Landesliga Sachsen 2019/20

  • Auch am Wochenende sind in der Landesliga wieder ein paar interessante Partien dabei. Das Derby in Riesa gegen Großenhain wird einige Zuschauer anlocken. Auch VfL Pirna-Copitz 07 gegen FSV Budissa Bautzen ist ein klangvolles Duell. Das letzte Punktspiel der beiden ist fast 15 Jahre her. Und dann noch das Spitzenspiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten - zweischen Lößnitz und dem FSV 1990 Neusalza-Spremberg. Eröffnen wird den 3. Spieltag heute Abend aber die Eintracht aus Niesky gegen den Aufsteiger FC Blau-Weiß Leipzig :thumbup:

  • Eine sehr "auswärtslastige" Saison. Niesky verliert kurz vor Schluss mit 0:1 gegen BW Leipzig und findet sich damit erst mal in ungemütlichen Tabellenregionen wieder.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Meinen Tagesbericht vom hoffentlich letzten Hitzetag des Kalenderjahres 2019 beginne ich mal mit einem Riesenkompliment an alle, die heute in der prallen Sonne aktiv waren - egal, ob nun auf dem Fußballplatz, drumherum oder bei irgendeiner anderen Tätigkeit, beruflich oder privat. Ich selber habe heute dreimal geduscht - das liegt unter anderem daran, dass ich zwar nicht aus Pirna rausgekommen bin, hier aber sehr viel fußläufig unterwegs war plus vier Stunden im "Willy", die ich größtenteils in der prallen Sonne verbracht habe (heute aber mit Kopfbedeckung, obwohl ich meine Dynamokappe zwischendurch am liebsten weggeworfen hätte). Etwas schattiger und torreicher wäre es im RHS gewesen, aber am Ende konnte ich einen Sieg bejubeln:


    VfL Pirna-Copitz - FSV Budissa Bautzen 1 : 0 (1:0).


    Tor durch Basti Scholz (28.). Vorarbeit Johnny Henschel mit der ersten Ecke von rechts, Stefan Höer köpft Richtung Tor, wo ihn der Keeper fast schon sicher hat. Aber der Ball trudelt auf der Linie. Basti Scholz reagiert am schnellsten und befördert ihn mit der Hacke über die Linie (so erzählte er es später, von weitem sah das irgendwie "reingewurstelt" aus).


    Kurz vorm Spiel kaum Zuschauer, die Badeseen sind nah. Aber es kamen doch noch einige, ich habe Mitte der ersten Halbzeit 130 bis 140 gezählt. Mittendrin etwa 30 bis 40 Gäste.


    Schiri Christopher Fiebig ersetzte kurzfristig Poul Kaminski. Er ließ viel Körpereinsatz laufen, dadurch wenig Unterbrechungen. Die etwas erfahreneren Zweikämpfer auf Copitzer Seite kamen mit dieser Linie besser zurecht. Je eine gelbe Karte.


    Vorspiel eins: Die B-Junioren gewannen gegen Stahl Riesa mit 2:0 (hier war sammy anwesend, der dann zur Spätschicht musste).

    Vorspiel zwei; die zweite Mannschaft verlor gegen Meißen mit 1:3 (hier war ich anwesend, Kurzbericht im entsprechenden Fred).

    Vorspiel drei (indirekt) via smartphone zeigte wieder mal, wie unberechenbar der Fußball doch ist. Wäre ich da live dabei gewesen, hätte erhöhtes Herzinfarktrisiko bestanden! Motto: drei Tore, ein Punkt. In Copitz zum Hauptgang hieß es dann: ein Tor, drei Punkte! Da Fußball nun mal ein Ergebnissport ist, gefällt mir die letzte Variante auf Dauer natürlich besser.


    Ron Wochnik brach sich in der Woche einen Finger und konnte somit nicht auflaufen. Landesligadebüt also für den jungen Franz Schuster, ansonsten begann der VfL wie in Großenhain. Franz bekam gleich in den ersten Minuten ein paar Bälle als Aufgabe und war damit ganz schnell drin im Spiel. Am Ende kann ich nur zu einer astreinen und erstaunlich abgeklärten Leistung gratulieren!

    Copitz in lila und zunächst Richtung Kiosk, Bautzen in weiß. Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die bis zum Strafraum oft gut durchkombinierten, dann aber nicht weiterkamen. Etwa ab der 15. Minute kam der VfL besser ins Spiel, der Führungstreffer deutete sich aber keineswegs an. Nahezu zeitgleich musste Richi Scykalka angeschlagen runter, für ihn kam Martin Schmidt in die Partie. Die größte Gästechance vor der Pause hatte ein Copitzer Abwehrspieler, der einen Freistoß per Kopf Richtung eigenes Tor verlängerte. Franz Schuster lenkte den Ball an die Lattenoberkante. Es blieb beim 1:0 zum Pausengetränk.

