Beiträge von Standuhr

    Da ist man noch im Urlaubsmodus, schreibt nicht gleich einen Bericht und schon wird gefragt ob alles in Ordnung ist oder man in Depression verfallen ist? Bin ich halt mal letzter mit meinem Bericht.


    Stahl Riesa - FC Lößnitz 1910 1:2 (1:1)


    0:1 Philipp Hauck (14.)

    1:1 Philipp Schröter (18.)

    1:2 Karsten Werneke (78.)


    Zuschauer: 205, 2 gesehene Gäste


    3 Wochen abwesend und das Glück hat Stahl verlassen.

    Gestern das letzte Spiel des Jahres gg. die Lößnitzer, die ja eher zur Spitze der Landesliga zählen und damit zu denen gegen die es für Stahl eigentlich nicht reicht.

    Lößnitz begann auch wie die Feuerwehr und hatte gleich 2 Chancen, von denen eine glücklicherweise Abseits war und die andere knapp vorbei ging. Da konnte es nach 3 Minuten auch schon vorbei sein. Stahl fing sich dann zwar, aber die Gäste dominierten mit schnellen sicheren Pässen die Partie. Ein abgefälschter Wolf Schuss (8.) war die einzige Ausbeute der Stahler. Nicht überraschend dann die Führung, als ein schneller Pass auf Hauck nicht verteidigt werden konnte und selbiger halbrechts im Strafraum, freistehend sich die Ecke aussuchen konnte. Lößnitz weiter spielbestimmend, während Stahl nun auch über den starken Philipp Schröter versuchte nach vorn zu kommen. Der Ausgleich entsprang einem individuellen Fehler in der Hintermannschaft. Einen abgwehrten Ball will einer herrausspielen, verliert den Ball aber an den energisch nachsetztenden Philipp Schröter, der ein paar Schritte weiter sehenswert in den langen Winkel trifft. Bis zur Halbzeit dann verteiltes Spiel mit leichter Lößnitzer Überlegenheit.

    Nach der Pause zunächst mal die besten 20 Minuten der Stahler gestern. Es wurde druckvoll gespielt und die Gäste fühlten sich sichtbar unwohl damit, so dass sie selbst kaum noch nach vorn kamen. Vor allem über rechts, mit dem schnellen Philipp Schröter, den Cedric Graf öfters ziehen lassen musste. Leider vergaßen die Stahlspieler dabei ein Tor zu schießen. So ab der 65. Minute forderte dann das Tempo seinen Tribut und die Gäste konnten sich wieder befreien und die langen Bälle wurden wieder gefährlicher. Bei einem ersten (70.) rannte Philipp Schröter Karsten Werneke im Strafraum über den Haufen und Schiri Leonhardt pfiff Elfmeter. Allerdings parierte Alex Goldhammer den Schuss von Philipp Hauck. Den nächsten hervorragenden Pass aus dem Mittelfeld, gegen die aufgerückte Stahlabwehr, verwandelte Werneke dann aber sicher!

    Damit war das Spiel entschieden, denn Stahl brachte kein geordnetes Offensivspiel mehr zustande, sondern erging sich in Fehlpässen nach vorn und wurde, von der körperlich robusten routinierten Lößnitzer Abwehr, vom Tor weggehalten. Ein weiteres Gegentor war dagegen im Bereich des Möglichen, aber sie waren gnädig und zerstörten meinen exakten Tipp nicht.


    Fazit: Gegen solch routinierte Mannschaften ist es schwer was zu holen. Hätte man nach der Halbzeit zur Führung getroffen.... ( Wäre Wäre Fahrradkette...copyright Loddar Matthäus :D), läufts vielleicht erfolgreicher.

    So rückt man Dank der 3 Niederlagen in Folge und der 3 abgezogenen Punkte wieder bedrohlich nach unten und muss im Frühjahr gleich mit dem punkten beginnen, um das Abstiegsgespenst gar nicht erst einzuladen.

    Andererseits kann man nach dem Katastrophenstart durchaus zufrieden sein. 19(16) Punkte hätten viele im September nicht mehr für möglich gehalten, aber die jungen Hüpfer verbessern sich stetig und als Team sollten Sie in der Rückrunde die nötigen Punkte holen.


