Landesliga Sachsen 2021/22

  • heute nur kurz, weil ich immer noch stinksauer bin:cursing:

    wenn ich Standuhr seinen Bericht lese, kommt mir der Verdacht, dass unsere Schieris wohl qualitätsmäßig unverhältnismäßig in der Coronapause abgebaut haben.

    In Niesky ca. die 88. Spielminute, Kamenz führt und die meisten Einheimischen haben das Ding abgehakt. Der Brasilianer Miguel R. geht zum Einwurf und wird sowas von rassistisch beleidigt, dass er das Spielfeld unter Tränen verlassen will. Ellenlange Unterbrechung, die Nieskyer Spieler entschuldigen sich bei Ihm für die Irren draußen, die weiter Show machen.

    Der Stadionsprecher schaltet sich ein: das doch diese rassistischen Rufe unterbleiben sollen, weil "das heutzutage alles auf die Goldwaage gelegt wird" hä? geht's noch?

    Schieri M. Gläser war offensichtlich der gleichen Meinung und hatte nicht die "Eier" das Spiel abzubrechen!!! Offensichtlich fehlen beim SFV dazu Richtlinien:verweis:

    Der Geck hängt draußen als schweigendes Schild am Kassenhäuschen: "wir sind gegen Rassismus jedweglicher Art- oder so ähnlich" schönen Sonntag noch:rotekarte:

  • Also, zunächst die Bemerkung zum Vorbericht: auf der facebook-Seite von Eintracht Niesky steht ein ellenlanger Spielbericht, bei dem vor allem die einseitige Regelauslegung von Herrn Gläser zugunsten der Gäste aus Kamenz in jedem zweiten Satz angesprochen wird, aber kein Buchstabe zu den hier von Saxsophon geschilderten Vorkommnissen in der Schlussphase. Ich gebe hier keine Wertungen ab, aber das ging offenbar deutlich über die eine dumme Bemerkung hinaus, die mal im Eifer des Gefechts fällt. Naja, einige können halt vor Benutzung des Mundwerks ihr Gehirn nicht einschalten, weil dieses einfach nicht vorhanden ist...


    Damit zu meinem gestrigen Spiel. Wer den Bericht vom Pokalspiel zwischen IFA Chemnitz und der SG Taucha vor zwei Wochen aufmerksam gelesen hat, fand da folgende Sätze:

    "Bei den Gästen stürmte Maaz Abdelrahim mit der Nummer 11, einem enormen Laufpensum und großer Einsatzbereitschaft. Der Ball war nicht immer sein Freund, aber er versuchte es unverzagt weiter. Er traf Latte und Pfosten, legte auch für seine Mitspieler auf. Allein ein Treffer oder auch eine direkte Torvorlage wollten ihm nicht gelingen. Heute spielte das letztlich keine entscheidende Rolle - aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass er beim Punktspiel gegen Copitz in vierzehn Tagen jemandem Kopfzerbrechen bereiten wird: entweder seinem Trainer oder dem Gästeanhang..."

    Um es vorwegzunehmen: er war der mit Abstand auffälligste Spieler auf dem Rasen und bereitete sowohl dem Gästeanhang (mit seinen Dribblings) als auch seinem Trainer (mit seiner Torausbeute) permanent Kopfzerbrechen, solange er auf dem Platz stand.


    Das Endergebnis SG Taucha - VfL Pirna-Copitz 2 : 0 (1:0) ist somit auch sein Verdienst.


    Tore durch Hamin Park (13.) und Al Abri (77.)


    75 zahlende Zuschauer lt. fussball.de, durchgezählt etwa 100. Darunter 13 enttäuschte Gäste gesichtet.


    Schiri Kaminski ließ das Spiel laufen, wollte wohl ohne Karte durchkommen, bis es kurz vor Schluss Kai Kemter erwischte.


    Beim VfL fehlten Frank Paulus auf der Trainerbank und Routinier Ronald Wolf im Abwehrzentrum.


