Beiträge von Steffen

    ich habe den Spielplan und das schöne Wetter für einen Doppler in Dresden genutzt:


    Rot. Dresden gg. Wesenitztal 1 : 1 (0:1)

    und

    SG Weixdorf gg. Germ. Bautzen 4 : 0 (1:0).


    Bei Rotation etwa 80/15 Zuschauer. Stand jetzt sind beide für die neue Saison qualifiziert, so können sie mit dem Remis sicher leben.

    Zwar hatte Rotation die erste Chance im Spiel, aber insgesamt kontrollierten die Gäste die erste Halbzeit. Wobei es kaum Torchancen gab und sich vieles im Mittelfeld abspielte. Die Gästeführung nach einer Halbchance in der 32. Minute.

    Nach dem Wechsel schaltete der SVW komplett in den Verwaltungsmodus um. Die Verteidigung stand gegen meist harmlose Rotationer sicher, aber nach vorn lief nichts mehr. Dazu fand ich Schiri Nick Blödel in den 50/50-Situationen etwas gastgeberfreundlich, ohne dass das entscheidend war. Am Ende kam es, wie es kommen musste - ein langer Ball in der 87. Minute führte zum letztlich verdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte Rotation sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.

    Wesenitztal behauptet damit 5 Punkte Vorsprung vor Rotation und nunmehr 8 vor dem ominösen 11. Platz, den seit heute Nachmittag Weixdorf innehat. Für Rotation spricht das auf dem Papier günstige Restprogramm. Ich denke, beide werden sich qualifizieren - obwohl das heutige Spiel sicher keine Exklusivwerbung für die 7. Liga war.


    Den Forstsportplatz in Weixdorf mag ich ja. Vor etwa 200/30 Zuschauern trafen:

    1:0/36. Richter Kopfball.

    2:0/74. Röthig Konter.

    3:0/81. Pecher Konter.

    4:0/90. Schipp Elfmeter im Nachschuss. Den Versuch von Scheuner hielt der Keeper zunächst.

    Ganz andere Ausgangssituation, der Zwölfte spielte gegen den Elften. Beide mussten also gewinnen und entsprechend mühten sie sich auch. Mehr Tempo, mehr Strafraumszenen, aber auch eine deutlich höhere Fehlerquote als im Mittagsspiel. Die ersten klaren Chancen hatten die Gäste, doch mit zunehmender Spielzeit erkämpfte sich Weixdorf Vorteile. Die Führung per Kopf nach Freistoß fast von der rechten Eckfahne.

    Der Spielstand ermöglichte den Gastgebern nach dem Wechsel ihr Lieblingsspiel aus leichter Konterstellung. Da bei Bautzen auch die Kräfte schwanden, konnte die SGW zwei perfekte Konter setzen. Schlusspunkt durch einen berechtigten Elfmeter. Schiri Andre Schulze hatte die einsatzstark geführte Partie im Griff, auch wenn die eine oder andere Entscheidung heftig diskutiert wurde.

    Beide können noch Zehnter werden, doch speziell Bautzen muss sich dafür steigern. Immerhin dürfen beide Teams u.a. noch gegen Niesky ran, was ja derzeit generös Punkte verteilt...

    Die snooker WM ist vorbei, da hab ich im Sonnabend-TV die 2. Bundesliga wieder "solo". Und an Tagen wie heute fällt das Bericht schreiben ohnehin leicht:


    Copitz gg. Neugersdorf 3 : 0 (0:0).


    1:0/77. Kärger nach Doppelpass mit Funken.

    2:0/85. Funken nach Vorlage Seifert von rechts.

    3:0/89. Türpe nimmt den Abpraller nach Pfostenschuss Seifert. Beide Spieler eingewechselt.


    Schiedsrichter Thomas ohne Probleme. Kurz vor Schluss etwas Hektik an der Gästebank mit einer gelbroten Karte, ich konnte das aber nicht auflösen. Bei der Assistentin Lea Kretschmar auf meiner Seite hab ich keinen Fehler gesehen.


    Das Stammpublikum war da. Etwa 100 Einheimische und 25 Gäste. Einige von denen kenne ich seit Jahren, wir haben uns natürlich für die nächste Saison verabredet.

    Deutlich mehr Zuschauer waren es drei Kilometer weiter am Hultsch-Heim zum Derby. Mal sehen, wie lange der Hype bei Aufbau anhält. Wenn sie so lange aufsteigen, dass sie gegen den VfL spielen, bin ich auch dort...


