
Hopp, der deutsche Abramowitsch?
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Ich glaube Abramowitsch und Hopp sind gar nicht miteinander vergleichbar
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Original von Papzt
Ich finde da bleibt viel auf der Strecke. Zum Beispiel die Jugendarbeit. Hat Chelsea noch Leute aus der eigenen Jugend in der ersten Elf? Die verpflichten doch nur noch die Spieler anderer Vereine, die haben die Arbeit geleistet und die Lorbeeren ernten Andere. Traurig, traurig.Robert Huth ist aus der eigenen Jugend! Deshalb hat er ja auch einen hoch dotierten Vertrag, da Chelsea sonst nicht in der CL spielen dürfte!
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Original von Frank_VFC
P.S.: Wer das Stadion seines eigenen Vereins nach sich selbst benennt, hat für meine Begriffe auch einige ernstzunehmende seelische Probleme.Ich bin mir nicht sicher, ob er das Stadion nach sich genannt hat oder nicht eher der Verein dies als Dank für die finanzielle Unterstützung getan hat.
Hopp, der wohl selber bei der TSG gespielt hat, hat dort in den letzten Jahren viel Geld gespendet, das in den Aufbau eines Jugendleistungszentrums (inzwischen DFB-Stützpunkt) sowie in das Stadion und das Vereinsheim geflossen ist.Auch bei anderen Vereinen sind große Förderer schon mit dem Stadionnamen bedankt worden.
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Robert Huth ist aus der eigenen Jugend! Deshalb hat er ja auch einen hoch dotierten Vertrag, da Chelsea sonst nicht in der CL spielen dürfte!
Stimmt,aber sogar Frank Lampard kommt aus der eigenen Chelsea-Jugend.Und die Uefa will ja ab kommender Saison sogar 4(bisher 2) Leute im Kader der CL-Teilnehmer die aus der eigenen Jugend kommen.Deshalb will Chelsea den Huth auch nicht abgeben.
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Original von Lokist
Und die Uefa will ja ab kommender Saison sogar 4(bisher 2) Leute im Kader der CL-Teilnehmer die aus der eigenen Jugend kommenicht abgeben.endlich mal ne gute idee
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Stimmt,aber sogar Frank Lampard kommt aus der eigenen Chelsea-Jugend.Und die Uefa will ja ab kommender Saison sogar 4(bisher 2) Leute im Kader der CL-Teilnehmer die aus der eigenen Jugend kommen.Deshalb will Chelsea den Huth auch nicht abgeben.
Verstehe ich nicht warum wollen die deshalb Huth behalten der ist doch nicht von Chelsea sondern von Union sehr früh geholt (glaube ich jedenfalls). Kann auch ein Denkfehler von mir drin sein. Verstehe es jedenfalls nicht.
gruß lustiger Lurch
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@ Lustiger Lurch
Huth kam mit 15 oder 16 zu Chelsea.4 oder 5 Jahre muß man ihn ausgebildet haben um als eigener Jugendspieler gezählt zu werden.Kommt halt auch drauf an,wann er einen Profivertrag unterschrieben hat.Er zählt auf alle Fälle als "eigenes" Talent laut Regularien. :wink:
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Original von Rolex
Ich bin mir nicht sicher, ob er das Stadion nach sich genannt hat oder nicht eher der Verein dies als Dank für die finanzielle Unterstützung getan hat.Spielt für mich keine Rolle. Für mich zeugt es von beispielloser Hybris, sich so feiern zu lassen (sein Einverständnis wird er ja zumindest gegeben haben). Aber gut, als Milliardäre würden wir vielleicht alle ein wenig die Bodenhaftung verlieren. :biggrin:
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Nö, klassenhöchster Verein in Heidelberg ist die, in dem verlinkten Bericht genannte, SG Heidelberg-Kirchheim in der Verbandsliga.
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Habe das heute auch zum ersten Mal gelesen. Was für ein unfassbarer Schwachsinn und Pervertierung persönlicher Eitelkeiten. Das nächste Unterhaching, Burghausen, LR Ahlen des Profi-Fußballs entsteht. Wenn ihm die Region so am Herzen liegt, dann soll er doch weiter in die Jugend investieren. Aber nein, der will als Rentner dann noch mal richtig in die Öffentlichkeit da von dieser bisher kaum bekannt oder beachtet.