    Bleibt noch, allen frohe und vor allem gesunde Weihnachten und einen guten Rutsch zu wünschen!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


    PS1: Bilder gibt's diesmal keine, denn der Arme hat Knie.

    Gute Besserung!


    PS2: Der erfolgreiche Ausflug nach Chemnitz letztens, ist Dank des Landratsamtes Mittelsachsen jetzt noch 15 Oironen teurer geworden, aber vielleicht hat Kilometerfräse ja was davon.

    Stahl gewinnt heute in Markranstädt und damit zum 6. Mal im siebenten Spiel.

    So langsam wird mir das unheimlich, aber sie schaffen es mittlerweile regelmäßig Tore zu schießen und den Gegner erfolgreich daran zu hindern.

    Arbeitssieg


    Stahl Riesa - Empor Glauchau 3:2 (2:2)


    0:1 Louis Eibisch (12.)

    0:2 Marvin Thiele (37.)

    1:2 Philipp Schröter (40.)

    2:2 Paul Kiontke (45+1)

    3:2 Paul Kiontke (77.)


    Zuschauer: nicht verkündete 272


    Seit 5 Spielen hatten wir gegen Glauchau nicht mehr gewonnen und besonders das 1:5 aus der letzten Saison schmerzt immer noch.

    Stahl mit den selben 11 wie letzte Woche begann schwungvoll und hatte in den ersten 10 Minuten auch schon 2-3 Halbchancen.

    In der 12. schlug aber Glauchau aus einer Fehlerkette der Stahler Profit, als Eibisch mutterseelenallein, in aller Ruhe, eine Flanke im rechten Riesaer Strafraum annehmen und einnetzen konnte. Da man das ja mittlerweile gewohnt ist, war ich nicht sonderlich beunruhigt, doch die Mannschaft konnte es nicht so leicht abschütteln. Die nächsten 10 Minuten sah man mal wieder Aktionen aus dem Gruselkabinett des Spielaufbaus für Anfänger. Glauchau bekam angetrieben von, ihrem Besten, Carsten Pfoh das Spiel in den Griff. Nach ner halben Stunde konnten sie aber ihr Pressing nicht mehr so konsequent durchhalten und Stahl kam zu einigen Möglichkeiten, allein der Abschluss gelang nicht. Dann aber der Moment, an dem ich doch erstmal ins Grübeln geriet. Angriff Glauchau über links, Ball kommt rein, wird aus dem Strafraum befördert, wo jedoch 2 Gästespieler völlig frei stehen und Thiele versenkt den Ball zum 0:2.

    Lange brauchte ich da aber nicht drüber nachdenken, denn 3 Minuten später kombinierten sich Marvin Reinkober und Paul Kiontke über links durch, Pass zum mitgelaufenen Philipp Schröter und der Anschlusstreffer. Dann gab's wie letzte Woche noch die Nachspielzeit. Ein Stahlangriff, wie so oft über den starken Philipp Schröter, der während des ganzen Spiels, mit seinem Gegenspieler Tobias Dreiucker Katz und Maus spielte, Flanke vors Tor,Paul und drin.

    Alles wieder gut. Gelassenheit auf den Rängen, denn es war ja erst Halbzeit.

    Nach der Pause begann Stahl wie die Feuerwehr und hatten in der 47. gleich 2 Großchancen. Einmal verzieht Marvin Reinkober, auch wenn der Aufsichtsratsvorsitzende schon jubelte, knapp links und dann geht Norman Gründler's Kopfball rechts vorbei. 5 Minuten später nochmals 2 Chancen der besseren Art, aber die Führung will nicht fallen. Glauchau wird wieder ebenbürtig, kommt aber auch nicht zu zwingenden Chancen.

