Beiträge von Die Kilometerfräse

    So langsam wird's unheimlich (...und das nicht wegen Helloween;))

    SV Lichtenberg - SV Chemie Dohna 4:0 (2:0)


    Tore:

    1:0 (6.) Häuser, Kopfball über Henker hinweg

    2:0 (32.) Häuser, flach nach Flanke von links

    3:0 (68.) Häuser, umspielt Henker und vollendet souverän

    4:0 (77.) mal nicht Häuser, sondern Jäkel
    kann im Strafraum von 6 Dohnaern nicht vom Ball getrennt werden und netzt ein


    Zuschauer:

    162, außer dem Dohna-TV-Mann keine erkennbaren Gäste:versteck:


    Schiri:

    Kay Windisch, bestätigte im Small-Talk vorm Spiel das in der Höhe gerechtfertigte 7:0 von Kamenz gg Copitz (wo er gestern als Assi war), hatte keinerlei Probleme in einer weitestgehend fairen Partie:thumbup:


    Zum Spiel:

    Der SVL sofort am Drücker. Frühes 1:0 durch den "Iceman" Häuser per Kopf.:schal2: Das gibt Sicherheit, aber Dohna spielt gut mit. Nach 11min muss Bellmann alles zeigen, um den Ausgleich zu verhindern.=O Besonders aktiv bei den Gästen der 3er Viehweg, der die SVL-Verteidiger immer wieder anläuft und den Spielaufbau stört. Aber wenn keiner mitmacht, ist das natürlich brotlose Kunst.

    Nach ner reichlichen halben Stunde dann doch das 2:0. Ne flache Flanke von links geht quer durch die Box, landet am langen Pfosten bei Häuser, der keine Mühe hat, aus Nahdistanz einzunetzen.:)


    2. Halbzeit:

    Auch heute hatte der SVL wie in den letzten Heimspielen irgendwie Mühe, wieder in sein Spiel zu finden. Im Gegensatz zu Heidenau uns Copitz2, fehlten Dohna allerdings die spielerischen Mittel, um den Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Je 1 Freistoß und 1 Schuss von Kiontke gehen in die Wolken. Das war's dann aber auch:gruebel:.

    In der 70.Min erläuft sich der Häuser in seiner unnachahmlichen Art einen Ball von Jäkel, umkurvt Dohna-Schlussmann Henker und markiert das 3:0! --> Spiel gelaufen👌.
    Jäkel erzielt dann 10min vor Schluss den 4:0-Endstand. Ein Tor, das aus Sicht von Dohna eigentlich nie fallen darf. Eine gefühlte Ewigkeit kann der SVLer im Strafraum einfach nicht vom Ball getrennt werden und kann sich statt dessen den Ball so lange zurechtlegen, bis er mit rechts vollenden kann.


    Fazit:

    Die unheimliche Erfolgsserie der Rentnerband vom Trassenweg geht weiter:schal2:. 5. Sieg im 5. Heimspiel (21:7 Tore !!!) und insgesamt Platz 3 in der Lk Mitte. :support:

    Keine Ahnung, was mit den Jungs los ist:/, aber von mir aus kann's noch ne Weile so weitergehen:schal2:.

    Häuser (37) mit seinen Toren 7, 8 und 9 in 9 Spielen. Schneider (39) im linken Mittelfeld souverän und immer für einen neckigen Freisoß gut:thumbup:. Und nun sind auch noch Gronwaldt (38) und Kokott (36) nach Krankheit und Verletzung zurück:freude:. So langsam wird's unheimlich...:lach:

    Da kann sich der BSC zum Derby im nächsten Heimspiel (14.11., 14:00) warm anziehen.:keks:

    Für Dohna wird's aus meiner Sicht sehr sehr schwer. Wennde mit nur 1 Wechsler ankommst und sich die Spieler auch noch gegenseitig anschreien (Kiontke - Henker, 43.), weeßde eigentlich Bescheid.:bindagegen:

    Das grün-weiße Mentalitätsmonster💪 vom Trassenweg

    SV Lichtenberg - Heidenauer SV 5:2 (2:1)


    Tore:

    0:1 (28.) Klose, nach Flanke von links von Matschke

    1:1 (35.) Schneider, direkter Freistoß trudelt ohne Zwischenberührung ins lange Eck

    2:1 (39.) Jäkel, Kopfball aus Nahdistanz

    2:2 (48.) Klose, nutzt Fehler der SVL-Abwehr eiskalt

    3:2 (83.) Geso, Lupfer aus halblinker Position

    4:2 (89.) Miersch, direkter Freistoß trudelt ohne Zwischenberührung ins lange Eck

    5:2 (90.) Kluge, super frei gespielt, kann sich aus 5m die Ecke aussuchen


    Zuschauer:

    155, davon knapp 10 Gästefans, die sich ein paar konkurrierende Wortgefechte mit den SVL-Fans lieferten, aber immer fair und sachlich blieben.:thumbup:


    Schiri:

    Kevin Britschka insgesamt gut, hätte vllt. die ständigen Nickeligkeiten der Gäste:abgelehnt: konsequenter ahnden können. Aber dann wär vllt. der ungestüme 19jährige Dörre evtl. mit :gelbekarte::rotekarte: vom Platz geflogen und Heidenau hätte gewonnen.:gruebel: (Mit Überzahl hats der SVL ni so, siehe Colditz:freude:)


    Zum Spiel:

    Die ersten 20min viel Leerlauf. Der SVL wollte, doch der HSV machte dicht und kam aus einer leichten Konterstellung. Nachdem Franz eine halbhohe Flanke von links slapstickhaft verpasste (19.), zimmert Klose die nächste Flanke von links zum 0:1 in die Maschen (28.).

