Landesliga Sachsen 2018/19

  • VfL Pirna-Copitz 07 - FC 1910 Lössnitz 6:4 (1:4) EINFACH WAHNSINN!!!

    Tore:

    0:1 14. Marcel Becher

    0:2 32. Cedric Graf

    0:3 36. Cedric Graf

    1:3 43. Stefan Höer

    1:4 45. Marcel Trehkopf

    2:4 48. Florian Kärger

    3:4 50. Stefan Höer

    4:4 65. Kay Weska

    5:4 72. Sebastian Scholz

    6:4 90. Florian Kärger


    Gelb-Rot:

    55. Max Prügner


    Am Anfang war eine Klatsche für den VfL zu befürchten, nach der Leistung der ersten Hälfte wäre sie auch verdient gewesen. Doch aus der Pause kam ein völlig anderes Team. Ein Freistoß, getreten von Florian Kärger leitete die Wende ein. Nachdem Stefan Höer gleich zwei Minuten später nachlegte war das Gästeteam schwer angeschlagen. Ein Frustfoul sorgte noch dafür, dass sie ab der 65. Minute in Unterzahl weiterspielen "durften". In der zweiten Hälfte war der Ex-Tabellenachte dem Dritten klar überlegen und nutzte endlich auch mal seine Chancen konsequent. Am Ende war es in der zwiten Hälfte doch noch eine Klatsche geworden - allerdings für den Gast! Damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Ein schöner Gruß noch an alle die VfL-Fans, die in der Halbzeit das Stadion verließen und somit das Wunder von Copitz verpassten!:rofl:

    Das soll es in Kürze gewesen sein, Steffen wird wohl noch heute Abend einen umfangreicheren Bericht einstellen!

    :schal1::schal1::schal1::schal1::schal1::schal1::bia:

  • Gaaaanz wichtiger Sieg


    Stahl Riesa - Germania Mittweida 2:0 (0:0)


    1:0 Christoph Antal (60. ET)

    2:0 Paul Kiontke (84.)


    Zuschauer: 270, 2 gesehene Gäste (einer mit Krücken und der andere mit ner Videokamera)


    Nun ist die Winterpause vorbei und es wird wieder ernst.

    Stahl mit ner durchwachsenen Vorbereitung mit dem fast schon Zwang, gewinnen zu müssen, um den Abstand nach unten zu vergrößern.

    Die Gäste stehen unten drin, wären aber mit nem Sieg vorbei.

    Über die erste Hälfte decken wir mal den Mantel des Schweigens! Sogar Schiri Dirk Meißner passte sich dem Geschehen an! :D

    Nach der Pause, Ohrenzeugen berichteten von einem lautstarken Trainer Küttner, merkte man den Willen der Stahlelf, es deutlich besser machen zu wollen. Es wurde mit deutlich mehr Zug und Präzision nach vorn gespielt und die Mittweidaer gerieten zunehmend unter Druck, mit einhergehenden Fehlern. Nach ner Stunde deutete sich der Führungstreffer an. Erst schoss Jerome Wolf drüber,dann scheiterte Paul Kiontke, aus Nahdistanz, am aus Bautzen gekommenen Goalie Maik Ebersbach. Nach der anschließenden Ecke kratzte ein Mittweidaer einen Gründler Kopfball von der Linie, aber dann geschah es endlich. Der alte Mann tritt einen Eckball von links scharf flach mit Effet Richtung Tor. Der Ball fliegt durch viele Beine und trifft irgendwo die von Christoph Antal, so zumindest meint Herr Meissner und von da aus hinter die Linie. Dort schlägt ihn ein Verteidiger wieder raus, aber der Linienrichter zeigt, völlig zurecht, Tor. Endlich die Erlösung, wobei ich das Tor dem alten Mann zuschreibe, was auch eine Belohnung für seinen unermüdlichen Einsatz wäre. Schließlich war er heute, mit Andre Köhler der beste Stahler.

    Von den Gästen kam fast nix, zumal sie im Sturm heute äußerst harmlos spielten. Wurde es vor Goldhammer gefährlich, gab's entweder Ecke oder die Stahlabwehr half freundlich mit.

    Stahl spielte weiter nach vorn und kam folgerichtig zum 2. Tor. Erst konnte der beste Mittweidaer Maik Ebersbach noch mehrmals den Einschlag verhindern, aber dann stand Paul allein vor ihm und verwandelte sicher. Danach gab's noch einige Chancen, aber es blieb beim absolut verdienten 2:0 Sieg!


    Fazit: Die wichtigen 3 Punkte wurden geholt und ein Konkurrent auf Distanz gehalten. So sollte es weitergehen. Nächste Woche in Grimma wird schwer,aber dann kommt Olbernhau und da haben wir noch was gutzumachen.



    Da gibt's wie fast immer Bilder....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    Bericht is heute etwas kurz, bin noch etwas im Winterschlaf, war auch nicht gerade warm heute, auf unserer Seite.


    Närrische Sachen gab's schon vorm Fasching... heute in Pirna! Mal sehen wenn Steffen fähig ist seine Begeisterung in Worte zu fassen.

    Schließlich muss er auf der anderen Seite den nächsten Tiefschlag hinnehmen. :S


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:


  • Spektakulär!!!


    Eigentlich wollte ich erst am Montag einen "Doppelbericht" verfassen, aber vom heutigen Spiel muss ich berichten, solange die Emotionen noch frisch sind. Also noch mal zum Staunen:


    VfL Pirna-Copitz - FC Lößnitz 6 : 4 (1:4).


    Tore: siehe oben.


    Wetter: sonnig, aber kalt und windig. In der zweiten Halbzeit fror niemand mehr!


    Zuschauer: die meisten kamen wir immer kurz vor bzw. nach dem Anpfiff. In der ersten Halbzeit waren es dann so um die 120. Zum Wiederanpfiff waren es deutlich weniger. Einige saßen bei den ersten beiden Toren noch in der Kneipe, ein paar sind aber auch ganz nach Hause gegangen - klassisches Eigentor!

    Eine Handvoll Gäste hinter der Trainerbank.


    SR Runge ließ relativ viel laufen in einer männlich, aber nie unfair geführten Partie.


    Meine Erwartungen vor dem Spiel waren nicht unbedingt aufs Resultat fixiert. Ich wollte einfach sehen, wie sich der VfL so gegen den Tabellendritten schlägt und was möglich ist.

    Beim VfL fiel kurzfristig John Henschel aus (er war aber wie Heine und Wochnik im Stadion), so dass sich die Truppe fast von alleine aufstellte.

    Philipp Nufer im Tor machte seine Sache insgesamt gut. Drei, vier spektakuläre Paraden, sicher mit dem Fuß am Ball. Klar, dass er noch nicht die Ausstrahlung auf seine Vorderleute hat wie ein Ron Wochnik. Bei den ersten drei Gegentoren wurde er von der Abwehr im Stich gelassen, den direkten Freistoß zum 1:4 muss er wohl auf seine Kappe nehmen. Kurz vor Schluss rettete er noch einmal den 5:4-Vorsprung.

