Landesliga Sachsen 2021/22

  • Erwartet aber bitter


    Stahl Riesa - Motor Marienberg 1:4 (1:0)


    1:0 Dirk Thieme (12.)

    1:1 Kenny Schmidt (67.)

    1:2 Maximilian Schreiter (86.)

    1:3 Kevin Matthes (90+2.)

    1:4 Kevin Matthes (90+3)


    Zuschauer: 221 davon ca. 30 Gästefans


    Die Vorzeichen für dieses wichtige Spiel standen schlecht und nach einem Trainingsbesuch unter der Woche, habe ich sowas schon geahnt. Letztes Spiel vor 3 Wochen, 6 Coronafälle, anders Kranke, wochenlang verletzte Stürmer und nicht zuletzt derAusfall von Kapitän Paul Kant, ließen die gestrige Startelf wie ein letztes Aufgebot erscheinen.

    Die Gäste kamen mit Rückenwind eines Sieges in Kamenz und hatten logischerweise eine Verlegung abgelehnt.

    Die Partie begann noch halbwegs ausgeglichen, mit wechselnden Chancen, bis Dirk Thieme in der 12. Minute zur Eckenausführung schritt. Von links, mit links, mit Wind und tätiger Mithilfe von Marienberg Goalie Sandro Breitfeld .... DIREKT ⚽️1:0 !! Mit der Führung im Rücken meinte die Mannschaft aber, dass man das Spiel nach vorn vernachlässigen könnte. So geriet man mit der Zeit immer weiter unter Druck, aber fast hätte es Dirk Thieme mit dem nächsten Eckball (25.) nochmals gelungen, aber diesmal klatschte der Ball an die Latte. Die Motor Spieler verstärkten natürlich ihre Bemühungen und waren den Rest des Spieles drückend überlegen. Vor allem nach der Halbzeit konnte sich Stahl kaum noch befreien, so dass mir nur ein Balzer Schuss ,den ein Marienberger heldenhaft mit dem Körper abwehrte, als wirkliche Chance in Erinnerung ist. Anders auf der Gegnerseite. Bis zur 67. hielt die Stahlabwehr dicht, aber dann wars doch passiert. Immerhin kämpfte man anschließend aufopferungsvoll, hatte aber auch mehrmals Glück und vor allem das Unvermögen einiger Marienberger auf seiner Seite. Was die aus teilweise frei 5 Meter vorm Tor versiebten, ging kaum noch auf die berühmte Kuhhaut. Stahl spielte hektisch und ungenau hinten raus und so kam der Ball immer postwendend zurück. Klar das die Spielweise nicht ewig gutgeht. Nicht verstanden hab ich aber die Auswechslung von Innenverteidiger und Torschütze Iggy Thieme in der 83. Minute. Er hielt das fragile Gebilde hinten eigentlich noch zusammen und es dauerte keine 3 Minuten bis der entscheidende Marienberger Treffer fiel. Der Rest ist schnell erzählt. Untaugliche Stahlversuche nach vorn , Löcher hinten.... 1:3. Danach pfeift man als guter Schiri eigentlich ab, aber Willi Jautze , der sonst gut und unauffällig pfiff, hatte noch nicht genug und so wurde das, ohnehin schon schlechte, Torverhältnis weiter belastet und das Ergebnis noch trostloser.


    Fazit: Hilft nix, muss weitergehen, auch wenn der angestrebte 10. Platz langsam aus dem Sichtfeld verschwindet. Als Erfahrung hinnehmen, wieder zu Kräften kommen und weiter konzentriert arbeiten.

    Nächsten Samstag Taucha, gibt's ne neue Chance.


    Bilder wie immer hier ..... http://www.tiloschneider66.de/saison-2021-2022.html


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Ein Nachmittag, zwei Katastrophen - ich fasse mich kurz.


    Einheit Kamenz gg. Pirna-Copitz 7 : 0 (1:0).


    Die Torschützen kann man nachlesen, Rodrigues traf allein dreimal.