    Dann kam der SVL in die Puschen: Freistoß Schneider aus ca. 25m von rechts mit links. Keiner kommt ran und das Ding trudelt ins Eck - 1:1 (35.). Der SVL bleibt dran und Jäkel köpft am langen Pfosten nach Drechsel-Flanke zur 2:1-Führung ein (39.).:bindafür:


    2. Halbzeit wie schon gegen Copitz 2. spektakulär. Nach einer Unstimmigkeit in der SVL-Abwehr ist Klose plötzlich frei vor Bellmann und nutzt diese Chance eiskalt (48.). Die paar HSV Fans jubeln lautstark. Danach eine Phase, wo sich das Spiel sowohl in die eine als auch andere Richtung hätten wenden können, noch will keine der beiden Mannschaften zu viel riskieren.


    Für mich Szene des Spiels:

    77.Min, Matschke wird klar im Abseits stehend auf links bedient, die Fahne bleibt unten, Matschke läuft mit dem Ball in den 16er, zieht ab, doch Bellmann im SVL-Tor taucht ins kurze Eck ab, packt die rechte Tatze aus und hält das Ding geistesgegenwärtig.:huh::huh::huh::thumbup:

    Und jetzt ganz ohne Selbstbeweihräucherung:

    Genau in dieser Phase hat der SVL meine oben im Copitz2-Bericht beschriebene grundsätzliche Einschätzung bestätigt. Es wird gekämpft, gerackert, gefightet... und auch weiter gespielt, und zwar nach vorn:love::thumbup:. Der eingewechselte Routinier Gronwaldt stabilisiert in dieser Phase die Statik im SVL-Mittelfeld und dann bekommt Geso eines dieser Anspiele in die Tiefe, die er braucht und lupft den Ball am HSV-Keeper Koch vorbei zum 3:2 --> Riesen-Erleichterungs-Jubel bei den SVL:schal2:Fans.


    Und die Grün-Weißen belagerten weiter das Heidenauer Gehäuse, als gebe es kein Morgen. Die Gäste jetzt völlig von der Rolle. Und in solchen Phasen kommt dann eben auch wieder (wie in den siegreichen Spielen zuvor) das Glück hinzu. Analog zum 1:1 von Schneider in Hz1: Freistoß Miersch aus ca. 25m, diesmal von links mit rechts. Keiner kommt ran und das Ding trudelt ins Eck - 4:2 (89.). Kluge besorgt dann kurz vor dem Ende den 5:2-Endstand. UNFASSBAR!!!8|:schal2::knuddel:

    Ganz ehrlich:

    Nach den beiden 0:3-Klatschen in Colditz und Freital war es alles andere als klar, dass die Truppe von Trainer Manu Kluge den aufstrebenden Heidenauer SV nach dessen 3 Siegen in Folge (9:2 Tore) so deutlich besiegt, zumal mit Häuser, Kokott und Hauswald 3 wichtige Routiners fehlten.

    Und genau deswegen dreh ich nochmal an der Gebetsmühle und zolle dem Auftreten des SVL in dieser Saison allerhöchsten Respekt:thumbup::support:.

    Und wer mich kennt, der weiß, ich bin keiner der Einzelne vor das Team stellt, wenn es um Erfolge und Misserfolge geht, aber heute muss es mal sein:ja:: Was der Kevin Budach im SVL-Defensivspiel so alles ausmerzt, glattbügelt, abwehrt, rausköpft, ist meeeega:!:Passender Hashtag auf Insta wäre z.B. #buddlstaubsauger :D:D:D:bia:

    ... Naja, da wollmer ma n Spielbericht reinschreiben.:verweis:


    Finale Furioso:huh:

    SV Lichtenberg - VfL Pirna-Copitz 2 4:3 (2:0)


    Tore:

    1:0 (5.) Häuser, Kopfball, 6. Saisontreffer, der Mann ist 37

    2:0 (30.) Miersch, Heber aus 15m

    2:1 (48.) Friebel, nach guter Ballbehauptung flach ins linke Eck

    2:2 (60.) Blazek, aus der Distanz mit Gefühl und Übersicht

    3:2 (74.) Jäkel, kurz und trocken aus halblinker Position

    3:3 (90.) Welz, Freistoßknaller aus 22m linke Dreiangel

    4:3 (90.+2) Nickel aus Nahdistanz, ähnlich wie das 4:1 gg IFA am 2. ST



    146 Zuschauer, vllt. 5 Gästefans, Steffen war heute zu Höherem berufen und hat ein 3:0 gesehen:schal3:


    Schiri:

    Mario Wehnert mit noch weniger Aktionsradius als seinerzeit Ailton:D, dennoch sehr souverän mit... wie soll man sagen... slapstickhaft-niedlichen-gutmenschlichen Habitus und beruhigend-zenhafter Gestik:knuddel:.

