Landespokal 2020/21

  • So, paar Nachbetrachtungen zur Ausscheidungsrunde.


    Mit Blau-Weiß Leipzig ist der erste Landesligist sportlich gescheitert. Nächste Woche kommen mindestens drei dazu, weil es drei Landesligaderbys gibt (von denen ich zwei sehen werde).


    Ich habe inkl. Elfmeterschießen 20 Tore gesehen, kann mit meiner Ausbeute also sehr zufrieden sein. Unterhaltsam waren beide Spiele! Warum das Ergebnis aus Dürrröhrsdorf hier zweimal auftaucht, weiß ich nicht - ich habe im ÖPNV mein Smartphone nach bestem Wissen und Gewissen bedient...


    Meine Spielwahl am Sonnabend war optimal wegen der überdachten Tribüne. Trotzdem war ich bei der Ankunft klatschnass. Gesehen habe ich in der 1. HZ eine Dohnaer Mannschaft, die gut positioniert war und eigentlich alles im Griff zu haben schien. Der Pausenstand von 0:2 folgerichtig. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft ist recht hoch, das sollte man noch merken. Die landesliga-erfahrenen Degoue und Kiontke mit Steigerungsmöglichkeiten.

    Zur Pause hörte es auf zu regnen, die Seiten wurden gewechselt und die Gastgeber kamen wesentlich engagierter aus der Kabine, suchten jetzt schon früh die Zweikämpfe. Hatte sich das Anschlusstor noch nicht unbedingt angedeutet, verloren die Gäste danach für einige Minuten völlig die Übersicht und gerieten innerhalb weniger Minuten mit 2:4 in Rückstand. Auch danach steckten sie nicht auf, hatten aber keine reelle Chance mehr auf eine erneute Wendung des Spiels. Der Schlusspunkt zum 5:2 mit der letzten Aktion des Spiels in der Nachspielzeit.

    Der SVW darf sich auf Großenhain freuen, sollte da aber nicht erst in der 46. Minute anfangen, Fußball zu spielen.


    Ein kurioses Spiel erlebten die geschätzt 300 anwesenden Zuschauer (angesagt 180, bei fussball.de 213 - beides viel zu wenig!) am Sonntag in Bannewitz.

    Laubegast wollte früh alles klar machen und erspielte sich anfangs Vorteile. Bester Mann war Wappler mit der 16. Dann verteilte der SVB zwei Geschenke und der FVL führte mit 2:0. Jegliche Spannung schien aus dem Spiel zu sein, doch nun hörte Laubegast auf mit Fußball spielen. Mitte der zweiten Hälfte führten die engagierten Gastgeber dann plötzlich mit 3:2, wobei sie u.a. ihre Vorteile im Kopfballspiel und das nachlässige Deckungsverhalten der Gäste nutzten. Nun brachte Gästetrainer Klippel Djadou mit der Nummer 4, der sichtlich Lust am Fußballspielen hatte, zum 3:3 ausglich und weitere Akzente setzte. Den letzten dann in Form einer Meckerei, als er gefoult am Boden lag und der Gegenspieler längst die Verwarnung kassiert hatte. Er sah jedenfalls glatt rot und es ging zehn gegen zehn weiter, da Bannewitz schon geraume Zeit nach einer gelbroten Karte in Unterzahl spielen musste. Schiri Fiedler hatte es nicht immer einfach, bei den entscheidenden Sachen lag er mMn nach meistens richtig. Laubegasts Edelfan Klaus hatte da eine ganz andere Meinung...

    In der Verlängerung gab es Siegchancen auf beiden Seiten, die letzte nochmal für die Gastgeber. Hier konnten drei Abwehrspieler einen Bannewitzer nicht stellen, so musste Scannewin kurz vor dem 16er das Foul ziehen und flog noch mit Gelbrot runter - also zwei gesperrte Spieler. Der Freistoß brachte nichts ein und im Elfmeterschießen hatte Laubegast das bessere Ende für sich. Ich glaube aber, die können viel besser Fußball spielen als sie es gestern gezeigt haben.