    Etwa 110 bis 120 Zuschauer bei herrlichstem Wetter, 7 gesichtete Gäste.


    Der VfL nun mit dem allerletzten Aufgebot. Henschel und Uhlir waren anwesend, konnten aber beide nicht. Immerhin Reck wieder dabei, Hoffnung für die nächsten Spiele. Zu allem Unglück musste Ron Wochnik schon nach drei Minuten behandelt werden und ließ sich nach dem 0:5 auswechseln, gemeinsam mit Kai Kemter. Kann sein, das waren die Nachwirkungen von ihrem Zusammenprall vor dem 4:0.


    Dass hier nichts zu holen sein wird, war von vornherein klar. In der ersten Hälfte beschränkte sich der VfL auf die Defensive. Bis zur Halbzeit gelang die Schadensbegrenzung. Ein feines Tor von Rodrigues, der von Häfner freigespielt wurde, genau vor meinen Augen - es hatte nur den einen Fehler, dass es gegen meine Mannschaft fiel. Kurz zuvor winkte der gut postierte SRA Abseits, doch der schlechter stehende Schiri Seidl ließ weiterspielen und das 1:0 wäre beinahe schon drei Minuten eher gefallen. Naja, wenn du ohnehin haushoch unterlegen bist, hast du dann auch noch einen Schiri, der 60 Minuten lang die 50/50-Sachen grundsätzlich gegen dich pfeift. Immerhin pfiff er nach 89 Minuten ab.

    Nun bin ich nicht der Taktiker, aber nach dem Wechsel hatte man beim VfL offenbar den Plan, hier offensiv mitspielen zu wollen, was gründlich in die Hose ging. Die Treffer zwei bis fünf waren ausschließlich Kontertore. Beim 2:0 schnappte die Abseitsfalle nicht zu (wenn sie denn geplant war), dem 3:0 ging ein nicht geahndetes Stürmerfoul eines Kamenzers voraus, danach brachen alle Dämme. Mitte der zweiten Hälfte stand quasi eine vollständige Landesligatruppe gegen eine bessere A-Jugend-Elf auf dem Platz. In der Schlussphase waren es nach einer weiteren Verletzung nur noch zehn Copitzer. Kamenz spielte seriös zu Ende und wird das hoffentlich auch in den Spielen gegen unsere Konkurrenten im Abstiegskampf tun.

    Nachwuchskeeper Jakob Schneider kam beim Stande von 5:0 zu seinem Landesligadebüt - wahrlich keine beneidenswerte Aufgabe. Vorm 7:0 parierte er dreimal nacheinander großartig - doch keiner der Verteidiger brachte den Ball aus der Gefahrenzone. Kopf hoch Jakob, es kommen bessere Tage!

    Zwei Torchancen will ich erwähnen. Kurz vor der Pause hatte Stefan Martin nach einem Patzer der Gastgeber den Ausgleich auf dem Fuß, und beim Stand von 4:0 zwang der nach wie vor geschwächte Basti Scholz per Kopf den Kamenzer Keeper zu einer Glanzparade.


    Nächste Woche gegen Marienberg oder auch nicht. Weiß man, was coronamäßig als nächstes beschlossen wird?

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Ergänzung: das letzte Mal habe ich eine 7:0-Klatsche von Copitz am 2. Spieltag der Saison 94/95 an der Wurzener Straße beim FV Nord gesehen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Wieder keine Punkte


    SG Taucha - Stahl Riesa 1:0 (1:0)


    Tor: Emilio Monteiro Luis (38.)


    Zuschauer: 110, davon die Hälfte Riesaer


    Wieder mal stand ein Auswärtsspiel an, bei dem man nicht wusste was man erwarten sollte. Des Aufsichtsratsvorsitzenden seiner Frau ihr Auto diesmal mit Selbigem, dem Fuhrparkverantwortlichen und mir gefüllt, ging es auf dem direktestem und schnellsten Weg 🙂👏👍nach Taucha, was man vom Rückweg nicht unbedingt sagen kann. :rofl: Anyway, wir waren noch vor der kompletten Dunkelheit zu Hause!