    In der 71. bringt Trainer Küttner dann wieder den alten Mann. Der schießt gleich mal aus 20 Metern drauf und gibt den Startschuss für die nächste Offensive. Die Aktionen werden druckvoller und bei den Gästen häufen sich die Fehler. Ein Stahlangriff über links droht zu versanden doch Jerome erkämpft den Ball, schaut und passt zu Philipp Schröter auf den rechten Flügel, geht 3/4 Meter, kann seelenruhig flanken und findet präzise den Kopf von Paul Kiontke. Damit war das Spiel gedreht und nun hieß es diese Führung zu verteidigen. Wirklich clever stellten sich die Glauchauer aber nicht an und so dauerte es bis in die Nachspielzeit. Ecke Glauchau und Goalie Seyfarth kam mit nach vorn. Tatsächlich kam er vorm kurzen Pfosten an den Ball, jedoch konnte Andre Köhler den Ball abblocken, denn der hätte gepasst. Abermals Ecke, die erneut Gefahr bringt und nur mit Mühe zur nächsten abgewehrt wird. Da aber schon fast 3 Minuten drüber war,pfiff der Schiri zum Spielende!

    Der neu nach Sachsen eingewanderte Dirk Meißner (Delitzsch)machte eigentlich einen guten Eindruck, auch wenn Schiribeobachter Carsten Bergk öfters mal zum Schreibmaterial griff. Die Entscheidung zum Abpiff bei Eckball Glauchau fällt aber auch nicht jeder so!

    Egal für uns.... Gewonnen ist Gewonnen.


    Fazit: 5 Siege aus 6 Spielen, Herz was willst du mehr....

    Ääähmmm, vielleicht etwas überzeugendere spielerische Leistungen, denn der Einsatz und Wille sind groß, aber darunter leidet.... Ach ich meckere heute mal nicht!

    3 Punkte geholt und nun bei 15 auf Stand heute Platz 6. (vielleicht aber auch bald nur noch 12) Insgesamt sieht die Welt aber doch deutlich freundlicher aus, als nach dem Grottenstart in die Saison.

    Nächsten Sonntag zum 11.11. in Markranstädt. Da kann ich nur an den 11.11.17 erinnern, als wir den damaligen Spitzenreiter Markkleeberg in dessen Stadion deklassierten. Macht's noch einmal Jungs!

    Dann endlich ohne mich. Einmal noch der Arbeitgeberin am Wochenende zu Diensten und dann gibt's Urlaubssonne satt.

    Wer möchte, darf gerne hier Berichte schreiben, ich bin zum Lößnitz Spiel am 8.12. wieder da.


    Bilder gibt's heute wieder hier...

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


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    DER WOLF GEHT WIEDER UM


    Rapid Chemnitz -Stahl Riesa 2:5 (0:1)


    1:0 Felix Henning (17.)

    1:1 Paul Kiontke (42.)

    1:2 Norman Gründler (45+1)

    2:2 Belmin Mesan (67.)

    2:3 Johann Rendler (81.)

    2:4 Jerome Wolf (88.)

    2:5 Philipp Schröter (90+3)


    Zuschauer: 111 zahlende


    Es gibt so Tage da fragt man sich ob es sich überhaupt lohnt auswärts mitzufahren. Heute war so einer und wer nicht dabei war ist selber Schuld.

    Die Suche nach nem Mitfahrer gestaltete sich aussichtslos. Da kamen nur Absagen mit solchen Begründungen wie, Norwegen, Auswärtsspiel der Zweiten (is OK), krank, mir is kalt und hab keine Lust. So fuhr ich allein und auf der Hinfahrt war das Wetter noch annehmbar. In Kappel pfiff es ganz schön über die Tribüne und nach 10 Minuten begann der Regen, der bei 4 Grad bis zur Ankunft zu Hause durchhielt. Ausser mir waren vielleicht noch 40 Stahlfans, darunter 17 Zugfahrer, anwesend und sahen den 4. Sieg im 5. Spiel.

