Beiträge von Standuhr

    Ich weiß es nicht


    Stahl Riesa- SSV Markranstädt 1:1 (0:1)


    0:1 Eugene Winkler (45+1)

    1:1 Michael Gallwitz (88.)


    Zuschauer: 211


    Der Tag begann mit dem Rückzug des SV Olbernhau und so hatte die Tabelle plötzlich ein anderes Aussehen und die Gäste sind einer der am meisten Leidtragenden, da sie 6 Punkte verlieren und auf die Abstiegsplätze rutschen.

    Trotzdem ließen sie sich nicht hängen und spielten mit.

    Das Spiel selbst war 80 Minuten sehr überschaubar und von vielen Ballverlusten und Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt. Die Abwehrreihen hatten wenig Mühe den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Stahl's Chanchen ließen sich an einer Hand abzählen..... 10.,60. und 75.Minute. Markranstädt brachte auch nur Schüsse weit daneben zustande. Sie hielten mit Härte dagegen und Schiri Clemens Biastoch versäumte es bei Zeiten für Ruhe zu sorgen und hatte es schon Mitte der ersten Halbzeit bei den meisten Stahlfans verschissen. Bei einer Aktion im Strafraum verletzte sich Johann Rendler und einige forderten gleich Elfmeter, obwohl es keiner war, so auch das Stahl Trainerteam. Wenn keiner was zustande bringt muss einer helfen. Es war mal wieder die Stahlabwehr , die konnte sich nicht einigen und Winkler war der Nutznießer, 0:1 in der Nachspielzeit. Oh weh!

    Nach der Pause das gleiche Spiel . Biastoch verlor völlig seine nicht vorhandene Linie und jede seiner Entscheidungen, ob richtig, falsch oder Konzessionen wurde mit wütenden und für mich zu oft, völlig unsachlichen Kommentaren bedacht. Auch Assistentin Lea Kretschmar wurde mit Kommentaren bedacht, die man von älteren Herren mit guter Kinderstube , nicht erwartet :versteck::versteck::versteck:. Wirklich Männer, so was ist unwürdig. Das ständige Fordern, genaugenommen bei jedem Foul, von gelben Karten fällt auch nicht unter Fairplay! ;)

    Nach einem Kopfballzweikampf musste übrigens der eingewechselte Lukas Balzer mit einer schweren Gehirnerschütterung vom Feld und mit Niklas Noah Pohl kam der nächste Junge aufs Feld. Die Jungs mühen sich zwar aber man sieht ganz deutlich ihre Unerfahrenheit. Wenn dann gleich 4 oder5 davon auf dem Platz stehen, ist es mit dem Spiel nach vorn nicht weit her. Noch dazu ließen sie sich heute von der Härte der Gäste beeindrucken. Die Medizin, die wir z.B. Neusalza verabreicht haben, mussten wir heute selber schlucken. Bis hierher hatte ich meinen Bericht im Kopf schon fertig zusammen und es sah auch nicht wirklich gut aus. Die Gäste schienen es trotz schwindender Kräfte nach Hause zu bringen, verursachten jedoch zunehmend Freistöße im Mittelfeld. Die kamen meist unpräzise, aber der in der 88. Minute fand schließlich auf Umwegen Michael Gallwitz, der den Ball ins Netz bugsierte. Na wenigstens noch der Ausgleich und Stahl wollte mehr. Markranstädt brach fast völlig zusammen und Stahl hätte in den 4:15 Nachspielzeit noch 3 Hochkaräter. Einen Ball holte ein Verteidiger per Kopf von der Linie, einen Köhler Schuss parierte Christian Wings hervorragend und einmal scheiterten die Stahler am eigenen Unvermögen.

    Dann war Schluss und so richtig zufrieden war keiner.


    Fazit: Am Ende ein gewonnener Punkt aus dem auch 3 hätten werden können. Für was der mal gut ist, ich weiß es nicht. Hauptsache man hat gegen einen direkten Konkurrenten nicht verloren und die 9 Punkte Vorsprung vor Markranstädt bleiben bestehen.

    Das Spiel nach vorn krankt halt immer noch an einer ordnenden Hand im Mittelfeld. Hier sollte man im Sommer was tun, denn die 18 jährigen, die im letzten Jahr und teilweise in dieser Saison noch in der Kreisliga A Jugend gespielt haben, brauchen noch jede Menge Erfahrung und etwas mehr Körper wäre auch nicht schlecht.

    Der Rest der Saison besteht aus Auswärtsspiel in Niesky, Pirna und Lößnitz sowie dem Heimspiel gg. Taucha am vorletzten Spieltag. Ob man dann schon den Klassenverbleib gesichert hat, vermag ich heute noch nicht zu sagen, da die selbsterrechneten Tabellen noch etwas schief sind und die restlichen Spiele da unten , teils gegeneinander, ja untereinander Punkte kosten.

    Wir sollten aber schon noch ein paar Zähler holen. Da wir ja auswärts momentan besser zurechtkommen, ist mir da aber nicht bange!


    Bilder gibt's diesmal natürlich auch wieder......