    Zum Spiel könnte ich jetzt vieles schreiben - kann es aber auch bei der Bemerkung belassen, dass die SG Taucha die klar bessere Mannschaft war und der VfL mit dem 0:2 am Ende gut bedient war.

    Nach der ersten Abtastphase übernahmen die "Gelben" das Kommando und gaben es nie wieder so richtig ab. Zum ersten Mal tanzte Abdurahim in der 13. Minute auf der linken Seite durch den Strafraum, ließ mehrere Gegenspieler stehen und flankte von der Grundlinie nach innen, wo Park nur noch einzunetzen brauchte. Ein paar Minuten später das ganze von der rechten Seite in den Strafraum hinein, er umkurvte Torhüter Schuster und schob den Ball - zur Torlinie, wo ihn Nico Wermann noch herausschlagen konnte. Die nächste Großchance hatte er dann wieder von der linken Seite, ein eigener Treffer wollte ihm aber nicht gelingen. Auffällig vor allem die Schnelligkeitsvorteile der Gastgeber. Das könnte richtig interessant werden, wenn Taucha kommende Woche auf die körperlich robuste Abwehr von Radebeul trifft...

    Da es nach einer guten halben Stunde immer noch 1:0 stand und nicht 2:0 oder 3:0, konnten wir also weiterhin hoffen. Es folgten vor der Pause die besten zehn Copitzer Minuten mit zwei schönen Angriffszügen, die aber nicht zum erhofften Erfolg führten. Auffälligster Akteur beim VfL war während der ganzen 90 Minuten John Henschel, der aber oft allein auf weiter Flur stand und sich in der zweiten Hälfte die Bälle dann teilweise von hinten holte.

    Nach dem Wechsel zunächst eine eher zähe Fortsetzung. Schon nach wenigen Minuten musste Abdurahim nach einem Foul von Reck verletzt vom Platz - es war kein böses Foul, er ist wohl unglücklich gefallen. Die Zuschauer forderten natürlich die gelbe Karte. Wenige Minuten später musste auch Reck verletzt runter, der erstmals wieder in der Anfangsformation stand.

    Auch nachdem beide Seiten mehrfach gewechselt hatten, wurde Copitz offensiv nicht präsenter. Einzig einen guten Schuss von Uhlir knapp links am Gehäuse vorbei habe ich mir notiert. Dagegen hatten die Gastgeber bis zum Schlusspfiff noch vier, fünf Torchancen, von denen der gerade eingewechselte Al Abri eine zum hochverdienten 2:0 nutzte. Ich war heilfroh, als nach 93 Minuten der Schlusspfiff kam, ohne dass das Torverhältnis des VfL dauerhaften Schaden genommen hat.


    Mund abwischen, kommende Woche geht es weiter! Planen kannst du in dieser Liga ohnehin nichts...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • FSV Neusalza Spremberg – FC Lößnitz 0 : 2 ( 0 : 0 )


    Aus unterschiedlichen Gründen begann Trainer Enrico Kuntke ohne sechs Spieler die beim Auswärtsspiel in Riesa noch gespielt hatten. Das wurde von der Mannschaft nicht kompensiert und konnte so wohl auch nie gut gehen. Neusalza spielte zwar gefällig mit, konnte sich aber keine Chancen erarbeiten. Ihre erste Möglichkeit hatten sie nach der Einwechslung ihres Topstürmers Kamil Kurianowicz nach reichlich 60 min. Nach weiteren Wechseln wurde ihr Spiel zwar gefälliger, aber den Eindruck, daß sie hier noch was holen bekam man nicht. Im Gegenteil.... Neusalza konnte sich bei seinem Torhüter bedanken, daß die Niederlage nicht noch deutlicher wurde.

    Lößnitz bestimmte das Spiel und spielte sich bis zu ihrem ersten Tor (61.min.) ein Chancenplus von 0:7 heraus. Einzig ihre Chancenverwertung müssen sie sich ankreiden lassen, am hochverdienten Auswärtssieg änderte aber auch die nix.