    Mit den Ex-Copitzern Kärger und Fischer hatte ich vorm Spiel kurz geschwätzt. Kärgi kam ab der Halbzeitpause zu seinem ersten Einsatz für Budissa, konnte jedoch noch keine Akzente setzen. Fischer wurde später im Doppelwechsel zusammen mit Trainersohn Henschel ins Spiel gebracht.

    Die erste Viertelstunde nach dem Wechsel spulte der VfL recht souverän herunter, Stefan Höer hatte nach Vorarbeit über links dann die große Chance zum 2:0. Das blieb jedoch bis auf zwei, drei nicht zu Ende gespielte Konter die letzte Gelegenheit für den VfL Denn Budissa blies nun zur "Operation Ausgleichstreffer" und verlagerte den größten Teil des Spiels in die gegnerische Hälfte. Ich hatte das Geschehen also meistens direkt vor mir. Garniert war das ganze mit vielen, immer sportlich ausgetragenen Zweikämpfen, bei denen die erfahrenen Kämpen wie Prentki oft ihre ganze Routine gegen einige "junge Hüpfer" von Budissa zur Geltung brachten. Überhaupt war die Einsatzbereitschaft vorbildlich, auch die später eingewechselten Kaiser und Kemter fügten sich da nahtlos ein. Wenn es doch mal Lücken gab, hatte der VfL noch zwei Faktoren auf seiner Seite: erstens agierte Budissa bei einigen Überzahlsituationen zu umständlich und zweitens stand ganz hinten ein umsichtiger Franz Schuster, der im Tor und im Strafraum gleichermaßen sicher wirkte. Der Sieg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aber seine Leistung war das Sahnehäubchen darauf!

    Nach drei Minuten Extrazeit war der Sieg unter Dach und Fach, der Jubel riesig. Ob verdient oder nicht, sollen andere entscheiden. Budissa erspielte sich trotz optischer Überlegenheit nur relativ wenige wirkliche Torchancen und nutzte diese nicht. Die Mannschaft enttäuschte nicht, aber es fehlte die letzte Entschlossenheit, sowohl vorm gegnerischen Tor als auch in der Zweikampfführung. Vielleicht war das heutige Spiel auch ganz hilfreich, um sich in der Liga zurechtzufinden. Fakt ist, dass Budissa bei der individuellen Klasse seines Kaders eine gute Rolle in dieser Saison spielen wird. Ein paar Tore sollten es gleich nächste Woche zum Pokalspiel ein paar Kilometer elbabwärts schon werden!


    Habe jetzt drei Ligaspiele gesehen. Die vier daran beteiligten Mannschaften (Copitz, Mittweida, Großenhain, Bautzen) werden alle mit dem Abstieg nichts zu tun haben und in der oberen Tabellenhälfte oder zumindest im sicheren Mittelfeld landen. Es ist schon kurios, dass alle drei Spiele von der Mannschaft mit deutlich weniger Ballbesitz gewonnen wurden. Ausschlaggebend für die bisherigen Ergebnisse wohl auch das energische Zweikampfverhalten von Mittweida im ersten Spiel, während sich der VfL nach seinen Abwehrproblemen im Pokal und eben gegen Mittweida gerade hinten mächtig steigerte und seinerseits im Zweikampfverhalten einen Zahn zulegte. Letztlich entschieden Nuancen, und alle drei Partien hätten auch anders ausgehen können.


    Nachspiel: die Halle auf dem Sonnenstein war gefühlt noch wärmer als der Glutofen WTS. Neben einigen Zuschauern des Nachmittags war auch fast die komplette VfL-Mannschaft anwesend und erfreute sich an einem 23:16-Erfolg der Lok-Handballer gegen die Gäste aus Aschersleben. In einem zeitweise ziemlich hektischen Spiel überzeugten die Eisenbahner vor allem defensiv. Hier lief parallel übrigens eine Veranstaltung in Berlin-Köpenick mit überraschendem Ausgang auf fast allen smartphones.


    Vorschau: für Copitz geht es nun zweimal Richtung Leipzig. Eine Unterschätzung des Pokalgegners Bad Lausick verbietet sich von selbst. Erstens kam vor genau einem Jahr das "Aus" in Striesen und zweitens führt Bad Lausick gerade mit neun Punkten die Landesklasse Nord an. Ich freue mich auf einen neuen ground und natürlich auf die nächste Pokalrunde! Eine Woche später befürchte ich "the same procedure as every year", wenn der VfL im Zentralsportpark aufkreuzt, wo ich seit 2008 auf einen Sieg warte. Aber die Kickers schwächeln derzeit - die Chancen scheinen günstig zu stehen, diesmal eben nicht wie "every year" die Punkte dort abzugeben!


