Beiträge von NOFB

    Diskussion zum Artikel Größer geht immer: Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit 104 Spielen:

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    Fußball in der XXL-Version! Für die Weltmeisterschaft der Herren strukturiert die FIFA den internationalen Wettbewerb um und setzt auf noch mehr Spiele. Mehr als einen Monat soll das Event der Superlative dauern und für klingelnde Kassen sorgen. Doch bei Teams und Experten hält sich seit Veröffentlichung der Pläne die Kritik hartnäckig.

    Es sind zwar die alten Zahlen aus der Saison 2021/22, aber trotzdem kann gut abgelesen werden, mit welchem finanziellen Aufwand fürs Personal welche Platzierung rausgeholt wurde. Erstaunlich dabei immer der VfL Bochum, der mit wenig Geld sich vor Hertha und Stuttgart schiebt. In der zweiten Liga reicht es mit dem gleichen Aufwand für Hannover immer nur fürs Mittelfeld.


    Der letztgenannten Verein empfiehlt sich trotz aktueller sportlicher Erfolge dafür wohl eher nicht, siehe Link

    Union trägt noch immer die Altlasten aus der Bertram-Ära vor sich her und das belastet noch heute das Wirtschaften. Auch wenn die Zahlen sich seit 2021 (wie im Interview) mittlerweile ins postive Eigenkapital gedreht haben und der letzte Stadionausbau ebenso fast abbezahlt ist.

    Und genau weil ich an meinem Verein sehe, wie lange so etwas dauert, habe ich große Zweifel, dass Hertha in den nächsten zehn, zwanzig Jahren wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt. Über vier Millionen Zinsen müssen in der zweiten Liga erstmal erwirtschaftet werden. Dazu müsste ja noch nebenbei das Geld für die Rückzahlung der 40 Millionen angespart werden oder es gibt die nächste teure Verlängerung. Dazu der Traum vom eigenen Stadion, für den auch noch einmal 200 bis 250 Millionen Euro gebraucht werden würden und dann nach und nach zurückgezahlt werden müssten. Die 100 Millionen von 777 werden auch eher dafür draufgehen, um die größten Löcher zu stopfen.

    Dem Verein wird dann als letzter Ausweg wohl garnichts anderes übrigbleiben, als durch Verkauf von weiteren die dem Verein noch verbliebene Firmenanteile an seiner Tochtergesellschaft von derzeit noch 21,2%, siehe Link, in 2 Jahren die Anleihegläubiger auszahlen zu können!

    Darauf wird es wohl am Ende hinaus laufen. Die werden kaum die Zinsen erwirtschaften können und schon gar nicht in zwei Jahren die 40 Millionen Euro zusammen bekommen. Das wirtschaftliche Chaos wird wohl auch unter 777 weitergehen.

    Ich würde mir als (Finanz)Laie, und ohne alle Zahlen zu kennen, kein Urteil erlauben. Mit einem direkten Wiederaufstieg würden die Chancen sicherlich steigen, aber der scheint, mit dem HSV im Hinterkopf, ziemlich unwahrscheinlich zu sein. :gruebel:

    Du musst Dir auch kein Urteil erlauben. Nur bei all dem, was so nach und nach über die Ära Preetz/Gegenbauer rauskommt, dürfte es für Bernstein nicht einfach werden, die Alte Dame wieder ins ruhige Fahrwasser zu bringen. Er ist der richtige Mann, nur ist der Ballast extrem schwer.

    Hertha wird wohl einen hohen Preis für die Lizenz zahlen müssen. Um die im November auslaufende Anleihe zu verlängern, wird den Anlegern ein Zinssatz von 10,5 Prozent angeboten. Das wären 4,2 Millionen Euro Zinslast pro Saison und die Anleihe wird dann 2025 trotzdem fällig. Fragt sich, wo das Geld herkommen soll. In meinen Augen wäre eine Insolvenz die bessere Lösung gewesen, um sich von all den Altlasten zu befreien.

    bedeutet ja wohl nichts anderes, als das Hertha die 100 Mille offensichtlich noch garnicht hat!

    Es soll erst ein erster Teil zur Absicherung der aktuellen Saison geflossen sein. Der Restbetrag soll auch nicht auf einmal kommen, sondern zur Absicherung der kommenden zwei Spielzeiten dienen. So oder so, es ist ein finanzielles Desaster.

    nimmt dresden den pokal nicht ernst oder glauben sie, dass sie nächste saison eh dabei sind als zweitligist?

    Die Liga ist einfach wichtiger. Da zählt nur der Aufstieg und diesem Ziel wird alles untergeordnet.

    Das schlechte Image des DFB liegt an einer Vielzahl von Fehlentscheidungen, wodurch sich Sponsoren wie REWE zurückgezogen haben und somit wichtige Einnahmen wegbrechen. Spiele der Nationalmannschaft gelten als Altherrenveranstaltungen, bei denen nun ausgerechnet auch noch Rudi Völler den Zirkusdirektor gibt. Das hilft nur noch sparen, sparen, sparen. Wie hoch ist eigentlich das Gehalt von Völler?

    Die haben die Personalkosten in der Ära Bobic derart in die Höhe getrieben, dass nun was passieren muss, um die Pleite zu verhindern. Das erstaunliche bei all den Vorgängen war, dass die Kosten für den Kader im vergangenen Jahr gesunken sind, jedoch gleichzeitig die Gesamt-Personalkosten des Klubs gestiegen sind. Manch einer wird wohl sagen, dass da kein Geld verbrannt, sondern unter guten Freunden aufgeteilt wurde.

    Diskussion zum Artikel Sébastien Thill muss wegen gebrochener Nase pausieren:

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    Der Fußball-Zweitligist FC Hansa Rostock wird ohne Sébastien Thill die Reise ins Trainingslager im türkischen Belek antreten. Der 29-jährige Luxemburger hatte sich bereits bei den Übungseinheiten am Dienstagnachmittag bei einem Zweikampf einen Nasenbeinbruch zugezogen. Die Operation am gestrigen Mittwoch verlief erfolgreich, so dass der Mittelfeldspieler schon recht bald mit der Reha beginnen kann.

    Diskussion zum Artikel Der 19. NOFB Fußball-Weihnachts-Talk findet am 9. Dezember im Hans-Zoschke-Stadion statt:

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    Die Winterpause für die deutschen Fußballligen rückt näher und wird unseren Sport wie gewohnt vor Weihnachten in die Pause schicken. Wobei die derzeitige Wettersituation mit dem vielen Neuschnee und den daraus resultierenden Spielabsagen dies noch zu beschleunigen scheint. Zumindest ist für uns NOFBler damit wieder die Zeit gekommen, um das Fußballjahr 2022 Revue passieren zu lassen. Genau dafür laden wir hiermit am Freitag, 9. Dezember 2022 in das Vereinsheim im Hans-Zoschke-Stadion ein.

    Diskussion zum Artikel Spitzenspiel des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den FC Energie Cottbus:

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    Am kommenden Sonntag kommt es in der Regionalliga Nordost zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenführer FC Rot-Weiß Erfurt und dessen direkten Verfolger FC Energie Cottbus. Während die Lausitzer dort stehen, wo es die Fußball-Experten vor Saisonbeginn auch erwartet hatten, ist der Saisonverlauf der Thüringer schon überraschend. Als Oberliga-Aufsteiger in die Spielzeit gestartet, befinden sich die Erfurter nicht im Tabellenkeller wieder sondern sind von Anfang an vorn mit dabei.