Landesliga Sachsen 2018/19

  • Saisonauftakt


    Grossenhainer FV - Radebeuler BC 1:1 (0:1)


    Das erste Spiel der Saison wie immer am Freitag und diesmal im nahegelegenen Grossenhain.

    Es fanden sich eigentlich enttäuschende 270 Zuschauer ein, darunter sogar 10 Radebeuler und mindestens genauso viele Riesaer.

    Erste Spiele sind ja meist nicht so der Brüller und so sah's auch heute aus. Die Partie begann verhalten, mit auf Sicherheit spielenden Gästen. Dennoch gingen sie nach einem Freistoß, den Erik Talke verlängerte in Führung (14.). Das spielte ihn in die Karten, denn sie hatten eine bombensichere Abwehr um Talke, Degoue und Kopas, nur Torhüter Haseloff wirkte etwas unsicher. Nach vorn setzten sie immer wieder schnelle Konter, die ihnen die Gastgeber aber auch auf dem Silbertablett servieren. Sie kamen im Vorwärtsgang selber garnicht zurecht, so ohne Ideen und durch häufige Fehlpässe. Chancen hatten sie nur 3 und die allesamt nach Standards. Marx mit einem Freistoß drüber (20.), nach einer Ecke schlug ein Grossenhainer, freistehend, im Strafraum ein Luftloch (32.) und ein Freistoß von Rechts ging knapp links vorbei (42.).

    Somit ging Radebeul verdient mit der Führung in die Pause und Trainer Lotte Müller lief mit einem zufriedenen Gesicht vorbei.

    Hatte es in der ersten Halbzeit noch etwas vor sich hin geregnet, war es dann trocken bis zum Schluss. Die Gastgeber kamen schon nach 10 Minuten wieder raus und man sah den Willen, es besser zu machen. Die ersten 5 Minuten waren dann auch gut, mit je einer Möglichkeit auf beiden Seiten, aber danach verflachte die Partie, da Radebeul sich auf das Verteidigen beschränkte und die Konter nicht mehr so zielstrebig vortrug. Grossenhain mühte sich, es kam jedoch nichts dabei raus. In der 71. übersahen sie aber bei einer Flanke quer über den Platz, Marcel Fricke, der links in den Strafraum eindrang und den Ball hoch ins kurze Eck nagelte. Der Stadionsprecher sprach von einem verdienten Ausgleich, was ich, als Neutraler, etwas übertrieben fand.

    Allerdings gab das den Gastgebern Auftrieb und sie spielten jetzt druckvoller, während die Radebeuler hinten teilweise in Unordnung gerieten. Beim "objektiven" Grossenhainer Publikum geriet jetzt Schiri Jens Rohland, ich bin ja auch kein Fan von ihm, in die Schusslinie. Jedoch gab er ihnen einen sehr schmeichelhaften Freistoß, halbrechts, 23 Meter vor dem Radebeuler Gehäuse. Noch dazu sah der Verteidiger die völlig überzogene :gelbekarte:. Torsten Marx trat an und setzte den Ball an den rechten Pfosten. In der 87. hatte dann Paul Konrad Witschel die größte Chance zum Siegtreffer, aber er verstolperte frei vor Haseloff. Es folgten noch ein paar gefährliche Flanken, aber den Siegtreffer ließen die Gäste, in den dreieinhalb Nachspielminuten, obwohl nur 2 angezeigt, nicht mehr zu.


    Fazit: Gerechtes Unentschieden

    Was es wert ist, wird man im Saisonverlauf sehen.



    Sonntag dann das Auswärtsspiel von Stahl in Mittweida und lieber Saxsophon, ich befürchte dann gleich mal die 1. Niederlage, aber was weiß ich schon von Fussball :lach:.

  • Endlich rollt der Ball in der Sachsenliga wieder. Dazu mein kurzes Fazit vor der Saison: Zum Favoritenkreis um die Medaillenplätze zählen für mich die bereits genannten Mannschaften GRM, PIR, KM, danach wohl dicht gefolgt von M´kleeberg, LÖß & GRH.

    Bei Stahl hörte man zuletzt oft, dass eine schwere Saison bevorsteht. Man setzt auf die Jugend und so verstärkte man sich in der Sommerpause überwiegend mit A-Jugendlichen. Deshalb ist es auch schwer einzuschätzen, wie die Mannschaft in der Sachsenliga zurechtkommen wird.

    Meine Tendenz lautet auch untere Tabellenhälfte und ein zäher Kampf um den Klassenerhalt.

  • Bringen wir es hinter uns:


    FC Lößnitz - VfL Pirna-Copitz 3 : 0 (0:0).


    Tore: Sprunk (55) und zweimal der eingewechselte Graf (90, 94).


    Zu: etwa 120, darunter 18 Gäste.


    SR Wadewitz nicht immer ganz einheitlich in der Zweikampfbeurteilung, machte aber nichts Entscheidendes falsch. Die Karten saßen etwas lockerer als beim Pokal-Schiri letzte Woche.


