Beiträge von Steffen

    na, der Fred ist nun auch einigermaßen eingeschlafen.

    Sportlich führt zur Halbserie Freiberg vor Wilsdruff und Hainsberg. Ob sich in diesem Trio ein künftiger Landesligist verbirgt, darf eher bezweifelt werden.

    Die von mir bei ihrem direkten Duell durchaus gelobten Mannschaften aus Freital und Meißen überwintern dahinter auf 4 und 5.

    Die zweite Mannschaft vom VfL hat nach gutem Saisonstart nun den letzten Platz gepachtet. Die Spielerdecke ist wohl doch zu dünn. Andererseits sind das für junge Spieler wichtige Erfahrungswerte. Ein paar Pünktchen sollte es in der Rückrunde trotzdem noch geben, am besten gleich im ersten Spiel...

    Na bitte, ist doch was los hier. Im Forum und auf den Plätzen. Dazu verstärkter SMS-Verkehr an diesem Wochenede mit Standuhr und Kilometerfräse *g*


    Grimma rettet in der Nachspielzeit die Herbstmeisterschaft und in Neusalza ist es nicht minder spannend. Respekt an Glauchau für die letzten drei Spiele - das hätte ich denen nach der Leistung gegen uns nicht zugetraut!


    Ein Spiel noch am nächsten Wochenende, das vor allem für die untere Tabellenhälfte wichtig ist. Möglicherweis in Pockau-Lengefeld auf dem Kunstrasen - aber ich werde nicht hinfahren, nur um mir den ground zu holen.


    Copitz führt übrigens die Tabelle ab dem 9. Spieltag an. Liegt aber auch an den Ansetzungen: der VfL hat tatsächlich gegen die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 7 nicht gewonnen (2 Remis) und gegen die Truppen von 9 bis 16 nicht verloren (ebenfalls 2 Remis). Immerhin haben wir in Radebeul und Riesa gewonnen, als die in der Tabelle noch vor uns lagen...


    Danke an jb für den Hinweis - ich hätte es aber bis Sonntag auch noch bemerkt. Dann wars das dieses Jahr mit Live-Fußball!

    Nun ist die Zeit des Editierens schon wieder vorbei: Erwähnenswert ein Eckball von Johnny Henschel Mitte der zweiten Halbzeit. Der Ball von der rechten Seite drehte an den langen Innenpfosten - da wäre keiner rangekommen. Schade! Einen direkt verwandelten Eckball habe ich 1976 in meinem dritten Dynamospiel von Gert Heidler gesehen (Endstand damals 3:0 gegen den FC Karl-Marx-Stadt), seitdem habe ich keinen mehr auf meiner "Festplatte" gespeichert. Wird also mal wieder Zeit...

    Entspannter Hinrundenabschluss


    Vor dem Spiel lautete die Frage aus VfL-Sicht: 19 Punkte und unteres Mittelfeld oder 22 Punkte und oberes Mittelfeld? Diese Frage wurde ziemlich eindeutig beantwortet:


    Vfl Pirna-Copitz 07 - SG Taucha 99 3 : 0 (2:0).


    Auch wenn heute kein Feuerwehrtag war, trafen die beiden Florians:

    1:0/15. Kärger aus halblinker Position nach Pass von Johnny Henschel

    2:0/42. Glöß aus ca. 25 Metern zentraler Position genau ins rechte Dreiangel (vom Schützen aus gesehen)

    3:0/57. Kärger, Vorarbeit Martin Schmidt, siehe Text. "Kärgi" mit 7 Treffern (plus 2 im Pokal) damit Hinrunden-Torjäger beim VfL!


    SR Gärtner ist nach seiner Karibikreise wieder zurück in Mitteleuropa. Ließ das Spiel eher laufen, was mir ja gefällt - in meinen Augen zwei, dreimal sogar etwas zu großzügig.


    Weihnachtszeit, etwa 80 bis 90 Zuschauer.


    Trocken und eigentlich angenehme Temperaturen, aber der Wind pfiff böig aus dem Westen durchs Stadion.


    Copitz mit Scykalka statt Weska (also etwas offensiver), ansonsten mit derselben Startformation wie in Niesky.