    Erneut kommt man aus der Leipziger Region ohne Punkte zurück und es erinnerte stark an das Gastspiel in Markranstädt.

    Die erste Halbzeit wieder total verschlafen, kein Spiel nach vorn und somit auch nicht eine Torchance. Die Gastgeber bestimmten das Spiel ,rissen auch keine Bäume aus ,hatten aber wenigstens nach Ecken (15./20.) richtig gute Chanchen. Danach verflachte das Spiel und es bedurfte der Mithilfe zweier Stahlspieler damit das Tor des Tages fiel. Slapstickhaft versuchen sie einen Ball wegzuschlagen, stattdessen legen sie ihn mustergültig vor Emilio Monteiro Luis, der sicher verwandelt. Völlig unnötig musste man so einem Rückstand hinterherlaufen. Der konnte auch noch höher ausfallen, jedoch halfen die Latte und der Übermut eines Tauchaers , Schlimmeres zu verhindern.

    Nach der Pause war es erneut Taucha die besser in Tritt kamen. In der 54. Minute dann endlich auch die erste Stahl Chance, als Iggy Thieme wieder einen Eckball von links direkt auf das Gehäuse zirkelte und der an die Latte klatschte, sowie ein gefährlicher Schuss von ihm, nach dem abgewehrten Ball. Andre Köhler schoss kurz darauf noch knapp übers Tor und Stahl schaffte es kurzzeitig die Tauchaer unter Druck zu setzen. Anschließend schafften es die Gastgeber aber wieder etwas mehr nach vorn und eine höhere Niederlage zeichnete sich ab. Immerhin schaffte es Stahl, den entscheidenden Einschlag zu verhindern oder profitierte von der Blindheit der Tauchaer Stürmer. In den letzten 10 Minuten warf Stahl alles nach vorn, aber die vielbeinige Abwehr der Gastgeber konnte den Ausgleich verhindern, wobei Lukas Balzer die grösste Chance verzeichnete, aber mit der Hacke nicht an den Ball kam. Noch ein Freistoß in der 94. aber der prallt an der Mauer ab und der gut und unauffällig pfeifende Schiri John Bartsch aus Zwickau pfeift ab.


    Fazit: Es wird schwer! Der Ausfall von Kapitän Paul Kant (Kreuzbandriss) ist augenscheinlich nicht zu kompensieren. Noch dazu fehlen momentan noch die halbwegs erfahrenen Reinkober und Stehr, so dass sich Kapitän David Haist vorn aufreibt beim Versuch das Spiel irgendwie zu ordnen. Felix merkt man deutlich die Verletzungspause an, während es bei den Jungen auf den Aussenbahnen einfach noch zu oft zu Fehlern und Fehlabspielen im hektischen Aufbau kommt. Da muss schleunigst Ruhe und Ordnung rein, denn das Ziel Platz 10 ist gestern einen weiteren Punkt ausser Reichweite geraten. Gottseidank spielen Andere genauso wetterwendisch und unten ist noch alles Beisammen.

    Oben dagegen hat es nun Großenhain geschafft, die Freitaler von der Spitze zu holen und deren Pläne eines Aufstiegs ins Wanken zu bringen! Showdown ist da in zweieinhalb Wochen, am Buß und Bettag in Großenhain!

    Stahl nächste Woche zuhause gg. Glauchau, die gestern in Marienberg gewannen. Anschließend gibt's wieder ne Fahrt nach Leipzig, diesmal zu Blau Weiss.


    Bilder gibt's diesmal nicht, denn er hatte keine Lust 🤔. Kann ich einerseits verstehen, als Stahlfan dann aber auch wieder nicht.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Da hatte ich noch Steffens Halbzeitwunsch: "hoffentlich schlachtet Ihr uns nicht ab", bei 1:0 ins Reich der Märchen verwiesen:D. Nach Spielschluss musste ich neidlos anerkennen, doch weniger Fußballahnung zu haben!:thumbup:

    Einheit immer noch ohne Gröschke, Pohling, Barnickel und Pokrovskij überrollte die Copitzer in der 2. Hälfte regelrecht. Das die offenere Spielweise der Gäste die falsche Trainerentscheidung war, steht außer Frage! Was vor allen der "Man of the Match" Rodriques daraus machte, war schon ansehenswert.