    Achso, der MDR-Text 252 mit drei Fehlern in drei Spieltagen. Wenn ich das mal auf die Saison hochrechne...

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    Nick Hornby

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  • Das Ende der Serie


    Stahl Riesa - Grossenhainer FV 1:3 (0:1)


    0:1 Martin Brunzel (22.)

    0:2 Torsten Marx (53.)

    0:3 Torsten Marx (55.)

    1:3 Paul Jan Hagen (80.)


    Zuschauer: 325, absolut enttäuschend aber bei der Hitze, einem Dynamo Heimspiel und dem angekündigten Sicherheitszuschlag wohl das realistische Potential an Interessierten.

    In der 2. Hälfte erschienen dann noch 20 eher jugendliche Dynamo Fans aus Grossenhain, gekleidet in umgedrehten Dynamo Shirts. Erst eher uninteressant, bis sie sich die Fahne über den Kopf zogen. Das war das Zeichen für die Schritt einzugreifen und fortan war Ruhe.


    Ruhe war ohnehin eher das Motto auf dem Platz und den Rängen. Infernalische Hitze brachte alle zum Schwitzen, der arme Ex Co Trainer Enno Rühle neben mir erwartet die angekündigte Abkühlung sehnlichst.

    Die Spieler ließen es auch erst mal langsam angehen, aber erst nachdem sie nach 45 Sekunden die erste Chance hatten. Stahl mit einem harmlosen Schuss durch Toni Borschke, während ansonsten die Gäste mit ihren erfahrenen Spielern das Spiel gestalteten. In der 22. dann eine Schlafeinlage. Einwurf Grossenhain von Rechts, Kopfballverlängerung an die Strafraumgrenze, wo Martin Brunzel mutterseelenallein steht und den Ball durch Freund und Feind versenkt. Bis zur Halbzeit passierte auf Stahlseite nicht mehr viel und die wenigen Möglichkeiten der Gäste endeten bei diesmal starken Alex Goldhammer.

    Da es nur ein Gegentor war, blieb die Hoffnung, dass wir das Derby wieder drehen können. Die erste Chance hatte Philipp Schröter nach einem Abwehrfehler, doch er zielte zu hoch! So kam es 5 Minuten später doppelt bitter. Erst Freistoß mittig 30 Meter vorm Tor, kurz auf die rechte Seite gespielt, unbedrängte Flanke und am langen Pfosten stehen 2 Grossenhainer frei. Torsten Marx köpft ein und 2 Minuten später verwandelt er einen Freistoß aus ca. 22 Metern direkt. Damit war das Spiel entschieden, jedoch gaben sich die Stahler nicht auf, wie letzte Woche in Mittweida.


    Geht gleich weiter!

  • Weiter immer weiter...

    Sie versuchten die Gäste unter Druck zu setzen, jedoch ließen wie so oft der letzte Pass oder die Flanke zu wünschen übrig. Immerhin schafften sie noch das erste Saisontor. Philipp Schröter setze sich rechts durch, flankte an den Sechzehner, Paul Jan an den Pfosten und der Ball springt wieder in seinen weiteren Laufweg. Da noch 10 Minuten zu spielen waren, kam noch mal Hoffnung auf, jedoch brachten die routinierten Gäste das Spiel sicher über die Bühne.

    Somit gewannen sie nach 4 Niederlagen, seit ihrem Aufstieg, zu ersten Mal ein Derby und das verdient.

    Der von mir oft gescholtene Schiri Martin Wadewitz pfiff unauffällig, hatte auch nicht nicht viel zu tun, nur in der Schlussphase wurde er etwas konfus und die beiden gelben Karten eher unnötig.


    Fazit: Tabellenletzter!

    Aber He, wir haben das 1. Saisontor geschossen!

    Ok, zumindest sah es spielerisch besser aus als letzten Sonntag in Mittweida und es wurde gekämpft bis zum Schluss. Leider gibt es immer noch Aussetzer im Defensivverhalten. Die führen zu einfachen Gegentoren, denen man vergeblich hinterherläuft.

    Jetzt ist erst mal Pause und danach wartet Bautzen. Die sind wahrlich kein Aufbaugegner, aber irgendwann müssen Punkte her, egal wie! Hoffen wir mal das Beste.


