Beiträge von NOFB

    Beim Bund und Senat werden/wurden wohl Förderanträge gestellt. <X<X

    Ist doch beim Zoschke auch nicht anders: Gute Nachrichten gab es jetzt immerhin in Sachen Flutlicht und ligagerechter Rasen. Beides soll die Arena 2020 bekommen. 1,8 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost hat der Senat bewilligt.

    was sind denn typische drittligaeinnahme? auch ohne die 2. mannschaften gibt es doch ein großes gefälle. das modell und die probleme der drittligisten an den 2. mansnchaften der BL festzumachen, ist mir viel zu einfach. bekommen die 2. mannschaften überhaupt TV gelder?

    Die Ausgaben für Lizenzspieler liegen in der dritten Liga im Schnitt zwischen 3,5 und 4 Millionen Euro je Klub. Allein für Arp und Dajaku haben die Bayern 4,5 Millionen an Ablöse bezahlt. Da sieht man schon die unterschiedlichen Dimensionen.


    Und es bringt den kleineren Klubs auch kaum was, auf die Jugendarbeit zu setzen. Z.B. in Magdeburg, Dresden und Rostock wurden in den vergangenen Jahren die Voraussetzungen deutlich verbessert. Nur wenn dann mal ein Top-Talent dabei ist, dann wird dieses mit 15, 16 Jahren bereits abgeworben. Unter anderem hatte ja Hansa die Talente Kacper Smorgol und Alessandro Schulz frühzeitig an die Dosen verloren und keine Gelegenheit, diese Spieler selbst an die erste Mannschaft heranzuführen. Bei den aufgerufenen Summen können die kleinen Klubs dann nicht mehr mithalten. Was bleibt, ist dann wieder gestandene Profis reinzuholen.

    Dadurch entsteht dann aber dieses Ungleichgewicht. Die zweite Mannschaft des FC Bayern profitiert davon, dass sie auf eine unglaubliche Finanzkraft zurück greifen kann. Wenn die zweite Mannschaft des FC Bayern nur auf Spieler setzen dürfte, die sie durch die typischen Drittligaeinnahmen auch gegenfinanzieren kann, würde die genannten drei Spieler dort nicht spielen.

    das mit dem "leisten" halte ich für falsch, zumal die 2. mannschaften doch auf fast ausschließlich junge leute setzen, während die anderen ja eher auf fertige spieler setzen, außßer die 5 (?) pflichtspieler unter 23.

    Der Grund liegt doch aber darin, dass die Toptalente schon frühzeitig zu den großen Bundesligaklubs gelotst werden und die Vereine der zweiten und dritten Liga erst dann auf diese Zugriff haben, wenn diese mit 24, 25 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft nicht geschafft haben. Einen Leon Dajaku, Fiete Arp oder auch Chris Richards hätten die meisten anderen Drittligisten auch gern im Kader, finanziell stemmen kann das aber eben nur der FC Bayern.

    Vielleicht sollten die zweiten Mannschaften der Profiteams endlich in ein anderes Ligensystem verfrachtet werden. England macht es vor. Das Problem ist doch einfach, dass sich die Profiteams Spieler für ihre zweiten Mannschaften leisten können, die für die anderen Klubs in der dritten Liga unerreichbar sind. Die Finanzkraft einzelner Klubs ist da einfach gigantisch. Dazu kommt dann noch, dass die zweiten Mannschaften keinem echten sportlichen Wettbewerb unterliegen. Denen ist die Platzierung am Ende schlichtweg egal und so können sie ohne Druck auftreten. Da geht es nur darum, die eigenen Spieler in einem starken Umfeld auszubilden.

    Und auf dem Spendenkonto zur Beendigung der Insolvenz sind schon über 210 k€ eingegangen, fast die Hälfte des benötigten Betrages. Wenn man mal zurückblickt, wie relativ wenig bei anderen (viel zu vielen) Spendenaktionen in den letzten Jahren zusammenkam, ist das erstaunlich viel.

    Viele dürften verstanden haben, dass das eine riesige Chance ist.

    Diskussion zum Artikel Mitte August soll die Regionalliga Nordost wieder starten:

    Zitat
    Aktuell befindet sich die Regionalliga Nordost noch in einem Dauerschlaf. Wobei, die ersten Mannschaften haben das Training bereits wieder aufgenommen und wenn keine neuen Probleme dazwischen kommen, soll ab Mitte August der reguläre Spielbetrieb auch schon wieder beginnen. Die Liga wird dann mit zwanzig Teams starten, denn der 1. FC Lokomotive Leipzig hat in der Relegation den Sprung in die dritte Liga verpasst und gleichzeitig kommen der FC Carl Zeiss Jena sowie der Chemnitzer FC eine Ligastufe hinunter. Zudem gab es aus der Regionalliga keine Absteiger.

    Ja, das mit Böhm ist ja bekannt, das da wohl gut Knete kommt - seit Jahren. Aber wie genau das Finanzierungsmodell bei der VSG aussieht, was den Verein im ganzen betrifft - keine Ahnung. Jedenfalls muss da schon ordentlich was von anderen Seite kommen - denn durch Zuschauer gibts ja nicht viel Einnahmen! :D

    Es erstaunt halt nur, dass jemand derart viel Geld in ein Projekt steckt, dass niemanden wirklich interessiert...

