Beiträge von Steffen

    Keine Cola, keine Schützenhilfe - das war mein letztes Spiel im Weinbergstadion ohne Copitzer Beteiligung!


    Radebeul gg. Mittweida 3 : 4 (0:2).


    Die Besteigung des Kirchturms zu Altkötzschenbroda für einen Euro sowie der Erwerb des Textes "Der Waffenstillstand zu Kötzschenbroda zwischen Schweden und Sachsen am 27. August 1645" für 50 cent waren nebst einem Eis für zwei Euro meine einzigen sinnvollen Investitionen gestern Nachmittag. In der Baustelle Weinbergstadion habe ich insgesamt 11,50 Euro gelassen - die hätte ich mir (mit Ausnahme der Bratwurst, Cola gabs gleich gar keine) schenken können. Na gut, man hat da sachsenweit immer noch den schönsten Blick aus dem Stadion heraus (und für den Notfall den kürzesten Weg zum ÖPNV).


    Etwa 100 anwesende und durchgesagt 67 zahlende Zuschauer, also die normalen Zahlen in der Weinstadt. Darunter neben meiner Wenigkeit zwei Copitzer Spieler und der Großenhainer Edelfan. Drei erkennbare Gäste.


    Beim Durchsagen der Radebeuler Auswechselbank schnalzte ich mit der Zunge. Jeder von den Feldspielern wäre vom individuellen Vermögen in Copitz Stammspieler.


    Anfangs machte ich mir keine Sorgen. Radebeul optisch überlegen mit Abseitstor nach drei Minuten. Die Gäste brauchten zehn Minuten, um sich zu sortieren und standen danach ordentlich. Radebeul wollte mit 80% Einstellung gewinnen, das schien aber zu reichen. Nach zwei, drei Warnschüssen im Laufe der ersten Hälfte stellten die Gastgeber dann kurz vorm Pausenpfiff das Fußballspielen gänzlich ein und kassierten zwei Gegentore (44./45.), wobei das 0:1 bei aller Radebeuler Passivität wunderbar herausgespielt war.

    Okay, zwei Wechsel zur Pause. Redondo von der Strafraumgrenze zum 1:2/49., eine Minute später der Ausgleich. Alles easy, dachten die Radebeuler jetzt auch wieder.

    Nichts war easy, ein schöner Drehschuss vom 16er auf der anderen Seite und ein Heber zum 2:4, dem hatte Riedel nur noch das Anschlusstor entgegenzusetzen. Haufenweise Ecken, aber die verpufften wirkungslos. In der letzten Minute parierte Mittweidas Mann im Tor noch einen Redondo-Freistoß.


    Schiri Eckart hat mir mit seiner kommunikativen Art gut gefallen, auch wenn speziell die Gästebank oft anderer Meinung war.


    Mittweida kam mit einfachen Mitteln zu einem kaum erwarteten Sieg. Die Einstellung hat gestimmt, darauf muss der VfL kommende Woche vorbereitet sein. Trotzdem kann es für uns nur das Ziel geben, mit drei Punkten von dort zurückzukehren!


    Abends habe ich weitere Tore mit besserer Verteilung gesehen, Lok Pirna gewann 27:21 gegen Concordia Delitzsch.

    Nach Lößnitz und Wilsdruff am Sonnabend kam auch Stahl Riesa heute zu einem last-minute-2:1-Sieg nach Rückstand.

    (ich gebe zu, es wäre mir lieber gewesen, alle drei Spiele wären 1:1 ausgegangen:D)


    Neusalza hat erneut zuhause verloren - damit behaupte ich mal, vier Absteiger sind klar: Mittweida, Markkleeberg, Neusalza und Niesky. Wilsdruff (13 Punkte) ist gut drauf, hat aber viel Rückstand und Kamenz vor der Brust. Geringe Chancen noch. Das wären fünf Absteiger. Zu denen kommt pro sächsischem Oberliga-Absteiger noch einer dazu. Da gewann heute Grimma 1:0 gegen Nordhausen, ganz wichtig. Weniger schön war das gestrige Ergebnis in Bautzen. Viktoria Berlin wird wohl aus der 3. Liga absteigen - und ob der BFC gegen Oldenburg gewinnt, da habe ich so meine Zweifel. Es ist also im Falle Inter und Grimma nach wie vor von null bis zwei Absteigern alles möglich. Gefährdet sind also noch Lößnitz (22 Punkte, fast durch), Marienberg und Copitz (je 19, Copitz mit extrem schlechtem Torverhältnis) sowie Striesen und Riesa (je 17). Die brauchen alle noch ein paar Zähler. Ich könnte jetzt rechnen, aber alle Entscheidungen fallen am Ende doch auf dem Fußballplatz!

