Beiträge von Steffen

    erster Bericht 2023


    Testspiel

    Dresdner SC gg. Pirna-Copitz 1 : 2 (0:0).

    1:0/71.

    1:1/79. Wenzel.

    1:2/82. Eisoldt.


    Kalt, trocken, kaum Wind. Auf dem Kunstrasen neben der Eishalle waren etwa 40 Zuschauer zugegen plus einige vorbeilaufende "Zaungäste". 7 Gäste.


    SR Gärtner hatte sehr wenig zu tun.


    Beim VfL war eigentlich alles an Bord, was der Kader hergibt, auch die im Herbst lange verletzten Außenverteidiger Kemter und Unger wieder in der Startformation. Neu-Papa Felix Weinhold stand mit Töchterchen am Seitenrand, Bald-Papa Basti Scholz fehlte. Gleich nach drei Minuten musste Flori Glöß mit Knieproblemen runter, hoffentlich nichts Ernstes.

    Ersatztorwart Franz Schuster ist nicht mehr im Kader (ich finde es schade, aber an Ron Wochnik in Hinrundenform kommt er nicht vorbei), dafür der "ewige" Pierre Schiller die neue Nummer 2. Er sammelte in der zweiten Hälfte 45 Minuten Spielpraxis und machte seine Sache ordentlich.


    Der DSC testete mit dem "B-Kader" am Vormittag in Possendorf und unterlag 0:2.

    Zum VfL besteht eigentlich ein Unterschied von einer Liga, der auf dem Platz aber nicht zu sehen war. Dazu kennt Trainer Heinisch die Spieler des Gegners bestens.

    Das Niveau der Partie blieb während der 90 Minuten überschaubar, der DSC kam besser rein. In der 8. Minute landete ein 14-Meter-Flachschuss am Pfosten, den Ron Wochnik kaum gesehen hatte. In 2, 3 weiteren Situationen war die VfL-Abwehr etwas zu spät dran, aber schon bald war es mit der Dresdner Torgefahr vorbei. Dabei fiel durchaus auf, dass der DSC ein paar individuell gute Spieler in seinen Reihen hat.

    Ab Mitte der ersten Hälfte verlagerte sich das Spiel mehr in die andere Hälfte. Torchancen aber ebenfalls Fehlanzeige.

    Nach der kurzen Pause brachte Trainer Diebitz alle Wechsler, um später nochmals durchzuwechseln. Möglicherweise ein Vorteil in der Schlussphase, da wirkte der VfL insgesamt etwas frischer. Optisch überlegen war Copitz in der kompletten zweiten Halbzeit. Mehrere Ecken von links brachten nichts ein, Henschel prüfte den Keeper mit einem Fernschuss - doch die Zuschauer froren beim Stande von 0:0. Etwa zehn Friedrichstädter hielten sich mit Singsang warm.

    Dann fielen doch noch Tore. Der Führungstreffer des DSC hatte sich nicht angedeutet, er wurde von einem Fehlabspiel in der Abwehr begünstigt. Verlieren wollte Copitz natürlich nicht und zog noch mal an.

    Freistoß Kärger von links - Wenzel köpft ein. Ecke Henschel von rechts - Eisoldt wurstelt den Ball mit dem Oberschenkel (?) über die Linie. Am Ende wird noch ein Ball von Henschel an die Latte abgefälscht.

    Somit fand der Ligenunterschied im Ergebnis noch Ausdruck. Insgesamt war Copitz nach der Pause die etwas bessere Mannschaft - aber jeder hat gesehen, dass es der erste Test war und der DSC weitgehend auf Augenhöhe. Hoffentlich findet die Mannschaft jetzt schnell in den Rhythmus, um am 18. Februar in Radebeul topfit zu sein.

    nunja, ich weine diesem Konstrukt keine Träne nach. Aber es ist ein weiteres bedenkliches Zeichen für den Amateurfußball insgesamt und die Sachsenliga im speziellen.

    Alle Mannschaften verlieren drei Punkte außer Laubegast, Lößnitz, Striesen (die gegen Inter verloren haben) und Copitz, das noch nicht gegen die gespielt hat.

    Großer sportlicher Sieger der beiden Rückzüge ist also der FC Lößnitz, der als einzige Mannschaft zwei Niederlagen streichen kann. Aus rein Copitzer Sicht bin ich auch nicht traurig - keiner weiß, wie das Nachholespiel am 11.2. ausgegangen wäre. Dafür entgeht mir ein neuer ground.

    Ansetzungstechnisch haben nun alle Vereine eine ungeplante zweiwöchige Pause im Laufe der Rückrunde, für Laubegast gehen gleich zwei Heimspiele im Frühjahr flöten. Bei Oderwitz fallen die ersten zwei Spiele weg, bei Fortuna Chemnitz die letzten beiden.


    Kurzer Themawechsel

    Copitz bestreitet 3 Vorbereitungsspiele

    21.1. SC Freital (H)

    28.1. Dresdner SC (A)

    4.2. Rotation Dresden (H)

    Für den 11.2. wird nun sicher ein Testgegner gesucht.