    Zuletzt taten uns die tapfer und fair kämpfenden zehn verbliebenen Pirnaer nur noch leid, denn Ihr Ersatzkeeper Schneider parierte einige Male sehr gut. Ansonsten müssten wir hier wahrscheinlich über ein zweistelliges Resultat schreiben.

    Die Einstellung der 2. Hälfte sollte das rot/weiße Team die nächsten Wochen konservieren, denn schon am Samstag wartet mit Radebeul ein voraussichtlich unbequemerer Gegner. Aber es ist wieder ein Auswärtsspiel:bindafür::schal4:

  • FSV Neusalza Spremberg – SG Handwerk Rabenstein 2 : 0 ( 0 : 0 )


    Zu: 130

    Neusalza hatte am 02.10. mit dem Auswärtsspiel in Pirna sein letztes Punktspiel und fand sich nach vier Wochen Pause auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder......mit dieser Ausgangslage war man zum siegen verdammt. Leider war zu Beginn des Spiels davon nicht viel zu sehen. Die Rabensteiner spielten in den ersten 20 min. ein starkes Pressing, hatten mehr Ballbesitz und drängten die Gastgeber in ihre Hälfte...nur wirklich torgefährlich wurden sie nicht. Nach einer halben Stunde vergaben sie nach einem Eckball die Möglichkeit zu Führung.....daß wars. Es war aber immer noch besser als die Gastgeber, die erreichten zwar nach ner halben Stunde Ausgeglichenheit, aber Torchance hatten sie bis zur Pause keine. So ging es torlos in die Pause.

    In der 52. min.! (warum macht man so was nicht zur Pause) ? wechselt Neusalza Kacper Haldas ein und damit ändert sich das Spiel grundlegend. Neusalza, nun deutlich besser, nimmt das Spiel in die Hand und drängt auf die Führung. Das Tor machen aber die Gäste in der 64 min. mit einem Konter....denkste, der Linienrichter hatte sofort die Fahne oben und die Gästebank war völlig außer sich. Ich kanns nicht sagen, wir standen zwar näher als die Rabensteiner Bank, aber immer noch zu weit weg um die Entscheidung des Linienrichters zu bewerten. Die Gäste konnten sich wegen des aberkannten Tores nicht beruhigen und hatten mehr mit sich selbst als mit dem Spiel zu tun. Neusalza nutzte diese Phase zu einem Doppelschlag, sie machten binnen drei Minuten 2 Tore (dabei war das zweite ein sehenswerter Heber) und das Spiel war entschieden. Danach hatten sie gar noch Möglichkeiten um das Resultat deutlicher zu gestalten.

    Fazit zum Spiel: Die Gäste hätten mit ihrem starken Pressing in den ersten 20 min. ein Tor machen müssen...dann wäre das Spiel wohl anders gelaufen. Auch wenn bei Neusalza im Moment so manches nicht passt, muß man so einen Gegner im Heimspiel einfach schlagen...und das haben sie letztendlich getan.

    Das Schiriteam um Marco Kneusel hatte es nicht immer einfach. Die Gäste-Trainerbank fühlte sich dazu berufen (fast) jede Entscheidung kommentierten zu müssen....hier hätte evtl. eine gelbe Karte für Ruhe gesorgt. Seis drum, alles in allem war ihre Leistung aber gut.