    Bereits am Freitag sorgten ehemalige VfLer für Furore: in Lotte wurden Trainer Matthias Maucksch und Co-Trainer Nico Däbritz entlassen - fast so schnell wie Uwe Neuhaus in Dresden. In Weixdorf wiederum startete Borea-Coach Elvir Jugo in meinem Beisein mit einem 3:0-Erfolg in die neue Saison.


    Auf der Hinfahrt haben wir eine schöne Gaststätte in Lößnitz zum Mittagessen gefunden. Da Fußballfans bekanntlich überhaupt nicht abergläubisch sind, wird es unser einziger Besuch dort bleiben. Ins Stadion wollen wir schon wieder mal, auch wenn es dort die zweite Niederlage in Folge war. Es gab keine Programmhefte und das Casino hatte im Gegensatz zu den letzten Besuchen geschlossen.


    Was soll man von dem Ergebnis halten? Klar ist, der Sieg der Gastgeber geht vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit absolut in Ordnung. Aber ein 3:0 deutete sich eigentlich zu keinem Zeitpunkt des Spieles an. Trotzdem hat sich der VfL speziell das dritte Gegentor und die vorläufige Übernahme der "Roten Laterne" selbst zuzuschreiben.

    Etwa eine Stunde vor Spielbeginn begann es in Lößnitz zu nieseln, mit dem Spielbeginn wurde der Regen kurzzeitig sogar etwas stärker. Auch wenn es ab Mitte der ersten Hälfte von oben weitgehend trocken war, blieb das Geläuf bis zum Ende sehr rutschig, was man den Akteuren auch anmerkte.

    Copitz mit derselben Startaufstellung wie im Pokal. Die Partie von Anbeginn sehr zweikampfintensiv, wobei die Deckungsreihen über lange Strecken die Kontrolle behielten. Eine Großchance konnten die Gastgeber bereits in der dritten Minute nicht nutzen, doch Stück für Stück kam der VfL ins Spiel. Etwa zwischen der 20. und 30. Minute folgte die beste Copitzer Phase: Henschel, Höer und Kärger brachten den Ball nicht im Kasten unter, ein Ball touchierte den Außenpfosten, zweimal glänzte der heimische Keeper mit tollen Paraden. Dies sollte sich noch rächen! So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

    Nach dem Seitenwechsel hoffte ich eigentlich, es wird mehr auf das Tor auf unserer Seite gespielt - leider ein Trugschluss. Denn Lößnitz übernahm die Spielkontrolle und gab sie eigentlich bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Nach mehreren Anläufen gelang Sprunk in der 55. Minute schließlich der Führungstreffer. Lange Zeit konnte der VfL dem nicht viel entgegensetzen. Wie in der Vorwoche wurde Heine eingewechselt, irgendwann holte Copitz dann die Brechstange raus. Es gelang jedoch nicht, Dauerdruck oder gar Torchancen in Serie zu erzeugen - aber die eine Gelegenheit gab es, typischerweise nach einem Standard. Marco Fischer köpfte die Ecke von Henschel scharf und platziert Richtung Tor - aber der Lößnitzer Torwart erledigte seinen Job auf der Linie spektakulär. So kam es, wie es kommen musste. Als alle VfLer aufgerückt waren, ging der Ball an der Strafraumgrenze verloren, und der schnelle Konter wurde zum 2:0 abgeschlossen. Damit waren alle Messen gelesen, dem Schiri gefiel das Spiel aber noch. Weil einige Copitzer Spieler keine richtige Lust mehr hatten, lag der Ball noch mal im eigenen Tor. Sofort danach pfiff Wadewitz ab, bevor noch mehr Unheil passieren konnte.

    Lößnitz keineswegs überragend, aber hinten sehr stabil und zweikampfstark. Dazu haben sie eben im entscheidenden Moment das Tor gemacht, der Rest war Zugabe. Die Mannschaft wird oben mitspielen - wie weit oben, ist Spekulation.

    Beim VfL wie in Radebeul einige gute Ansätze, aber noch viel Luft nach oben. Vor allem im Spiel nach vorn wird zuviel auf eigene Faust versucht, das teamwork funktioniert noch nicht richtig.

    Schon in der kommenden Woche gilt es dann zu punkten! Mittweida ist im "Willy" zu Gast, das wird garantiert kein Selbstläufer. Wie in der gesamten vor uns liegenden Saison kann ich ja immer schon mal schauen, wie sich Stahl Riesa gegen unseren jeweils nächsten Kontrahenten schlägt. Ein PKW mit "MW"-Kennzeichen stand übrigens auf dem Parkplatz, vielleicht konnten wir den Spion etwas täuschen...


    Achso, ich beobachte jetzt zweimal die ehemalige Truppe von Herrn Neuhaus, gegen Mittweida werde ich aller Voraussicht nach pünktlich mit Beginn der zweiten Halbzeit im "Willy" erscheinen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Fehlstart


    Germania Mittweida - Stahl Riesa 1:0 (0:0)


    1:0 Christian Kuhl (59.)


    Zuschauer: 321, davon ca. 100 Riesaer


    Heute dann endlich auch der scharfe Start für die Küttner Elf und es gab gleich ein Stopzeichen vom Aufsteiger.

    Die Anlage am Schwanenteich ist ein Kleinod geworden und hat vor allem eine überdachte Tribüne, die fast voll besetzt war. Nur ein weiterer Eingang zu den Parkplätzen hin, wäre wünschenswert!