    Nach fünf mehr oder weniger anstrengenden Tagen im Büro war ich heute wieder in Sachen Fußball unterwegs.


    Bereits zum dritten Mal im Kalenderjahr 2022 war ich bei der SG Striesen zu Gast und habe mir dabei endlich den ground im Nachwuchszentrum Salzburger Straße geholt. Dort gewannen die BJunioren der SGS um die Mittagszeit verdient mit 4:2 (1:0) gegen die gleichaltrigen VfLer. Ich muss langsam aufhören, dahin zu gehen - bei den Ergebnissen werde ich noch ungewollt zum Glücksbringer😂. Die Copitzer BJunioren zeigten vor allem defensive Schwächen und brauchen - wie die Männer - noch ein paar Punkte zum Klassenerhalt.


    Die machten auf dem Weg dahin einen Riesenschritt:


    VfL Pirna-Copitz gg. Handwerk Rabenstein 1 : 0 (1:0).


    Torschütze Felix Weinhold/16. aus mindestens 20 Metern ins linke Angel. Davon erzählt er noch seinen Enkeln!


    Knapp 100 Zuschauer, darunter einige Gäste. Unter ihnen ein guter alter Bekannter, der früher mit dem CFC2 durch die Lande gereist ist.


    SR Romano Wehner lange Zeit ohne Schwierigkeiten, hintenraus wurde es ein bissel hektisch und er auch.


    Nico Wermann verletzte sich in Laubegast und fehlte deshalb. Dafür war Kai Kemter wieder dabei. Also erneut umgestellt. Aber derzeit ist es fast egal, wer auf dem Platz steht: da steht jeder für jeden ein.


    Fußballerisch war es erneut keine Offenbarung. Aber die hat auch keiner erwartet. Die Gäste konnten frei aufspielen, das wirkte teilweise durchaus gefällig, aber in Hälfte eins nahezu ohne Torgefahr.

    Der VfL wie zuletzt bestrebt, Ordnung im Spiel zu halten und möglichst keine Fehler zu machen. Bei Ballbesitz wurde versucht, schnell nach vorn zu gelangen. So kam man zur zweiten Ecke - die schien schon abgewehrt, bis Felix Weinhold abdrückte...

    Bis zur Pause war Ergebnisverwaltung angesagt, bei etwa ausgeglichener Ballbesitz- und Zweikampfquote. Für den neutralen Beobachter ein eher maues Spiel mit genau einem Hingucker, für den Fan im Abstiegskampf einfach nur nervenaufreibend!


    Das sollte in der zweiten Hälfte noch schlimmer werden, hier hatten die Gäste gefühlt 80% Ballbesitz. Das Geschehen spielte sich fast komplett in der Copitzer Hälfte ab. Es gelang dem VfL zu selten, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

    Rabenstein keineswegs überragend, aber man hat hier definitiv nichts abgeschenkt. Trotzdem wurde es immer umständlicher, je näher man dem Copitzer Strafraum kam. Irgendein Abwehrbein war immer dazwischen. Aber je länger das Spiel dauerte, umso öfter taten sich Lücken auf. Zwei-, dreimal blieb mir das Herz stehen, aber die "Null" stand. Noch eine Ecke und ein Freistoß in der Nachspielzeit - dann war der dritte 1:0-Heimsieg der Saison im Kasten!


    Keine Einzelkritik, erneut ein Riesenlob an jeden einzelnen Spieler für den gezeigten Einsatz!


    Morgen noch zwei Spiele mit großer Bedeutung für die Tabelle hinter uns.


    Für den VfL geht es am 21. Mai in Mittweida weiter. Zumindest ein Sieg wird noch gebraucht!

    In Copitz wird derzeit Abstiegskampf gearbeitet. Durch ein Traumtor von Felix Weinhold gewinnt der VfL gegen Handwerk Rabenstein mit 1 : 0 (1:0). In der zweiten Halbzeit gefühlte 80% Ballbesitz für die Gäste. Drei wichtige Punkte, aber ein Sieg wird wohl noch gebraucht.

    die sollen froh sein, dass sie dank Corona überhaupt noch Oberliga spielen dürfen und nicht wieder mit den gleichen Fehlern anfangen, die sie in die Insolvenz geführt haben.

