Rasenballsport Leipzig

  • in 10 jahren kräht kein hahn mehr nach, wie - was - wodurch gelaufen ist.


    Dann spielen sie wahrscheinlich Bundesliga und bedienen sich nicht mehr bei Spielern aus der Region bzw. beeinflussen den Wettbewerb in den unteren Ligen weniger. Zur Zeit wirbelt Rasenballsport aber gleich 3 (eigentlich 4) Ligen parallel durcheinander: In der RL wird es wohl für Chemnitz, Kiel, Wolfsburg & Co. kein vorbeikommen geben, ergo wird es keinen "sportlichen Aufsteiger" im eigentlichen Sinne geben. Dazu kommt in der Landesliga Sachsen der ehemals aufgekaufte SSV Markranstädt, der wieder seinen Platz in der Oberliga einnehmen will und die nötige Starthilfe aus Österreich bekommen hat. In der Bezirksliga gibt es den ESV Delitzsch nicht mehr, dafür wird Rasenball II zu 99,9% aufsteigen und im Folgejahr wohl auch durch die Sachsenliga marschieren. Das heißt aus der Sachsenliga könnte sich nach Aue II, Rückkehrer Lok, Dynamo II, CFC II, Rückkehrer Markranstädt und Rasenballsport II fünf Jahre in Folge kein "normales" Team für die Oberliga qualifizieren (ok, das ist nicht nur auf Mateschitz Mist gewachsen). Nächstes Jahr geht es in der 3.Liga weiter mit dem Spektakel, Rasenballsport holt sich die Talente, die sie gerade brauchen (Maik Kegel/Dynamo, Pannewitz/Hansa, und wer sich noch so anbietet). Achja und evtl. ein Aufstiegsplatz in der 3.Liga, die randvoll mit Traditionsteams ist, geht wieder flöten. Dazu fehlt ein Startplatz im DFB-Pokal der an Rasenballsport geht - die damit Gelder kassieren die andere Vereine dringend brauchen. Und wenn das Spektakel endlich zu Ende sein wird und RasenballSport tatsächlich 1.Bundesliga, Champions League oder sonst was spielt, darf sich die RL Nord oder gar 3.Liga auf eine neue Reservemannschaft freuen, auf die sicher alle schon unheimlich heiss sind.


    Einzige Vorteile für die Vereine: ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn sie etwas Ablöse kassieren für die Nachwuchsspieler, die sie an RasenballSport abtreten dürfen und evtl. bleibt ein Profi nach seinem Engagement in Leipzig in der Region hilft unterklassigen Vereinen mit seiner Erfahrung zum Erfolg, vorausgesetzt er gibt sich dann noch mit Gehältern unter 30-50.000€ zufrieden.


    Was Hausmeister meint, ist das jedes Wort über RasenballSport gleichzeitig Werbung für die Brausejungs ist. Es gibt nur zwei-drei Möglichkeiten die Lawine aufzuhalten: 1.Kein Interesse der Öffentlichkeit - das scheitert aber schon an den Medien und sensationsgeilen Journalisten ala Guido Schäfer/LVZ. 2.Verweigerung durch den Verband durch die Verletzung der 50+1 Regel, die Option hat der DFB diese Saison leider nicht gezogen. Wäre für mich eine extrem spannende Konstellation geworden, wenn der DFB die Lizenz wenigstens erst im 2.Anlauf vergeben hätte. Ein Vereinslogo ist mir bis heute nicht bekannt. Und zu guter letzt gaben die Österreicher selber zu, dass Projekt fallen zu lassen wenn Gewalt ins Spiel kommt. Dabei wundert es mich, dass die Leipziger Fußballszene solch humane Töne anschlägt, während man sich ansonsten nicht zu fein ist Weihnachtsfeiern, Züge oder Fans einfach so privat zu überfallen.