    Herrlichstes Frühlingswetter mit ein paar Brisen Wind. Ungewohnt: Copitz verlor die Seitenwahl und spielte zunächst Richtung Kiosk. Hat Glück gebracht, kann also wiederholt werden. Auch wenn die späten Tore in der "Ferne" fielen.


    Pierre Schiller stand wieder im Tor, da sich Oliver Arendt in Glauchau verletzte. Sonst der VfL mit ein paar mehr Alternativen. Josh David nach dem Wechsel wieder dabei, Flori Glöß auf der Bank und wohl zum nächsten Spiel wieder fit. Oscar Haustein musste zur Pause mit Magenproblemen raus - heute haben dann andere getroffen. Mann des Spieles war eigentlich der junge Georg Seifert, der kurz vorm 1:0 eingewechselt wurde und dann die Treffer 2 und 3 vorbereitete. Mein "persönliches Lob" ging nach dem Spiel an Oskar Eickstädt - der wie schon in Glauchau eine kämpferische Topleistung auf der rechten Verteidigerposition ablieferte.


    Nach dem verbissenen Kampf von Glauchau entwickelte sich eine Partie, in der beide Mannschaften Fußball spielen wollten. Für die Gäste geht es tabellarisch um nichts mehr, verlieren wollten sie aber natürlich nicht. In der ersten Hälfte war der VfL durchgängig etwas aktiver, doch weitgehend neutralisierten sich beide Teams. Torchancen blieben Mangelware. Probleme bekam Copitz gelegentlich nach Ballverlusten mit dem schnellen Umkehrspiel der Gäste. Allerdings reichte deren Latein meist nur bis zum Strafraum.

    Die beste Szene kurz vor der Pause hätte das sichere 1:0 sein müssen: Flori Kärger drang links in den Strafraum ein und flankte präzise zu Oscar Haustein, der aus fünf Metern den Torwart anschoss. "Den muss ich machen", sagte er dann selber.

    Mein Pausenfazit: "wer den ersten Fehler macht, verliert 1:0". Mittlerweile wussten wir auch, dass Markkleeberg gegen Borea gewonnen hat. Gegen Mannschaften aus dem Bezirk Leipzig blieben die Nordlichter in dieser Saison damit sieglos.


    In der zweiten Halbzeit sah es trotz eines energischen Sololaufs von Moritz Hahn mit Abschluss Liebing nicht unbedingt nach einer Copitzer Führung aus. Zu schnell gingen die Bälle verloren, es roch eher nach einem 0:1. Die Riesenchance hatte der eingewechselte Klimt, der aus Nahdistanz vorbei schoss - damit stand es 1:1 nach "Hundertprozentigen", aber immer noch 0:0 nach Toren.

    Den entscheidenden Fehler begingen dann die Oberlausitzer mit einem Abspielfehler in der eigenen Hälfte (vor ihrer Trainerbank und ihren Fans). Flori Kärger schaltete am schnellsten, spielte noch mal Doppelpass und netzte ein. Das war schon Fußballkultur vom Feinsten!

    Waren die Gäste bis dahin keineswegs schlechter, hatten sie danach überraschenderweise nichts mehr zum Zusetzen. Der VfL nun mit deutlichem Oberwasser und zwei weiteren Treffern. Der Bericht auf Pirna-TV ist schon fertig, er lohnt sich.


    Mit diesen drei Punkten hielt der VfL die Verfolger auf Abstand. Allerdings muss es wohl noch einen Platz nach oben gehen. Die beiden ausstehenden Heimspiele haben definitiv Endspielcharakter! Doch zunächst ist Pfingstpause, anschließend geht es ohne Angst nach Markranstädt.

    Stand jetzt gibt es 4 Absteiger aus beiden Oberligastaffeln.

    Der HFC steht als Absteiger aus der 3. Liga fest.

    Aus McPomm und wohl auch aus Sachsen steigt niemand in die Oberliga auf. Borea hat zum zweiten Mal in Folge verloren und wird den 3. Platz kaum noch erreichen.

    Absteigen werden im Norden Fürstenwalde (neben dem CFC 06) und im Süden Stand jetzt Arnstadt und Marienberg.

    noch fünf Spieltage.


    Vorn spricht alles für Taucha als Meister. Spannend nur, ob Borea noch Dritter wird bzw. ernstlich werden will.