    Stahl mit fast vollständiger Kapelle begann noch recht gut, jedoch stellten sich rasch die üblichen Probleme im Spiel nach vorn ein. Rapid gerade im Spielaufbau mit deutlich präziserem Spiel, aber an der Durchschlagskraft hapert es auch. So fiel der Führungstreffer auch eher zufällig. Eine Ecke wird aus dem Stahlstrafraum befördert und fällt am Mittelkreis Florian Henning vor die Füße. Er haut einfach mal drauf, der Ball fliegt in einem halben Meter Höhe schnurgerade aufs Tor zu und schlägt im vom erstarrten Alex Goldhammer aus gesehenen, rechten unteren Eck ein. Mehr gebe es eigentlich zur ersten Hälfte nicht zu erzählen, hätten nicht die Gastgeber kräftig mitgeholfen. Einem verunglückten Pass in die Tiefe auf rechts geht Philipp Schröter nach, der Verteidiger will ihn vor der Grundlinie wegblocken, blockt jedoch ins Leere und Philipp zieht mit dem Ball in den Strafraum, Pass auf Paul Kiontke, Ausgleich. Ich hatte gerade das Telefon wieder eingesteckt, 4 Ticker sind bei dem Wetter auch die Hölle, da flog der Ball von irgendwo her lang an die Strafraumgrenze, wo Norman Gründler mit einem Chemnitzer hochspringt und den Ball, ich glaub, mit dem Knie über den herausgekommenen Toni Wolf hebt.

    Danach war Pause und man fragte sich was da gerade passiert war.

    Ich fügte noch ein Kapitel zur Geschichte, Ich und der Rapid Imbiss, hinzu. Bekam ich im Frühjahr noch die kleinste Bratwurst vom Grill, gab's diesmal erst gar keine. So nahm ich eine Bockwurst und bekam eine bestenfalls warme mit einer halben Scheibe Mischbrot. Hammer! Gibt's in der Feralpi Arena aus Sparsamkeitsgründen nur noch Toastbrot, so ist das hier dann endgültig die Gourmethölle.

    Zurück zum Spiel.

    Rapid versuchte nun den Ausgleich zu erzielen und kam meist gut bis an den Strafraum, aber dann war ebend Schluss. Stahl hatte nun mehr Platz und versuchte sein Glück über aussen. Dabei sprang aber maximal ein Lattenkopfball von Philipp Schröter heraus. Rapids Ausgleich entstand dann mit gültiger Mithilfe von Alex Goldhammer. Eine Flanke von rechts wird lang Richtung langes Eck er streckt sich, bekommt den nassen Ball, mit ausgestreckten Armen im Fallen zu fassen, befördert ihn beim Ranziehen aber wieder Richtung Flankenherkunft, wo Belmin Mesan dankend annimmt.

    Schirineuling Florian Ordon fiel nun zunehmend mit umstrittenen Entscheidungen auf. Einem abprallenden Ball läuft Marvin Reinkober hinterher, Rapid Torhüter trifft beim Abwehrversuch Ball und Marvin, da hätte er, nach Maßstab eines früheren Fouls, auch Strafstoß geben können. So musste Marvin Reinkober verletzt raus und Trainer Küttner ließ ein lautes Willy... Jerome über den Platz schallen. Willy kam gleich rein, während der alte Mann nach 75 Minuten den Platz betrat. Gestern hatten wir uns noch beim LK Spiel in Meissen getroffen und geflachst... 75. Einwechslung und das Siegtor erzielen. Es kam wesentlich spektakulärer. Nach 5 Minuten bekam er den Ball von links in die Mitte, guckt und spielt einen genialen Pass in die Schnittstelle der Chemnitzer Abwehr, von links kommt der durchgelaufene Johann Rendler, Paul Kiontke lässt weg, Johann spielt noch den Torwart aus und versenkt zum umjubelten Führungstreffer. Rapid reagierte mit der letzten Offensive, die aber eher ungenau war und die Stahlabwehr kaum ins Schwitzen brachte. In der 88. schlugen sie einen Ball hinten raus auf Jerome im Mittelkreis, der den Ball,umringt von 3 Verteidigern annimmt und aus dem Augenwinkel (seine eigenen Worte) sieht, dass der Torwart an der 16 steht. So haut er fast von der Mittellinie, aus der Drehung aufs Tor und der Ball senkt sich rechtzeitig ins Netz. Der Wahnsinn für ihn,nach der monatelangen Verletzungspause, den er mit einem Sprint zur Eckfahne, unter Verlust des Trikots, feiert. Damit aber noch nicht genug. Ordon zeigte 4 Minuten Nachspielzeit an und Rapid drängte immer noch nach vorn, was natürlich Konterräume öffnete. Einer ging daneben, doch der 2. saß. Ball hinten raus, Pass zu Jerome, der sich auf links durchsetzt und aus dem Halbfeld mustergültig auf Philipp Schröter flankt. Dessen Kopfball schlägt zum Endstand von 2:5 ein.