    Kommenden Sonntag bin ich dann an der Steirischen Straße zum Derby zwischen Laubegast und Copitz. Zuvor habe ich Fahrten nach Gröditz (Freitag) und Freital-Hainsberg (Sonnabend) geplant.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Gröditz gg. Bautzen 1 : 5 (1:3).


    Bautzen hat das Spiel von Anfang an ernst genommen. Logisches Resultat. Defensiv einige Schwächen bei Budissa.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • SC Freital gg. FC Lößnitz. 2 : 1 nV.


    Aus Gästesicht ein unnötiges Ausscheiden.


    Wilsdruff gewinnt das andere Landesligaduell im Elfmeterschießen im "Wolfsland".


    Morgen gehts nach Laubegast.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • 60 Minuten Qual


    VfB Zittau - Stahl Riesa 0:3 (0:0)


    0:1 Jakub Uhlir (64.)

    0:2 Jakub Uhlir (71.)

    0:3 Rene Müller (80.)


    Erstes Pflichtspiel der Saison und das Los bescherte Stahl die weitestmögliche Fahrt und so dauert es selbst mit dem Auto knapp 2 Stunden bis hin. Nachdem das Standuhrauto ursprünglich ausgebucht war, sagte unter anderem der Paparazzo ab, aber letztendlich gut, denn so war neben dem Fuhrparkverantwortlichen noch Platz für Einen, der den Fanbus um 8.30 Uhr verpasst hatte :stumm:.

    Samstagsmittags gen Polen muss ich allerdings auch nicht unbedingt jede Woche haben, wobei eine vollständige 178 von der A4 bis Zittau helfen würde, von den Straßenverhältnissen auf den 500 Metern auf polnischer Seite ganz zu schweigen. Selbige bescherte uns dann auch noch eine Kontrolle durch die Bundespolizei, wegen Grenzübertritts :rofl:.

    Die Anlage im Weinaupark ist schön gelegen und die Holzdachtribüne seht nostalgisch, aber die Holzbänke sind, wie ich feststellen musste, nicht sehr bequem. 190 Zuschauer fanden sich am Ende im weiten Rund ein.

    Die Gastgeber sind in die Landesklasse Ost aufgestiegen und ich dachte eigentlich, dass sie spielstärker sind und sich vor allem mehr zutrauen. Da sie sich aber mit Spielbeginn an die Mittellinie zurückzogen, musste Stahl das Spiel machen und das endete in 80 % Ballbesitz, aber nur wenig Torchancen. Trotz der halb neuformierten Mannschaft, mehr dazu mal unter der Woche bei der Landesliga, hapert es nachwievor im Spielaufbau. So kamen die Bälle oft ungenau oder als Langholz, das keiner erlaufen konnte, bzw. beim kompakt stehenden Gegner endete. Nach einer halben Stunde kam dann sogar Zittau nach vorn und Petr Svarc musste sich 2/3 mal richtig Strecken. Irgendwie war ich sehr unzufrieden mit der 1. Hälfte und Trainer Karsten Oswald brachte zur Halbzeit neue Impulse durch Pohl und 10 Minuten später Rene Müller. Tatsächlich sah es jetzt besser aus und in der 60. gab's gleich 2 Chancen nacheinander und die Gastgeber konnten den Rückstand gerade noch verhindern. Kurz darauf geschah es dann trotzdem. Die gefühlt 15. Ecke, die Ausführung der Vorherigen grauste allesamt sogar einem toten Hund, fiel am kurzen Pfosten herunter und Jakub Uhlir drückte den Ball im Gewühl schließlich über die Linie. Erleichterung machte sich breit und nur Minuten später, brachte ein perfekter Konter über Pohl und Uhlir die Entscheidung. Zittau mühte sich durchaus um einen eigenen Treffer, aber die Stahlabwehr stand relativ sicher.

    Das 3:0 durch den Goalgetter Mulln war dann das Sahnehäubchen auf dem Sieg.