    Die ersten 45 Minuten vom FC Lößnitz waren mit das beste, was ein Landesligist so zu bieten hat. Spielerisch, spieltaktisch, läuferisch. Speziell in der zentralen Zone vor dem VfL-Strafraum konnten sich die Gäste nach Belieben austoben. Sie waren gedanklich schneller, mit und ohne Ball. In dieser Zone kehrte nie Ruhe ein, weder die Innenverteidiger noch die "Sechser" hatten beim VfL die Lage im Griff. Das war für mich die entscheidende Zone in der ersten Hälfte. Am schönsten herausgespielt das 0:2 über die rechte Lößnitzer Angriffsseite, die anderen drei Tore über die Mitte. Cedric Graf erzielte seine Saisontore Nummer drei und vier gegen den VfL und hätte darauf bestimmt gern drei, vier Bier im Bus getrunken...

    Wenn man so einen Bericht nach dem Spiel schreibt, weiß man natürlich, wie es ausgegangen ist. Von daher bekommen die beiden Treffer unmittelbar vor der Pause für mich im Nachhinein ganz besondere Bedeutung: Stefan Höers Kopfballtor zum 1:3 (aus der zweiten Copitzer Chance im Spiel) gab dem VfL wenigstens ein bisschen Mut mit in die Kabine, außerdem steigerte sich der Ex-Kamenzer nach dem Wechsel zu seiner wohl besten Saisonleistung. Das unmittelbar folgende 1:4 schien die Partie zu entscheiden, möglicherweise war die psychologische Wirkung auf die Gäste entsprechend - vielleicht planten sie in der Kabine schon die Siegesfeier auf der Heimfahrt, während Frank Paulus seine Männer auf die zweite Halbzeit einstellte.

    Ich war zur Halbzeit nicht mal sauer. Mir war klar, das Ding ist verloren und ich war sehr angetan vom Spiel der Gäste. Vom VfL wünschte ich mir mehr Gegenwehr nach der Pause und ein ordentliches Endresultat. Beschäftigt habe ich mich währenddessen mit Maik Walpurgis, den Niederlagen von Ingolstadt und Sandhausen (Gott sei Dank - aber nützt das wirklich, wenn Dynamo selber nicht punktet?) und mehr als sonst mit ein- und ausgehenden SMS. Bei der heutigen Toranzahl lief das ziemlich chaotisch, ich habe wohl einiges doppelt gesendet oder falsch weitergeleitet. Wenn ich sonst mal beim Handball bin, melde ich auch nicht jedes Tor!

    Erstmals bildeten die VfL-Spieler vor der zweiten Halbzeit noch mal den Mannschaftskreis. Ich weiß nicht, was sie sich vorgenommen haben - es hat auf jeden Fall geholfen! Einen eher defensiven Wechsel hat Frank Paulus vorgenommen, Robert Kluttig kam für Martin Schmidt ins Spiel.

    Copitz spielte nun Richtung Kiosk, ich hatte also schon in Halbzeit eins vier Tore aus der Nähe betrachten dürfen bzw. müssen. Ich befand mich gerade am Bratwurststand, als Stefan Höer versuchte, in den Strafraum einzudringen, aber am dritten oder vierten Gegenspieler hängenblieb. Schiri Runge pfiff Freistoß, aus derselben Position, wo eine gute Viertelstunde zuvor die Gäste getroffen hatten. Ich begab mich sofort hinters Tor und sah den scharf und platziert getretenen Ball von Florian Kärger flach im Torwarteck einschlagen. Verhaltener Torjubel, so langsam lief ich zurück. Als ich mich etwa an der Eckfahne befand, spielte "Kärgi" gerade zwei Gegenspieler schwindlig und flankte flach Richtung Tor. Robin Köpsel im lila Torwartdress konnte nur abklatschen, Stefan Höer sagte "Danke!" und es stand 3:4.

    Spätestens ab jetzt war es ein völlig anderes Fußballspiel.

    Kurz daraufhin wehrte Max Prügner einen langen Pass mit der Hand ab und sah dafür zurecht die gelbe Karte. Da es bereits seine zweite im Spiel war, hatte der VfL ab sofort zahlenmäßige Überlegenheit. Das muss ja nicht immer ein Vorteil sein. Aber da sich die schwarzgekleideten Copitzer eh schon fast im Spielrausch befanden, nahmen sie diesen Vorteil gern mit. Den Ausgleich hämmerte Kay Weska nach einer Kärger-Ecke per Kopf ins Tor, die Führung besorgte Basti Scholz von der Strafraumgrenze nach schöner Vorarbeit von Robert Kluttig (der wiederum ein Ballgewinn eben von Basti Scholz vorausging). Es soll nicht verschwiegen werden, dass beim Stand von 4:4 Eric Prentki einmal auf der Linie rettete. Die Gäste waren trotz großer Defensivprobleme natürlich weiterhin in der Lage, auch selber noch mal zu treffen. Aber es sollte nicht mehr gelingen. Den Schlusspunkt setzte in der 93. Minute der in der zweiten Hälfte überragende Flori Kärger auf Vorarbeit des eingewechselten Kai Kemter.

    Jubel, ungläubiges Staunen, Kopfschütteln - ich wusste nur, ich war bei einem denkwürdigen Spiel dabei!

    Trainer Paulus hat nach dem Spiel versprochen, dass ein 1:4-Halbzeitstand jetzt nicht zur Gewohnheit werden soll...


    Wenn Copitz trifft, dann richtig: in vier Saisonspielen hat der VfL 22 Treffer erzielt: je sechs gegen Mittweida und Lößnitz, je fünf gegen Rapid und in Glauchau. Dazu kommen zehn Tore in weiteren sechs Spielen und sechs Spiele ohne eigenen Treffer. Mal sehen, wofür sich die Mannschaft nächste Woche entscheidet...


    Copitz fährt jetzt natürlich als klarer Favorit nach Mittweida. Aber die brauchen jeden Punkt im Abstiegskampf und haben noch das 0:6 vom Hinspiel im Magen liegen. Also, Unterschätzung des Gegners verboten!


    Gespannt bin ich, wie der FCL dieses Resultat verkraftet. In den ersten 45 Minuten habe ich gedacht, die können noch mal das Spitzenduo angreifen. Jetzt müssen sie zweimal vor heimischem Publikum Wunden lecken. Kamenz und Grimma können morgen jedenfalls die großen Gewinner des Wochenendes werden! Möglicherweise war heute in Copitz aber die Mannschaft auf dem Platz, die am Saisonende den dritten Platz belegen wird.