    Noch nie gesehn: Hat in der 43. Minute nach einer schweren Verletzung von Pirnas Kreische (gute Besserung:thumbup:) abgepfiffen. Der SVL ging in die Kabine, der VfL blieb draußen. Halbzeitpause oder ni:?: Nach 15min Anpfiff ohne Seitenwechsel zum Nachspielen der restlichen 1. Halbzeit. Nach 3 Minuten dann der Seitenwechsel und ohne Pause wurde die 2. Halbzeit angepfiffen.:huh: Platzsprecher war maximal verwirrt:D.


    Also ganz kurz:

    1. Halbzeit der SVL souverän ohne Bäume auszureißen. Frühes 1:0, nachgelegtes 2:0. So weit so gut. Das Trauma des 2:3 aus der letzten Saison in weiter Ferne.


    2. Halbzeit spektakulär. Der VfL hatte umgestellt. Friebel mit Petr-Cech-Haube machte jetzt vorne Betrieb und das 2:1 (48.), nachdem er in Hälfte 1 unauffällig wie ein altes Denkmal hinten drin stand. Und als nach 1 Stunde der 2:2-Ausgleich durch Blazek fiel, hätte ich Haus und Hof verwettet, dass der SVL das Ding vergeigt.


    Aber Pustekuchen. Die Grün-Weißen strafften sich und wurden wieder aktiver. Jäkel folgerichtig mit der erneuten Führung (3:2/74.). So ging es in die Schlussminuten. Nochmal Freistoß für Copitz. Und der für Kreische eingewechselte Welz hämmert die Kugel links oben an den Innenpfosten. Geile Bude.

    Aber das war's noch nicht. Der SVL gab einfach nicht auf und kam in der Nachspielzeit nochmal vor's Copitzer Tor. Nickel netzt aus Nahdistanz zum 4:3-Siegtreffer ein und der Jubel kannte keine Grenzen.:schal2:



    Fazit:

    Die Phase "Glücklich, aber verdient" trifft's heute haargenau. Tolle Moral des SVL nach den beiden Ausgleichen.


    Freile schreibt sich's hier im Forum immer leicht, wenn das "eigene Team" gewonnen hat.:support: Aber hier muss auch mal abseits vom Spiel und dem Ergebnis was Grundsätzliches festgehalten werden.

    Wie der SVL in dieser Saison auftritt, nötigt einfach Respekt ab. Da merkt man, dass das eine verschworene und eingespielte Truppe ist. Klar, ohne die 3 Treffer in der Nachspielzeit (4:3 in Hartmannsdorf, 1:1 in Gröditz und heute) wären es 5 Punkte weniger. Aber selbst das wären 8 Punkte und Platz 9 und völlig okay.:thumbup:Die Trainer-Philosophie #einTeam #ein Weg #ein Ziel scheint wirklich jeder einzelne Spieler verinnerlicht zu haben.:schal2:



    Man darf also gespannt sein, wie lange der Höhenflug anhält. Getreu dem Motto und frei nach Udo Lindenbergs "Andrea Doria":

    "Am Trassenweg spielt ne Rentnerband

    noch viele Jahre für ihre Fans.":lach::lach::lach:

    "S reicht einfach ni...":rolleyes:

    SG Motor Wolsdruff - SSV Markranstädt 0:4 (0:1)


    Tore:

    0:1, 0:2 (19., 70.) Purrucker

    0:3, 0:4 (76., 90.) Freigang


    ca. 60 Zuschauer, keine erkennbaren Gästefans, 22 Grad, sonnig, feinstes Fußballwetter:bia:


    Schiri:

    Der im Forum wohl z.T. umstrittene Pirogov ohne größere Fehler, aber mit leichter Pro-Markrans-Tendenz. So konnte Purrucker gefühlte 20 Nickeligkeiten und versteckte Fouls begehen, ehe er endlich :gelbekarte: bekam.


    Seit Ewigkeiten mal wieder im Parkstadion, wo mich die Edelfans Egon und Gerd sofort wiedererkannten und herzlich begrüßten.:knuddel:


    "Never change a winning defense" dachte sich wohl SG-Trainer Rabe, der nach dem 1:0 in Mittweida auf die dortige 4er-Kette vertraute. Stamm-IV Krampe - nach Rotsperre wieder mit dabei - musste deshalb auf die 6er Position ins Mittelfeld, wo er sich sichtlich unwohl fühlte. Dennoch gut, dass er dabei war, denn Motor hat immer noch ein halbes Dutzend Verletzte zu beklagen.


    Das Spiel begann unspektakulär bis Purrucker in der 19.Min nach Flanke von links am langen Pfosten völlig frei stand und aus 1m zum 0:1 vollendete. Danach verwaltete Markrans die Führung ohne große Probleme. Wilsdruff im wahrsten Sinne des Wortes "stets bemüht im Rahmen ihrer Möglichkeiten". Kaum Passpiel nach vorn, immer wieder hintenrum und z.T. haarsträubende Fehlabspiele vorm eigenen Strafraum. Und wenn die Roten sich dann doch mal bis zur SSV Box vorgearbeitet hatten, fehlte vorn einfach ein Knipser, der aus ner Halbchence auch mal ne Bude macht.