    Jetzt war's endgültig ein gelungener lohnenswerter Sonntagsausflug, mit einem strahlenden Helden:

    Der alte Mann!


    Fazit: Mit sich bessernden spielerischen Leistungen, erkämpft sich die Mannschaft die Punkte 10- 12. Ein richtiges System ist zwar immer noch nicht zu erkennen, doch irgendwie kommen wir zu Toren und hindern den Gegner daran welche zu erzielen. Nun sind wir bei 12 Punkten, nächste Woche kommt Glauchau und da haben wir aus dem Frühjahr noch was gutzumachen! 15 Punkte wären wirklich nicht schlecht! Das wird auch erst mal mein letztes Stahl Live Spiel, da ich in 2 Wochen Bereitschaft hab und anschließend wieder in die Sonne verschwinde. Da dürfen sich dann hier wieder Andere schaffen, bevor ich zum letzten Spiel gg. Lößnitz wieder da bin.


    Bilder is heute nicht..... Er ist Krank. Gute Besserung!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


    Ein richtig schöner Tag :love::freude::rofl:


    Dank der Sonntagsspiele beider Stahl Männermannschaften war gestern etwas Zeit mal im Umland zu schauen.

    Ich entschied mich für Meissen, da die ja gut in die Saison gestartet sind auch auf die Jugend setzen und Heidenau kenn ich ja noch von früher aus der Landesliga.


    Meissner SV - Heidenauer SV 2:2 (0:1)


    Ich kam ca. ne Viertelstunde vor Anpfiff und war der ca. 15. Zuschauer, aber der Meissner Fan kommt spät, so dass am Ende doch 85 zahlende und noch einige Ex Spieler und Nachwuchskräfte da waren und eine doch ansprechende Kulisse boten.

    Leider hielt das Spiel in der 1. Halbzeit so garnicht mit und Heidenau ging nach 20 Minuten, nach einem Konter in Führung. Das war auch schon das einzig Erwähnenswerte.

    Da auch der alte Mann, wie erwartet, den Weg zum MSV gefunden hatte gab's genug Gesprächsstoff nebenher und auch einige Ex Spieler aus dem Meissen /Lommatzscher Kosmos kamen vorbei. Tommy war anwesend, aber nahezu stumm, denn wir bemerkten ihn erst als er in der Halbzeit angewackelt kam und sich nach dem Fuß des alten Mannes erkundigte.

    Das änderte sich in Halbzeit 2!

    Es begann kurz nach der Pause mit einem erneuten Konter der Gäste und einem Riesenloch in der Meissner Verteidigung. David Werner nutze es eiskalt und sorgte für die gedachte Vorentscheidung. 2 Minuten später übersprinntete Franz Krauspe, über links, einfach seine Gegenspieler und schob gekonnt an Zönnchen vorbei zum Anschluss. Noch mal 2 Minuten später gab der junge Schiri Nils Fiedler Elfmeter für Heidenau. Ob berechtigt, kann ich nicht sagen, da ich gerade nicht hingeschaut hatte, jedoch kam ein lautstarkes Murren von Tommy und anderen Meissner Rentnern. Rocky Zimmer setzte ihn ohnehin an den linken Aussenpfosten und öffnete die Tür für die Meissner, denn bei einem 3:1 wäre das Spiel duchgewesen. Tommy und die Mannschaft zogen jetzt beim Engagement an und erneut Franz Krauspe versenkte eine zu kurz abgewehrte Ecke im Heidenauer Tor (83.). Die letzten Minuten wäre das Spiel fast noch gekippt, da die Gäste hinten nicht mehr rauskamen und Ecke um Ecke und Freistoß um Freistoß in den Heidenauer Strafraum segelten. Der Schiri verlor etwas den Überblick und sah auch Freistöße wo nicht mal Körperkontakt war. Allerdings ist er auch noch sehr jung und mit zunehmender Erfahrung sollte das besser werden. Heidenau brachte das Unentschieden über die Zeit und so waren auch die ca. 10 mitgereisten Fans zufrieden.

