Beiträge von Steffen

    Muss ganz vorn natürlich "2019/20" heißen. Weiß nicht, wie ich auf die 19 komme. So kann das nichts werden, wenn ich hundert Jahre hinterher hänge...

    Striesen musste heute übrigens die Ehre der Stadt Dresden retten, denn Eislöwen, Volleyballerinnen, Elbflorenz u. Titans haben allesamt verloren. Gut, dass Dynamo nicht gespielt hat!

    so, nun ist der Landespokal 1919/20 für den VfL nach einem blutleeren Auftritt in Striesen wieder mal Geschichte. Inwieweit das auch auf mich selber zutrifft, warte ich ab. Morgen jedenfalls fahre ich nicht nach Neusalza. Wenn überhaupt, schaue ich mir noch mal die Striesener an, falls die wieder zuhause ran dürfen.


    SG Dresden-Striesen - VfL Pirna-Copitz 2 : 0 (2:0)


    1:0/29. Jonathan Schulz aus Nahdistanz im Nachsetzen nach einem Freistoß von links

    2:0/42. Maximilian Dietze. Clever ausgespielte Überzahlsituation nach einem haarsträubenden Abspielfehler im Copitzer Aufbauspiel.


    Etwa 180 bis 200 Zuschauer, darunter 35 bis 40 enttäuschte Gäste. Auch der schon zuvor aus dem Pokal ausgeschiedene Marius Riedel war dabei.


    SR Ludwig Diener hatte alles im Griff.


    Die Hinfahrt per Bahn und Bus (beim Einsteigen in die 65 kam sofort ein Kontrolleur!) diesmal mit dem Copitzer Stadionsprecher Marko, der eigentlich nur sehr selten auswärts mitfährt. Auf der Rückfahrt in sammys Auto gestand er, dass bei seinen wenigen Auswärtsfahrten der VfL noch nie gewonnen hat und er in näherer Zukunft auf weitere Versuche verzichten wird. Das lässt hoffen...


    Herrlichstes Frühlingswetter im Oktober mit Blick auf den Dresdner Fernsehturm, es sollte aus Copitzer Sicht das beste am Spiel werden. Sah es anfangs nach einer eher mauen Kulisse aus, kamen dann bis Mitte der ersten Halbzeit doch noch ne ganze Menge Leute zur Bärensteiner Straße. Die sahen zunächst Sommerfußball mit optischen Vorteilen für den VfL, ohne dass der wirklich Torgefahr erzielen konnte. Man glaubte, das Geschehen im Griff zu haben und kam zu einigen Ecken (am Ende wohl etwa 10:1 für Copitz) und Freistößen - die brachten aber allesamt nichts ein. Die Gastgeber warteten ab und nahmen im Mittelfeld die Zweikämpfe an, kamen aber zunächst auch nicht zum gegnerischen Strafraum. Das Führungstor fiel beinahe aus dem Nichts - aber bezeichnend, dass der unterklassige Verein seine erste Standardchance nutzte, während der VfL aus seinen Standards kein Kapital schlagen konnte. Im Gegenzug trotzdem beinahe der Ausgleich, hier lenkte der Striesener Keeper einen Kopfball reaktionsschnell über die Latte. Auch in der zweiten Hälfte musste er nur einmal so energisch eingreifen.

    Das 2:0 bereitete der VfL selbst vor, es folgten drei Minuten Freiwasserschwimmen bis zum Halbzeitpfiff. Es musste etwas passieren. Kemter kam zur Halbzeit rein, später Scholz und Kaiser. Alle drei passten sich dem Niveau der übrigen Mannschaft an. Positiv herausheben will ich heute nur Maximilian Unger, der jüngste VfLer auf dem Platz bemühte sich auf der linken Seite immer wieder um konstruktive Aktionen. Richie Scykalka war als Zuschauer dabei und wurde schmerzlich vermisst, aber seine Genesung macht Fortschritte. Das lässt hoffen. Aber das verletzungsbedingte Fehlen eines 21jährigen Stürmers kann nicht als Ausrede für das Ausscheiden herhalten!