    Bilder gibt's wie immer hier...

    http://www.tiloschneider66.de/saison-2019-2020.html

    oder bei Makopix und sogar laufende Bilder bei der Rabenfront! (Link folgt bei Verfügbarkeit!)


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Standuhr

    Ich glaube, das wird ein Start mit vier Niederlagen wie im Vorjahr. Waren aber bisher auch keine "leichten" Gegner. Doch spätestens ab Runde fünf muss unbedingt was kommen.


    Eine Tabelle nach (fast) drei Spieltagen ist natürlich noch nicht aussagekräftig, aber bei den meisten Mannschaften weiß man jetzt ungefähr, wo es hingeht.

    Nur zu Kamenz und Niesky habe ich mir noch keine Meinung gebildet, die haben außer im Spiel gegeneinander noch nicht getroffen.


    Nächste Woche sind 14 Mannschaften im Pokaleinsatz. Es ist wohl kein Zufall, dass Riesa und Markkleeberg schon draußen sind und Radebeul mit dem meisten Dusel eine Runde weiterkam. Zumindest bestätigt das die Tabelle.


    Ordentlich gepunktet hat bisher u.a. Aufsteiger Neustadt/ Spree - die spielen jetzt im Pokal in GRH und um Punkte in Kamenz, also echte Standortbestimmungen. Naja, die haben auch gut eingekauft vor der Saison.


    Ich will nicht unken - Markkleeberg ist jetzt seit 15 Pflichtspielen sieglos. Die nächsten Gegner heißen Copitz und Riesa. Wer stellt sich als "Aufbauhelfer" zur Verfügung?


    Das Handballspiel gestern ging übrigens 24:17 aus. Ich sollte beim Schreiben hier im Forum vielleicht zur Kontrolle noch mal meine eigenen SMS lesen...


    Damit allen einen schönen Sonntag!

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  • Und wieder nix neues...

    Taucha vs. SVE 0:0

    Vielleicht 70 Zugucker, die sich alle im Schatten versteckt haben.

    Steffen, hoffentlich hast du mit deiner Prognose zum Wiederfinden der Treffsicherheit gegen euch :versteck:recht.

    Gestern war es noch nicht so weit. Taucha hatte offensichtlich das Spiel vs. Blau/weiß gut studiert und machte von Beginn an die Box dicht. Es wurde dann vorwiegend mit „Langholz“ gearbeitet und Vorne haben sie mit Maaz A. einen sehr beweglichen Stürmer, der in der ersten Hälfte den etwas hüftsteif wirkenden Felix Graage vor Probleme stellte. Nichts desto Trotz hatten die Gäste das Geschehen weitestgehend im Griff, ohne wirklich zu Großchancen zu kommen. Mehr zufällig klatschte ein abgefälschter Schuß vom M. Sobe an den Pfosten. Im Gegenzug wäre die Taktik von Trainer Jeckel fast aufgegangen. Der o.g. Maaz A. Wackelte seine Gegenspieler gekonnt aus und scheiterte nur am überragend reagierenden, erst 18—jährigem Kostal. Allerdings war das die einzige Großchance im gesamten Spiel für die Gastgeber. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste durch die Hereinnahme vom Hänsel und Schulze den Druck, aber die Chancenverwertung....

    Die Tauchaer kämpften bis zum, im wahrsten Sinne des Wortes, umfallen und hatten sich damit letztendlich den Punkt verdient. Die Kamenzer Trainer sollten sich jetzt einige taktische Gedanken machen, denn das Spielstrickmuster wird sich rumsprechen.

    Sonntag geht es die fast gleiche Strecke nach Radefeld, bei hoffentlich angenehmeren Temperaturen :schal4:

  • Mittweida grüßt für vierzehn Tage von der Tabellenspitze und empfängt dann den Zweiten aus Lößnitz zum Spitzenspiel. Saisonübergreifend sind es nun schon zwölf ungeschlagene Pflichtspiele. Nummer dreizehn könnte es im Pokal in Weixdorf geben, ich habe das Spiel auf dem Schirm.

    Der MDR hat auf meine Mails zur Videotextseite immer noch nicht reagiert, die sind wahrscheinlich alle noch beim Auszählen der Wählerstimmen.