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html

    Ich muss da aber nicht jedes Mal mit drauf sein :rofl:


    PS. Es geht übrigens das Gerücht um, dass Budissa Bautzen bis in die Landesliga absteigen will, da der Hauptsponsor angeblich den Geldhahn zudreht. Zusätzliches Feuer im Abstiegskampf? Wir werden sehen!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Unser Kreisverband hat schon mal nen Rahmenterminplan an die Front geworfen. Die Ausscheidungsrunde im Landespokal ist am 10./11.8.

    Da wird's wohl zum Schulanfangswochenende ,17./18.8., mit der neuen Saison losgehen.

    Spielplanveröffentlichung ergo ca. 29.7. :happy::happy::happy:

    Nicht schön aber selten


    Empor Glauchau - Stahl Riesa 2:3 (2:1)


    0:1 Paul Spindler (4.)

    1:1 Toby Ammon (19.)

    2:1 Thician Delling (43.)

    2:2 Philipp Schröter (47.)

    2:3 Philipp Schröter (86.)


    Zuschauer: 115, ca. 50 Riesaer


    Sonntagsausflüge nach Glauchau waren in den letzten Jahren eigentlich immer für die Tonne und nachdem irgendwann in der Woche der Spielort auch noch auf Kunstrasenplatz sprang, hatte ich wenig Hoffnung auf Punkte.

    Auch andere mussten aktiv zur Mitfahrt ermuntert werden, aber am Ende waren es dann doch der Aufsichtsratsvorsitzende, dessen Frau wie immer ihr Auto zur Verfügung stellte, der Fotograf, der Fuhrparkverantwortliche und der Schreiber.

    Am Käfig steht zwar Großfeldspielfläche, die Ausmaße sind aber eher das absolute Mindestmaß.

    Stahl wieder mit Martin Magula und Philipp Schröter, so dass im Mittelfeld wieder etwas Erfahrung vorhanden war.

    Aus der ersten " Möglichkeit " fiel der Führungstreffer als Paul Spindler einen Rückpass im Mittelfeld erlaufen konnte und Tom Seyfarth überwandt. Kurz drauf kam Norman Gründler mit dem Kopf nicht ganz ran und in der 10. Minute zielte Andre Köhler knapp drüber. Das sah gut aus, war aber nur ein Strohfeuer. Danach übernahmen die Gastgeber, unterstützt von Fehlpässen und überhastetem Aufbau der Stahler, das Zepter. Bei einer Ecke kam Goldi mit den Fäusten nicht richtig ran und den zurückgeköpften Ball versenkte Ammon zum Ausgleich.

    Durch die kleine Spielfläche blieb anschließend vieles Stückwerk, wobei sich die Glauchauer wenigstens noch einige Halbchancen erarbeiteten. Kurz vorm Pausenpfiff half dann die Stahlabwehr wieder mal kräftig mit. Herrgottnochmal! :cursing: Kleinklein vorm Strafraum nach Abspiel von Goldi, man verliert den Ball und Thician Delling hat keine Mühe die Führung zu erzielen. Ein Nackenschlag direkt vor der Halbzeit und wieder mal völlig unnötig. :wacko:

    Trainer Mario Oster war bedient, fand aber anscheinend die richtigen Worte. Philipp Schröter traf fast sofort zum Ausgleich und auch das Spiel nach vorn lief jetzt, Dank der Umstellung auf 2 Stürmer, besser. Die Gastgeber schwächten sich nach einer Stunde dann auch noch selbst. Toby Ammon wurde von Willy Mörer gefoult, hatte sich danach nicht im Griff. Willy sah :gelbekarte:und Ammon :rotekarte:.

    Die Unterzahl fiel auf dem kleinen Platz zunächst nicht auf, aber mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Chancen. Glauchau hatte die Hochkarätigste, so dass Goldi den Arm ganz lang machen musste, um den Ball ans Lattentreffer zu lenken. Bei Stahl scheiterte unter anderem Paul Jan Hagen bei 2 Schüssen an seinen krummen Füßen. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Stahl's Trainerteam mit Balzer und Schreiber noch mal junges frisches Blut, die vorn immer wieder draufgingen und die abbauenden Gastgeber unter Druck setzten. In der 86. war's dann soweit. Paul Spindler eroberte vorm Glauchauer Strafraum den Ball, Pass auf den leicht abseitsverdächtigen Philipp Schröter und der erzielte das Siegtor.

    Der gut pfeifende Schiri Christopher Fiebig gab noch 4 Minuten drauf, die Stahl aber schadlos überstand.


    Fazit: Ein fast schon überlebenswichtiger Sieg im Abstiegskampf. Mittweida gewinnt und wie man hört, will Olbernhau nun wenigstens zuende spielen, so dass alle Spiele in der Wertung bleiben. Wettbewerbsverzerrung bleibt trotzdem :motz:!

    Schön gespielt war's nicht gestern, aber völlig egal , Punkte müssen her und nix anderes. Einer der seltenen Siege in Glauchau ist da Gold wert.

    Diese Woche sollte nun das dahinschlingernde Markranstädt geschlagen werden und mit noch ein paar Punkten aus den anschließenden Spielen, dürfte der Klassenerhalt geschafft werden.


