Beiträge von Steffen

    Die alljährliche Frage in die Runde:

    Wer will in die Landesliga aufsteigen? Wer weiß Offizielles oder hat Gerüchte gehört?


    Wie siehts derzeit aus:

    - LK West: Rabenstein vorn, dahinter Fortuna Chemnitz und Marienberg. Ich denke, die beiden Erstgenannten wollen auf jeden Fall hoch.

    - LK Nord: BW Leipzig vor Zwenkau und Colditz. Blau-Weiß und Colditz haben voriges Jahr verzichtet.

    - LK Mitte: Freiberg klar vorn. Aufstiegswille ungewiss. Die Mannschaften dahinter wollen wohl eher nicht hoch. Perspektivisch könnte eine starke Freitaler Mannschaft (Fusion geplant ab 2020) oben anklopfen.

    - LK Ost: Neustadt/Spree vor Laubegast und Striesen. Neustadt wollte bereits mehrfach nicht, die beiden Dresdner Mannschaften wohl eher ja. Wobei Striesen derzeit Probleme mit seinen Nachwuchsmannschaften in den Landesligen hat.


    Hoffen wir, am 30. April Klarheit zu haben - und nicht erst Wochen danach!

    Da ich gerade noch am PC sitze: Grimma gewinnt 1:0 gegen Niesky und damit auch das siebente Spiel anno 2019. Copitz bleibt die einzige Mannschaft, die in dieser Saison bisher in Grimma punkten konnte.

    Mal nicht so hektisch! Gestern war definitiv nicht mein (Fußball-)Tag, aber trotzdem oder gerade deswegen ging es auch bei diesem Wetter erst mal in die Sächsische Schweiz. Jetzt also mein Rückblick:


    VfL Pirna-Copitz - FSV Neusalza-Spremberg 0 : 1 (0:0).


    Tor Haldas/76. per Kopfballverlängerung nach weitem Freistoß von halblinks. Sah von weitem eher wie ein Eigentor aus. Hab aber nicht nachgefragt, bin sofort nach Spielschluss (etwas frustriert, etwas durchgefroren) nach Hause.


    Gut 100 Zuschauer bei kaltem, aber wenigstens trockenem Wetter. 15 bis 20 Gäste darunter.


    SR Teichmann machte nichts Entscheidendes falsch, wirkte mir manchmal etwas zu "oberlehrerhaft". In der Schlussphase eher gästefreundlich,


    Leichtathtletikwettkämpfe junger Nachwuchssportler fanden auf dem Nebenplatz statt, Deshalb spielte die "Zweite" bereits 11 Uhr auf dem Hauptplatz und unterlag dem Tabellenzweiten Wilsdruff mit 0:3 (0:2). Ich war da noch nicht da. Der Klassenerhalt rückt in immer weitere Ferne - aber es war vor der Saison klar, dass die Landesklasse ein Abenteuer wird.


    Erfolgreich waren die A- und B-Junioren des VfL! Sie gewannen jeweils auswärts 2:1 - die "A" heute in Markranstädt und die "B" gestern in Striesen. Damit sollte der Klassenerhalt für beide Mannschaften eingetütet sein.


    Erst zwei Siege und dann zwei Niederlagen. So lautet in den letzten acht Spielen das Muster beim VfL. Leider konnte die Mannschaft nicht an die "Festspiele" wie gegen Lößnitz oder Markkleeberg anknüpfen, aber das kann man auch nicht jede Woche erwarten. Wenn es dann eng wird, fehlt irgendwie die Cleverness, einfach mal einem Punkt mitzunehmen.

    Bis auf Kluttig war alles an Deck, trotzdem lief es spielerisch eigentlich während der gesamten neunzig Minuten nicht rund. Das lag natürlich auch am Gegner. Der war nicht übermächtig wie der GFV in seiner Tagesform vor Wochenfrist, aber körperlich robust und taktisch hervorragend eingestellt. Hinten ließen die Gäste fast überhaupt nichts zu, bei Ballgewinn im Mittelfeld versuchten sie blitzschnell ihre Spitzen in Position zu bringen. So entstanden in der ersten Halbzeit drei Überzahlsituationen. Einmal wurde sie schlecht ausgespielt, zweimal klärte Wochnik hervorragend. Eine Gästeführung zur Pause wäre absolut verdient gewesen, aber nach einer Tändelei in der Abwehr hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff Flori Kärger plötzlich die VfL-Führung auf dem Fuß und scheiterte.

    In Halbzeit zwo spielte Copitz Richtung Kiosk und war deutlich aktiver als zuvor. Nach einem Freistoß köpfte Basti Scholz den Ball an den Pfosten, aber insgesamt blieben Torchancen weiterhin absolute Mangelware. Gedanklich war ich schon auf das Unentschieden eingestellt. Wie so häufig, entschied dann ein Standard die Partie. Das Tor kam ausgerechnet in einer Phase, in der wenig auf eine Gästeführung hindeutete. Bis zum Schluss war der VfL um den Ausgleich bemüht - aber irgendwie hatte man gestern schon den Eindruck, da fällt auch bis Mitternacht kein Tor. Schade drum, ein Remis hätte den gezeigten Leistungen über 90 Minuten insgesamt entsprochen. Mund abwischen, weiter geht's.


    Am nächsten Spieltag geht's nach Kamenz. Vor zwei Wochen hätte ich gesagt "offener Spielausgang". Stand heute ist Kamenz klarer Favorit. Wie es dann auf dem Platz ausgegangen ist, ist in weiteren vierzehn Tagen hier nachzulesen...


    Bis dahin allen Usern ein frohes Osterfest. Ich habe zwei Wandertage, einmal groundhopping und einmal Dynamo geplant und sehe schon kommen, welcher Tag mir die wenigste Freude bereiten wird...

    In Olbernhau brennt der Baum. Der Rücktritt von Trainer Dieske im Januar war wohl nur der Anfang vom Chaos. Gestern wurde das Spiel der zweiten Mannschaft abgesagt, damit die erste Mannschaft vollzählig werden konnte. Die hat sich dann wohl ordentlich geschlagen (0:2 gegen Lößnitz).