    Halbzeit 0:1 - vllt. geht noch was.:support:


    Und tatsächlich kam mit Stürenberg etwas mehr Schwung ins Wilsdruffer Offensivspiel. Allerdings standen Aufwand uns Nutzen in keinem Verhältnis. So ackerte z.B. Frenzel wie ein Berserker, rannte sich aber immer wieder mit unnötigen Dribblings fest.

    In die Wilsdruffer Drangphase hinein dann das 0:2 wieder von Purrucker, wieder nach Flanke von links, diesmal aber per Kopf. Damit war das Ding durch und Egon und Gerd hätten trotz Enttäuschung damit leben können, denn "Vorige Saison hammor gegen die ne 1:5-Packung gekriegt!". Zu dem Zeitpunkt konnten sie allerdings nicht ahnen, dass der Freigang noch 2 Kontertore macht.=O=O


    Fazit:

    Verdienter und ungefährdeter 0:4-Auswärtssieg, vllt. 1-2 Tore zu hoch. Für Wilsdruff wird ganz ganz schwer. Aber wenn die Saison zu Ende gespielt und die Liga nicht gehalten werden sollte, "warn's dank Corona wenigstens 3 schöne Sachsenliga-Saisons und Freiberg wird sich noch heute in den A... beißen, dasse damals ofn Offstieg verzichtet hamm." Zitat Ende & Bericht Ende :lach::schal4:

    SV Lichtenberg - Hartmannsdorfer SV Empor 0:5 (0:1)


    Tore:

    0:1 (7. ) Beier

    0:2 (67.) Linne

    0:3 (82.) Müller

    0:4 (84.) Hennig

    0:5 (88.) Müller

    203 Zuschauer, darunter auch viele Gäste, um die 20 Grad, sonnig, feinstes Fußballwetter, Stadionsprecher passte sich "dank" Pharygitis mit seiner Krächzstimme dem spielerischen Niveau des SVL an🙈


    Höchste Heimniederlage seit über 6 Jahren (20.06.15: 0:6 gegen Germania Mittweida und Abstieg als der Lk Mitte). Absteigen konnte der SVL am Sonntag nicht. Dennoch macht die emotions- und planlose Vostellung (trotz des Drucks der Community, einen Bericht ins Forum zu stellen) sprachlos. ;(



    Von daher heute nur etwas (Galgen)humor:


    Ja, auch der Schreiber dieser Zeilen war mal jung. Lang lang ist’s her. Im fußballerischen Zeitalter gemessen war das in einer Ära, als Spieler wie Dixi Dröner, Preben Elkjaer Larsen, Emilio Butragueno oder Eric Gerets ihr Unwesen auf Europas Fußballplätzen trieben. Wenn wir damals einen Sachverhalt sprachlich übertrieben schildern wollten, sagten wir ›urst‹ oder ›übelst‹. Kleines Beispiel aus der Disco:

    „Die Blonde da drüben mit der Popperlocke is ›urst‹ hübsch!“ Bedeutet --> Das blonde Mädchen da drüben ist ›sehr‹ hübsch und ich würde gern mit ihr gehen.

    „Gestern in der Disco hab ich so viel Pfeffi gesoffen, dass ich ›übelst‹ kotzen musste.“ Bedeutet --> Das blonde Mädchen geht jetzt mit meinem Kumpel.


    So war das früher. Heute ist meine Tochter in der Pubertät. Wenn sie etwas großartig fand, sagte sie bis vor Kurzem: „Das ist geil.“ Das Wort ›geil‹ bedeutete im Mittelalter ›gut‹. Später bedeutete es ›lüstern‹. Jetzt heißt ›geil‹ wieder ›gut‹.

    Merkur Oelsnitz, Copitz, Kreinitz und Hartmannsdorf spielten am Wochenende ›geil‹.


    Ich habe meine Tochter gefragt: „Was ist das Gegenteil von ›geil‹? Wie nennt ihr etwas, das nicht großartig ist?“ Meine Tochter sagte: „Das Gegenteil von ›geil‹ heißt ›schwul‹.“ Ein schwuler Film ist ein Film, der nicht geil war. Eine schwule Mathearbeit. Die Klassenfahrt nach Bad Orb war schwul. Eine Klassenfahrt nach Beverly Hills wäre geil. Oder es heißt, dieses Mädchen finde ich schwul, jenes Mädchen finde ich geil.

    Die SG LVB, Niesky, Dohna und der SVL waren also ›schwul‹.


    Vor einiger Zeit war meine Tochter mal wieder bei mir und teilte mir mit, dass bei den Jugendwörtern weitere Umwertungen stattgefunden hätten. Man sagt jetzt nicht mehr ›geil‹. Nur Ü30-jährige sagen noch ›geil‹. Jetzt sagt man zu etwas Gutem meistens ›porno‹. Ben&Jerrys Cookie Dough schmeckt voll ›porno‹. Das Schulfest war ›porno‹. Der Pfarrer im Jugendgottesdienst hat ›porno‹ gepredigt.

    Das 0:5 war aus Hartmannsdorfer Sicht also nicht ›geil‹, sondern ›porno‹. Frag ich mich: War dann das 7:1 zwischen DEU und BRA 2014 ›hardcore porno‹??? :D


    Meine Tochter sagt, das Gegenteil von „porno“ bezeichne die Jugend als „psycho“. Ein Mädchen, das gestern noch ›schwul‹ war, ist heute schon ›psycho‹.