    Das Schiriteam um Marco Kneusel mit einer souveränen Leistung....sehr gut. Erwähnenswert, zwei Handspielentscheidungen im Neusalzaer Strafraum, wo er sich beide Male gegen einen Elfer für die Gäste entschied....hier hätte ich den zweiten für Lößnitz gegeben. ;)

    :halloatall:

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/DiscoverTunisiacom/videos/jerusalema-sidi-bousaid-/333552854726905/

  • Also wenn man Stuju seinen Worten folgt, scheint da eine gewisse Skepsis gegenüber dem neuen Trainer zu sein.

    Vorsichtig ausgedrückt schon. ;)

    Zumindest an der gestrigen Niederlage hat er m.E. seinen Anteil.

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

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  • Novemberwetter im August, groundhopper in Copitz, jede Menge verrückter Ergebnisse, bis morgen eine ungeschlagene Mannschaft als Tabellenvorletzter - die aktuelle Saison ist unterhaltsam, aber nicht gerade nervenschonend.


    VfL Pirna-Copitz - Blau Weiß Leipzig 1 : 1 (1:1)


    0:1/ 15. Kowol. 1:1/34. Wermann - jeweils per Kopf nach Eckball


    Etwa 100 Zuschauer, darunter ein paar Gäste und acht groundhopper aus Wernigerode


    Schiri Runge pfiff eher zuwenig als zuviel, ließ das Spiel laufen. Gute Leistung!


    Der VfL wieder mit einigen Umstellungen. Erstmals im heute weißen Trikot Tom Blazek mit der 16, über den ich mir noch ein paar Erkundigungen einholen muss. Speziell in der zweiten Halbzeit mit einigen sehenswerten Aktionen auf der linken Seite.


    Wie schon gegen Wilsdruff eine eher schwerfällige erste VfL-Hälfte, trotz früher Uhlir-Chance. Die Leipziger standen hoch, störten früh und ließen das Leder bei Ballbesitz flüssig durch ihre Reihen laufen. Die Führung nach dem dritten Eckball verdient - aber wie dieser Eckball zustande kam, sollte Trainer Paulus ernsthaft besprechen...

    In der Folgezeit musste man durchaus Schlimmeres befürchten, wobei die Leipziger bei ihrer Spielerei manchmal den Zug zum Tor vermissen ließen. Wie schon gegen Wilsdruff brachte die erste Copitzer Ecke das erste Tor. Johnny Henschels Ecke von links köpfte Nico Wermann an den langen Innenpfosten, von wo aus er ins Tor trudelte. Dieser Pfosten hat sich damit bereits zum zweiten Mal in dieser Saison das Prädikat "Heimpfosten" verdient!:)

    Mit diesem für den VfL schmeichelhaften Resultat ging es in die Kabinen. Von dort kamen die Gastgeber früher und entschlossener zurück, es ging jetzt Richtung Kiosk und der Regen ließ deutlich nach. Vor allem Johnny Henschel wirbelte in der gegnerischen Hälfte, wie er wollte. Aber auch die anderen Spieler waren in den Zweikämpfen nun wesentlich präsenter als vor der Pause.