    Von der ersten Minute an übernahm der VfL das Kommando. Bereits nach zwei Minuten 2:0 Ecken (am Ende etwa 10:1), aber in der dritten Minute ein Freistoß für Taucha in aussichtsreicher Position. Der brachte ebensowenig ein wie zwei spätere Freistöße, dazu in Summe zwei gefährliche Angriffe in den Strafraum - dies war die Ausbeute der Gäste in Hälfte eins. Dagegen der VfL sehr aktiv, wobei mir Richi Scykalka wieder richtig gut gefiel. Ich hätte ihm eine Torbeteiligung gewünscht. Obwohl anfangs mehr über die rechte Seite lief, wurde der hochverdiente Führungstreffer über die linke Seite erzielt. Etwa ab der 20. Minute war der Anfangsschwung etwas draußen, ohne dass der VfL die Spielkontrolle verlor. Das zweite Tor dann eine sehenswerte Einzelleistung kurz vor der Pause. Unglücklich für die Gäste, dass zwei Spieler im Laufe der ersten Halbzeit humpelnd vom Platz mussten - ich habe aber in beiden Fällen kein vorausgegangenes Foulspiel erkennen können.

    Nach der Pause spielte Copitz wie meist in Richtung Kiosk und ich erhoffte mir natürlich nun deutlich mehr Spielgeschehen in meiner Nähe. Das kam nicht ganz so, denn vom Ballbesitz und den Spielanteilen her verlief die zweite Hälfte ausgeglichen. Taucha kam nun mehr aus der eigenen Deckung heraus und beim VfL schlich sich im Defensivverhalten immer mal wieder Bruder Leichtfuß ein. Trotzdem war der Deckel relativ schnell drauf auf den angestrebten drei Punkten. Das Kapitel "Treffer nach Torwartslapstick" setzte sich ein weiteres Mal fort: der Tauchaer Keeper brachte das Leder an der Grundlinie nicht unter Kontrolle, Martin Schmidt spitzelte den Ball zu Flori Kärger. Der traf fast von der linken Seitenlinie, etwa fünf Meter vor der Grundlinie mit einem strammen Schuss ins leere Tor. Aber aus diesem spitzen Winkel musst du erst mal treffen!

    Damit waren alle Messen gelesen, ab sofort ergaben sich weitere Torchancen auf beiden Seiten. Beim VfL fehlte ein weiterer Abschluss, während die Gäste immer umständlicher agierten, je näher sie dem Tor kamen. Dazu bestätigte Ron Wochnik seine gute Form der letzten Wochen, wenn er gebraucht wurde. Somit blieb es beim 3:0, ein 5:2 wäre nach dem Verlauf der zweiten 45 Minuten aber auch möglich gewesen.


    15 Spiele, 22 Punkte (6-4-5) - die Bilanz von Copitz ist identisch mit der von Dynamo. Und in beiden Fällen bin ich zufrieden damit! Morgen sehe ich noch einmal die Schwarzgelben, bevor ich am kommenden Sonntag um 12:00 im "Willy" mein letztes Fußballspiel des Jahres 2018 sehe: die A-Junioren des VfL erwarten im Viertlefinale des Landespokales als krasser Außenseiter den Chemnitzer FC. Dann ist Winter, und in meinem fortgeschrittenen Alter gehe ich dann zum Volleyball, Eishockey oder gelegentlich zum Handball - in den Hallen ist es meistens wärmer als draußen...


    Halbserienrückblick folgt demnächst!

    Das Wetter wechselt zwischen Herbst und Winter, der Wind kommt seit einer Woche aus Böhmen und führte am Freitag/ Sonnabend in höheren Lagen zu einigen Kapriolen - aber Fußball wurde bzw wird an diesem Wochenende auf den meisten Plätzen dennoch gespielt. Der Spaßfaktor um den Kunstrasen von Niesky herum war bei diesen Bedingungen (und geschlossener Gaststätte!) ähnlich gering wie vor drei Wochen auf dem genausowenig anheimelnden Platz in Glauchau. Dort konnten wir uns wenigstens an Toren und Punkten erfreuen, diesmal ging es mit leeren Händen nach Hause:


    Eintracht Niesky - VfL Pirna-Copitz 1 : 0 (1:0).


    Tor Stefan Süß/29. per Flachschuss nach einer Ecke von rechts.


    Etwa 80 Zuschauer, darunter 14 Gäste. Trotz Beleuchtung konnte man gegen Ende oft nur erahnen, was im entfernten Teil des Spielfeldes vor sich ging.


    SR Michael Näther diesmal kein Kartenspieler, er hatte alles im Griff. Ich habe nur eine gelbe Karte gegen Niesky kurz vor Schluss registriert. Das Zeitschinden (einige Nieskyer Spieler haben wohl bei ihren Eltern nicht richtig gelernt, wie man sich die Schuhe zubindet) belohnte er mit über vier Minuten Nachspielzeit, auch wenn das letztlich nichts brachte. Zum Elfmeter im Text.


    Bedingenungen: kalt, windig, aber trocken. Der Kunstrasen bestand vor allem aus viel Granulat und hat seine besten Jahre hinter sich. Aber dieses Problem haben alle diese Plätze reihum irgendwann einmal...