    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Seit gestern ist für mich der 23. Februar der neue Fußball-Gedenktag. Das Spiel VfL - Lößnitz ist ja allein schon denkwürdig genug, aber jetzt habe ich bei fußball.de noch die Torschützen vom Spiel Taucha - Niesky gelesen. 🤔 Niesky kommt ohne eigenes Tor zum 2:1-Auswärtssieg. Für Niesky ist es sicherlich ebenso denkwürdig, die Tauchaer werden es sicher so schnell wie möglich verdrängen wollen.

  • das Gegenteil von Spektakulär ist (glaube ich mal) kontrolliert:wacko:

    SVE vs. Neusalza/ S. 0:0

    herrlichstes Frühlingswetter, ca. 130 Zuschauer auf dem KRP

    das es das selbe Resultat, wie im Hinspiel geben würde, hatten wohl die wenigsten der Zuschauer auf dem Zettel. Wobei das Hinspiel noch Offensive von beiden Seiten zeigte, zogen sich die Gäste, nach einem doch mutigen Anfang relativ schnell in die eigene Hälfte zurück.

    Gästetrainer Kohlschütter beorderte seine Mannen in die Defensive zurück, nachdem es in der ersten Viertelstunde schon doppelt am Pfosten vom Exkamenzer Schiring geschäppert hatte.

    Apropos Schiring: bestimmt kein schlechter Keeper, aber aus Ihm wird kein Intellektueller mehr. Einer seiner Ausraster unter der Gürtellinie hätte seiner Mannschaft fast das Unentschieden gekostet, als er zur Freude seines Trainers:motz:eine Bemerkung gg. den souveränen Schieri Lorenz abließ, die mit :gelbekarte: und indirekten Freistoß vom Elfmeterpunkt geandet wurde (der Ball war zu dem Zeitpunkt irgendwo am Mittelkreis:freude:).

    Nach den beiden Pfostentreffern von Huth und Barnickel machten die Gäste die Räume sehr eng und verließen sich nur noch auf Konter. Diese waren nicht ungefährlich, weil sie mit Riedel einen durchaus gefährlichen Stürmer in ihren Reihen haben. So machte sich in den Reihen der Gastgeber immer mehr Ratlosigkeit breit, die sich in lang geschlagenen Bällen ausdrückte. Damit waren die ballsicheren Abwehrspieler der Gäste nicht zu beeindrucken und bis zur Pause passierte nix mehr.

    In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Die rot/weißen hatten vielleicht 80% Ballbesitz, aber beide Truppen nur noch eine Riesenchance. Auf der Gästeseite ein blitzsauber durchgespielter Konter, der noch in letzter Sekunde geklärt werden konnte und die Männer vom Hutberg hatten den Torschrei auf den Lippen, als (endlich mal) über die Außen durch kombiniert wurde und der aufgerückte Rettig die Eingabe per Kopf versenken wollte. Leider traf er den Keeper (ist eben Abwehrspieler:cursing:) und als Häfner den Ball nach indirekten Freistoß (s. oben) auch nicht verwandeln konnte, verwalteten beide Mannschaften den einen Punkt.

    Fazit: für die Trainer gibt es noch viel Arbeit und die Gäste stehen nicht umsonst in der Tabelle so weit oben:verweis:

    Einheit hat schon am Freitagabend Gelegenheit gegen die "Altinternationalen" in Niesky ein stabileres Gesicht zu zeigen.:schal4:

  • Um die Spielberichte des Wochenendes komplett zu machen, ein paar kurze Eindrücke vom Sonntagspiel in Chemnitz:


    Rapid Chemnitz - Kickers Markkleeberg 0 : 3 (0:2).


    In totaler Hochstimmung verbrachte ich ein paar Stunden des Sonntags in Chemnitz, zuerst im Museum (wo mich die SMS vom dynamischen Trainerwechsel erreichte) und dann auf dem Fußballplatz. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen an der Irkutsker, womit ich gleich noch zu einem neuen Ground gekommen bin. Das Wetter war deutlich freundlicher als am Sonnabend (sonnig und fast windstill!). Deshalb guter Besuch, so dass die etwa 150 Zuschauer (darunter ca. 10 Gäste) doch sehr beengt standen. Schiri Rohland ohne wirkliche Probleme.

    Beide Mannschaften spielten entsprechend des Tabellenstandes. Die Kickers erst mal abwartend und als sie merkten, dass die Gastgeber keine Bäume ausreißen, übernahmen sie immer mehr die Spielkontrolle und gingen gegen Ende der ersten Hälfte verdient mit 2:0 in Führung, wobei das zweite Gegentor von den Gastgebern sehr leicht hergeschenkt wurde.

    Rapid bemüht, aber neben den seit Jahren bekannten Defensivproblemen klemmt es nun auch offensiv. Die Zahl der Torchancen im ganzen Spiel konnte man an den Fingern einer Hand abzählen, wirkliche "Riesen" waren nicht darunter. Und wenn man mal im gegnerischen Strafraum war, hat man keinen Enrico Mielke mehr. Auch die zahlreichen Ecken vor allem in Hälfte zwo verpufften wirkungslos. So konnten die Gäste kurz vor Schluss mit dem dritten Treffer alles klar machen.

    Die Kickers wirkten sehr konzentriert und waren sich ihrer Mittel sicher. Sie werden die Saison in dem Tabellenbereich beenden, wo sie jetzt stehen.

    Was mir bei Rapid etwas fehlte, war dieser 110prozentige Kampfeswille, der die Mannschaft in guten Zeiten ausgezeichnet hat. Es wird auf jeden Fall eine schwere Saison bleiben, besser als auf dem jetzigen 13. Platz sehe ich die Mannschaft nicht.

    Es war übrigens seit drei Jahren mein erstes Landesligaspiel ohne Copitzer Beteiligung - kurioserweise wieder zwischen diesen beiden Mannschaften. Im Februar 2016 trennten sie sich in Markkleeberg 3:3. Aber an der Irkutsker haben die Kickers meines Wissens seither jedes Spiel gewonnen.


    Die Kickers und mit ihnen die beiden Ex-Copitzer Schumann und Funken (beide spielten 90 Minuten) sehe ich dann in gut vier Wochen im "Willy" wieder.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Na typisch. Regenwetter zum Fußballwochenende...

    Landesliga geht heute in Niesky weiter, auch wenn das der MDR noch nicht weiß. Ich habe volles Programm: heute Bautzen mit neuem Trainer gegen Erfurt - und damit bin ich ganz neutraler Zuschauer. Morgen Spitzenspiel Stadtoberliga Zschachwitz gegen DSC ebenso neutral und Sonntag Mittweida gegen Copitz. Da bin ich weniger neutral und muss leider auf das Fielo-Trainer-Debüt verzichten. Aber es gibt ganz klare Prioritäten!

    Copitz hat nun diese Saison schon zweimal eine zweite Halbzeit mit 5:0 gewonnen, aber auch schon drei Halbzeiten mit drei Toren Differenz verloren. So ganz weiß man also nie, woran man ist - wobei die Tendenz eindeutig nach oben geht. Aber so ein Spektakel wie letzte Woche werde ich wohl auf absehbare Zeit nicht mehr erleben. Ein 1:0-Arbeitssieg genügt mir am Sonntag vollkommen!

    Hinter Trainer Frank Paulus liegen übrigens aufregende Tage - er ist Vater einer Tochter geworden.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Fünf Spiele des 17. Spieltages sind gespielt und nach dem Remis am Freitag gab es heute vier Favoritensiege.

    Erstes Zwischenfazit im neuen Jahr:

    - Grimma und Markkleeberg zweimal klar gewonnen

    - Kamenz zweimal Remis gespielt und dadurch vier Punkte Rückstand auf Grimma

    - Taucha und Rapid zweimal verloren, obwohl ihnen heute jeweils zwei Auswärtstore gelangen

    - Lößnitz imposante 8:8 Tore!

    - Riesa bisher die einzige Mannschaft der unteren Tabellenhälfte, die ein Spiel gewinnen konnte

    Morgen zwei weitere Spiele, Neusalza gegen Radebeul erst Ende März.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Nix zu holen


    FC Grimma - Stahl Riesa 4:1 (2:0)


    1:0 Christoph Jackisch (22.)

    2:0 Kevin Ruppelt (35.)

    3:0 Christoph Jackisch (49.)

    3:1 Paul Jan Hagen (70.)

    4:1 Kevin Wiegner (87.)


    Zuschauer: 204, im Verhältnis 50/30/20 (P) :wacko:


    Erstes Auswärtsspiel des Jahres und eigentlich hätte man auch Zuhause bleiben können.

    So aber unterwegs mit dem Fuhrparkverantwortlichen und dem Aufsichtsratsvorsitzenden, im Auto von dessen Frau. Zudem waren wir mal sehr zeitig aufgebrochen und so aber immer noch nicht die Ersten. Mehrere Überraschungen gab's allerdings bei Ankunft. Die mittlerweile, in Grimma, übliche Parkplatzgebühr von 1 Euro zähle ich mal nicht dazu. Auf dem Parkplatz standen 8 Mannschaftswagen Polizei, wozu auch immer? :rofl: Da gab's für fast jeden Stahlfan einen eigenen Betreuer. Dann rein ins Stadion, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Andre Köhler wegen Rückenproblemen nicht spielen kann und beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Willy Mörer. Grimma hatte aber auch ein Problem, da beide Torhüter nicht verfügbar waren, stellte sich Mittelfeldspieler Robin Brand ins Gehäuse. Dies machte zwar etwas Hoffnung, aber er sollte einen geruhsamen Nachmittag haben.

    Das Spiel wurde natürlich von Anfang an vom Spitzenreiter bestimmt, doch die ersten Minuten hielt die Ordnung in der Stahlabwehr noch und die Gastgeber versuchten es mit Fernschüssen. Ein übliches klein klein vor der Mittellinie sorgte dann aber für einen Ballverlust, Pass auf Jackisch, der Jonas Rendler austanzt und vom rechten Strafraumeck, mit links, zur Führung trifft.

    Stahl bis dahin offensiv nicht existent und es dauerte bis zur 20., ehe man mal in den Grimmaer Strafraum kam. In der 24. dann die größte Stahlchance der ersten Hälfte, jedoch jagte Paul Kiontke den Ball in den grauen Märzhimmel, statt ins Grimmaer Tor. Danach verstärkte der Gastgeber wieder den Druck und unsere Abwehr geriet ins Schwimmen. Einen Eckball verlängerte schließlich Ruppelt, fast unbedrängt, ins lange Eck.

    Die vorzeitige Entscheidung!

    Aus der Pause kam die Stahlelf sehr wohl mit dem Willen es besser zu machen, aber das hielt nur knapp 4 Minuten. Da gab's Ecke für Stahl und nach der Abwehr wurden sie klassisch ausgekontert.

    Bilderbuchhaft vorgeführt!

    Das Spiel änderte sich danach auch nur marginal, da Grimma nicht mehr ganz so stark nachsetzte. Jedoch waren sie körperlich und geistig, im Umschaltspiel einfach schneller. Da fehlt es im sehr jungen Mittelfeld der Stahler, erst recht nach dem Ausfall von Köhler, einfach an körperlicher Präsenz und Ideen. Lediglich Philipp Schröter und der alte Mann konnten da gegenhalten, was gegen Spitzenreiter Grimma einfach nicht ausreicht.

    Das Stahltor fiel nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, als Hagen den Ball, aus 16 Metern, Volleyball in den rechten Winkel nagelt.

    Grimma stellte alsbald, per Konter, den alten Abstand her und spielte es routiniert herunter.


    Fazit: siehe Überschrift


    Nächste Woche kommt Olbernhau und da zählt es wieder doppelt. Die Spiele gegen solche Gegner müssen gewonnen werden, um in der Sachsenliga zu bleiben.


    Es wird wohl unser letzter Besuch im Stadion der Freundschaft gewesen sein, da der FC wohl aufsteigt und ausserdem in ein neues Stadion umzieht. Hoffentlich sind dann die Grimmaer Rentner etwas milder gestimmt und verlangen nicht dauernd :rotekarte: für Allerweltsfouls, wie gestern vom armen Rico Teichmann!


    Bilder: http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    ...und wer das Ganze in bewegten Bildern sehen möchte , sollte unter der Woche mal Muldental TV suchen.



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Das war nix

    Am Freitag war bei Schietwetter nicht viel zu holen

    Niesky gg. Kamenz 1:1

    Auf der Hinfahrt ging unsere Laune schon Richtung Keller, als die Scheibenwischer die Regenmengen kaum schafften. Zum Glück hörte der Regen zum Spiel auf und die Regenschirme klappten zu und das Funsellicht ging an. Warum die Nieskyer so scharf auf die Abendspiele sind, bleibt mir unklar. An den vielen Zuschauern kann es nicht liegen. Beim Einlaufen machten die Zugucker schon Witze das heute die A-Jugend gegen die Männer spielt, so extrem waren die Größenunterschiede. Das Spiel lief eigentlich wie letzte Woche gg. Neusalza ab, die Weißen bauten sich vor Ihrem Tor auf und warteten darauf, was Kamenz einfällt. Die roten kombinierten bis zur Box ganz gefällig, waren dann mit Ihrem Latein am Ende. In der Regel wurden die Angriffe abgefangen und dann das Runde hoch durch das Dämmerlicht nach vorne gedroschen. Vorne sorgten die „Bullen“ immer wieder für Alarm bei der anfangs nicht sattelfesten Kamenzer Abwehr. Nach einer Viertelstunde gab der wahrscheinlich auch Sichtbehinderte Schieri Elfer, als einer beim Durchwühlen plötzlich umfiel. Da sich die Kamenzer Proteste im Rahmen hielten, war er wahrscheinlich berechtigt. So stand es 1:0, aber da die Lautsprecheranlage nicht besser als das Licht war, konnten wir den Schützennamen nur als „brumm, bla, bla“ hören. Bloß so hieß keiner....In der Folge änderte sich wenig am Spielverlauf, außer das der Schieri auf der Gegenseite das Umreißen des Keepers gg. Martin Sobe nicht mitbekam. Mein Nieskyer Zuschauernachbar lud mich daraufhin auf ein TrostBier ein...

    In der 2. Hälfte wurde die spielerische Überlegenheit der roten noch gravierender, ohne das der Schlüssel gg. das weiße Bollwerk gefunden wurde. So musste ein Standard herhalten. Ca. 20 Minuten vor Ultimo konnte der Schiedsrichter wieder nicht gut gucken (oder hatte noch ein schlechtes Gewissen) und gab einen Freistoß in zentraler Position. Diese Chance ließ sich Rettig nicht entgehen und versenkte den Ball mit etwas Glück imTor. Die Gastgeber waren mit dem Ergebnis immer noch hoch zufrieden spielten weiter auf Zeit und hatten am Schluss noch das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite.

    Fazit: die Trainer sollten sich gegen defensiv stehende Teams mal was einfallen lassen. Wahrscheinlich wird das die nächsten Spiele nicht anders werden.:schal4:

  • Durchaus möglich, dass Mittweida nach dem 3. Spieltag in der Tabelle vor dem VfL liegen wird. Das wäre nur eine Momentaufnahme, im weiteren Saisonverlauf werden sich die Wege beider Mannschaften in der Tabelle trennen. Aber ich habe jetzt schon das ungute Gefühl, dass sich unsere heutigen Gäste im Rückspiel (Ende Februar, wenn das Wetter mitspielt!) ganz besonders ins Zeug legen werden...

    Muss ich zum gestrigen Spiel eigentlich noch mehr schreiben oder genügt dieses Eigenzitat?


    Bericht folgt!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Großenhainer FV - BSC Rapid Kappel 3:2 (1:2)


    Tore:

    0:1 Simnica (6.) aus dem Gewühl heraus

    1:1 Löffler mit straffem Linksschuss aus halblinker Position (26.)

    1:2 Mesan vollendet einen lupenreinen Konter eiskalt (45.)

    2:2 Marx mit Direktabnahme nach Flanke von links (51.)

    3:2 Witschel tankt sich auf rechts durch und schießt ins lange Eck (81.)


    Zuschauer:

    120 geschätzt, 131 offiziell angesagt, davon 3 Gäste


    Schiri:

    Stefan Gärtner, beileibe kein Heimschiedsrichter, besonders gg Ende der Partie zog er sich mehr und mehr (größtenteils berechtigt) den Unmut der Gastgeber zu. Die Verteilung der gelben Karten:gelbekarte: sagt einiges.


    Ganz kurz paar Worte zu meinem 1. Besuch in GRH:

    Schöne Sportanlage, aber man steht ziemlich weit weg vom Platz, schlechter Rasen, guter Stadionsprecher, Team Rabenfront vor Ort, lustiger Fanblock aus 2 jungen und 3 betagteren Enthusiasten:schal3:.


    Tja, ein profunder Kenner der Szene stempelte Rapid letzte Woche erst zum Abstiegskandidaten und prophezeite dann diese Woche einen lockeren Sieg von Großenhain. Einigermaßen verwundert hat er dann in Zschachwitz die Zwischenstände per SMS quittiert. :verweis::happy:


    Also Rapid hat das wirklich gut gemacht:thumbup:War von Anfang an dran an den Leuten und drin in den Zweikämpfen. Natürlich war bissel Glück dabei, mit der ersten eigenen Aktion so früh mit 0:1 in Führung zu gehen. Großenhain danach logisch am Drücker, aber nach dem Motto "Er war stets bemüht" schafften sie erst nach einer knappen halben Stunde den 1:1-Ausgleich.

    Jetzt hätte es der "lockere" Sieg werden können, aber statt seine Chancen zu nutzen, fuhr Rapid quasi mit dem Pausenpfiff einen blitzsauberen Konter, den der technisch starke Mesan eiskalt versenkte. 1:2! Die Heimfans am verzweifeln. Für mich als Neutraler wartete eine spannende 2. Hälfte.


    In der 2. Halbzeit dann mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann Großenhain das Spiel gedreht hat. Das dauerte dann doch länger als gedacht. Obwohl es kaum noch ein geordnetes Offensivspiel von Rapid gab, kämpften siedefensiv aufopferungsvoll. Dazu rettete Gästekeeper Wolf teils spektakulär. Gegen Marx und Witschel (brachte viel Schwung, warum kam der so spät rein?) war er aber machtlos.

    In einer hektischen Schlussphase ging Wolf nochmal mit nach vorn, aber 2 Ecken in der Nachspielzeit brachten nichts mehr ein.


    Fazit:

    Im Endeffekt siegt Großenhain verdient:thumbup:, die bessere individuelle Klasse hat durchgesetzt. Rapid um Klassen besser als im Spiel gg Olbernhau im Dezember. In der Form für mich kein Abstiegskandidat.:schal5:

    Obwohl ich am Ende "dank" meiner zu dünn gewählten Oberbekleidung ziemlich durchgefroren war, war es ein gelungener Ausflug für mich.

  • Es war nicht Ende Februar, sondern Anfang März - das ändert nichts am Spielausgang:


    Mittweida - Copitz 2 : 1 (0:1)


    0:1/33. Scykalka von halbrechts ins lange Eck nach einem Einwurf von der Eckfahne

    1:1/57. Ryssel im dritten oder vierten Nachsetzen

    2:1/73. Pietsch Kopfball nach Ecke von rechts


    Etwa 120 Zuschauer auf der Geraden sowie hinterm Zaun Richtung Haupttribüne, 15 Gäste.


    Der Hauptplatz sah von ober sehr bespielbar aus, außerdem hätten alle Zuschauer unters Tribünendach gepasst. Aber das Interesse der Gastgeber, dort zu spielen, dürfte auch in vierzehn Tagen gegen Lößnitz sehr gering ausgeprägt sein...


    SR Nixdorf hatte alles im Griff - auch wenn das heimische Publikum jeden zweiten Pfiff lautstark kommentierte. Das ist mir schon vorige Saison in Hainsberg aufgefallen, dass das Mittweidaer Fachpublikum nur schwer zufriedenzustellen ist.


    Ich gehe mal davon aus, dass sich über dem Sportplatz eine Flugverbotszone befindet. Beim Einschießen landeten gleich mal zwei Copitzer Bälle auf dem Dach der Turnhalle nebenan, beide wurden von der Lattenoberkante dahin abgelenkt. Während des Spiels stellten die Gastgeber mit Abschlägen von Torhüter Ebersbach sowie mit ihren Befreiungsschlägen in der Schlussphase permanent neue Höhenrekorde auf.


    Ziemlich genau eine Stunde vor Spielbeginn kamen sammy und ich am Sportplatz an und blieben erst mal zehn Minuten im Auto sitzen, weil es gerade heftig anfing zu regnen. Zum Spiel dann windig, aber nur vereinzelt ein paar Tropfen von oben.


    Was bedeutet heutzutage noch ein Vorsprung oder ein Rückstand? Dortmund lag mal 9 Punkte vor den Bayern, Copitz letzte Woche 1:4 hinten und Bochum führte gestern ganz schnell mit 2:0. So gesehen, war es wohl taktisch äußerst unklug, das erste Tor des Spiels zu erzielen...


    Spaß beiseite, die Gastgeber kennen natürlich die Tabelle und sind dringend auf Punktezuwachs angewiesen. Das merkte man ihnen von der ersten bis zur letzten Minute an. Jeder einzelne Spieler in den blau-weiß gestreiften Trikots bot 105 Prozent und damit eben jene berühmten Körner mehr, die so ein Spiel am Ende entscheiden können. Die Partie also von Anbeginn sehr intensiv, wobei sich die Torchancen beiderseits in Grenzen hielten. Copitz (mit der Startformation der zweiten Halbzeit von voriger Woche) war um spielerische Lösungen bemüht, aber auf dem kleinen Platz kam es eher darauf an, die Bälle lang nach vorn zu schlagen, was die Gastgeber in Hälfte zwo dann bis zur Perfektion beherrschten. Nach der blauweißen Anfangsoffensive erzielte der VfL in der ersten Hälfte weitestgehende Ausgeglichenheit und kam durch Richi Scykalka sogar zum Führungstreffer. Das war natürlich kein Ruhekissen und das wusste die Mannschaft auch.

    Mit Wiederanpfiff legten die Gastgeber noch eine Schippe drauf und zwangen Philipp Nufer gleich zu einer Fußparade. Trotzdem hatte sich der Ausgleichstreffer dann nicht unbedingt angedeutet. Eingeleitet wurde er wie so oft im gestrigen Spiel durch einen Abschlag von Keeper Ebersbach bis in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam die VfL-Abwehr den Ball einfach nicht unter Kontrolle und im dritten oder vierten Nachsetzen war er dann drin. Irgendwie hatte sich Tim Baumann dabei noch im Gesicht verletzt und musste ausgewechselt werden. So, wie das Spiel lief, hätten sich auf Gästeseite dann alle mit dem einen Punkt anfreunden können - nicht aber die Gastgeber, die weiter Druck machten und zunächst den Pfosten und später das Tor trafen. Ich glaube, Pietsch war schon beim bisher einzigen Mittweidaer Sieg (Gesamtbilanz seit gestern 6 - 0 - 2 aus Copitzer Sicht) per Kopf erfolgreich gewesen.

    Der VfL war dann bis zur 94. Minute um den Ausgleich bemüht, aber es war immer irgendein Abwehrbein dazwischen. Es blieb beim verdienten Heimsieg, weil die Gastgeber diese Punkte einfach mehr wollten. Nächstes Wochenende auf dem "Heiligen Rasen" gegen Spitzenreiter Grimma werden wir wieder einen ganz anderen VfL erleben, da bin ich mir sicher!


    Fazit: die Punkte sind weg, aber der VfL wird in der Endtabelle deutlich vor Mittweida liegen. Vielleicht helfen den Mittweidaern die gestrigen drei Zähler, um nächste Saison wieder gegen uns zu spielen. Dann bitte im September oder April auf dem großen Rasenplatz!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Verschenkte Punkte

    Stahl Riesa - SV Olbernhau 1:2 (1:2)


    0:1 Steve Müller (8.)

    1:1 Jerome Wolf (15.)

    1:2 Jaroslav Novak (35.)


    Zuschauer: 194


    Nach der Niederlage in Grimma, stand heute ein sogenanntes 6 Punkte Spiel, ich weiß das gibt's nicht :happy:, auf dem Programm.

    Wenig einladendes Wetter, unter anderem ein Schauer mit quertreibendem Regen kurz vor Beginn, lockte nur 194 Zuschauer an. Darunter 30 - 35 Gästefans, die nach den Vorfällen in Grossenhain, sogar ihren eigenen Block bekamen, guten Support machten und auch sonst keine Probleme bereiteten.

    Das Spiel begann mit je einer verletzungsbedingten Auswechslung, auf beiden Seiten, in den ersten 6 Minuten. In Minute 8 verfiel die Stahlhintermannschaft wieder mal in kollektiven Schlaf, als ein Einwurf per Kopf verlängert werden durfte und Müller fast unbedrängt Einköpfen konnte. Stahl war zumindest nicht geschockt und kam seinerseits zum Ausgleich.

    Marvin Reinkober wurde auf der linken Aussenbahn geschickt und seine perfekte Flanke netzte der alte Mann! Das war mal herrlich vorgetragen :freude:. Danach hatte Stahl noch mehrere Chancen, aber ins Netz fiel keiner der Bälle. Dafür schlug's nach einer weiteren Schlafeinlage hinten wieder ein.

    Einwurf, Flanke von links und Novak steht als letzter, am langen Pfosten völlig frei. Damit lag Stahl wieder zurück und das war für die Nerven nicht gut. Der Ausgleich lag durchaus im Bereich des Möglichen, zumindest bis zur Halbzeit.

    Hälfte 2 begann mit einer Stahlchance, als Franz Josef Zech (47.)nach Solo über links , aus kurzer Distanz am ausgestreckten Bein von Torwart Geiger scheiterte.

    Der Rest des Spiels war teilweise grausig anzusehen. Stahl im Vorwärtsgang oftmals hektisch im Mittelfeld, ungenau im Spielaufbau und viel zu oft durch die Mitte und langen Bällen auf den heute sehr blassen Paul Kiontke. Wenn man dann mal über die Flügel kam, fehlte der entscheidende Pass. Die Gäste kamen aber auch nicht mehr richtig zum Zug und so schleppte sich das Spiel langsam gen Abpiff. Die einzig richtige Tormöglichkeit hatte der alte Mann in der 91. Minute, als er nach etwas Durcheinander in der Olbernhauer Abwehr, den Ball an den Pfosten setzte. Das war aber auch schon alles in Hälfte 2. Schiri Florian Ordon pfiff kurz darauf ab und die Gäste bejubelten den Auswärtssieg ausgiebig.


    Fazit: Völlig unnötig mal wieder Punkte liegen lassen. Macht man nach dem Ausgleich das 2:1, bleiben die Punkte hier.Olbernhau war nicht besser, nutzt jedoch die wenigen Möglichkeiten. Nun steckt man endgültig im Abstiegskampf!

    Die Aufgabe in Markkleeberg, nächsten Samstag, wird ja auch nicht einfacher. Der Fahrstuhl nach unten hält schon eine Etage tiefer und die Situation in der Oberliga, deutet ja eher auf 4 Absteiger.

    Also gilt's demnächst die Ruhe zu bewahren, ruhig zu spielen und diese Woche vielleicht mal das Passpiel exzessiv zu üben....


    Bilder gibt wieder.....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    :schal1: :schal1:   :support:  :schal1: :schal1:

  • Was ist denn das für ein Wetter? Von Montag bis Donnerstag schaue ich aus dem Bürofenster und sehe so etwas wie Vorfrühling - und ab Freitag regnets! Da fiel der Kurzausflug in die Sächsische Schweiz heute wieder mal aus...

    Stichwort Freitag. Ich lasse mir jetzt Zöpfe wachsen, gehe freitags nicht mehr auf Arbeit und deklariere das als "Freitagsstreik für besseres Wochenendwetter!" oder so ähnlich (an einem auf englisch gut klingenden Slogan arbeite ich noch). Kilometerfräse, Saxsophon und Standuhr wären doch bestimmt auch dafür?

    Naja, als braver Steuerzahler weiß ich jetzt schon, wo ich mich in der kommenden Woche von Montag 8:00 Uhr bis Freitag 14:00 Uhr mehrheitlich aufhalten werde - wohl wissend, dass nicht jeder so günstige Arbeitszeiten hat. Die Zeit zwischen Freitag und Montag wird dann mehr oder weniger sinnvoll genutzt, zum Beispiel für verlorene Fußballspiele bei schlechtem Wetter:


    VfL Pirna-Copitz - FC Grimma 2 : 3 (0:1).


    0:1/23. Streubel

    1:1/51. Baumann

    1:2/53. Jackisch

    1:3/60. Jackisch

    2:3/65. Kärger


    Bei regnerischem Wetter leider nur etwa 100 Zuschauer zum Hauptspiel, darunter fünf erkennbare Gäste hinter der Trainerbank. Die Heidenauer Zuschauer vom Vorspiel beschwerten sich erst über den vollen Eintritt und wollten dann den Spitzenreiter der Landesliga doch nicht sehen.


    So schlimm wie anderswo war es in Pirna mit dem Regen nicht - störender war der heftige, böige Westwind. Hohe Bälle unterlagen also dem Zufallsprinzip.


    SR Stefan Gärtner mit einer kleinlichen Linie, die hielt er aber auf beiden Seiten konsequent durch. In der ersten Halbzeit noch ohne gelbe Karten. Die verteilte er dann reichlich, obwohl es bei viel Kampf und Einsatz nie ein unfaires Match war.


    Vorspiel Copitz2 - Heidenau 1:4 (0:2). Leider eine klare Sache. Die zweite Halbzeit dieses Spiels habe ich in der Sprecherkabine verbracht, so dass ich nicht vier Stunden draußen stehen musste.


    Beim VfL stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf. Gestern musste Basti Scholz angeschlagen passen. Mit ihm saßen nur vier Spieler auf der Bank, von denen Ron Wochnik (erster Einsatz 2019!) und Kai Kemter 90 Minuten im Vorspiel durchgespielt hatten.


    Nach dem üblichen Abtasten übernahm der Spitzenreiter schnell die Initiative auf dem Platz. Logische Folge das Führungstor Mitte der ersten Hälfte. Kurz darauf rettete Philipp Nufer zweimal glänzend gegen Jackisch - aber dessen Zeit sollte noch kommen. Copitz kam in den ersten 45 Minuten zu keinem geordneten Spielaufbau, die Gäste standen schon im Mittelfeld kompakt und waren robuster in den Zweikämpfen. Und wenn der VfL mal aufgerückt war, bestand die Gefahr von Kontern - so entstand die Doppelchance für Jackisch. Erst gegen Ende der Halbzeit registrierte ich die ersten beiden Copitzer Torschüsse, ohne dass diese gefährlich waren. So schwelgte man beim 0:1-Pausenstand vor allem in Erinnerungen an das Spiel vor vierzehn Tagen.

    Die erste Halbzeit zeigte allen Zuschauern, warum Grimma auf Platz eins der Tabelle steht. Nach dem Wechsel sahen die Besucher dann ein tolles Kampfspiel auf Augenhöhe - und am Ende ging trotz des Resultats keiner unzufrieden nach Hause!

    Gleich im Anschluss an die erste VfL-Ecke erzielte der VfL den vielumjubelten Ausgleichstreffer. Vielleicht hatten wir alle ein bisschen zu viel gejubelt, denn quasi im Gegenzug gingen die Grimmaer nach einem Angriff über die rechte Seite wieder in Führung. Im Vorfeld gab es möglicherweise eine Abseitsstellung, aber ohne die "Abseitslinie" im Videokeller in Köln lässt sich das wohl nicht mehr aufarbeiten. Egal, jetzt war es ein offenes Fußballspiel mit vollem Einsatz auf beiden Seiten. Ein Freistoß von der rechten Seite drehte mit einer leichten Zwischenberührung zum 1:3 ins Tor - ich hatte es vorher geahnt. Bei solchen drehenden Bällen sieht jede Abwehr irgendwie schlecht aus. Doch ein 1:3 ist für den VfL kein Hindernis. Kurz danach zog Flori Kärger aus etwa 20 Metern ab, der abgefälschte Ball erwischte den Gästekeeper auf dem falschen Fuß. In den folgenden 25 Minuten plus Nachspielzeit gab es zwar keine Tore mehr, aber auch keine Langeweile. Eric Prentki war im "Kampfmodus" und trieb seine Leute immer wieder an. Ein 2:4 war ebenso drin wie ein 3:3, aber letztlich behielten die Gäste kühlen Kopf und die Oberhand.


    Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Gästesieg in Ordnung. An der Leistung des VfL gab es in der zweiten Halbzeit überhaupt nichts auszusetzen, dies honorierten auch die anwesenden Zuschauer. Mich ärgert auch im Nachhinein die Niederlage in Mittweida mehr als die gestrige (in Mittweida fiel das Siegtor übrigens in der 77. Minute, nicht in der 73. Minute - das war der Pfostenschuss).


    Nach drei Rückrundenspielen 9:9 Tore - dies zeigt, wo die Copitzer Probleme derzeit liegen. Nächste Woche in Olbernhau (oder Pockau) sollte dann unbedingt wieder gepunktet werden! Nicht, dass ich auch noch bange Blicke in die unteren Tabellenregionen werfen muss...