    Etwa in der 52. Minute wurde Henschel schön von Philipp Kötzsch in Szene gesetzt, umkurvte zwei Gegenspieler und schob den Ball unter dem Keeper hindurch Richtung Torlinie. Warum das Leder diese nicht überschritten hat, ist nach wie vor rätselhaft. Diese Aktion läutete eine fast halbstündige Drangphase des VfL ein, in der die Gäste kaum einmal über die Mittellinie kamen, geschweige denn in die Nähe des Copitzer Strafraums. Was allein fehlte, war ein weiterer Treffer! Die Krönung etwa in der 70. Minute, als sich Johnny Henschel zum x-ten Male durchsetzte und seine Flanke an die Latte geköpft wurde (kann jetzt nicht genau sagen, von wem). Den Abpraller wollte ein Abwehrspieler zur Ecke klären und traf dabei gleich noch mal die eigene Latte. Dies war der Höhepunkt des VfL-Sturmlaufs, der danach aber wieder abebbte. Zum einen hat der große Aufwand auf dem tiefer werdenden Boden Kraft gekostet und zum anderen hatte ich den Eindruck, dass die zahlreichen Wechsel bei den Gästen eher fruchteten. Trotzdem blieb der VfL bis zum Schluss bemüht - ab der 80. Minute musste aber wieder verstärkt nach hinten aufgepasst werden. Gegen Ende wurden den Gästen dann noch ein paar Freistöße zugesprochen und in der 92. Minute tauchte dann plötzlich ein Spieler frei vor Franz Schuster auf, der in diesem Moment den Punkt rettete! Eine Niederlage wäre nach dieser zweiten Hälfte wahrlich unverdient gewesen, aber wer hätte danach gefragt?

    So blieb es beim 1:1 und in der Tabelle liegt der VfL mit nun vier Punkten irgendwo im Bereich um den ominösen zehnten Platz. Prognosen sind in dieser Liga nahezu unmöglich. Jetzt gehts zum Pokal ins Vogtland und anschließend sollte in Striesen ein "Dreier" geholt werden, quasi als "Revanche" für unsere beiden Pokalniederlagen dort in den letzten Jahren.


    Als ich kurz nach 13 Uhr in den Bus nach Copitz stieg, saß dort eine Gruppe lustiger Männer, die auf ihren Geräten wohl "google maps" bedienten. Schnell wurde festgestellt, dass man das gleiche Ziel hatte, so dass "google maps" unnötig wurde. Um es kurz zu machen: die Gruppe aus Wernigerode hielt sich größtenteils im regengeschützten Zelt auf (von wo aus sie in beiden Halbzeiten das Spiel meist vor sich hatten), machten Stimmung, sorgten für Rekordumsätze am Bierstand und nach Spielschluss gab es Gruppenfotos mit unserer Mannschaft. Jungs, ihr dürft gern wiederkommen! Allerdings weiß ich natürlich, dass groundhopper jede Woche woanders unterwegs sind. Vielleicht trifft man sich aber doch zweimal im Leben...


    Ich bin morgen natürlich bei Dynamo, was derzeit richtig Spaß macht. Dann werde ich in der kommenden Woche bei optimalem Verlauf selbst drei neue grounds holen, der Pokal machts möglich! Allerdings gibt es da die beiden großen Unbekannten namens "Corona" und "Bahnstreik", die langfristige Planungen nahezu unmöglich machen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Ein Sieg des Willens


    BSG STAHL RIESA - FC 1910 LÖßNITZ 3:1 (0:1)


    0:1 Alexander Kramer (38.)

    1:1 Florian Ohme (61.)

    2:1 Niklas Noah Pohl (64.)

    3:1 Nic Heuer (90+5)


    Zuschauer: 154 zahlende , Bilder deuten auf 2-5 Gäste


    Herbstwetter der ultimativen Art, mit Regenschauern schon den ganzen Tag und dem Übelsten eine halbe Stunde vor Anpfiff, kosteten sicherlich reichlich Zuschauer, aber früher hieß das STAHLWETTER,so mal als Hinweis fürs nächste Mal. 😉 Der Besuch hätte sich echt gelohnt.

    Gestern zu Gast, der FC Lössnitz, immer für einen vorderen Platz in der Sachsenliga gut und mit 4 Punkten gut gestartet. Die Stahlmannschaft hat mit dem Sieg in Mittweida reichlich Selbstvertrauen getankt und auch meine Trainingseindrücke vom Mittwoch haben nicht getäuscht.