    Bilder gibt's wie fast immer hier...


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    Abschließend möchte ich noch den, im Stahlumfeld reichlichen HSV Fans, mein Beileid ausdrücken :versteck:




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    Ihr habt wenigstens ein schönes Mitteilungsblatt des Kreisverbandes!

    Der Kreisverband Meissen veröffentlicht offiziell fast nix und wenn dann das nötigste per PDF Datei. Irgendwelche weitergehende Informationen oder Aktuelles im Spielbetrieb gibt's seit Jahren nicht. Sportgerichtsurteile fallen offensichtlich völlig unter eine Schweigepflicht!

    Aber gut, die sind ohnehin meist haarsträubend, so mit 8 Spielen Sperren, incl. Gebäudeverbot selbst bei Spielen, der vom "Übeltäter" trainierten Jugendmannschaft oder unser Trainer der 2. Mannschaft sitzt gerade eine 5 Spiele Sperre wg. Schiribeleidigung ab.

    Steffens Ausführungen bzgl. der Radebeuler Abstiegschanchen kann ich nicht unterstützen. Sie haben wie Stahl 27 Punkte, Markranstädt und Mittweida ebenfalls plus heute können sie noch drauflegen.

    Taucha auf dem momentanen ersten Arbeitsplatz hat zwar 4 Punkte Rückstand, spielt aber nur noch gegen direkte Konkurrenz von unten, ausser Mittweida, dafür Copitz.

    Das wird selbst bei 4 Absteigern äusserst spannend.

    Der böse Rückschlag oder das Abstiegsgespenst klopft heftig an der Tür


    Stahl Riesa - Rapid Chemnitz 1:3 (1:2)


    0:1 Belmin Mesan (18.)

    0:2 Markus Vettermann (35./ FE)

    1:2 Paul Spindler (42.)

    1:3 Jonas Reinhardt (72.)


    Zuschauer: 163, Wonnemonat Mai :rofl:


    Das war eines jener Spiele die man besser nicht verliert, aber wir haben es doch verloren und das sogar verdient.

    Ohne den gesperrten Martin Magula musste Andre Köhler in die Innenverteidigung zurück und hinterließ eine riesige Lücke. Im Tor stand wieder Marcus Hesse für den trainingsrückständigen Goldi, während den alte Mann im Sturm immer noch das Zipperlein plagt, ist das Kapitel Paul Kiontke, für Stahl, endgültig beendet. Zu allem Überfluss verletze sich Philipp Schröter gleich zu Anfang und wurde nach 10 Minuten ausgewechselt. Zurück blieb eine junge Offensivabteilung, die in dieser Liga massivste Probleme hat sich durchzusetzen. Die Routiniers standen wieder mal alle in der Abwehr, aber diesmal hatte Marcus im Tor einen schwarzen Tag.

    Man bekam von Beginn an keinen Zugriff auf die Gäste die selbst in Abstiegsgefahr, vom Hinspiel noch was gutzumachen hatten.

    Das Unheil begann nach ner Viertelstunde, als Hesse einen langen Ball an der Strafraumgrenze mit dem Kopf stoppt, ihn am Fuß hat, aber auf die Idee kommt, den nächsten Chemnitzer ausspielen zu wollen. Er bleibt hängen und Mesan trifft per Heber ins leere Tor. Nun bekamen die Gäste noch mehr Aufwind, während bei Stahl nichts lief, bis auf eine Halbchance in der 23. Minute. Der nächste Treffer fiel nach einem langen Pass in den Riesaer Strafraum, Marcus kommt mit den Beinen voraus angesegelt und der Chemnitzer nimmt die Einladung dankend an.

    Vettermann verwandelt den fälligen Elfer sicher.

    Nach 40 Minuten dann endlich mal ein Lebenszeichen von Stahl, als Lukas Balzer mit einem Heber das Lattenkreuz trifft. Kurz darauf gab's den besten Stahlangriff des Spiels, an dessen Ende, Paul Spindler frei vor Toni Wolf auftaucht und den Anschluss erzielt. Eigentlich der sogenannte perfekte Zeitpunkt für einen Anschlusstreffer.

    In der Halbzeit stellte das Trainerteam um, so dass Andre Köhler ins Mittelfeld ging und die Innenverteidigung jetzt aus Michael Gallwitz und Norman Gründler bestand. Das half durchaus bei den Offensivbemühungen und man konnte für ca. 20 Minuten das Spiel offener gestalten, kam jedoch nur zu wenigen Halbchancen. Insgesamt muss man allerdings konstatieren, dass eine Abteilung aus größtenteils 18- 20 jährigen, ohne die Hilfe von erfahrenen Spielern, Philipp Schröter's Ausfall deshalb besonders schlecht, in der Sachsenliga aufgeschmissen ist. Allerdings sollte man schon den Ball auch mal unfallfrei über 20 Meter bewegen können. Man kann Ihnen den Willen nicht absprechen, aber permanente Flanken zum Gegner und Fehlabspiele, sind nicht hilfreich.