    Vorn zieht Grimma seine Kreise. Die Kamenzer wissen derzeit wohl nicht so recht, wo das gegnerische Tor steht (Rückrundentorverhältnis 1:1) und spielten bereits zum fünften Mal hintereinander unentschieden. Lößnitz wiederum erzielt regelmäßig vier Tore, für gewöhnlich reicht das dann auch zum Sieg. Die Partie Lößnitz gegen Grimma am übernächsten Spieltag wird hochinteressant. Zumindest haben Grimma, Kamenz und Lößnitz erst mal für die Oberliga 2019/20 gemeldet. Apropos Oberliga: dort spielen Hohenstein-Ernstthal und Plauen derzeit sehr konstant. Das ist gar nicht gut, denn beide verlieren regelmäßig ihre Spiele und werden in der Tabelle immer weiter nach unten durchgereicht. Eine mögliche Konsequenz ist im Bericht von Standuhr nachzulesen.


    Die Rückrundentabelle führt Markkleeberg vor Grimma an, beide haben die volle Punktzahl. Gegen die Kickers versuchen sich nun nacheinander Stahl Riesa und Pirna-Copitz…


    Heute erst mal Abstiegskampf für die Dresdner Profisportler - Dynamo versucht in Fürth zu punkten, der HC Elbflorenz beim HSV in Hamburg. Ich schaue mir derweil das wohl letzte Saisonheimspiel der Eislöwen an. Die haben den Klassenerhalt sicher. Noch wichtiger: in der Eishalle ist es trocken. Meistens jedenfalls!


    Edit: Dynamo wird heute weder verlieren noch gewinnen - Spiel wegen Sturmwarnung abgesagt. Passt zu meinem sehr "wetterlastigen" Spielbericht. Erinnert mich an meine fahrt nach Wattenscheid 1992, wo die Absage auch sehr spät erfolgte. Aber Sicherheit geht vor, auch wenn es für die Betroffenen totale Sch… ist.

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    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Die Unentschiedenkönige....

    Radebeul vs. SVE 0:0

    Ich habe geschwächelt und auf das Mistwetter vor Ort verzichtet. Ich habe mir lieber in der Halle unsere ü50 altersgerecht angeschaut.

    Nach meinen Infos hat Radebeul erstmal dicht gemacht ( kenne ich irgendwie) und die Einheit einen „Kopfballriesen“ vergeben (8.). Danach brachte eigentlich nur noch der exkamenzer Talke Stimmung auf den Platz, indem er sich bei jeder Berührung auf dem Gummi wälzte...In der Pause muß es recht laut in der Gästekabine geworden sein, denn die roten zeigten eine ganz andere Einstellung. Da sich Radebeul jetzt auch am Spiel beteiligte wurde es richtig lebendig. Spannend wurde es ca. 20 Minuten vor Ultimo, als Tänzer nach einem haarstreubenden Fehler die Notbremse zog und den :rotekarte: Karton bekam. Jetzt wurde es richtig lebendig. Kopfball Radebeul an den Pfosten, Freistoß Kamenz an den Pfosten, Solo Radebeul an den Pfosten....

    So ging es hoch und runter und alle waren irgendwie mit der Punkteteilung zufrieden.

  • Hier auch mal wieder ein Spielbericht meinerseits.

    Ich war gestern mal in Riesa und habe mir das Stahlduell zwischen Riesa und Olbernhau angeschaut. Habe viele Ex-Freiberger wiedergesehen, denn auf Olbernhauer Seite spielen 5 an der Zahl.

    Bei gefühltem Aprilwetter waren nur 197 Zuschauer anwesend, da habe ich persönlich mehr erwartet.

    Der Spielverlauf ist schnell erzählt...in der ersten HZ spielte die BSG mit dem Wind im Rücken und so führte gefühlt jeder steilgespielte Ball zu einem ruhenden Ball für Gästekeeper Geiger.

    Das 0:1 in der 8. Spielminute entsand aus einem langen Einwurf von Schäfer, welchen Gottschalk verlängerte... Müller bugsierte diesen dann über die Linie, wobei Hüter Goldhammer nicht gut aussah!

    Zwei minuten vor dem 0:1 gab es ebenfalls eine Olbernhauer Möglichkeit. Die Protagonisten warem die gleichen, nur das Müller den Ball nicht drücken konnte.

    Der Ausgleich für die BSG durch Wolf war ein schön rausgespielter Angriff über die linke Seite. Ich stand genau auf Höhe und fand es sehr Abseitsverdächtig!!

    In der 35. Spielminute dann das 1:2 durch Geburtstagskind Novak.

    Wiederum nach einem langen Schäfer Einwurf...dieser konnte geklärt werden, doch miersch brachte Schäfer wieder ins spiel und dessen präzise gespielte Flanke veredelte der völlig freistehende Novak.

    In HZ eins auf beiden Seiten noch eine gute Torchance...Der schnelle Schröter scheiterte im 1:1 an Geiger. Auf der anderen Seite zielte Schäfer, nach einen schön gespielten Angriff über die Rechte Olbernhauer Seite, aus ca 13mhaarscharf rechts am Tor vorbei.


    In HZ zwei begannen die Gäste schwungvoll und müssen eine ihrer Möglichkeiten für ein drittes Tor nutzen, doch die Angriffe wurden zu schlampig ausgespielt. Vorher hatte allerdings auch ein Riesaer Spieler das 2:2 auf dem Fuß, doch Geiger vereitelte. So plätscherte das Spiel über die gesamte zweite HZ ohne große Torchancen vor sich hin.

    In der Nachspielzeit gab es noch eine Halbchance für Riesa...dabei kullerte der Ball an den Außenpfosten. Es standen aber auch zwei Spieler zum klären auf der Linie.


    Als neutraler Zuschauer muss man sagen, dass ein Unentschieden in einer kampfbetonten aber stehts faieren Partie das gerechte Resultat gewesen wäre. Aber Olbernhau nutzte seine Chancen effizienter und holt somit wichtige Punkte im Abstiegskampf.


    Ich habe mir heut auch nochmal ein Bild von Wunderstürmer Kiontke gemacht.

    Wie man sich über 90 min so wenig bewegen kann ist mir ein absolutes Rätsel! Das war an Lustlosigkeit nicht zu überbieten! Als Stahlfan würde ich wahnsinnig werden!

    Der beste Riesaer, Andre Köhler, tat seinen Unmut in Hz 2 auch mal lautstark kund.

    Gefühlt spielt Riesa die meiste Zeit zu zehnt.

    Auch wenn Kiontke schon 9 Treffer erziehlt hat, ist mir ein Spielertyp wie Schäfer auf Olbernhauer Seite, der sich 90 min für seine Farben den Arsch aufreist, 10mal lieber!


    Alles in allem ein schöner Fußballnachmitag. Ich denke ich werde meine Freibergerfreunde bald mal wieder in Olbernhau besuchen.

  • für groundhopper:

    Neusalza gegen Glauchau am Sonntag auf dem Kunstrasen in Cunewalde.


    Was Copitz betrifft, wüsste ich auch gern, ob wir in Olbernhau, Pockau oder überhaupt nicht spielen...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

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