    Das Spiel begann durchaus offensiv, aber es dauerte doch bis zur 22. eh Dominic Schiring den ersten richtigen Schuss parieren musste , während 2 Minuten später ,Marvin Reinkober, einen von Gästekeeper Rosenkranz fallengelassenen Ball, im Nachschuss nicht an selbigen vorbei vorbeibringt. Ansonsten ein durchaus ansehnliches Spiel, zumindest bis zu den Strafräumen. Nach 37 Minuten Freistoß aus dem linken Halbfeld und Kramer windet sich im Strafraum um seinen Gegenspieler .... 0:1. Da war er wieder ... der Rückschlag und es hätte 4 Minuten später noch schlimmer kommen können. Es gibt halbrechts im Strafraum einen Zweikampf bei dem der Lössnitzer Stürmer fällt. Schiri schaut zum Assi, doch Thomas Kiessig entscheidet sich die Fahne unten zu lassen. Glück gehabt, denn den Elfer kann man durchaus geben. Bis zur Pause passierte dann nix mehr.

    Allgemeiner Tenor zur Pause, dass wir wesentlich besser spielen als im ersten Heimspiel, es nur im Abschluss oder dem letzten Pass fehlt und noch nix verloren ist.

    Natürlich war auch klar, dass der aufgeweichte tiefe Boden die Partie zu einer Kraftfrage werden lassen würde. Beide zunächst unverändert, doch nach 10 Minuten setzte Stahltrainer ein Zeichen und brachte Stürmer Pohl für Innenverteidiger Gillian Köhler! Fragte mich kurz, was das werden soll, aber letztendlich die richtige Maßnahme. Stahl bekam ein Übergewicht im Mittelfeld und Felix Awuku war nicht mehr allein ganz vorn. Nach ner Stunde gabs Freistoß von halbrechts in der Lössnitzer Hälfte, langer Ball an den Fünfer, wo Goalie Maximilian Rosenkranz den nassen Ball zum wiederholten Mal nicht festhalten kann. Im folgenden Gestocher ist es dann Flo Ohme, der dem Ball die entscheidende Richtung gibt(61.). Durchaus verdienter Ausgleich und Stahl wusch gleich nach. Solo von Felix an der linken Grundlinie entlang, scheitert aber aus spitzem Winkel an Rosenkranzes Beinen, doch der Ball kommt auf Umwegen wieder als Flanke von links und findet den Kopf von Pohli , der ziemlich freistehend ins lange Eck verlängert.

    Spiel gedreht und erneut ne Führung zu verteidigen. Die Gäste mühten sich auch, aber so richtig kam die Lössnitzer Offensive um Kapitän Becher und Torjäger Cedric Graf nicht in Schwung und verfing sich immer wieder in der jetzt vielbeinigen Stahlabwehr. Die Konter von Stahl waren auch nicht gerade ein Ausbund an Genauigkeit und so lebte das Spiel von der Spannung. In den letzten Minuten brachte Gästetrainer Enrico Kern noch die Grössten die auf seiner Bank saßen, aber zu ner richtigen Chance kamen sie ,auch bei den Ecken nicht. Etwas überraschend gabs 4 Minuten Nachspielzeit. Die spielte Stahl ohne Schaden herunter und den Schlusspunkt setze dann Nic Heuer, der nach einem Iggy Pass, rechts das Laufduell gg. Keeper Rosenkranz gewann und daraus eindrucksvoll aus spitzem Winkel einnetzte (90+5). Die Entscheidung und der Schlusspunkt!


    Fazit: Durchaus verdienter Sieg gg. Eines der Topteams der Liga. Natürlich hakt es im Spiel nach vorn immer noch bei den abgestimmten Laufwegen, aber die Jungs schaffen es trotzdem Chancen herauszuarbeiten und Tore zu schießen. 2x hintereinander 3 Stück und dass wo man sich, nach den Neusalzaspielen , anhören mußte wie schlecht das doch alles sei, wer da Tore schießen soll und man als Letzter hoffnungslos verloren sei 😭😭😭. Defensiv steht man ohnehin ziemlich gut, lediglich die jeweiligen 1/2 Fehler, die zu Gegentoren führen, solltet ihr noch abstellen. Gewonnen ist natürlich noch lange nix, denn wie die anderen Ergebnisse wieder zeigen, kann Jeder Jeden schlagen, Ausnahme für mich immer noch Freital! Also konzentriert weiterarbeiten und am Besten in 2 Wochen in Markranstädt gleich nachlegen. 👍


    Ach noch garnix zum Schiri 🤣.