    Copitz in Bestbesetzung, lediglich Trainer "Paule" weilte auf St.Pauli, weshalb Co Enrico Mühle die Mannschaft betreute. Der Jubel übers Dynamotor ca. 15 Minuten vor dem Anstoß sollte leider mein einziger Torjubel des Tages bleiben.


    Die auf ihrem Rasen chronisch erfolglosen Gastgeber wissen genau, wie sie auf dem Nebenplatz zu agieren haben und nahmen das Zepter von Anbeginn in ihre Hände bzw. Füße. Schnelle, direkt nach vorn geschlagene Bälle, dann hinterherrennen und auf die Fehler des Gegners warten. So lief im Prinzip das ganze Spiel ab, wobei trotz unterschiedlicher Phasen eigentlich immer recht viel Tempo, aber recht wenig Präzision geboten wurde. Die Laufbereitschaft auf beiden Seiten ist an dieser Stelle einmal ausdrücklich hervorzuheben. Wobei man in der ersten Hälfte oft den Eindruck hatte, dass immer irgendwo ein Nieskyer Spieler mehr auf dem Feld war (diesen Eindruck hatte ich letzte Woche in Riesa nie, obwohl da Stahl tatsächlich 70 Minuten in Überzahl spielte).

    Hälfte eins ging also mit klaren Vorteilen an die Gastgeber, die auch dank einiger Stockfehler in der Copitzer Hintermannschaft zu zahlreichen Torgelegenheiten kamen. Zum Glück sündigten sie damit, zudem bot Keeper Ron Wochnik wie schon vor Wochenfrist eine astreine Leistung. Nach gut zehn Minuten war der VfL erstmals gefährlich im gegnerischen Strafraum, doch schon im Gegenzug wurde es brenzlig. Kay Weska bekam den Ball aus zwei Metern an den Arm geschossen, Michael Näther zeigte nach einigem Zögern auf den Punkt. Ich kenne ja auch einige Schiris persönlich, einer sagte mir vor kurzem genau zu dem Thema sinngemäß: "beim aktuellen Regelwerk und den Ausführungsbestimmungen in Sachen Handspiel kannst du als Schiri pfeifen, wie du willst - es ist immer falsch!". Es gab also Elfmeter, für mich war es klar angeschossen - aber ausdrücklich kein Vorwurf an den Schiri. Mein Blick richtete sich nun ganz auf Ron Wochnik, der tauchte nach links unten und wehrte den Ball ab. Ich habe nicht mal auf die Rückennummer des Schützen geachtet und muss den Namen somit schuldig bleiben. Es blieb also beim 0:0 und Durchatmen beim VfL. Der hatte dann durch den erneut sehr agilen Kärger in der 28. Minute seine bis dahin beste Chance - und wieder gab es im Gegenzug Gefahr auf der anderen Seite. Diese Gefahr konnte zur Ecke gebannt werden, aber die führte dann zum einzigen Tor des Tages (was zu diesem Zeitpunkt natürlich noch keiner wusste).

    Ohne jetzt eine Strichliste geführt zu haben, war das Chancenverhältnis zur Pause etwa 6:2, die Führung ging also absolut in Ordnung. Taktisch lief die zweite Hälfte dann logischerweise ganz anders: Copitz nun mit über 60 Prozent Ballbesitz, aber ein Kombinationsspiel konnte man auf diesem Untergrund nicht aufziehen. Immer wieder wurde versucht, die Abwehrspieler im 1:1 zu überwinden, aber wenn man einen ausgespielt hatte, war der nächste da. Trotz optischer Überlegenheit gab es so nur wenige Torchancen. Irgendwie ging es dem VfL ähnlich wie letzte Woche Stahl Riesa. Aber da es nur 1:0 stand, hatte ich bis in die Nachspielzeit hinein Hoffnung auf den Ausgleich. Ganz am Schluss kam sogar Ron Wochnik mit nach vorn - aber der "lucky punch" sollte gestern nicht gelingen. Die Gastgeber hatten um die 60. Minute herum eine kurze starke Phase, wo das 2:0 in der Luft lag - ansonsten waren sie im kompletten zweiten Abschnitt mit dem Verteidigen des kanppen Vorsprunges beschäftigt.

    Es blieb somit beim knappen Heimsieg. Ärgerlich, aber keine Katastrophe. Mit einem "Dreier" gegen Taucha nächste Woche kann Copitz auf 22 Punkte kommen, das wäre eine sehr ordentliche Halbserienbilanz. Und das Rückspiel gegen Niesky findet dann auf dem "Heiligen Rasen" im Willy statt - das wird ein ganz anderes Spiel als gestern!