    Blick voraus:


    so langsam zeichnen sich die Aufsteiger für die Landesliga 22/23 ab. Nach jetzigem Stand sind dort vertreten:


    - SV Radefeld

    - Rapid Chemnitz oder Reichenbacher FC

    - Fortuna Chemnitz

    - Borea Dresden oder FSV Oderwitz


    von oben könnten der FC Grimma und/ oder Inter Leipzig hinzukommen. Davon hängt dann die Anzahl der Absteiger aus der Landesliga ab.

    Fünf Halbzeiten in der Landeshauptstadt


    An diesem Wochenende bin ich nicht weit rumgekommen, der fußballerische Teil spielte sich komplett in der Landeshauptstadt ab.


    Nach dem obligatorischen Unentschieden bei Dynamo machte ich mich schleunigst aus dem Stadion und war mit dem ÖPNV pünktlich zur zweiten Halbzeit an der Bärensteiner Straße:


    SG Striesen gg. Eintr. Niesky 1 : 0 (0:0).


    Zwischendurch konnte ich mich beim Umsteigen an der Zwinglistraße noch mit Essen u. Trinken eindecken - eine gute Idee, denn der Bratwurstgrill war nicht angeworfen. Gespielt wurde auf dem holprigen Hauptplatz, das Publikumsinteresse hielt sich in Grenzen. Ich habe etwa 60 Leute gezählt, darunter lokale Fußballgrößen wie Nico Däbritz u. Ron Wochnik.

    Das Tor des Tages fiel wenige Minuten nach meiner Ankunft durch einen mustergültig vorgetragenen Konter.

    Der Einsatz war auf beiden Seiten vorhanden, weitere Chancen auch. Was mir auffiel, war das ständige Reklamieren beider Seiten gegenüber dem Trio in Blau unter Leitung meines Kreisverbandsvorsitzenden Julian Schiebe. Der ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und u.a. viermal weiterspielen, als je zweimal Elfmeter gefordert wurde.

    Bei Striesen stimmten ansonsten die "Basics", also das Deckungsverhalten und die Laufbereitschaft. Spielerisch war das oft ebenso holprig wie der unebene Platz. Da blieb schon mal ein Spieler hängen, kurz vor Schluss erwischte es leider Maximilian Dietze schwer am Knie. Er musste ins Krankenhaus gefahren werden, gute Besserung!

    Niesky optisch gleichwertig, es fehlte aber der eine Abschluss, um etwas Zählbares mit in die Oberlausitz zu nehmen. So gelang den Striesenern der zweite "big point" innerhalb kurzer Zeit.


    Heute ging es wieder mit dem ÖPNV von Pirna nach Laubegast und zurück. Sechzig Minuten war ich von meiner Mannschaft begeistert, bevor das Unheil seinen Lauf nahm:


    FV Laubegast gg. VfL Pirna-Copitz 5 : 1 (1:1).


    Dank der Stadt Dresden wurde auf dem Kunstrasen gespielt - obwohl der Hauptplatz von außen wesentlich besser aussah als der gestrige in Striesen.


    0:1/32. Eisoldt nach einem schulmäßigen Angriff.

    1:1/33. Pohle, angeschossen bei einem Abwehrversuch.

    2:1 bis 4:1/61., 68., 75. Philipp Wappler per Strafstoß, Einzelaktion und Abschluss einer Kombination.

    5:1/80. Pohle, erneut wurde die Gästeabwehr ausgespielt.


    195 zahlende Zuschauer, davon etwa 25 aus dem Copitzer Umfeld.


    SR Marc Jünger ließ lange Zeit vieles durchgehen, bevor er kleinlich wurde. Der Elfmeter war eher ein Pressschlag. Sei es drum.


    Copitz ohne Henschel (Gelbsperre) und Reck (verletzt). Beide waren ebenso wie Tim Reichl vor Ort. Ron Wochnik wieder im Tor. Da es an der Seite ziemlich eng war, schaute ich mir beide Halbzeiten aus Wochniks Hintertorperspektive an.


    Laubegast war klarer Favorit, entsprechend waren meine Erwartungen. Doch der VfL begann konzentriert und einsatzstark. Stand es vor einer Woche nach 20 Minuten schon 3:0 für Laubegast, hatten die Gastgeber heute in dieser Zeit keine einzige Torchance herausgespielt. In der 26. Minute musste Wochnik erstmals eingreifen.

