Beiträge von Steffen

    Ich leide unter akutem Fußballentzug und sehe kein Licht am Ende des Tunnels. Zur Stunde wäre ich eigentlich in Neusalza-Spremberg. Ich befürchte, die Frage nach dem Vizeherbstmeister 2019/20 wird dauerhaft ungeklärt bleiben.


    Die wiederholte Lektüre des oft leicht depressiv rüberkommenden Nick Hornby hat leider auch nicht geholfen. Der beschreibt ja meist seine schlechte Laune bei schlechten Fußballspielen. Aber schlechte Fußballspiele sind immer noch besser als gar keine Fußballspiele!


    Ansonsten will und kann ich nicht klagen. Andere müssen jetzt doppelt so viel arbeiten wie sonst oder dürfen gar nicht arbeiten - das geht bei mir mit wenigen Einschränkungen seinen gewohnten Gang. Von denen, die wirklich krank sind, will ich gar nicht reden.


    Bleibt alle gesund!


    Wir treffen uns alle im Stadion, nach dem Virus um drei. Abgemacht?

    Nach der Entwicklung der letzten Tage war das so zu erwarten. Nur die DFL sträubt sich noch, ansonsten trudeln heute von allen Verbänden nach und nach die "Generalabsagen" ein. Wie und wann es weitergeht, weiß derzeit wohl wirklich keiner.

    Also kann ich am Wochenende wahlweise wandern gehen, ein Buch lesen oder meine Wohnung aufräumen. Zumindest letzteres wird bestimmt nicht passieren...


    Bleibt alle gesund!

    so hoffen wir mal, dass der Coronavirus um die Sachsenliga einen Bogen macht. Höherklassigen Fußball ab Liga drei/vier wird es wohl erst mal nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit geben. Ich maße mir nicht an, die Sinnhaftigkeit dieser Entscheidungen zu bewerten. Wir müssen es halt nehmen, wie es kommt.

    Keine richtige Lust auf nen Spielbericht - aber morgen spielt Dynamo, da habe ich eh keine Zeit. Also Augen zu und durch!


    Budissa Bautzen - VfL Pirna-Copitz 2 : 1 (1:1).


    1:0/21. Sidlo, 1:1/44. Höer, 2:1/93. Gröschke.


    Geschätzt 200 Leute da. 179 zahlende Zuschauer, darunter 14 Gäste.


    Der Wind pfiff eisig durch die Müllerwiese, es war in BZ gefühlt 10 Grad kälter als in PIR. Auf dem Nebenplatz fand gleichzeitig ein weiteres Spiel statt, wahrscheinlich mit Beteiligung der SG Kubschütz. Bin aber zu faul zum Nachlesen.


    SR Gundler machte nichts wesentliches falsch. Kniffligste Szene Mitte der zweiten Halbzeit, als John Henschel an der Strafraumgrenze zu Fall kam. Der Bautzner Abwehrspieler traf sowohl den Ball als auch den Spieler. Tendenz für mich zum Elfmeter - in der Buli wäre das ein Fall für den Kölner Keller geworden...


    Copitz mit derselben Startaufstellung wie gegen GRH.


    Ich sah Budissa bereits zum vierten Mal in dieser Saison, am stärksten waren sie in der ersten Halbzeit gegen Niesky. An diese Hälfte knüpften sie 43 Minuten lang nahtlos an. Bautzen war läuferisch stark und setzte mit präzisen Zuspielen immer wieder die Außen ein. Vor allem die linke Abwehrseite des VfL hatte Probleme. Zunächst machte Budissa zu wenig draus. Den Treffer erzielte dann mit Sidlo einer der stärksten Spieler, aus etwa zwölf Metern ins rechte Dreiangel. Copitz organisierte sich hinten, so gut es ging. Zusammen mit einem starken Wochnik blieb es beim knappen Rückstand. Nach vorn ging wenig und ich wollte erst mal "das 0:1 in die Pause retten". Zur Entstehung des Ausgleichstores kann ich nichts sagen, ich habe nicht hingesehen. Ein langer Ball segelte Richtung Strafraum, von Torwart Höhne sprang der Ball zu Höer und von ihm per Bogenlampe ins Tor. So ähnlich muss die Jungfrau Maria zu Jesus gekommen sein, wenn man der Bibel Glauben schenken darf.

