Beiträge von Steffen

    ich hab am WE zwei Spiele gesehen, aber keins im Sachsenpokal. Also kein Bericht - aber eine Übersicht der Achtelfinalisten


    3. Liga: Dynamo, Zwickau, Aue

    4. Liga: Lok Leipzig, CFC

    5. Liga: Grimma, Plauen, Freital, Bischofswerda, Bautzen, Neugersdorf

    6. Liga: Rabenstein, Großenhain

    7. Liga: Eutritzsch, Wilsdruff, Heidenau


    Bei der großen Anzahl von Mannschaften aus dem Bezirk Dresden werde ich sicher noch das eine oder andere Spiel in diesem Wettbewerb verfolgen.

    und wieder mal muss ein kleiner Verein umziehen, weil sich Hooligans aus Leipzig und Dresden gegenseitig Prügel angedroht haben.


    Frischauf Wurzen gg. Dynamo Dresden am Sonntag, 16:00 im Willy-Tröger-Stadion. Das wird dann der Abschluss meiner zwei Urlaubswochen.


    An die über 20 Jahre zurückliegenden Punktspiele in Copitz hat Wurzen keine guten Erinnerungen: die endeten 2:0, 3:0 und 8:0 für den VfL. Ich denke, am Sonntag liegt das Ergebnis irgendwo dazwischen.

    wir haben nicht schön gespielt. Aber wenn Laubegast nur annähernd so aufgetreten wäre wie in den ersten beiden Heimspielen, hätte es ein Ergebnis wie da gegeben.

    Von den individuellen Fähigkeiten der Einzelspieler ist Laubegast dem gestrigen Copitzer Aufgebot auch ohne Wappler so was von deutlich überlegen, dass da einfach mehr kommen muss.

    Das erste Tor ist so wie es fiel kaum zu verteidigen. Das passiert einmal in der Saison. Aber das zweite Ding auf ähnliche Weise in einer Phase zu fangen, wo das Spiel klar für euch läuft - selber schuld.

    warum geht man eigentlich zum Fußball? Einer von vielen Gründen ist der, dass vorher keiner weiß, wie es am Ende ausgeht. Eine ganze Industrie weltweit lebt von dem Geld, das für falsche Tipps ausgegeben wird. Legal und illegal werden dabei Milliarden umgesetzt. Ich selbst tippe schon seit ewigen Zeiten nicht mehr für Geld, liege ich doch ohnehin meistens daneben...


    Auch heute hätte ich mich nicht getraut, beim Spiel Laubegast gegen Copitz auf eine "2" zu setzen. Zu unwahrscheinlich erschien mir dieser Ausgang im Vorfeld des Spiels zu sein. Zum einen ist der heutige Gastgeber bisher souverän durch die Liga marschiert, zum anderen gab es beim Gast in dieser Woche ein mittelschweres personelles Erdbeben. Dann mussten Aushilfstrainer Nico Däbritz und Assistent Enno Mühle gleich auf fünf Spieler verzichten, die noch vor Wochenfrist in der Startaufstellung standen. Neben Youngster Elias Krause waren das die erfahrenen Kämpen Scholz, Reichl, Grellmann und Kärger.

    Letzte Woche also in Striesen, heute vielleicht vier Kilometer Luftlinie entfernt in Laubegast. Anderer Gegner, anderer Spielverlauf, gleiche Punktausbeute:


    FV Laubegast 06 gg. VfL Pirna-Copitz 07 1 : 2 (0:1).


    0:1/9. Reck

    1:1/50. Hegewald

    1:2/61. Reck


    180 zahlende Zuschauer, wenigstens 15 Gäste darunter.


    Anfangs sonnig, später dunkle Wolken. Pünktlich mit dem Abpfiff begann es zu regnen.


    SR Bischof hatte die einsatzstark, aber immer sportlich geführte Partie im Griff. Zog die Karten, als es nötig war. Da Talke schon in der ersten Hälfte den gelben Karton sah (für mich eine "kann er zeigen, muss er nicht"-Karte), flog er kurz vor Schluss für die Unterbindung eines Konters an der Mittellinie mit gelbrot runter.