    Das 0:5 aus Lichtenberger Sicht war also alles andere als ›schwul‹, sondern ›psycho‹.


    In der Kombination dieser beiden Begriffe kommen mir spontan ganz reizende sprachliche Effekte in den Sinn, zum Beispiel:

    Psycho von Hitchcock ist ein ›porno‹ Film. Erdogan ist ein ›porno‹ Typ, aber in Anbetracht seiner ›psycho‹ Politik, gehört er in Behandlung bei einem ›porno‹ Psychotherapeuten. ›Geil‹, oder?


    Ganz aktuell hat die Jugend meines Wissens auf ›fame‹ und ›lost‹ gewechselt. Mit der Leistung vom Sonntag muss ich leider sagen, dass der SVL in der Saison 2021/22 aber sowas von ›lost‹ ist.:thumbdown: Da kann ich als Ü50-jähriger nur auf eine ›urste‹ Leistungssteigerung des SVL im 1. Punktspiel gegen… ja, richtig… wieder den Hartmannsdorfer SV (diesmal auswärts) hoffen.:thumbup:



    :schal2::schal2::schal2:

    Ein Sieg des Willens:thumbup:

    SV Lichtenberg - Heidenauer SV 4:3 (3:1)


    Tore:

    1:0 (4. ) Drechsel, Abstauber aus abseitsverdächtiger Position

    2:0 (24.) Häuser nach sensationellem Spinmove

    2:1 (37.) Turtenwald fälscht Freistoß ab

    3:1 (45.) Kluge aus superspitzem Winkel

    3:2 (54.) Werner trocken aus 10m ins rechte Dreiangel

    3:3 (57.) Franz per Kopf

    4:3 (73.) Kluge, vollendet in der hitzugsten Spielphase mit 60er Puls


    149 Zuschauer, ca. 5 Gäste, 23 Grad, sonnig, feinstes Fußballwetter


    Geschichte wiederholt sich.

    Wie im Auftaktmatch letzte Saison gg Bannewitz war der SVL eigentlich mausetot, um dann doch noch den ersehnten Auftakt-Heimsieg einzufahren.


    Der SVL hat sein 1. Heimpunktspiel in der Landesklasse Mitte gegen den Heidenauer SV spektakulär mit 4:3 gewonnen. Zunächst sah alles so aus, als würde es eine klare Angelegenheit wie in der letzten Saison werden (01.09.2019/5:1). Drechsel drückte nach bereits 4 Minuten die Kugel aus abseitsverdächtiger Position zur frühen Führung über die Linie. Doch nur kurz darauf bekam Abwehrchef Kokott glatt Rot wegen einer Tätlichkeit gegen einen Heidenauer, nachdem dieser SVL-Keeper Esser rüde angegangen war. Von nun an der SVL also in Unterzahl, von der allerdings nichts zu spüren war. Im Gegenteil: Einen direkten Feistoß von Schneider kann Zönnchen im HSV-Tor noch aus dem Eck kratzen (19.min). Doch dann dreht sich Häuser geschickt um seinen Gegenspieler, kann allein aufs Tor zulaufen und vollendet überlegt zum 2:0 (24.min).
    Nach 37 Minuten fälscht Turtenwald einen Freistoß von halbrechts zum 1:2-Anschlusstreffer ins kurz Eck ab. Nur 3 Minuten später Handelfmeter für den SVL. Zum Entsetzen der 149 Zuschauer nagelt Danny Kluge das Leder an den linken Pfosten. Kurz vor der Pause macht er es besser, als er eine Unstimmigkeit in der Heidenauer Abwehr aus spitzem Winkel zum 3:1 ausnutzt.


    Halbzeitpause, Bratwurst, Bier & Durchschnaufen …und die große Frage: Kann der SVL den Vorsprung bei diesen sommerlichen Temperaturen in Unterzahl behaupten?


    Anscheinend nicht, denn die Gäste legen mit Beginn der 2. Hälfte los wie die Feuerwehr. Der eingewechselte Werner besorgt in der 54. Minute mit trockenem Schuss ins rechte Dreiangel den erneuten Anschlusstreffer und nur 3 Minuten später köpft Franz sogar zum 3:3-Ausgleich ein. In dieser Phase stimmte die Zuordnung beim SVL überhaupt nicht und das Momentum lag eindeutig bei den Gästen.Umso erstaunlicher, wie sich die Grün-Weißen in diese Partie zurückgekämpft haben. Insbesondere Kapitän Gronwaldt, der viel Heidenauer Härte einstecken musste, war ein Vorbild an Biss und Einsatzwillen. In der 73. Minute spitzelte er den Ball dem startenden Kluge in den Lauf. Der ließ noch HSV-Keeper Zönnchen aussteigen und vollendete überlegt zur erneuten Führung. 4:3 für den SVL – Wahnsinn.
    Die Gäste hatten nun nicht mehr die Qualität, um nochmal zurückzukommen. Im Gegenteil, kurz vor Schluss verpasst SVL-Neuzugang Erler, den Sack zu zumachen.

    Dennoch: nach endlos langer 3minütiger Nachspielzeit war der 1. Saisonsieg des SVL perfekt. Glückwunsch dem Team um Trainer Manuel Kluge zu diesem Sieg des Willens.