    Als ich mich in der Pause mit Papa Kärger zum Fachsimpeln traf, meinte der, ich solle nicht so grinsen. Was blieb mir sonst übrig bei dem Spielverlauf und dem Zwischenresultat?

    Bei Budissa kam Flori Kärger für Hentsch ins Spiel. Mein ehemaliger Lieblingsspieler fiel mir aber kaum auf, allerdings spielte er auf der entfernten Außenbahn.

    In der zweiten Halbzeit bot der VfL die defensive Stabilität, die man von ihm kennt und kontrollierte eigentlich durchgängig das Spiel. Zum Problem wurde erneut die fehlende Torgefahr, man spielt sich einfach zu wenig Chancen heraus. Die oben beschriebene "Vielleicht-Elfmeter"-Szene, ein Schuss von Höer, den der unsichere Höhne beinahe ins eigene Tor lenkte, ein Kötzsch-Freistoß knapp neben das Tor und ein paar vielversprechende Aktionen im Ansatz bildeten die Ausbeute. Hinten wurde es aber auch nur noch zweimal richtig gefährlich. Einmal blieb die Abseitsfahne unten und Gärtner schoss frei vor Wochnik am langen Pfosten vorbei und kurz vor Schluss lenkte eben Wochnik einen Kopfball zur Ecke. Den Bautzner Spielern merkte man den hohen Aufwand der ersten Hälfte an. In der Nachspielzeit machten die Gastgeber keine Anstalten mehr, das Spiel noch gewinnen zu wollen, kamen aber noch mal in Ballbesitz und der eingewechselte Basti Scholz zog zehn Meter hinter der Mittellinie das taktische Foul. Ein Routinevorgang mit Folgen. Budissa hielt vor der Freistoßausführung noch mehrere Spielerdelegiertenkonferenzen ab, die jedenfalls das gewünschte Ergebnis brachten. Der Ball drehte lang und weit in den Strafraum und der zuvor gelbrot gefährdete Gröschke stieg am höchsten und beförderte das Spielgerät ins Netz.

    Schluss, aus, drei Punkte für Budissa. Wenn es hier zur Halbzeit 3:0 gestanden hätte, wäre das alles okay gewesen - aber so zu verlieren, ist bitter...


    Fakt ist: der VfL hat wie im Herbst aus dem nicht leichten Auftaktprogramm MW, GRH und BZ sechs Zähler geholt. Die Serie von zehn ungeschlagenen Punktspielen ist vorbei, da starten wir gegen Markkleeberg eben eine neue! Wahrscheinlich morgen Abend von Platz vier aus.


    Zum Glück haben wir nicht die Sorgen der Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Dort haben sich heute Niesky und Radebeul eindrucksvoll zu Wort gemeldet. Taucha bestätigt seine gute Saison mit dem zweiten Remis gegen Kamenz und Wilsdruff wird mit seinen Unentschieden langsam zur kalkulierbaren Größe für Toto-Tipper.

    Budissa gg. Copitz 2 : 1 (1:1).


    Kurioser Spielverlauf. Erste Hälfte klar an Budissa mit spätem Copitzer Ausgleich. Dann kontrolliert der VfL das Spiel und verliert durch einen Standard in der 93. Minute.

