Demo gegen AMA-Teams


  • Bei Werder ists noch krasser.


    1. Mannschaft: Bundesliga
    2. Mannschaft: Regionalliga
    3. Mannschaft: 4. Liga!


    Meine Meinung:
    - Amateure bis Regionalliga
    - ABER: - mit festem Kader und Vertragsamateuren (also Profis die eigentlich nen Amas-Vetrag dürfen in der BuLi spielen)
    so wie es früher halt mal war.

  • Ich halte die Initiativen vom VfL Osnabrück und VfB Lübeck für wichtig und richtig. Ich bin auch für eine eigenständige Liga für die Amateur-Teams der Profi-Klubs.
    Den Demo-Termin halte ich aber für schlecht gewählt. Am Samstag wäre ich wahrscheinlich nach Osnabrück gefahren, da ich eh ab diesem Wochenende Urlaub habe, aber Freitag Abend kann ich beim besten Willen nicht in Osnabrück sein. Trotzdem hoffe ich, dass an der Demo viele Menschen teilnehmen und so der Protest deutlich vernehmbar wird. :aerger:
    Aber ich denke, wir können auch Woche für Woche etwas tun. Wie wäre es z. B. mit Transparente gegen die Präsenz der Amateur-Teams in Ober- und Regionalliga bei den entsprechenden Spielen, wie ich sie schon beim VfL Osnabrück gesehen habe? :rotekarte:
    Nur deutlicher und gemeinsamer Protest gegen die Teilnahme der AMA-Teams in den Amateur-Ligen und für die Einrichtung einer eigenen AMA-Liga könnte etwas bewirken und solche Typen wie Rummenigge :evil: stoppen. :support:

  • Was für eine Bereicherung die Amateurteams in der Regionalliga sind , konnte ich gestern in der Krefelder Grotenburg erleben . Abgezählte 10 Fans im Gästeblock und 90 Minuten kein support . Zum Glück hat der KFC gegen die Berliner Tretertruppe gewonnen !

  • dpa meldet:


    Fußball | 20.10.2004 11:59 Uhr


    Alles neu in Liga 3?
    Von Wolfgang Müller und Christian Kamp, dpa




    Düsseldorf - Eingleisige dritte Profiliga, Bundesliga-Nachwuchsrunde oder doch Aufstiegsrecht für die Bundesliga-Reserven - einschneidende Regionalliga-Reformen werden beim DFB-Bundestag in Osnabrück ein wichtiges Thema sein.


    Nach heftigen Diskussionen unter den Vereinsvertretern will nun die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reagieren. "In der derzeitigen Situation ist die Zumutbarkeitsgrenze der Regionalliga-Clubs überschritten. Wir werden das nicht so einfach halten können, da sehe ich Handlungsbedarf", sagt der designierte geschäftsführende Präsident des DFB, Theo Zwanziger.


    Vor allem der Konflikt um die so genannten Amateurteams der Bundesligisten in der dritthöchsten Spielklasse hat sich vor dem DFB-Bundestag verschärft. "Die Interessen gehen da stark auseinander", räumt Zwanziger ein. Derzeit werde an einem Leitantrag gearbeitet, um noch auf dem Bundestag oder kurz danach Entscheidungen treffen zu können.


    Traditionsclubs wie Fortuna Düsseldorf, Darmstadt 98, FC St. Pauli oder Union Berlin kritisieren, dass die Reserveteams für die eigenen Zuschauer ohne Reiz sind und selbst kaum Fans mitbringen. Damit werde die Liga auch für Sponsoren und Fernsehen uninteressant. Zugleich sei die Gefahr der Wettbewerbsverzerrung groß, wenn in manchen Partien Profis wie Lars Ricken bei Borussia Dortmund oder Bastian Schweinsteiger bei Bayern München eingesetzt werden. Derzeit spielen insgesamt elf Amateurteams von Erst- und Zweitligisten in der Regionalliga, aus der Oberliga "drohen" weitere Aufsteiger.


    "Die Schmerzgrenze ist deutlich überschritten", sagt Uwe Wiesinger, Berater des Präsidiums von Darmstadt 98. Bislang vertagte der DFB allerdings eine grundlegende Reform der Spielklasse, die Essens Trainer Jürgen Gelsdorf nach dem Aufstieg in die 2. Liga als "Schweineliga" bezeichnete. Zwanziger gab zu, dass DFB und Deutsche Fußball Liga (DFL) das Problem hinausgeschoben hätten: "Wir haben uns in einem Gestrüpp von Regelungen verfangen."