    Ich werde mir wohl am 2. Juni gegen Kamenz noch den Ground holen müssen...

    Chancenlos!

    Bringen wir es hinter uns:


    Großenhainer FV - VfL Pirna-Copitz 4 : 0 (2:0).


    Tore Walther (8.), Kopfball nach der dritten Ecke und dann dreimal ein gewisser Witschel (45.+1., 48., 73.)


    190 Zuschauer, darunter 16 gesichtete Copitzer, Ex-VfL-Spieler Marcel Reck und mindestens zwei Riesaer (einer davon Standuhr). Das schönste aus Copitzer Sicht war das Wetter!


    SR Meißner machte nichts Entscheidendes falsch, ließ mir aber zuviel Rustikales durchgehen. Dem 4:0 ging für mich ein Stürmerfoul voraus. War heute nicht entscheidend.


    Hauptgesprächsthema im weiten Rund vor dem Spiel: wie konnte der GFV vorige Woche in Riesa verlieren? Die anwesenden Copitzer konnten nichts zur Meinungsbildung beitragen, da sie dort nicht dabei waren.


    Nach dem Spiel wird sich mancher gefragt haben, warum es der GFV heute so einfach hatte. Das kann ich auch nicht so ganz beantworten. Aber es gibt ja sogar Bundesligaspiele zwischen Tabellennachbarn, die stehen schon zur Halbzeit 4:0...


    Erwartet hatte ich ein Spiel auf Augenhöhe - es wurde eine ganz einseitige Partie. Beim VfL Ron Wochnik wieder im Tor, ansonsten bis auf Tim Baumann alles an Deck. Großenhain ist ja vor allem offensiv brutal stark besetzt. Heute war aber die ganze Mannschaft heiß und nahm sofort die Zweikämpfe an. Während des ganzen Spiels kam der VfL nie richtig rein und war immer einen Schritt zu spät. Geschätzte Zweikampfquote 75 Prozent für die Gastgeber, in der Luft noch etwas deutlicher. Der VfL bekam kaum Entlastung, von Spielaufbau war gar nicht zu reden. Die nach vorn geschlagenen Bälle kamen postwendend zurück. Das beste war lange Zeit das Zwischenergebnis, einzige VfL-Chance ein schöner 20-Meter-Schuss von Viktor Löwe (36.). Die Hoffnung auf einen knappen 0:1-Pausenrückstand erfüllte sich nicht, weil sich in der Nachspielzeit zwei Abwehrspieler (Namen tun nichts zur Sache) von zwei Großenhainern vernaschen ließen, Paul Konrad Witschel sagte danke. Schon das dritte Gegentor für Copitz in der 45. Minute im neuen Jahr, das ist zuviel!

    Nach dem Wechsel hatte sich der VfL noch mal einiges vorgenommen, da gab es ja ein Spiel Ende Februar. Aber schon nach drei Minuten stand es 3:0 und alles war Makulatur. Beim Gastgeber blieb der zweite Torjäger Torsten Marx als Folge einer Verletzung in der Kabine. Man könnte sarkastisch meinen, er wurde heute nicht gebraucht. Die Gelbschwarzen schalteten nun einen Gang zurück und Copitz erzielte so etwas wie optische Gleichwertigkeit. Aufgegeben hat sich die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt - aber du merkst als Spieler natürlich auch, wenn weder mannschaftlich noch individuell etwas geht. Nach der ersten VfL-Ecke (am Ende waren es drei) in der 72. Minute gab es ein bisschen Durcheinander im Strafraum, ich werte das als zweite Torchance im Spiel. Eine Minute später stand es 4:0 und von nun an sehnte ich wirklich nur noch den Schlusspfiff herbei. Der kam dann ohne Nachspielzeit.


    Die Rückrunde bleibt damit ein ziemliches Auf und Ab: drei Siege, drei Niederlagen. Gab es in den ersten vier Begegnungen immer eine bessere und eine schwächere Halbzeit, so folgten letzte Woche zwei starke Halbzeiten gegen die Kickers und heute zwei schwache Halbzeiten in Großenhain. Das ist Fußball, es gibt für das Trainerteam sicher etwas auszuwerten. Aber so wie der VfL nach Spielen wie gegen Lößnitz oder Markkleeberg noch lange kein Topteam der Liga ist, so ist er auch nach Leistungen wie heute kein Abstiegskandidat. Irgendwie ist der achte Platz kein Zufall - und der wurde heute nach oben und unten abgesichert! Zum Tabellenneunten haben wir sogar noch ein Tor gutgemacht...


    Abhaken. Nächstes schweres Spiel am kommenden Sonnabend gegen Neusalza-Spremberg. Die erwarten morgen erst mal Stahl Riesa, wovon Standuhr berichten wird.


    Bewegte Bilder wird es bei der Rabenfront geben - ich weiß nicht, ob ich Lust darauf habe...

    Gestern schönstes Fußballwetter, hinten raus wurde es aber trotz Beleuchtung ziemlich dunkel:


    Bischofswerda - Lok Leipzig 0 : 2 (0:0).


    0:1/53. Ziane Flachschuss von halblinks nach Freistoß von rechts.

    0:2/91. Steinborn ENG aus 40 Metern wie im Eishockey...


    602 Zuschauer, darunter gut 100 Gäste (etwa 80 bis 90 im Block sowie ein paar vereinzelte auf der Geraden)


    SR Klemm zog die Gelben Karten, als es nötig war (2:3, wenn ich keine verpasst habe). Anfangs souverän. Mit zunehmender Dunkelheit gegen Ende konnte ich nicht mehr alle Entscheidungen nachvollziehen.


    Ein Arbeitssieg für die "Loksche". In der ersten Halbzeit Schiebock optisch überlegen, mit großem Einsatz und einigen Halbchancen. Aber je näher man dem gegnerischen Tor kam, umso ungefährlicher wurde man. Lok mit frühen Chancen nach Ecke von rechts und Freistoß von links - dann kam bis zur Pause gar nichts mehr. Nach dem Wechsel zogen die Gäste an. Vor allem der "2er" auf der rechten Außenbahn vor meinen Augen nutzte mehrfach seine Schnelligkeitsvorteile. So entstand auch der Freistoß, der zum Tor führte. Danach hatte man kaum den Eindruck, der Gastgeber könnte das Spiel noch drehen. Lok kam glanzlos zu drei Punkten, Schiebock muss seine Zähler gegen andere Truppen holen.