Hier werden dann unter dem Schutzschild der Milliarden dieses erfolgssüchtigen Sportfans alle gescheiterten Trainer, Manager und Spieler der Vergangenheit versuchen, diesem mit hochdotierten Verträgen noch mal ordentlich was aus den Rippen zu schneiden. Das wird ein Spaß.
Es gibt in dieser Region eine fast beispiellose Ansammlung von äußerst zuschauerträchtigen Vereinen mit toller Vergangenheit, die derzeit nicht gerade ihre besten Tage erleben: z.B. Karlsruher SC, Kaiserslautern, Darmstadt 98, Eintracht Frankfurt. Nach Saarbrücken und Offenbach ist es auch nicht gerade weit. Die werden sich alle freuen. Viel Spaß schon mal beim Erwerb von Fans, aber der Mensch ist ja schließlich käuflich.Ich glaube aber trotzdem, dass solche Pläne, die auf rein persönlichen Emotionen und Bestrebungen basieren zumindest langfristig zum Scheitern verurteilt sind. Was passiert, wenn Hopp keine Lust mehr hat, auswandert oder senil wird? Wem ist dann noch daran gelegen, dieses Projekt konsequent fortzuführen? Das klappt meines Erachtens bei Retorten-Vereinen nur, wenn ein ganzer Konzern und eine ganze Strategie dahinter steckt (siehe Wolfsburg und Leverkusen).
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Ja ist mal eine andere Sicht, aber auch gut zum Nachdenken, vor allem hast Du recht, wenn man es auf die benachtbarten Vereine bezieht, wird interessant zu sehen sein, ob Fans sich auf eine zum Teil zusammengekaufte Truppe einlassen bzw. von Ihrem Stammverein abziehen lassen.
Allerdings denke ich, dass es mit der Zeit eigentlich in Leverkusen schon ganz gut geklappt hat, haben zwar nur ein kleines Stadion, aber das ist immer ausverkauft und wäre sicher auch in den meisten Fällen bei einer höheren Kapazität so.. -
Als ich das erste Mal im Südfußballforum von Plänen las, eine Spielgemeinschaft aus TSG Hoffenheim, SV Sandhausen und Astoria Walldorf in die 1. Bundesliga zu hieven, dachte ich noch "Was für ein schwachsinniger Quatsch!". Mit dem 1. FC Kaiserslautern, dem SV Waldhof Mannheim oder dem VfR Mannheim gibt es in der Region gleich 3 Traditionsklubs, die ein Milliardär sponsern könnte.
Nun bekommt das Ganze aber eine interessante Nuance:
-->Link zu Artikel in Financial Times<--
[URL=http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,387770,00.html]-->Link zu Artikel im Spiegel<--[/URL]Ich finde, auch wenn es ein Retortenklub ist, ein FC Kurpfalz Heidelberg hätte was. Die Stadt Heidelberg hat ein positives Image und im Gegensatz zu einem Provinzverein wie der TSG Hoffenheim könnte sich ein in der Stadt Heidelberg beheimateter FC Kurpfalz zu einem Identifikationsverein dieser Region entwickeln.
Bin gepannt, wie diese Geschichte weitergeht...
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Hoffentlich endet sie, bevor sie richtig beginnt!
Vielleicht sitzen ja in den entsprechenden Baubehörden für das Stadion ein paar Waldhof-Fans und verzögern und verzögern und verzögern... :biggrin:
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Original von theo
Hoffentlich endet sie, bevor sie richtig beginnt!Warum? Ich finde, man sollte der Sache eine Chance geben.
Hopp kauft ja nicht einfach ein Starensemble zusammen, sondern setzt ganz klar auf Nachwuchsförderung und Spieler aus der Region.Jeder Verein hat mal angefangen, und viele durch Fusionen. Auch ich bin sonst eher Anhänger von Traditionsmannschaften, aber dieses Experiment namens Kurpfalz Heidelberg oder Heidelberg 06 oder wie auch immer der Verein nun heißen wird, finde ich hochinteressant. Und Heidelberg inmitten der Rhein-Neckar-Region hat aus meiner Sicht genügend Zuschauerpotential, wenn sich der erhoffte Erfolg einstellt.