    Immerhin war nach dem Wechsel etwas mehr Feuer im Copitzer Spiel. Dies führte aber in der Folgezeit nicht zu Torchancen, sondern nur zu einigen gelben Karten. Torgefahr nahezu Fehlanzeige. Ein Kopfball nach einem Freistoß touchierte die Lattenoberkante und nur noch einmal musste der Striesener Keeper ernstlich eingreifen. Für einen Landesligisten, der ja durchaus Fußball spielen kann, alles ein bisschen wenig. Etwa zehn Minuten vor dem Schluss krachte ein Ball an den Copitzer Pfosten, nachdem im eigenen Strafraum wieder mal ein großes Durcheinander herrschte.

    So sehnten sich irgendwie alle nach dem Schlusspfiff - die einen waren mit dem 2:0 mehr als zufrieden, die anderen hätten wohl auch bis zur jetzigen Stunde den Ball nicht über die Linie bekommen. Solche Tage gibt es, aber sie sollten nicht zu häufig vorkommen. Ich hatte von außen jedenfalls den Eindruck, die Spieler sind nur mit 95 Prozent bei der Sache - und das reicht nicht gegen eine Mannschaft, die ja durchaus Ambitionen hat, einmal wieder um Punkte auf den VfL zu treffen.


    Glückwunsch an den verdienten Sieger! Wie gesagt, vielleicht komme ich noch auf ein Pokalspiel vorbei. Auf einen weiteren Pokalauftritt des VfL an der Bärensteiner Straße habe ich aber in den nächsten Jahren definitiv keine Lust! Mögen dies die Auslosungsgötter verhindern...


    Raus aus dem Pokal ist raus aus dem Pokal. Ich weiß jetzt nicht, was besser ist: schlecht zu spielen und verdient zu verlieren wie der VfL oder drei Tore zu erzielen und am Ende trotzdem mit leeren Händen dazustehen wie Fortuna Chemnitz und Einheit Kamenz.


    Für den VfL geht's in Taucha weiter. Dort erwarte ich einfach eine deutlich bessere Leistung als heute. Mich hat nicht die Niederlage enttäuscht, sondern die Art und Weise. Darauf habe ich nächste Woche keinen Bock!

    Meine persönliche Bilanz heute war verheerend: erst ein 0:2 in Dresden (völlig verdient) und dann eine Halbzeit in Copitz mit einem 0:1. Zum Glück kam ich erst später und der VfL legte in meiner Abwesenheit schon ein 2:0 vor. Von den "richtigen" Toren erfuhr ich im Taxi auf dem Weg vom Bahnhof zum "Willy", womit ich auch noch das lokale Gewerbe gestärkt habe. Dann ging es erst mal Cola und Bratwurst holen, bevor ich mich der Begrüßung der Zuschauer widmete (bei fussball.de steht 100, davon waren wohl etwa 70 bis maximal 80 zum Hauptspiel anwesend, die meisten Wesenitztaler hatten zu diesem Zeitpunkt bereits das Stadion verlassen). Wer wollte, konnte zuvor den ersten Heimsieg der zweiten Mannschaft sehen (3:1 gegen Wesenitztal). Noch eher schlug sich die B-Jugend achtbar, verlor aber 3:5 gegen den FSV Zwickau. Überflüssig zu erwähnen, dass das Wetter ganztägig zwischen Nieselregen und starkem Regen wechselte, zum Glück war es dazu wenigstens nicht so windig wie manchmal sonst im "Willy".

    Bevor ich mir ne Meinung zum Spiel bilden konnte, meinte ein Leipziger Rentner beim Gang zur Halbzeittoilette "Ihr seid ne Holzertruppe. Aber ihr kommt noch zu uns!". Da habe ich aber jetzt Angst vor dem Rückspiel. Vielleicht bewaffne ich mich vor Ort mit dem dann 87 Jahre alten Lutherstein vor der nahe gelegenen Kirche von Kleinzschocher, damit ich notfalls flexibel reagieren kann...