    Phasenweise gelang es dem VfL, den Ball längere Zeit in den eigenen Reihen zu halten. Die Angriffsversuche sahen teilweise richtig gut aus, der schönste wurde mit dem Führungstor belohnt. Dummerweise fing man sich schon im Gegenzug einen Ausgleich der Marke "blöd gelaufen" bzw. "halbes Eigentor" ein. Dieses Resultat geriet bis zum Wechsel nicht mehr in Gefahr.

    Es war klar, dass Laubegast nun mehr machen musste. Doch die erste Viertelstunde nach der Pause verlief ähnlich wie die erste Halbzeit. Dann kam der Elfmeterpfiff und änderte alles. Jetzt merkte man die individuelle Überlegenheit der Gastgeber, während beim VfL sechs Spieler der Marke "Jungspund" auf dem Platz standen - ohne wirkliche Alternativen auf der Bank. Die Kräfte schwanden hier, während man dort die zweite und dritte Luft bekam. Das Ergebnis wurde nach oben geschraubt und am Ende stand wie vor Wochenfrist ein 5:1.


    Ich sehe das heutige Spiel vor allem als Lernprozess. Eine Stunde lang wurde vieles richtig gemacht. Jetzt kommen die Spiele, wo gepunktet werden muss (auch wenn Rabenstein gerade einen Lauf hat). Die Hoffnungen ruhen dabei natürlich auch auf John Henschel, aber die ganze Mannschaft ist intakt. Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis der schwierigen letzten Wochen.

    Am Ende ein deutliches 5:1 (1:1) für Laubegast, das der bärenstarken Copitzer Leistung über 60 Minuten nicht gerecht wird. Ein 50/50-Elfmeter entschied das Spiel, danach spielten die Gastgeber ihre individuellen Vorteile gnadenlos aus. Philipp Wappler mit lupenreinem hattrick. Auch wenn es nach einem 1:5 blöd klingt, bin ich nach der heutigen Leistung optimistisch für die kommenden Aufgaben.

    Zwei Personalien zur Ergänzung:

    - der frühere Torjäger Pierre Nebes fungierte als Stadionsprecher in Laubegast

    - VfL Trainer Frank Paulus war natürlich auch zur Gegnerbeobachtung anwesend

    So, bin klatschnass zurück aus Laubegast und kann mich nun zum Wochenende äußern. Resultatsmäßig lief es ja nach Wunsch für meinen Verein. Eine schöne Momentaufnahme - mehr nicht!


    Riesa - Copitz 0 : 2 (0:1).

    Laubegast - Markkleeberg 5 : 1 (3:0).


    Sonnabend in Riesa erst mein zweites Copitzer Spiel in diesem Kalenderjahr. Dem treffenden Bericht von standuhr habe ich nicht viel hinzuzufügen. Copitz zum zweiten mal in Folge mit derselben Startaufstellung, das gab es lange nicht. Schuster blieb nach seiner starken Leistung gegen Marienberg im Tor, obwohl Wochnik wieder fit war. Torwartwechsel dagegen bei Stahl Riesa - Hecht für Schiring.

    Kommende Woche in Laubegast wird es wohl mindestens zwei Änderungen in der Startformation geben (müssen).

    In Sachen Einsatz, Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten haben alle ihre Aufgabe erfüllt. Spielerisch ist das nach wie vor nicht doll - aber gut, dass wir mit Kötzsch und Henschel zwei Spieler haben, die den Unterschied machen können. Natürlich kann sich das Spiel auch in eine andere Richtung drehen. Zur Halbzeit hatte Riesa 9:0 Ecken - einige davon sorgten durchaus für Gefahr. Der VfL ging mit der ersten Chance in Führung, später noch ein starker Schuss von Henschel, den der Riesaer Keeper aus dem Eck fischte. Am Ende etwa 12:2 Ecken, ich habe nicht weitergezählt. Nach der ersten für Copitz musste ein Riesaer Abwehrbein auf der Linie klären. Damit habe ich eigentlich schon alle Torchancen des VfL erwähnt. Aber wenn die Defensive stabil steht, genügt es manchmal schon, eine davon zu nutzen. Das zweite Tor dann ein Schmankerl aus 45 Metern, aber das war natürlich nicht mehr spielentscheidend.