    Stahl mit der besten verfügbaren Mannschaft, während die Gastgeber auf ihren besten Stürmer Silvio Grötzsch verzichten mussten.

    Eigentlich hätte ich erwartet dass die Gastgeber mit Euphorie nach vorn spielen, doch sie zogen sich anfangs eher zurück und überließen Stahl den Spielaufbau.

    Der sah nicht schlecht aus, war jedoch sehr rechtslastig, mit ein paar halbwegs gefährlichen Flanken, die für Unruhe bei den Gastgebern sorgten. Die Mittweidaer hatten 2 Kopfbälle zu bieten, aber ansonsten spielte sich vieles im Mittelfeld ab. Die größte Möglichkeit hatten die Gastgeber in der Nachspielzeit, als einer nach einem Freistoß völlig frei im Strafraum zum Schuss kam. Diesen jedoch parierte Alex Goldhammer großartig.

    Dann war Halbzeit und ich dachte noch, so schlecht sieht's nicht aus.

    Die erste Möglichkeit nach der Pause (47.) hatte Stahl, aber die Schröter Eingabe, einen halben Meter vor der Torlinie entlang, fand keinen Abnehmer. Danach spielten die Mittweidaer energischer nach vor und ein Kopfball geht nur knapp links vorbei. Stahl kam anschließend nicht mehr richtig raus hinten und folgerichtig fiel in der 59. der Siegtreffer. Einer der gefährlichen weiten Einwürfe von Andreas Hönig fand Christian Kuhl im Strafraum und der Ball war, zur Freude der Gastgeber, drin!

    Noch war ja ne halbe Stunde Zeit.... allerdings muss ich darüber den Mantel des Schweigens decken!!!!

    Der alte Mann neben mir ist fast ausgerastet, ob der spielerischen Leistung der Mannschaft, während ich keine Worte finde um das Gesehene zu beschreiben. ;(

    Am Ende lag es nur an den schwach ausgespielten Kontern der Gastgeber, dass es nicht höher ausfiel. MEHR gibt's nicht dazu zu sagen.


    Fazit: Absolut verdienter Sieg für Mittweida.

    Mit solchen Leistungen wird es schwer 3 Mannschaften zu finden, die noch weniger Punkte holen.

    Nächste Woche kommt der 2. Grimma und danach geht's zum momentanen Spitzenreiter nach Olbernhau 😵


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:



  • Neusalza-Spremberg - Kamenz 0:0


    230 Zuschauer sahen das erste Landesligaspiel von Neusalza-Spremberg die auch mehr Chancen im Spiel hatten , aber es nicht schaften ein Tor zu erzielen. Kamenz hatte nur eine Chance in der 84.min das ein Tor sein mußte,aber diese kläglich am Torhüter scheiterte. Kamenz merkte man nicht an das sie mal in der Oberliga gespielt haben.

    Programmheft in Ordnung und gute Verpflegung im Stadion.

    Probleme gibt es bei dieser Zuschauerkulisse mit den Parkplätzen in Stadionnähe (20-30 Autos haben Platz).

    Übertrieben ist die Taschenkontrolle am Eingang. Verbot von Speisen- und Getränkemitnahme aller Art - man soll im Stadion kaufen.

  • so ist das 2 sehen das gleiche Spiel, aber doch etwas anders. Zuschauer (handgezählt) 138, davon ca. 20 aus Kamenz. Wahrscheinlich wurden die Dauerkartenbesitzer dazu gezählt^^. Das Spiel: so lala! Chancen 3 große für Kamenz, da mußßßß mindestens eine rein und einige Halbchancen für die Gastgeber. Die Gastgeber kamen über ihre gute Physis und beeindruckten die Kamenzer Techniker. Bei denen lief noch wenig zusammen und alle wunderten sich das z.B. Barnickel und Sobe draußen blieben. Aber der Trainer ist ja näher dran!

    Also schauen wir gegen Niesky. Von der Robustheit sind die ja vergleichbar und langsam müssen die rot/weißen in die Saison rein kommen. Ich bin zufrieden mit dem Auswärtspunkt:schal4:

  • Neusalza-Spremberg - Kamenz 0:0


    Probleme gibt es bei dieser Zuschauerkulisse mit den Parkplätzen in Stadionnähe (20-30 Autos haben Platz).

    Übertrieben ist die Taschenkontrolle am Eingang. Verbot von Speisen- und Getränkemitnahme aller Art - man soll im Stadion kaufen.

    Stimmt, die Infrastruktur (Umfeld) ist leider noch weit entfernt von Landesliga. Sportlich dürften sie, zumindest Qualitativ, eigentlich keine Probleme haben...da sehe ich sie gar in der oberen Hälfte....abwarten obs so kommt....;)

    Taschenkontrollen ? :lach:...da hoffe ich doch mal, daß diese von geschulter (§34a) :verweis:Security durchgeführt wurden ?