    Am 18.2. Start in Radebeul. Da sollte nichts schief gehen - es sei denn, der Winter bricht überraschend aus...

    es ist keine Überraschung, Nico Däbritz übernimmt wieder das Traineramt beim VfL. Sportlich geht es nur um den Klassenerhalt. Der Verein braucht ruhigeres Fahrwasser, er kennt ja durch seine Tätigkeit in der Geschäftsstelle alle Seiten. In der Pflicht sehe ich vor allem die Mannschaft, das vorhandene Potenzial auch öfter abzurufen.

    erst mal haben sie das Spielrecht. Normalerweise müssen sie bis zum 30.4.23 mitteilen, was sie damit machen. Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt wissen sie es selber nicht. Möglicherweise droht eine Entwicklung wie bei GW Görlitz.

    Herr Kuntke von Niesky ist übrigens not amused. Er ist wohl der Meinung, in Kamenz hätte man das alles schon vor der Saison wissen müssen.

    Frisch von der Kamenzer facebook Seite;(


    Liebe Mitglieder, Fans, Sponsoren und Förderer.

    Heute war ein sehr trauriger Tag in der Geschichte des SV Einheit Kamenz.

    Unsere 1. Männermannschaft bestritt heute ihr letztes Spiel in der Landesliga. Am Donnerstag Abend traf der Vorstand die endgültige Entscheidung, den Spielbetrieb in Sachsens höchster Spielklasse nicht fortzusetzen.

    Auch wenn es in erster Linie den Spielern und Trainern, aber auch den Betreuern und Mitwirkenden, sowie denen, die zum Erfolg dieser Mannschaft beigetragen haben, wie ein Stich ins Herz vorgekommen sein muss, so musste diese schwere Entscheidung trotzdem getroffen werden. Und zwar zu Wohl aller knapp 500 Miglieder. Es ist auf Grund der finanziellen Lage einfach nicht mehr machbar. Um bereits kursierenden Gerüchten entgegen zu wirken, Einheit ist nicht Pleite! Dass dies auch in Zukunft so bleibt, machte diesen Schritt notwendig.

    Die Mannschaft und viele Leute drumherum haben bis zur letzten Sekunde mit sehr großer Leidenschaft für den Verbleib in der Liga gekämpft. Leider lassen sich manche Dinge aber einfach nicht niederringen.

    Dass die Mannschaft gewillt war, demonstrierten sie heute nochmal eindrucksvoll vor dem Spiel, als sie ein Banner mit der Aufschrift „Wir wollten weitermachen“ den Fans entgegen hielten. Emotion pur.

    Gewollt hätten das alle, nur leider nicht gekonnt.

    Bleibt jetzt nur noch Anzupacken, zu Kurbeln und zu Machen, damit wir den Nachwuchs stärken, die Sportabteilungen festigen und wer weiß, irgendwann gehts vielleicht wieder hoch.

    Und an die Fans und alle die es mit der Einheit halten, wir haben noch eine Männermannschaft welche eure Unterstützung braucht!💪🏻⚽️

    Zwei Spiele soll es am nächsten Wochenende noch geben, dann ist das Jahr 2022 in der Sachsenliga Geschichte.

    Die Jahresblianz des VfL ist nicht sehr prickelnd: 8 Siege, 4 Remis, 13 Niederlagen. Entsprechend erwartet uns im Jahr 2023 Abstiegskampf, beginnend bei Inter Leipzig.

    Ich denke, wir können das packen, wenn es noch ein, zwei Verstärkungen gibt oder nicht ständig Spieler ausfallen. Heute meldeten sich Wochnik und Scholz kurzfristig krank.

    Na gut, anderswo hat man auch Probleme. In Kamenz ist die Fortführung der Saison ungewiss und das Damoklesschwert explodierender Kosten hängt über allen Vereinen. Hoffen wir also, dass die Entscheidungen der Saison bis zum Ende auf dem Rasen fallen und nicht am grünen Tisch.


    In diesem Sinne allen eine schöne Weihnachtszeit.

    Ich wollte jetzt eigentlich noch zum Handball-Spitzenspiel auf dem Sonnenstein gehen. Bleibe aber 600 Meter von der Halle entfernt in der Wohnung meiner Mutter, der es gerade nicht so gut geht. Also gleich das Wichtigste zum Copitzer Spiel:


    VfL Pirna-Copitz gg. Handwerk Rabenstein 0 : 0.


    Etwa 70 Zuschauer, darunter um die 10 Gäste. Kalt und trocken.


    SR Seib anfangs eher mit einer lockeren Linie, sehr kommunikativ. Zog dann die Karten, als es nötig war. Kein unfaires Spiel, aber ein paar hektische Szenen in Hälfte zwo. Das Wortgefecht zwischen einem Gästespieler und einem einheimischen Zuschauer vorm Sprecherturm konnte ich nicht aufklären, da war ich gerade am Kiosk.