    Für das Wochenende hat die Osnabrücker Fanvereinigung "Violet Crew" eine Demonstration unter dem Motto "Amateurteams raus aus Liga 3" angekündigt. Die Regionalliga-Vertreter werden auf dem Bundestag gleich mehrere Anträge einbringen. So wird unter anderem eine Beschränkung der Zahl der Bundesliga-Amateurteams auf maximal zwölf gefordert. Zudem soll der bisher unbeschränkte Einsatz von Jungprofis unter 24 Jahren auf höchstens fünf oder sechs begrenzt werden. Auch sollen sich die Reserveteams nicht mehr für den DFB-Pokal qualifizieren dürfen.


    Eine unter anderem von Osnabrück und St. Pauli geforderte eingleisige dritte Profiliga wird es als Lösung allerdings nicht geben. "Dazu verspüren wir keine große Neigung, denn die Vereine, die diese Pläne verfolgen, wollen damit nur an die Fleischtöpfe des bezahlten Fußballs", meint DFL-Präsident Werner Hackmann. Auch den Gedanken von Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, den 2. Mannschaften wie in Spanien sogar den Aufstieg in die 2. Liga zu öffnen, werden kaum Chancen eingeräumt.


    Zwanziger hält eine Beschränkung der Zahl der Reserveteams für eine Möglichkeit, brachte aber überraschend noch eine ganz andere Variante ins Spiel. So könnte der Profibereich wie in England eine eigene Nachwuchsrunde organisieren. "Vor ein paar Jahren war das Blödsinn, aber jetzt haben alle Bundesligisten Leistungszentren." So könnte man das Problem in der Regionalliga "von der anderen Seite" lösen. Auf einen "Königsweg" aber wollte sich auch der künftige Verbandschef noch nicht festlegen.

  • Ich gebe zu, ich verstehe es nicht.


    Wie soll denn die Begrenzung auf 12 Teams aussehen?


    Wenn schon 12 da sind, darf der 13. nicht aus der OL aufsteigen, oder wie?


    auch gut:

    Zitat

    Eine unter anderem von Osnabrück und St. Pauli geforderte eingleisige dritte Profiliga wird es als Lösung allerdings nicht geben. "Dazu verspüren wir keine große Neigung, denn die Vereine, die diese Pläne verfolgen, wollen damit nur an die Fleischtöpfe des bezahlten Fußballs", meint DFL-Präsident Werner Hackmann.


    Na logisch, wer will das nicht?

  • Zitat

    Original von NOFB
    Der eigentliche Grund für die zweiten Mannschaften in der dritten Liga ist, dass die großen DFL-Clubs eine Art Puffer zwischen sich und den restlichen Vereinen haben wollen, um ihre eigene Position zu stärken. Wenn Vereine wie St. Pauli, Osnabrück, der 1. FC Union und Düsseldorf nur noch gegen langweilige zweite Mannschaften spielen und das Fernsehen, Sponsoren und Zuschauer wegbleiben, verringert dies die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Großen angreifen können. Und so stärken die DFL-Clubs ihre eigene Position, in dem sie vorsätzlich die unteren Ligen abwerten. Da diese das Geld und damit die Macht haben, wird sich auch so bald an diesem System nichts ändern. :sad:


    Also ehrlich gesagt, habe ich solch eine Schwachsinnige Theorie überhaupt noch nicht gehört !!! Das klingt in meinen Ohren schon wieder so, als würden Fan´s von den angesprochenen Regionalliga-Vereinen wieder die Schuld bei anderen suchen, nur nicht dort, wo es angebracht wäre. Nämlich im eigenen Verein ! St.Pauli, Düsseldorf, Osnabrück und Union waren allesamt zumindest in der 2.Liga und hatten/haben auch entsprechendes Potenzial (große Fangemeinde etc.) um dort zu überleben. Dank der Unfähigkeiten im Verein stehen sie nun heute da, wo sie jetzt stehen und nicht, weil irgendwelche Verantwortlichen des DFB oder der DFL sie dort nicht haben wollten ! :nein:


    Sportlich wird die Wahrscheinlichkeit "oben anzugreifen" schon allein deshalb nicht verringert, weil ja kein Amateur-Team in die 2.Liga aufsteigen darf. Das es finanzielle Einbußen durch fehlende Zuschauer-,Werbe- und TV-Einnahmen gibt, solange man eben in der unattraktiven Regionalliga spielt, darüber sind wir uns alle einig.


    Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich bin ebenfalls dafür, die Amateur-Teams aus dem normalen Spielbetrieb zu verbannen und lieber eine Nachwuchsliga einzuführen. :ja:


    Aber wäre die DFL dafür, daß kleinere Vereine nicht mehr nach oben kommen sollen, wäre schon längst eine geschlossene 1. und 2.Bundesliga vorhanden, so wie es beim Eishockey mal war. Im Übrigen haben die kleineren Vereine sowieso keine Chance mehr, ganz nach oben zu kommen. Ab und zu wird mal ein Überraschungsteam Meister, aber auf lange Sicht ist immer Bayern oben. Wer glaubt denn ernsthaft daran, daß Bochum oder Mainz mal Meister wird ? :naja:

  • Die Zeiten ändern sich. Heute zu sagen, es wird nie ein anderer Verein als Bayern die Nr. 1 im deutschen Fußball, ist sehr kurzsichtig gedacht.



    Zitat

    St.Pauli, Düsseldorf, Osnabrück und Union waren allesamt zumindest in der 2.Liga und hatten/haben auch entsprechendes Potenzial (große Fangemeinde etc.) um dort zu überleben.


    Es gibt jede Saison 18 Mannschaften in der 2. BL. Davon müssen nunmal vier absteigen, unabhängig vom Potential, denn das haben alle, wenn sie erstmal in der 2. Liga sind.

  • Zitat

    Original von claus bombudane
    Die Zeiten ändern sich. Heute zu sagen, es wird nie ein anderer Verein als Bayern die Nr. 1 im deutschen Fußball, ist sehr kurzsichtig gedacht.


    Das mag sein, aber solange die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht, wird es so bleiben. Es sei denn, man macht bei Bayern mal so gravierende Fehler, wie zuletzt in DO :lach: ! Aber solange der Uli da ist und auch entsrechend kompetente Leute wie Rummenigge am Werk bleiben, erscheint mir das unrealistisch.


    Zitat

    St.Pauli, Düsseldorf, Osnabrück und Union waren allesamt zumindest in der 2.Liga und hatten/haben auch entsprechendes Potenzial (große Fangemeinde etc.) um dort zu überleben.


    Zitat

    Original von claus bombudane
    Es gibt jede Saison 18 Mannschaften in der 2. BL. Davon müssen nunmal vier absteigen, unabhängig vom Potential, denn das haben alle, wenn sie erstmal in der 2. Liga sind.


    Richtig ! Aber der Weg zurück in Liga 2 wird trotzdem nicht verbaut ! Sportlich aus genannten Gründen nicht. Und mit den finanziellen Einbußen müssen alle leben. D.h. im Grunde besteht unter den aufstiegsberechtigten Vereinen Chancengleichheit, mit der Ausnahme, daß die Amateur-Teams leider das Zünglein an der Waage sein könnten durch den Einsatz von Profis :sad:

  • Eine leider wohl nicht umsetzbare Idee wäre einfach alle Spiele mit Beteilugung einer 2. Mannschaft komplett zu boykottieren. Keine Heimfans, keine Gästefans!
    Da würden einige schnell merken, dass 2. Mannschaften in den "normalen" Ligen kein Schwein braucht.
    Reserverunde wie auf der Insel wäre das Optimum!

    Bizalmam az ôsi erényben
    Hiszem, hogy vélünk az Isten
    Hiszem, hogy lesz feltámadás
    Jegyezd szavam, históriás!

  • Zitat

    Original von Armeefußballer
    Also ehrlich gesagt, habe ich solch eine Schwachsinnige Theorie überhaupt noch nicht gehört !!!


    Die falschen Freunde? =)


    Zitat

    Original von Armeefußballer
    Das klingt in meinen Ohren schon wieder so, als würden Fan´s von den angesprochenen Regionalliga-Vereinen wieder die Schuld bei anderen suchen, nur nicht dort, wo es angebracht wäre.


    Sind also die von Dir genannten Vereine schuld daran, dass Fernsehstationen wie NDR wegen zu vieler Amateur-Teams die Berichterstattung von der Regio einstellen?


    Was Du wahrscheinlich nicht erkennen willst ist, dass der Abstand zwischen den kleinen und den großen Vereinen immer größer wird und es daher immer schwieriger wird trotz guter Arbeit oben anzugreifen. Derzeit wird ein neuer Grundlagenvertrag zwischen DFL und DFB ausgearbeitet. Demnach sollen mehr Einnahmen von der Nationalmannschaft in die Bundesliga fließen. Das bedeutet auch weniger Geld für die 25.974 Vereine unterhalb der Profiligen, die die Grundlage für den Fußball in Deutschland bilden.