    Jens Rohland, die Nummer 1 meiner Negativliste, piff gestern ausgezeichnet und fand eigentlich immer das richtige Maß, obwohl die äußerlichen Bedingungen wirklich schwierig waren. Bei der Strafraumsituation verlässt er sich auf auf seinen Assi, der auch besser steht und zeigt zu unserem Glück nicht auf den Punkt.

    Klasse Leistung Herr Rohland 👏👍👍. Schon das 2. Spiel hintereinander, bei dems gut lief. Da droht der Verlust, des in jahrelanger Arbeit aufgebauten ersten Platzes 😉👍.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Jetzt schreibt der Letzte der 3 Alleinunterhalter! wo sind denn die ganzen Glaskugelgucker und Skandalschreier der Vorbereitung. Ich denke, wir könnten mit Steffen und dem harten Riesaer Kern eine individuelle Gruppe erschaffen:saint:

    so- gespielt wurde auch noch: Ist das schon ein Heimfluch?


    SVE - Großenhain 0 : 1 (0:1)


    0:1/ 40. Fricke 1:1- per Kopf nach Flanke


    Etwa 100 Zuschauer, darunter ca. 10 Gäste und keine Groundhopper :D


    Die Vorzeichen des Spieles waren, bei bestem Fußballwetter (ohne Regen), klar: Großenhain wollte Pokalrevanche!





    Schiri Meisel pfiff nicht glücklich und versuchte die Härte der Gäste (vor allen gg. Rodriques) anfangs mit :gelbekarte: einzudämmen. Als das nicht wirkte, ließ er das Spiel laufen, was keine gute Entscheidung war.


    Die Männer vom Urlaubsrückkehrer Andre Kohlschütter hatten in der Vorwoche in Niesky nach großem Kampf gewonnen, allerdings saß noch die vermeidbare und unerwartete Heimniederlage gegen DD-Striesen in den Köpfen.


    die erste Hälfte war ganz komisch, als hätten die Kamenzer Spieler im Vorfeld ein Beruhigungsmittel genommen:sleeping: Ballgeschiebe- kaum Laufbereitschaft und im Mittelfeld tauchten Häfner und Schumacher völlig ab. Kärger merkte man den 14tägigen Trainingsausfall an, denn er verlor die Bälle reihenweise. Im Pokalspiel hat er die Gelben noch laufend aufgemischt, davon war am Samstag nichts zu merken. Einzig Rodriques wirbelte und forderte die Bälle, wurde allerdings immer doppelt zugestellt. Hier hatten die Gäste aus dem Hinspiel gut gelernt.

    Die Großenhainer versuchten es mit langen Bällen über ihre schnellen Außenspieler und waren dabei brandgefährlich.

    So kam es, wie es viele kommen sahen. Der bis dato eigentlich nur durch seine „Monstereinwürfe“ aufgefallene Hennig setzte sich gegen zwei Kamenzer auf dem Flügel durch und der vor dem Tor völlig allein gelassene Fricke nickte per Kopf ein. So ging es in die Pause.

    Die zweite Hälfte ging dann eigentlich los, wie die Erste endete. Die Kamenzer versuchten das Spiel zu machen und die Gäste konterten gefährlich. Dabei klappte das Muster Eingabe-Kopfball immer wieder und die rot/weißen konnten sich bei Keeper Wlodarczyk bedanken, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht schon höher in Rückstand lagen. Hier muß auch gefragt werden, was die Außenverteidiger Rettig und Wocko gespielt haben, wenn ihre Gegenspieler immer wieder zum Flanken kamen:!:

    Ab ca. der 60. Minute drehte sich das Spiel. Jetzt konnten aus der Feldüberlegenheit auch Chancen erspielt werden. Die Beste vergab allerdings Alex Schidun freistehend vorm Gästetor. Kurz zuvor hatten die Großenhainer großes Glück, als sie den Ball gerade noch vor der Linie klären konnten. So schaukelten sie den A-sieg über die lange Nachspielzeit.