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    Nick Hornby

  • FC Lößnitz : FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:2 (2:2)

    Ich geb mal meinen Senf noch zum "Spitzenspiel" im Erzgebirge ab. Beide Mannschaften mussten auf eine Reihe von Stammspielern verzichten. Los ging es aber ohne Abtasphase. 2. Minute Ecke von Thiam huppelt durch den Neusalzaer Strafraum, Cedric Graf zum Ersten. 10. Minute langer Ball der Platzherren, die Gäste bekommen den Ball nicht zuende verteidigt, Cedric Graf zum Zweiten. Was die Lößnitzer können können die Neusalzaer auch, dachte sich zumindest FSV Stümer Radoslaw Sarelo. Die Gastgeber ließen sich von einem langen Ball und Kopfballverlängerung überrumpeln. Den Querpass von Paul Jockusch versenkte Radoslaw Sarelo locker zum Anschluss (18.) und nur vier Minuten später vollende er einen langen Ball von Kacper Haldas zum Ausgleich (22.). Auch hier war die Abwehr der Lößnitzer nicht auf der Höhe. Bei dem jeweils zweiten Treffer beider Teams sahen die Torhüter zudem nicht gut aus. Bis zur ersten Trinkpause waren damit alle Treffer des Tages erzielt. In der Folge geizten beide Teams etwas mit Torraumszenen, kein Wunder bei dem Temperaturen ;-) Becher für Lößnitz und Töpfer für Neusalza hatten die besten Chancen vor der Halbzeit. Beide Hüter hatten aber etwas gegen ein drittes Gegentor. Alexander Jochmann hatte im zweiten Spielabschnitt noch zwei Abschlüss, die nichts einbrachten, und Petr Mecir für den FSV einen Fernschuss, der das Ziel kurz vor Schluss knapp verfehlte. Ich denke am Ende geht das Remis in Ordnung und beide Teams konnten nach dem Schlusspfiff auch gut damit leben. Am Wochenende nun Pokal. Lößnitz empfängt den Oberligaaufsteiger FC Grimma und Neusalza-Spremberg spielt gleich um die Ecke beim FC Stollberg. Wenn nicht 8 Tage zwischen den Gastspielen im Erzgebirge gelegen hätten....wäre eine Übernachtung sinnvoll gewesen :D:bia:

  • Bin vorerst den letzten Tag am heimischen PC und dann erst mal für ein paar Tage in Leipzig. Kann also weiterhin im Forum lesen, werde aber höchstens Kurzinfos schreiben. Zweieinhalb Tage "Kultur" sind geplant, dann zwei Fußballspiele in Probstheida und natürlich eines in Markkleeberg. Am Sonntag habe ich zwei Spiele in Dresden auf dem Schirm, also kann es mit dem ausführlichen Bericht etwas dauern.

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  • Der 1. Punkt


    Budissa Bautzen - Stahl Riesa 1:1 (1:1)


    1:0 Tom Hagemann (42.)

    1:1 Karl Ludwig Zech (44.)


    Zuschauer: 389, ca. 80 - 100 Gäste


    Die bisherige Saison lief ja so garnicht und man stand gestern eigentlich schon mit dem Rücken zur Wand.

    Der Aufsichtsratsvorsitzende war mal wieder nicht anwesend, so dass die Suche nach Mitfahrern begann. Bekam diesmal mein Auto einfach voll, so dass es, mit dem Fuhrparkverantwortlichen, Thomas_Rie und Chefkritiker Christian L., gen Bautzen ging. Da die Riesaer Jungs eine Fanfreundschaft mit den Bautznern pflegen, sah man Dank des Fanbusses, auch mal Leute, die schon ewig nicht da waren. Angekommen, fiel gleich erst mal die äußerst gepflegte Anlage auf, die aber auch 6 Oironen Eintritt verlangt.

    Die Erwartungen waren nicht besonders hoch und es wurde mehrheitlich mit einer Niederlage gerechnet. Der Trainer hatte die Mannschaft deutlich defensiver eingestellt und so hielt man die Abwehr dicht, was allerdings dazu führte dass der alte Mann, als Alleinunterhalter in vorderster Front komplett in der Luft hing. So konnte man jedoch größere Chancen der Gastgeber verhindern. Das Spiel fand fast nur im Mittelfeld statt und war nicht besonders ansehnlich. In der 40. Minute musste der Bautzner Abwehrchef Pavel Patka verletzt den Platz verlassen und ich dachte noch, dass man jetzt mal Druck machen müsste, ehe sich die Abwehr wieder findet. Gedacht, von der Mannschaft auch versucht! Leider verliert man dabei in der gegnerischen Hälfte, mitten im Vorwärtsgang, den Ball. Schnell kommt der Ball auf links, Flanke Bautzen und Hagemann muss nur noch den Fuss hinhalten! Wieder mal ein einfacher Fehler der prompt zum Gegentor führt!

    Keine 2 Minuten später gibt's aber einen langen Pass auf rechts zu Karl Ludwig Zech, der sich diesmal im Laufduell durchsetzt und auch noch den Torwart alt aussehen lässt. Der unmittelbare Ausgleich war ungemein wichtig, denn sonst, vermute ich mal, hätte es die nächste Niederlage gegeben.

