Beiträge von Steffen

    Da hätte ich mich betreffs "Wilsdruff genügt ein Unentschieden" fast verkalkuliert: Die kassierten tief in der Nachspielzeit noch den Ausgleich (2:2) und waren damit in der Tabelle kurz noch hinter Hartenfels Torgau gerutscht...bis diese sich, ebenfalls in der Nachspielzeit, noch zwei Gegentreffer einfingen (Endstand 8:4) - uuups, da sind meine Lindenauer knapp an der Wettbewerbsverzerrung vorbeigeschrammt, würde ich meinen...Besser hat es da die II.Ms der BSG gemacht, die in Lunzenau in der 85.min ausgleichen konnten und damit den Gastgeber in die KOL schossen: Lunzenau wäre bei einem Sieg auf Grund der besseren Tordifferenz vor Wilsdruff und Torgau (jew. 29 Punkte) eingelaufen, so aber fehlten 2 Zähler zu beiden.

    ich hab die Ergebnisse auf fussball.de verfolgt. Wilsdruff führte nach Rückstand bis tief in die Nachspielzeit mit 2:1, der Ausgleich fiel wohl erst nach dem Schlusspfiff auf den beiden anderen Plätzen. So gesehen waren sie "save", während sich Torgau und Lunzenau ein Fernduell lieferten. Solche Ergebnisse wie in Torgau am letzten Spieltag haben immer ein "Geschmäckle", aber der Spruch lautet ja bekanntlich: wenn du am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen bist, hats du während der Saison etwas falsch gemacht.

    die alte Saison wartet noch auf den letzten Spieltag, doch die neue Saison steht schon vor der Tür!


    Vorbehaltlich all der nötigen Formalien gibt es folgendes Teilnehmerfeld:


    VfL Pirna-Copitz (A)

    FV Eintracht Niesky

    FSV Oderwitz

    Radeberger SV

    Radebeuler BC

    SG Dresden-Striesen

    Hoyerswerdaer FC

    SV Wesenitztal (spielt meines Wissens seit 2003 ununterbrochen Bezirksliga/Landesklasse)

    SV Chemie Dohna

    SG Weixdorf

    Post SV Dresden

    Bischofswerdaer FV2

    SV Aufbau Deutschbaselitz

    FSV Wacker Dresden-Leuben (N)

    Heidenauer SV (N)

    VfB Weißwasser (N)


    Jegliche Prognosen sind verfrüht. Einige Diskussionen im 25/26er-Forum betreffen ja schon das neue Spieljahr.


    Geographisch 10*Dresden und Umgebung sowie 6*Oberlausitz.


    Ich freue mich auf eine Saison mit vielen Unbekannten, zwei neue grounds (Weißwasser, Deutschbaselitz) und den Austausch mit den "alten Forum-Hasen" aus der Oberlausitz - auch wenn die jetzt durch den Aufstieg von Neusalza mit spannenden Derbys etwas mehr in "meine" Sachsenliga schauen werden.


    Also, füllen wir die Seiten!

    Warum soll der letzte Spieltag besser laufen als der ganze Rest der Saison?


    Sachsenliga, 30. Spieltag

    VfL Pirna-Copitz gg. SV Tanne Thalheim 0 : 3 (0:1).


    0:1/43. Fischer.

    0:2/54. Barthold.

    0:3/68. Nitzsche.


    Etwa 60 Zuschauer, halbe halbe. Stadtfest und schwülheißes (Bade-)Wetter trugen ihr übriges dazu bei. Meine Wetterapp sagte Regen und Gewitter voraus, die aber vorbei zogen.


    Schiri Gundler eher großzügig. Im Strafraum pfiff er gar nichts. Thalheim forderte vor der Pause zweimal Strafstoß. Kölner Keller, bitte übernehmen!


    Die Spielerverabschiedungen hielten sich in Grenzen. Johann David, Lukas Meister und Enrico Krause erhielten ein Präsent. Die beiden letztgenannten wollen sich in Laubegast durchsetzen. Danke für eure Jahre beim VfL! Ansonsten haben mir viele Spieler ein Wiedersehen im August versprochen.