    Allgemeines Händeschütteln vorm Spiel. Nico Däbritz versprach mir: "wir wollen hier gewinnen". Nunja, so richtig glaubte ich nicht daran. Frank Paulus steht am Dienstag eine Knie/Meniskus-OP bevor. Dafür alles Gute!


    Laubegast ohne die Wapplerbrüder und in giftgrünen Trikots, aus welchem Grund auch immer. Die bisherigen Heimspiele hab ich ja beide gesehen, die gewann der FVL jeweils im traditionellen gelbblau. Im Tor Thiede statt Richter.


    In den ersten zwei, drei Minuten musste sich der VfL erst mal sortieren, um anschließend eine durchgehend starke Defensivleistung abzuliefern. Aber man stellte sich nicht nur hinten rein. Ein langer Diagonalpass von Florian Glöß übers halbe Feld landete bei Marcel Reck, der den Ball etwa von der rechten Strafraumecke aus der Luft über Keeper Thiede an den linken Innenpfosten hob - 0:1! Kann man mal so machen. Ronaldo und Messi ist das hin und wieder auch schon gelungen, hab ich mir sagen lassen.

    Das frühe Tor kam den Copitzern natürlich entgegen (3 Euro ins Phrasenschwein). Laubegast war nun gezwungen, mehr zu tun. Nunja, die Ballbesitzquote lag sicher um die 70%, die Effzienz weit darunter. Denn irgendwo stand eine "lila Wand", da gab es kein Durchkommen. Ich werde keinen Spieler beim VfL hervorheben. Jeder erfüllte defensiv seine Aufgaben. Ging ein Zweikampf verloren, war der nächste Spieler da. Leider fehlte oft der nächste Schritt, denn im Spielaufbau gingen viele Bälle gleich wieder verloren.

    Trotz optischer Vorteile nur eine wirklich brenzlige Situation in Halbzeit eins. So um die 30. Minute herum gab es den ersten Eckball für Laubegast, der ein heilloses Durcheinander im Strafraum zur Folge hatte - aber keinen, der dies ausnutzen konnte. Es blieb bis zur Pause beim 0:1.


    Mit frischem Elan kamen die Nullsechser aufs Feld zurück. Gleich die erste Offensivaktion konnte mit Müh und Not zur Ecke geklärt werden. Drei Minuten später war es soweit. Nach einem Angriff über die linke Seite netzte Hegewald im zweiten oder dritten Nachsetzen ein. "Zu zeitig!", so der Tenor im Umfeld der Gästebank. Aber auf dem Platz verlor keiner die Nerven. Die junge Copitzer Mannschaft spielte konsequent ihren Stiefel runter. Als Johnny Henschel auf der linken Seite den Ball behaupten konnte, schlug er einen langen Pass auf einen gewissen Marcel Reck. Den kannte in der Laubegaster Abwehr offenbar keiner mehr. Er schüttelte seinen Gegenspieler ab und vollendete aus halbrechter Position ins kurze Eck. Erneute Führung!

    Die Gastgeber reagierten mit einigen Wechseln und verstärkten ihre Offensivbemühungen. Diese wurden aber nicht kreativer. Immer wieder blieben sie in der vielbeinigen Copitzer Abwehr hängen. Und wenn es eng wurde, wurde der Ball auch mal hoch und weit Richtung Leuben gedroschen. Eher zu oft und nicht immer im Sinne von Nico Däbritz an der Seitenlinie. Auf einen Schönheitspreis wurde heute eh kein Wert gelegt.

    Torwart Ron Wochnik bestätigte seine starke Form. Jeden hohen Ball (davon gab es viele!) pflückte er sicher herunter. Und in der 80. Minute folgte die eine Superparade, die zu so einem Spiel dazugehört.