    Spaß beiseite, der Grund für die Aufregung des besagten Rentners war wohl ein Leipziger Spieler, der mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit aus welchem Grund auch immer an der Mittellinie zum Liegen kam. Sammy berichtete mir jedenfalls nur das, was oben auch zu lesen ist. Soll heißen, der VfL nutzte seine Chancen bis dahin recht effektiv.

    Nun beobachtete ich natürlich auch das Spiel und hatte anfangs zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, hier könnte noch irgendwas schiefgehen. Die Gäste spielten mit (erstens mag das der VfL und zweitens blieb ihnen bei dem Spielstand nicht viel anderes übrig), allerdings wurden sie umso harmloser, je näher sie dem von Franz Schuster erneut gut gehüteten Kasten kamen. Vor mir brannten die Gastgeber nun nicht gerade ein Angriffsfeuerwerk ab, kamen aber regelmäßig zu Torchancen. Eigentlich war ich mit dem Auftritt zufrieden, nur fehlte eben das dritte Tor zur vollständigen Klärung, wer heute die Punkte behält. Unger, Glöß per Fernschuss, Henschel mehrmals, Höer und Löwe hatten alle ihre Chancen im Laufe des weiteren Spiels - weitere Treffer blieben Fehlanzeige, weil die letzte Konzentration fehlte oder der Leipziger Torwart in letzter Konsequenz der Sieger blieb.

    Es war irgendwie umgekehrt wie letzte Woche in Kamenz, wo ein 3:0 oder 4:0 ebenso nur eine Frage der Zeit schien und mit dem Anschlusstreffer plötzlich das ganze Spiel kippte. Genau dasselbe passierte heute. Zwar kamen die Gäste nicht mehr zu einer wirklich glasklaren Torchance, aber bis zum Schlusspfiff musste gezittert werden - und das nicht wegen der Temperaturen!

    Sei es drum, am Ende waren die drei Punkte im Kasten und mit 11 Zählern aus nunmehr sieben Spielen hat der VfL die zweitbeste Zwischenbilanz seit dem Wiederaufstieg anno 2015 zu Buche stehen. Es läuft also nach Plan - genaugenommen fehlen die zwei Punkte aus dem Radebeulspiel, um mit der Punkteausbeute so richtig zufrieden zu sein.


    Die Pokalgeneralprobe des SG Striesen fiel heute ins Wasser. Hoffen wir mal, dass am nächsten Sonnabend ab 14:00 Uhr an der Bärensteiner Straße alles regulär über die Bühne gehen kann. Während der VfL erstmals seit sieben Jahren wieder ein Pokalspiel im Oktober bestreiten darf, sind doch einige Spieler in der Mannschaft, die es schon mal zumindest bis ins Halbfinale geschafft haben. Ob es soweit gehen kann, weiß ich nicht - aber jetzt, wo die Chance da ist, im Pokal etwas zu reißen, sollte die Mannschaft diese auch beim Schopfe packen! Bei einem Sieg wären wir immerhin schon im Achtelfinale. Aber dazu müssen wie gesagt erst mal die Striesener bezwungen werden! So oder so ist mir natürlich klar, dass sich am Ende des Weges weder die SG Striesen noch der VfL Pirna-Copitz für den kommenden DFB-Pokal qualifizieren werden...

    Naja, es läuft eben doch jedes Spiel anders. Ich hätte - bei allem Respekt für die Kampfkraft des SVL - nicht gedacht, dass die bei Stahl Freital eine echte Chance haben. Da war das Freitaler 3:0 vor Wochenfrist in Copitz wohl doch eher eine Folge der Schwäche des VfL als der Freitaler Stärke. Für die Copitzer kams knüppeldicke hinterher mit einem 1:7 in Freiberg an einem durchgängig gebrauchten Wochenende für den VfL. In Lichtenberg freut man sich jetzt aufs Derby gegen die Bergstädter, während der VfL gegen Wesenitztal um die ersten Heimpunkte kämpft. Ich kann dieses Spiel diesmal nicht sehen, weil ich bei Dynamo bin.