    Zum Spiel nur ganz kurz. Die Gäste mussten gewinnen und hoffen. Punkt 1 souverän erledigt, Punkt 2 war vergeblich. Ein Doppelpack von Roch nach der Pause entschied das Fernduell zugunsten des DSC. Dazu gewann Tapfer das "Leipziger Endspiel" gegen Lipsia.


    Etwa 30 Minuten ließen die Gäste den VfL gewähren und stellten fest, dass aus optischer Überlegenheit nahezu keine Torgefahr entstand. Aus dem Nichts dann eine Riesenchance für Barthold, der aber am langen Eck vorbei schoss. Von da an spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft und die hätte bei besserer Chancenverwertung höher gewinnen können. Copitz bis zum Schluss um den Ehrentreffer bemüht, es sollte wieder mal nicht sein.


    Irgendwie bin ich froh, dass die Saison nun vorbei ist. Zwei Siege gegen Fortuna Chemnitz und Freital2, zwei starke Remis gegen Dynamo2 und Neugersdorf. Dazu ein einziger Auswärtspunkt in Eutritzsch - das ist die komplette sportliche Ausbeute! Vielleicht sollte ich noch das Auswärtsremis beim künftigen Konkurrenten Striesen dazuzählen, um Punkte gibt es da kein Elfmeterschießen...


    Gesehen habe ich 14 Heim-, 10 Auswärts- und 3 Testspiele sowie den Pokalauftritt. Viel Freude hatte ich nicht. Im Zweifel entschied ich mich bei gleichzeitiger Ansetzung für Dynamo, das war früher oft anders. Dazu kamen 4 Landesligaspiele ohne Copitzer Beteiligung.


    Dynamo am Ende nur drei Punkte vor Taucha. Ob die Tauchaer als Topfavorit für 26/27 gelten, bleibt abzuwarten. Laubegast mit einem starken Schlussspurt noch Dritter, vorentscheidend dafür wohl das gedrehte Spiel gegen Rabenstein. Die waren danach völlig von der Rolle. Neugersdorf und Riesa werden wieder vorn mitspielen. Grimma und Bischofswerda müssen sich wohl "neu erfinden".


    Insgesamt bleibt die Liga "ostlastig", 8 Teilnehmer kommen aus dem Bezirk Dresden. Davon fünf aus meiner unmittelbaren Nähe, ich werde also das eine oder andere Spiel verfolgen. Die Eröffnung des Saisonfreds überlasse ich aber standuhr oder wem auch immer!


    Regelmäßig bin ich natürlich in der Landesklasse Ost dabei. Ich freue mich einfach darauf, dass Copitz öfter gewinnen wird! Wie oft? Darüber wage ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Prognose.

    Damit stehen zumindest auf dem Papier alle Absteiger in allen 3 Staffeln fest, oder übersehe ich etwas?

    Im Norden wird noch ein Absteiger neben Meißen, Gröditz u. Borna gesucht. Dort steigt ja - wie im Westen - auch der Viertletzte ab. Insgesamt gibt es 11 Absteiger (und 10 Aufsteiger aus den Kreisen).

    Natürlich alles unter dem Vorbehalt, dass es keine weiteren Rückzüge gibt.

    Da Meerane in der Weststaffel nicht mehr gemeldet hat, steht der Klassenerhalt von Deutschbaselitz damit auch zu 100% fest.

    Ohne vorzugreifen, haben wir nun die Zusammensetzung für 26/27.

    Copitz, Weißwasser, Wacker Leuben u. Heidenau ersetzen Neusalza, Zschachwitz, Bannewitz u. Görlitz.