    Fazit Neusalza: Überzeugend wars nicht, 3 wichtige Punkte warens trotzdem....nicht mehr und nicht weniger. :halloatall:

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/DiscoverTunisiacom/videos/jerusalema-sidi-bousaid-/333552854726905/


  • SG Dresden-Striesen 0 - 1 SC Freital


    Am Samstagnachmittag habe ich mir bei bestem, leicht stürmischen Herbstwetter noch den bis dato als Spitzenreiter agierenden SC Freital anschauen wollen. Dafür war ich ausnahmsweise auch mal pünktlich zum Anstoß angereist. Mit einem Torfestival habe ich ehrlich gesagt sowieso nicht gerechnet, dafür zeigte die Form der Gäste in den letzten Spielen ergebnistechnisch etwas nach unten. Die Striesener hingegen konnten ja diese Saison schon den ein oder anderen Achtungserfolg gegen vermeintlich stärkere Gegner erzielen.

    Das Spiel beginnt mit dem ersten und einzigen mir in Erinnerung gebliebenen Spielzug in Richtung Freitaler Tor über links. Danach ging es eigentlich ausschließlich in Richtung Striesener Tor. Die Freitaler mit einer guten und zielstrebigen Körpersprache. Da merkt man, dass sich das Team auch einen entsprechenden Leistungsdruck setzt. Hochkarätiger entwickelten sich gegen die wieder einmal zähe und zweikampfstarke Striesen-Verteidigung nur wenige. Nach einer Viertelstunde schoss Krüger nach sehenswerter Kombination mit dem in der ersten Halbzeit stark aufspielenden Genausch weit über das Tor. Nach 20 Minuten war es wiederum der agile Krüger der sich im Strafraum stark in Szene setzte und den Ball wuchtig gegen das Lattenkreuz drosch. Die Gäste bauten noch mehr Druck, spielten gefällig über die Außen und zwangen die Gastgeber so zu gefährlichen Standardsituationen. In der 26. Minute führte eine Ecke durch den großgewachsenen Krüger auch bereits zum spielentscheidenden Moment, als dieser einköpfte. Keeper Kunath konnte den Ball - auch aufgrund des Windes - nicht vollends richtig einschätzen. Krüger war eher am Ball und so stand es 0:1. Bis zur Halbzeit tauchten die Freitaler noch ab und zu im Striesener Strafraum auf, scheiterten aber entweder an einem Abwehrbein oder dem Striesener Schlussmann.

    Halbzeit 2 gestaltete sich zunächst ähnlich. Die Freitaler optisch spielerisch und individuell besser besetzt. Klare Chancen ergaben sich aber so gut wie keine. Einige Strafraumaktionen durch Schulze, Genausch oder Krüger gab es noch. Einen Schuss vom eingewechselten Szuppa ist mir noch in Erinnerung geblieben. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Striesen dann etwas mutiger. Die Innenverteidigung der Gäste rückte mehr in den Mittelpunkt, konnte aber zumeist vor dem eigenen Strafraum klären. In der 89. Minute dann doch noch der kurze Aufschrei als der eingewechselte AL-Abdullah zum Rückfallzieher ansetzte und das Spielgerät kam am Tor vorbei ging. Meiner Meinung nach wäre es zu viel des Guten gewesen. Aber im Fußball...


    Vor circa 150 Anwesenden zeigten vor allem die Gäste eine gepflegte Spielanlage. Die Gäste kämpften unermüdlich dagegen an. Ich wiederhole mein Lob an die ansprechende Abwehrarbeit der SGS.


    Der hier bereits oft erwähnte Schiedsrichter Rohland bot eine relativ unaufgeregte Leistung. Zwei Aktionen sorgten für Unmut auf dem Platz. In der Frühphase der ersten Halbzeit pfiff er ein klares Foul an Freital an der Strafraumkante der Striesener nicht (ob es tatsächlich im Strafraum war, konnte ich aber nicht erkennen). In der zweiten Halbzeit sorgte ein Abseitspfiff - den ich aber auch nicht bewerten kann - für Unmut bei den Gästen. Groß aufgefallen ist er ansonsten aber nicht.


    :schal4::schal4::schal4:

  • beste Fußballwetter und nur ein Thema unter den spärlichen Zuguckern:

    wie bekloppt kann Politik sein! Amateurfußball, organisiert im Verein und im Ehrenamt ist Privatsache-

    da fällt niemanden was ein;(.

