Beiträge von ElfHalbe


    Muss mich nochmal korrigieren. Das 1-0 von Striesen schoss Thäsler.


    Zuschauer etwas 80 davon etwas weniger als die Hälfte aus Marienberg. SR Ziegler unauffällig solide, hatte aber auch keine brenzlige Situationen zu überstehen.

    SG Dresden-Striesen 2 - 5 FSV Motor Marienberg


    Heute Landesligafussball auf dem kleinen Kunstrasenplatz an der Bärensteiner Straße. Bei winterlichen Temparaturen ging es von Anfang an ordentlich zur Sache. Erwartungsgemäß war der Blick der Zuschauer mehr in Richtung Striesener Tor gerichtet. Doch in mitten des hohen Anfangspressings zischte Heimstürmer Born in einen Rückpass des Marienberger Gerlach, umkurvte den Keeper und schloss zur überraschenden Führung ab (4.). Danach weiter sehr hohes Gegenpressing der Gäste und der Versuch von schnellem Kombinationsfussball meistens über die rechte Seite (Gerlach und Werner). Der Ausgleich fiel dann aber über links. Als Werner nach einem Eckball noch auf links den Ball entgegen nahm und der zuvor den Eckball ausführende Luge am langen Pfosten passgenau einlief. Die Striesener hatten mit dem körperbetonten Spiel der Marienberger natürlich Probleme spielerische Elemente zu liefern. Hier gefiel mir vorallem in der ersten Halbzeit Rechtsaußen Hille, der sich ab und an mal gut gegen die deutlich größeren Abwehrspieler lösen konnte. Mit dem 1:2 - wiederrum über links - durch den Marienberger Martin nach exakt 20 Minuten ließen die Gäste ein wenig von ihrem Anfangsdruck ab. Die Striesener hielten kämpferisch weiterhin dagegen, konnten aber selbst nur wenig Chancen kreieren. Die Marienberger dagegen versuchten im Spielaufbau über Kenny Schmidt meistens den in der ersten Halbzeit auf rechts postierten Werner ins Spiel einzubinden. Nach 33 Minuten kam die Pille nach einem Abwehrversuch der Gastgeber der Ball zu Gerlach, der nach seinem Fauxpass sicht- und spürbar extra motiviert agierte. Sein satter Flachschuss aus 18 Metern schlug unhaltbar im Gehäuse von Karger, der den gesperrten Kunath ersetzte, ein. Danach sah alles nach Pausentee (ähm Bier) aus. Doch kurz vor dem Pfiff zeigten auch die Gastgeber dass sie guten Fußball spielen können. Nach einer Ecke bediente Kapitän Sousa sehenswert den Striesener Goalgetter van Gahlen, der den Rückstand auf 2:3 verkurzen konnte (41.).


    Nach dem Seitenwechsel verlor das Spiel zunehmend an Schwung. Striesen wehrte sich tapfer, konnte spielerisch aber nur selten sich vorm Tor platzieren. Gefährlich wurde es, wenn van Gahlen seine Geschwindigkeitsvorteile nutzen konnte, was allerdings nur ein- oder zweimal vorkam. Die Gäste verwalteten clever und wollten das Spiel entscheiden. Goalgetter Werner, der in der zweiten Halbzeit im Sturmzentrum ran durfte, entschied das Spiel nach Maßflanke von Luge per Kopf (58.). Danach erspielten sich die Gäste noch zwei gute Gelegenheiten die wiederrum Werner und der eingewechselte Schreiter nicht verwerten konnten, ehe der Marienberger Linksverteidiger Otto nach 82 Minuten mit einem ebenfalls sehenswerten Direktschuss das heutige Bankett beendet.


    Striesen hatte heute erwartenderweise alle Hände zutun, den körperbetonten Spiel der Gäste entgegen zu halten. Auch wenn das Ergebnis vielleicht etwas täuscht, aber ich habe die Striesener schon weitaus schlechter spielen und kämpfen gesehen.