    Fazit: Letztendlich sicher weitergekommen, aber da wartet noch viel Arbeit auf den Trainer und die Spieler selbst. Natürlich sind sie erst 4 Wochen zusammen, aber die Probleme im Spielaufbau scheinen dieselben zu sein. Immerhin eine deutliche Steigerung zum Lichtenstein Testspiel, nachdem Einige im Umfeld schon den Abstieg und Untergang vorhersagen.

    Nächste Woche wartet mit Mittweida allerdings ein anderes Kaliber und eine Steigerung ist Notwendig!



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:



    Nachtrag zum Freitag


    Ich war ebenfalls beim Gastspiel der Bautzner in Gröditz und sah einen letztendlich souveränen Sieg der Gäste, aber wenn sie nicht, gleich nach dem Anschlusstreffer von Tim Zeller, das 3:1 noch vor der Pause machen, wird es eventuell noch etwas enger.

    Freitagabend ist übrigens ein guter Spieltermin und freut die Groundhopper. Ab jetzt aber bitte nur noch mit Flutlicht.

    Montag ist Auslosung und ich hoffe mal, dass die Losfee nicht wieder eine Halbtagesreise zieht. Nachbar Meissen mit Extrainer Daniel Küttner hat es auch in die 2. Runde geschafft. ;)

  • Besonders erwähnt werden muss mal der FSV Blau Weiss Wermsdorf aus Nordsachsen. Sie gewannen heute mit 4:3 gg. IFA Chemnitz, nachdem sie erst am Freitagabend, unter Flutlicht in Torgau, nach Elfmeterschießen Kreispokalsieger wurden.

    Eine ganz starke Leistung! :thumbup::thumbup::thumbup:

  • Königswarthaer SV – FSV Neusalza Spremberg 1 : 3 ( 0 : 1 )


    Was für ein Pokalspiel, an Dramatik kaum zu überbieten, spielerisch nicht berauschend, mit einem Schiedsrichter der in der zweiten Hz. zum Hauptdarsteller avancierte. Erwähnen möchte ich noch, das Neusalza in der Vorbereitung ein Spiel in Königswartha machte...was man mit 8:2 gewann. Heute gings nun in der ersten Runde des Pokals wieder gegeneinander.

    Köwa begann gut , scheitert aber mit seiner ersten Chance am Gästehüter Oliver Haase. Im Gegenzug begehen die Gastgeber ein dummes, überflüssiges Foul im Strafraum und Neusalz geht mit dem Elfer in der siebten Minute in Führung.....und nun kommt der Moment, wo wohl einigen Gästespielern das Vorbereitungsspiel im Kopf erschien. Man machte nur noch das nötigste, so mancher Spieler erreichte nicht seine Normalform und manch anderer war wohl von der Königswarthaer Zweikampfführung beeindruckt. Die zweite Chance machte Kamil Kurianowicz aus Nahdistanz nicht rein, so blieb es bei der knappen Führung zur Pause.

    In der zweiten Hz. folgte der Auftritt von Schiri Stefan Gärtner. Schon in der ersten HZ. fühlten sich die Gäste bei seiner Zweikampfbewertung immer wieder benachteiligt, was aber nun folgte...?