    Bilder vom Spiel: https://sv-lichtenberg.net/galerie-09-2020/

    https://sv-lichtenberg.net/news-2020-21/:schal2::schal2::schal2:

    Groundhopping


    Auerbach gg. Oberlungwitz 1 : 2 (1:1).


    Zwei krasse individuelle Fehler am Anfang und am Ende kosteten die Gastgeber die mögliche Verlängerung. Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Chancen zu weiteren Toren auf beiden Seiten.

    ...ich würd ma schlaumeierisch sagen: VfB Annaberg statt Auerbach ;):knuddel:

    Pokalsensation am Trassenweg bleibt aus

    SVL scheidet in der 1. Runde des Sachsenpokals gegen Landesligist Niesky aus.


    Recht unspektakulär gewinnt der Favorit aus Ostsachsen beim SVL mit 2:0 und zieht in die 2. Runde des Sachsenpokals ein. Bei strömenden Regen kamen immerhin 91 Zuschauer an den Trassenweg, um das Pokalspiel ihrer Grün-Weißen gegen die höherklassige Eintracht zu sehen.


    Die körperlich robusten Gäste hatten die Partie weitestgehend im Griff und kamen in der 24. (Hegewald) und 48. Minute (Dominik) zu ihren Toren. In der 68. Minute hatte SVL-Kapitän Gronwaldt die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Den aber verhinderte Gästekeeper Höher mit einer reflexartigen Fußabwehr. Die in der 1. Halbzeit souveräne Schiedsrichterin Brückner brannte danach ein regelrechtes “Kartenfeuerwerk” ab und verteilte auf beiden Seiten insgesamt 11 Mal Gelb.


    Der SVL riskierte mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr. Insbesondere D. Kluge und der eingewechselte Drechsel zogen noch einmal an den Ketten. Aber am Ende blieb die Pokalsensation am Trassenweg aus. Glückwunsch an die Eintracht zum Weiterkommen und viel Erfolg in den weiteren Pokalrunden sowie in der Sachsenliga.


    Der SVL startet übrigens nächsten Sonntag 15:00 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim HFC Colditz in die Landesklassesaison 2020/21.

    (KMF)


    Quelle: Homepage SV Lichtenberg http://www.sv-lichtenberg.net

    "Demnach wechseln der SV Wesenitztal und der BSV Sebnitz von der Landesklasse Mitte in die Landesklasse Ost sowie der HFC Colditz (ursprünglich LK Nord), der VfB Fortuna Chemnitz und der TSV IFA Chemnitz (ursprünglich LK West) in die Landesklasse Mitte."

    ...ganz gut für den SVL, der bei SVW und BSV außer paar Kilometer aufm Tacho und nem verschwitzten Trikotsatz meistens nix mit nach Hause gebracht hat:lach:.

    Zu den Abstiegsregeln und/oder Reduzierungen in den Landesklassen hat aber der SFV im Gegensatz zur Landesliga noch nix gesagt:/

    "Wie weit ist nun eigentlich das Fusionsgebaren rund um den Windberg fortgeschritten?"


    ...wenn der Herr Prof. Dr. Wöller in der Coronahysterie irgendwann Gnade walten lassen sollte wie der zurechtgewählte (oder doch zu Recht gewählte???) Bodo, werden wir es erfahren (oder auch nicht:D)

    SG Motor Wilsdruff - Budissa Bautzen 1:1 (1:1)


    0:1 (8.) Hagemann, flach ins rechte Eck
    1:1 (23.) Hartung, Haltbarer Schuss zentral von der Strafraumgrenze


    Zuschauer:

    max. 50, davon vllt 10 Gäste, Eintritt 4€, Programmheft 1€, 0,4er Fassbier 2,50€:bia:

    Schiri:

    Christopher Fiebig, ließ viel laufen, mit leichter Pro-Budissa-Tenzdenz.


    Sonstiges:

    Kunstrasenplatz=O, 11 Grad, trocken, bestes Frühlingswetter, weder die Spreebudissen bzw. die Sektion Bautzen noch die SGW-Edelfans Erich und Gerd vor Ort;(;(;(


    Zum Spiel:

    Budissa machte sofort Druck und kam durch Toptorjäger Hagemann zur frühen 0:1-Führung. :thumbup:Vorausgegangen war allerdings ein nicht geahndetes Stürmerfoul.:rofl: Seis drum, die Gäste hatten alles im Griff und es schien wie im Hinspiel zu werden, als Wilsdruff nach ner halben Stunde 0:3 hinten lag. Budissa hatte gefühlt 90% Ballbesitz und insbesondere der 20er Schumacher setzte immer wieder Akzente. Allerdings konnten die Riiiesenchancen nicht rausgespielt werden.:/
    Mit der einzigen strukturierten Offensivaktion des ganzen Spiels kam Motor zum Ausgleich. Schönes Anspiel auf den einlaufenden Hartung, der zentral von der Strafraumgrenze abzieht. Mit freundlicher Unetrstützung von Gästekeeper Höhne schlägts zum 1:1 ein.:schal4:

    Danach passiert nicht mehr viel. Bautzen nicht mehr ganz so drückend, aber bei Wilsdruff ging nach vorn nüschd.:(


    In der 2. Hz dasselbe Bild. Bautzen spielbestimmend, variabel mit vielen Positionswechseln. Aber entweder scheiterten die Budissen am kleinen Platz, den eigene Unzulänglichkeiten, der vielbeinigen Abwehr oder Keeper Arnold. Wie man aus so viel Überlegenheit so wenig Chancen herausspielen kann, war schon verblüffend.:huh: So plätscherte die Partie ihrem Ende entgegen.