    Insgesamt hätte man den Nachmittag schlechter verbringen können, aber aufsteigen wird keiner von Beiden. Da wird wohl Freiberg erste Wahl sein, die sich aber noch nicht sicher sind ob sie wollen, wie irgendjemand Tommy letztens in Freiberg erzählt hat.

    War auch das letzte Spiel auf dem Heiligen Grund Rasen, da fast wettertechnisch unbemerkt Ende Oktober geworden ist und die Kunstrasensaison beginnt. So man denn einen hat oder BSC Freiberg heißt.

    Heute geht's für mich nach Chemnitz und wir bringen hoffentlich mindestens 1 Punkt mit.


    :schal1: :support: :schal1:






    Kenn ich ja nicht, Stuju, aber allein das Fanpotenzial von Chemie sollte die Austragung aufm Dorf unmöglich machen. Ist ja nun nicht nur einmal gedreht worden.

    Wir zum Beispiel haben einen unnützen Gästekäfig, der extra für Chemie gebaut werden musste.

    Herbstkreismeister


    Stahl Riesa - Radebeuler BC 2:0 (1:0)


    1:0 Paul Kiontke (23.)

    2:0 Paul Kiontke (76.)


    Zuschauer: 263, erstaunlicherweise ca. 20 Gäste


    Stahl kann Derby, hieß es vor dem Spiel aber so richtig hab ich daran nicht geglaubt. Dank der Mithilfe der Gäste behielt Stahl trotzdem die Punkte in Riesa.

    Trainer Küttner schickte wieder seine junge Stammelf, bis auf den gesperrten Mörer, aufs Feld, während der RBC vor Erfahrung nur so strotzte.

    Stahl begann wie die Feuerwehr und hatte bereits nach 2 Minuten durch Philipp Schröter die erste Chance und anschließend noch 2/3 Mal die Möglichkeit zur Führung. Erst nach ner Viertelstunde kamen die Gäste und das sofort brandgefährlich. Zdenek Kopas durfte in der Mitte frei durchlaufen und schoss von der Strafraumgrenze. Alex Goldhammer konnte mit Fussreflex zur Seite abwehren, wo jedoch Florian Müller kam, der es aus 7 Metern nicht schaffte das leere Tor zu treffen. Stahl wurde nun mehr unter Druck gesetzt und setzt auf Konter. In der 22. Minute dann die eigentlich emtscheidende Szene des Spiels. Philipp Schröter wird über rechts in den Strafraum geschickt und dort leicht umgeschoben. Schiri Rico Teichmann (Schneeberg) zögert mit der Entscheidung, blickt sekundenlang zu seinem Assi Unger, der sich aber lieber tot stellt. So entscheidet Teichmann selbst auf Elfmeter und zieht sich den Unmut der Gäste zu. Die bestürmen ihn, doch er bleibt hart.

    Paul Kiontke macht das alles nichts aus und verwandelt mit straffem Schuss ins Eck. Sofort danach rennen wieder 3 Radebeuler zum Schiri, für was auch immer. Jedenfalls beruhigten sie sich nicht mehr und kommentierten fortan jede Entscheidung von Teichmann. Da taten sich besonders die Herren Talke, Graage, Kopas, Lauterbach und Töppel hervor. Letzterer wurde nach ner halben Stunde schon mal vom Schiri lautstark angebrüllt :love:. Hab ich so auch noch nicht erlebt, fand ich toll, aber Teichmann vergaß die :gelbekarte: am Ende und bekam so keine Ruhe ins Derby. Natürlich wirkte sich das auf das Spiel der Gäste aus, die nun spielbestimmend waren, jedoch die nötige Genauigkeit nicht fanden und mit ihren Schüssen, meist großzügig das Tor verfehlten. Stahl konterte nun weniger und leistete sich auch einige Patzer, retteten aber die Führung in die Pause.