    R.I.P. Fußball: TeBe Berlin, SSV Reutlingen, Eintr. Bamberg, RW Essen, Bonner SC, Waldhof Mannheim, SpVgg Weiden, SSV Ulm, 1.FC Kleve, LR Ahlen, Sa. Leipzig, Germania Windeck, TuS Koblenz, VfL Kirchheim, Borea Dresden, GW Wolfen, Türkiyemspor, Kickers Emden, 1.FC Gera, Eintr. Nordhorn, RW Kemberg, Germania Schöneiche, VfB Lübeck, OFC Kickers, Wuppertaler SV, FC Oberneuland, MSV Duisburg... [to be continued]


  • Dann spielen sie wahrscheinlich Bundesliga und bedienen sich nicht mehr bei Spielern aus der Region bzw. beeinflussen den Wettbewerb in den unteren Ligen weniger. Zur Zeit wirbelt Rasenballsport aber gleich 3 (eigentlich 4) Ligen parallel durcheinander: In der RL wird es wohl für Chemnitz, Kiel, Wolfsburg & Co. kein vorbeikommen geben, ergo wird es keinen "sportlichen Aufsteiger" im eigentlichen Sinne geben. Dazu kommt in der Landesliga Sachsen der ehemals aufgekaufte SSV Markranstädt, der wieder seinen Platz in der Oberliga einnehmen will und die nötige Starthilfe aus Österreich bekommen hat. In der Bezirksliga gibt es den ESV Delitzsch nicht mehr, dafür wird Rasenball II zu 99,9% aufsteigen und im Folgejahr wohl auch durch die Sachsenliga marschieren. Das heißt aus der Sachsenliga könnte sich nach Aue II, Rückkehrer Lok, Dynamo II, CFC II, Rückkehrer Markranstädt und Rasenballsport II fünf Jahre in Folge kein "normales" Team für die Oberliga qualifizieren (ok, das ist nicht nur auf Mateschitz Mist gewachsen). Nächstes Jahr geht es in der 3.Liga weiter mit dem Spektakel, Rasenballsport holt sich die Talente, die sie gerade brauchen (Maik Kegel/Dynamo, Pannewitz/Hansa, und wer sich noch so anbietet). Achja und evtl. ein Aufstiegsplatz in der 3.Liga, die randvoll mit Traditionsteams ist, geht wieder flöten. Dazu fehlt ein Startplatz im DFB-Pokal der an Rasenballsport geht - die damit Gelder kassieren die andere Vereine dringend brauchen. Und wenn das Spektakel endlich zu Ende sein wird und RasenballSport tatsächlich 1.Bundesliga, Champions League oder sonst was spielt, darf sich die RL Nord oder gar 3.Liga auf eine neue Reservemannschaft freuen, auf die sicher alle schon unheimlich heiss sind.


    Einzige Vorteile für die Vereine: ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn sie etwas Ablöse kassieren für die Nachwuchsspieler, die sie an RasenballSport abtreten dürfen und evtl. bleibt ein Profi nach seinem Engagement in Leipzig in der Region hilft unterklassigen Vereinen mit seiner Erfahrung zum Erfolg, vorausgesetzt er gibt sich dann noch mit Gehältern unter 30-50.000€ zufrieden.


    Was Hausmeister meint, ist das jedes Wort über RasenballSport gleichzeitig Werbung für die Brausejungs ist. Es gibt nur zwei-drei Möglichkeiten die Lawine aufzuhalten: 1.Kein Interesse der Öffentlichkeit - das scheitert aber schon an den Medien und sensationsgeilen Journalisten ala Guido Schäfer/LVZ. 2.Verweigerung durch den Verband durch die Verletzung der 50+1 Regel, die Option hat der DFB diese Saison leider nicht gezogen. Wäre für mich eine extrem spannende Konstellation geworden, wenn der DFB die Lizenz wenigstens erst im 2.Anlauf vergeben hätte. Ein Vereinslogo ist mir bis heute nicht bekannt. Und zu guter letzt gaben die Österreicher selber zu, dass Projekt fallen zu lassen wenn Gewalt ins Spiel kommt. Dabei wundert es mich, dass die Leipziger Fußballszene solch humane Töne anschlägt, während man sich ansonsten nicht zu fein ist Weihnachtsfeiern, Züge oder Fans einfach so privat zu überfallen.