    Den schon in der ersten HZ. mit gelb ( unbeabsichtigtes Handspiel ) verwarnten Kasper Haldas stellte er nach abermaligem Handspiel (hier springt ihm der Ball unglücklich an die Brust-Oberarm) mit gelb-rot vom Platz. Köwa macht mit dem Handfreistoß den Ausgleich. Schon kurze zeit später stellt er Paul Jockusch zur Verwunderung aller mit glatt rot vom Platz. Das war ein Allerweltsfoul was es im Spiel x-mal gibt und gelb hätte allemale gelangt. Als nächstes mußte der Neusalzaer Mannschaftsleiter mit ner Roten hinter die Werbetafel.....und dann machten die Neusalzaer mit nur noch acht Feldspielern zwei Tore. Beim ersten zieht Kamil Kurianowicz einfach mal von 25m ab...der Ball setzt vor Torhüter Christian Adler auf und ist drin. Beim zweiten glaubt Christian Adler in ein 1:1 Duell mit Anton Stehr gehen zu müssen, was er natürlich glatt verliert und schon steht es 1:3. Köwa berennt nun das Gästetor und Schiri Gärtner glänzt weiterhin mit seiner einseitigen Zweikampfbewertung. Als dies dem schon verwarnten Kapitän Gillian Köhler mißfällt, wird auch er mit gelb-rot vom Platz gestellt. Nun sind es nur noch sieben Feldspieler die aufopferungsvoll den Vorsprung bis weit in die Nachspielzeit verteidigen und am Ende in die nächste Runde einziehen. Ein Spiel, was man selbst als neutraler Beobachter nicht so schnell vergessen wird. Schiri Stefan Gärtner hatte gestern im Neugersdorfer Landesligaspiel an der Linie noch einen ruhigen Tag, der heutige war dann nicht mehr ruhig. Meines Erachtens brachte er schon in der ersten HZ. durch seine unklare einseitige Zweikampfbewertung viel Zündstoff und Unmut ins Spiel. ...und was er dem Trainer bei der Ermahnung geflüstert hat...? oder was sich sein zweiter Assi für verbale Scharmützel mit den Gästezuschauern leistete... ? dass hab ich doch gar nicht gehört.:lach:

    Die Reise hat sich gelohnt...war ein geiler Nachmittag :halloatall:

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/DiscoverTunisiacom/videos/jerusalema-sidi-bousaid-/333552854726905/

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  • An Köwa lag es nicht, zumal die Mannschaften ein eher Freundschaftliches Verhältnis haben. Die ehemaligen Neusalzaer Spieler Ralf Marrack und Patrik Maiwald trainieren Köwa. Da war keine übertriebene Härte oder gar Hass im Spiel. Ein guter Schiri zieht da nicht eine rote Karte. Die zwei Handspiele von Haldas waren alle beide unbeabsichtigt-unglücklich...da ist es fraglich ob man die überhaupt pfeifen muß ? Das Foulspiel von Jokusch ist ne gelbe und gut. Das Reklamieren-Meckern von Köhler tut man mit ner Ermahnung ab oder überhört es....zumal er das auf Köwaer Seite ständig so praktiziert hat. Er hat sich halt hineingesteigert und völlig seine Linie verloren, dass sollte einem "Unparteiischen" nicht passieren. ....außerdem ist das ja auch alles nur meine Sichtweise und so manch anderer sieht das ganz anders. Abhaken und auf zur nächsten Pokal-Runde.

    ....und Sorry, daß ich den FCO in die Landesliga komplementiert habe. :lach: Am Samstag stand Stefan Gärtner natürlich bei einem Oberligaspiel an der Linie und dort war er auch richtig gut. :halloatall:

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  • SV Oberland Spree - SV Einheit Kamenz 1 : 4 (1 : 0)


    60 Minuten konnte der Kreisoberligist aus der Westlausitz von der Überraschung träumen. Holte man eine Woche zuvor im Regen noch den Kreispokal, versprach abermaliger Regen nun einen rassigen Pokalfight gegen den Landesligisten aus Lessingstadt. Um die 120-130 Zuschauer werden wohl dabei gewesen sein.


    Das Spiel begann für die Hausherren furios. Nach einem Freistoß bekommt ein Spieler den Ball serviert und erzielte völlig freistehend das 1:0. Nur wenige Augenblicke später hätte es wohl 2:0 stehen müssen, aber die Gastgeber vergaben fast schon kläglich. Nun aber Kamenz. Eine Reihe von Chancen werden ausgelassen. Entweder reagiert der Oberländer Keeper gut, oder der Ball geht knapp drüber oder vorbei. Dieses Spiel setzt sich über die gesamte erste Halbzeit fort. Kurz vor dem Seitenwechsel musste nochmal der Einheit-Schlussmann eingreifen und einen Ball über die Latte lenken.