    Wir konnten leider erst am Ende der HZ.-Pause dort sein. Leider beharrte man zu diesem Zeitpunkt noch vehement auf den vollen Eintrittspreis. Wir wären ja bereit gewesen die Hälfte zu bezahlen, durften wir aber nicht.....da sind wir halt wieder gegangen. Ist jetzt halt so in Neusalza , da trägt so manche (er) mit dem neuen Gefühl der LL die Nase sehr hoch. Ärgerlich wars schon.......aber fertig bin ich mit dem Thema ganz sicher noch nicht....:halloatall:

  • danke- habe auch gehört, dass die Werbeeinnahmen nicht gereicht haben sollen.

    Wir konnten leider erst am Ende der HZ.-Pause dort sein. Leider beharrte man zu diesem Zeitpunkt noch vehement auf den vollen Eintrittspreis. Wir wären ja bereit gewesen die Hälfte zu bezahlen, durften wir aber nicht.....da sind wir halt wieder gegangen. Ist jetzt halt so in Neusalza , da trägt so manche (er) mit dem neuen Gefühl der LL die Nase sehr hoch. Ärgerlich wars schon.......aber fertig bin ich mit dem Thema ganz sicher noch nicht....:halloatall:

    in Kamenz wird seit 2 Jahren auch über die komplette Spielzeit voll kassiert. Vorher standen immer viele Leute am erhöhten Parkplatz und guckten mit leichter Sichtbehinderung zu. Dann kamen sie freudestrahlend zur Halbzeit rein und ließen sich als geile Typen feiern....:abgelehnt:

  • Bis vor kurzem kannte ich das mit dem "Abkassieren" auch nach der Halbzeitpause nur aus Heidenau (wobei ich dort so lange nicht war, dass ich die jetzige Praxis nicht kenne). Für mich ist es völlig abwegig, zu einem Spiel nur später zu gehen oder Geld zu sparen - außer es gibt einen triftigen Grund (wie das Dynamospiel nächsten Sonnabend, weswegen ich erst zur Halbzeitpause in Copitz bin). Als ich 2013/ 2014/ 2015 öfter bei Post Dresden war, kam ein älterer Herr (DSC-Sympathisant) grundsätzlich zur zweiten Halbzeit und schimpfte dann auf Dynamo und die Post. Auf solche Typen kann man natürlich verzichten.

    Mein letztes Erlebnis diesbezüglich hatte ich letzten Herbst, als ein Volleyballspiel so schnell zu Ende war, dass ich schnell noch nach Laubegast bin. Es lief etwa die 55. Minute - und ich wurde nicht reingelassen. Das war für die Gastgeber aus drei Gründen kontraproduktiv: 1) kann man in Laubegast locker von außen zuschauen, 2) hätte ich gegessen und getrunken, also Umsatz generiert und 3) war ich bisher immer so ein-, zweimal pro Halbserie dort. Nun steht Laubegast auf meiner "no go"-Liste bis zum nächsten Pflichtspiel gegen Copitz. Das kann dauern... In Copitz macht der Kassierer immer zur Halbzeitpause die Kasse zu, dann kann jeder rein. Ich kenne aber niemanden, der das in Copitz bewusst ausnutzt.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Soll ich mich jetzt bei irgendwem bedanken? Im Gegenteil, ich habe eine Stinkwut - weil ich mich trotz allem auf Dynamo gegen HSV gefreut habe, einschließlich der einkalkulierten Niederlage. Da mache ich halt das Beste draus, mir bleibt wenigstens das Gehetze nach dem Spiel erspart und ich kann ganz entspannt im "Willy" bei der zweiten und ersten Mannschaft des VfL zusehen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • mit marcel hänsel wechselt ein weiterer spieler kurz vor ende der transferperiode aus schiebock nach kamenz. marcel ist stürmer und kam im letzten sommer aus der dynamo-u19 zum bfv. spielte für mich eine solide saison als ergänzungsspieler in der oberliga. vom stammplatz war er aber sehr weit weg. einsetzbar als spitze und auf der außenbahn.


    kam in den ersten 5 regionalliga-spielen nicht zum einsatz. seine chancen in der regionalliga auf einsatzzeiten wären sicherlich auch über die gesamte saison sehr gering gewesen. die konkurrenz ist einfach zu stark.


    für die landesliga sicherlich eine verstärkung. gerade weil angesichts des alters ja eine leistungssteigerung zu erwarten ist.

  • Unnötig


    Stahl Riesa - FC Grimma 1:3 (0:1)


    0:1 Christoph Jackisch (25.)

    1:1 Norman Gründler (62.)

    1:2 Kevin Wiegner (67.)

    1:3 Rico Engler (86.)


    Zuschauer: 232, trotz Stadtfest und sogar einige Gäste


    Nach der Niederlage in Mittweida, sollte heute, wenn möglich, gepunktet werden. Ist aber wieder nix draus geworden.

    Stahl begann mit leicht veränderter Mannschaft, so spielten Gallwitz und Schreiber, für Rendler und Runge.

    Das Spiel begann gleich mal 5 Minuten später. Vermutlich musste Stahl die Stutzen wechseln, da sie sich sonst nur per weißem Trikot von den Gästen unterschieden hätten. So passten die Roten dann nicht so zum blau weissen Gewand, aber daran lag die Niederlage nicht.