    So sieht`s aus, fast aus den Punkt getroffen. :schal2:

  • Vornweg, Pannewitz spielt nach wie vor bei Hansa.
    Mag ja alles so hinsichtlich der geschilderten Auswikungen auf die Aufstiegschancen anderer Vereine aus der Region zutreffen. Nur sind die Auswirkungen zeitlich beschränkt und damit keineswegs dauerhaft.
    Welche Auswirkungen dagegen speziell die im Herbst anstehende Struktureform haben wird, weiss z.B. noch niemand.

  • Pannewitz und Kegel waren auch nur Beispiele, die ins Schema Frahn&Kammlott passen würden. Denn in Erfurt glaubte man nach der Verlängerung von Kammlott auch, dass er RWE mindestens ein Jahr erhalten bleibt. Das kann sich schneller ändern als man denkt, auch wenn RasenBallsport sicher frühestens im Winter weitere Neuzugänge vermelden wird. Da RasenBallsport die eigene Reserve wohl nicht auf Dauer in der Sachsenliga parken will, beeinflusst es meinen Verein (beheimatet in der RL) wohl auch auf Dauer. Und in Essen wird man sicher jubilieren, dass ein Kunstprodukt zwei Mannschaften vor der eigenen Traditionsmannschaft platziert. Oder um es anders zu formulieren: die Brausianer werden zwei Startplätze unter Deutschlands Top50-80 den hart arbeitenden und immer am Rande der Existenz lebenden Vereine wegnehmen. Es wird wieder um ein paar Prozent schwerer aufzusteigen und damit steigt die Wahrscheinlichkeit einer Pleite (finanzielles Risiko steigt).


    Und selbst wenn die Einflüsse auf einen Viert- oder Fünftligisten in 10 Jahren marginal sein werden/würden, dürfen sich die Vereine doch heute aufregen.


    Was der DFB mal wieder für absurde Strukturreformen einleitet, zählt für mich wie Platzfehler und Schirifehlentscheidungen in die Kategorie "höhere Gewalt". ;)

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  • Essen

    Pannewitz und Kegel waren auch nur Beispiele, die ins Schema Frahn&Kammlott passen würden. Denn in Erfurt glaubte man nach der Verlängerung von Kammlott auch, dass er RWE mindestens ein Jahr erhalten bleibt. Das kann sich schneller ändern als man denkt, auch wenn RasenBallsport sicher frühestens im Winter weitere Neuzugänge vermelden wird. Da RasenBallsport die eigene Reserve wohl nicht auf Dauer in der Sachsenliga parken will, beeinflusst es meinen Verein (beheimatet in der RL) wohl auch auf Dauer. Und in Essen wird man sicher jubilieren, dass ein Kunstprodukt zwei Mannschaften vor der eigenen Traditionsmannschaft platziert. Oder um es anders zu formulieren: die Brausianer werden zwei Startplätze unter Deutschlands Top50-80 den hart arbeitenden und immer am Rande der Existenz lebenden Vereine wegnehmen. Es wird wieder um ein paar Prozent schwerer aufzusteigen und damit steigt die Wahrscheinlichkeit einer Pleite (finanzielles Risiko steigt).


    Und selbst wenn die Einflüsse auf einen Viert- oder Fünftligisten in 10 Jahren marginal sein werden/würden, dürfen sich die Vereine doch heute aufregen.


    Das bringt nichts, weil Tradition kein Kriterium für Spielklassenzugehörigkeit und etwaiger Bestandschutz für alteigesessene Vereine zulasten von Aufstiegsabsichten des ein oder anderen Newcomern ist schlicht nicht vorgesehen.
    (Bei ehemaligen und jetzigen Zweitligisten mit ähnlichen Hintergrund wie RBL haben sich im übrigen die Vereine nicht aufgeregt.)
    Für den Absturz ehemaliger Erstligisten wie Essen sind die Ursachen vorallem bei den betroffenen Vereinen selbst zu suchen!Link
    Abstürzende Traditionsvereine hatten ihre Chance bereits gehabt.
    Das dann gegebenenfalls andere Vereine, darunter auch Newcomer wie RBL an ihnen vorbeiziehen, liegt in der Natur der Sache.