    Halbzeit Zwei begann verhalten und Stahl hatte die erste Chance, als ein Konter über Hagen, Zech und den alten Mann nicht abgeschlossen werden konnte. Danach kam es zum Dauerdruck der Gastgeber, aber so richtig Ideen, wie sie die sattelfeste und sehr gut kämpfende Stahlabwehr überwinden wollten, hatten sie nicht. Allerdings fehlte es in dieser Phase fast komplett an Entlastung nach vorn, aber bis auf einen oder zwei Kopfbälle und einen Schuss auf die Latte, passierte nix. So ab Minute 75 fing Stahl wieder an mit kontern und bei etwas mehr Konzentration hätte durchaus der Siegtreffer gelingen können.

    So pfiff der problemlos gut pfeifende Schiri Rico Teichmann nach 3 Minuten Nachspielzeit ab und die Erleichterung war, ob des Punktgewinns, bei allen Stählernen groß, auch wenn es einige Anhänger unter Alkoholeinfluss mit der Fanfreundschaft nicht mehr so genau nahmen. :nein:


    Fazit: " Das hätten sich die Bautzner vermutlich leichter vorgestellt " ( Zitat Christian L.)

    Stahl holt mit großer kämpferischer Leistung den ersten Saisonpunkt! Grundlage war eine konzentrierte Leistung in der Defensive, insbesondere auf den Aussenbahnen wurde gestern rechtzeitig dicht gemacht, während es nach vorn noch deutliche Steigerungsmöglichkeiten gibt!

    Nächste Woche kommt Markkleeberg und da sollte es schon den ersten Sieg geben, um gestärkt ins nächste Kreisderby, in 2 Wochen in Radebeul, zu gehen.

    Mit 2 Siegen sähe die Welt schon viel besser aus!!


    Bilder gibt's diesmal nicht, da der Gute gestern irgendwelchen Leuten mit lauter Musik das Trommelfell geschädigt hat!

    :ja:


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • FSV Neusalza Spremberg – FV Eintracht Niesky 5 : 3 ( 0 : 2 )


    Zwei völlig verschiedene Halbzeiten !

    Die Gäste, mit voller Kapelle angereist, in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Sie sind bissiger, legen eine enorme Laufbereitschaft an den Tag und gewinnen die wichtigen Zweikämpfe. Beim ersten Tor ist die rechte Abwehrseite der Gastgeber nicht existent und Sisler hat keine Mühe einzuschieben. Das zweite Tor macht Nemec mit einem schönen Freistoß ins kurze Eck....hier rührt Schiring keinen Finger. Die Pausenführung hoch verdient, ja bei etwas mehr Konzentration kann sie auch höher ausfallen.

    Vier Minuten nach der Pause gelingt Neusalza der Anschlußtreffer und von da an spielen nur noch sie, sie spielen sich in einen Rausch und die Gäste aus den Schuhen. Niesky gelingt gar nichts mehr, sie müssen ihrem Tempo aus der ersten Halbzeit Tribut zollen, kommen nicht mehr in die Zweikämpfe, laufen nur noch hinterher und wirken zum Ende hin restlos platt. Selbst als die Gastgeber nach einer gelb/roten in Unterzahl geraten ändert sich daran nichts. Neusalza schießt fünf Tore in der zweiten Halbzeit (eins davon gar in Unterzahl) und feiert am Ende einen nach der ersten Halbzeit nicht für möglich gehaltenen Heimsieg.

    Das Schiriteam um Sebastian Runge gut. Bei der ein oder anderen Entscheidung hätte ich mir gewünscht, daß er das „Mitspracherecht“ von Robert Koch außen vor lässt. :halloatall:

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/I.love.Tunisia/videos/350318669338856

  • Ein unentschiedenes Wochenende


    Ich beschränke mich heute mal auf die Fakten und schreibe nicht so viel drumherum.

    Überraschende Begegnung am Donnerstag Abend in Leipzig: Chris Auerswald hat mich in Stötteritz erkannt, wir haben ein bisschen über alte Zeiten geschwatzt. Aber er war noch im Dienst, so dauerte das keine drei Minuten. Ich soll jedenfalls alle grüßen, die ihn noch aus dem Raum Dresden/ Pirna kennen und tue das hiermit sehr gerne.

    Mein erstes Fußballspiel des Wochenendes lautete am Freitag Abend 1. FC Lok gegen BAK und endete 2:2, es war ein gutklassiges Regionalligaspiel.

