Markkleeberg
- Riesa 3:0 (1:0)
Nachdem mich Standuhr etwas unter Druck gesetzt hatte
, setzte ich alle
Hebel in Gang, um in Markkleeberg dabei zu sein. So konnte ich meine Familie
von einem Ausflug an den Cospudener See überzeugen. Das Wetter spielte auch
noch mit und wir Männer konnten uns zum keinen km entfernten Auswärtsspiel
absetzen. Wären wir mal lieber am See geblieben und hätten die Sonne genossen.
Etwa 100 weitere Stahlfans hatten die Fahrt angetreten. Das Spiel begann und
nach wenigen Minuten fühlte ich mich an die erste Spielhälfte in Chemnitz
(ebenfalls ein Sonntagsspiel bei bestem Wetter) erinnert. Riesa zwar mit mehr
Ballbesitz, aber die Gastgeber waren spritziger und spielten sich im Gegensatz
zu Stahl zwingende Chancen heraus. Eine dieser Chancen führte zum 1:0. Ein
langer Ball nach vorn, Hesse kommt nicht aus dem Tor und der durchbrechende
Stürmer erreicht den Ball eher als der Abwehrspieler und kann einnetzen. Danach
wurde Stahl zwingender. Dickste Chance war ein Kopfball von Magulla, der auf
der Linie abgewehrt wurde. Doch es blieb bis zur Pause beim 1:0. Nicht schlimm,
dachte man noch. Kam doch nach dem Pausenwechsel wieder wie in Chemnitz Fricke und
sollte für neuen Schwung sorgen. Leider klappte das diesmal nicht so gut. Riesa
weiterhin mit mehr Ballbesitz, aber die Gastgeber machen das 2:0. Danach
wechselte sich mal wieder der Trainer selbst ein. Viele Bälle wurden nun lang auf
ihn nach vorn geschlagen und gingen verloren. Bei einer Serie von Eckbällen
hatte Stahl noch 2 dicke Chancen, einmal rettete der Torhüter und ein Kopfball
ging knapp drüber. Nach einem weiteren Konter fiel das 3:0 und die Messen waren
gelesen. Bedient fuhren wir nach dem
Abpfiff wieder zum Cosi und konnten dort wenigstens noch einen schönen Sonnenuntergang anschauen. 