    Trainer Rietschel wird seine Mannen in der Kabine nochmal richtig heiß gemacht haben. Doch zunächst gab es nochmal einen "Schuss vor den Bug". Ja, wie wäre das Spiel gelaufen, wenn der Oberländer Abschluss kurz nach dem Seitenwechsel nicht knapp neben dem Tor, sondern im Gehäuse gelandet wäre.... Es war in jedem Fall der Wachrüttler zur rechten Zeit für den Favoriten. Der kommt dann per Handelfmeter nach einer guten Stunde zum Ausgleich. Praktisch im Anschluss muss es schon 1:2 stehen, aber wieder bekam der Schlussmann der Hausherren noch seine Hand hinter den Ball. Wiederum nur wenige Augenblicke später war er dann aber doch machtlos und Kamenz hatte die Partie gedreht. Der Stürmer hatte keine Mühe. In der Folge sündigte Einheit weiter mit den Chancen. Ja gar ein weiterer Elfmeter sollte nicht zum Torerfolg genutzt werden. Sollte sich das noch rächen? Nein. In der Schlussphase gelingen den Gästen noch zwei Treffer zum am Ende völlig verdienten 1:4-Endstand. Anhand der Chancen hätte das Ergebnis durchaus noch höher ausfallen können... letztlich wird man damit leben können.


    Schon in zwei Wochen wird die 2.Runde gespielt. Gelost wird heute Nachmittag in Leipzig. Im Lostopf sind dann auch die sächsischen Oberligisten dabei!


    Standuhr wird sicher alles nehmen, nur nicht ein Auswärtsspiel in Rietschen oder Weißwasser :lach::verweis:

  • Wocki hat das Spiel perfekt zusammengefasst:thumbup:. Einige unserer Spieler hatten in der Anfangsphase sehr mit dem "Fritz Walter-Wetter" zu tun. Das auch eine unterklassige Mannschaft im Pokal schwierig zu bespielen (kämpfen) ist, bedeutet den € ins Schwein. Gefallen hat mir, dass der diesjährige Jahrgang total unaufgeregt spielt. Die Achse Schidun-Häfner-Krautschik gibt den Takt schon wieder recht gut vor und über die Sturmreihe brauchen wir nicht zu reden. Probleme sehe ich immer noch im Abwehrverbund, wobei sich der junge Hagen immer besser rein findet. Taktisch reagierte Trainer Rietschel auch gut, zur zweiten Hälfte den spielstarken Schidun zurück zu ziehen. Somit wurden auch die letzten Konterversuche der tapfer kämpfenden Gastgeber abgelaufen.

    Noch ein Wort zu Gegner: super gekämpft- immer fair (auf dem Rasen und auf den Rängen:bia:) und einen (gestern) überragenden Keeper. Ansonsten hat Wocki recht: ein 3:8 hätte es auch geben können:D

  • Pokalsensation am Trassenweg bleibt aus

    SVL scheidet in der 1. Runde des Sachsenpokals gegen Landesligist Niesky aus.


    Recht unspektakulär gewinnt der Favorit aus Ostsachsen beim SVL mit 2:0 und zieht in die 2. Runde des Sachsenpokals ein. Bei strömenden Regen kamen immerhin 91 Zuschauer an den Trassenweg, um das Pokalspiel ihrer Grün-Weißen gegen die höherklassige Eintracht zu sehen.


    Die körperlich robusten Gäste hatten die Partie weitestgehend im Griff und kamen in der 24. (Hegewald) und 48. Minute (Dominik) zu ihren Toren. In der 68. Minute hatte SVL-Kapitän Gronwaldt die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Den aber verhinderte Gästekeeper Höher mit einer reflexartigen Fußabwehr. Die in der 1. Halbzeit souveräne Schiedsrichterin Brückner brannte danach ein regelrechtes “Kartenfeuerwerk” ab und verteilte auf beiden Seiten insgesamt 11 Mal Gelb.


    Der SVL riskierte mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr. Insbesondere D. Kluge und der eingewechselte Drechsel zogen noch einmal an den Ketten. Aber am Ende blieb die Pokalsensation am Trassenweg aus. Glückwunsch an die Eintracht zum Weiterkommen und viel Erfolg in den weiteren Pokalrunden sowie in der Sachsenliga.