    Auch an diesem Wochenende gibt es maximal sieben Partien. Das Kreisderby Großenhain gg. Riesa wurde auf das letzte März-Wochenende verschoben. An diesem WE finden drei der vier derzeit anstehenden Nachholer statt. Neusalza gg. Riesa ist noch nicht terminiert

    So, Neusalza hat auch seine erste Visitenkarte anno 2020 abgegeben und mit einem 4:0-Auswärtssieg gleich mal gezeigt, wo es lang gehen soll. Hoffentlich dürfen sie jetzt auch wieder zuhause ran, damit die Tabelle nicht noch schiefer wird. Naja, der nasse Boden wird noch manchem zu schaffen machen, der keinen Kunstrasen zur Verfügung hat. Also, warten wir mal ab, ob an diesem Wochenende achtmal gespielt werden kann. Ich habe jedenfalls ein Date auf der Müllerwiese, wo ich mit dem VfL zuletzt 2004 zugange war. Meine Bilanz dort ist mit 3-1-1 aus Copitzer Sicht sehr erfreulich und sollte ausgebaut werden! Bis dahin allen eine stressfreie Woche...

    VfB Zittau vs.FSV Oderwitz 02 1:7/0:4

    Verdiente Niederlage gegen überlegen auftretende Gäste aus Oderwitz. Von Beginn an lief das Spiel nur in eine Richtung.Zittau meist nur zweiter Sieger, muss sich nächste Woche deutlich steigern um den Rückrundenstart nicht zu vermasseln.Gespielt wird gegen Neueibau 15.00h auf Kura in Neugersdorf.

    Bilder zum Spiel wie gewohnt auf der Hompage vom VfB Zittau.:schal1:

    ich gebe ja eigentlich nichts auf Testspielergebnisse, aber wenn der Spitzenreiter der KOL gegen den Vorletzten der LK 1:7 verliert, ist das doch - sagen wir mal - bemerkenswert.

    Also, der Landesligaspieltag am 29. Februar 2020 ist Geschichte. Eine Spielabsage, fünf Spiele, davon drei mit Besuch aus unserer kleinen whatsapp-Gruppe - es lief also ein Konferenzticker während des Nachmittages. Kurios der bisherige Landesligaverlauf im neuen Jahr: während Taucha, Mittweida und Budissa heute schon ihr drittes Punktspiel bestritten, ist Neusalza morgen erstmals seit dem 30. November wieder im Einsatz. Die Tabelle war also schief, ist schief und wird noch eine Weile schief bleiben. Immerhin soll am letzten März-Wochenende der Vizeherbstmeister ermittelt werden, wenn bis dahin im Oberland der Frühling eingekehrt ist.

    Drei der fünf heutigen Partien endeten unentschieden. Für Lößnitz und Wilsdruff war es bei völlig unterschiedlicher Tabellensituation jeweils das vierte Remis in Folge. Durchaus ausgeglichen nach Spielanteilen verlief auch die Begegnung in Pirna-Copitz, aber am Ende gewinnt im Fußball, wer ins Tor trifft:


    VfL Pirna-Copitz - Großenhainer FV 2 : 0 (1:0).


    1:0/5. Maximilian Unger, Abstauber aus Nahdistanz.

    2:0/79. Kay Weska, flach von der Strafraumgrenze nach einem katastrophalen Abwehrfehler.


    Etwa 80 Zuschauer am Kunstrasen, darunter ein gutes Dutzend Gäste. Windig, aber trocken.


    Schiri Pirogov hatte mit der fairen Partie wenig Probleme. Souverän in der ersten Hälfte, ungewohnt großzügig in der zweiten. Sonst sitzen die Karten bei ihm sehr locker, heute ließ er das gelbe Papier nach einer berechtigten Karte für Weska in der ersten Halbzeit mehrfach stecken, obwohl es einige Großenhainer "Bewerbungen" dafür gab.


    Meine erste Feststellung, als ich gegen 13:30 Uhr im "Willy" ankam: es wird auf dem Kunstrasen gespielt, da der Hauptplatz zuletzt wohl doch etwas viel Regen abbekommen hat. Seit dem Wiederaufstieg 2015 erst die dritte Partie dort, jeweils Ende Februar. Vor drei Jahren gab es ein unglückliches 2:3 (2:1) gegen Stahl Riesa, vor 24 Monaten ein duseligen 0:0 gegen Eintracht Niesky. Ergo: der VfL spielt da nicht unbedingt gern, aber nach dem "Gesetz der Serie" war heute ein Sieg fällig!


    Bei den Gästen in gelbschwarz (seit gestern wieder eine Siegerfarbenkombination!) fehlte mit Marx, Witschel und Löffler geballte Offensiv-Power. Ganz klar, das kann man in der Landesliga nicht kompensieren. Die Gastgeber im unschuldigen Weiß mit nur einer Veränderung im Vergleich zur Partie in Mittweida: Maximilian Unger begann statt Richi Scykalka. Hatte der Trainer eine Eingebung?


    Die erste Herzkaspergefahr mit der ersten Aktion des Spiels: Großenhain tankte sich in den Strafraum, der Schuss aus halbrechter Position passierte Wochnik, doch dann kratzte ihn ein Copitzer Abwehrspieler von der Linie. Das war wohl der "Hallo, munter werden!"-Effekt für die einheimischen Spieler und Zuschauer. Ich war auch erst halb anwesend und kann deshalb mit den Namen der beteiligten Spieler nicht dienen, zumal es die entfernte Seite des Spielfeldes war. In den nächsten Minuten war der Ball dann wie erhofft mehr in der Großenhainer Hälfte. Mit den Erfahrungen der letzten Woche monierte ich noch, "hohe Bälle bringen bei dem Wind nichts", als plötzlich ein solcher hoher Ball von links in den Strafraum segelte. Irgendwie prallte er von Keeper Roßmüller und der Latte dahin, wo Maximilian Unger stand. Der fackelte nicht lange, legte sich den Ball noch einmal zurecht und schoss humorlos zum 1:0 ein. Der Torwart sah dabei nicht wirklich gut aus, aber es war eine aus seiner Sicht ekelhafte Hereingabe, der Wind war böig und die Sonne stand genau gegen ihn.

    Dieses eher glücklich zustande gekommene Tor brachte dem VfL zunächst die nötige Sicherheit, Die folgenden etwa zwanzig Minuten kontrollierte Copitz Ball und Gegner und baute die Eckenführung auf 4:0 aus. Aber so gegen Mitte der ersten Hälfte kippte das Spiel allmählich in die andere Richtung. In der 29. Minute stand Schäfer halblinks völlig frei, doch Wochnik parierte großartig und den Nachschuss dazu. Von da an bestimmten die Gäste bis zum Pausenpfiff optisch das Geschehen, kamen aber zu keinen echten Torchancen. Aus zwei, drei Freistößen schlugen sie ebenso wenig Kapital wie der VfL zuvor aus seinen Eckbällen. So blieb es bei der knappen Pausenführung, aber instinktiv war mir klar, dass da noch eine Steigerung her musste.

    Auch im zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ansehnliches Spiel, dem aber die großen Strafraumszenen fehlten. Vieles passierte im Mittelfeld, beide Mannschaften etwa gleichstark und die Abwehrreihen prinzipiell stärker als die Stürmer. Die Viererkette mit den erfahrenen Prentki, Ranninger, Baumann und dem jungen Kemter ist derzeit eine Bank, wie man ja auch an der Anzahl der Gegentore ablesen kann. Was beim VfL heute nicht so gut klappte, war das Spiel nach vorn. Zu oft wurde der Ball wieder verloren, bevor es Richtung Strafraum ging. Für die Entscheidung musste somit ein grober Abwehrfehler herhalten. Walther vertändelte an der Strafraumgrenze den Ball gegen den energisch nachsetzenden Kay Weska. Der stand damit frei vor Roßmüller und schob den Ball flach ins Netz. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff, obwohl sich die tapferen Gäste weiterhin um eine Resultatsverbesserung bemühten.