  • Das bringt nichts, weil Tradition kein Kriterium für Spielklassenzugehörigkeit und etwaiger Bestandschutz für alteigesessene Vereine zulasten von Aufstiegsabsichten des ein oder anderen Newcomern ist schlicht nicht vorgesehen.


    Ja, deswegen spielt RW Essen, Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden auch nicht in der Bundesliga. Das ist der sportliche Werdegang - der auch durch Projekte wie RasenBallsport beeinflusst wird. Ich will doch nicht RasenBallsport das Aufstiegsrecht entziehen, weil sie keine Tradition haben. Aber dennoch darf ich mich über jede Niederlage der Neu-Leipziger freuen und auf den Misserolg solcher Investitionen hoffen - und wieso ich das mache, hab ich hoffentlich schlüssig erläutert.


    Und die Insolvenzen sind nicht alle ausschließlich eigenverschuldet. Sicherlich wurde mehr Geld ausgegeben als da ist und wieso? Weil man sich sportlich weiterentwickeln wollte und den Sprung in die nächst höhere Liga angepeilt hat. Der sportliche Erfolg bleibt aus (u.a. weil Reserven wie BVB II aufsteigen), die Zuschauer bleiben fern, das Finanzloch wird größer, Sponsoren sehen keine Perspektive. Dazu kommen zig Spiele gegen unattraktive Reserven, die z.B. im Abstiegskampf immer noch eine Schippe drauflegen können und völlig absurde Lizenz-Bedingungen vom DFB, die auch hohe Kosten nach sich ziehen. Und jetzt kommt noch RasenBallsport mit 100 Mio kauft sich von Liga zu Liga und ich solch mich darüber noch freuen, dass endlich was in meiner Region Vortwärts geht?


    Das junge, erfolgreiche Spieler die Liga nach oben bzw. zum finanziell lukrativeren Verein verlassen ist normal. Ich habe mich mit dem Weggang von Adli Lachheb zu Erzgebirge Aue auch schnell abgefunden, da er unvermeidbar war. Trotzdem wäre ein Wechsel zu RasenBallsport unsinnig gewesen, da er wieder in der RL geblieben wäre (sportlich kein Fortschritt) und dort nicht mal einen sicheren Stammplatz hätte. Genauso wie Frahn und Kammlott bei 03 oder RWE noch ein Jahr Stamm hätten sein können, stattdessen gehen sie freiwillig eine Liga runter, riskieren eine persönliche Rückentwicklung (schließlich kann man sich unterklassig dauerhaft nicht weiterentwickeln, stagniert oder baut sogar ab) und sogar den Verlust des Stammplatzes (bei RasenBallsport ist so gut wie keiner gesetzt).


    Mich würde noch interessieren, in welchem Stadion "RW Aalen" spielt. :happy:

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  • Aber dennoch darf ich mich über jede Niederlage der Neu-Leipziger freuen und auf den Misserolg solcher Investitionen hoffen - und wieso ich das mache, hab ich hoffentlich schlüssig erläutert.


    Und die Insolvenzen sind nicht alle ausschließlich eigenverschuldet. Sicherlich wurde mehr Geld ausgegeben als da ist und wieso? Weil man sich sportlich weiterentwickeln wollte und den Sprung in die nächst höhere Liga angepeilt hat. Der sportliche Erfolg bleibt aus (u.a. weil Reserven wie BVB II aufsteigen), die Zuschauer bleiben fern, das Finanzloch wird größer, Sponsoren sehen keine Perspektive. Dazu kommen zig Spiele gegen unattraktive Reserven, die z.B. im Abstiegskampf immer noch eine Schippe drauflegen können und völlig absurde Lizenz-Bedingungen vom DFB, die auch hohe Kosten nach sich ziehen. Und jetzt kommt noch RasenBallsport mit 100 Mio kauft sich von Liga zu Liga und ich solch mich darüber noch freuen, dass endlich was in meiner Region Vortwärts geht?