    Die Gäste haben mich schon etwas beeindruckt. Dort ist echt Zug dahinter. Das geht schon bei der Erwärmung los, wie die sich (positiv) pushen, welche Anspannung die mit ins Spiel bringen, und wie sie heute ihre körperlichen und spielerischen Vorteile ausgenutzt haben. Klarer Spielplan, klare Ansagen und ein sehr guter Teamspirit. Verdienter Sieg und allen eine angenehme Weihnachtszeit.


    :schal2::schal1::schal4::support:

    Bertsdorfer SV - SV Lokomotive Schleife 2:1

    SC Großschweidnitz-Löbau - FSV Kemnitz 1:1

    SV Aufbau Kodersdorf - Holtendorfer SV 1:0

    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf - SV 2:4 Neueibau

    LSV Friedersdorf - TSG Lawalde 3:0

    FV Eintracht Niesky II - SV Gebelzig 1923 2:1

    SV Neueibau - Bertsdorfer SV 2:1

    SV Gebelzig 1923 - SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 3:3

    TSG Lawalde - SV Aufbau Kodersdorf 2:1

    FSV Kemnitz - LSV Friedersdorf 1:1

    SV Lokomotive Schleife - SC Großschweidnitz-Löbau 1:2

    Holtendorfer SV - NFV Gelb-Weiß Görlitz 2:2

    FV Dresden-Laubegast 7 - 1 FSV Oderwitz 02


    Am heutigen Feiertag empfing der FVL den Aufsteiger aus der Oberlausitz. Da Bier-, Eintritts- und Bratwurstpreise ja bekannt sind, blättert ElfHalbe mal in seinen alten Chroniken, um von der einseitigen Partie abzulenken.


    Ohne der heutigen Partie gab es bisher 9 Duelle, von denen 5 Laubegast für sich entscheiden konnte und zwei an die Oderwitzer gingen. Wir gehen ganz weit zurück in die Sainson 11/12 als sich damals beide Mannscahften zum ersten Mal begegneten. Die Oderwittzer entführten damals drei Punkte aus der Landeshauptstadt (1:3). Mit Philipp Wappler (Laubegast) und Andre Cerwinka (Oderwitz) waren damals bereits zwei Spieler dabei, die auch heute am Geschehen mitwirkten (vielen Dank für eure heutzutage nicht selbstverständliche Vereinstreue :halloatall:). Viel Interessanter war jedoch das Rückspiel. Damals entführten die Laubegaster nach einer emotionalen Aufholjagd mit 5:6 die Punkte aus der Oberlausitz. Das Spiel stand damals übrigens unter besonderer Beobachtung, der örtlichen Kriminalpolizei (siehe Artikel SZ vom 04.07.2012 - Bestechungsskandal trifft auf Mauer des Schweigens).


    Genug zur Vergangenheit. Heute wurde auch Fußball gespielt. Zum Personal. Die Situation bei den Laubegastern entspannt sich enorm. Nach dem "Monstober" mit nur einem Sieg in 5 Spielen und dem zwischenzeitlichen Erfolgserlebnis gegen Radefeld und der erneuten Niederlage gegen Marienberg Anfang des Monats, wollten die Dresdner heute keinen Zweifel über die Punkteverteilung aufkommen lassen. Bei dem Unterfangen fehlten neben Heppner, vorallem Djahdou und Herzog.

    Bei den Oderwitzern sah es ganz mau aus. Kapitän Dietrich erkältet nur auf der Bank, ebenso Cerwinka. Die Truppe stellte sich quasi von selbst auf. Neben den gesperrten Grittner und Gawlik (beide Rot) sowie Keller (5. Gelbe) fehlten Scholz, Kern, Hertrampf und Asllani aus unterschiedlichsten Gründen.