    Halbzeit 2 begann mit einer Marvin Reinkober Chance, nach 25 Sekunden und einem Schröter Schuss in die die Arme von Toni Bunzel, in der 51.. Marvin Reinkober traf danach noch mal das Tor, aus aussichtsreicher Position, nicht.

    In der 58. war es dann um die Gäste geschehen! Zdenek Kopas foult kurz nach der Mittellinie Paul Kiontke und konnte sich nach dem Pfiff gar nicht mehr beruhigen. Dafür sah er :gelbekarte: von Teichmann, musste aber trotzdem von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, während andere wiederum Teichmann bestürmten und Kopi auch noch Kiontke belöffelte.

    Da er weiter moserte, platzte dem Schiri dann der Kragen und es gab :gelbekarte::rotekarte:. Eine Minute später pfiff Teichmann einen Freistoß für Radebeul in deren Hälfte und Erik Talke fühlte sich bemüßigt einen Kommentar abzugeben, die der Schiri mit :gelbekarte: quittierte. Dummerweise stoppte er dann anderthalb Minuten später auf der linken Seite einen durchbrechenden Stahlspieler und sah folgerichtig :gelbekarte::rotekarte:. So zerlegt man sich selber :lach: !!!! Nicht das Rico Teichmann schlecht oder grob falsch gepfiffen hätte, sondern normale Derbyhärte, aber sie ließen ihm keine Wahl!

    Sie mühte sich zwar noch, aber Stahl spielte jetzt ganz breit und weit über die Flügel. Vor allem Philipp Schröter konnte was mit dem Platz anfangen und brach rechts immer wieder durch. Eine seiner Eingaben stocherte, in der 76. schließlich über die Linie und der Sack war zu.

    Unmittelbar danach wurde endlich der alte Mann eingewechselt. Nach monatelanger Verletzungspause war es der 1. Einsatz für Jerome Wolf und wir hoffen alle, dass die alten Knochen halten und du noch viele Tore für Stahl schießt Jomi :halloatall:.

    Die Mannschaft kann ihn, mit seiner Erfahrung, allemal gebrauchen. Ansonsten sieht man schon Fortschritte in den Leistungen der Jungen, wenn man mal vom Kamenz Spiel absieht. Die und Grimma scheinen diese Saison der Maßstab der Sachsenliga zu sein, aber das ist nicht unser Ziel. Mit jetzt 9 Punkten sieht es wesentlich besser aus, als noch vor 4 Wochen.


    Fazit: Stahl bringt einen wichtigen Sieg nach Hause, da sich die Radebeuler selbst demontieren und das in einer Art und Weise, die ich bei so einer erfahrenen Mannschaft nicht für möglich gehalten hätte. Mal sehen was die SZ dazu am Montag schreibt, denn in Bezug auf den RBC sind sie ja immer Meinungsstark!

    Egal, die Punkte bleiben hier und nächsten Sonntag geht's nach Chemnitz und 1 Punkt sollte das Mindestpreis sein. Trotz Sonntag und auswärts :happy:.


    Bilder gibt's heut keine, sondern IMPRESSIONEN .... :rofl:

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


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    Kommt das angefressen rüber?

    Ich hab nix anderes erwartet, schließlich hatte ich 4:1 getippt.

    Das im Mannschaftsumfeld manchmal der Realitätssinn fehlt, ist mir aber auch schon aufgefallen! :versteck:

    Für die Sitze wären eventuell ein paar laminierte Pappen an den Zugängen hilfreich, denn am Eingang guck ich ins Portemonnaie, die Kassiererin und den Sicherheitsschacht an. :halloatall:

    Wie immer!


    Einheit Kamenz - Stahl Riesa 4:0 (2:0)


    1/3/4:0 Philipp Schmidt (23./67./77.FE)

    2:0 Sandro Schulze (34.)


    Zuschauer: 177, ca 50 Gäste


    Kamenz war in diesem Jahrtausend für Stahlfans selten eine Reise wert und so sollte es auch heute wieder sein. Zwar hatte man in den letzten 7 Tagen 6 Punkte geholt, aber der Absteiger aus der Lessingstadt erwies sich als unbezwingbar.