    Ich habs mir jetzt x-mal angeschaut. Wochnik ist sehr kreativ im Strafraum unterwegs. Was er sagt, weiß ich nicht. Aber mit jedem weiteren Ansehen frage ich mich, wie der Schiri aus dieser Entfernung ein Handspiel erkannt haben will. Er stand ja extrem weit weg, zeigt zielsicher auf den Punkt, dem Ranninger aber keine Gelbe Karte.

    Er hat entschieden, wie er entschieden hat. Thema abgehakt, wir haben jetzt zwei ganz wichtige Spiele gegen Leipzig und Striesen, da können wir keine Nebenkriegsschauplätze gebrauchen.

    Ich hab 18 Gäste gezählt. Mögliche Familienangehörige der ExKamenzer nicht darunter.

    Das Handspiel war nie ein Thema. Ich konnte es aus 100 Metern nicht sehen, aber wenn es so klar war, warum dafür kein Gelb? Zum Rest vergleiche ich mit der Vorwoche, wo die klare Verhinderung eines sicheren Tores durch den Keeper quasi unbestraft blieb. Gut, das war nicht Herr Ordon. Der hat in der ersten Hz auch sonst nur für Kamenz gepfiffen. Anfang der zweiten Hz, als Henschel neben dem SRA klar gefoult wurde, hätte er ohne Intervention laufen lassen. Ab da pfiff er plötzlich Copitzfreundlich.

    Schiribilanz der ketzten drei Spiele: zweimal gelbrot und drei Elfmeter gegen uns, eine 100%ige rote Karte für den Gegner nicht gefeben. Da flippt selbst der Steffen mal aus. Erstmals seit anderthalb Jahren!

    Zum Spiel: Kamenz von Anfang an besser, ich hab mit dem Ergebnis kein Problem. Das müssten die Kamenzer haben, statt 2:1 hätte es 5:0 stehen müssen, doch das verhinderte Franz Schuster.


    Kilimeterfräse wird viel zu schreiben haben. Er ist in Mittweida, wo zur Halbzeit bereits fünf Tore gefallen sind.

    Wir haben das vor Ort schon ausgewertet. Er kann ja auch nichts dafür und Kamenz hat die Geschenke natürlich angenommen.

    Nur der Imbiss in Kamenz hat Miese gemacht, weil ich den ab der 20. Minute boykottiert habe...

    Immer noch nicht beruhigt, obwohl ich zwischendurch reichlich Tore gesehen habe. Pirna gegen Freiberg 26:23, natürlich ne andere Sportart.

    Muss trotzdem noch mal Franz Schuster loben. Er kassierte heute zwar sein erstes Gegentor aus dem Spiel, zeigte aber in der zweiten Halbzeit fünf, sechs Superparaden!

    Nächste Woche steht er wieder im Kasten, ich komme gegen BW Leipzig aber erst zur zweiten Halbzeit direkt aus dem RHS.

    So, ab heute bin ich aus dem Urlaub zurück (nicht bei T. Cook gebucht) und habe mit Vergnügen die Wochenendberichte verfolgt. Zur Frage 3er, 4 er oder Perlenkette kann ich leider nichts beitragen. Dafür sitzen zwei Exprofis auf der Bank und meine taktischen Kenntnisse reichen nur zur Ergebnisbewertung. Diese wird hoffentlich am Samstag in die „richtige“ Richtung, sprich Dreier für die Männer vom Hutberg gehen (da bin ich immer noch etwas gespalten, weil ich unseren ExCapitano noch gut leiden kann). Also hoffe ich, das Steffen mit seiner nebulösen Voraussage recht behält und die Tormaschinen auf beiden Seiten den Zuschauern richtig Spaß machen. Wir sehen uns:bia::bia:

    Wir sehen uns. Ich bin ab etwa 13:10 Uhr im Stadion, wenn die insolvente Städtebahn pünktlich ist.

    Seit dem ominösen 0:4 vom April ist der VfL auswärts in sieben Pflichtspielen ungeschlagen, ich hoffe natürlich auf eine Fortsetzung dieser Serie. Auch in GRH haben wir im Frühjahr 0:4 verloren - und vor ein paar Wochen 2:0 gewonnen. So in etwa schwebt mir das vor - aber natürlich weiß ich, dass der Fußball kein Wunschkonzert ist. Also, auf ein schönes Spiel!