    Etwa genauso viele Polizisten wie Gästefans - warum eigentlich? Auf der Rückfahrt nach Dresden mit einigen Leipzigern im Zug unterhalten. Wir waren uns einig, wer NICHT DFB-Pokalsieger werden sollte...

    Der Standuhr ist für seine Stahlelf also wieder optimistisch. Bei mir ist der VfL derzeit ohnehin für die gute Laune verantwortlich, Sorgenfalten bereiten mir andere Mannschaften...

    Als braver Bürger gehe ich ja in der Regel montags bis freitags ins Büro. Vereinfacht arbeite ich bis Donnerstag für den eigenen Geldbeutel und die Sozialkassen, anschließend gibt es noch den "Freitag fürs Finanzamt". Der geht nahtlos in den "Sonnabend spielt Sachsenliga" über, und heute Vormittag habe ich das schöne Wetter für den "Sächsische Schweiz Sonntag" ausgenutzt - und festgestellt, dass mein Konditionszustand nach dem langen Winter arg zu wünschen übrig lässt! Jetzt sitze ich hier und bin zu faul, noch zu einem weiteren Fußballspiel zu gehen, obwohl ich zwei Landesklassespiele auf dem Schirm hatte.


    Etwas über den VfL zu schreiben, geht locker flockig von der Hand. Es macht derzeit einfach richtig Spaß - auch wenn ich mich wiederhole, ich finde keinen besseren Ausdruck. Mir ist klar, dass das im Fußball kein Dauerzustand ist und deshalb zum Genießen für den Augenblick:


    VfL Pirna-Copitz 07 - Kickers 94 Markkleeberg 5 : 1 (2:1).


    Torschützen siehe oben.


    Etwa 130 bis 140 Zuschauer, darunter zwei Handvoll Gäste.


    Schiri Ordon hatte mit der fairen Partie keine Probleme. Zog die gelben Karten, wenn es notwendig war, da war nichts Böses dabei.


    Rundum erfolgreiches Wochenende: Die A- und B-Junioren holten wichtige Punkte für den Klassenerhalt und gewannen jeweils gegen Budissa Bautzen. Die "B" gestern 3:0, die "A" heute 1:0.

    Die zweite Mannschaft wartet weiter auf den zweiten Saisonsieg, erkämpfte aber ein 2:2 (0:2) gegen den SV Bannewitz ohne Trainer Hieckmann. Ich war nicht dabei, da ich gestern ausnahmsweise noch für die Firma im Einsatz war. Nach einer Taxifahrt vom Bahnhof war ich aber rechtzeitig zum Hauptspiel im "Willy".


    Bei Copitz weitgehend alles an Deck. Basti Scholz (zu ihm komme ich noch) nach Trainingsverletzung ebenso auf der Bank wie Keeper Ron Wochnik - der Trainer hat keinen Grund, Philipp Nufer aus dem Kasten zu nehmen. Apropos Torhüter. Vor genau einem Jahr hielt Philipp Schumann meist bei der "Zweiten" des VfL, Philipp Nufer noch bei der A-Jugend. Gestern standen also beide auf dem "Heiligen Rasen". Tagessieger in diesem Duell eindeutig Philipp Nufer, der in meinen Augen gerade in der Strafraumbeherrschung von Spiel zu Spiel besser wird. Er hat gestern serienweise hohe Bälle sicher "runtergepflückt". Sein Gegenüber war zwar für keinen Gegentreffer direkt verantwortlich, aber mit fünf Gegentoren bist du als Torwart natürlich immer angeschmiert.

    Ich hatte gestern vor allem eines erwartet, einen sehr engen Spielausgang. So begann das Spiel auch. Die Gäste störten den VfL bereits in der eigenen Hälfte und waren anfangs auch in den Zweikämpfen oft einen Schritt schneller. In der sechsten Minute trafen sie den rechten Außenpfosten. Langsam kam Copitz ins Spiel und zu den ersten Ecken, aber eine Führung bahnte sich eigentlich nicht an. Da machte wieder mal die individuelle Klasse von Flori Kärger den Unterschied, der auf der linken Seite von der Mittellinie bis in den Strafraum marschierte und dabei mehrere Gegenspieler stehen ließ (der erste von denen hätte wohl gleich das taktische Foul ziehen sollen, wird sich der Trainer gedacht haben). "Kärgi" schloss selbst ab, Schumann konnte nur prallen lassen - und Viktor Löwe bedankte sich mit seinem ersten Treffer in der Landesliga!

    Nun übernahm der VfL langsam die Spielkontrolle, ohne dass es einseitig wurde. Wer zu früh zum Pausenbier ging, verpasste wieder etwas. Zunächst tankte sich Stefan Höer auf der linken Seite durch und passte scharf nach innen. Robert Kluttig war wohl noch mit der Fußspitze am Ball, der ins lange Eck zischte. Dann zeigte Schiri Ordon eine Minute Nachspielzeit an und nach exakt 60 Sekunden gab es Ecke für die Gäste von links. Diese wurde natürlich noch ausgeführt. Torjäger Adam setzte seinen ganzen Körper ein und wuchtete den Ball per Kopf aus Nahdistanz ins kurze Dreiangel. Marko Fischer bekam wohl auch noch etwas ab und war sauer. Seine Antwort: eine astreine Defensivleistung in Halbzeit zwo! Adam kam übrigens erst nach etwa dreißig Minuten für die Nummer 5 ins Spiel. Ich habe keine Verletzung gesehen, möglicherweise war der Markkleeberger auf der Seite von Flori Kärger einfach nur etwas überfordert.