    Die Entscheidung fiel, als sich Reinhardt nach einer Flanke, nach Eckball, am langen Eck gg. 3 Verteidiger durchsetzte. Damit war das Spiel durch und die Gäste schaukelten es nach Hause.

    Revanche für das 2:5 plus ein ganz wichtiger Dreier für die eigene Psyche im Abstiegskampf.

    Schiri Jan Hendrik Jäger (Leipzig) pfiff übrigens sehr gut. Das will ich extra noch mal erwähnen, nach meiner Kritik am Vorwochenschiri Martin Wadewitz (Leipzig). Er machte keine Fehler und zog zur rechten Zeit die Karten.


    Fazit: Absolut verdienter Sieg der Chemnitzer. Bei Stahl steht das Trainerduo nun vor dem gleichen Problemen die schon Daniel Küttner das Leben schwer machte.

    Es mangelt momentan mal wieder an Durchsetzungsvermögen nach vorn und wenn dann die Defensive noch mithilft, sind die Punkte weg.

    Aber was hilft's, weiter geht's! Ich hoffe mal, dass sich Philipp Schröter und Willy Mörer nicht schwerer verletzt haben, denn nächsten Sonntag nächste Woche in Glauchau, beim Tabellenletzten, gibt's wieder 3 Punkte zu holen und was gutzumachen haben wir in Glauchau, nach den letzten Jahren sowieso. Gebraucht werden sie dringend, denn bei 5 möglichen Absteigern ist der Strich nach Platz 11 und ein Blick auf die Tabelle, lässt ein lautes Klopfen in meinem imaginären Fussballohr erschallen!


    Bilder gibt's wie fast immer.....

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    Kreisderby oder der schwarze Tag des Martin W.


    Radebeuler BC - Stahl Riesa 2:2 (0:1)


    0:1 Norman Gründler (11.)

    1:1 Zdenek Kopas (59.)

    2:1. Felix Helm (70.)

    2:2 Philipp Schröter (77.)


    Zuschauer: 174 (halb/halb)


    So ein Kreisderby ist schon etwas besonderes und da sollte der SFV auch einen nervenstarken Schiri vorbeischicken.

    Stahl durfte nach der Kamenz Niederlage eigentlich nicht wieder verlieren und es gab am Ende ein Gerechtes Unentschieden.

    Da Goldi krank zu Hause im Bett lag, stand gestern mal wieder Marcus Hesse im Tor und im Mittelfeld spielte mit Toni Borschke, ein weiteres Talent, zum ersten Mal. Radebeul schien dagegen vollzählig, wobei der Kader ja eh nicht groß ist.

    Das Spiel begann mit Abtasten und es dauerte keine 5 Minuten bis Schiri Martin Wadewitz sich den Unmut der Riesaer Trainer, Spieler und Zuschauer zuzog. Er pfiff nahezu jeden Körperkontakt ab und da die körperlich eigentlich stärkeren Radebeuler sich permanent auf dem Plastegras wälzten, war bis Mitte der 2. Hälfte, meist Stahl der Leidtragende.

    In Minute 10 hatte Stahl 3 Ecken hintereinander und die 3. versenkte Norman Gründler, per Kopf, im vom ehemaligen Stahler Toni Bunzel gehüteten Radebeuler Tor. Das kam natürlich unserer Spielweise entgegen. Radebeul viel zu behäbig im Aufbau, natürlich auch aufgrund der klasse Laufarbeit der Jungen in der Stahl Offensivabteilung. Grosses Laufpensum von Allen, auch wenn es frustrierende Pfiffe von Martin Wadewitz hagelte. Insgesamt hielt man vor der Pause die Gastgeber erfolgreich vom Tor weg, mir fehlte aber etwas die Entlastung nach vorn. Franz Josef Zech und Lukas Balzer sind zwar schnell, aber körperlich ist die Durchschlagskraft gegen Männer wie Erik Talke und ADL leider begrenzt. Bis zur Halbzeit kamen einige ungenaue Schüsse der Gastgeber, ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass da etwas anbrennen könnte.

    Nach der Pause schien Radebeul konditionell schon abzubauen, aber der Schiri kam Ihnen zu Hilfe.

    In der 59. wird der hingefallene Martin Magula, im Strafraum, von einen Schussversuch an Oberkörper und Armen getroffen.

    Elfmeter keine Frage, aber nach der schon übertriebenen :gelbekarte: in Hälfte 1, zog er nun :gelbekarte::rotekarte: . Hieß dann jetzt auch noch ne halbe Stunde in Unterzahl. Kopas verwandelte sicher. Apropos Kopas! Er spielte früher auch mal bei Stahl und fällt in den Spielen mittlerweile nur noch mit Provokationen und Unsportlichkeiten auf, obwohl er dass nun wirklich nicht nötig hat.

    Radebeul bekam nun nochmal die 2. Luft, während Stahl sich erst mal ordnen musste. Leider fiel nach weiteren 10 Minuten doch die RBC Führung. Eine Ecke konnte Marcus nicht weit genug wegboxen , so dass der Ball wieder zurück in den Strafraum kam und dort beim freistehenden Felix Helm landete.