    Der 26. Spieltag heute und morgen zweigeteilt. Die Mannschaften auf Platz 12 bis 15 spielen heute. Radefeld und Markkleeberg werden sich kaum noch retten können. Für Radebeul und Copitz geht es darum, mindestens Zwölfter zu werden.

    Noch nicht sicher sind Fortuna Chemnitz, Lößnitz und Wilsdruff. Alle drei müssen noch gegen Copitz und/oder Radebeul ran, Wilsdruff und Chemnitz auch gegeneinander.

    Platz 11 ist jedenfalls sicher, Platz 12 hochgradig unsicher und Platz 13 reicht definitiv nicht. Fußball ist halt auch viel Rechnerei...


    Ergänzung zu letzter Woche: 88 zahlende Zuschauer in Glauchau, darunter 5 Gäste.

    Das mit Großenhain wurde doch voriges Jahr nur zurechtgetrickst, damit Marienberg aufsteigen durfte! Da wurde auch kein Spiel aus der Wertung genommen, die wurden einfach pro forma auf den letzten Platz gesetzt, damit Marienberg einen Platz vorrücken konnte.

    Nachdem wir in den letzten Tagen viel über Konstellationen am grünen Tisch diskutiert haben, ging es heute wieder um Tore und Punkte. Die waren zu meiner Zufriedenheit verteilt:


    Empor Glauchau gg. Pirna-Copitz 0 : 2 (0:1).


    0:1/39. Krause direkter Freistoß aus 17 Metern hart ins rechte Dreiangel. Vorher Foul an Kaiser.

    0:2/63. Haustein von halblinks an den rechten Innenpfosten. Vorher hatte Funken den Ball an der Strafraumlinie behauptet, der dann irgendwie zu Haustein kam. Bereits das zwölfte Saisontor unseres "Youngsters"!


    Speziell in der 1. Hz leichter Nieselregen. Sehr windig.


    Schiri Gundler (den hatte ich erst letzten Sonntag in Laubegast) hatte anfangs mit der nickligen, aber keineswegs unfairen Partie ein paar Probleme. Bekam das Spiel schnell in den Griff, kam fast ohne gelbe Karten aus.


    Gespielt wurde wieder auf dem Kunstrasen. Werde ich noch irgendwann ein Spiel auf dem Hauptplatz sehen?


    Oliver Ahrendt gab im Copitzer Kasten ein grundsolides Punktspieldebüt. Josh David fehlte gelbgesperrt. Johnny Henschel wieder in der Innenverreidigung. Insgesamt vier Wechselspieler auf der Bank, darunter Florian Glöß. Es wäre schön, wenn er nächste Woche wieder mitspielen könnte - aber bitte kein unnötiges Risiko eingehen!


    Um es vorwegzunehmen: auf dem Kunstrasen entwickelte sich kein schönes Fußballspiel. Darum geht es im Abstiegskampf auch nicht. Drei Punkte waren das klare Ziel beider Mannschaften. Die ersatzgeschwächten Gastgeber sind nach einer Misserfolgsserie im tabellarischen Niemandsland angekommen und wollten wieder Anschluss an die vorderen Plätze finden. So begannen sie auch recht forsch, wie oft in den letzten Wochen kam der VfL schwer ins Spiel. Aber das war schnell überwunden und es entwickelte sich ein zähes Ringen zweier etwa gleichstarker Teams (wobei "Ringen" hier nicht wörtlich zu nehmen ist). Auf dem kleinen Platz war man schnell von der einen Hälfte in der anderen, "hoch und weit" brachte zwar nicht immer Sicherheit, blieb aber irgendwie das Motto des Spiels. Durchgängig leichte Feldvorteile bei Glauchau - was echte Torchancen angeht, sah ich über 90 Minuten den VfL leicht vorn. Schon kurz vorm Führungstor hatte Liebing einen Treffer vor den Füßen. Als dann der Ball zum fälligen Freistoß an der Strafraumgrenze lag, meinte Papa Haustein neben mir sofort: "den wuchtet der Krause rein!". Voraussage richtig, wie wäre es nächste Woche mit den Lottozahlen?