    Aber zum (vielleicht letzten Spiel in 2021):

    Radebeuler BC vs. Kamenz 2:2 (1:2)

    bestes Fußballwetter und max. 90 Zuschauer, ca. 20 die es mit Kamenz hielten.

    Beim ansagen der Aufstellungen sagte mein Nachbar etwas von einer BIW-Filiale in grün. Ich denke, da lag er nicht ganz falsch. Auf alle Fälle hätten die Männer vom Hutberg rein nach Namen und Vitas gestern keine Chance haben dürfen. Das es anders kommen könnte, hatten die Exprofis, incl. total überheblichen Co-Trainer, der sich die ganze Spielzeit mit Kamenzer Fans anlegte:love:, offensichtlich nicht auf dem Schirm.

    Ausdruck des stetig wachsenden Frustes war ein erster Kung Fu- Tritt von Maresch (30.- nur :gelbekarte:), der Alex Schidun außer Gefecht setzte. Glücklicherweise konnte Der weiter spielen. Wurde hier noch von der Heimbank auf Schieri Rico Teichmann geschimpft, war dort in der 90. Minute betroffene Ruhe, als TW Birnbaum den durchgebrochenen Rodriques mit ebensolcher Technik am 3. Tor hinderte. Der Preis war glatt:rotekarte:.

    Das Spiel ist schnell erzählt. Der, für die Männer vom Hutberg noch ungewohnte KRP, bereitete einigen Akteuren in rot/weiß doch größere Umstellungsprobleme.

    Die Radebeuler begannen wie die Feuerwehr und gingen schon mit dem ersten Angriff in Führung. Töppel tankte sich auf Außen durch und seine präzise Flanke verwandelte Benda per Kopf. Die Kamenzer schüttelten sich kurz und antworteten mit dem Ausgleich. Einen langen Ball von Oliver Pohling verwandelte Miguel Rodriques volley (9.). Nach einer halben Stunde setzte wiederum Pohling das Runde, nach einer schönen Ecke von Franz Häfner, knapp drüber. Mit der nächste Aktion schepperte es dann im Radebeuler Kasten. Alex Schidun konnte nur per Foul gestoppt werden und Jo Gröschke jagte den fälligen Freistoß ins Torwarteck zum 1:2 (29.)

    Nach der Pause wollten die Kamenzer das Spiel entscheiden und Häfner jagte den Ball knapp über das Gebälk. Eine Minute später krachte es am Pfosten der Grünen, Yehor Korsun hatte abgezogen.

    Danach verflachte das Spiel und die Hausherren setzten den ersten "Mundermacher". Tobiasz Wlodarczyk im Kamenzer Kasten musste eine "Rakete" entschärfen. Was er auch Klasse tat (65.).

    Die Karl-May-Städter erkämpften sich jetzt zunehmend Vorteile, ohne allerdings die bis dato sichere Abwehr der Lessingstädter in Gefahr zu bringen.

    Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber Damian Paszlinski wollte wohl ein Geschenk in der Dresdner Vorstadt lassen. Er spielte als letzter Mann einen total sinnlosen Querpass auf den verblüfften Benda und der ließ sich nicht lange bitten und verwandelte die Vorlage zum Ausgleich (82.).:stumm:

    Dann kam die 90. Spielminute- s. oben!

    Letztendlich war es nach Spielanteilen ein gerechtes Unentschieden, obwohl es sich für die Kamenzer bestimmt nicht so anfühlt.

    Zum oft kritisierten Schiedsrichter Rico Teichmann: Die Trainerbänke sollten sich an die eigene Nase fassen. Was dort so von beiden Seiten rumgemotzt wurde, ging nicht auf die berühmte Kuhhaut! Teichmann wollte das Spiel laufen lassen, aber das wurde von beiden Seiten nicht honoriert. Vielleicht hätte er für Maresch, der ein wenig Amok gelaufen ist, schon zeitig, nach seinem Kopftritt statt :gelbekarte: die :rotekarte: ziehen sollen- hätte vielleicht für Ruhe gesorgt- man weiß es nicht:schal4:.