Seien wir doch mal ehrlich: Wer würde mit über 2 Milliarden Euro auf dem Konto nicht etwas für seine Heimatregion tun und u.a. "seinen" Verein mit Nachwuchsförderung, Stadionausbau etc. unterstützen. Nur sind wir eben keine Milliardäre.
All das Geschriebene gilt aber nur, wenn der Verein auch tatsächlich ein wirklicher Heidelberger Verein und damit ein Großstadtverein wird. Sollte sich der Plan mit einem Stadion mitten auf dem Acker in irgendeinem Dorf durchsetzen, halte ich dies für eine Totgeburt.
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aber warum sucht er sich denn nicht 1 verein???
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@ BlueRedMonkey: Er hat es ja versucht mit dem Nachwuchs, ist aber nichts geworden, denke mal jetzt, wo er wirklich in die erste Liga will, wird er sicher die Fühler nach gestandenen Spielern ausstrecken..
@ dastalent71: Tja weil er halt (siehe Eishockey) mit der Region verbunden ist.
Allerdings stellt sich dann auch die Frage, warum er nicht einfach Waldhof Mannheim z.B. nimmt (Fanpotenzial und Stadion ist ja vorhanden) und mit diesem verein etwas aufbaut.. -
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Original von dastalent71
aber warum sucht er sich denn nicht 1 verein???
Er hat in der Jugend für die TSG Hoffenheim gespielt und jetzt wo er sich ein paar Milliarden Euro erarbeitet hat, will er seinen Heimatverein unterstützen. Nur will der DFB das Stadion in Hoffenheim nicht für die Bundesliga zulassen und ein Ausbau ist auch nicht möglich. Also hat er sich auf den höchsten Punkt in Hoffenheim gestellt und geschaut ob es in der Nähe einen geeigneten Platz für ein neues Stadion gibt. Und den gibt es, aber nur in den Nachbarorten. Da es aber keinen Sinn macht die TSG Hoffenheim in Heidelberg oder Walldorf spielen zu lassen, hat er die umliegenden Vereine mit ins Boot geholt. Alle beteiligten Vereine spielen dabei unter ihren eigenen Namen weiter und bleiben eigenständig, nur für die erste Mannschaft die dann im Profi-Bereich spielen soll, wird eine Spielgemeinschaft (wahrscheinlich FC Kurpfalz) gebildet.Und nun mal die Frage an Dich. Stell Dir vor Du hast eine unglaublich gute Idee und verdienst damit drei Milliarden Euro, würdest Du dann nicht auch lieber die TSG Neubukow unterstützen anstatt irgendeines anderen etablierten Vereins?
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Original von Schumi
@ BlueRedMonkey: Er hat es ja versucht mit dem Nachwuchs, ist aber nichts geworden, denke mal jetzt, wo er wirklich in die erste Liga will, wird er sicher die Fühler nach gestandenen Spielern ausstrecken..
@ dastalent71: Tja weil er halt (siehe Eishockey) mit der Region verbunden ist.
Allerdings stellt sich dann auch die Frage, warum er nicht einfach Waldhof Mannheim z.B. nimmt (Fanpotenzial und Stadion ist ja vorhanden) und mit diesem verein etwas aufbaut..Zum Thema Nachwuchs: Ich glaube, einzig und allein mit dem eigenen Nachwuchs schafft man es wohl nicht in die 1. oder 2. Bundesliga. Da ist es notwendig, den einen oder anderen "Star" zu verpflichten. Aber wenn dies in einem augewogenem Maße passiert und der Hauptanteil der Spieler trotzdem aus der Region kommt, finde ich das okay. Mal abwarten, welchen Mix er ansteuern wird. Wenn ich das Konzept richtig verstehe, soll der FC Kurpfalz Heidelberg ja quasi als Holding nur das Flaggschiff im Profilager sein, mit dem man Renomee erwerben und Zuschauer und Sponsoren anziehen will. Unter der Holding kommen die tragenden Säulen in Form der 3 oder 4 Provinzvereine. Und in diesen Vereinen soll der Nachwuchs gezielt gefördert werden. Klingt für mich symphatisch.
Zum Thema "Warum nicht Mannheim?": Ich denke, das Ganze hat was mit der persönlichen Verbundenheit Hopps mit der TSG Hoffenheim zu tun. Aber darüber läßt sich nur mutmaßen.