    Nach dem Wechsel spielte Glauchau mit dem Wind und hatte auch die zwischenzeitlich herauslugende Sonne im Rücken. Optisch spielte sich vieles in der Copitzer Hälfte ab, doch meist war lange vorm Strafraum Endstation. Sehr wenig machten die Gastgeber aus ihren Standards. Trotzdem kann natürlich immer ein Ball reingehen. Umso wichtiger das 2:0 in einer Phase, wo es sich nicht unbedingt angedeutet hatte. Zum ersten Mal seit dem 3:3 in Radebeul im Februar 2023 erzielte der VfL zwei Auswärtstore in einem Spiel! Danach kam Copitz bis zum Schluss noch zu einigen vielversprechenden Kontersituationen, die aber nicht ausgespielt werden konnten. Auch wenn etwas nicht klappte: die Zweikämpfe wurden angenommen und Fehler wurden wieder ausgebügelt. Eben die "basics" im Abstiegskampf (dafür zahle ich gerne drei Euro ins Phrasenschwein). So verrannen die Minuten - und während ich immer noch skeptisch war, war sich Papa Haustein sicher: "die treffen nicht mehr!". Den letzten Freistoß bekamen die Glauchauer in der 92. Minute zugesprochen. Der ging etwa fünf Meter übers Tor. Lapidarer Kommentar eines einheimischen Rentners: "Bezirksliga!". Dazu wird es bei den Gastgebern nicht kommen. Und bei uns auch nicht, wenn der Abstiegskampf weiter so konsequent angenommen wird!


    Das Spiel in Glauchau begann ja eine Stunde eher. Auf der Heimfahrt im Auto haben wir dann zufrieden die Resultate der Konkurrenz registriert. Der VfL liegt nun auf dem ominösen 12. Platz - reicht er oder reicht er nicht? Egal, es muss weiter gepunktet werden, am besten schon am nächsten Sonnabend gegen die in der Rückrunde starken Neugersdorfer.

    seltsam. Ich hätte heute den Hauptplatz von Glauchau holen können. Hier hat grade die zweite Mannschaft das Vorspiel ausgetragen. Lt. Aussage unserer Trainer wurde das auch so kommuniziert. Jetzt also doch auf dem Kunstrasen. Am Wetter liegts nicht, angenehme Temperaturen und leiser Nieselregen.

    im Freitagspiel trennen sich Wilsdruff und Markranstädt 0:0. In der Nachspielzeit setzen die Gäste einen Elfmeter an den Pfosten. Hatte das Spiel auf dem Schirm, wäre dort aber vor allem nass geworden.

    Wilsdruff liegt 7 Punkte vor Radebeul und Copitz, muss also durchaus noch ein bisschen aufpassen.

    nach den jüngsten Entwicklungen muss man auf den Aufstieg vom SC Borea hoffen, sonst gibt es fünf Absteiger - und das wäre sehr unappetitlich. Das hieße dann nicht Radebeul oder Copitz, sondern wahrscheinlich Radebeul und Copitz.

    selbst bei Borea bin ich mir nicht sicher, ob die wirklich hochwollen. Das läuft auf "null Aufsteiger" raus. Mit den bekannten Konsequenzen.


    Weiß schon jemand, wie die Meldungen aus der Landesklasse bezüglich Aufstieg/ Nichtaufstieg ausgefallen sind?

    Laubegast gg. Wilsdruff 5 : 0 (2:0) vor 124 zahlenden Zuschauern, darunter etwa 15 Gästen.

    Bei herrlichstem Wetter begannen beide flott und offensiv. Aber die Gäste luden mit haarsträubenden Fehlern zum Toreschießen ein. Zweimal Schmidt, Wappler und zweimal Geisler sagten danke. Weitere Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden.

    Für Laubegast war der Spielverlauf maßgeschneidert, man konnte aus einer leichten Konterstellung agieren und die Schwächen des Gegners gnadenlos ausnutzen. Das tat der bisher mauen Heimbilanz gut.

    Wilsdruff hat ja bisher eine starke Rückrunde gespielt, heute war man viel zu naiv. Ein paar Punkte braucht die Mannschaft noch!


    Radefeld nur 0:0 beim Schlusslicht, Fortuna Chemnitz befreite sich mit einem 3:2 gegen Glauchau in Richtung Mittelfeld.

    nach einem ereignisreichen Tag sitze ich vor der Glotze, Zweite Liga und die snooker-WM laufen.


    Eine Woche lang herrschten sibirische Temperaturen, nun ist wieder der Frühling ausgebrochen. Hoffnungsvoll frühlingshaft wuchs heute auch das Punktekonto des VfL, während das Spielniveau doch eher herbstlich durchwachsen rüberkam. Also der exakte Gegensatz zum letzten Heimauftritt gegen Borea.