    Copitz gewann am Ende aufgrund der sicheren Defensive. Großenhain hat keineswegs enttäuscht, es fehlten aber wie bereits erwähnt wichtige Spieler. Marx oder Witschel mit ihrem Torinstinkt hätten möglicherweise für ein anderes Ergebnis gesorgt.


    Damit verbleibt der VfL auf dem zweiten Tabellenplatz und kann diesen in der nächsten Woche zumindest nicht an Budissa Bautzen verlieren. Ich glaube, die Partie dort kommt genau zum richtigen Zeitpunkt - ich freue mich einfach drauf!


    "Ganz oben" hatte diese Woche ungewollt spielfrei. Morgen heißt es noch zweimal "oben" gegen "unten". Den Bericht von "ganz unten" liefert sicher noch ein enttäuschter Standuhr. Für mich geht's morgen zum letzten Vorrundenspiel der Eislöwen, wo hoffentlich der Klassenerhalt gefeiert werden kann!

    Übermorgen ist Sonnabend, der 29. Februar! Den gibt es nur alle 28 Jahre. Also: bedenkt das historische Datum, wenn ihr zum Fußball geht. Wer weiß, ob wir Sonnabend, den 29. Februar 2048 noch erleben. Dann wäre ich 82...


    Falls die Wettergötter mitspielen, gibts sechs Spiele am 29. Februar und zwei dazu am 1. März.

    Zweiter Versuch, den Spielbericht am smartphone zu schreiben.


    Germania Mittweida gg. VfL Pirna-Copitz. 0 : 2 (0:0).


    Tore:

    Kötzsch/73. aus Nahdistanz halbrechts, Ausgangspunkt war eine Flanke von Henschel.

    Heineccius/88. vom linken Strafraumeck in den langen Winkel.


    Offz. 51 Zuschauer. Durchgezählt 70 bis 80. Genau 13 Gäste.


    Schiri Meißner meist unauffällig, zweimal gelb für Copitz.


    Vorm Spiel: Regen u. Wind

    1. Hz: Regen u. Wind

    2. Hz: Wind


    Anreise mit Kumpel Lars und der Mitteldeutschen Regiobahn. Auf dem Weg zum Stadion festgestellt (und fotografisch festgehalten): der Schwanenteich ist aktuell nur ein Ententeich! Das Stadion sollte also umbenannt werden...

    Heimwärts hatten wir dann einen Autofahrer.


    Vorm Spiel unter der großen Tribüne gestanden, bevor es rüber zum Kunstrasen ging.


    Beim VfL außer Heine alles wieder an Deck. Das Trainerduo konnte also auswählen - und etwas überraschend fand sich auch Basti Scholz auf der Bank wieder.

    Auf dem kleinen Platz kommt man ja ganz schnell von Strafraum zu Strafraum. Hohe Bälle waren heute meist keine gute Idee, boten aber interessante Flugkurven. Ball flach halten war also angesagt, was dem VfL natürlich entgegenkam.


    Um es vorwegzunehmen: Copitz bot über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung und ließ hinten sehr wenig zu. Torchancen blieben im ganzen Spiel Mangelware, die Spielkontrolle hatte aber nahezu durchgängig der VfL.

    In der ersten Halbzeit versuchten die Gastgeber bei Ballbesitz, schnell vors Copitzer Tor zu kommen. Eine 3:0-Eckenführung und zwei in die Mauer getretene Freistöße aus guter Position waren die einzige Ausbeute. Dazu kamen die Einwürfe der Nr. 13 wie Ecken, richteten aber sonst nichts aus. Am Ende lautete das Eckenverhältnis etwa 4:7, heute durchaus ein Ausdruck der Spielanteile. In Hälfte eins wurden zwei, drei gut angelegte Copitzer Angriffe nicht bis zum Ende ausgespielt (Scykalka u. Höer kamen im Strafraum oft einen Tick zu spät), ein Kopfballtor wurde wegen Abseits nicht anerkannt.