    Das junge, erfolgreiche Spieler die Liga nach oben bzw. zum finanziell lukrativeren Verein verlassen ist normal. Ich habe mich mit dem Weggang von Adli Lachheb zu Erzgebirge Aue auch schnell abgefunden, da er unvermeidbar war. Trotzdem wäre ein Wechsel zu RasenBallsport unsinnig gewesen, da er wieder in der RL geblieben wäre (sportlich kein Fortschritt) und dort nicht mal einen sicheren Stammplatz hätte. Genauso wie Frahn und Kammlott bei 03 oder RWE noch ein Jahr Stamm hätten sein können, stattdessen gehen sie freiwillig eine Liga runter, riskieren eine persönliche Rückentwicklung (schließlich kann man sich unterklassig dauerhaft nicht weiterentwickeln, stagniert oder baut sogar ab) und sogar den Verlust des Stammplatzes (bei RasenBallsport ist so gut wie keiner gesetzt)


    Die Reserve des BVB ist gerade erst abgestiegen.
    Wer da meint, das der eigene Verein zwangsläufig davon profitiert, das ein überlegener Verein nicht aufsteigt, mag zwar kurzfristig seine Freude haben, brauch sich aber am Ende nicht zu wundern, das sich die Vereine nur das Leben gegenseitig schwer machen und es der eigene Verein am Ende auch nicht packt, während andere die lachenden Dritten sind (gerade beim Nadelöhr in Form von nur einem Aufstiegsplatz pro Staffel, zumal auch mehrere Vereine aus einem erfolgreicheren Regionalverband in dieser Staffel vertreten sind und zumindestens teilweise den Aufstieg anstreben.)
    Wo das letztendlich hinführt, sieht man ja in Sachsen-Anhalt, wo beide Spitzenvereine jetzt nur noch viertklassig sind!


    Was die Insolvenzen betrifft: waren nicht der Zuschauerzuspruch daran schuld, sondern man wollte unbedingt mit aller Macht schnell dahin zurückkehren, wo man früher angesiedelt war, ohne für den Weg auch die ausreichenden finanziellen Mittel zu haben.


    Was die Reserven betrifft, gilt die alte Faustformel: Je besser der Einzugsbereich bundesligaversorgt, je mehr Reservemannschaften in Spielklasse 4.
    Wer da meint, die Reservemannschaften wären pauschal unattraktiv übersieht nicht nur deren sportliche Attraktivität, sondern auch die Tatsache, das neben den meisten Reservemannschaften im letzten Spieljahr auch ein Großteil der mit ersten Mannschaften in der Regionalliga vertretene Vereine in ihren Staffeln wie insgesamt nur einen unterdurchschnitllichen Zuschauerzuspruch zu verzeichnen hatten. Ausserdem profitieren sie von der Anwesenheit von Reservemannschaften, denn en deren ansich zustehendes TV-Geld wird auf sie aufgeteilt. Anstelle von HFC-Anhängern würde ich mir eher Sorgen machen, das nicht der Neuling aus Leipzig den eigenen Verein bald bei Heimspielen im Zuschauerzuspruch (trotz des aufstiegsbedingen Wegfalls der beiden Heimspiele gegern Lok und Sachsen) überholt. Immerhin verzeichnete der Newcomer von allen 211 Fünftligisten letzte Saison zuhause den drittbesten Zuschauerschnitt und lag dabei garnicht mal soweit vom damals noch spielklassenhöheren HFC entfernt.
    Wer bei seiner Kritik an der Teilnahme von Reservemannschaften vor dem Hintergrund einer bekannten Initiative möglicherweise auf Bestrebungen Richtung 4.-.Ligareform für Zuschauerkrösuse mit Tradition hofft, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein , das das nicht nur größere Reisewege und -zeiten bedeutet. Da wahrscheinlich für die 4.Liga ab 2012/13 kein Fernsehgeld meht gezahlt wird, müssten spätestens ab dann bei diesen Amateurvereinen offensichtlich äußerst finanzkräftige Unterstützer dahinterstehen. Das wäre zwar neu, aber ab diesen Zeitpinkt wäre aus deren Umfeld auch jegliche Kritik an RBL und seinen finanziellen Möglichkeiten nur noch peinlich!
    Allerdings geht es auch in oberen Spielklassen zum Glück nicht primär nach Zuschauerzuspruch. Ansonsten wäre die FCK im Laufe der letzten Jahre nicht mehrfach aus der Bundesliga abgestiegen und der TSV 1860 München müsste sofort in die Bundesliga zurückversetzt werden. während z.B. Vereine wie Energie Cottbus null Chance auf eine spätere BL-Rückkehr hätten.