  • Zitat

    Original von der Budapester
    Eine leider wohl nicht umsetzbare Idee wäre einfach alle Spiele mit Beteilugung einer 2. Mannschaft komplett zu boykottieren. Keine Heimfans, keine Gästefans!
    Da würden einige schnell merken, dass 2. Mannschaften in den "normalen" Ligen kein Schwein braucht.
    Reserverunde wie auf der Insel wäre das Optimum!


    warum so weit blicken. in der ddr gabs die allseits beliebte nachwuchs-oberliga. aber die kommt ja aus dem osten, also wird sowas niemals übernommen :nein:

  • Tach,


    also ich bin anbsolut :bindafür:, dass die AMA Teams aus dem "regulären" Wettkampfbetrieb verschwinden.


    Oder aber,


    wenn man mit dem Argument der Spielpraxis im Wettkampf für junge Spieler kommt, dann sollte man dies auch vertraglich durchsetzen. Zum Beispiel die Atlersgrenze auf 21/22 Jahre (U21) beschränken. Und alle Spieler, welche angenommen mindest. 10 Einsätze in der Saison im Profiteam hatten, können nicht mehr zu den AMA's zurück.


    Aber prinzipiell bin ich für eine eigene Nachwuchsliga!


    wrw Grüße - Der TOM

  • Die Proficlubs werden das verhindern nehme ich an.Die sind froh das sich die jungen Talente gegen gestandene Spieler beweisen können.Nur darum gehts denen!Lieber sollen die 18-22 jährigen von Leuten wie z.B. Feldhoff,Reichenberger oder Fink lernen,als immer gegen gleichaltrige zu spielen.


    Wird Zeit das sich die gesamten Clubs dagegen wehren!Begreife nicht was so schwer sein soll untereinander zu spielen!Müssen die nun auch selber mal einsehen.DFB und DFL sollen mal junge fähige Leute ans Werk lassen.Müssen ja nicht gleich alles ändern.

    In dieser schönen Stadt, ist kein Platz, für nullende Bullen aus Österreich !


  • Das habe ich schon längst erkannt, deshalb habe ich zuvor auch das Beispiel Bayern München als wohl ewige Nr.1 angeführt. Das ist im Grunde das selbe, nur halt auf höherem Niveau. Im unteren Bereich ist es sicher krasser. Und nochmal: Ich bin ebenfalls für eine eigene Nachwuchsliga ! Mir ist Braunschweig - BFC auch lieber als Hertha/A. - Wolfsburg/A.

  • Zitat

    Original von Armeefußballer
    Das klingt in meinen Ohren schon wieder so, als würden Fan´s von den angesprochenen Regionalliga-Vereinen wieder die Schuld bei anderen suchen, nur nicht dort, wo es angebracht wäre. Nämlich im eigenen Verein ! St.Pauli, Düsseldorf, Osnabrück und Union waren allesamt zumindest in der 2.Liga und hatten/haben auch entsprechendes Potenzial (große Fangemeinde etc.) um dort zu überleben. Dank der Unfähigkeiten im Verein stehen sie nun heute da, wo sie jetzt stehen und nicht, weil irgendwelche Verantwortlichen des DFB oder der DFL sie dort nicht haben wollten ! :nein:


    Sorry, aber das Potenzial, in der 1. oder 2. Bundesliga zu kicken haben in Deutschland wohl annähernd 100 Vereine.
    Da der DFB aber die Bundesligen von 38 Vereinen vor der Wiedervereinigung auf 36 nach der Wiedervereinigung reduziert hat, müssen die anderen Vereine mit Potenzial ja auch irgendwo kicken. Und zwar in einer Liga, in der man überlebensfähig ist.
    Deutschland hing dem Rest Europas schon immer hinterher, was die Einführung eines professionellen Ligasystems betrifft.


    Auch hier ein Vergleich zu England:
    Dort spielen die besten 114 Teams bis zur 5. Liga landesweit, erst ab Liga 6 wird in Nord und Süd geteilt.
    Offiziell 92 Profiteams für eine Bevölkerung von etwa 55 Millionen.
    In Deutschland 36 Teams für 80 Millionen Leute.