    Natürlich wurde auch geschickt die Zeit von der Uhr genommen und alle drei Wechselspieler gebracht. Die Minuten verrannen und man wartete immer noch auf die große Schlussoffensive. Die blieb aus, auch die fünf angezeigten und sechs gespielten Nachspielminuten änderten nichts mehr.

    Mit einer kämpferischen Topleistung aller Spieler und einem doppelten Torschützen, der für die 100%ige Chancenverwertung sorgte, nahm der VfL zum zweiten Mal innerhalb einer Woche drei Punkte mit über die Elbe nach Copitz. Beim Blick auf die Tabelle können die Herztropfen getrost in der Flasche bleiben!


    Laubegast trotz Ballbesitzfußball und optischen Vorteilen letztlich zu einfallslos. Im ganzen Spiel sprangen nur vier oder fünf richtige Torchancen heraus (das kann reichen, Copitz hatte ja nur zwei). Aber diese Anzahl von Chancen hatten sich die 06er in ihren ersten beiden Heimspielen locker pro Halbzeit erarbeitet. Da trafen sie aber nicht auf so eine konsequente Deckungsarbeit wie heute.


    Was fiel sonst noch auf? Fünf Auswärtssiege in neun Spielen. Kein Verein mehr mit der vollen Punktzahl. Die Tabelle teilt sich in der Mitte langsam auf. Dabei landen die Aufsteiger bisher allesamt in der unteren Hälfte. Oderwitz zum vierten Mal mit fünf Gegentoren, aber trotzdem ganz dicht vorm ersten Punktgewinn.


    Kommende Woche Pokal, wobei nur noch sechs Landesligisten im Rennen sind. Dazu der Nachholer der beiden bisher punktlosen Teams.

    Für Copitz gehts am 1. Oktober gegen Glauchau weiter. Keine einfache Aufgabe. Trotzdem lautet das Ziel natürlich, alle drei Punkte in Copitz zu behalten!

    Bin jetzt nach einer Woche im Westen auf dem Mainzer Hauptbahnhof angekommen. Eigentlich wollte ich heute Nacht nach Dresden zurück, schließlich spielt morgen Dynamo. Ich fahre aber nur bis Thüringen zu einer Beerdigung. Am Sonntag bin ich dann wieder in Dresden zur Landesliga. Und da gibt es überraschende Neuigkeiten aus Copitz: im Laufe der Woche ist der neue Trainer Nico Kessler zurückgetreten, aus privaten Gründen. Erfahren habe ich es übrigens per whatsapp vorm Trierer Dom. Weitere Einzelheiten kenne ich nicht. Für das Spiel in Laubegast übernimmt Nico Däbritz.

    der Start der vier Vereine aus dem Bezirk Dresden lässt sich nach fünf Runden so zusammenfassen: zweimal top, zweimal flop.

    Freital u. Schiebock schweben auf "Wolke sieben", daran ändern auch die beiden 1:1 am Wochenende nichts. Mit je 11 Punkten belegt man die Plätze 2 und 3.

    Dagegen sitzen Budissa u. Neugersdorfer mit 4 bzw. 3 Zählern erst mal unten fest.

    Für die noch sieglosen Neugersdorfer folgen die Partien gegen Westerhausen und in Ludwigsfelde, da ist Punktezuwachs fest eingeplant. Budissa dagegen empfängt nacheinander Freital u. Schiebock. Ob da die Trendwende gelingt?

    Ich sitze gutgelaunt in der S4 von Elsterwerda nach Leipzig und hoffe, morgen früh wohlbehalten in Duisburg anzukommen. Mit drei Punkten im Gepäck und zwei Wochen Urlaub vor der Brust schlägt man sich doch auch in meinem fortgeschrittenen Alter mal ne Nacht um die Ohren:


    SG Dresden-Striesen gg. VfL Pirna-Copitz 1 : 4 (1:1).


    1:0/21. v. Gahlen. 1:1/43. Scholz. 1:2/60. Reck. 1:3/63. Grellmann. 1:4/81. Scholz.