    Sollte der DSC noch absteigen, muss Radebeul wohl wieder in die Nordstaffel.

    der 14. Juni war seit langem vorgemerkt als Termin des für längere Zeit letzten Auswärtsspieles außerhalb des Bezirkes Dresden. Um 10 Uhr kam ich am Chemnitzer Hauptbahnhof an, wo man sogleich daran erinnert wurde, dass Chemnitz 2025 europäische Kulturhauptstadt war. Bis 14 Uhr zog ich mein eigenes Kulturprogramm inkl. Mittagessen durch. An der Beyerstraße angekommen, erspähte ich schon sammys Wagen, womit die Rückfahrt gesichert war. Kurzum, bis etwa 16 Uhr war es ein rundum gelungener Tag.

    Dann brach das Unwetter herein:


    Sachsenliga, 29. Spieltag

    VfB Fortuna Chemnitz gg. VfL Pirna-Copitz 3 : 2 (0:1).


    0:1/2. Yoldas.

    1:1/48. 11m, 2:1/56., 3:1/61. Meier.

    3:2/68. Starke Eigentor.


    74 zahlende Zuschauer durchgesagt, es kam uns weniger vor.


    Schiri Hamzehian deutlich besser als im Dezember in Thalheim. Eigenwillige Regelauslegung bei eigener Ballberührung. Die gelben Karten mMn alle korrekt.


    Beim VfL kreiselte es in dieser Saison ja auch personell. Auf der Trainerbank soll es in der Sachsenklasse ein Trio richten. Dazu bleibt uns Torwarttrainer Timo Schutz erhalten.

    Zur Winterpause war man sich mit Stürmer Yannick Yoldas einig, um die Torflaute zu beheben. Leider ging beim Wechsel einiges schief und schlussendlich war er ab dem letzten Wochenende spielberechtigt. Da er trotz seiner Sperre bei fast jedem Spiel anwesend war, gehe ich von seinem Verbleib aus. In Chemnitz kannte man ihn wohl noch nicht. Bereits in der 2. Minute verwertete er eine Unger-Eingabe von links, zwei Minuten später scheiterte er nach Flanke von rechts am Torhüter. Danach stellten sich die Gastgeber auf ihn ein.

    Treffsicher auch Kapitän Florian Glöß, der bei einem Befreiungsschlag wenig später eine Glasscheibe im nahen Vereinsgebäude in ihre Einzelteile zerlegte. Die Haftpflichtversicherung wirds richten.

    Damit sind die Höhepunkte der ersten Halbzeit aufgezählt. Ich hatte jederzeit den Eindruck, dass Copitz das Geschehen kontrolliert. Weitere Torchancen blieben aus, beide Torhüter waren nur bei Abstößen oder Rückpässen gefordert.


    Damit zum Wetterbericht. Es war "wechselhaft" angesagt. Bis 16 Uhr fand der Wechsel zwischen Sonne, Wolken und Wind statt. Ab 16 Uhr stürmte und schüttete es eine Viertelstunde lang, bevor es mit Nieselregen weiterging. Damit erwies sich auch meine Entscheidung gegen die Regenjacke am Morgen als falsch. Doch das eigentliche Donnerwetter spielte sich auf dem Kunstrasen ab. Welche Art von Motivation die Gastgeber auch einsetzten (Zaubertrank? Regentanz?), es hat gewirkt. Eine Viertelstunde lang agierte der VfL gegen die Kombination Sturm, Regen und einen plötzlich wie entfesselt aufspielenden VfB geradezu hilflos. Zum Vollstrecker avancierte Chris Meier mit der 22, wobei Tom Tippner am scharf geschossenen Elfer fast dran war.

    Als der Regen nachließ, konnte der VfL wieder etwas Luft holen. Eine weite Eingabe von links lenkte Starke ins eigene kurze Eck, so dass es resultatsmäßig eng blieb.

    Bis zum Schluss versuchten wir es mit "kick and rush", gleichzeitig mussten wir bei Kontern aufpassen. Letztlich blieb es beim 3:2. Regengott Chris Meier wurde zum Helden des Spiels, in dem beide Teams ansonsten ihren Tabellenstand nicht verbergen konnten.


    Verabschiedet habe ich mich noch vom Stadionsprecher, der im Herbst dem Pirnaer "Tom Pauls Theater" einen Besuch abstatten wird. Passt, schließlich hatte ich den gestrigen Sonntag zum "Kultur- und Sporttag" erklärt.