    Anschließend kam ich Mitte des zweiten Satzes zum Volleyball, hatte da aber auch keinen Erfolg: am Ende gewann Schwerin verdient mit 3:1. Heute sportfrei, nächste Woche wieder volles Programm mit Volleyball, Copitz und Dynamo. Auf Weihnachtsmärkten wird man mich dagegen höchst selten antreffen...

    Zwei Spieltage noch. Mal sehen, ob an diesem Wochenende alles geht, speziell im Erzgebirge.


    Wenn alles spielen kann, wird es spannend um Platz eins - Kamenz hat wohl das etwas schwerere Spiel als Grimma.


    Ich werde erstmals am Kunstrasen von Niesky stehen und hoffe auf ein ähnliches Ergebnis wie zweimal auf dem großen Platz, wo Copitz jeweils 2:0 gewann. Bericht frühestens am Sonntag, da ich nach dem Spiel noch zum Volleyball nach Dresden will und es hoffentlich bis Mitte des zweiten Satzes schaffe. Spiele gegen Schwerin gehen ja gewöhnlich über fünf Sätze...

    Das zweite Sechs-Punkte-Wochenende im November ist perfekt. Egal ob 10 gegen 11, oder 11 gegen 10 - am Ende muss es 2:0 stehen!


    BSG Stahl Riesa - VfL Pirna-Copitz 0 : 2 (0:2).


    0:1/38. Kärger mit einem direkten Freistoß von der linken Außenlinie. Der Ball segelte an Freund und Feind vorbei ins lange Eck.

    0:2/42. Henschel aus etwa 25 Metern ins leere Tor


    225 Zuschauer, 15 Gäste


    SR Lars Taugerbeck mit einer guten Leistung. Zur "Szene des Spiels" im Text, sonst gab es wenig Diskutierenswertes.


    die 2. Mannschaft des VfL verlor zeitgleich leider gegen Gröditz mit 2:3 und bleibt Tabellenletzter.


    Vor Copitzer Spielen in Riesa versprühe ich eigentlich keinen Optimismus, zu oft habe ich da verloren. Den einzigen VfL-Sieg erlebte ich anno 1999 und selbst im Abschiedsjahr des "alten" FC Stahl gab es im Dezember 2002 nur ein torloses Remis. Zuletzt setzte es vier Niederlagen in Folge, und eigentlich war ich schon der Meinung, wir können die Punkte dahin (genau wie nach Markkleeberg) gleich mit der Post schicken. Aber glücklicherweise enden alle Serien irgendwann einmal. Nun hat der VfL im Kalenderjahr 2018 ausgerechnet gegen Glauchau und Riesa sechs Punkte eingesammelt - gegen beide Mannschaften war man zuvor jahrelang notorisch erfolglos!


    Die Partie begann ohne Abtasten. Gleich in der ersten Minute war Goldammer raus aus seinem Strafraum und wusste nicht so recht, wohin mit dem Ball. Das ging in dieser Szene aus seiner Sicht gerade noch mal gut. Eine Minute später herrschte solch ein Tohuwabohu im Copitzer Strafraum, dass wahrscheinlich der Ball selber kaum wusste, wo er sich gerade befand. Das (un)geordnete Chaos in der Copitzer Defensive hielt etwa zehn Minuten an, dann hatte sich die Gästeelf sortiert. Die Gastgeber konnten aus diesen anfänglichen Unsicherheiten jedoch kein Kapital schlagen. Nach ausgeglichenen folgenden zehn Minuten stieg Stefan Höer an der Mittellinie übermotiviert gegen Lars Kiontke ein. "Dunkelgelb" lautete mein erster Gedanke. Der sofort hinzugeeilte Schiri kümmerte sich erst mal um den gefoulten Spieler und brachte all die erhitzten Gemüter rundherum zum Schweigen, bevor er sich mit seinem gut postierten Assistenten beriet. Spätestens als sich herausstellte, dass es für Kiontke nicht weitergehen würde (gute Besserung von dieser Stelle!), stand wohl seine Entscheidung fest und so zückte er etwa 90 Sekunden nach der Tat die rote Karte. Eine absolut korrekte Entscheidung, für Höer ist damit das Fußballjahr 2018 zu Ende - ich hoffe, im kommenden Frühjahr läuft es für ihn besser als in diesem Herbst.