    Das Spiel begann flott und Stahl hatte nach 2 Minuten, durch Marvin Reinkober die erste Schusschance, die Jan Evers aber zunichte machte. Danach übernahm Grimma das Spiel und erarbeitete sich Chancen zu Toren, die aber von der Stahlabwehr vorerst verhindert werden konnten. Dabei hatte Stahl, in der 17. Minute auch Glück, als Alex Goldhammer den steil geschickten Wiegner vorm Strafraum von den Beinen holte. Schiri Gunnar Stary nestelte im Laufen an der Arschtasche, aber beließ es bei :gelbekarte:, da Martin Magula noch Richtung Tor unterwegs war. In der 25. war's dann aber doch soweit, denn Stahl spekuliert auf Abseits, doch Wiegner über rechts war schneller und Jackisch verwandelte die Eingabe sicher. Stahl war zwar verbessert gegenüber der Vorwoche, machte aber die üblichen Fehler im Spielaufbau und hatte nur noch 2 Möglichkeiten bis zur Halbzeit. Kiontke wartete bis 4 Verteidiger an ihm dranwaren, statt gleich zu schießen (37.) und Evers entschärfte einen Gründler Schuss (42.) Grimma blieb aber immer gefährlich.

    Nach der Pause schlich das Spiel erst mal dahin, bis ein Kiontke Schuss (57.) ein Hallo Wach Signal setzte. Einer der wenigen schönen Stahl Angriffe führte zum Ausgleich. Philipp Schröter wurde über den rechten Flügel geschickt, die Flanke legt Paul Kiontke, per Kopf, auf Norman Gründler ab, der den umjubelten ersten Saisontreffer erzielte. 2 Minuten später, hätte eben jener Norman G. die Chance zur Führung. Er wurde irgendwie im Strafraum freigespielt, traf jedoch aus ca. 11 Metern den einzig verbliebenen Grimmaer Verteidiger. Wieder nix und weitere 2 Minuten später, riß man das Aufgebaute wieder ein.

    Im Vorwärtsgang spielt Oliver Pohling, an der Mittellinie, einen scharfen Ball in eine Spielertraube, der in Richtung rechte Stahlabwehrseite springt und da steht nur Kevin Wiegner. Stahl Torhüter Alex Goldhammer kommt, völlig unmotiviert, weit aus seinem Strafraum, ausserdem zu spät und wird vom Grimmaer locker ausgespielt. Danach kann Wiegner noch in Strafraum spazieren und locker einnetzen. Da war der kleine Vorteil sofort wieder dahin und kam nicht wieder. Stahls Anrennen glich einem Stereotyp und war von den Gästen leicht abzuwehren. Entweder Goldhammer schlug den Ball weit nach vorn oder die Küttner Elf versuchte es über die rechte Seite von Philipp Schröter. Die linke Seite dagegen wurde zu 90 Prozent ignoriert und aus einem Stahlfreistoß entwickelte sich dann der Topfdeckel. Der eingewechselte Rico Engler bekam, noch in der eigenen Hälfte, den Ball und überlief die linke Seite der Stahlabwehr. Goldhammer konnte auch nix mehr retten und das Spiel war entschieden.

    Zwei Trottel gab's aber noch, nämlich in Person von Stahl's Willy Mörer, der offenbar eine eigene Meinung zum Engler Tor hatte und die wohl in Hörweite von Stary äußerte! Folge -> :rotekarte:. Der 2. war Grimma Kapitän Steffen Maruhn, der total unsinnig, in der Nachspielzeit, bei einem Freistoß für Stahl, den Ball weg schiesst. Dafür sah er den 2. :gelbekarte: Karton und durfte eher vom Platz. war jetzt auch nicht das erste Mal. :wacko:


    Fazit: Die Niederlage musste nicht sein, wenngleich Grimma die deutlich bessere Mannschaft war.

    Zumindest die kämpferische Einstellung unserer Jungs stimmte und auch spielerisch gab's ne Steigerung gegenüber Mittweida.

    Das reichte aber noch nicht zu Punkten und morgen droht dann gleich mal die rote Laterne!


    Nächste Woche ist Sachsenpokal, da gastiert unsere Mannschaft beim Nord Landesklassissten Blau Weiß Leipzig. Das wird sicher ein hartes Stück Arbeit. Das Ereignis wird ohne mich stattfinden, da ich, ob des Krankenstandes, in der Firma gebraucht werde.

    Das Ergebnis des Spiels wird einen großen Einfluss darauf haben, ob ich in 2 Wochen die weite Reise nach Olbernhau antreten werde, denn 3 Stunden Fahrt für ne garantierte Niederlage, muss ich mir nich unbedingt antun.


    Bilder gibt's wie immer....

    https://www.facebook.com/pages…chneider-719740188230346/


    :schal1: :schal1::support: :schal1: :schal1:



    P.S. Exklusiv für den Vater vom alten Mann....

    Nu aber ma das Gesicht merken!!! :halloatall:

  • Na, das war am Ende doch ein entspannter Tag im "Willy":


    VfL Pirna-Copitz - Germania Mittweida 6 : 0 (1:0).


    Die Torfolge muss ich heute natürlich nachlesen:

    Glöß (42), Kärger (54), Höer (74), Heine (80, 88), Henschel (84, 11m).