    Etwa 120 anwesende Zuschauer zum Vereinsfest, darunter so 20 Gäste


    Vorm Spiel schauerartiger Regen, während des Spiels dann trocken.


    Schiri Seib nicht immer ganz einheitlich bei der Zweikampfbeurteilung, aber keine wirklichen Probleme. SRA Miersch hatte in Halbzeit eins ordentlich mit der Abseitsfahne zu tun.


    Wie schon im Vorjahr ging es am 4. Spieltag zum Angstgegner, der nun hoffentlich keiner mehr ist.


    Trainer Kessler nahm einige Umstellungen vor. Kemter (leicht verletzt) und Henschel blieben draußen, dafür gab mit Elias Krause ein weiterer junger Spieler sein Startelfdebüt.

    Die Striesener Mannschaft im Vergleich zum Frühjahr mit völlig verändertem Gesicht.


    Um es vorwegzunehmen: das Niveau der Partie war überschaubar, aber der Sieg des VfL ging absolut in Ordnung. Vielleicht um ein Tor zu hoch. Aber wer fragt danach?


    Von Anfang an zeigte Copitz etwas mehr Drang zum gegnerischen Tor. Allerdings war die ganze erste Halbzeit von einer hohen Fehlpassquote geprägt. So plätscherten die ersten 20 Minuten dahin. Der VfL verzeichnete Ecken und Torschüsse, ohne dass da wirklich Zwingendes dabei war.

    Dann kam Striesen erstmals gefährlich in die gegnerische Hälfte. Der Angriff schien abgewehrt, aber der Ball kam zurück in den Strafraum. Van Gahlen zog aus halblinker Position ab und traf den rechten Innenpfosten, von dem der Ball zum 1:0 ins Netz sprang. Dies gab den Gastgebern Auftrieb, die nun etwas mutiger wurden. Damit konnten sie aber ihre defensiven Schwächen nicht verdecken. Zunächst hatte Tim Reichl zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Ein Freistoß aus ca. 20 Metern Torentfernung strich knapp am linken Pfosten vorbei. Beim nächsten musste sich der Keeper strecken, konnte aber zur Ecke klären.

    Das wichtige 1:1 fiel dennoch rechtzeitig vor der Pause, verantwortlich dafür der heute etwas offensiver aufgestellte Basti Scholz.

    Auch nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Copitz aktiver, ohne die großen Torchancen en masse. Eine Direktabnahme von Basti Scholz wäre ein Tor wert gewesen - das fiel dann unter gütiger Mitwirkung eines Abwehrspielers, der einen unmotivierten Rückpass spielte. Marcel Reck erkannte die Situation am schnellsten, umkurvte den Torwart und schob ein.

    Dem folgte eine wunderschöne Kombination, die Tom Grellmann zum 3:1 vollendete. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Eine hundertprozentige Chance vergaben die Striesener noch, aber insgesamt geriet der Vorsprung nicht mehr in Gefahr. Trainer Kessler konnte durchwechseln. Für den Schlusspunkt sorgte per Kopf der beste Mann auf dem Platz: Basti Scholz.


    Drei Punkte im Kasten nach einer soliden Mannschaftsleistung - nicht mehr und nicht weniger. Striesen ist für mich ein ganz heißer Abstiegskandidat, nachdem ich sie nun zweimal gesehen habe.


    Am kommenden Sonntag geht es wieder nach Dresden, dann heißt der Gegner Laubegast. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, aber Bange machen gilt nicht! Wer hätte zB gedacht, dass Großenhain heute beinahe gegen Fortuna Chemnitz verliert?

    Kreisvertreter Kreischa war gegen Lok Zwickau chancenlos und verlor mit 1:10 (1:6).

    Gleich die ersten Schüsse der Gäste waren drin, dann spielten die es seriös runter. Belohnung ist ein Heimspiel gegen Großenhain.