    Mit dem Anpfiff entwickelte sich eine einseitge Partie in Richtung des von den Kadlec gehüteten Gehäuse der Oderwitzer. Nach zwei Minuten köpfte Hegewald die Pille an die Latte. Den Abpraller von Talke konnte Kadlec entschärfen. Die Laubegaster waren bemüht das Tempo hoch zu halten und die Oderwitzer früh zu stören. In Minute 16 spielten sich Ostdresdner gekonnt frei. Schmidt auf Geißler zur Führung. Keine Zeit um Bier zu holen. Eine Minute später Geißler auf Schmidt in den Rückraum abgelegt - 2:0. Nicht unverdient. Ab diesen Moment konnten die Gäste das Spiel dann aber offener gestalten, ohne spielerisch zu überzeugen. Der Anschlußtreffer fällt nach einem Passfehler im Spielfaubau der Gastgeber. Wieckiewicz erobert den Ball, setzt sich gegen den Abwehrmann durch und vollendet ins lange Eck. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hat Laubegast viel Spielkontrolle, ohne weiteren Torerfolg.

    Die zweite Halbzeit beginnt mit der Einwechslung von Walther, der sich wieder als Stürmer für den guten Geißler (vielleicht angeschlagen?) beweisen darf. 10 Minuten nach Wiederanpfiff fliegt ein toller Diagonalpass über das ganze Feld auf Wappler. Dieser bedient Walther, der mutterseelenallein keine Probleme hat, die Vorentscheidung herbeizuführen. Schöner Spielzeug, es sollte heute nicht der Letzte bleiben. Keine 10 Minuten später (63.) ein ähnlicher Spielzug, nur ohne Diagonalpass über Wappler, der den Ball (gewollt oder ungewollt) durch den Strafraum quer legt und der nimmermüde Schmidt seine Zehen hinhält (wäre nicht mehr nötig gewesen). Von den Gästen kommt in der Phase nicht mehr viel. Sie konnten spielerisch und taktisch nicht gegenhalten. Das 5:1 fällt nach schnellem Umschaltspiel - mit dem die Gäste nicht klar gekommen sind - Schmidt läuft allein aufs Tor und bleibt cool. Das 6:1 durch Walther fällt nach einem Standard. Das 7:1 nach einem Konter durch Wappler.


    Fazit:

    Die Laubegaster zeigten wieder Spiellaune. Die Oderwitzer waren spielerisch, taktisch und mental heute nicht in der Lage das Spiel nur ansatzweise zu ihren Gunsten zu entscheiden. Häufig über rechts kombinierten sich die Gastgeber beinahe in einen Rausch. Taktisch gesehen, war vorallem deren diagonales Offensivspiel (da waren richtig gute, langfliegende Bälle dabei) auffällig. In der zweiten Halbzeit ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal. Taktisch war da von Beginn an wenig zu sehen. Wieckiewicz lauert gut auf Rückpässe und hat neben seinen körperlichen Fähigkeiten auch eine ausgesprochen gute Antizipation. Aber das reichte heute einfach nicht, um sich als Team landesligatauglich zu präsentieren.


    Unter den 122 Zuschauern zahlreiche (30-40) Gäste, die jederzeit fair ihr Team unterstützten und den Spieltagsumsatz vorantrieben.


    :schal1::schal2::support:

    SV Neueibau - SV Gebelzig 1923 2:0

    SC Großschweidnitz-Löbau - Bertsdorfer SV 4:2

    SV Aufbau Kodersdorf - FSV Kemnitz 1:2

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - TSG Lawalde 3:2

    FV Eintracht Niesky II - Holtendorfer SV 1:1

    LSV Friedersdorf - SV Lokomotive Schleife 1:1

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - SV Aufbau Kodersdorf 2:0

    Bertsdorfer SV 2 - 4 LSV Friedersdorf

    SC Großschweidnitz-Löbau 2 - 2 SV Neueibau

    TSG Lawalde 3 - 1 FV Eintracht Niesky II

    FSV Kemnitz 2 - 2 NFV Gelb-Weiß Görlitz 09

    SV Lokomotive Schleife 2 - 0 SV Aufbau Kodersdorf

    Holtendorfer SV 4 - 2 SG Blau-Weiß Obercunnersdorf

    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 2 - 5 TSG Lawalde


    Endlich hieß es für ElfHalbe mal wieder Kreisoberliga Oberlausitz. Zum ersten Mal auf dem neuen Rasenplatz in OberC zu gegen. Wirklich eine schöne Anlage ist das geworden. 3,00 € - 2,00 für die 0,3 Liter Faßbier und dazu noch der Luxus einer Tombola (wo gibt es das heute noch?) sowie Zupfkuchen mit selbstgepflückten Mandarinen aus Spanien. :thumbup:


    Das Spiel, dann auch teilweise abenteuerlich, ein richtiger Amateurleckerbissen halt mit 7 Toren.