    Am Sonnabend war ich dann schon mit sammy am Kunstrasen des Bruna-Plache-Stadions zur Landesligabegegnung der B-Junioren zwischen dem 1. FC Lok und Pirna-Copitz. Vor der Pause war Lok das klar bessere Team, führte aber nur mit 1:0. Nach dem Wechsel schläferte das Spiel ein bisschen ein und der VfL nutzte seine zweite Chance zum schön herausgespielten 1:1. Dies verteidigten die Jungs aufopferungsvoll bis zum letzten Eckball, den die Leipziger dann doch noch zum 2:1-Siegtreffer einköpfen konnten. Der Sieg insgesamt natürlich hochverdient, aber aus VfL-Sicht hintenraus doch ärgerlich.

    Nach dem Mittagessen im "Napoleon" waren wir rechtzeitig in Markkleeberg zum Hauptereignis:


    Kickers Markkleeberg - VfL Pirna-Copitz 1 : 1 (1:1).


    1:0/10. Blochwitz 11m.

    1:1/45. Henschel


    Offiziell 53 zahlende Zuschauer. Beim Durchzählen bin ich auf etwa 80 Leute gekommen, darunter genau 12 Gäste. Der Markkleeberger Rasen hat sicher auch schon bessere Zeiten erlebt.


    Schiri Pirogov mit kleinlicher Linie, die er auf beiden Seiten einhielt und die irgendwie zur Begegnung passte. Etwa zehn gelbe Karten, die er nicht alle geben muss. Zu zwei Szenen mehr im Text.


    Zeitgleich gewann die zweite Mannschaft des VfL mit 3:0 in Weinböhla und überholte damit Heidenau und Sebnitz in der Tabelle der Landesklasse.


    Wie immer herzliche Begrüßung am Imbiss, man kennt sich mittlerweile seit Jahren. Eigentlich bin ich gern in Markkleeberg, aber das bezieht sich nicht unbedingt auf die gebotenen Fußballspiele...


    Beim VfL fehlt nach wie vor Scykalka. Ich hab vergessen zu fragen, wie lange es noch dauert. Seine Dribblings werden schmerzlich vermisst. Sonst das derzeit beste Aufgebot. Schäfer erneut im Tor, aber Wochnik schon wieder auf der Bank.

    Bei den Kickers viele neue Gesichter, auch die beiden Ex-Copitzer Funken und Schumann hat es in andere Gefilde verschlagen.


    Um es vorwegzunehmen: es war in meinen Augen kein schönes Fußballspiel. Zwar hatte Unger gleich eine Chance für den VfL, doch schnell neutralisierte sich vieles im Mittelfeld. Zweikämpfe sollten die gesamten neunzig Minuten prägen. Der erste konstruktive Pass in Richtung Copitzer Hälfte kam in der neunten Minute, Baumann nahm gleich das taktische Foul und dafür sah er berechtigt gelb. Der folgende Freistoß flog in den Copitzer Strafraum, wo ein grüner Spieler im Laufduell mit Baumann zu Fall kam. Sicher etwas ungeschickt von "Baumi", zumal nach der vorhergehenden Szene. Schiri Pirogov sah es elfmeterwürdig, ich eher nicht. Einigen wir uns so: den kann er geben, muss er aber nicht. Der Kölner Keller hat sich jedenfalls nicht gemeldet und so stand die Entscheidung. Blochwitz verwandelte souverän, für Franz Schäfer war es in der 190. Pflichtspielminute das erste Gegentor.

    Damit war klar, dass Copitz mehr tun musste. Dies war aber gegen eine kompakte Gastgeberelf gar nicht so einfach. Die Grünhemden nahmen die Zweikämpfe im Mittelfeld an und brachten die Bälle nach vorn in der Hoffnung, einen Abnehmer zu finden. Sein angestrebtes gefälliges Kombinationsspiel konnte der VfL zu keiner Zeit aufziehen. Eigene Unzulänglichkeiten, der Gegner und der Rasen ließen es nicht zu. So hieß es auch für den VfL, nicht die Absicherung des eigenen Tores zu vergessen und ansonsten auf die individuellen Fähigkeiten zu vertrauen. Nach etwa 40 Minuten smste ich: "das Pokalspiel letzte Woche in Lausick hatte deutlich mehr Niveau" (Lausick erkämpfte übrigens zeitgleich ein 0:0 in Markranstädt, alle Achtung!). Um meine Laune etwas aufzubessern, spielte Johnny Henschel dann kurz vor der Pause im rechten Teil des gegnerischen Strafraums mit drei Gegenspielern Ringelreihen. An den Ball kam kein Markkleeberger, dafür schubsten sie den Johnny ein bisschen um. Bevor sich Pirogov überlegen konnte, ob er ein weiteres Mal Elfmeter gibt, spitzelte Henschel den Ball im Fallen in Richtung des langen Pfostens, von dem aus er ins Tor trudelte. Mit dem 1:1 zur Pause konnte ich gut leben und irgendwie hatte ich schon den Eindruck, dass nicht mehr viel passieren würde.