    Ich habe heute mehrere Stunden im "Willy" verbracht, das Fazit lautet wie letzte Woche irgendwie "nicht Fisch, nicht Fleisch":


    VfL Pirna-Copitz 07 - Radebeuler BC 08 1 : 1 (0:1).


    0:1/16. Riedel, 1:1/72. Kötzsch.


    Optimale Bedingungen, überraschend guter Besuch. 140 bis 150 Leute, auch zahlreiche Gäste darunter. Die Mannschaft von Stahl Freital sah sich noch die erste Halbzeit an.


    Schiri Seidl aus der Bierstadt Eibau hatte viele Zweikämpfe zu beurteilen, wobei ich ihn insgesamt ordentlich gesehen habe. Ließ öfter mal laufen. Die Karten zog er an den richtigen Stellen, aber: als Philipp Nufer kurz nach dem 1:1 einen halben Schritt gegen Viktor Löwe zu spät kam, ist das nach Regeln nun mal "Rot" und nicht "Gelb". Philipp hat mir nach dem Spiel auch bestätigt, dass er Glück hatte.


    Vorspiele: ich kam zur Halbzeit des B-Junioren-Spiels zwischen Copitz und Eilenburg beim Stand von 1:1. Danach traf Eilenburg Pfosten, Latte und schoss bei einem Elfmeter und weiteren Chancen den Copitzer Torwart berühmt. Wie es so kommt, gewann Copitz durch einen direkt verwandelten Freistoß fünf Minuten vor Schluss mit 2:1. Nach dem Spielverlauf ein Witz, und der Tabellenstand entspricht auch nicht unbedingt dem realen Leistungsvermögen, denn nun liegt der VfL wieder auf Platz eins. Aber zwölf Punkte aus fünf Spielen nehmen wir gern mit, das ist ein schönes Polster für den weiteren Saisonverlauf!

    Die zweite Mannschaft verlor gegen Stahl Freital klar mit 0:3, dazu gibt es bereits einen Kurzbericht.


    Beim VfL ist der gebrochene Finger von Ron Wochnik kein Thema mehr, dafür fehlt Richi Scykalka mit gebrochenem Zeh noch einige Wochen. Er würde dem Angriffsspiel des VfL definitiv gut tun!

    Die Gäste mit zwei Ex-Copitzern, Philipp Nufer und Marius Riedel. Beide sollten noch eine Rolle spielen.

    Alle Spiele zwischen beiden Mannschaften in den letzten zehn Jahren endeten mit knappen Ergebnissen. Dies sollte sich heute so fortsetzen. Es deutete sich bereits in der Anfangsphase an, dass der Gast nicht gewillt war, hier nur die Punkte abzuliefern. Der VfL hatte die üblichen Schwierigkeiten gegen relativ tief stehende Gegner und war erneut anfällig für Konter. So hieß es nach 16 Minuten 0:1, eine Kopie des zweiten Gegentreffers gegen Mittweida. Marius Riedel sagte "Danke!" und überwand Ron Wochnik im eins gegen eins. Eine Minute später die nächste Chance für die Gäste, doch größeres Unheil konnte vermieden werden. In dieser Phase entschieden die Grün-Schwarzen die Mehrzahl der Zweikämpfe im Mittelfeld für sich. Erst ab etwa der 30. Minute kam Copitz ins Spiel, die beste Chance ergab sich durch einen Henschel-Freistoß, doch auch der Abpraller ging nicht über die Linie.

    Mit dem nicht unverdienten 0:1 ging es in die Kabinen. Nun spielte der VfL Richtung Kiosk und ich betete inständig, es möge kein "deja vu" des Mittweida-Spiels geben. Dafür war aber Radebeul insgesamt nicht kompakt genug. Trotzdem musste Wochnik zweimal sein ganzes Können aufbieten, um ein mögliches 0:2 zu verhindern. Ansonsten spielte sich der zweite Abschnitt weitgehend vor meinen Augen, also in der Radebeuler Hälfte ab. Ballbesitz allein reicht aber nicht, und so langsam rannte wieder die Zeit davon. Der vielumjubelte Ausgleich war dann das Ergebnis individueller Fähigkeiten: einen Einwurf (von Kemter?) erhielt Henschel im Strafraumeck, der tanzte dort zwei Gegenspieler aus und spielte präzise zu Kötzsch. Der schlenzte den Ball mit einem Drehschuss unhaltbar für Nufer ins lange Eck. Das war noch schöner als sein Pokaltor in Bad Lausick!