    Die Gäste in Lila waren von Anbeginn hellwach und starteten mit viel Ballbesitz und nach Ecke mit dem ersten Aufreger von Natschke, der recht frei das Ding nach knapp fünf Minuten über das Tor drosch. OberC war bemüht, den Ball aus der eigenen Hälfte zu halten. Gerade als die Gastgeber mehr Ballkontrolle erhielten viel der erste Gegentreffer. Eine geplante Flanke erwischte Burkert am Kopf und senkte sich dadurch unhaltbar in die lange Ecke des eigenen Tores. Danach ging es klassisch hin und her zwischen den beiden Teams. Bei Lawalde sah das alles etwas ausgereifter aus, ohne dass sich auf beiden Seiten tollkühne Einzelaktionen entwickelten. Auch OberC konnte sich die ein oder andere Chance erarbeiten. Knapp 10 Minuten vor dem Pausentee, als sich das Spiel halbwegs beruhigt hatte, erwischte Marschner im Strafraum seinen Gegenspieler am Fuß. Klarer Elfmeter, sicher verwandelt von Wollmann. Kurz vor der Halbzeit ein ansehnlicher Spielzug der Gastgeber. Anders vollendet, OberC hofft wieder.

    Zur Halbzeit wechselt Lawalde Johannes Stark ein, welcher circa 5 Minuten später seinen ersten großen Auftritt hat. Rechts angespielt, nimmt er etwas Fahrt auf, zieht 10 Meter in die Mitte und vollend stramm, nicht gerade platziert, aber sehr hart im Tor. Obercunnersdorfer Gegenspieler in dieser Situation Mangelware. Das ging viel zu einfach. Als Ruschel in der 62. Minute auf 1:4 erhöhte, nahm ich bei Lawalde eine gewisse Lässigkeit wahr, die nach katastrophalem Ballverlust in der eigenen Hälfte 5 Minuten später durch Hoffmann bestraft wurde. Vorausgegangen eine sehenswerte Vorarbeit von Anders, der den Ball mit dem Rücken über Gästekeeper Lutze lupfte. OberC wollte dann mehr, aber es reichte sowohl spielerisch wie auch mental nicht für weitere Torerfolge. Den Schlusspunkt setzte Matchwinner Stark kurz vor Schluss.


    Am Ende steht ein verdienter Sieg der Gäste, bei OberC wird hier im Forum öfters von Boese, Hoffmann, Herrmann oder Anders in den Berichten geschrieben. Der Verlust von Libero Sternecker ist aber nach meinen Eindrücken gestern, das eigentliche Problem. Hinten verteidigt man viel zu grün, kaum Ordnung, vor der Abwehr sind die Räume viel zu groß (siehe 1:3). Nach dem Spiel hatte man zudem das Gefühl, dass sich die Spieler bereits jetzt mit dem letzten Tabellenplatz abgefunden haben. Außer Trainer Scheidemann wirkte dort keiner wirklich geknickt oder angefressen.

    Lawalde hat mich jetzt auch nicht unbedingt vom Hocker gerissen. Sie spielen aber mit einer gewissen körperlichen Präsenz und halbwegs vernünftigen technischen Grundausbildung. Die Einwechslung von Stark hat schlussendlich das Spiel entschieden.