    Das Spiel ist schnell erzählt. Stahl schlägt sich durch eigene Fehler quasi selbst. Beim 1:0 überwindet der Ex Riesaer Philipp Schmidt, von der Mittellinie, den zu weit vorm Tor stehenden Alex Goldhammer. Sandro Schulze wird beim 2. Tor mitten vor dem Strafraum sträflich übersehen. Die Entscheidung dann in der 44. Minute. Willy Mörer hatte, nach 3 Fouls, in der 19. schon :gelbekarte: gesehen und schlägt einen ins Seitenaus gegangenen Ball nach dem Pfiff noch heftig weg und sieht dafür :gelbekarte::rotekarte:. Absolut dämlich und unnötig.

    Nach der Pause bestimmt weiterhin nur Kamenz das Spiel und erhöht weiterhin das Resultat.

    Beim 3:0 geht der Ball erst an die Latte und Philipp Schmidt steht völlig frei beim Nachschuss.

    Lediglich das 4:0 geht auf die Kappe von Assistent Tom Obenaus, der ein klares Abseits übersieht, aus dem der Elfmeter zum 4:0 entstand. Schiri Gunnar Stary machte nix wirklich falsches Heute, war aber sehr freigiebig mit Karten und Stahl erhielt 7 von 8 davon.

    Stahl hatte 2 Chancen im Spiel, ein Kiontke Kopfball drüber (24.) und ein abgeblockter Gründler Schuss nach 53 Minuten. Ansonsten zeigte Stahl offensiv..... Ach lassen wir daß!..... Ich mag's nicht mehr beschreiben.


    Fazit: Kamenz war ne Nummer zu groß für die junge Stahlelf. Mund abputzen und weiter geht's, die Punkte müssen eh woanders geholt werden.

    Nächste Chance, in 2 Wochen, im Kreisderby gg. Radebeul.


    Heute gibt's mal noch ne Extra Kategorie, nämlich das Umfeld, in der Riesenschüssel namens Stadion der Jugend :

    Das Positive soll zuerst erwähnt werden. Es gibt engagierte Balljungen und genug zu Essen und Trinken.

    Wenn denn schon mal Gästefans kommen, sollte man sie auch so behandeln. Das sommerliche Wetter verführte dazu, sich auf einem der zahlreichen Sitzplätze niederzulassen. Welch fataler Fehler. Nach dem Aufstehen eines anwesenden Kindes konnte man das Desaster schon erahnen. Die verwitterten Sitze gaben weiße Farbe ab und dementsprechend sahen die Hosen und sämtliche anderen Teile, die Berührung mit selbigen hatten dann auch aus.

    Betrachtungen vom Stehplatz in der 2. Hälfte, zeigten dass Einheimische das Problem kennen und vorgesorgt hatten. Also, liebe Kamenzer Verantwortlichen, entweder ihr geht da vorher mit dem Kärcher drüber oder gebt einfachhalber eine Warnung zum Problem heraus. Der freundliche ältere Herr, neben dem ich ab der Pause stand, war jedenfalls so freundlich, aber es war halt zu spät. Er selbst hat übrigens schon einen Anorak eingebüßt.

    Edit: gab mittlerweile den Hinweis auf einen Zettel am Kassenhaus, bezüglich der Sitze, na Danke!

    Sogenannte " Fussballexperten" hab ich auch schon viele, in auswärtigen Stadien getroffen, aber heute war schon grenzwertig.

    Saßen wir in Hälfte 1 noch vor den Kamenzer Fans, musste ich aus Blutdruckgründen, zur Halbzeit weichen. Besonders hervor taten sich ein, nach mehrmaliger eigenen Aussage, 72 jähriger mit der einzigen Einheit Fahne und ein anderer der, wie mir der freundliche ältere Herr erzählte, bei irgendeinem Karnevalsvereinigung der Vize Chef ist. Die beiden + noch 2/3 andere gehen auf keine Kuhhaut. Da geh ich beim nächsten Mal lieber freiwillig auf die andere Seite.

    Mit dem älteren Herrn konnte man dagegen ein Schwätzchen halten, sonst war ja nicht viel los :happy:.


    Bilder vom Debakel gibt's wie immer da....


    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


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