    Keine drei Minuten später folgte die oben beschrieben Szene zwischen Nufer und dem schon zuvor für Unger eingewechselten Löwe. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein, doch das Signal für den Schlussspurt war gegeben. Eigentlich spielte jetzt nur noch eine Mannschaft, die Gäste waren stehend k.o. Der Siegtreffer in dieser Phase wäre absolut verdient gewesen, doch er wollte nicht mehr gelingen. Bester Abwehrspieler bei den Gästen war der lange Degoue (sorry für die evtl. falsche Schreibweise), während Kopas wieder alles aus seiner Trickkiste herauszauberte.

    Am Ende blieb es beim 1:1, weil Copitz eben nur eine Halbzeit wirklich Fußball spielte und dabei nur einen wirklich genialen Moment hatte.

    Zwei Punkte aus den letzten beiden Spielen sind jetzt nicht die erhoffte Traumbilanz, aber auch keine Katastrophe. Der VfL hat sich mit 8 Punkten im Mittelfeld einsortiert, das sind 3 bzw. 4 Punkte mehr als in den letzten beiden Jahren zur gleichen Zeit.


    Natürlich hoffe ich, dass diese Punkteausbeute in Kamenz verbessert werden kann. Aber wie ich schon befürchtet hatte, kommen die Lessingstädter langsam in Schwung. Warten wir ab, was nächste Woche passiert, auch dieses Spiel beginnt beim Stand von 0:0!

    VfL Pirna-Copitz 2. - Stahl Freital 0 : 3 (0:0).


    Am Ende eine klare Sache. Anfangs etwa 25 Zuschauer um den Kunstrasen, darunter vielleicht ein Dutzend Gäste. Im Laufe des Spiels wurden es logischerweise mehr.

    Franz Schuster wieder im Tor der "Zweiten". Nach knapp zehn Minuten lenkte er einen 25-Meter-Knaller an den Pfosten. Dann hatte Freital eine starke Phase Mitte der ersten Halbzeit, blieb aber vor dem Tor zu umständlich. Gegen Ende der ersten Hälfte erzielte der VfL Gleichwertigkeit und hatte in der 45. Minute sogar die Riesenchance zur Führung.

    Nach dem Wechsel köpften die Gäste nach einer zu kurz abgewehrten Ecke die frühe Führung (47.) und gaben das Spiel bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Die weiteren Treffer etwa in der 64. und 69. Minute. Zweimal wurde ein Ball auf der Linie geklärt und nach einem missglückten Abstoß brachten drei Gästestürmer den Ball nicht im Tor unter. Es hätte also durchaus deutlicher ausgehen können.

    Über die bessere Mannschaft gab es keine zwei Meinungen, aber etwas mehr Gegenwehr hätte ich mir in Hälfte zwo doch gewünscht.


    Achso, Gröditz gegen Heidenau 7:0. Die sind ja völlig von der Rolle, da habe ich schon fast Mitleid.

    Ein unentschiedenes Wochenende


    Ich beschränke mich heute mal auf die Fakten und schreibe nicht so viel drumherum.

    Überraschende Begegnung am Donnerstag Abend in Leipzig: Chris Auerswald hat mich in Stötteritz erkannt, wir haben ein bisschen über alte Zeiten geschwatzt. Aber er war noch im Dienst, so dauerte das keine drei Minuten. Ich soll jedenfalls alle grüßen, die ihn noch aus dem Raum Dresden/ Pirna kennen und tue das hiermit sehr gerne.

    Mein erstes Fußballspiel des Wochenendes lautete am Freitag Abend 1. FC Lok gegen BAK und endete 2:2, es war ein gutklassiges Regionalligaspiel.