    Schieri Winkler pfiff eigenartig. Einen Elfer hat er gegeben. Einen zweiten mit Rot (Notbremse) gegen OberC hätte es noch geben können. Auf der anderen Seite verlegt er ein Foulspiel an den OberC'er Stürmer außerhalb des Strafraumes (war zwei Meter drinnen). Dazu difusse Abseitsentscheidungen (mehrere Meter) auf beiden Seiten. Kickernote irgendwas zwischen 4,5 - 5,5.


    Als neutraler Zuschauer war es ein unterhaltsamer Fußballnachmittag. :schal1::schal2::support::bia:

    SV Gebelzig 1923 - Holtendorfer SV 3:2

    SV Aufbau Kodersdorf - Bertsdorfer SV 2:1

    FV Eintracht Niesky II - FSV Kemnitz 2:3

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - SV Lokomotive Schleife 4:1

    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf - TSG Lawalde 2:2

    LSV Friedersdorf - SC Großschweidnitz-Löbau 1:1

    Bertsdorfer SV 1-1 NFV Gelb-Weiß Görlitz 09

    SC Großschweidnitz-Löbau 3-0 SV Aufbau Kodersdorf

    TSG Lawalde 3-2 SV Gebelzig 1923

    FSV Kemnitz 4-2 SG Blau-Weiß Obercunnersdorf

    SV Lokomotive Schleife 1-1 FV Eintracht Niesky II

    LSV Friedersdorf 3-1 SV Neueibau

    SV Neueibau 3-1 Holtendorfer SV

    SV Gebelzig 1923 1-3 FSV Kemnitz

    SV Aufbau Kodersdorf 0-4 LSV Friedersdorf

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 1-1 SC Großschweidnitz-Löbau

    FV Eintracht Niesky II 3-1 Bertsdorfer SV

    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 3-3 SV Lokomotive Schleife

    Bertsdorfer SV - SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 5:1

    SC Großschweidnitz-Löbau - FV Eintracht Niesky II 2:1

    SV Aufbau Kodersdorf - SV Neueibau 1:2

    TSG Lawalde - Holtendorfer SV 2:2

    SV Lok Schleife - SV Gebelzig 1923 2:1

    LSV Friedersdorf - NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 4:2

    SV Neueibau 2-2 TSG Lawalde

    SV Gebelzig 1923 1-2 Bertsdorfer SV

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 2-0 SV Aufbau Kodersdorf

    FV Eintracht Niesky II 1-3 LSV Friedersdorf

    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 2-2 SC Großschweidnitz-Löbau

    Holtendorfer SV 1-2 FSV Kemnitz (SO)

    FV Dresden-Laubegast 2 - 3 FC Oberlausitz Neugersdorf


    Zuschauer knapp 400, 300 und zerquetschte durchgesagt


    Ich schwelge mal bisschen in der Vergangenheit und habe natürlich aufmerksam die letzten Spielberichte zum letzten Match gegen Pirna-Copitz verfolgt. Ich konnte krankheitsbedingt leider nicht vor Ort sein, aber es wirkte alles so, wie beim Pokalfight gegen Langhenno. Die Gelb-Blauen besser, aber in der einen oder anderen Situation nicht clever genug. So war es übrigens auch mit fortlaufender Spieldauer gegen Striesen, die sich an der Steirischen Straße nun wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hatten.

    Heute traf man auf einen Gegner der zumindest spielerisch mehr als ebenwürdig auftrat.

    Die erste Halbzeit ist fussballerisch ausgeglichen. Aber Laubegast hat die besseren Chancen. Nach sieben Minuten klingelt es im Kasten von Patrik Klouda. Der Landesligsit spielt einen tollen Spielzug über rechts. Wappler, Schwerdtner, und dann der Ex-FCO'ler Djahdou auf Tony Schmidt, welcher die Übersicht behielt.

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften wenig. Der FCO kam eigentlich über gefährliche Hereingaben über die Außen zu brenzligen Strafraumsituationen. Laubegast hatte in Minute 32 durch Tony Schmidt und 37 durch einen Distanzschuss durch den agilen Djahdou nennenswerten Aktionen.