    So, wie geht es in Kamenz (wenn's weitergeht?) weiter. Samstag ist spielfrei, weil das Punktspiel vs. Laubegast wg. dem Pokalspiel vs. Zwickau auf Mittwoch verschoben wurde. Jetzt wurde das Spiel vs. Zwickau auf den Mittwoch geschoben und Laubegast kann nicht am Samstag spielen, weil am Sonntag im Pokal beschäftigt- also Spielfrei am Samstag- alles klar?:versteck: Vielleicht haben aber auch alle

    Spielfrei ? :abgelehnt:

  • Mit Erfolgserlebnis ( in die Pause?) !


    Stahl Riesa - Empor Glauchau 2:1 (1:1)


    0:1 Michael Schwenke (23.)

    1:1 Felix Awuku (42.)

    2:1 Nic Heuer (57.)


    Zuschauer: 145 Zahlende, zu den Umständen will ich mal lieber schweigen, sonst schreibe ich mich noch in Rage. Nur eins... Danke SFV.


    4 Niederlagen in Folge, der letzte Sieg Mitte September, da wurde es Zeit für nen Erfolg.

    Die Vorzeichen standen aber äußerst schlecht. Stahl immer noch ersatzgeschwächt, ohne Innenverteidiger Florian Ohme, Defensivmann Steve Zoephel, Fanfotograf Tilo Schneider und das grösste Problem auf der Bank. Sowohl Chef Ossi als auch sein Co Marcus Stuchlik standen schon in der Woche nicht zur Verfügung! Zwei Urgesteine von Stahl übernahmen Training und saßen auch gestern auf der Bank: David Wukasch, eigentlich Trainer der 2. Männermannschaft und Rene Müller, immer noch Spieler in Selbiger.

    Der Gegner dagegen mit breiter Brust,18 Punkte Platz 6, wollte sicherlich alle 3 Punkte mitnehmen, musste aber mit leeren Händen nach Hause fahren.

    Das Spiel begann eher langweilig, beide nicht mit dem allerletzem Risiko und spätestens am gegnerischen Strafraum war Schluss. Dabei sahen die Gäste optisch besser aus, aber auch bei Stahl sah es wesentlich besser aus, als noch in Taucha. Die erste richtige Chance hatte Stahler David Haist in der 20.. Kurz darauf gab's wieder mal ein typisches Gegentor. Am eigenen Strafraum greift man nicht richtig zu und das Problem wandert durch die Abwehr und am Ende steht ein Gegner völlig frei. Diesmal Michael Schwenke. Stahl brauchte ne Viertelstunde, die man mit meist hektischen Spiel und Fehlpässen überbrückte. Kurz vor der Pause dann endlich mal ein Angriff über links. Der endlich wieder spielende Marvin Reinkober wurde an der Linie lang geschickt, setzte sich bis in den Strafraum durch, Pass zu Felix , der sich nach hinten abgesetzt hatte, noch ein Bein umspielt und humorlos ins rechte Angel netzt. Unglaublich wichtig!

    Nach der Pause ging's erst mal ruhig weiter, bis sich Nic Heuer ein Herz fasste. Er zog rechts in Höhe der Trainerbank los, erst die Linie lang , Cut nach innen, die Verteidiger gehen nicht richtig hin und er drückt gerade noch rechtzeitig mit links ab, so dass der Ball im linken oberen Eck einschlägt! 🥳🥳🥳 Letzte Woche gewann IV Dirk Thieme beim MDR VOLLTREFFER der Woche und der Siegtreffer heute hätte auch eine Nominierung verdient!

    5 Minuten später musste er eigentlich noch nachlegen, denn da spielte er sich mit Georg Liesch durch die Mitte frei, kam aus vielleicht 12 Metern völlig frei zum Schuss. Leider war das Resultat ein Abbild des Torschusstrainings, welches man da manchmal von der Mannschaft zu sehen kriegt 😪😉🤣.