    Der SVL startet übrigens nächsten Sonntag 15:00 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim HFC Colditz in die Landesklassesaison 2020/21.

    (KMF)


    Quelle: Homepage SV Lichtenberg http://www.sv-lichtenberg.net

  • So, die Auslosung fand schon ohne Pirnaer Beteiligung statt - der Altkreis Pirna/Sebnitz ist gleich mal komplett ausgeschieden. Bin es ja langsam gewöhnt, dass mein VfL nicht lange im Pokal verbleibt, aber nach Radebeul und zweimal Striesen nun Laubegast - muss es jedesmal bei einem Lokalrivalen passieren? Spart zumindest Kilometergeld...


    So, die Ergebnisse, die Torschützen und offiziellen Zuschauerzahlen kann jeder auf fussball.de nachlesen, das wiederhole ich hier nicht.


    Am Freitag hieß die Partie

    FV Gröditz 1911 - FSV Budissa Bautzen 1 : 5 (1:3).

    Kurz vor dem sächsischen Ferienende noch mal ausgenutzt, dass ich mit meiner Abokarte weiter fahren konnte als sonst. Die Verbindung war optimal, nur bei einer Verlängerung hätte ich auf standuhrs Dienste nach Spielschluss zurückgreifen müssen. Aber die stand nie zur Debatte.

    Es gibt Fußballspiele, da weißt du nach fünf Minuten, wie sie verlaufen und ausgehen. Dies war eines davon. Budissa wirkte von Anfang an sehr konzentriert. Hier merkte man wirklich den Klassenunterschied zwischen einer Spitzenmannschaft der Landesliga und einem Mittelklasseteam der Landesklasse. Ist nicht bös gemeint, war einfach so. Die Defensive wurde von Stefan Minge so gut es ging zusammengehalten, ansonsten waren da deutliche Unterschiede bei der individuellen Klasse. Nachdem Gröditz den ersten Respekt abgelegt hatte und etwas mitspielen wollte, schlug Budissa zweimal zu. Dann konnte sich Vrabec den Luxus erlauben, einen Elfmeter nicht zu verwandeln. Der war nicht mal unplatziert geschossen, aber von Sven Lotzmann ganz stark um den Pfosten gelenkt!

    Zeller ist bei Gröditz immer für ein Tor gut, einen langen Ball hob er gekonnt über den Budissa-Keeper zum Anschlusstor. Doch schon im Gegenzug stellt Bautzen den alten Abstand wieder her. Damit war die mögliche Spannung für die zweite Hälfte wieder aus. Die wurde weiter von Budissa kontrolliert, bei Bedarf wurde das Tempo immer mal wieder angezogen. Mein Freund Kärgi wurde Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt. Hinten offenbarte Bautzen doch einige Probleme, die ein stärkerer Gegner möglicherweise eher nutzen kann. Gröditz steckte nie auf und kam noch zu drei, vier guten Torgelegenheiten. Ein zweiter Treffer blieb den Gröditzern aber versagt. Sie haben dann ab dieser Woche Gegner auf Augenhöhe, da wird es andere Resultate geben.

    Ordentliche Kulisse, 210 Zuschauer. Schiri Leonhardt ließ beide an der langen Leine, zog erst kurz vor Schluss zwei gelbe Karten. Budissa-Trainer Henschel war mir über 90 Minuten einfach zu laut. Da wurde jede Szene angesagt, kommentiert. Wie macht der das in einem engen Spiel?

    Ganz klar: Budissa fährt am Sonnabend als Favorit zum Punktspiel nach Copitz!


    Am Sonnabend dann das erste Pflichtspiel des SCF:

    SC Freital - FC Lößnitz 2 : 1 (0:0) nV.

    Nur knapp 150 Zuschauer bei bestem Fußballwetter, aber eben Schuleingang. Die nächsten Gegner in Hainsberg heißen Grimma, Niesky und Copitz, da werden es wohl ein paar mehr werden.