    Das Gegentor und die nach wie vor abenteuerlichen Pfiffe von Wadewitz versetzten Stahl nun in den zuletzt häufig gesehenen Aggro Modus. Besonders deutlich ist er immer an Andre Köhler zu beobachten.... Ich liebe es :freude::freude::rofl:.

    Er war es dann auch, der den Ausgleich vorbereitete. Am eigenen Strafraum schnappte er sich den Ball, trieb ihn durchs Mittelfeld und schickte mit einem präzisen Pass Philipp Schröter Richtung Bunzel Tor. Der hängte seinen Verteidiger ab und verwandelte sicher rechts unten. Auswärts in Unterzahl zurückgekommen..... dass gab's lange nicht, denn spontan fallen mir da nur Pleiten in Glauchau :stumm: ein (Ja, wo spielen wir denn in. 2 Wochen?).

    Schiri Wadewitz verlor jetzt fast völlig den Überblick und pfiff nun auch noch gg. Radebeul.

    Die größte Chance hatte dann noch Stahl, als nach einem Konter über Niklas Noah Pohl, die Abwehr der Gastgeber völlig aufgerissen wurde, aber Franz Josef Zech aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf. Markus Hesse musste noch einmal mit dem Fuss klären und ansonsten ging die Schiri Show weiter. Benno Töppel, sonst kaum gesehen, würde ein weiterer Hauptdarsteller. Einfaches Eindrehen bekam er mit Freistoß am Strafraum belohnt und stolperndes Hinfallen wollte er ebenfalls per Freistoß bestraft haben. Jedoch hatte der Schiri einen seiner seltenen lichten Momente, was Töppel zum Aufspringen brachte. Der angeblich foulende Norman Gründler ging vorsichtshalber schon mal drei Schritte rückwärts weg, wurde aber trotzdem von Töppel angegangen, was wiederum zur Rudelbildung führte. Schlussendlich kam Wadewitz zu den Entscheidungen, :gelbekarte: für die Tätlichkeit von Töppel plus :gelbekarte: für Gründler für Nichts!

    Der frustrierte Benno Töppel bekam aber in der Nachspielzeit dann doch, nach einem Foul an Philipp Schröter noch zurecht :gelbekarte::rotekarte:.


    Fazit: Ein gerechtes Unentschieden erkämpft und das Minimalziel erreicht. Spielerisch ist aber immer noch reichlich Luft nach oben.

    Radebeul steht auch zurecht mit bei uns in der Tabelle.

    Nächste Woche kommt Rapid Chemnitz in die Feralpi Arena und da muss ein Sieg her, egal wie. Es wird wohl ein Kampf bis zum letzten Spieltag werden, aber mit 3 Punkte gg. Chemnitz würde man sich erheblich Luft verschaffen.


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    PS.1: Auf meiner ( und ich bin schon sehr verständnisvoll und objektiv) eigentlich kurzen NoGo Schiedsrichterliste, hat sich Martin Wadewitz, in seinem ersten Einsatz in einem Stahlspiel, locker auf den 2. Platz gepfiffen. Unangefochten Führender ist nachwievor Jens Rohland und auf Platz 3 die Windisch Brüder.


    PS.2: Ehe ich heute Nachmittag wieder geschlagen oder gewürgt werde 😁, sei hiermit noch der ungeschlagene Kreismeistertitel 18/19 erwähnt.

    Stahl Riesa - Einheit Kamenz 0:2 (0:1)


    0:1 Martin Sobe (32.)

    0:2 Martin Sobe (84.)


    Zuschauer: 215, ich verstehe es nun wirklich nicht mehr!

    Da spielt Stahl endlich mal erfolgreich und trotzdem bleiben die Leute zu Hause. Dabei war das Wetter nun wirklich nicht so schlimm wie angekündigt. ||


    Kamenz ist so was wie ein Angstgegner für Stahl und das blieb auch heute so.

    Ich kann es eigentlich ganz kurz machen. Stahl hatte nicht eine klare Torchance, bei der Svarc im Kamenzer Tor hätte eingreifen müssen. Sie schossen 2 Tore, wobei das Erste auch noch ein Geschenk war.

    Stahl musste heute auf Michael Gallwitz und Lukas Balzer verzichten, da der alte Mann auch nochmal aussetzte, spielte Paul Kiontke wieder von Anfang an. Die Gäste schienen alle Mann an Bord zu haben.

    Insgesamt war das Spiel eher langweilig, wurde von den Gästen bestimmt und sie nahmen absolut verdient die Punkte mit nach Hause. Bei Stahl ging im Vorwärtsgang garnix, es wurde hektisch gespielt, jeder 2. Ball war weg und überhaupt hatte man das Gefühl, dass die Roten entweder einen mehr waren oder die Pass- und Laufwege der Stahler erahnten. Ich will nicht ins Detail gehen, aber einige der Jungen bekamen heute ihre Grenzen aufgezeigt.