    Für die 80. Minute hätte ich gern den VAR gehabt oder zumindest die Torlinientechnik. Für mich war der Kopfball von Glöß hinter der Linie. SRA Schimanski sah es anders. Der wirkte auf mich in zwei, drei Situationen nicht ganz auf der Höhe - ob er in diesem konkreten Fall recht hatte, können vielleicht die Bilder von Pirna TV auflösen. Da ich heute sofort nach dem Spiel verschwunden bin, konnte ich auch nicht mehr bei den Leuten nachfragen, die näher am "Tatort" zugange waren.


    Der VfL stellte sich wieder von selbst auf. Immerhin spielten Henschel und Reck, die in der Lokalpresse noch als verletzt gemeldet wurden. Aber gerade defensiv waren erneut einige Umstellungen nötig - deshalb umso mehr ein Kompliment für die "Null" nach 93 Minuten!


    "Die Tabelle lügt nicht", dafür gibt es natürlich 3 Euro ins Phrasenschwein. Nun, hier spielten 15 Punkte gegen 29 Punkte - und dieser Unterschied war auf dem Platz zu sehen. Speziell in der ersten Halbzeit war Rabenstein die klar dominierende Mannschaft. Die erste Halbchance hatten sie in der 2. Minute und auch danach spielte sich das Geschehen größtenteils in der Copitzer Hälfte ab. Auch, weil die Gäste immer wieder die "zweiten Bälle" holten und konsequent nachsetzten. Zum Glück waren sie am bzw. im Strafraum dann mit ihrem Latein doch oft am Ende. Bis zur Pause registrierte ich eine VfL-Chance, als Philipp Kreische in aussichtsreicher Position scheiterte und 4, 5 nennenswerte Gelegenheiten für die Handwerker. Einmal touchierten sie dabei die Latte des Tores vorm Kiosk. Der VfL reagierte zumeist nur, aber mit zunehmender Spielzeit stellte man die Gäste früher und konnte sie vom Strafraum fernhalten. Das ist so ein Spiel, was am Ende vielleicht 0:3 ausgeht, wenn mal ein Ball reinrutscht - aber solange dieses eine Tor nicht fällt, ist alles möglich.

    Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild, aber die Druckphasen der Gäste wurden kürzer und das schon in der ersten Hälfte auf Konter ausgerichtete Spiel des VfL zielstrebiger. Natürlich war das kein hochklassiger Landesligafußball, aber phasenweise richtig gut anzusehen. Sowohl vom spielerischen Bemühen als auch von der Intensität der Zweikämpfe. Im Laufe der zweiten Halbzeit wechselten beide Seiten durch, ohne dass sich dadurch der Spielverlauf nennenswert änderte

    Drei-, viermal konnten Reck oder Kärger ihren Gegenspielern davonlaufen. Wichtige Entlastung, aber letztlich waren die beiden dann doch oft zu sehr auf sich allein gestellt (der sonst offensivere John Henschel erfüllte wieder wichtige Defensivaufgaben). Und einmal, in der 79. Minute, gab es die Chance für Reck, es sprang aber nur ein Eckball dabei heraus. Dieser wurde von Kärger getreten, von Glöß Richtung Tor geköpft und von einem Abwehrspieler herausgeschlagen. Ob auf oder hinter der Linie, muss ich hier offen lassen. Zumindest hatte ich für zwei Sekunden "Tor" gejubelt...

    Danach musste ich bis zur 93. Minute weiterzittern, denn die Gäste waren mit dem Punkt nicht zufrieden. Ich war froh, als der Abpfiff kam. Gegen eine spielerisch bessere Mannschaft hat sich der VfL mit viel Einsatz und Laufbereitschaft einen Punkt erkämpft! Damit hat Copitz im direkten Duell mit Rabenstein bei 7:1 Punkten und 4:1 Toren nach wie vor klar die Nase vorn.


    Trotzdem ist die Hinrunden-Heimbilanz mit 8 Punkten aus 8 Spielen nicht befriedigend. Zumal da einige durchaus glückliche Zähler dabei waren. Andererseits haben wir gegen Blauweiß, Radefeld und Kamenz jeweils mit einem Tor Differenz verloren, was in allen drei Fällen nicht sein musste. Am Ende heißt es eben doch, dass die Tabelle nicht lügt...


    Kommende Woche geht es ins Erzgebirge oder auch nicht. Der Kunstrasen in Marienberg wäre ein neuer ground für mich. Ob es da punktemäßig etwas zu holen gibt, bleibt abzuwarten. Der wichtige Nachholer bei Inter ist eine Woche vor Rückrundenbeginn angesetzt. Dort werden wohl schon wichtige Weichen gestellt!

    mein aktueller Wissensstand: Rückzug vom Rückzug.

    Einer hier im Forum ist ja mittendrin.


    Unabhängig vom konkreten Fall: wir werden in diesem Winter wohl noch einige böse Überraschungen erleben. Unser Land ist in der Krise, viele merken es im Alltag oder am Arbeitsplatz. Warum sollte ausgerechnet der Amateursport ungeschoren davonkommen?