    Kreischa hat tapfer gekämpft, war aber überfordert. Zwei Chancen zum 1:2 gingen drüber. Berechtigten Elfer zum 1:4 verwandelt. Knapp 200 Zuschauer sorgten zumindest für eine gut gefüllte Kasse. Die braucht jeder Verein in diesen schweren Zeiten.


    Die Landesligisten Kamenz u. Striesen scheitern bei Landesklasse-Vertretern. Laubegast ist auch noch nicht durch.

    Bin diesmal nicht in Copitz dabei. Nächste Runde wäre ich wieder vor Ort, wird aber schwer gegen Markrans. Die letzten 7 Heimspiele gegen die haben wir allesamt nicht gewonnen. Ich war jedesmal dabei - vielleicht ein gutes Omen, wenn ich fehle.

    Falls ich Sonntag ein Spiel gehe, dann in Kreischa oder Weixdorf. Entscheidung fällt kurzfristig.

    Der FC Teutonia hätte aber auch beim Hamburger SV, dem VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig und vielen anderen Vereinen im Norden nachfragen können. Weiß nicht, warum die unbedingt am Millerntor kicken wollten.

    der HSV und Lübeck haben abgesagt. Ob in BS angefragt wurde, weiß ich nicht.

    Steffen steht beim FVL kurz vor der Jahreskarte, so häufig wie wir ihn als Gast begrüßen dürfen^^

    Er war einer von 300 angesagten Zuschauern.

    Das bringen die Ansetzungen so mit sich. Das Spiel gegen Copitz wird das (vorläufig) letzte sein, was ich bei euch sehe.

    Der 16. Spieltag gegen Großenhain ist schon mal vorgemerkt. Aber bis dahin hält Lauterbach noch viele Pressekonferenzen ab...

    an diesem Wochenende wird mir das Berichte schreiben also abgenommen. "Mister 5,5" hat eigentlich alles zusammengefasst.

    Unter den Zuschauern beim Derby lokale Fußballprominenz (Nico Däbritz, Ron Wochnik, Robert Krause - Aufzählung sicher unvollständig). Derbycharakter ist dabei relativ. Gestern Meißen gg. Riesa hatte diesen, das heutige Spiel war dagegen beinahe freundschaftlich.

    Also ein paar Bemerkungen zum Spieltag generell:

    In 7 von 9 Spielen gab es richtig viele Tore und teilweise sehr deutliche Resultate. Die Leistungsunterschiede innerhalb der Liga scheinen immens zu sein. Die Tabelle gibt ja schon nach drei Runden ein durchaus aussagekräftiges Bild ab.

    Bei Laubegast fällt auf, dass dort nahezu jeder Feldspieler Tore erzielen kann. Philipp Wappler hat sich dagegen zum Vorbereiter "umfunktioniert" und brauchte schon den zweiten Elfmeter für sein erstes Tor. Stadionsprecher Pierre Nebes (frühere Lieblingsbeschäftigung: Tore erzielen) darf also reihum alle Spieler mal ansagen - und zwischendurch noch den Siegtreffer für Dynamo verkünden.

    Zum Freitagspiel noch soviel: schade, dass sich die Offensive des VfL bisher noch nicht wirklich gezeigt hat. Das sind zu viele Einzelaktionen, zu wenig teamwork. Allerdings erneut gegen einen sehr kompakten Gegner. Letztlich war Leipzig nicht soviel stärker, aber die hauen eben den einen Standard rein. Glößis Freistoß in der 84. Minute dagegen ging knapp drüber...

    Nächste Woche sind die meisten Landesligisten im Pokal beschäftigt, erst mal ohne mich. Markranstädt hat hoffentlich gestern seinen Torhunger gestillt.