    Also 2:1 zur Pause, nun spielte Copitz wieder zum Kiosk hin. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte begannen aber zunächst auf der anderen Seite - bis der VfL erneut die erste Torchance nutzte. Robert Kluttig spielte Doppelpass an der Strafraumgrenze, wurde im Strafraum aber etwas abgedrängt. Aber irgendwie bekam er den linken (?) Fuß noch an den Ball, der über den herausstürzenden Schumann ins lange Eck hoppelte. 3:1, die Vorentscheidung!

    In diesem Fred stehen ja schon mehrere Berichte von Markkleeberger Auswärtssiegen, der gute Tabellenstand ist auch kein Zufall. In dieser Saison fällt mir vor allem die Leistungskonstanz der Kickers auf - ab dem 3. Spieltag kaum "Ausreißer" nach oben oder unten. Die spielen einen ansehnlichen Ball, bemühen sich um die Spielkontrolle und bauen auf ihre relative Abwehrstärke sowie einige Individualisten, die immer für Tore gut sind. So haben sie vor einigen Wochen locker in Chemnitz gewonnen, wo ich dabei war und so gewannen sie auch das Hinspiel gegen einen damals etwas schwächeren VfL. Gestern betrieben sie lange Zeit einen hohen Aufwand, wurden aber nicht belohnt. Sie versuchten es auch beim Stande von 1:3 weiterhin, allerdings mit zunehmender Spielzeit immer wieder mit dem gleichen Rezept: es flogen permanent hohe Bälle Richtung Strafraum - und da räumten in der zweiten Hälfte Nufer, Fischer&Co alles ab. Nach vor ging dann immer wieder die Post ab, und hinten raus ließen bei den Gästen deutlich die Kräfte nach. Schon Kärger oder Scykalka (wie Schmidt und Scholz eingewechselt) hatten die Chancen zum 4:1. Stefan Höer blieb es dann vorbehalten, von halbrechts die Partie endgültig zu entscheiden. Den Schlusspunkt setzte Basti Scholz mit einem Schuss aus ca. 14 Metern nach einer Ecke. Dies führte dann unter den Familien Scholz und Henschel, die die Laufbahn ihrer Kinder von Anfang an begleiten, zu einigen nicht ganz ernstgemeinten Frotzeleien. Tenor: "der Johnny rennt den Rasen hoch und runter, macht ein Superspiel und dann kommt der Basti rein, steht nur rum, berührt einmal den Ball und lässt sich als Torschütze feiern!" Das zeigt aber, dass wir derzeit keine wirklichen Probleme haben. Johnny Henschel hat übrigens wirklich ein richtig gutes Spiel abgeliefert!

    Am Ende ein hochverdienter Sieg, wenn auch über 90 Minuten insgesamt etwas zu hoch ausgefallen. Aber wenn der VfL einmal in seinem Tempospiel drin ist, hat es jeder Gegner schwer. Bereits zum fünften Mal in dieser Saison gab es mindestens fünf Copitzer Treffer!

    Die Kickers wird das Resultat nicht umhauen, aber zum zweiten Mal nach dem 1:5 in Neusalza waren sie einem spielerisch starken Gegner am Ende nicht gewachsen. Interessant wird jetzt das Derby gegen Taucha, das seinerseits 5:0 gegen Olbernhau gewann.


    Danke an Riesa, dass immer wieder ein Gegenspieler vom Platz fliegt und anschließend gegen uns gesperrt ist...


    off topic: Völlig unberechenbar derzeit der Dresdner Profisport. Während die Eislöwen den Steelers ein Duell auf Augenhöhe liefern (ich war natürlich genau bei dem mit 0:4 verlorenen Spiel in der Eishalle), verloren die Volleyballerinnen gestern Abend ebenso überraschend wie verdient mit 2:3 gegen Aachen, was meine gute Sonnabendlaune aber kaum trüben konnte. Für Dynamo beginnt morgen die Woche der Wahrheit und die Handballer von Elbflorenz haben heute auch schon ein Abstiegsendspiel in Dessau. Alles nichts für schwache Nerven. Fazit: wenn du Spaß haben willst, gehe zum VfL!


    Somit empfehle ich allen hier Wohnenden und allen groundhoppern nachdrücklich die Partien

    Großenhain - Pirna-Copitz am Sonnabend, 6. April und

    Pirna-Copitz - Neusalza-Spremberg am Sonnabend, 13. April.

    ich weiß nicht, wie die Spiele ausgehen - aber ich garantiere offensiven und ehrlichen Amateurfußball von Mannschaften, die ohne jeden Auf- oder Abstiegsdruck aufspielen können!

    Möglicherweise ein bisschen offtopic, aber für die Liga interessant: In Freital bahnt sich eine Fusion der beiden LK-Vereine Hainsberg und Stahl mit dem Kreisklasseteam von Motor (die wiederum das größte Stadion haben) an. Der neue Mehrspartenverein hätte ca. 1.500 Mitglieder. Wie man aus dem Umfeld hört, soll dort perspektivisch semi-professioneller Fußball angestrebt werden, entsprechend potente Sponsoren wie Hainsberg-Papier und die Stahlfabrik gibt es ja. Rechtsverbindlich abgestimmt wird in allen Vereinen im Herbst diesen Jahres, die Gründung soll dann im Sommer 2020 erfolgen.

    Quelle: SZ, Buschfunk

    Hab davon auch gelesen. Ob dass die Animositäten speziell zwischen "Stahl" und Hainsberg beseitigen kann? Warten wir es ab. Ein starker Landesligist "um die Ecke" wäre mir jedenfalls ganz recht. Über weitere Zukunftspläne sollte man derzeit nicht spekulieren.

    Zwei Nachträge zum Spiel in Neusalza (aus der Zeitung):

    - Trainer Matthias Müller fuhr nach internem Zoff nicht mit nach Neusalza, Niki Maglica war der verantwortliche Coach

    - Marius Riedel glänzte wieder mal als zweifacher Torschütze


    19 Spieltage sind vorüber, die Tabelle ist "gerade" - ein völlig ungewohntes Bild in den letzten zwei Jahren.

    Die Rückrundentabelle sieht (bis auf zwei Ausnahmen) fast genauso aus wie die Tabelle nach der Hinserie: Grimma vorn mit 12 Zählern vor Neusalza, Markkleeberg und Großenhain mit je 10. Hinten Taucha und Glauchau mit je einem Punkt sowie Rapid noch ohne Zähler (bei schwierigem Auftaktprogramm).