    Etwa 140 bis 150 Zuschauer, darunter 25 bis 30 Gäste


    SR Kneusel mit einer souveränen Leistung. Die einzige Gelbe Karte beim Elfmeter.


    Am Vormittag testete die B-Jugend mit einem 3:2-Auswärtssieg schon mal das Gefühl, in Grimma zu gewinnen. Fortsetzung in 14 Tagen mit der "Ersten"?


    Vorspiel Landesklasse (daran muss ich mich erst gewöhnen): Copitz2 - Wesenitztal 2 : 1 (2:0).


    Dauernieselregen in Copitz. Das hätte ich mir im Juli oder August öfter mal gewünscht!


    Der VfL begann mit einer Änderung, Neuzugang Baumann stand statt des leicht angeschlagenen Schmidt in der Startformation. Damit ergaben sich Umstellungen im Defensivbereich: Baumann spielte mit Fischer Innenverteidiger, dadurch rückte Scholz nach rechts und Prentki weiter nach vorn.


    Bereits in der zweiten Minute der erste Durchbruch von Scholz auf der rechten Seite. In der Folge gab es den ersten Eckball, einen Kopfball an die Latte sowie einen Nachschuss, den der Gästekeeper parieren musste. Das war der Auftakt einer flotten ersten Halbzeit, der aber weitgehend die Torchancen fehlten. Das Tempo war hoch, der Ball lief, beide schenkten sich nichts und waren in dieser Phase des Spiels ebenbürtig. Die großzügige Spielleitung wurde von beiden Mannschaften angenommen: es ging durchaus körperbetont, aber immer fair zur Sache. Das Spiel war kurzweilig, aber irgendwie fehlte das Entscheidende - denn beide Mannschaften kamen nur selten in den gegnerischen Strafraum. Aus einigen Ecken konnte kein Kapital geschlagen werden. Mit einem 0:0 zur Pause hätten die Gäste sicher ein Etappenziel erreicht, aber nach Vorarbeit von Weska über die linke Seite behielt Glöß die Übersicht, schlug noch einen Haken und vollendete aus halbrechter Position in die lange Ecke zur Pausenführung.

    Nach dem Seitenwechsel spielte der VfL Richtung Kiosk. Der Gegner wurde früher unter Druck gesetzt und es ergaben sich erste Möglichkeiten. Die wohl entscheidende Szene des Spiels hätte einen würdigen Platz in einem Kuriositätenkabinett - wenn sie denn filmisch dokumentiert worden wäre: nachdem sich die Gäste etwas befreien konnten und der Ball in der Copitzer Hälfte war, wurde von hinten ein langer Pass geschlagen. Der wie immer lauffreudige Kärger war als Zweiter an der Strafraumgrenze. Doch statt den Ball wegzuschlagen, rutschte der Keeper auf dem nassen Untergrund aus und der Ball trudelte gemächlich weiter. Für "Kärgi" war es nun ein leichtes, hinterherzulaufen und das runde Leder ins leere Gehäuse zu schieben. Natürlich ein klarer Torwartfehler, aber Fehler passieren nun mal im Leben. Damit war die Vorentscheidung gefallen, zumal Mittweida auch in der Folgezeit weder an die "50-Prozent-gewonnene-Zweikämpfe-Quote" der ersten Halbzeit enknüpfen konnte noch irgendwelche Torgefahr ausstrahlte. Das Spiel begann etwas einzuschlafen, zumal der VfL in dieser Phase auch nur knapp über Verwaltungsmodus spielte. Dann kam die Zeit des Stefan Höer, der lange Zeit engagiert, aber etwas glücklos in seinen Aktionen wirkte. In der 74. Minute schloss er den vielleicht schönsten Angriff des Spiels mit einem trockenen Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 3:0 ab und eine Minute später traf er aus nahezu derselben Position den rechten Außenpfosten. Später holte er noch den Elfmeter raus. Für die anderen beiden Treffer sorgte Sebastian Heine, der auch heute eingewechselt wurde und das Spiel belebte (was heute allerdings etwas einfacher war als zuletzt). Der VfL strotze in der Schlussviertelstunde nur so vor Spielfreude, während der Aufsteiger nun völlig überfordert war. Eine Entwicklung, die sich so deutlich in der Anfangsphase nicht angedeutet hatte. Sicher kamen hier auch der psychologische Effekt des Führungstores kurz vor der Pause und des aus Gästesicht unglücklichen 0:2 hinzu - aber auch ohne diese Faktoren hätte der VfL heute gewonnen. Individuell und als Mannschaft ist der VfL einfach besser als Mittweida - und wenn die Einstellung stimmt, zeigt sich das dann auch auf dem Platz.

    Am Ende stand ein halbes Dutzend Tore auf der nicht vorhandenen Anzeigetafel. Beim VfL sollte man die Punkte, das Selbstvertrauen, die Spielfreude und das reparierte Torverhältnis mitnehmen und das Resultat ansonsten nicht überbewerten. Mit dem Pokalspiel in Striesen (in der Favoritenrolle) und dem Punktspiel in Grimma (als Außenseiter) warten interessante Aufgaben.