    Das 1:0 geht allerdings klar auf die Kappe von Alex Goldhammer. Paul Jan Hagen, in der ersten Hälfte Innenverteidiger :rolleyes:, spielt den Ball unter Bedrängnis von Sobe zurück, geht nach rechts weg und Goldi versucht den Ball zurück zu Hagen zu spielen, während Willy Mörer auf links völlig freisteht. Sobe bekommt den Fuss dazwischen, der Ball springt Richtung Tor und der Kamenzer ist eher am Ball. Völlig unnötig aber durchaus verdient. 5 Minuten später klatscht noch ein Kopfball an die Latte und Stahl fand bis zur Pause nicht mehr statt.

    Immerhin stand es nur 0:1 und diese Tatsache hielt den Glauben an die Wende noch hoch.

    Leider wurde es auch nach der Pause nicht wirklich besser. Einheit kontrollierte das Spiel, während Stahl immer wieder an eigenen Unzulänglichkeiten oder der starken Abwehr, um Carl Christoph Labisch und Robin Huth, scheiterte. Alex Goldhammer konnte noch ein zwei Mal klären, oder die Schüsse waren ungenau, aber nach 82 Minuten machte Sobe den Deckel drauf.


    Fazit: Stahl scheitert an einer cleveren Mannschaft, die momentan eine Nummer zu groß war. Die Jungs haben sich wirklich Mühe gegeben, aber es gibt schon einen Unterschied zwischen Grimma/Kamenz und dem Rest der Sachsenliga.

    Heute war ein Spiel, wo man nicht unbedingt mit Punkten rechnen konnte, wobei ich den 4:2 Tipp des Finanzvorstandes nicht verschweigen will.

    Jetzt kommen die Spiele, die zählen!! Nämlich gegen die direkte Konkurrenz, Radebeul, Chemnitz, Glauchau Markranstädt......

    Bis dahin aber erst mal Frohe Ostern an Alle!


    Bilder gibt's wie fast immer hier....

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    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Bilder gibt's diesmal nicht, da es dem Fotografen für Sonntag zu weit weg war, aber es gibt ja laufende Bilder.

    https://www.sporttotal.tv/even…21-4200-8917-7a800f2f342c


    Eh ich wegen Nichterwähnung geschlagen werde, gibt's noch 2 Nachträge....

    Der Finanzvorstand legt Wert auf die Tatsache, dass er sogar 5:0 getippt hat und ein Christian L. bezichtigt mich der Nichterwähnung des souveränen Kreismeistertitels nach dem Großenhain Sieg.

    Sei mithin hier nachgetragen!

    :ja::happy::lach::rofl:

    Ein erfolgreiche Ausflug


    FSV Neusalza Spremberg - Stahl Riesa 0:3 (0:1)


    0:1 Lukas Balzer (42.)

    0:2 Norman Gründler (50.)

    0:3 Norman Gründler (72.)


    Zuschauer: 250, ca.80 Gäste


    Für gewöhnlich sind Sonntagsspiele nix für Stahl und meistens gab's Niederlagen.

    Trotzdem mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden seiner Frau ihrem Auto auf den Weg gemacht und nach anderthalb Stunden am idyllisch gelegenen Stadion am Hänscheberg eingetroffen. Insgesamt ein schönes Ambiente, nur der Rasen, der aus Mannshöhe gut aussah, sieht aus Perspektive der Sporttotal.tv Kamera dann doch eher wie ein besserer Sandkasten aus. Diesmal bezogen wir unsere Plätze mal neben der Stahl Auswechselbank, um dem Trubel auf der Hauptseite zu entgehen und das neue Trainerduo zu beobachten. Da noch reichlich Zeit war, konnte noch gefachsimpelt werden und es gab Geschichten von der Ausflugsgruppe der Riesaer Jungs. Der alte Mann hat immer noch Zipperlein und auch Paul Spindler, sowie Franz Josef Zech konnten nicht spielen.

    Der FSV seineszeichens Tabellenvierter, versuchte natürlich uns gleich unter Druck zu setzen, aber die Stahler zeigten ihre neugewonnene Kampfstärke und hielten massiert dagegen. Neuse kam zwar zu ein paar Halbchancen, jedoch nur 1 Schuss war hochkarätig. Nach 30 Minuten befreite sich Stahl dann immer mehr und kam selbst zu Möglichkeiten. Das wichtige Tor vor der Pause fiel nach einer guten Kombination durchs Mittelfeld, als Paul Jan Hagen Lukas Balzer schickte, der die Nerven behielt und Dominic Schiring im FSV Tor tunnelte. So ging man mit der Führung in die Pause.

    Die Halbzeitbratwurst war mir persönlich zu weich, die Fischbrötchen waren schon alle, aber der Schaschlyk angeschrieben als Fleischspieß, fand reichlich Absatz.

    Schon in der 50. konnte Stahl scharf nachwaschen. Bei einer Reinkober Ecke von rechts, bewegen sich im Strafraum nur die Stahl Spieler, während die Gastgeber die Ölgötzen gaben,so dass Norman Gründler unbedrängt am Fünfer einköpfen durfte.

    Die Gastgeber versuchten es trotzdem weiter, hatten aber gegen die, jetzt wie aufgeputscht spielenden Stahler, massive Probleme im Spielaufbau. Immer stand mindestens einer im Weg oder stellte die Passwege zu. Auch Alex Goldhammer im Tor fing das was dennoch kam, sicher und fehlerlos ab.