    "Verlierer" im Vorderfeld Einheit Kamenz mit erst 6 Punkten (bei zwei geschossenen Toren), "Gewinner" in der unteren Tabellenhälfte Mittweida mit 7 Punkten.


    Ein richtiges Tabellenmittelfeld gibt es eigentlich nicht - und wenn, dann bildet es Copitz auf Platz 8 mit 28 Punkten. Die nächsten vier Spiele bestreitet der VfL allesamt gegen Mannschaften, die weiter vorn liegen: Markkleeberg, Großenhain, Neusalza und Kamenz. Da hoffe ich auf eine bessere Ausbeute als den einen Punkt wie in der Hinserie. Aber vor allem kann man sich ohne Druck auf hoffentlich gute Fußballspiele freuen!


    Ganz wichtige Heimspiele am Wochenende für Rapid (gegen Radebeul) und Taucha (gegen Olbernhau). Vorn wäre es für die Spannung gut, wenn Grimma in Lößnitz nicht gewinnt.

    Selbst ich als "Fußballverrückter" habe schon seit ewigen Zeiten nicht mehr den FK Teplice, Dynamo Dresden und den VfL Pirna-Copitz an einem Wochenende live gesehen. Zunächst zwei Tage schlechtes Wetter und überdachte Sitzplätze - aber heute für die Dauer unseres Ausfluges herrlichster Frühling! Das nenne ich timing, und die Punkteausbeute mit 7 Zählern (darunter ein Duselpunkt für Dynamo) stimmte auch.


    SV Olbernhau - VfL Pirna-Copitz 0 : 3 (0:3).


    0:1/8. Höer, Scorerpunkt Henschel. Schön rausgespielt.

    0:2/13. Henschel, Scorerpunkt Kärger. "Kärgi" wird lang geschickt, dringt in den Strafraum an, wird aber noch abgedrängt. Der Ball kommt zu "Johnny" und der vollendet.

    0:3/25. Eigentor Markus Scholz nach scharfer Flanke Höer von rechts.


    Etwa 180 Zuschauer um den Kunstrasen in Pockau, dazu die Spieler der beiden Kreisoberligisten aus Pockau und Oelsnitz, die sich anschließend gegenüberstanden (1:2). 16 Gäste, darunter sammy und DiRi.


    Schiri Paul Wermann machte nichts Entscheidendes falsch, überraschte aber speziell in der zweiten Halbzeit mit der einen oder anderen Entscheidung.


    Auf dem Hinweg fuhren wir an der eigentlichen Spielstätte des SVO vorbei. Mal sehen, ob ich mir diesen ground nächste Saison holen kann. Die Olbernhauer waren jedenfalls nicht unbedingt begeistert, wieder nach Pockau ausweichen zu müssen: "Weniger Zuschauer, Platzmiete und keine eigenen Catering-Einnahmen" meinte einer. Nach dem Spiel hätte er hinzugefügt: "und zweimal verloren."


    Auf dem Heimweg immer noch schönstes Wetter aber man sah schon die dunklen Wolken von Norden her kommen.


    Mit kleinen Kunstrasenplätzen hat der VfL ja durchaus seine Probleme. Aber heute war die Mannschaft (bei der Scholz, Baumann und Schmidt fehlten) von Anbeginn top eingestellt und bestimmte die Szenerie. Bereits in der dritten Minute wurde Stefan Höer freigespielt, zielte aber noch knapp am rechten Pfosten vorbei. Doch in den folgenden Minuten machte es der VfL besser und Mitte der ersten Halbzeit war im Prinzip alles entschieden - wohl wissend, was alles im Fußball noch passieren kann.

    Torwart Nufer zeigte in der 19. Minute seine erste Parade. Für ihn freut es mich besonders, dass er in seinem fünften Landesligaspiel am Ende erstmals "zu Null" gehalten hat!

    Positiv anzumerken, dass die Gastgeber während des ganzen Spiels versuchten, dem VfL mit spielerischen Mitteln Paroli zu bieten. Und immer, wenn der VfL etwas die Zügel schleifen ließ, kam der SVO dann auch zu ansehenswerten Spielzügen. Es war jedenfalls ein ganz anderes Spiel als vor zwei Wochen in Mittweida auf einem ähnlichen Platz.

    Nach dem Wechsel spielte Copitz gegen die Sonne und den schräg einfallenden Wind. Die Vorgabe war es, gleich den Deckel drauf zu machen. Aber trotz zahlreicher Chancen hüben wie drüben fiel kein weiterer Treffer. Bei den Gastgebern waren die Einwürfe der Nummer 22 halbe Ecken und sorgten für Gefahr, auch der zur Pause eingewechselte Uhlir kam hin und wieder zum Kopfball. Die größte Schrecksekunde aus VfL-Sicht in der 72. Minute, als Kay Weska auf der Linie retten musste. Vorn versäumten es die Copitzer, einen weiteren Angriff bis zum Ende auszuspielen. So blieb es bei einem stressfreien Nachmittag und einem hochverdienten 3:0-Erfolg nach einer runden Leistung, ohne dies nun überzubewerten.


    Nächster Gegner sind die Kickers aus Markkleeberg. Wenn es in der Tabelle noch ein bisschen nach oben gehen soll, sollten da drei Punkte her! Aber ich werde bei dem stressfreien Tabellenstand die folgenden Copitzer Spiele einfach genießen, denn:


    wenn du dann auf der Heimfahrt im Auto Treffer für den SC Paderborn frenetisch bejubelst, dann weißt du, bei welcher Mannschaft du in den nächsten zwei Monaten wieder permanent mit den Nerven am Ende sein wirst...


    Sonst noch: Grimma und Kamenz mühen sich zu 1:0-Siegen. Mittweida großer Sieger in der unteren Tabellenhälfte. Eigentlich können die Lößnitz spielerisch nicht das Wasser reichen, aber die werden heute genauso leidenschaftlich aufgetreten sein wie gegen uns.