    Von nun an sicherte der VfL zu zehnt großräumig den eigenen Strafraum ab. Ich kann jetzt nicht einschätzen, ob bei Stahl das Fehlen von Schröter oder der Ausfall von Kiontke (für den Jerome Wolf ins Spiel kam) schwerwiegender war - ein druckvolles, systematisches Aufbauspiel fand jedenfalls während der gesamten restlichen 70 Minuten nicht statt. Trotz optischer Überlegenheit habe ich von der 20. Minute bis zum Pausenpfiff keine Torchance für Riesa registriert. Die zehn verbliebenen VfLer standen jetzt gut organisiert und ließen fast nichts zu. Dazu hat die Mannschaft einige Individualisten in ihren Reihen - nicht ganz zufällig erzielten die beiden Spieler die Treffer, die letzte Woche gegen Markranstädt schmerzlich vermisst wurden. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der erste Treffer zum Teil und der zweite vollständig auf die Kappe des Riesaer Torwarts ging. Auf der anderen Seite zeigte Ron Wochnik seine beste Saisonleistung.

    In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: verzweifelt anrennende Riesaer, die aber selten wirklich gefährlich vors Tor kamen. Drei dicke Chancen habe ich registriert: nach dem schönsten Angriffszug konnte Wochnik klären, später rettete Fischer einmal auf der Linie und kurz vor dem Schlusspfiff brachten zwei Stahlspieler den Ball selbst aus Nahdistanz nicht über die Linie. Aber weitgehend konnte der VfL den Ball vom eigenen Strafraum fernhalten, verursachte auch wenige Standards. Nach vorn setzte die Mannschaft immer wieder Nadelstiche. Der gefährlichste Konter lief in der 85. Minute über Kärger, der selbst vollenden konnte - aber er legte noch zur Seite auf den mitgelaufenen gerade eingewechselten Kaiser. Ein Riesaer verteidiger konnte im letzten Moment klären.

    So holte sich der VfL drei nicht unbedingt eingeplante Auswärtspunkte. Grundlage dafür war eine taktisch reife Leistung in Unterzahl. Alle zehn verbliebenen Spieler (sowie die drei späten Einwechsler) erfüllten ihre Aufgaben und verdienten sich die drei Punkte.


    Nächste Woche geht es erneut auf Reisen zum Flutlichtspiel auf dem Kunstrasen von Niesky. Die Konstellation ist ähnlich wie gestern, denn beide Mannschaften sind seit mehreren Wochen unbesiegt.


    Und sonst? Kamenz und Grimma wechseln sich an der Tabellenspitze ab, Konkurrenz von hinten scheint nicht zu drohen. Neusalza mutiert zur Torfabrik, während die drei anderen Aufsteiger nun die Plätze 13 bis 15 einnehmen. Glauchau kann immerhin noch punkten, wird aber das jahr 2018 auf dem letzten Platz beenden. In den nächsten vierzehn Tagen haben alle Mannschaften noch je ein Heim- und Auswärtsspiel, dann sollte die Hinrunde ohne Spielausfall abgeschlossen sein.

    Also irgendwie hat noch keiner der Forumuser in dieser Saison eine überzeugende Leistung von Grimma gesehen. Trotzdem sind die vorne. Vielleicht haben die Radebeuler am Wochenende das passende Rezept...

    Der 13. Spieltag beginnt bereits heute in Markranstädt.

    Grimma hat also spät mit 1:0 gegen Kamenz gewonnen und ist nun Spitzenreiter mit besten Aussichten auf die Herbstmeisterschaft. Ich habe gestern Abend beim Volleyball einen Augenzeugen der Partie getroffen. Sein kurzes Fazit: in der ersten Halbzeit war Kamenz besser, konnte die Überlegenheit aber nicht in Tore umsetzen. Nach dem Wechsel wurde Grimma immer stärker und siegte hintenraus nicht unverdient. Möglicherweise spielte bei Kamenz der Kräfteverschleiß wegen des Pokalspiels eine Rolle.

    Vor dem heutigen Spitzenspiel bringe ich mal die Tabelle der letzten vier Wochen:

    1. Copitz 4 - 10 - 11:4

    2. Riesa 4 - 10 - 11:5

    3. Kamenz 3 - 9 - 7:4

    4. Markkleeberg 4 - 8 - 7:4

    5. Niesky 4 - 8 - 5:3

    6. Großenhain 4 - 7 - 9:4

    7. Lößnitz 4 - 7 - 8:6

    8. Grimma 3 - 6 - 6:5

    usw.

    Ist natürlich nur ne Spielerei. Aber wenn Kamenz heute nicht gewinnt, steigt in Riesa am Sonnabend das Spiel der "Mannschaften der Stunde". Dabei muss natürlich beachtet werden, dass Rapid und Glauchau dankbare Gegner waren. Aber wenn man bedenkt, wie Riesa gestartet ist und Copitz zwischendrin durchhing, sieht das doch alles wieder ganz gut aus.