    Schade, Vorentscheidung verpasst und nun kamen natürlich die Gäste. Zunächst Jonas Mack mit Freistößen aus dem rechten Halbfeld, vor allem der 1. hätte perfekt in den Winkel gepasst, aber Goalie Dominic Schiring hatte noch unmittelbar vor der Ausführung kurz nach links oben geblickt und genau da holte er den Ball aus dem Winkel. Der nächste Freistoß aus fast identischer Position ging mittig drüber. Einen Schuss von Mack hielt Schiring ebenfalls noch. Währenddessen wurde das Spiel hektischer und das geht hälftig zulasten der Gäste und Schiri Oliver Seib (Görlitz). Ja jetzt kommt er wieder mit der Schirischelte 😆! Nicht unbedingt, denn pfiff er bis dahin vielleicht in strittigen Situationen zu Gästefreundlich, verlor er in der letzten Viertelstunde zunehmend das Spiel. Die Glauchauer fielen fast bei jedem Körperkontakt in Strafraumnähe, oft pfiff er dann auch , während Stahl Kapitän David Haist ln der ersten Hälfte mehrfach traktiert wurde ohne einen Freistoß zu bekommen. Geschenkt, aber warum lässt er die pausenlos Freistoß fordernden Gäste, rumjammern gestikulieren und sich selbst bedrängen. Die Glauchauer zeigten grosse Schauspielkunst und wie insbesondere die Herren Paul, Thiam, Cekovsky und Mack , Seibt bedrängten, ging eigentlich nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Schiri Seibt ließ sie lange gewähren, während sich die Stahlabwehr auf die Verteidigung des Vorsprungs konzentrierte. In Minute 85 bekommen dann Cekovsky und Paul nach ner weiteren Jammer- und Diskussionsrunde :gelbekarte:.

    Hielt sie allerdings nicht davon ab, auch die Nachspielzeit weiter rumzudikutieren und Seib sogar körperlich zu bedrängen, denn selbst beim Abpfiff stürzen 3 Mann auf ihn zu. Da muss er viel eher Karten ziehen, auch wenn es gelernt wäre und Ruhe ist, aber so glitt ihm das Spiel aus den Händen, so dass sogar 2 Mal beide Assistenten mit schnellem Sprint zu Tatorten mussten.

    Stahl kämpfte , hatte einen starken Rückhalt, Dominic Schiring 👍💪, der auch mal schlitzohrig ein Foul zieht und so brachte man den Sieg nach Hause.


    Fazit: Endlich mal wieder gewonnen und dringend benötigte Punkte geholt. Dabei sogar einen Rückstand gedreht und die Führung gehalten. Der Finanzvorstand sprach IM SCHERZ vom Wechsel des Trainerduos, wenn wir den Vorsprung halten 🤣🥶🥳! Aber nein, dass hat sich die Mannschaft selbst verdient. Natürlich gibt es immer noch Situationen, wo du nur fassungslos mit dem Kopf schütteln kannst, aber sie werden weniger. Die Abwehr stand stabil, bis auf die eine Fehlerkette, der reaktiviert Köhli ackern im Mittelfeld, Haister ist der Dreh und Angelpunkt nach vorn, wo Felix immer noch zu verspielt ist und manches Abspiel verpasst, aber sowas wie der Ausgleich zeigt seine Stärke.


    Nächsten Samstag wäre Gastspiel bei BW Leipzig. Im Raum Leipzig sehen wir eigentlich immer schwach aus, auch diese Saison, da wäre es mal an der Zeit für ein Zeichen. Platz 13 und 3 Punkte Rückstand auf den, von allen daxunten angestrebten, 10. Tabellenplatz.

    Ob die Saison überhaupt weiter geht? Mal sehen was der SFV so beim Lesen der Verordnung herausfindet. Ich vermute mal nix und dann stehen die Vereine so im Regen wie gestern, als sich der großmäulige Verband ( Das WE ist gesichert) vormittags plötzlich wegduckt, da er die Vorwarnstufe übersehen hat und nicht mehr weiter weiß! <X

    Ich tendiere zum Abbruch.....mal sehen wie der Stand am nächsten WE ist!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1: