiriteam um Sandro Benad Hambach leitete im großen und ganzen gut. Das die Gäste letztendlich ohne gelbe Karte und die Gastgeber mit Zweien das Spiel beendeten, ist für mich gemessen an der Anzahl der Fouls ein Witz. :halloatall: