Landesliga Sachsen 2018/19

  • Neuanfang


    Kickers Markkleeberg- Stahl Riesa 2:2 (1:1)


    0:1 Paul Spindler (23.)

    1:1 Christian Sund (31.FE)

    2:1 Julian Adam (68.)

    2:2 Paul Jan Hagen (78.)


    Zuschauer: 102 , davon da. 40 - 45 Gäste


    Auf in ein neues Kapitel mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden ,wie üblich im Auto seiner Frau.

    Nach der Heimniederlage gg. Olbernhau war die Zeit für Trainer Daniel Küttner abgelaufen und man trennte sich von ihm. Das Ruder hat jetzt sein Assistent Marcus Stuchlik in der Hand und er wurde heute von Enno Rühle unterstützt. Man merkte der Mannschaft deutlich an, dass sie von einer Last befreit war. Heute musste man allerdings noch auf den gesperrten Philipp Schröter und den verletzen alten Mann verzichten. Paul Kiontke nahm erst mal auf der Bank Platz. :S So spielten vor den erfahrenen Verteidigern Köhler, Magula und Gründler nur 18 - 21 jährige!

    Die Gastgeber hatten die ersten 3 Spiele der Rückserie jeweils 3:0

    gewonnen ,waren also die Favoriten. Gegen Stahl gab's aber schon immer Probleme, denn das Spiel in der letzten Saison gewann Stahl mit 4:1 beim damaligen Tabellenführer Kickers.

    Das Spiel begann Verhalten, aber man merkte sofort den Willen der Stahlmannschaft es deutlich besser zu machen als bisher. Sie ließen den Gastgebern kaum Raum sich zu entfalten und hatten die erste nennenswerte Aktion als N. N. Pohl sich über rechts durchsetzte, aber seine Flanke würde Beute von Philipp Schumann im Markkleeberger Tor. In der Folgezeit gab's auf beiden Seiten eher Stückwerk nach vorn, bevor Stahl mit einer abgefälschten Bogenlampe von Paul Spindler in Führung ging. Markkleeberg danach etwas konstruktiver nach vorn und Dank eines berechtigten Elfmeters gelang ihnen durch Christian Sund der Ausgleich. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und in selbiger war Zeit für Gespräche über die allgemeine Situation, u.a. mit dem alten Mann , aber auch mit Chemie Leipzig Fans der alten Schule, die sich aus alter Verbundenheit zu Stahl mal wieder einfanden.

    Die ersten beiden Schüsse in Halbzeit zwei hatte wieder Stahl, aber die Zielgenauigkeit auf beiden Seiten ließ zu wünschen übrig. Zudem wurde die Partie etwas ruppiger ,so dass Schiri Christian Fiebig seine liebe Mühe und Not hatte, die Gemüter mit Karten zu beruhigen. Die ein oder andere war natürlich umstritten, insgesamt gesehen hat er aber nix falsch gemacht.

    Die Markkleeberger Führung war eher Zufall, als Adam eine Flanke von der Mittellinie, per Bogenlampe über Goldhammer köpfte. Sollte es doch nicht zu einem Punkt reichen? Erstmal half Markkleebergs Kapitän Sund mit, der den mittlerweile eingewechselten Paul Kiontke an der Strafraumgrenze foulte. Da er dabei der letzte Mann war, sah er folgerichtig aber etwas zu hart :rotekarte:.

    Der folgende Freistoß brachte nichts, jedoch verstärkte die Stahlelf nochmal die Anstrengungen. Bei einer Flanke aus dem linken Halbfeld die hoch durch den Strafraum ging, schlief die dezimierte Gastgeberabwehr und Lukas Halter nahm den Ball auf rechts an ,ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und zog im Strafraum zur Grundlinie. Dort nimmt er den Kopf hoch und passt zurück, wo der erste Stahler noch wegrutscht, doch Paul Jan Hagen dahinter verwandelt zum umjubelten Ausgleich. Die beste Möglichkeit zum Sieg hat dann kurz vor Schluss noch Stahl, aber das Bein von Paul Kiontke ist etwas zu kurz, oder er zu langsam und so ist Keeper Schumann eher am Ball. Den Gastgebern fiel auch nichts mehr ein, wobei die nebenstehenden Markkleeberger Zuschauern sich die Leistungen der eigenen Mannschaft nicht erklären konnten. Die junge Stahlelf machte es ihnen aber auch sehr schwer und man ist immer nur so stark wie es der Gegner zulässt.

    Fazit: Das Unentschieden ist der gerechte Spielausgang. Bei Stahl merkte man den Willen zur Verbesserung. Es wurde gerannt ,gekrätscht, für den anderen gelaufen, angefeuert und untereinander geredet, alles Sachen die man in letzter Zeit vermisst hat. Natürlich lässt das Ganze spielerisch noch zu wünschen übrig, aber da fast die komplette Offensive umgekrempelt wurde, standen da auch die die fast nie gespielt haben. Zudem kehren ja Philipp Schröter und der alte Mann zurück. Nächste Woche ist Sachsenligafrei und ein Testspiel gg. Freital kommt da wie gerufen!

    In 14 Tagen dann das Derby gegen Grossenhain. Das ist wiederum eine völlig andere Sache. Denn da braucht es keine Motivation, aber auch wenn's gefühlt so ist ,als könnte der GFV die 3 Punkte auch mit der Post schicken, werden sie die nicht kampflos hergeben. Gebraucht werden sie dringend, denn der eine hilft weiter, es werden jedoch noch viele mehr gebraucht. Mal sehen ob das mit dem Duo Stuchlik/Enno Rühle geschehen soll oder ob ein neuer Chef kommt, wird die Zeit zeigen .... es bleibt spannend!


    Bilder gibt's diesmal stehend und laufend.....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html

    https://www.fupa.net/tv/match/…ers-94-markkleeberg-29-29


    Und es gab auf der Heimfahrt noch die Erkenntnis, dass es mein Fahrer nicht so ganz mit den Himmelsrichtungen hat 🙈 :versteck:. Nach längeren Blicken auf mein Mobiltelefon, fand ich den unterwegs eingeschlagenen Weg irgenwie nicht richtig. Meine Frage ,ob er denn ein bestimmtes Ziel habe, beantwortete er mit......:rofl::lach::happy: . Später kam noch die Bemerkung, dass es ihm am Flughafen schon noch aufgefallen wäre! Fragt sich nur an welchem :?:



    :schal1: :schal1: :support:  :schal1:

  • Das war nichts für schwache Nerven!

    SVE vs. Rapid 1:0

    Sauwetter und nur die ganz Harten kamen zum gucken.

    Die die da waren sahen ein Spiel, was dramatisch war.

    Die Chemnitzer sind so ein bisschen der Angstgegner für Kamenz. In der Hinrunde gab es dort eine Pleite und mit dem heutigen Sieg ist man plötzlich wieder voll im Soll.

    Wer gedacht hatte, daß sich die Kappler als Kanonenfutter präsentieren würden, rieb sich anfangs verwundert die Augen. Mit mutigen Pressing stellten sie die Hausherren und zwangen sie zu langen Bällen, was ja gar nicht das Ding der Kamenzer ist. Trotzdem bekamen die Hausherren das Spiel langsam in Griff und erarbeiteten auch Chancen. Die Zuschauer hielten nach 25 Minuten allerdings den Atem an, als plötzlich ein Kappelner allein auf Keeper Mikolajczuk zulief, allerdings den Hunderter verdadelte. Im Gegenzug machte es Toni Barnickel genauso falsch. Ein paar Minuten später krachte ein Knaller von P. Wocko ans Gebälk und das war offensichtlich das Signal für die Gäste in der 2. Hälfte den Mannschaftsbus vor Ihr Tor zu stellen.

    Die Gäste kamen kaum noch über die Mittellinie, aber die Hausherren spielten ihre Chancen einfach nicht konsequent zu Ende. So lief die Uhr runter, aber die roten gaben nicht auf und kämpften weiter.

    Eine Mlnute vor Ultimo war es Routinier R. Huth der die Übersicht behielt und einen Eckball von Barnickel sicher einköpfte. Der Rest war grenzenlose Erleichterung bei den Hausherren und verständlicher Frust bei den Gästen.

    Die Pause kann das Team zum üben von Torschüssen nutzen und dann schau mer mal nach Glauchau :schal4:

  • Selbst ich als "Fußballverrückter" habe schon seit ewigen Zeiten nicht mehr den FK Teplice, Dynamo Dresden und den VfL Pirna-Copitz an einem Wochenende live gesehen. Zunächst zwei Tage schlechtes Wetter und überdachte Sitzplätze - aber heute für die Dauer unseres Ausfluges herrlichster Frühling! Das nenne ich timing, und die Punkteausbeute mit 7 Zählern (darunter ein Duselpunkt für Dynamo) stimmte auch.


    SV Olbernhau - VfL Pirna-Copitz 0 : 3 (0:3).


    0:1/8. Höer, Scorerpunkt Henschel. Schön rausgespielt.

    0:2/13. Henschel, Scorerpunkt Kärger. "Kärgi" wird lang geschickt, dringt in den Strafraum an, wird aber noch abgedrängt. Der Ball kommt zu "Johnny" und der vollendet.

    0:3/25. Eigentor Markus Scholz nach scharfer Flanke Höer von rechts.


    Etwa 180 Zuschauer um den Kunstrasen in Pockau, dazu die Spieler der beiden Kreisoberligisten aus Pockau und Oelsnitz, die sich anschließend gegenüberstanden (1:2). 16 Gäste, darunter sammy und DiRi.


    Schiri Paul Wermann machte nichts Entscheidendes falsch, überraschte aber speziell in der zweiten Halbzeit mit der einen oder anderen Entscheidung.


    Auf dem Hinweg fuhren wir an der eigentlichen Spielstätte des SVO vorbei. Mal sehen, ob ich mir diesen ground nächste Saison holen kann. Die Olbernhauer waren jedenfalls nicht unbedingt begeistert, wieder nach Pockau ausweichen zu müssen: "Weniger Zuschauer, Platzmiete und keine eigenen Catering-Einnahmen" meinte einer. Nach dem Spiel hätte er hinzugefügt: "und zweimal verloren."


    Auf dem Heimweg immer noch schönstes Wetter aber man sah schon die dunklen Wolken von Norden her kommen.


    Mit kleinen Kunstrasenplätzen hat der VfL ja durchaus seine Probleme. Aber heute war die Mannschaft (bei der Scholz, Baumann und Schmidt fehlten) von Anbeginn top eingestellt und bestimmte die Szenerie. Bereits in der dritten Minute wurde Stefan Höer freigespielt, zielte aber noch knapp am rechten Pfosten vorbei. Doch in den folgenden Minuten machte es der VfL besser und Mitte der ersten Halbzeit war im Prinzip alles entschieden - wohl wissend, was alles im Fußball noch passieren kann.

    Torwart Nufer zeigte in der 19. Minute seine erste Parade. Für ihn freut es mich besonders, dass er in seinem fünften Landesligaspiel am Ende erstmals "zu Null" gehalten hat!

    Positiv anzumerken, dass die Gastgeber während des ganzen Spiels versuchten, dem VfL mit spielerischen Mitteln Paroli zu bieten. Und immer, wenn der VfL etwas die Zügel schleifen ließ, kam der SVO dann auch zu ansehenswerten Spielzügen. Es war jedenfalls ein ganz anderes Spiel als vor zwei Wochen in Mittweida auf einem ähnlichen Platz.

    Nach dem Wechsel spielte Copitz gegen die Sonne und den schräg einfallenden Wind. Die Vorgabe war es, gleich den Deckel drauf zu machen. Aber trotz zahlreicher Chancen hüben wie drüben fiel kein weiterer Treffer. Bei den Gastgebern waren die Einwürfe der Nummer 22 halbe Ecken und sorgten für Gefahr, auch der zur Pause eingewechselte Uhlir kam hin und wieder zum Kopfball. Die größte Schrecksekunde aus VfL-Sicht in der 72. Minute, als Kay Weska auf der Linie retten musste. Vorn versäumten es die Copitzer, einen weiteren Angriff bis zum Ende auszuspielen. So blieb es bei einem stressfreien Nachmittag und einem hochverdienten 3:0-Erfolg nach einer runden Leistung, ohne dies nun überzubewerten.


    Nächster Gegner sind die Kickers aus Markkleeberg. Wenn es in der Tabelle noch ein bisschen nach oben gehen soll, sollten da drei Punkte her! Aber ich werde bei dem stressfreien Tabellenstand die folgenden Copitzer Spiele einfach genießen, denn:


    wenn du dann auf der Heimfahrt im Auto Treffer für den SC Paderborn frenetisch bejubelst, dann weißt du, bei welcher Mannschaft du in den nächsten zwei Monaten wieder permanent mit den Nerven am Ende sein wirst...


    Sonst noch: Grimma und Kamenz mühen sich zu 1:0-Siegen. Mittweida großer Sieger in der unteren Tabellenhälfte. Eigentlich können die Lößnitz spielerisch nicht das Wasser reichen, aber die werden heute genauso leidenschaftlich aufgetreten sein wie gegen uns.

    Neusalza mit sieben Toren in einer Halbzeit. Im Sinne des Wettbewerbs hoffe ich nicht, dass es bei Glauchau jetzt schon Auflösungserscheinungen gibt.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

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