    Ich muss heute mal der ganzen Mannschaft ein Kompliment für Ihren Auftritt machen. Sich gegenseitig anfeuernd, fiel keiner ab, rannten sie bis zur Erschöpfung. Extra hervorheben möchte ich noch Andre Köhler, der ein Wahnsinnspensum :love: für einen Sechstligaspieler leistete und hätte man es ihm gesagt, wäre er auch noch nach Riesa zurückgerannt

    Das Sahnehäubchen war dann das 0:3. Weiter Einwurf von links, Durcheinander in der FSV Abwehr und der gerade vorher eingewechselte Paul Kiontke legt quer auf Norman, der sicher versenkt. Damit war das Spiel dann durch und Neusalza hätte noch bis zur Dunkelheit spielen können, ohne das Tor zu treffen.

    Nach 92 Minuten war dann Schluss und die Mannschaft feierte noch mit den mitgereisten Fans.

    Für gewöhnlich äußere ich mich ja nicht explizit zu gegnerischen Spielern, aber ein Dominic Schiring im FSV Tor ist ein Troll vor dem Herrn.

    Schiri Nico Rich hatte das ganze Spiel über eine recht eigenwillige Betrachtungsweise von Zweikämpfen, aber irgendwas Entscheidendes falsch machte er nicht.


    Fazit: Seit dem Trainerwechsel gab's in 3 Spielen 7 Punkte und das gegen Mannschaften auf den Plätzen 3-5. Man merkt deutlich die neugewonnene Spielfreude, die mit starkem kämpferischen Einschlag einherkommt und auch das Training soll, wie man hört, wieder richtig Spaß machen. Allein wie das Duo Stuchlik / Oster draußen agiert, hat eine ganz andere Wirkung auf die Mannschaft.

    Jetzt hat man sich erst mal etwas Luft nach unten verschafft, mit 7 Punkten auf den offiziell ersten Abstiegsplatz und 5 auf die HOT + Plauen bereinigten Plätze.

    Nächste Woche kommt der Tabellenzweite Kamenz in die Feralpi Arena und mit den letzten Leistungen sollte da was zu holen sein.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Diesen Ausflug nach Grossenhain hätten sich die Pirnaer wahrlich sparen können. Die Gastgeber hatten das Spiel völlig im Griff, waren in Punkto Schnelligkeit, Einsatz und Zweikampfverhalten eine Klasse besser. Copitz mit einer Chance vor der Pause, fing sich in der Nachspielzeit das 2. Tor und sollten Sie sich noch etwas ausgerechnet haben, war das nach 3 Minuten der 2. Hälfte hinfällig. Das Spiel schlich dann noch dahin ,ohne dass Grossenhain in Gefahr geriet.

    So konnte der GFV etwas Balsam auf die Wunden des Riesa Spiels schmieren, aber schließen werden sich die noch lange nicht. Da können die Großenhainer Anhänger noch so oft behaupten, dass man auch mit 7 Spielern Stahl hätte erschiessen müssen.:happy:

    Heute nach Neusalza Spremberg, da war ich das letzte Mal zu DDR Zeiten im

    benachbarten Dürrhennersdorf im Ferienlager. Schönes Wetter ist ja, hoffentlich gibt's auch Punkt(e).

    Das Gesetz der Serie


    Stahl Riesa - Grossenhainer FV 3:2 (0:1)


    0:1 Torsten Marx (40./ FE)

    1;1 Philipp Schröter (55.)

    2:1 Norman Gründler (75.)

    3:1 Philipp Schröter (84.)

    3:2 Torsten Marx (90+1)


    Zuschauer: 815, Derbytime bei strahlendem Sonnenschein


    Am Ende war es wie immer!

    Das Debüt des neuen Trainergespanns Oster /Stuchlik endete mit dem üblichen Sieg gg. den GFV. Dabei müssten sie auf Paul Jan Hagen, Paul Spindler und den alten Mann verzichten. Da Paul im Moment einen Platz auf der Bank hat, spielte im Sturm der erst 18 jährige Lukas Balzer, sonst Rechtsverteidiger der A Jugend.

    Grossenhain hatte deutlich gemacht, dass sie diesmal unbedingt den Bock umstoßen wollten und die 3 Punkte mitnehmen wollten. Dementsprechend begannen sie auch. Sie spielten direkt mit hohem Tempo und anfangs sah die Stahlelf kein Land. Die ersten beiden Angriffe endeten noch im Abseits, doch dann kamen die Einschläge näher. Beide Innenverteidiger hatten nach ner Viertelstunde :gelbekarte: und es war Alex Goldhammer zu verdanken, dass man nicht schon zeitig uneinholbar zurück lag. Da zeigte sich die Erfahrung der Grossenhainer, die mit Marx, Brunzel, Löffler, Witschel und Bachmann einen Druck erzeugte, der von der Jungen Stahlelf kaum zu bewältigen war und man selbst im Vorwärtsgang fast alle Bälle verlor. In der gesamten ersten Hälfte hatten sie nur 1 Halbchance, als sich Marvin Reinkober über den linken Flügel durchsetzen konnte. Jedoch kam die Flanke etwas in den Rücken von Philipp Schröter, so dass der Schuss harmlos ausfiel. Andersrum muss ich heute mal ein Extralob an Goldi aussprechen. Was er gestern in der ersten Halbzeit gehalten hat, war spektakulär. Nur dieses klein klein mit seinen Vordermännern sollten Sie sich bitte endlich sparen!