    In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel kampfbetont (am Einsatz aller Akteure beider Mannschaften gab es nichts zu bemängeln!), aber es fehlte weiterhin der "Pep". Balleroberungen und Ballverluste prägten das Geschehen. Drei, vier Copitzer Angriffe kamen zum Strafraum, viel mehr passierte auch auf der anderen Seite nicht. Beide Defensivreihen waren nicht fehlerfrei, aber insgesamt obenauf. Trainer Brestrich "durfte" nach einem Disput mit Progov hinter den Zaun. Franz Schäfer musste Mitte der Halbzeit einen gefährlichen Freistoßaufsetzer entschärfen und fünf Minuten vor Schluss gab es noch mal Freistoß für Markkleeberg einen halben Meter vor der Strafraumlinie. Eric Ranninger nahm nach einem vorausgegangenen Ballverlust eines anderen Spielers die Hand zu Hilfe und ging sofort Richtung Bank, es war seine zweite gelbe Karte im Spiel. Auch diesen Freistoß entschärfte Franz Schäfer und die letzten Minuten brachte Copitz in Unterzahl über die Zeit.

    Allgemeine Erleichterung beim Abpfiff, der VfL hatte sich einen Punkt erarbeitet. Die einheimischen Zuschauer waren mit der kämpferischen Leistung ihrer Mannschaft absolut zufrieden und blicken nun etwas optimistischer auf die wichtigen Spiele in Riesa und gegen Rabenstein.


    Damit hielten drei Serien:

    1) Copitz ist seit 2008 im Zentralsportpark sieglos, nunmehr mit drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Außer beim ersten dieser acht Spiele gab es auch keine einzige Copitzer Führung und gestern schon zum siebenten Mal in Folge einen 0:1-Rückstand.

    2) Markkleeberg wartet seit 16 Pflichtspielen auf einen vollen Erfolg.

    3) Auswärts ist der VfL seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Letzte Niederlage Ende April in Kamenz, dort müssen wir in vierzehn Tagen wieder hin. Seitdem hieß es 0:0 bei Rapid Chemnitz, 1:0 in Markranstädt, 2:0 in Taucha, 4:2 in Laubegast, 2:0 in Großenhain, 3:0 in Bad Lausick und nun 1:1 bei den Kickers.


    Heute holte ich mir noch den neuen Kunstrasenplatz an der Oskar-Röder-Straße in Dresden (SV Helios gegen Löbtau 3:2 in der Stadtoberliga) und sah dort anschließend auf sky ein weiteres Unentschieden, zu dem ich mir bis jetzt noch keine abschließende Meinung gebildet habe.


    Die Vorjahresaufsteiger Mittweida und Neusalza auf den Plätzen eins und zwei. Und nächste Woche erneut das Duell der beiden Führenden, diesmal beim aktuellen Tabellenzweiten in Neusalza. Allerdings zeitgleich mit Dynamo gegen Regensburg, sonst wäre das mal ein Plan.


    Am Sonnabend kommt Radebeul ins "Willy", da hoffe ich auf eine spielerisch bessere Vorstellung und drei Punkte für den VfL!

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  • Ich werde alt. Aus irgendeinem Grund hab ich aus unserem jungen Torwart Franz Schuster einen Franz Schäfer gemacht. Das ändert nichts an seinen bisherigen Top-Leistungen!

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  • Glückwunsch an die Stahlwerker zu dem verdient geholten Punkt.

    Auf unserer Seite ging am Samstag leider nicht wirklich viel zusammen. Aus welchen Gründen auch immer. Hoffen wir das es Sonntag beim Ligaschlusslicht Rabenstein besser läuft. So wirklich in der Liga angekommen scheinen unsere Jungs noch nicht, mit Ausnahme des Spiels zuhause, auf der heimischen Müllerwiese, gegen Willsdruff.

    Unseren Abwehrchef hat es leider schwer getroffen. Vermutlich das Saisonaus... Am Dienstag habe ich in der SZ gelesen, dass das Kreuzband gerissen ist und noch weitere Bänder was abbekommen haben. :(Hoffen wir mal das beste. Auf das er schnell wieder zurück kommt. Er fehlt uns definitiv mit seiner Erfahrung.


    MfG aus Bautzen

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