    Mittweida ist knallhart auf dem Boden der Landesligatatsachen angekommen. So etwas kann für die Zukunft durchaus hilfreich sein. Fakt ist, eine Halbzeit Landesliganiveau ist auswärts auf die Dauer zu wenig - aber auch für Mittweida dreht sich das Fußballkarusell mit der lösbaren Pokalaufgabe in Meerane und dem wichtigen Heimspiel gegen Mitaufsteiger Taucha weiter. Durchaus möglich, dass Mittweida nach dem 3. Spieltag in der Tabelle vor dem VfL liegen wird. Das wäre nur eine Momentaufnahme, im weiteren Saisonverlauf werden sich die Wege beider Mannschaften in der Tabelle trennen. Aber ich habe jetzt schon das ungute Gefühl, dass sich unsere heutigen Gäste im Rückspiel (Ende Februar, wenn das Wetter mitspielt!) ganz besonders ins Zeug legen werden...

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    Nick Hornby

  • das junge Team kommt ja langsam auf Touren..

    SVE vs. Niesky 3:1 (Sisler, Schmidt, Am Ende, Tänzer,)

    Bei super Fußballwetter sahen ca. 130 Zuschauer eine recht flotte Partie. Bei der Mannschaftsvorstellung hatten wir den Eindruck, dass die Spieler des Vorjahresfünften aus Niesky in der Regel alle einen Kopf größer, zwei Schultern breiter und fünf Jahre älter waren als die rot/weißen vom Hutberg. allerdings sah man bei einigen der Gästespieler leichte Bauchansätze:bia:, aber vielleicht haben auch nur die Klamotten aufgetragen:D. Die Gastgeber fühlten sich, im Gegensatz zur Vorwoche, auf dem großen Platz sichtlich wohl und setzten die Nieskyer von Anfang an unter Druck. Diese verteidigten robust, da den schnellen Angriffen über die Flügel auch noch die Genauigkeit fehlte. Nach ca. 20 Minuten wurde es das erste Mal richtig gefährlich, als dem ballsicheren Schulze eine Flanke abrutschte und auf der Latte landete. Fast im Gegenzug blitzte die Klasse von Sisler auf, als er vom "Kleiderschrank" Jablonsky freigeblockt, am Kamenzer Keeper Mikolajczuk scheiterte. Dann plätscherte das Spiel bis zum Pausentee so vor sich hin. Die Kamenzer kamen wie aufgezogen aus der Kabine und wollten mit Tempofußball unbedingt den Führungstreffer. Kurz nach der Pause war eigentlich alles zum Torschrei gerichtet- Schidun auf Barnickel, der geht links durch und seine genaue Eingabe jagt Christoph Am Ende zwei Meter vor dem gähnend leeren Tor in die Wolken. So kam es, wie es ....(Euro ins Schwein) ein eigentlich harmloser Einwurf wurde per Kopf verlängert und Sislers Schuß rutscht ab und trudelt am verdutzten Keeper ins Tor (62.) Die jungen Kamenzer antworteten mit wütenden Angriffen und die Gäste wollten den Mannschaftsbus vor das Tor schieben. Allerdings, und jetzt sind wir wieder bei den leichten Bauchansätzen, hatten die Gäste zunehmend Probleme, dem Tempo zu folgen. So wurde Philipp Schmidt eine Viertelstunde vor Ultimo am 16er nicht angegriffen und versenkte das Runde mit viel Gefühl im Dreiangel- Supertor! Ab sofort liefen die Gäste nur noch hinterher und Am Ende krönte seine laufstarke Partie mit dem Führungstreffer. Kurz danach holte sich Wittek Frust- :rotekarte: ab und für die Kamenzer wurde es zum Trainingsspiel. Ausdruck dessen war das dritte Tor- über die Stationen Schulze-Wölk kam das Leder zum freigespielten Rico Tänzer und der hatte keine Mühe zum vollenden. Danach hatte der gute Schieri Leonhardt ein Einsehen und pfiff ab.

    Fazit: Start gelungen und ab nächste Woche ist Labisch und Hänsel (von BIW) dabei. Ich wüsste gar nicht, wen der Trainer auf die Bank setzen sollte..:argue:

    Sonntag geht es zum Pokal nach Weixe und danach wieder zu Hause gegen Radebeul. Schau mer mal, wo wir dann stehen...:schal4:

  • Ich verabschiede mich mal kurz aus dem Forum. Am Mittwoch gehts nach Regensburg (mal sehen, wer am Freitag auf der Trainerbank sitzt) und am Sonnabend von da aus nach Grimma.


    Alle Mannschaften haben zwei Punktspiele und mindestens ein Pokalspiel absolviert. Acht Landesligisten sind noch im Pokal dabei - insgesamt gab die Liga am letzten Wochenende eine eher traurige Figur ab gegen die unterklassige Konkurrenz. Dafür ist die Tabelle schon nach zwei Spielen einigermaßen geordnet - auf den ersten vier Plätzen liegen eigentlich die vier Mannschaften, die man am ehesten dort erwartet hatte. Überhaupt gab es an den ersten beiden Spieltagen außer einigen hohen Ergebnissen keine wirklichen Überraschungen. Ausnahme: der Fehlstart der Kickers aus Markkleeberg. Die hielten sich dafür im Pokal schadlos.