    Glückwunsch an Dynamo2 zu Titel und Aufstieg!


    Das Abstiegslotto "2 aus 4" findet am kommenden Sonnabend seine finale Entscheidung. Mittendrin der VfL mit dem Heimspiel gegen Thalheim. Wir werden jedenfalls nichts verschenken.

    heute nur kurz zu meinem Besuch vor Ort


    Chemie Dohna gg. Neusalza-Spremberg 0 : 0.


    Offiziell 38 zahlende Zuschauer, durchgezählt 55 bis 60.


    Schiri Falko Mathews sehr uneinheitlich, irgendwie waren beide Seiten immer mal unzufrieden. Dabei war es bis auf zwei, drei harte Fouls der Dohnaer ein ganz normales Spiel. Trinkpause, als es regnete und satte 7 Minuten drauf. Wofür? Ich musste zum Zug, hab ihn aber gekriegt!


    Für beide ging es tabellarisch noch um die Goldene Ananas. Immerhin beschenkte sich Dohna mit dem 40. Saisonpunkt, eine starke Bilanz! Im Laufe der Saison spielten sie schon 8:4, 4:4 und 5:6 - da hatte ich mir natürlich ein paar Tore erhofft. Denkste!


    Die Gäste wollten zeigen, dass sie zurecht ganz oben stehen und hatten von Anfang an Feldvorteile. Wenn sie mal den Ball laufen ließen, sah das auch schön aus. Allein es fehlte der Zug zum Tor. In Hälfte eins sprangen eigentlich nur Halbchancen heraus. Dohna stellte sich auf die Spielweise ein und hielt sie zunehmend vom eigenen Strafraum fern. Dann ein langer Ball von Kapitän Johnny Henschel auf Schumann, doch der konnte den Gästekeeper nicht überwinden. Kurz darauf zwei weitere Dohnaer Gelegenheiten. Ein Tor hätte dem Spiel sicher gutgetan (3 Euro usw), so plätscherte es dahin.

    Nach einer hörbaren Pausenansprache schnürte Neusalza den Gastgeber eine Viertelstunde lang in dessen Hälfte ein. Allein, es sprang nichts dabei heraus - weder aus dem Spiel noch bei den zahlreichen Standards.

    So gab es die größte Chance wieder auf der Gegenseite: ein Lupfer an die Latte von Schumann, der ein enormes Pensum absolvierte, sich aber heute dafür nicht belohnte.

    Da Neusalza keine Bäume ausriss, blieb es beim torlosen Remis. Mein drittes im 77. Saisonspiel. Ich bin gleich zum Zug bin, habe daher keine Gespräche mehr nach dem Spiel geführt. Nach dem Spektakel letzte Woche heute eher maue Kost - aber beide Mannschaften hatten ihre Saisonziele vorfristig erfüllt, also gibt es nichts zu jammern.


    Heidenau und Wacker Leuben stehen seit heute rechnerisch als Aufsteiger fest. Ich könnte da mein Fahrrad wieder mal in Schuss bringen für die Auswärtsspiele...

    Ansetzungen:

    Riesa - Tapfer

    Lipsia - Freital2

    Tanne - Neugersdorf


    Tapfer - Lipsia

    Sportclub - Rabenstein

    Copitz - Tanne


    Glaskugel:

    im Leipziger Derby zwischen Tapfer und Lipsia geht es wohl um "entweder oder" und am VfL liegt es vielleicht, im Spiel gegen Thalheim dem DSC zu helfen.

    Ich sage, Tanne und ein Leipziger Verein steigen ab. Falls es den Sportclub erwischt, hat er es definitiv gegen Lipsia verdaddelt.

    der Aufsteiger steht fest, drei Absteiger stehen fest. Es geht "nur" noch um die Fragen: 1) wer wird Dreizehnter? und 2) steigt der Dreizehnte ab? Zur Klärung von Frage 1 sollte auch meine heutige Partie beitragen. Vorangestellt: das war allerbeste Werbung für den Amateurfußball!