    Copitz nun also mit je vier Siegen, Remis und Niederlagen mitten in der Mitte der Tabelle. Jetzt zweimal auswärts: in Riesa gab es in den letzten Jahren nichts zu holen, in Niesky dafür umso mehr. Allerdings wird diesmal auf dem kleinen Kunstrasen gespielt. Spätestens nach dem Abschluss gegen Taucha sollte dann die 20-Punkte-Marke geknackt sein.

    Glauchau auf Abschiedstour, das heutige Resultat überrascht mich nicht nach der Leistung vor Wochenfrist.

    Kamenz im Pokal am Ende wohl chancenlos, das Spitzenspiel in Grimma steigt am Mittwoch. Morgen geht es noch um wichtige Punkte im unteren Mittelfeld/ der Vorabstiegszone. Dabei wollen vor allem die drei Aufsteiger ihren Negativtrend der letzten Wochen stoppen.


    Ich mache es wie vor vierzehn Tagen und gehe gleich noch zum Handball. Da sehe ich bestimmt ein paar Tore mehr als heute Nachmittag...

    5:3 und 5:1 - irgendwie klar, dass das nicht so weitergehen konnte:


    VfL Pirna-Copitz - SSV Markranstädt 0 : 0.


    Gut 100 Zuschauer, eine Handvoll Gäste gesichtet.


    SRin Franziska Brückner hat mir richtig gut gefallen. Eher unauffällig, ließ das Spiel laufen und zeigte die gelben Karten, als es nötig war.


    Bei Copitz fehlten Henschel (Gelbsperre) und Kärger (Arbeit), das merkte man dem Spielaufbau an. Sebastian Heine mit Krücken im Stadion. Die OP ist gut verlaufen, an Fußball spielen ist erst mal nicht zu denken. Robert Kluttig saß erstmals wieder auf der Bank.


    Im Laufe des Nachmittags flogen die zweite (in Sebnitz) und dritte (gegen Stolpen) Mannschaft des VfL aus dem Kreispokal-Viertelfinale raus.


    Ich könnte das Spiel jetzt spannend schreiben und einen langen Bericht verfassen, das bringts nicht. Es war aber definitiv auch kein Langweiler. Es trafen einfach zwei Mannschaften aufeinander, die etwa gleichstark waren und die Pattsituation im ganzen Spiel nicht lösen konnten. Irgendwie wünscht sich gerade der neutrale Betrachter in solchen Spielen ein frühes Tor - egal auf welcher Seite. Aber da dies nicht fiel, blieb bis zum Schluss der Sicherungsmodus auf beiden Seiten angeschaltet. Nach dem Abtasten zum Start wurde die Partie Mitte der ersten Hälfte temporeicher, hier gewann der VfL erstmals optisch die Oberhand. Zur Pause hin dann wieder Markranstädt öfter in der Nähe des gegnerischen Strafraums. Obwohl gerade die Youngster Scykalka und Löwe beim VfL sehr bemüht waren, waren am Ende doch alle Stürmer in guten Händen bei ihren jeweiligen Gegenspielern. Und wenn dann etwas durchkam, standen zwei gute Torleute im Kasten. Der Gästetorwart dabei sehr mitspielend, lief einige lange Bälle vorm eigenen Strafraum ab. Mitte der zweiten Halbzeit nochmals eine Phase mit Vorteilen für Copitz, hier ging die Gästeabwehr auch mal rustikal zu Werke. Auf der anderen Seite immer mal wieder Schwächen in der VfL-Deckung, die aber auch folgenlos blieben. Nach Ecken hat der Gast sogar gewonnen und die letzte Chance im Spiel hatten in der 90. Minute auch die Markranstädter. Doch es blieb beim leistungsgerchten Remis, mit dem beide Seiten leben mussten - und wohl auch konnten.

    Tja, saxophon, da muss Kamenz durch, wenn man in den DFB-Pokal will*g*


    Es war ein denkwürdiges Wochenende, das ich aber zum Glück nicht in Köln verbracht habe. Ich habe trotz Erkältung immerhin drei Spiele in der Region gesehen. Für diese Rubrik hier ist davon nur eines von Interesse:


    VfB Empor Glauchau - VfL Pirna-Copitz 1 : 5 (0:2).


    0:1/10. Scholz nach toller Vorarbeit von Scykalka

    0:2/27. Henschel direkter Freistoß aus ca. 25 Metern

    0:3/57. Glöß

    1:3/73.

    1:4/81. Kärger

    1:5/89. Schmidt


    Durchgezählt etwa 80 - 85 Zuschauer, darunter 18 Gäste plus ein paar Familienangehörige von Tim Baumann mit unüberhörbarem erzgebirgischem Dialekt.