    Fazit:

    Wilsdruff erkämpfte sich nicht unverdient einen Punkt,:thumbup: was Keeper Höhne nach Schlusspfiff zu einem Jubellauf über den Platz veranlasste.:D Bautzen zwar überlegen, aber insgesamt enttäuschend. Absolut unterirdisch der 6er Norman Kloß, der mehrfach in unerträglicher Weise Fouls schindete und Verletzungen vortäuschte. Der hat das Zeug, meine Sympathie zur Budissa komplett zu zerstören.:abgelehnt:

    SV Lichtenberg - Hartmanssdorfer SV Empor 1:2 (0:0)


    0:1 (70.) Bier

    1:1 (83.) Häuser

    1:2 (84.) Glöckner

    Zuschauer:

    satte 221:support:, davon sicherlich 40-50 Gäste:thumbup:und der alte Mann


    Schiri:

    Felix Wustmann

    Agierte er anfangs fast nur mit wortreichen Ermahnungen, so brannte er in der 2. Hz. ein :gelbekarte:Kartenfeuerwerk ab. Wurde aber von der harten Gangart der Gäste:wacko: auch dazu genötigt. Nicht fehlerfrei, aber keine Mannschaft bevor- oder benachteiligend. Wurde trotzdem mit zunehmender Spielzeit von beiden Fanlagern mit körperöffnungsbetonten Schimpfwörtern bedacht.:abgelehnt:


    Wetter:

    8 Grad, heiter, fast windstill, feuchter Rasen, für Ende November optimale Bedingungen:thumbup:


    Zum Spiel:

    Es begann zäh. Ein erster SVL-Freistoß von Miersch war (wie übrigens alle weiteren am heutigen Tag) ungefährlich. Ebenso wie Heinrichs Schuss auf der Gegenseite (8.min). In der 23.min verfehlte Timmel mit einem seiner berühmten Distanzheber das linke HSV-Dreiangel nur knapp.:huh: Es war die künstlerisch wertvollste Aktion der 1. Hz. Irgendwie kam der SVL nicht zum Zug.X/ Eine Beweglichkeit wie eine 6m lange Schrankwand und eine Genauigkeit wie die Volkszählung in Burundi. So konnten die Gäste immer wieder dazwischen gehen. 0:0 zur Pause.:rolleyes:

    Die 2.Hz begann mit einer SVL-Doppelchance durch Molnar und Kluge.:thumbup: Die Gastgeber machten jetzt mehr Druck. Richtig Konstruktives war nicht dabei. Die großen Chancen blieben aus. Stattdessen konterte der HSV humorlos wie die Gefangenenseelsorge von Alcatraz.:thumbdown: Clausnitzer lässt über rechts 2 SVLer aussteigen, bedient Bendix, der am linken Pfosten vorbeischiebt (65.min). In der 70.min hat dann Kluge mit der Megachance zum 1:0, als er allein vor Heinrich statt mit links abzuschließen, sich den Ball auf rechts legt.:wacko: Glöckner dazwischen, Chance futsch. Mehr noch: Was Bendix vorhin noch verwehrt war, besorgt jetzt Bier. Der Gegenzug läuft und Bier schiebt überlegt links unten zur 0:1-Führung ein.

    In einem Spiel, das jeder Idee von Fußball Hohn sprach, konnte es nur über den Kampf gehen. Und der SVL kämpfte,:schal2: während die Gäste Beton anrühren. Zwei Kopfbälle von Kokott (76.min) und Gronwaldt (80.min) konnten die Gäste auf der Linie klären. Gegen Häusers Kopfball in der 83.min waren sie machtlos. 1:1-Ausgleich. Da geht noch was.:schal2:

    Doch was dann passierte, muss alle Simon-Esser-Fanclub-Mitglieder (wie Steffen) zum kollektiven Halbmastflaggen nötigen. Vom Anstoß weg kommt ein völlig unmotivierter hoher Ball aus der eigenen Hälfte Richtung SVL-Keeper. Der kommt dem Ball mutterseelenallein entgegen, kann die Pille "mit Augen zu und 40 Fieber" runterpflücken. Statt dessen wird er Opfer des glitschigen Rasens, rutscht unter dem Ball hindurch, der in das verwaiste Tor trudelt. 1:2. Ein Tor, so lecker als hätte ein depressiver Clown in die Pfanne gekackt.:bindagegen:

    Nachdem Esser in Hainsberg mit zwei Ausflügen eine kleine Aktie an der Niederlage hatte, war er heute wieder ganz der Alte. Souverän haltend, seine Vorderleute motivierend, dazu zwei-, dreimal die HSV-Angreifer mit Körpertäuschungen aussteigen lassen.:thumbup::thumbup::thumbup:

    Die restlichen Minuten klabusterten die Gäste mit Fouls und Auswechslungen über die Zeit und feierten ihren 2. Sieg in Folge und zugleich ihren 2. Auswärtssieg überschwänglich.