  • kurzer Nachtrag zur Schiedsrichterleistung:

    ich habe obig mit Absicht nicht über die Verletzung von A. Schidun geschrieben, da ich die Situation nicht genau gesehen habe und die Entscheidung "weiterspielen" von Hr. Meisel akzeptiert habe (ca.85.).

    Da allerdings jetzt das Spielvideo auf youtube online ist, falle ich doch etwas vom Glauben ab. Wie Schieri und Assi diese offene Sohle mit Anlauf vom Großenhainer Martin Brunzel übersehen können, ist mir schleierhaft. Für mich ist das glatt:rotekarte:.

    Schidun wurde zur Behandlung ins KH gefahren. Ich hoffe, dass nichts schlimmeres passiert ist. Des weiteren hoffe ich, dass sich die Schiedsrichter mal selbst hinterfragen.:versteck:

  • Meinste die Liste hätte ich nicht gesehen? Fussball.de ist das offizielle Spielverkündigungsorgan, mit Ort Zeit und Schiedrichteransetzung, des Verbandes. Der Ticker muss mittlerweile bei Strafandrohung zwingend geführt werden. Da haben gefälligst alle Spieler mit Namen drinzustehen.

    Dass da bei Testspielen Gast oder Testspieler nicht namentlich aufgeführt werden, ist Usus und damit habe ich kein Problem, aber dass sich das Wochenlang in die Saison zieht verbreitet den Eindruck des etwas verbergen wollens. Von Zuschauerfreundlichkeit will ich erst garnicht reden.

    Da braucht mich auch keiner auf die Website eines österreichischen Franchisenehmers verweisen, deren Angaben werweißwoher stammen.

    Nicht dass ich Holger Herzberg als FuPa Sachsen irgendwas unterstellen wollte. FuPa ist ein marktwirtschaftlich ausgerichtetes Unternehmen, bei dem sich nebenbei viele Vereinsverantwortliche engagieren, das ist zwar schön fur die Fans ist, aber auch nichts offizielles.

  • Meinste die Liste hätte ich nicht gesehen? Fussball.de ist das offizielle Spielverkündigungsorgan, mit Ort Zeit und Schiedrichteransetzung, des Verbandes. Der Ticker muss mittlerweile bei Strafandrohung zwingend geführt werden. Da haben gefälligst alle Spieler mit Namen drinzustehen.

    Dass da bei Testspielen Gast oder Testspieler nicht namentlich aufgeführt werden, ist Usus und damit habe ich kein Problem, aber dass sich das Wochenlang in die Saison zieht verbreitet den Eindruck des etwas verbergen wollens. Von Zuschauerfreundlichkeit will ich erst garnicht reden.

    Da braucht mich auch keiner auf die Website eines österreichischen Franchisenehmers verweisen, deren Angaben werweißwoher stammen.

    Nicht dass ich Holger Herzberg als FuPa Sachsen irgendwas unterstellen wollte. FuPa ist ein marktwirtschaftlich ausgerichtetes Unternehmen, bei dem sich nebenbei viele Vereinsverantwortliche engagieren, das ist zwar schön fur die Fans ist, aber auch nichts offizielles.

    Sorry, wusste ja nicht das du so genervt davon bist 8o8o8o8o

    Ich werde mich bessern ;);)smile-squared

  • Schon ok 😉, du kannst ja nix dafür.

    Aber es reißt ein. Gestern beim Pokalspiel Gröditz - Glauchau auch wieder die Gäste. Auf Spielberichtsbogen standen die Namen ja auch und obwohl ich die Namen weiß, bleiben die Torschützen im Bericht im Pokalthread unbenannt.

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