    Am Sonnabend war ich dann schon mit sammy am Kunstrasen des Bruna-Plache-Stadions zur Landesligabegegnung der B-Junioren zwischen dem 1. FC Lok und Pirna-Copitz. Vor der Pause war Lok das klar bessere Team, führte aber nur mit 1:0. Nach dem Wechsel schläferte das Spiel ein bisschen ein und der VfL nutzte seine zweite Chance zum schön herausgespielten 1:1. Dies verteidigten die Jungs aufopferungsvoll bis zum letzten Eckball, den die Leipziger dann doch noch zum 2:1-Siegtreffer einköpfen konnten. Der Sieg insgesamt natürlich hochverdient, aber aus VfL-Sicht hintenraus doch ärgerlich.

    Nach dem Mittagessen im "Napoleon" waren wir rechtzeitig in Markkleeberg zum Hauptereignis:


    Kickers Markkleeberg - VfL Pirna-Copitz 1 : 1 (1:1).


    1:0/10. Blochwitz 11m.

    1:1/45. Henschel


    Offiziell 53 zahlende Zuschauer. Beim Durchzählen bin ich auf etwa 80 Leute gekommen, darunter genau 12 Gäste. Der Markkleeberger Rasen hat sicher auch schon bessere Zeiten erlebt.


    Schiri Pirogov mit kleinlicher Linie, die er auf beiden Seiten einhielt und die irgendwie zur Begegnung passte. Etwa zehn gelbe Karten, die er nicht alle geben muss. Zu zwei Szenen mehr im Text.


    Zeitgleich gewann die zweite Mannschaft des VfL mit 3:0 in Weinböhla und überholte damit Heidenau und Sebnitz in der Tabelle der Landesklasse.


    Wie immer herzliche Begrüßung am Imbiss, man kennt sich mittlerweile seit Jahren. Eigentlich bin ich gern in Markkleeberg, aber das bezieht sich nicht unbedingt auf die gebotenen Fußballspiele...


    Beim VfL fehlt nach wie vor Scykalka. Ich hab vergessen zu fragen, wie lange es noch dauert. Seine Dribblings werden schmerzlich vermisst. Sonst das derzeit beste Aufgebot. Schäfer erneut im Tor, aber Wochnik schon wieder auf der Bank.

    Bei den Kickers viele neue Gesichter, auch die beiden Ex-Copitzer Funken und Schumann hat es in andere Gefilde verschlagen.


    Um es vorwegzunehmen: es war in meinen Augen kein schönes Fußballspiel. Zwar hatte Unger gleich eine Chance für den VfL, doch schnell neutralisierte sich vieles im Mittelfeld. Zweikämpfe sollten die gesamten neunzig Minuten prägen. Der erste konstruktive Pass in Richtung Copitzer Hälfte kam in der neunten Minute, Baumann nahm gleich das taktische Foul und dafür sah er berechtigt gelb. Der folgende Freistoß flog in den Copitzer Strafraum, wo ein grüner Spieler im Laufduell mit Baumann zu Fall kam. Sicher etwas ungeschickt von "Baumi", zumal nach der vorhergehenden Szene. Schiri Pirogov sah es elfmeterwürdig, ich eher nicht. Einigen wir uns so: den kann er geben, muss er aber nicht. Der Kölner Keller hat sich jedenfalls nicht gemeldet und so stand die Entscheidung. Blochwitz verwandelte souverän, für Franz Schäfer war es in der 190. Pflichtspielminute das erste Gegentor.