    Für mich wird der September ein "Dresden-Monat" mit drei aufeinanderfolgenden Dynamospielen und zweimal VfL in Dresden. Copitz spielt am 10.9. in Striesen und am 18.9. in Laubegast. Klar, welches Spiel Priorität hat. Ich befürchte allerdings, die heute überforderten Striesener zeigen am 4. Spieltag ihr "Wir-spielen-zu-Hause-gegen-unseren-Lieblingsgegner"-Gesicht. Dagegen hilft dann hoffentlich eine "Wir-stoßen-den-Bock-um"-Mentalität beim VfL! Warten wir es ab. Am 4. Spieltag fallen natürlich noch keine Entscheidungen. Aber es ist schon ein Unterschied, ob du sechs Punkte hast und den Konkurrenten mit null im Keller - oder punktgleich mit ihm bei drei Zählern stehst. Möglich ist beides.

    Hab nicht viel zu ergänzen. Eigentlich wollte ich zu Sebnitz gegen Borea, hab dann aber umgeschwenkt wegen der überdachten Sitzplätze in Meißen. Im Stadion angekommen, war ich trotzdem nass. Die Außenbahn hätte sich vorzüglich für eine Ruderregatta geeignet.


    Riesa begann viel zu passiv und schenkte die glückliche Führung gleich wieder her. Dann waren sie mausetot und kamen urplötzlich wieder ins Spiel. Das Tor zum 4:2 war mein vierter Treffer von der Mittellinie, den ich im Kalenderjahr 2022 live gesehen habe (davon drei im August).

    Der Schiri hatte einen verdammt schweren Job. Ich beurteile hier keine einzelnen Szenen (das kann ich gar nicht), aber mit zunehmender Spielzeit verlor er jegliche Souveränität.

    Der Boden, die Ansetzung, die Zuschauer (es gab Stimmungsmacher auf beiden Seiten), der Schiedsrichter - alles trug irgendwie zu einem Derby bei, dass sich nach schleppendem Beginn zu einem furiosen Finale hin entwickelte. Als Fan einer der beteiligten Mannschaften wäre ich tausend Tode gestorben - als neutraler Beobachter habe ich es genossen.


    Wermutstropfen: Meißens Edelfan Tommy wieder mal getroffen. Ihm geht es gesundheitlich gar nicht gut.

    Sagt mal, spinnen die Freitaler langsam? Das wird ja langsam unheimlich. Zwei Heimsiege, Punkt in Auerbach, Sieg in Plauen. Mal sehen, ob sie diesen Schwung in die nächsten Spiele mitnehmen können. Ich merke mir mal den 8. Spieltag vor: Bischofswerda gegen Freital müsste terminlich klappen.

    gestern Abend zu ungewohnter Zeit auf dem ungewohnten Kunstrasen bei ungewohnter Beleuchtung


    Pirna-Copitz gg. BW Leipzig 0 : 1 (0:1).


    Tor: Stephan mit einem über die Mauer gezirkelten Freistoß/38. Ein wunderschönes Tor, nur eben auf der falschen Seite.


    Der angekündigte Regen blieb aus, so wurden es noch gut 100 Zuschauer. Darunter neben SR-Beobachter Harald Schenk u.a. Frank Paulus, Tim Baumann, Steffen Dörner.


    SR Schubert hatte keine größeren Probleme.


    Hab jetzt keine Zeit für nen Bericht. Folgt vielleicht morgen Abend nach dem Laubegastspiel.


    Hauptproblem beim VfL: das Erarbeiten von Torchancen. Da kommt einfach zu wenig bei rum. Nicht zufällig bisher erst ein Tor durch einen abgefälschten Schuss eines Verteidigers.

    ABER: wir haben jetzt gegen den Zweiten, Dritten und Fünften der Vorsaison gespielt. Die Defensive steht. Darauf lässt sich aufbauen.


    Leipzig hinten kompakt, nach vorn lange Zeit mit ähnlichen Problemen wie der VfL. Die hauen dann eben einen Standard rein, was Copitz in vergleichbaren Situationen nicht gelang. Nach der Pause versäumten sie es, das zweite Tor nachzulegen. Insgesamt waren sie das eine Tor besser.