    So rannte der GFV an, aber traf das Tor nicht. Da gab es ja noch Schiedsrichter Max Stramke aus dem brandenburgischen Elsterheide, der mit einem etwas fragwürdigen Elfmeterpfiff nachhalf. Den kann man vielleicht geben, muss man nicht unbedingt.

    Insgesamt machte er keine entscheidenden Fehler, aber seine Beurteilungen konnte man manchmal nicht wirklich nachvollziehen. Anyway, Marx verwandelte sicher und der GFV ging mit der Führung in die Pause.

    Die allgemeine Meinung war, dass wir keine Chance haben und eigentlich mit 3 oder 4 Toren hintenliegen müssten. Hoffnung hatte ich, wie viele andere, keine, nur ein Vorstandsmitglied blieb steif und fest beim 3:1 Tipp.

    Nachdem gg. Ende der ersten Halbzeit der Elan der Grossenhainer schon nachließ, begann die zweite sehr verhalten und Stahl konnte nun auch nach vorn Akzente setzen. Der Ausgleich entsprang einer Fehlerkette sondergleichen. Nach einer Unterbrechung wirft der ausführende Stahler, den Einwurf von links, direkt zum Gegner, der verliert den Ball leichtfertig an Leo Schreiber, Pass zu Philipp Schröter, der mit dem schwachen linken Bein einen ebenso schwachen Schuss fabriziert. Selbigen lässt jedoch der Grossenhainer Torwart Mirko Roßmüller durch die Hosenträger rutschen. Der Ausgleich und die Hoffnung war zurück. Hatte die junge Stahlelf die bisherige Stunde unbändig gekämpft, gelang jetzt zunehmend auch spielerisch was. Der Gegner dagegen, musste dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen und brach fast komplett ein.

    Nach 65 Minuten dezimierten sie sich auch noch selbst. Max Kirsche foult tief in der Stahlhälfte übel und sah glatt :rotekarte:.

    Die Führung fiel dann nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld, von Philipp Schröter. Er schlägt den Ball lang und hoch auf den hinteren Pfosten, Roßmüller's Arm ist zu kurz :ja: und Norman Gründler köpft ein. Da explodiert fast das Stadion! Grossenhain kann konditionell eigentlich nicht mehr und stellt um. Marx geht zurück ins Mittelfeld um Ordnung reinzubringen. Gelingt aber nur bedingt, da die jungen Stahler immer noch auf alles draufgehen, was sich bewegt. Die Entscheidung dann, gelingt über einen Reinkober Konter über links. Er läuft seinem Gegenspieler einfach davon, sieht auf Strafraumhöhe den mitgelaufenen und besser, als der eingewechselte Paul Kiontke, postierten Philipp Schröter. Der nimmt den Ball noch an und hämmert ihn ins linke Angel :rofl:.

    Der Wahnsinn bricht aus!

    Beide Tore gibt's, gefilmt vom Oberbürgermeister Riesas, auf der Facebookseite von Stahl. Das erste hat unser Fotograf http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html in Standbildern dokumentiert.

    Grossenhain kam nun mit letzter Energie nochmal, jedoch ließ die vielbeinige Stahlabwehr nur 2 Marx Schüsse zu, erst in der Nachspielzeit, nach einem Einwurf, bekamen sie den Ball nicht weg und der Grossenhainer Goalgetter traf noch ins linke Eck.

    Mehr passierte aber nicht und das Derby in der Sachsenliga ging, wie immer, an Stahl.


    Fazit: Stahl hat sich den Sieg erkämpft. Selten habe ich eine Mannschaft, in Hälfte 2, so einbrechen sehen wie den GFV. Haben Sie in den letzten Spielen am Ende noch manches gedreht, waren sie gestern platt vom eigenen hohen Tempo und den sehr frühlingshaften Temperaturen. Ein Unentschieden wäre eventuell auch noch gerecht, aber eigentlich müssen die Grossenhainer das vor der Pause ziehen. Derbys haben halt eigene Gesetze! (5€, ich weiß)

    Seit dem Trainerwechsel hat Stahl in 2 Spielen 4 Punkte geholt, spielerisch ist schon eine Steigerung zu sehen, aber das Auffallenste ist der kämpferische Aspekt. Hat man sich unter Daniel Küttner öfters mal komplett ergeben,gehen sie jetzt, selbst bei Rückstand, wie ein Rudel junger Wölfe drauf.

    Das wird auch weiterhin nötig sein,denn nach dem Tabellendritten, reist man jetzt zum 4. nach Neusalza und dann kommt der 2. Kamenz. Die 3 Punkte gestern waren überlebenswichtig, denn es schiebt sich unten immer weiter zusammen. Aber diese Woche freuen wir uns erst mal richtig!


    Derbysieger Derbysieger he he


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

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