    Über 90 Minuten ein gerechtes Remis, hätte ich in einem Punktspiel gesagt. Beide um Fehlervermeidung bemüht. Lößnitz spielerisch einen Tick besser, aber warum dann immer lange hohe Bälle nach vorn? So konnte man die Torchancen jeweils an den Fingern einer Hand abzählen, minimale Vorteile hier für Lößnitz.

    In der Verlängerung dann doch noch Tore, glücklicherweise alle drei direkt vor meinen Augen. Zweimal ließen sich die Gäste auskontern, das schien die Vorentscheidung. Doch gleich zu Beginn der zweiten Verlängerungshälfte verwandelten die Gäste einen klaren Elfmeter zum Anschlusstor und trafen dann noch den Außenpfosten. Zu mehr reichte es nicht. Die Mannschaft hat es versäumt, ihre leichten Vorteile in 90 Minuten in ein Tor umzumünzen.

    Insgesamt aber ein ordentliches Niveau mit einigen Längen zwischendurch, speziell in der zweiten regulären Halbzeit. Für Freital war das Gefühl, auf diesem Niveau mitspielen zu können, sicher sehr wichtig.

    Schiri Gläser ließ in der einsatzstark geführten Partie ziemlich viel laufen, selbst für meinen Geschmack etwas zuviel. In der Verlängerung zweimal gelbrot nach einer "Privatfehde".


    Am Sonntag bei strömendem Regen

    FV Laubegast - VfL Pirna-Copitz 2 : 1 (2:0).

    Laubegast im Vergleich zum Bannewitz-Spiel nicht wiederzuerkennen. Von Anfang an übernahmen sie die Initiative, während der VfL kaum in die Zweikämpfe kam. Folgerichtig hieß es schon nach 17 Minuten 2:0 durch Wappler und Labadse. Das erste Tor über links, das zweite durch die Mitte und zwischendurch noch ein wunderschöner Angriff über rechts. Ein Pfostenknaller von Labadse hätte in der 32. Minute schon alles klarmachen können. Da der sonstige Spruch "das Wetter was das beste am Spiel" nun definitiv nicht zutraf, war der Pausenstand von nur 0:2 aus meiner Sicht dann doch eher positiv zu sehen.

    Nach dem Wechsel änderten sich die Kräfteverhältnisse auf dem Platz peu a peu. Sicher mussten einige Laubegaster ihrem hohen Tempo Tribut zollen, aber vor allem waren die Gästespieler jetzt auch auf dem glitschigen Rasen präsent. Die Zweikämpfe wurden nun angenommen und immer öfter gewonnen, nur bis in den Strafraum ging es zu selten. Mehrmals wurde es mit Fernschüssen versucht, die brachten aber nichts ein. Etwa ab der 70. Minute war es dann ein Spiel auf ein Tor und in der 88. Minute staubte Tim Baumann tatsächlich zum Anschlusstreffer ab. Mehr gelang nicht, obwohl Schiri Näther sehr lange nachspielen ließ. Der hatte seine Sache insgesamt gut gemacht, auch wenn die Zweikampfbeurteilung bei diesen Platzverhältnissen logischerweise schwierig war. Je zwei gelbe Karten - noch vor zwei Jahren hätte es bei ihm ein Kartenfestival gegeben. Ich sehe da bei ihm eine positive Entwicklung - und die Liga braucht schli8eßlich junge Schiedsrichter, die es auch können.

    Übrigens haben es die Laubegaster von allen Vereinen am genauesten mit dem Hygienekonzept genommen, am Ende machte aber doch jeder, was er wollte. Offiziell über 150 Zuschauer, sehr großzügig gezählt. Da ich das ganze Spiel neben unserer Trainerbank stand, kann ich die Gästezahl nicht genau sagen, es waren mindestens sieben. Vor einem Jahr waren es wesentlich mehr - da war aber auch anderes Wetter!

    Mund abwischen, und gegen Bautzen besser machen!


    Die nächste Runde hält auch paar Paarungen für mich bereit, falls ich hier verweile - nach gegenwärtiger Planung bin ich aber ein Stückchen weiter weg und verzichte auf die Runde komplett.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

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