    Nach dem Wechsel wurde aus der optischen Überlegenheit dann Dominanz. Fußballerisch ist Copitz ohnehin stärker, aber auch die Quote der gewonnenen Zweikämpfe ging jetzt deutlich nach oben. Logisch, dass irgendwann der Treffer fiel.

    Kurz darauf musste Torwart u. Gelegenheitslibero Ron Wochnik bei einem 16-Meter-Schuss seine einzige richtige Parade zeigen. Eine wirkliche Schlussoffensive der Gastgeber blieb aus und der eingewechselte Heineccius machte dann den Deckel drauf.


    Im zehnten Spiel der siebente Sieg über Mittweida. In der kommenden Saison dann bitte mal im September oder Mai auf dem Hauptplatz!

    Es geht weiter!


    Bautzen gg. Taucha 3 : 0.

    Leipzig gg. Mittweida 1 : 2.


    Aus der Hinrunde fehlt noch Neusalza gg. Copitz am 29. März.


    Die gedachte Trennung der Tabelle zwischen Platz 8 und 9 gibts also wieder...

    Gestern mindestens zwei Testspiele


    1) FC Grimma gg. Stahl Riesa 2 : 2 (2:1).


    2) Kunstrasen und damit neuer ground:


    SC Großröhrsdorf gg. VfL Pirna-Copitz. 0 : 4 (0:4).


    Glöß, Henschel, Glöß u. Weska trafen.


    handgezählte 16 Zuschauer (Mitte 1. Hz), davon 3 Gäste. Der Regen ließ nach, der Wind nicht.


    1. Hz mit dem Wind ein Klassenunterschied, 2. Hz Ergebnis verwaltet.


    Sonnabend noch in Freiberg (ohne mich). Am 23. Februar scharfer Start in Mittweida!

    Zwei Ergebnisse von heute


    Stahl Riesa gg. Romonta Ansdorf 1 : 1 (0:0).

    Goldammer hält in der 1. Hz einen Elfer.


    SC Borea Dresden gg. Neusalza Spremberg 4 : 0 (4:0).


    Tore in den Minuten 2, 8, 29 und 43.

    Etwa 25 Zuschauer am KRP im Jägerpark.

    Neusalzas Spieler ohne Chefcoach eher lustlos, anfangs extrem zweikampfschwach, aber gelegentlich sehr diskutierfreudig. Das Oberlausitzer Ehepaar neben mir war einigermaßen perplex ob der Nicht-Leistung.

    Borea mit einer starken spielerischen und läuferischen Vorstellung in der ersten Hälfte.

    Nach dem Wechsel eher ausgeglichen, kaum noch Torchancen. Neusalza traf beim Stand von 2:0 den Pfosten, Borea in der 89. Minute.

    Schiri Julian Schiebe musste die eine oder andere gelbe Karte zücken.

    Es war ein Testspiel. Eine ähnliche Leistung in einem Punktspiel wird Neusalza nicht abliefern.

    Gestern Abend war es kalt, windigund dunkel. Aber nach einem verregneten Tag war es wenugstens trocken - bis zur 85. Munute.

    Im Testspiel verlor Copitz auf dem Kunstrasen mit 1 : 6 (0:2) gegen Bischofswerda. Das Ergebnis entspricht den Leistungsunterschieden auf dem Platz. So deutlich hatte ich das nicht erwartet. Ehrentreffer Heineccius zum 1:5, Wochnik hält einen Elfmeter mit der letzten Aktion des Spiels.

    Nächsten Donnerstag Test in Großröhrsdorf, am 15.2. habe ich Schiebock gg. Babelsberg auf dem Schirm. Aber da hat ja zuerst der Wettergott etwas dazu zu sagen...