    Neusalza mit sieben Toren in einer Halbzeit. Im Sinne des Wettbewerbs hoffe ich nicht, dass es bei Glauchau jetzt schon Auflösungserscheinungen gibt.

    Sieh an: wir haben Mitte März und Tschechien ist im Europapokal noch genauso vertreten wie die Bundesliga.


    Ich war am Freitag nach längerer Zeit wieder mal auf dem Teplitzer Galgenberg und habe es nicht bereut!


    FK Teplice - Viktoria Plzen 2 : 1 (2:0).


    1:0/5. Hora

    2:0/31. Moulis

    2:1/62. Rosovsky


    Offiziell 3138 Zuschauer (geschätzt 2500), darunter vielleicht 80 Gäste.


    Das Wetter wie angekündigt. Die Heimat meiner Vorfahren mütterlicherseits begrüßte uns hinter Peterswald mit einer dicken Nebelsuppe und Nieselregen. Während des Spiels störte das nicht, denn das Dach hielt dicht. Auf dem Heimweg schüttete es wie aus Kannen, während wir den Nollendorfer Pass hinauffuhren - aber sammy hat mich und Lars wohlbehalten nach Hause gebracht.


    Bei Teplice stimmten endlich mal wieder Kampf und Einsatz! Schon nach 20 Sekunden die erste Ecke (es blieb fast die einzige und sie wurde kläglich ausgeführt - aber immerhin), der dritte Angriff führte in der fünften Minute zum Führungstor. Bis dahin waren die Gäste gar nicht auf dem Platz. Doch von nun an übernahmen sie das Kommando und erspielten sich reihenweise Torchancen. Das Verhältnis am Ende irgendwo zwischen 3:12 und 4:15. Aber im Fußball zählen Tore. In der ersten Halbzeit waren die Pilsener in Strafraumnähe zu verspielt, dazu verhinderte Torwart Grigar so manchen möglichen Gästetreffer. Nach der Pause schossen die Bierstädter regelmäßig rechts vorbei, links vorbei oder drüber. Und in der 95. Minute war nochmals Grigar auf dem Pfosten. Dann pfiff der Schiri ab, obwohl zwei Spieler noch nicht genug hatten und sich einen energischen Zweikampf mit Ball von der Mittellinie bis zur Eckfahne lieferten - wohlgemerkt lange nach dem Schlusspfiff. Sie hatten ihn einfach nicht gehört, so laut wie am Freitag in den letzten Minuten war es im Stinadlech wohl schon lange nicht mehr!

    Nachzutragen: Teplice nutzte einen blitzschnell ausgeführten Freistoß zum 2:0 und die Gäste Mitte der zweiten Hälfte wenigstens eine ihrer klaren Chancen. Für eine Spitzenmannschaft war das aber eindeutig zu ineffektiv, deshalb wird der neue Meister wohl Slavia Praha heißen.

    Die Halbzeitstatistik wurde an der Anzeigetafel geliefert: 3:10 Torschüsse, davon 2:7 aufs Tor. Außerdem 45 zu 55 Prozent Ballbesitz - in Hälfte zwei dürfte das noch extremer ausgefallen sein. Doch das einzig zählende Resultat lautete nun mal 2:1!


    Die Fortuna-Liga spielt ja in dieser Saison über den 30. Spieltag hinaus und wird hinter Platz 6 bzw. 10 geteilt. Für Teplice sollte die "Zwischenrunde" 7-10 jetzt drin sein. Und ich bin ganz froh, eines der besseren Spiele im Stinadlech erwischt zu haben!

    für groundhopper:

    Neusalza gegen Glauchau am Sonntag auf dem Kunstrasen in Cunewalde.


    Was Copitz betrifft, wüsste ich auch gern, ob wir in Olbernhau, Pockau oder überhaupt nicht spielen...

    Was ist denn das für ein Wetter? Von Montag bis Donnerstag schaue ich aus dem Bürofenster und sehe so etwas wie Vorfrühling - und ab Freitag regnets! Da fiel der Kurzausflug in die Sächsische Schweiz heute wieder mal aus...

    Stichwort Freitag. Ich lasse mir jetzt Zöpfe wachsen, gehe freitags nicht mehr auf Arbeit und deklariere das als "Freitagsstreik für besseres Wochenendwetter!" oder so ähnlich (an einem auf englisch gut klingenden Slogan arbeite ich noch). Kilometerfräse, Saxsophon und Standuhr wären doch bestimmt auch dafür?

    Naja, als braver Steuerzahler weiß ich jetzt schon, wo ich mich in der kommenden Woche von Montag 8:00 Uhr bis Freitag 14:00 Uhr mehrheitlich aufhalten werde - wohl wissend, dass nicht jeder so günstige Arbeitszeiten hat. Die Zeit zwischen Freitag und Montag wird dann mehr oder weniger sinnvoll genutzt, zum Beispiel für verlorene Fußballspiele bei schlechtem Wetter:


    VfL Pirna-Copitz - FC Grimma 2 : 3 (0:1).


    0:1/23. Streubel

    1:1/51. Baumann

    1:2/53. Jackisch

    1:3/60. Jackisch

    2:3/65. Kärger


    Bei regnerischem Wetter leider nur etwa 100 Zuschauer zum Hauptspiel, darunter fünf erkennbare Gäste hinter der Trainerbank. Die Heidenauer Zuschauer vom Vorspiel beschwerten sich erst über den vollen Eintritt und wollten dann den Spitzenreiter der Landesliga doch nicht sehen.


    So schlimm wie anderswo war es in Pirna mit dem Regen nicht - störender war der heftige, böige Westwind. Hohe Bälle unterlagen also dem Zufallsprinzip.


    SR Stefan Gärtner mit einer kleinlichen Linie, die hielt er aber auf beiden Seiten konsequent durch. In der ersten Halbzeit noch ohne gelbe Karten. Die verteilte er dann reichlich, obwohl es bei viel Kampf und Einsatz nie ein unfaires Match war.