    Damit war klar, dass Copitz mehr tun musste. Dies war aber gegen eine kompakte Gastgeberelf gar nicht so einfach. Die Grünhemden nahmen die Zweikämpfe im Mittelfeld an und brachten die Bälle nach vorn in der Hoffnung, einen Abnehmer zu finden. Sein angestrebtes gefälliges Kombinationsspiel konnte der VfL zu keiner Zeit aufziehen. Eigene Unzulänglichkeiten, der Gegner und der Rasen ließen es nicht zu. So hieß es auch für den VfL, nicht die Absicherung des eigenen Tores zu vergessen und ansonsten auf die individuellen Fähigkeiten zu vertrauen. Nach etwa 40 Minuten smste ich: "das Pokalspiel letzte Woche in Lausick hatte deutlich mehr Niveau" (Lausick erkämpfte übrigens zeitgleich ein 0:0 in Markranstädt, alle Achtung!). Um meine Laune etwas aufzubessern, spielte Johnny Henschel dann kurz vor der Pause im rechten Teil des gegnerischen Strafraums mit drei Gegenspielern Ringelreihen. An den Ball kam kein Markkleeberger, dafür schubsten sie den Johnny ein bisschen um. Bevor sich Pirogov überlegen konnte, ob er ein weiteres Mal Elfmeter gibt, spitzelte Henschel den Ball im Fallen in Richtung des langen Pfostens, von dem aus er ins Tor trudelte. Mit dem 1:1 zur Pause konnte ich gut leben und irgendwie hatte ich schon den Eindruck, dass nicht mehr viel passieren würde.

    In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel kampfbetont (am Einsatz aller Akteure beider Mannschaften gab es nichts zu bemängeln!), aber es fehlte weiterhin der "Pep". Balleroberungen und Ballverluste prägten das Geschehen. Drei, vier Copitzer Angriffe kamen zum Strafraum, viel mehr passierte auch auf der anderen Seite nicht. Beide Defensivreihen waren nicht fehlerfrei, aber insgesamt obenauf. Trainer Brestrich "durfte" nach einem Disput mit Progov hinter den Zaun. Franz Schäfer musste Mitte der Halbzeit einen gefährlichen Freistoßaufsetzer entschärfen und fünf Minuten vor Schluss gab es noch mal Freistoß für Markkleeberg einen halben Meter vor der Strafraumlinie. Eric Ranninger nahm nach einem vorausgegangenen Ballverlust eines anderen Spielers die Hand zu Hilfe und ging sofort Richtung Bank, es war seine zweite gelbe Karte im Spiel. Auch diesen Freistoß entschärfte Franz Schäfer und die letzten Minuten brachte Copitz in Unterzahl über die Zeit.

    Allgemeine Erleichterung beim Abpfiff, der VfL hatte sich einen Punkt erarbeitet. Die einheimischen Zuschauer waren mit der kämpferischen Leistung ihrer Mannschaft absolut zufrieden und blicken nun etwas optimistischer auf die wichtigen Spiele in Riesa und gegen Rabenstein.


    Damit hielten drei Serien:

    1) Copitz ist seit 2008 im Zentralsportpark sieglos, nunmehr mit drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Außer beim ersten dieser acht Spiele gab es auch keine einzige Copitzer Führung und gestern schon zum siebenten Mal in Folge einen 0:1-Rückstand.

    2) Markkleeberg wartet seit 16 Pflichtspielen auf einen vollen Erfolg.

    3) Auswärts ist der VfL seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Letzte Niederlage Ende April in Kamenz, dort müssen wir in vierzehn Tagen wieder hin. Seitdem hieß es 0:0 bei Rapid Chemnitz, 1:0 in Markranstädt, 2:0 in Taucha, 4:2 in Laubegast, 2:0 in Großenhain, 3:0 in Bad Lausick und nun 1:1 bei den Kickers.


    Heute holte ich mir noch den neuen Kunstrasenplatz an der Oskar-Röder-Straße in Dresden (SV Helios gegen Löbtau 3:2 in der Stadtoberliga) und sah dort anschließend auf sky ein weiteres Unentschieden, zu dem ich mir bis jetzt noch keine abschließende Meinung gebildet habe.


    Die Vorjahresaufsteiger Mittweida und Neusalza auf den Plätzen eins und zwei. Und nächste Woche erneut das Duell der beiden Führenden, diesmal beim aktuellen Tabellenzweiten in Neusalza. Allerdings zeitgleich mit Dynamo gegen Regensburg, sonst wäre das mal ein Plan.


    Am Sonnabend kommt Radebeul ins "Willy", da hoffe ich auf eine spielerisch bessere Vorstellung und drei Punkte für den VfL!

Betway Online Fussball-Wetten banner