    Riesa begann ähnlich agil wie in Striesen, um wieder mit der ersten Torchance des Gegners in Rückstand zu geraten. Insgesamt habe ich bei Stahl eine deutliche Verbesserung gegenüber diesem Spiel gesehen - das nützt aber nichts, wenn du nicht triffst. Gegen Radebeul ist Riesa in der Außenseiterrolle, vielleicht gelingt es da einmal, in Führung zu gehen.


    Heute in Laubegast wünschte ich mit natürlich einen Heimsieg, gleichzeitig konnte ich den nächsten VfL-Gegner beobachten. Das Ergebnis von 5:1 entsprach am Ende den gezeigten Leistungen, die Kickers hätten durchaus noch höher untergehen können. Torschützen kann man in fussball.de nachlesen. Dort steht 70 zahlende Zuschauer, ich habe per Hand etwa 100 Anwesende gezählt, das kommt also hin. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen, wo man ja keine gute Sicht aufs Spielfeld hat. Erste Halbzeit Nieselregen, zweite Halbzeit Dauerregen. Hoffentlich kann nächste Woche auf dem Hauptplatz gespielt werden.

    Die Partie war schon nach wenigen Minuten entschieden. Gleich die erste Ecke köpfte Horst Rau jr ein, die weiteren Treffer waren wunderbar herausgespielt. Nach dem frühen 3:0 nahm Laubegast das Tempo raus, kontrollierte aber jederzeit das Geschehen. Die Gäste kamen in der Anfangsphase überhaupt nicht in die Zweikämpfe, es ging dann nur noch um Schadensbegrenzung. Dafür war in der zweiten Hälfte ein starker Gästetorwart verantwortlich (der einem in der Anfangsphase noch leid tun konnte), aber auch die mangelnde Konzentration der Gastgeber beim Torabschluss. teilweise sehenswerte Angriffe wurden am Ende leichtfertig vergeben. Christoph Klippel war an der Auslinie teilweise sehr unzufrieden - aber das ist Meckern auf hohem Niveau!


    Spielerisch ist Laubegast dem VfL klar überlegen und haushoher Derbyfavorit am nächsten Sonntag. Ich erwarte vom VfL einfach eine ähnlich engagierte Leistung wie in Riesa. Einen Punkt nehmen wir gern mit - aber die Spiele, wo es zählt, folgen im Anschluss.


    Die Tabelle ist nun hinter Platz 10 "geteilt". Auf Rang 11 liegt Lößnitz mit 18 Zählern. Die sollten stark genug sein, die restlichen Punkte einzufahren. Alle anderen Mannschaften müssen bangen. Ich denke, mit 23 Punkten am Ende bist du sicher drin. 21 und 22 werden die "Grenze" sein, auch abhängig von der Anzahl der Absteiger. Der Blick in die Oberliga besagt zumindest, dass es maximal zwei sächsische Absteiger geben wird. Vielleicht nur einen und eventuell will sich Jena zwo zurückziehen. Aber das beste ist, man punktet selber und verlässt sich nicht auf andere. Derzeit sehe ich Platz 13 (Copitz) als "sicher", Platz 14 (Striesen) als "Wackler" und ab Platz 15 (Riesa) abwärts die Landesklasse. Aber es sind noch fünf Spiele für alle, da wird sich noch vieles ändern.


    Im zweiten Sonntagspiel gewann übrigens Rabenstein gegen Kamenz 5 : 3 - so ein Ergebnis hätte ich gern gehabt, als ich am Gründonnerstag in Kamenz war...

    Bevor ich es ganz vergesse:


    ich habe am Ostermontag mein Fußballwochenende mit dem dritten 0:0-Spiel abgerundet. shit happens...


    Bischofswerda - Fahner Höhe 0 : 0.


    Vor 189 zahlenden Zuschauern waren die Gastgeber in den ersten zehn Minuten völlig unsortiert und ließen die Gäste mehrfach in den eigenen Strafraum. Nachdem diese Phase überstanden war, brannte hinten nichts mehr an und der Gast aus Thüringen war fortan bestrebt, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Dies gelang am Ende, weil dem BFV trotz aller Bemühungen die Ideen fehlten und meist schon vorm Strafraum Endstation war. Chancen, alle Punkte zuhause zu behalten, gab es dennoch. Die größten waren ein Lattenkopfball nach einer Ecke/40. sowie ein Sololauf kurz vor Schluss, bei dem der Schiebocker Angreifer dann aber zu weit nach außen abgedrängt wurde und nicht mehr abschließen konnte. Mir fehlte irgendwie die "Geilheit", unbedingt einen Treffer erzielen zu wollen oder auch mal aus 16 oder 20 Metern einfach abzuziehen.