    Wenn nun ein Regionalligaspieler trotz Aufstieg seiner Mannschaft in die 3.Liga zu einem Regionalligaaufsteiger wechselt, wird er dafür seine triftigen Gründe haben. Schließlich ist er Berufssportler und wird bei seinem Wechsel auch die eigene Perspektive berücksichtigt haben. Die ist nun einmal in Leipzig besser als bei einem Verbleib in Potsdam. Das er bei RBL keine Stammplatzgarantie hat, ist kein Argument. Die gibt es auch für die meisten anderen Spieler nicht, nichtmal bei einen Wechsel in der Bundesliga.

  • ...
    Immerhin verzeichnete der Newcomer von allen 211 Fünftligisten letzte Saison zuhause den drittbesten Zuschauerschnitt und lag dabei garnicht mal soweit vom damals noch spielklassenhöheren HFC entfernt....


    Das kannst Du ja jetzt nicht tatsächlich ernst meinen.


    Was kommt denn für ein Schnitt raus wenn Du die 2 "Derbies" gegen LOK und Sachsen mal weglässt?


  • Was kommt denn für ein Schnitt raus wenn Du die 2 "Derbies" gegen LOK und Sachsen mal weglässt?


    Logischerweise ein geringerer :D
    (Trifft sicherlich aber auch umgekehrt für Nr.1 und 2 in der Gesamtzuschauerstatstik Heimspiele 5.Spielklasse 2009/2010, sprich Lok und Sachsen, zu)
    Nur wäre das dann keine seriöse Wertung auf Grundlage des von allen 211 Fünftligisten des letzten Spieljahres errzielten Gesamtzuschaueraufkommens während des Punktspielbetriebes eines ganzen Spieljahres mehr, wenn man willkürlich Derbyergebnisse aus einzelnen Staffel herausnähme.


    In der Bundesliga käme z.B. auch niemand auf die absurde Idee, bei der Bewertung des Zuschauerzuspruches einzelner Vereine während des gesamten Punktspielbetriebes eines Spieljahres z..B. das jeweils zuhause erzielte Zuschaueraufkommen bei Punktspielen gegen den FC Bayern herauszunehmen...

  • Was Hausmeister meint, ist das jedes Wort über RasenballSport gleichzeitig Werbung für die Brausejungs ist. Es gibt nur zwei-drei Möglichkeiten die Lawine aufzuhalten: 1.Kein Interesse der Öffentlichkeit - das scheitert aber schon an den Medien und sensationsgeilen Journalisten ala Guido Schäfer/LVZ. 2.Verweigerung durch den Verband durch die Verletzung der 50+1 Regel, die Option hat der DFB diese Saison leider nicht gezogen. Wäre für mich eine extrem spannende Konstellation geworden, wenn der DFB die Lizenz wenigstens erst im 2.Anlauf vergeben hätte. Ein Vereinslogo ist mir bis heute nicht bekannt. Und zu guter letzt gaben die Österreicher selber zu, dass Projekt fallen zu lassen wenn Gewalt ins Spiel kommt. Dabei wundert es mich, dass die Leipziger Fußballszene solch humane Töne anschlägt, während man sich ansonsten nicht zu fein ist Weihnachtsfeiern, Züge oder Fans einfach so privat zu überfallen.


    einzih wirkliche möglichkeit wäre wohl dieses ekelhafte getränk nicht tonnenweise in sich reinzuschütten. aber gerade die auf tradition stehende jugend säuft das ja wie wasser ;(

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)

  • Immerhin verzeichnete der Newcomer von allen 211 Fünftligisten letzte Saison zuhause den drittbesten Zuschauerschnitt


    Gibt es da eine Tabelle irgendwo oder woher hast du das? Würde sicher einige hier im Forum interessieren, wie die eigene Mannschaft im bundesweiten Vergleich so liegt. Bitte mach mir/uns mal Licht. :) Vielen Dank dafür. :thumbup:


  • Gibt es da eine Tabelle irgendwo oder woher hast du das? Würde sicher einige hier im Forum interessieren, wie die eigene Mannschaft im bundesweiten Vergleich so liegt. Bitte mach mir/uns mal Licht. :) Vielen Dank dafür. :thumbup:



    Es gibt verschiedene Übersichten zu einzelne Staffel der 5. Spielklasse mit tw. abweichende Zahlenangaben!
    Ich habe vom letzten Spieljahr mal die "Hitparade" aller 211 Fünftligisten hinsichtlich durchschnittlichen Zuschauerzuspruch zusammengestellt.
    Allerdings gestaltete sich das Hineinkopieren hier äußerst schwierig und kann gerne nachgearbeitet werden :D
    Die 1.Zahl (Gesamtzuschauerzahl bei Punktspielen) ist wegen deren unterschiedliche Anzahl in den einzelnen Ligen nur für die Ermittlung der Gesamtzuschauerzahl der 5.Spielklasse insgesamt und der einzelner Ligen von Interesse, zumal der Fünftligist aus Leer sich während des laufenen Spielbetriebes zurückzog, sodaß in seiner Staffel bei den Teilnehmern eine unterschiedliche Anzahl von Pflichtspielen ausgewiesen ist (3.Zahlenangabe)


    Sortiert ist diese "Hitparade" nach dem bei Punktspielen erreichten durchschnitllichen Zuschauerzuspruch (2.Zahlenangabe)
    Viel Spaß beim Stöbern!


    Zuschauerzahlen aller 211 Fünftligisten 2009/2010 - sortiert nach Zuschauerschnitt -
    Quelle des verwendeten Zahlenmaterials: transfermarkt.de


  • Schöne Zusammenstellung vom Hansestädter. Danke.
    Der Schnitt der 3 Letztplazierten ist schon bemerkenswert.
    Schätze mal das waren dann Gästefans. :thumbsup:


    Wenn man sich so den Schnitt der restlichen Bremer Obeligisten anschaut, dann könnte da jede Kreisliga locker mithalten.

  • Mal schauen wann der Trainer in Frage gestellt wird :wacko:
    Das hatten sich die Bullen wohl gänzlich anders vorgestellt :D


    Das wollte ich auch gerade anmerken.
    Nun, wollen wir mal sehen, wie lange sich das die Verantwortlichen anschauen...immerhin halten sie es auch dann für möglich, einen Trainer zu feuern, wenn er das Soll erreicht hat ;)

    Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche!
    CHE GUEVARA

  • Mal schauen wann der Trainer in Frage gestellt wird
    Das hatten sich die Bullen wohl gänzlich anders vorgestellt


    Das sieht bislang wahrlich nicht nach einem Durchmarsch von RBL aus.
    Nach dem Unentschieden zuhause gegen Türkiyemspor nun mit Müh und Not ein 0:0 auswärts bei der Reserve eines Drittligisten (!). Denn im Gegensatz zu RBL geht es der Braunschweiger Reserve als Mitaufsteiger sowieso nur um den Klassenerhalt.
    Spielbericht aus Braunschweiger Sicht
    Das einzig positiv Hervorhebenswerte für die Leipziger.ist das Zuschauerinteresse. bei ihrem gestrigen Gastauftritt.
    1665 Zuschauer bei einem Heimauftritt einer Reservemannschaft in der Regionalliga sind schon ganz beachtlich.

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