    SRin Christine Weigelt resolut, mit guter Leistung. Die Abstimmung mit der SR-Assistentin vor uns bei Abseitsentscheidungen klappte nicht immer.


    Angenehme äußere Bedingungen. In der ersten Halbzeit spielte Copitz gegen die tiefstehende Sonne, in der zweiten dann Glauchau.


    Der VfL hat sich aus dem Tabellenkeller gezogen, während Glauchau immer tiefer darin versinkt. Es gab heute auch nichts, was den Gastgebern Hoffnung machen könnte. Zehn engagierte Anfangsminuten endeten abrupt mit dem Copitzer Führungstor. Richi Scykalka dribbelte sich im Strafraum durch drei Spieler und passte dann flach nach innen. Am Langen Pfosten brauchte Basti Scholz nur noch einzuschieben. Wenn ich da gestanden hätte, wäre der Ball auch im Tor gewesen*g*. Aber ich stehe nun mal draußen hinter dem Geländer - und für die Mannschaft ist das besser so...

    Von da an kontrollierte der VfL das Spiel, ohne nun durchgängig zu glänzen. Vor dem Spiel war viel von "Einstellungsfrage" die Rede - der VfL nahm den Tabellenletzten von Anfang an ernst und war in den Zweikämpfen immer präsent. Dazu blitzten die spielerischen Vorteile immer wieder auf. Nach den fünf Standard-Treffern der letzten Woche gab es heute "nur" eines, wieder mal mit dem linken Goldfuß von Johnny Henschel - alle anderen vier Treffer waren herausgespielt. Dazu kamen weitere Torchancen. Speziell in der Phase nach dem 3:0 ging die Mannschaft zu leichtfertig damit um, um nach dem Gegentreffer in eine mehrminütige "Schwimmphase" zu geraten. Als diese überstanden war, machte Flori Kärger mit dem 4:1 den Deckel drauf. Später erzielte der eingewechselte Martin Schmidt noch sein erstes Saisontor.

    Der Gegner anfangs bemüht, aber insgesamt kein Landesliganiveau. Einige Spieler (z.B. der Torwart) versuchten immer wieder, ihre Mannschaft anzutreiben, doch so richtig funktionierte das wohl nicht. Bereits nach 35 Minuten nahm der Trainer einen Doppelwechsel vor. Ich kenne die einzelnen Spieler und Befindlichkeiten dort kaum, aber den Eindruck einer wirklichen Mannschaft machten die Glauchauer auf mich nicht. So habe ich bei meinem dritten Besuch am Glauchauer Kunstrasen den ersten Sieg erlebt und dabei einen weitgehend entspannten Nachmittag verbracht. Mal sehen, wann ich wieder dort bin...


    In der Tabelle ging es bis auf Platz acht nach oben (deshalb bejubelte ich den fünften Treffer noch mal richtig, denn zu dem Zeitpunkt waren wir an Neusalza vorbei. Das war noch vor dem entscheidenden Gegentreffer dort). Gemeinsam mit uns haben sich Riesa und Niesky in den letzten Wochen nach oben gearbeitet. Dieses Trio trifft nun in den kommenden drei Spieltagen aufeinander. Aber zuvor empfängt der VfL noch den SSV Markranstädt, der sich seine beiden Heimspiele in Folge sicher etwas anders vorgestellt hatte. Fakt ist aber, so leicht wie heute wird Copitz demnächst nicht zu seinen Punkten kommen!

    Ein Drittel der Saison ist gespielt, eine kurze subjektive Auswertung. Wobei ich außer von den VfL-Spielen nur auf Berichte in Presse, Internet und Forum zurückgreifen kann.

    Mit Grimma und Kamenz liegen zwei Mitfavoriten vorn, einer von beiden wird am Ende auch das Rennen machen. Ich halte Lößnitz von der Besetzung her für ähnlich stark, aber drei Heimniederlagen am Stück sind mindestens zwei zuviel, wenn man ganz vorn mitspielen will. Grimma hat mir persönlich weder gegen uns noch im Pokal in Striesen besonders gefallen, aber da hatten sie wohl jeweils Besetzungsprobleme. Übernächste Woche gibts jedenfalls das direkte Duell der beiden Spitzenteams.

    Auch Großenhain und Markkleeberg im Vorderfeld sind keine Überraschung, wobei sich Markkleeberg noch über den Fehlstart gegen Rapid und Glauchau ärgern darf.

    Ab Platz sechs sollten alle erst mal vorsichtig nach unten blicken. Man kommt schnell unten rein - aber wie man zuletzt bei Riesa und Niesky sieht, auch durchaus schnell wieder raus.