    Die zweite Halbzeit beginnt furios für den Oberligist und ich stehe noch am Bierstand (anderes Thema, siehe unten). Nach einem Abwehrschnitzer kann Louis Schmidt den Ausgleicht erzielen. Danach spielt der FCO griffiger und auch cleverer in den Zweikämpfen. Das Momentum lag immer bei den Gästen. Aber die besseren Chancen oder Strafraumsitutationen hatten zunächst die Laubegaster. Kurz vor Schluss prallte ein Freistoß von Bönisch an den Innenpfosten. Es gab noch unzählige weitere Chancen auf beiden Seiten. Die Verlängerung begann wiederrum furios. Die Laubegaster konnten wieder einen gekonnten Spielzug über rechts durch Tony Schmidt erfolgreich abschließen. Der FCO erhöhte wieder die Schlagzahl. Der starke Kapitän Petrick legte am Strafraumrand gekonnt auf Bönisch ab. Der schlenzte zunächst den Ausgleich. Bei den Gastgebern ließen spürbar die Kräfte nach. Gästekapitän Petrick belohnte sich nach einem Standard mit dem Siegtreffer. Den Einheimischen fiel danach nicht mehr viel ein.


    Zum Drumherum:


    Die Gastgeber traten mit fast voller Kapelle auf. Walther, Felix Wappler und Heppner (spielt der noch?) fehlten. Bei den Gästen (ich kenne mich nicht mehr so gut bei denen aus) bestand die Bank nur aus Ersatzkepper Kostal und Altmeister Hentschel. Letzterer musste auch noch eine Stunde ran und hatte die Vorentscheidung zumindest einmal auf dem Fuß als Laubegast-Keeper Richter ihm ein Strafraumtänzchen anbot. Ansonsten zolle ich dem FCO mit seinen heutigen Personalproblemen echt respekt. Die Blau-Gelben konnten spielerisch lange mithalten. Aber in der Oberliga, das merkte man aus neutraler Sicht, werden Zweikämpfe dann doch anders und vorallem cleverer geführt. So holte sich der Gast den Sieg in einem echten Pokalkrimi und am Ende ging eigentlich auch keiner enttäuscht nach Hause.


    Schieri Julian Schiebe lief viel laufen. Die geforderten Elfmetersituationen waren meiner Meinung nach richtig entschieden (kein Elfer). Daher fand ich sein Auftreten unaufgeregt souverän. Gerade die Heimgäste waren da anderer Meinung und ließen auch den ein oder anderen abfälligen und unplatzierten Kommentar fallen. Am Schiedsrichter lag es heute sicher nicht.

    Die Logistik war erstmalig sehr dürftig. Ich hoffe das lag nicht am neuen Verpflegungshäuschen. Das Team im Haus war wieder einmal einwandfrei. Dennoch bildete sich eine lange Schlange. Daraufhin wurde die Kellerkneipe im Vereinshaus geöffnet. Nur wurden dort keine Bierbecher gebunkert. Die Bierbecher draußen waren auch irgendwann aufgebraucht, sodass man in der Verlängerung viele Zuschauer in kleinen 0,2 Liter Lichtenauerwasserbecher herumlaufen sah.


    Ansonsten ein geiles Pokalspiel mit fünf Toren und viel Spannung. Dem FCO weiterhin viel Erfolg im Wettbewerb.


    :schal2::schal1:

    SC Großschweidnitz-Löbau - SV Gebelzig 1923 3:0

    SV Aufbau Kodersdorf - FV Eintracht Niesky II 1:2

    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - SV Neueibau 2:2

    FSV Kemnitz - TSG Lawalde 1:1

    SV Lokomotive Schleife - Holtendorfer SV 1:1

    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf - LSV Friedersdorf 4:2

    SV Neueibau - FSV Kemnitz 2:2


    SV Gebelzig 1923 - LSV Friedersdorf 2:2


    TSG Lawalde - SV Lok Schleife 2:3


    FV Eintracht Niesky II - NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 1:1


    SG Blau-Weiß Obercunnersdorf - SV Aufbau Kodersdorf 5:1


    Holtendorfer SV - Bertsdorfer SV 2:1