    Das heißt: Große Teile der Bevölkerung werden einfach vom Live-Profifußball ausgeschlossen, es sei denn, man zählt Premiere als Live...


    In fast jeder englischen Stadthaben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, Profifußball vor der Haustür zu sehen. Derzeit zahlen Kinder bei vielen Vereinen nur 1 Pfund. Auch das ist Nachwuchsförderung, die es in Deutschland gar nicht gibt.

  • Naja, in England ist das alles sicher sehr attraktiv geregelt. Nicht umsonst sind selbst in der 4.Liga dort relativ hohe Zuschauerzahlen zu verzeichnen. Aber ob das so 1:1 auf Deutschland übertragbar ist ??? :naja:
    Es ist wie immer eine Frage des Geldes. Woher soll das denn auch kommen ? Sponsoren werden auch nicht immer mehr, vor allem mit dem Hintergrund der jetzigen Probleme, die wir in Deutschland haben. TV-Gelder sind auch eher rückgängig. Und nun versuche mal weniger Geld unter noch mehr Profivereine zu verteilen...


    Was mich eben an NOFB´s Aussage gestört hat, war die Darstellung, als würden die Proficlubs die Regionalliga mit ihren AMA´s unterwandern, NUR um solche Vereine wie Osnabrück o. Union kaputt zu machen. Der Aufstieg ist für solche Vereine immernoch möglich =)
    Und außerdem, mal angenommen, es wäre wirklich so - man müßte den Gedanken mal zu Ende bringen: Irgendwann sind z.B. 16 AMA-Teams in der Regionalliga Nord und die beiden übrig gebliebenen "echten" Klubs müßten zwangsaufsteigen :rofl: ! Spaß beiseite: Ich denke mal, irgendwann würde es selbst den Profi-Vereinen zu bunt werden, wenn zu viele AMA-Teams in der Regionalliga mitspielen. Denn was hat das dann noch für einen Sinn für BEIDE Seiten. Spätestens dann würde man sich Gedanken über eine Nachwuchliga machen.


    Übrigens wäre ein Ausschluß der AMA´s auch für mich als FCV-Fan von Vorteil. Möglichweise könnten wir dann endlich wieder ständig in der Oberliga spielen, weil alles nach oben aufrückt. :ja:

  • Zitat

    Original von Armeefußballer
    Was mich eben an NOFB´s Aussage gestört hat, war die Darstellung, als würden die Proficlubs die Regionalliga mit ihren AMA´s unterwandern, NUR um solche Vereine wie Osnabrück o. Union kaputt zu machen.


    Wenn Du es richtig gelesen hättest, hättest Du mitbekommen das ich nie behauptet habe das die Großen die Kleinen kaputt machen wollen. Diese wollen meiner Meinung nach nur die Kleinen behindern um zu verhindern dass diese ihre eigene Position angreifen. In der ersten Bundesliga spielen fast nur noch Wirtschaftsunternehmen, die auch wie normale Wirtschaftsunternehmen ticken und dazu gehört eben auch mögliche Konkurrenz mit allen Mitteln von sich fernzuhalten. Da diese auch bei der DFL und dem DFB das Sagen haben entsteht ein Interessenskonflikt. Denn so können Entscheidungen getroffen werden, die die eigene Position sichern.


    Ausweg wäre das zum Einen Mitglieder und Vertreter der 36 Profi-Klubs keine Ämter bei der DFL und dem DFB einnehmen dürfen und zum Zweiten eine Liga für zweite Mannschaften. In Berlin gibt es einen Pokal für erste Mannschaften, einen für zweite Mannschaften und einen für dritte und vierte Mannschaften. Im Ligasystem spielen erste und zweite Mannschaften zusammen und es gibt ein System für dritte und vierte Mannschaften. Es sollte also ohne Probleme möglich sein ein eigenes System für zweite Mannschaften aufzubauen oder man könnte die zweiten Mannschaften mit in das System der dritten und vierten Mannschaften packen. Dieses dann für alle Bundesländer und darüber steht dann die B-Bundesliga.


    Wenn man sich mit Vorstandsmitgliedern unterhält, würden fast alle die zweiten Mannschaften so schnell wie möglich aus der Liga kicken, um endlich besser planen zu können. Nur leider trauen sich nur wenige wegen möglichen Konflikten mit dem Verband ihre Meinung in der Öffentlichkeit zu äußern. Bestes Beispiel die NOFV-Verbandstage, bei denen immer wieder nur Ingo Kahlisch (Optik Rathenow) für die kleinen Vereine eintritt.