    Von den Aufsteigern haben alle ihr Potenzial angedeutet - wirklich stabil ist bisher Neusalza-Spremberg, die punkten regelmäßig, aber oft nur einfach. Olbernhau wird zuhause sicher die nötigen Punkte holen. Skeptischer bin ich bei den anderen beiden, wobei Taucha schon einige Punkte unglücklich in der Schlussphase verloren hat.

    Mit den zwölf Punkten für Copitz wäre ich vor der Saison eher nicht zufrieden gewesen, nach zwei Siegen in Folge bin ich es. Man muss auch bedenken, dass der VfL an den ersten acht Spieltagen gegen die ersten Fünf der Tabelle sowie drei Aufsteiger spielte (was zu Saisonbeginn selten einfach ist, obwohl uns da das 6:0 gelang). Da waren keine 24 Punkte eingeplant, aber etwas mehr als 6 schon. Jetzt sind es 12 und es wartet der Tabellenletzte...

    Für Glauchau geht es gegen uns und in Taucha schon darum, überhaupt den Anschluss zu halten. Bei dem dann folgenden Programm wird es bis Weihnachten nicht mehr so wahnsinnig viel Punktezuwachs geben. Rapid konnte zu Saisonbeginn mit Siegen gegen die Kickers und Kamenz überraschen, seitdem ist die Anzahl der Gegentore einfach viel zu hoch. Die beiden genannten sowie Taucha und Mittweida sind sicher derzeit die ersten Abstiegskandidaten - aber wie gesagt, da können auch andere ganz schnell noch oder wieder reinrutschen.

    Und in vierzehn Tagen sieht die Tabelle eh wieder ganz anders aus, zumindest von Platz 3 bis 15...


    Ein Blick nach oben: mit sportlichen Absteigern aus der Oberliga ist nicht zu rechnen. Also müsste Platz 13 für den Klassenerhalt reichen - ausgehend von 4 Aufsteigern, was ja keineswegs sicher ist. In der LK West gibts übrigens an diesem Wochenende das absolute Topspiel zwischen Handwerk Rabenstein und Fortuna Chemnitz. Im Norden liegen die "üblichen Verdächtigen" vorn, in der Mitte wird wohl Freiberg sportlich auf Platz eins landen und im Osten gibts noch keine klaren Fronten (ist der letzte Halbsatz jetzt zu militaristisch?). Aber auch da gilt überall: ein Drittel der Saison ist vorüber, mehr nicht!

    Frau Weigelt in Glauchau is nich gut, da gibt's böse Erinnerungen für Stahl.

    Hat Carsten Bergk hier etwa von deinem Interesse an Frauen im Fussball gelesen? 😂

    Wir hatten lange keine Frau an der Pfeife. Pfeifen Susann Dittmer (mit ihr hatte ich mich mal in Freiberg an der Linie nett unterhalten) und Anja Liebmann eigentlich noch? Ich verfolge das nun auch nicht sooo genau. Christine Weigelt hat uns 15/16 gleich dreimal in Copitz gepfiffen (2 Siege, 1 Niederlage - bei einem der beiden Siege hat sie mir nicht gefallen, die anderen beiden Spiele waren okay). Im übrigen ist mir herzlich egal, wer pfeift (von wenigen Ausnahmen abgesehen) und ob Mann oder Frau. Solange Fußball nicht irgendwann mit gemischten Mannschaften gespielt wird...

    Funfact am Rande:

    Steffen hatte zu meinem SMS-Ticker beim Männerspiel doch ne ganze Menge Nachfragen. Bei den Frauen am Vormittag komischerweise fast keine :keks:;););)

    Während deines Frauentickers war ich in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Was soll ich da fragen?


    Achso, vier Spielberichte von einem Spieltag - das ist rekordverdächtig!

    Der eine kommt aus dem Urlaub zurück, der andere fährt. Nun, ich werde nach aktuellem Stand alle restlichen Copitzer Spiele bis zur Halbserie live sehen. Ergänzung zum gestrigen Spiel: Stefan Höer traf beim Stand von 3:3 den Pfosten. Es wäre schön, wenn bei ihm der Knoten mal platzen würde. Er spielt nicht ganz vorn, arbeitet viel, ist aber bisher noch lange nicht so wirkungsvoll wie erhofft. Der andere Ex-Kamenzer Feldspieler, Eric Prentki ist so etwas wie der "emotional leader" auf dem Platz, das war gerade gestern sehr wichtig. Wie wichtig Tim Baumann ist, sieht man vor allem an den Ergebnissen der Spiele, wo er nicht dabei war.

Betway Online Fussball-Wetten banner