    Vorspiel Copitz2 - Heidenau 1:4 (0:2). Leider eine klare Sache. Die zweite Halbzeit dieses Spiels habe ich in der Sprecherkabine verbracht, so dass ich nicht vier Stunden draußen stehen musste.


    Beim VfL stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf. Gestern musste Basti Scholz angeschlagen passen. Mit ihm saßen nur vier Spieler auf der Bank, von denen Ron Wochnik (erster Einsatz 2019!) und Kai Kemter 90 Minuten im Vorspiel durchgespielt hatten.


    Nach dem üblichen Abtasten übernahm der Spitzenreiter schnell die Initiative auf dem Platz. Logische Folge das Führungstor Mitte der ersten Hälfte. Kurz darauf rettete Philipp Nufer zweimal glänzend gegen Jackisch - aber dessen Zeit sollte noch kommen. Copitz kam in den ersten 45 Minuten zu keinem geordneten Spielaufbau, die Gäste standen schon im Mittelfeld kompakt und waren robuster in den Zweikämpfen. Und wenn der VfL mal aufgerückt war, bestand die Gefahr von Kontern - so entstand die Doppelchance für Jackisch. Erst gegen Ende der Halbzeit registrierte ich die ersten beiden Copitzer Torschüsse, ohne dass diese gefährlich waren. So schwelgte man beim 0:1-Pausenstand vor allem in Erinnerungen an das Spiel vor vierzehn Tagen.

    Die erste Halbzeit zeigte allen Zuschauern, warum Grimma auf Platz eins der Tabelle steht. Nach dem Wechsel sahen die Besucher dann ein tolles Kampfspiel auf Augenhöhe - und am Ende ging trotz des Resultats keiner unzufrieden nach Hause!

    Gleich im Anschluss an die erste VfL-Ecke erzielte der VfL den vielumjubelten Ausgleichstreffer. Vielleicht hatten wir alle ein bisschen zu viel gejubelt, denn quasi im Gegenzug gingen die Grimmaer nach einem Angriff über die rechte Seite wieder in Führung. Im Vorfeld gab es möglicherweise eine Abseitsstellung, aber ohne die "Abseitslinie" im Videokeller in Köln lässt sich das wohl nicht mehr aufarbeiten. Egal, jetzt war es ein offenes Fußballspiel mit vollem Einsatz auf beiden Seiten. Ein Freistoß von der rechten Seite drehte mit einer leichten Zwischenberührung zum 1:3 ins Tor - ich hatte es vorher geahnt. Bei solchen drehenden Bällen sieht jede Abwehr irgendwie schlecht aus. Doch ein 1:3 ist für den VfL kein Hindernis. Kurz danach zog Flori Kärger aus etwa 20 Metern ab, der abgefälschte Ball erwischte den Gästekeeper auf dem falschen Fuß. In den folgenden 25 Minuten plus Nachspielzeit gab es zwar keine Tore mehr, aber auch keine Langeweile. Eric Prentki war im "Kampfmodus" und trieb seine Leute immer wieder an. Ein 2:4 war ebenso drin wie ein 3:3, aber letztlich behielten die Gäste kühlen Kopf und die Oberhand.


    Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Gästesieg in Ordnung. An der Leistung des VfL gab es in der zweiten Halbzeit überhaupt nichts auszusetzen, dies honorierten auch die anwesenden Zuschauer. Mich ärgert auch im Nachhinein die Niederlage in Mittweida mehr als die gestrige (in Mittweida fiel das Siegtor übrigens in der 77. Minute, nicht in der 73. Minute - das war der Pfostenschuss).


    Nach drei Rückrundenspielen 9:9 Tore - dies zeigt, wo die Copitzer Probleme derzeit liegen. Nächste Woche in Olbernhau (oder Pockau) sollte dann unbedingt wieder gepunktet werden! Nicht, dass ich auch noch bange Blicke in die unteren Tabellenregionen werfen muss...


    Vorn zieht Grimma seine Kreise. Die Kamenzer wissen derzeit wohl nicht so recht, wo das gegnerische Tor steht (Rückrundentorverhältnis 1:1) und spielten bereits zum fünften Mal hintereinander unentschieden. Lößnitz wiederum erzielt regelmäßig vier Tore, für gewöhnlich reicht das dann auch zum Sieg. Die Partie Lößnitz gegen Grimma am übernächsten Spieltag wird hochinteressant. Zumindest haben Grimma, Kamenz und Lößnitz erst mal für die Oberliga 2019/20 gemeldet. Apropos Oberliga: dort spielen Hohenstein-Ernstthal und Plauen derzeit sehr konstant. Das ist gar nicht gut, denn beide verlieren regelmäßig ihre Spiele und werden in der Tabelle immer weiter nach unten durchgereicht. Eine mögliche Konsequenz ist im Bericht von Standuhr nachzulesen.


    Die Rückrundentabelle führt Markkleeberg vor Grimma an, beide haben die volle Punktzahl. Gegen die Kickers versuchen sich nun nacheinander Stahl Riesa und Pirna-Copitz…


    Heute erst mal Abstiegskampf für die Dresdner Profisportler - Dynamo versucht in Fürth zu punkten, der HC Elbflorenz beim HSV in Hamburg. Ich schaue mir derweil das wohl letzte Saisonheimspiel der Eislöwen an. Die haben den Klassenerhalt sicher. Noch wichtiger: in der Eishalle ist es trocken. Meistens jedenfalls!


    Edit: Dynamo wird heute weder verlieren noch gewinnen - Spiel wegen Sturmwarnung abgesagt. Passt zu meinem sehr "wetterlastigen" Spielbericht. Erinnert mich an meine fahrt nach Wattenscheid 1992, wo die Absage auch sehr spät erfolgte. Aber Sicherheit geht vor, auch wenn es für die Betroffenen totale Sch… ist.

    Es war nicht Ende Februar, sondern Anfang März - das ändert nichts am Spielausgang:


    Mittweida - Copitz 2 : 1 (0:1)


    0:1/33. Scykalka von halbrechts ins lange Eck nach einem Einwurf von der Eckfahne

    1:1/57. Ryssel im dritten oder vierten Nachsetzen

    2:1/73. Pietsch Kopfball nach Ecke von rechts


    Etwa 120 Zuschauer auf der Geraden sowie hinterm Zaun Richtung Haupttribüne, 15 Gäste.