    Landesklasse Ost, 28. Spieltag

    SG Weixdorf gg. Post SV Dresden 3 : 3 (2:2).


    1:0/6. Scheuner.

    1:1/30., 1:2/37., 2:3/53. Kodji.

    2:2/42. Baldauf.

    3:3/65. Kluge.


    256 zahlende Zuschauer um den feinen Rasenteppich, davon vielleicht 50 Gäste. Die setzten sich zusammen aus ein paar "Nachwuchsultras" und dazu dem üblichen Publikum vor allem meiner Generation.


    Schiedsrichterin Laura Kollmann ließ (zu) viel laufen, dies aber auf beiden Seiten. DIe Karten blieben lange stecken, so dass am Ende noch 22 Spieler auf dem Platz standen.


    Die Lage vorm Anpfiff: Weixdorf war dank mehrerer Auswärtssiege mit 37 Punkten fast durch, Post lag mit 30 Punkten auf Platz 13. Weixdorf brauchte ein Remis, um ganz sicher zu gehen. Das wurde es am Ende. Dazwischen lag ein Fußballspiel, in das beide Mannschaften alles reinwarfen, solange die Kräfte reichten.

    Von Anfang an fielen die defensiven Probleme bei den Gästen auf. Die Postler konnten zunächst froh sein, nur mit 0:1 hinten zu liegen. Was macht man, wenn es hinten nicht läuft? Nach vorn spielen! Und da hatten die Gäste mit Jean Samuel Kodji den "man of the match" in ihren Reihen. Nicht nur wegen seiner Tore war die schwarze Perle der auffälligste und wohl auch der schnellste Spieler auf dem Platz. Fußball ist ein Mannschaftssport, aber ohne ihn hätte die Post heute keinen Punkt geholt.

    Weixdorf spielte von Anfang an sehr körperbetont, was die Schiedsrichterin zuließ. Ich saß - wie immer auf dem großen Platz - zwischen beiden Trainerbänken. Da bekam ich natürlich auch mit, wie es verbal zur Sache ging. Lustig bis peinlich, immer engagiert und nie über "der Grenze". Gerade den Schwarzgelben merkte man die Anspannung an. Aber nach dem Spiel gaben sich alle die Hand, so muss das sein. Ein leidenschaftliches Derby, bei dem am Ende kein böses Blut zurückblieb.

    Zurück zum Spiel. Die Gastgeber mit Führung, Rückstand, Ausgleich, durchgängig mehr Spielanteilen und einem doppelten Lattentreffer kurz vor der Pause. Eine Führung wäre sicher verdient gewesen. Aber die Defensive bekam Kodji mit der 10 nie in den Griff, der von seinen Mitspielern immer wieder gesucht wurde. So lief Weixdorf plötzlich ein zweites Mal einem Rückstand hinterher. Zweimal fiel der folgende Ausgleich per Kopf nach Flanke von links, womit eine weitere Schwäche der Gäste benannt ist.

    Während auf dem Platz beide um den Sieg kämpften, wünschte ich mir nun das Remis. Es gibt einfach Fußballspiele, die haben keinen Verlierer verdient!

    Die Kräfte schwanden zusehends, vor allem bei der Post. Der "lucky punch" gelang nicht mehr. Zum Schlusspfiff Jubel in Weixdorf und dezente Freude bei der Post. Ich bin froh, dass ich dabei war! Die 14 Euro für die Eintrittskarte, eine Bratwurst und zwei Cola waren gut investiertes Geld.


    Jetzt steht Schiebock2 bei 33 Punkten, die Post und Deutschbaselitz bei je 31. Schiebock hat das schwerste Restprogramm, aber das muss nichts bedeuten. Die beiden 13. der anderen Staffeln haben 26 bzw 27 Punkte. Könnte also sein, alle drei bleiben drin. Damit genug spekuliert, wichtig ist aufm Platz!