    Fazit:

    Lief die Saison für den SVL in Anbetracht der Umstände (Aufsteiger, Altersdurchschnitt, Verletztenmisere) bisher überdurchschnittlich gut,:thumbup: war es heute einfach ein Scheißspiel, dass man verloren hat.:versteck: Irgendwann isses halt mal soweit. Niemand kommt ohne einen solchen Bock durch die Saison. Der Hartmannsdorfer SV Empor erwies sich heute quasi als "Tante Warzennase und Onkel Laberarsch", die man am liebsten niiiie bei sich zu Besuch haben möchte.:D:D:D

    BSC Freiberg - SV Wesenitztal 3:0 (2:0)


    1:0 (19.) Otto

    2:0 (39.) Otto

    3:0 (81.) Rudolph


    Zuschauer:

    ca. 40 - 50, die meisten vom Typus homo gerontosaurus, etwa 10 - 15 Gäste:halloatall:, 4€ Eintritt, 4 Grad, neblig-nieselig:versteck:


    Schiri:

    Jan Windisch, leichte Tendenz zum Heimschiri, aber kaum Fehler in einem fairen Spiel


    Vorspiel (für mich in Mittweida) Mittelsachsenliga D-Junioren:

    Germania Mittweida (Tabellenführer) - SVL 3:1 (2:1), stark gespielt und gekämpft,:schal2: aber es hat nicht fürn Punkt gereicht:support:



    Trotz miesestem Novemberwetter hab ich heutma meinen bierfurzsauren Orkus der Gemütlichkeit (sprich: mein Sofa mit der Kamelhaarfellimitationsdecke:happy:) verlassen und das Nachholspiel des 4. ST in der LK Mitte angeschaut. Am PdE eingetroffen, erblickte ich überraschenderweise Monti,:knuddel: DIE Integrationsfigur des MSV 08. Er wollte sich den BSC für dessen kommende Niederlage im letzten Spiel dieses Jahres im Heiligen Grund zurechtkucken. :D:D:D

    Da sonst niemand Bekannstes zu sehen war, gesellte ich mich zu ihm. Monti seinerseits kannte noch zwei jüngere Noch-bzw-Ex-Fußballer aus dem unterelbischen Dunstkreis. Wir Drei hielten wechselseitig als Gesprächspartner her, wenn Monti seinem Redeschwall wie die Ratatataaa-Kobold-Annalena freien Lauf ließ.:verweis: Aber das tut man gern, denn im Gegensatz zur fleischgewordenen Verbotsforderungszicke haben Montis verbale Abhandlungen allerhand Substanz.:bindafür:


    Zum Spiel:

    "Im Westen (von Freiberg) nichts Neues" könnte man sagen. Der BSC zwar immer noch mit dünnem Kader, aber der mit starker Physis und festem 4-4-2-System. Spielmacher Krause etwas überraschend linker AV. Vllt. notgedrungen oder vllt. soll/will er nach seiner Schulterverletzung step-by-step ins Team reinkommen. Insgesamt hat das, was da von den Schwarz-Gelben gespielt wird, schon Hand und Fuß.:thumbup:

    Wesenitztal mit den Nürnberg-Problemen auf der Torhüterposition (2 Verletzte). Marcel Lohse machte aber seine Sache gut. Es fehlte der quirlige Offensivmann mit dem vietnamesischen Namen, der in den Heimspielen gg Sebnitz und Lichtenberg so viel Betrieb gemacht hat.=O So war das Offensivspiel der Gäste extrem frigide. Dagegen gleicht eine sowjetische Lageraufseherin im Gulag einer Nymphomanin.:P


    Freiberg sofort am Drücker. Lohse kann einen Krause-Freistoß klären (10.min). In der 19.min kommt eine Flanke von rechts zu Otto an den 5er. Anstatt die Pille ins Tor zu hauen, tanzt er mit Lohse und der Kugel Fußballtango. Im Fallen schließlich friemelt er den Ball über die Linie - 1:0. Sah bissel so aus wie Ausdruckstanz für Ü70-Jährige.^^

    Umso attraktiver das 2:0, wieder durch Otto. Eckball-Kopfball-Tor, passt in jedes Lehrbuch (39.min). :thumbup::thumbup::thumbup:Halbzeit 2:0.


    Auch in der zweiten Hälfte hatte Freiberg alles unter Kontrolle. Sämtliche Angriffsbemühungen des SVW fielen in sich zusammen wie ein Soufflé, das man zu früh aus dem Ofen genommen hatte. Daran änderte auch die Einwechslung des - von Monti zwar gelobten, aber nicht ganz austrainierten - Kühn nichts.

    Im Gegenteil. 5 Minuten vor Schluss nutze der BSC bei einem Konter über Krause, Thomas und Rudolph die ganze Breite des Kunstrasens und Letzterer versenkte die Kugel zum 3:0-Endstand im langen Eck.:schal3:


    Fazit:

    Der BSC derzeit vor Kraft strotzend mit einem Kreuz, so breit wie zwei Wehrmachtskanister. Heidenau droht die nächste Packung8o und auch Monti wird mit der bangen Frage, wie dieser BSC zu schlagen ist, heimgefahren sein.

    Wesenitztal war heute auf dem fußballerischen Niveau eines toten Mäusebussards.:abgelehnt: Keine Ahnung wie der SVL dort 0:5 untergehen konnte. In der Form von heute wirs'd schwer gegen Possendorf.

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