    Der Schiri aus Eisenhüttenstadt machte sich in der letzten halben Stunde in einigen Szenen beim Publikum unbeliebt. Entscheidende Fehler waren nicht dabei, aber etwas "gästefreundlich" fand ich ihn in dieser Phase auch.

    So sammelt der BFV seine Punkte weiter nach der Eichhörnchenmethode. Es könnte reichen, zumal ja doch noch der eine oder andere Gegner aus dem unteren Tabellendrittel auf dem Spielplan steht. Da muss dann aber auch mal ein "Dreier" her!

    das länderspiel kannst dir doch jederzeit im netz anschauen, die schönen amateurkicks ja meistens nicht. zudem schmeckt bier und bratwurst bei den amateuren meistens besser als bei den großen ;)

    ich bevorzuge IMMER live Fußball. Aber bei so einem Ausnahmespiel wie gestern wäre ich wahrscheinlich daheim vor der Glotze ausgerastet wie sonst nur bei wirklich ganz wichtigen Spielen.

    Die Coronasaison muss irgendwie zu Ende gespielt werden. Der Aufsteiger in der Südstaffel dürfte mit Erfurt feststehen (obwohl Plauen oder Krieschow eine gute Saison spielen). Spannend wird es noch, wieviele Mannschaften absteigen und wen es dabei erwischt. Das wirkt sich ja weiter nach unten auf die Landesverbände aus. Wie in allen Ligen kann man nur auf eine normale Saison 22/23 hoffen.


    Noch nicht ganz aller Abstiegssorgen ledig sind die Oberlausitzer Teams aus Neugersdorf und Bischofswerda. Beide hatten zuletzt Erfurt im Spielplan. Die Neugersdorfer wollten nicht hin wegen mehrerer Coronafälle, wurden vom Verband zum Antritt verdonnert, blieben zuhause und kassierten ein 0:2 am grünen Tisch und paar Euro Geldstrafe, Da musste Bischofswerda gestern allein deutlich mehr an Spritgeld zusammenkratzen und durch das 1:8 haben sie sich (im Gegensatz zu Neugersdorf) auch noch das Torverhältnis versaut. Naja, das vorige 0:0 in Plauen war wichtiger. Dort sahen einige Spieler die fünfte gelbe Karte, die nun am Montag zum ganz wichtigen Spiel gegen Fahner Höhe wieder spielberechtigt sind. Ich werde in "Schiebock" dabei sein und kurz darüber berichten.

    Dreimal Landesliga in sechs Tagen. Stand das letzte Wochenende im Zeichen des Abstiegskampfes, konnten gestern beide Mannschaften eigentlich frei aufspielen. So richtig gelang das aber nicht:


    Kamenz - Laubegast 0 : 0.


    Kunstrasen, Flutlicht, vor allem in der 1. HZ Regen (über Bischofswerda ging zeitgleich in Erfurt ein fußballerisches Gewitter hernieder) und handgezählte knapp 100 Zuschauer.


    Eigentlich waren die Voraussetzungen für einen spannenden Kick gegeben, aber letztlich neutralisierten sich beide Teams. Kamenz kam meistens nur bis zum Strafraum, Laubegast nicht mal so weit. Auf eine gute Aktion folgte ein unmotivierter Fehlpass. Gegen Ende der ersten Hälfte drei Ecken für Kamenz, zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen sie auch zu einigen Torchancen. Interessant wäre gewesen, was passiert wäre, wenn Laubegast hätte aufmachen müssen. So schaukelten die Gäste den Punkt recht sicher nach Hause. Akzente nach vorn konnten sie aber nicht setzen.

    Schiri Pirogov nicht immer souverän in einer eigentlich harmlosen Partie - aber bei jeder 50/50-Aktion wurde sofort von Seiten der Spieler oder Trainerbänke lautstark hineingeschrien.


    Also das Niveau der Liga ist in der Coronapause nicht besser geworden, auch wenn das gestern taktisch und athletisch schon einen Tick besser war als die Spiele des letzten Wochenendes. Ich könnte jetzt weiter die Landesliga testen (morgen in Copitz, Montag in Laubegast) - ich werde aber Dynamo und Bischofswerda besuchen. Ob das eine gute Idee ist, weiß ich nicht. Gestern hätte ich vielleicht doch besser vor der Glotze beim Länderspiel Katalonien gegen Hessen gesessen...