    Kommende Woche schaue ich mir den Staffelsieger und Aufsteiger in Dohna an.

    während ich den Schlussspurt der Liga entspannt verfolgen kann, geht es im Abstiegskampf heiß her. Zur Halbzeit war der DSC fast durch, um am Ende mit 2:3 gg. Lipsia zu verlieren. Nicht, dass sie uns in die Oststaffel begleiten...


    Zum Copitzer Spiel brauche ich eigentlich nichts zu schreiben. Das Resultat gibt nur annähernd die Überlegenheit der Gäste wieder:


    Sachsenliga, 28. Spieltag

    VfL Pirna-Copitz gg. SG Taucha 0 : 5 (0:3).


    0:1/7. Brehm

    0:2/22., 0:3/40., 0:5/67. Felix Brügmann.

    0:4/48. Tzeuschner.


    Etwa 40 Zuschauer, außer einem Kameramann keine erkennbaren Gäste. Sammy ist in Österreich und auch sonst fehlten einige bekannte Gesichter, die bis letzte Woche immer da waren.


    Schiri Marc Jünger hatte nicht viel zu tun. In mehreren 50/50-Situationen sehr gästefreundlich. Kurz vor Schluss die einzige gelbe Karte des Spiels gegen Taucha.


    Das Vorspiel gewann Copitz2 gegen Pesterwitz mit 7:0 (3:0). Ich habe in der 2. Halbzeit mit einem Auge hingeschaut. Es muss mit Langburkersdorf noch geklärt werden, wer als Erster bzw. Zweiter aufsteigt.


    Etwa 4 Kilometer Luftlinie entfernt setzte sich Heidenau zeitgleich mit 5:1 beim FC Pirna durch. Damit gibt es in der kommenden Saison nach zehn Jahren Pause zu 99% wieder das alte Duell HSV gegen VfL. Vielleicht sogar gleich am ersten Spieltag.


    Natürlich hat die SG Taucha mit den Brügmann-Brüdern zwei Spieler der gehobenen Klasse auf dem Rasen, aber nicht nur sie machten den Unterschied. Die ganze Mannschaft war in jeder Beziehung besser. Nur der Torhüter konnte es nicht nachweisen. Tom Tippner hielt, was zu halten war und war für mich neben Felix Brügmann "man of the match".

    Die Ballbesitzquote lag bei geschätzten 30/70, das Eckenverhältnis um die 0:12. Die einzige richtige Chance für den VfL hatte Florian Müller kurz vor dem Pausenpfiff, die muss er aber reinmachen!

    Später schied Müller verletzt aus, für ihn kam Mousa. Der legte gleich einen Sprint hin wie Usain Bolt und hielt sich danach den Oberschenkel - ein sehr kurzer Auftritt, passend zur allgemeinen Lage.

    Kurz darauf stand es 0:5. Die Gäste zeigten bis dahin einen absolut souveränen, seriösen Auftritt. Jetzt wurden sie etwas verspielter und sündigten bei der Chancenverwertung. Der Trainer forderte immer noch "gegenpressen!", dabei war längst alles entschieden. Zum Glück blieb es beim 0:5, mir kam zwischendurch das 0:7 gegen Laubegast in den Sinn.

    Fakt ist, einen stärkeren Gegner als heute die SG Taucha wird es auf lange Sicht im "Willy" nicht geben!


    Der VfL hat nun auch rechnerisch keine Chance mehr auf den vorletzten Platz, Taucha erhielt sich die Minichance auf Platz 1. Aber ernstlich glaubt da keiner dran, kommende Woche steigt in Rabenstein wohl "nur" das Endspiel um die Vizemeisterschaft.

    Ganz vorn kann (und wird) Dynamo gegen Reichenbach alles klar machen.


    Von Platz 11 bis 14 gibt es ein Millimeterrennen um bzw gegen zwei Abstiegsplätze.

    Der Letzte und Vorletzte treffen sich am kommenden Sonntag an der Chemnitzer Beyerstraße. Da hoffe ich ernsthaft auf Punktezuwachs! Wann denn sonst?