    Der Hauptplatz sah von ober sehr bespielbar aus, außerdem hätten alle Zuschauer unters Tribünendach gepasst. Aber das Interesse der Gastgeber, dort zu spielen, dürfte auch in vierzehn Tagen gegen Lößnitz sehr gering ausgeprägt sein...


    SR Nixdorf hatte alles im Griff - auch wenn das heimische Publikum jeden zweiten Pfiff lautstark kommentierte. Das ist mir schon vorige Saison in Hainsberg aufgefallen, dass das Mittweidaer Fachpublikum nur schwer zufriedenzustellen ist.


    Ich gehe mal davon aus, dass sich über dem Sportplatz eine Flugverbotszone befindet. Beim Einschießen landeten gleich mal zwei Copitzer Bälle auf dem Dach der Turnhalle nebenan, beide wurden von der Lattenoberkante dahin abgelenkt. Während des Spiels stellten die Gastgeber mit Abschlägen von Torhüter Ebersbach sowie mit ihren Befreiungsschlägen in der Schlussphase permanent neue Höhenrekorde auf.


    Ziemlich genau eine Stunde vor Spielbeginn kamen sammy und ich am Sportplatz an und blieben erst mal zehn Minuten im Auto sitzen, weil es gerade heftig anfing zu regnen. Zum Spiel dann windig, aber nur vereinzelt ein paar Tropfen von oben.


    Was bedeutet heutzutage noch ein Vorsprung oder ein Rückstand? Dortmund lag mal 9 Punkte vor den Bayern, Copitz letzte Woche 1:4 hinten und Bochum führte gestern ganz schnell mit 2:0. So gesehen, war es wohl taktisch äußerst unklug, das erste Tor des Spiels zu erzielen...


    Spaß beiseite, die Gastgeber kennen natürlich die Tabelle und sind dringend auf Punktezuwachs angewiesen. Das merkte man ihnen von der ersten bis zur letzten Minute an. Jeder einzelne Spieler in den blau-weiß gestreiften Trikots bot 105 Prozent und damit eben jene berühmten Körner mehr, die so ein Spiel am Ende entscheiden können. Die Partie also von Anbeginn sehr intensiv, wobei sich die Torchancen beiderseits in Grenzen hielten. Copitz (mit der Startformation der zweiten Halbzeit von voriger Woche) war um spielerische Lösungen bemüht, aber auf dem kleinen Platz kam es eher darauf an, die Bälle lang nach vorn zu schlagen, was die Gastgeber in Hälfte zwo dann bis zur Perfektion beherrschten. Nach der blauweißen Anfangsoffensive erzielte der VfL in der ersten Hälfte weitestgehende Ausgeglichenheit und kam durch Richi Scykalka sogar zum Führungstreffer. Das war natürlich kein Ruhekissen und das wusste die Mannschaft auch.

    Mit Wiederanpfiff legten die Gastgeber noch eine Schippe drauf und zwangen Philipp Nufer gleich zu einer Fußparade. Trotzdem hatte sich der Ausgleichstreffer dann nicht unbedingt angedeutet. Eingeleitet wurde er wie so oft im gestrigen Spiel durch einen Abschlag von Keeper Ebersbach bis in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam die VfL-Abwehr den Ball einfach nicht unter Kontrolle und im dritten oder vierten Nachsetzen war er dann drin. Irgendwie hatte sich Tim Baumann dabei noch im Gesicht verletzt und musste ausgewechselt werden. So, wie das Spiel lief, hätten sich auf Gästeseite dann alle mit dem einen Punkt anfreunden können - nicht aber die Gastgeber, die weiter Druck machten und zunächst den Pfosten und später das Tor trafen. Ich glaube, Pietsch war schon beim bisher einzigen Mittweidaer Sieg (Gesamtbilanz seit gestern 6 - 0 - 2 aus Copitzer Sicht) per Kopf erfolgreich gewesen.

    Der VfL war dann bis zur 94. Minute um den Ausgleich bemüht, aber es war immer irgendein Abwehrbein dazwischen. Es blieb beim verdienten Heimsieg, weil die Gastgeber diese Punkte einfach mehr wollten. Nächstes Wochenende auf dem "Heiligen Rasen" gegen Spitzenreiter Grimma werden wir wieder einen ganz anderen VfL erleben, da bin ich mir sicher!


    Fazit: die Punkte sind weg, aber der VfL wird in der Endtabelle deutlich vor Mittweida liegen. Vielleicht helfen den Mittweidaern die gestrigen drei Zähler, um nächste Saison wieder gegen uns zu spielen. Dann bitte im September oder April auf dem großen Rasenplatz!

    Durchaus möglich, dass Mittweida nach dem 3. Spieltag in der Tabelle vor dem VfL liegen wird. Das wäre nur eine Momentaufnahme, im weiteren Saisonverlauf werden sich die Wege beider Mannschaften in der Tabelle trennen. Aber ich habe jetzt schon das ungute Gefühl, dass sich unsere heutigen Gäste im Rückspiel (Ende Februar, wenn das Wetter mitspielt!) ganz besonders ins Zeug legen werden...

    Muss ich zum gestrigen Spiel eigentlich noch mehr schreiben oder genügt dieses Eigenzitat?


    Bericht folgt!

    Fünf Spiele des 17. Spieltages sind gespielt und nach dem Remis am Freitag gab es heute vier Favoritensiege.

    Erstes Zwischenfazit im neuen Jahr:

    - Grimma und Markkleeberg zweimal klar gewonnen

    - Kamenz zweimal Remis gespielt und dadurch vier Punkte Rückstand auf Grimma

    - Taucha und Rapid zweimal verloren, obwohl ihnen heute jeweils zwei Auswärtstore gelangen

    - Lößnitz imposante 8:8 Tore!

    - Riesa bisher die einzige Mannschaft der unteren Tabellenhälfte, die ein Spiel gewinnen konnte

    Morgen zwei weitere Spiele, Neusalza gegen Radebeul erst Ende März.

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