    Nächste Woche Pokal gegen Markrans ohne mich (hat nichts mit dem Ergebnis von gestern zu tun). Danach das Schlüsselspiel bei Angstgegner Striesen.

    Ergänzung: bei allen Heimspielen des SC Freital ist das "Team Rabenfront" mit den Kameras dabei. Die professionell aufbereiteten Berichte gibts dann auf youtube, oder einfach "Rabenfront" googlen.

    Heute hat es nun geklappt mit meiner persönlichen Oberligapremiere beim SC Freital. Die eher unspektakuläre Ansetzung


    SC Freital gg. FC An der Fahner Höhe 2 : 1 (1:0)


    erwies sich als spannendes und gutklassiges Oberligaspiel.


    1:0/14. Wesely von halbrechts.

    1:1/55. Trübenbach aus 25 m an die Lattenunterkante und deutlich hinter die Linie.

    2:1/64. Genausch aus Nahdistanz.


    263 zahlende Zuschauer.


    Nach dem gestrigen Regentag heute herrlichstes Fußballwetter bei angenehmen Temperaturen.


    SR Unger hat mir in der körperbetonten, aber nie unfairen Partie gut gefallen. Die Karten kamen zum richtigen Zeitpunkt, auch mal klare Ansagen an die Spieler.


    Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Gast aus der Nähe von Gotha beschränkten sich bisher auf ein 0:0 im April in Schiebock. Auch in Neugersdorf trennte man sich vor Wochenfrist torlos. Ich hatte also gewisse Befürchtungen, die sich nicht bewahrheiteten. Im Gegenteil, der Gast war von Anbeginn offensiv eingestellt und zeigte eine insgesamt couragierte Auswärtsleistung.

    Doch das Führungstor erzielten die Gastgeber mit ihrem ersten konstruktiven Angriffszug. Dem folgten starke Freitaler Minuten mit einem Lattenkopfball. Als die Gäste das Gegentor dann verdaut hatten, schnürten sie den SCF teilweise minutenlang in dessen Hälfte ein. Zwischenzeitlich lautete das Eckenverhältnis ungefähr 1:8. Aber wirklich große Torchancen sprangen nicht heraus, auch die Richtung der abgegebenen Torschüsse hatte eine Streuung vom Windberg bis nach Wurgwitz.

    Freital machte in Halbzeit eins noch einmal auf sich aufmerksam, als Kapitän Robin Fluss einen Freistoß aus 35 Metern an die Torlatte hämmerte.

    Insgesamt war diese Halbzeit von hohem Tempo, vielen Zweikämpfen und körperbetontem Spiel geprägt. Hier hatten die robusten Gäste leichte Vorteile, während die Gastgeber hin und wieder ihr technisches Können aufblitzen ließen.


    Auf den Rängen wurde fleißig diskutiert, alle Besucher waren vom guten Niveau des Spieles angetan. Viele nicht so positive Bemerkungen über das gestrige dynamische Drama machten die Runde, waren doch zahlreiche Augenzeugen vor Ort.


    In Hälfte zwo konnte das hohe Tempo nicht mehr durchgängig gehalten werden, die Spannung aber blieb. Die Torlatte vor der Kirche, die in Halbzeit eins zweimal den Job des Gästekeepers erledigte, griff nochmals ins Spielgeschehen ein - wieder zugunsten der Gäste. Der Ball von Trübenbach setzte klar hinter der Linie auf, auch wenn das einige Freitaler Spieler nicht wahr haben wollten. Nun konnte das Spiel kippen, aber im Anschluss an einen Einwurf landete der Ball wieder im anderen Tor. Bei diesem 2:1 blieb es trotz beiderseitiger Bemühungen bis zum Schluss. Für eine Alles-oder-Nichts-Offensive fehlte den Gästen die Kraft.


    Mit 7 Punkten hat sich der Aufsteiger ein kleines Polster geschaffen. In die nächsten Spiele geht die Mannschaft als Außenseiter, aber nicht chancenlos. Wenn es terminlich klappt, werde ich gern wieder vor Ort sein.