    Den späten Vormittag verbrachte ich in Schullwitz (wo es früher sogar mal einen Bahnhof gab) bei einer Eigentümerversammlung. Die dauerte eine Weile und meine Chefin lieferte mich dann um 14 Uhr direkt auf dem Parkplatz am "Willy" ab. Kurz vor Spielbeginn verwickelte mich Sascha Schwarte von PirnaTV völlig unvorbereitet in ein kurzes Interview - na mal sehen, was er zurechtschneidet...


    Dann begann endlich das Spiel und zwei weitere Stunden und drei Tore später hatte ich zwar jede Menge Nerven verloren, aber letztlich gute Laune:


    Copitz gg. Lößnitz 2 : 1 (1:1).


    Ein "normales" Tor und zwei aus dem Kuriositätenkabinett:

    1:0/31. Haustein schon wieder per Kopf nach Ecke Henschel von rechts.

    1:1/38. Weiß nach schwerem Patzer von Schiller.

    2:1/57. Hildebrandt Eigentor per Kopf aus 16 Metern unhaltbar für den eigenen Torwart.


    Schiri Runge anfangs souverän, hintenraus paar knifflige Szenen. Ein weiteres Kopfballtor von Haustein wurde nicht gegeben, er soll sich bei seinem größeren Gegenspieler aufgestützt haben. In der Nachspielzeit glatt "Rot" für Jens Wagner, der bei einem Einwurf den Ball nicht gleich rausrückte. Wohl regelgerecht, aber naja. Kennt sich jemand im Regelwerk aus - zieht das eine Sperre nach sich?


    Der Frühling lockte wohl überallhin, nur nicht ins "Willy". Etwa 80 Zuschauer, eine Handvoll Gäste.


    Die erste Szene hatte der VfL, aber dann stockte uns der Atem: Nico Seifert wurde freigespielt, lief auf Pierre Schiller zu und schob den Ball an ihm vorbei - an den linken Innenpfosten. Von dort trudelte der Ball die Linie entlang zum rechten Innenpfosten und von da zurück in den Strafraum. Da hatte der VfL mehrere Päpste in der Tasche. Die Szene wirkte durchaus verunsichernd, die Defensivabteilung musste sich erst mal finden. Josh David sah in Radefeld die fünfte Karte, deshalb half Johnny Henschel wieder hintan aus. Als Copitz dann so langsam im Spiel war, rettete Schiller mit einem Superreflex in der 23. Minute das 0:0. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Ob glücklich oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle - aber prompt verteilte Pierre Schiller ein Geschenk und es ging mit einem Remis in die Pause.

    Die zweite Halbzeit war noch mehr als die erste von Zweikämpfen geprägt. Torchancen blieben auf beiden Seiten absolute Mangelware. So fiel der entscheidende Treffer dann auch aus keiner Torchance, sondern durch ein klassisches Eigentor. Der VfL wollte zumindest noch einen "richtigen" Treffer nachlegen, der zählte aber nicht.

    Ansonsten bot die zweite Hälfte wie in Radefeld sehr viel Einsatz, aber auch viel Stückwerk. Am Ende stimmte das Ergebnis aus Copitzer Sicht - innerhalb von 7 Tagen hat sich die Mannschaft 4 Punkte erarbeitet. Lößnitz wird langsam unser Lieblingsgegner. Die Erzgebirgler hätten in der Anfangsphase eigentlich in Führung gehen müssen, rissen mit zunehmender Spielzeit aber auch keine Bäume mehr aus. Sie reisten mit nur drei Wechselspielern an - vielleicht eine Ursache für die zuletzt mauen Resultate.


    Der Abstiegskampf bleibt eng, zumindest heute lief es für Copitz optimal: Reichenbach und Borea, die uns zuletzt ärgerten, gewannen jeweils "last minute" bei unseren Konkurrenten Markkleeberg und Radebeul.


    Den Abend habe ich beim Handball verbracht, wo Lok Pirna ständig einem Rückstand hinterherrannte und gegen den USV Halle deutlicher verlor, als es das Endresultat von 27:29 ausdrückt.


    Weiter geht es am nächsten Sonntag in Glauchau. Möglicherweise mache ich aber morgen schon einen Abstecher nach Laubegast, wo sich die ExCopitzer Frank Paulus und Stefan Minge als Trainer gegenüberstehen.