    Die U17 und U19 wurden damals ja mit in die GmbH ausgegliedert. Daher müssten die in den zwei Millionen mit drin sein. Um den Etat in dieser Höhe zu stemmen, werden jedoch bestimmt auch die Gesellschafter etwas zuschießen müssen.

    Was der wohl kostet ....

    Ich würde ja gern mal deren Finanzierungsmodell verstehen. Wer steckt denn da genau die ganze Zeit Geld rein? Da muss doch jemand richtig mächtig pumpen, denn ohne Zuschauer und Marketingeinnahmen müsste normalerweise nichts bei rum kommen.

    Und was ist eigentlich mit dem Stadionprojekt, wird nun im Baumschulenweg gebaut?

    Sehr schade für Lok und nächstes Jahr wird dann das Sammelbecken an ehemaligen Erstligsten in der Regionalliga noch größer. Denn neben Jena wird noch mindestens ein weiterer Drittliga-Absteiger aus dem Nordosten kommen. Das gibt dann ein Hauen und Stechen.

    Gegen zusammen leben und feiern ist ja ansich erst mal nichts zu sagen !


    Aber wenn das zu solch dramatischen Folgen führt wie:

    - Straße in Verl abgeriegelt

    - Wohnblocks in Verl eingezäunt ...:(

    Aber irgendwer muss doch unseren Wohlstand erarbeiten. Ob die Billiglöhner in der Fleischindustrie und auf unseren Feldern oder weiter weg in Südostasien, wo die Kinder in der Textilindustrie unsere Trikots und Fußbälle nähen. Vielleicht helfen genau solche Szenen, dass die Menschen mal einen Blick über den Tellerrand wagen. Ein Fußballspiel zwischen abgeriegelten Straßenzügen.

    starke leistung, aber das 2. jahr....

    .. wird ungleich schwerer. Einige Gegner hatten die Unioner schon unterschätzt. Wenn ich da zum Beispiel an den Heimsieg gegen Dortmund denke, als die Gäste in Schönheit gestorben sind und einfach in ihrer Selbstverliebtheit vergessen hatten, dass am Ende dann doch nur Tore zählen. Nochmal wird es denen mit Sicherheit nicht passieren.

    Beim Fußball gibt es im Gegensatz zur normalen Wirtschaft eine direkte Konkurrenzsituation und am Ende eines jeden Spieljahres gibt es Meister, Auf- sowie Absteiger. Das macht es schwer, mittel- und langfristig zu planen. Diese stetige sportliche Konkurrenzsituation führt bei vielen Klubs dazu, sich zu übernehmen, um die Option zu haben, künftig mehr Einnahmen generieren zu können. Geht dieser Versuch schief und das vielleicht auch noch über mehrere Jahre, dann knallt es irgendwann. Gerade wenn das Selbstverständnis im Umfeld ein anderes ist, als die Möglichkeiten es hergeben. Schalke sieht sich auf Augenhöhe mit dem BVB und übernimmt sich ständig, um an seinen Nachbarn ranzukommen. In Lautern sieht man sich noch immer als Erstligist und scheitert bei der Umsetzung in der dritten Liga.


    Dann gibt es die, die solide arbeiten und in der Wettkampfsituation einfach mal ein schlechtes Jahr haben. Dynamo Dresden z.B. hat in den vergangenen Jahren unter Minge viel richtig gemacht und den gesamten Verein wirtschaftlich stabilisiert. Nun hat aber ein Jahr lang sportlich nichts zusammen gepasst und damit ist viel von der Arbeit kaputt gegangen, denn am Ende wird wohl der Gang in die dritte Liga stehen. Da helfen dann auch die gesunden Zahlen nichts. Nach der Trennung von Minge ist sogar zu befürchten, dass mit Gewalt der Angriff auf die Aufstiegsplätze genommen und über die Verhältnisse gelebt werden wird.

    Im Januar soll ja dann der Umbau des Stadions beginnen. Dürfte interessant werden, ob die Gegenfinazierung auch in der Regionalliga erfolgen könnte oder ob dann wieder mehr Geld als möglich rausgeworfen wird, um krampfhaft in die dritte Liga zurückzukehren. Ein Etat von 1,5 Millionen Euro ist da schon kein gutes Signal. Denn was passiert, wenn es nicht klappt...


    Warum soll die VSG überhaupt da hinziehen? War nicht ein Ausbau vom Fritz-Lesch-Sportplatz in Diskussion?

    Von der Diskussion bis zur Ausführung vergehen oft viele Jahre. Zudem sind auch dort heimische Vereine nicht unbedingt erfreut über einen neuen Mitnutzer der Anlage. Insgesamt gibt es in Berlin viel zu wenige Sportanlagen. Persönlich würde ich besser finden, wenn die sich das Stadion im FEZ herrichten würden. Wobei es da wohl Probleme gäbe, das Gelände vom Park abzutrennen und somit Eintrittsgelder kassieren zu können.

    Bei Kaiserslautern sieht es ganz richtig noch schlimmer aus. Über zwanzig Millionen Schulden in einer Liga, in der wahrscheinlich kaum mehr als fünf, sechs Millionen Euro Umsatz möglich sind. Dazu keine Aussicht auf einen Aufstieg und Mieter eines viel zu großen und teuren Stadions. Ein Desaster, da würde wohl nur ein absoluter Neubeginn helfen. Alle Altlasten über Bord werfen.

    Hast Du wirklich ein Umdenken erwartet? Der Fußball ist da nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Kaum ist die Krise vorbei, machen alle so weiter wie bisher. Geld, Geld, Geld, ...

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