    Und am nächsten Wochenende sieht alles bestimmt schon wieder ganz anders aus...

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    Nick Hornby

  • SVE vs Radebeul 4:1 (2:0)

    Zuschauer ca. 100, bei bestem Fußballwetter.

    In der Aufstellung von Trainer Rietschel fehlte krankheitsbedingt der Mittelfeldregisseur Franz Häfner. Trotzdem ging auch das zweite Heimspiel der Saison von Kamenzer Seite mit Volldampf los. und es klingelte schon in der 10.Minute im Kasten der Gäste. Die Radebeuler Kicker warteten auf den Abseitspfiff des guten Schieri Pirogov und währenddessen erzielte Robin Huth in aller Ruhe das Führungstor. Weiter ging es mit dem Geschwindigkeitsfußball. Nach Ballgewinn im Mittelfeld durch Rico Tänzer und die Stationen Sandro Schulze - Toni Barnickel, der auf Martin Sobe durchsteckte = 2:0 (15.). Unerklärlicherweise (wie schon in der Vorwoche in Weixdorf) nahmen die Männer vom Hutberg plötzlich das Tempo aus der Partie und die Karl-Mai-Städter waren darüber nicht böse und konnten sich zwei richtig gute Chancen erspielen. Die wurden vergeben und das Spiel schleppte sich bis zum Halbzeitpfiff.

    Mit Wiederanpfiff wurde das Spiel offener, wobei die Gäste es fast ausschließlich mit langen Bällen versuchten, die immer eine sichere Beute der rot/weißen Hintermannschaft wurden. Klasse dabei war das Auftreten von Carl Labisch als Kapitän- ruhig und souverän dirigierte er die junge Truppe.

    Ein Kunststoß von Christoph Rettig (direkt verwandelte Ecke) machte den Deckel auf das Spiel. Der last minute Zugang und gerade erst eingewechselten Marcel Hänsel erzielte in der 64. Minute mit einem schönen Schlenzer das 4:0. Sein zweites Tor im 2. Pflichtspiel, immer nach Einwechslungen.

    Allerdings wurde wieder nicht zu Null gespielt! Nach einer Ecke und ganz schlechten Deckungsverhalten der rot/weißen konnte die Gäste durch Hidaly auf 4:1 verkürzen. Danach ließen bei den Radebeulern die Kräfte rapide nach und das Spiel wurde ruppiger. Die Grünen kamen jetzt oft zu spät und sammelten :gelbekarte:. Deugoue erwischte es 10 Minuten vor Ultimo dann mit:gelbekarte::rotekarte:.

    Da immer ein Haar in der Hutbergsuppe zu suchen ist: es wurden wieder zu viele "Riesen" vergeben, aber die Mannschaft entwickelt sich.:schal4:

    Langsam sortiert sich die Tabelle und die Copitzer haben ja ein richtig gutes Ergebnis aus Grimma mitgebracht:bindafür:. Ach so: welcher Ex-Kamenzer war denn nun der Torschütze???:bia:

  • Saxsophon : du hast doch bestimmt schon irgendwo gelesen, dass Sebastian Heine für den VfL erfolgreich war. Ich geb dir am 20. Oktober ein Getränk aus, wenn bis zum 7. Spieltag die Ex-Kamenzer 50 Prozent der VfL-Tore erzielt haben, okay? Ein bisschen zusammen schwatzen können wir da hoffentlich - bisher sind wir uns ja aus dem Wege gegangen...


    Mein Wochenend-Höhepunkt lag diesmal schon am Freitag. Am Sonnabend bin ich dann gegen 7:15 Uhr in Regensburg in die Bahn eingestiegen und pünktlich gegen 12:40 Uhr in Grimma angekommen - meine bisher (zweit)weiteste Anreise zu einem Landesligaspiel. Vor ca. 15 Jahren habe ich schon mal eine Nachtfahrt von Frankfurt über Nürnberg und Zwickau nach Aue hinter mich gebracht. Da war ich aber noch jünger.


    Rein ergebnistechnisch glich die Saison des VfL bisher einer Achterbahnfahrt: 1:0 - 0:3 - 6:0 - 2:2 und Aus im Elferschießen. Also war mit allem zu rechnen und am Ende fuhr der VfL aus Grimma wieder mal mit einem Erfolgserlebnis nach Hause:


    FC Grimma - VfL Pirna-Copitz 1 : 1 (1:1).


    1:0/11. Jackisch direkter Freistoß aus zentraler Position über die Mauer.

    1:1/29. Heine per Kopf nach Flanke von rechts.


    Etwa 120 Zuschauer, darunter 12 Gäste. Der "Mecker-Rentner" neben dem "Gästeblock" war natürlich auch anwesend.


    SR Kaminski hatte viel zu tun in der nicht unfairen, aber sehr intensiven und körperbetonten Partie. Insgesamt hatte er alles im Griff, auch wenn von außen nicht jede Entscheidung nachzuvollziehen war. Pfiff ungewollt beiden Mannschaften je einen guten Vorteil weg.


    Gesamtbilanz der letzten 9 Spiele in Grimma (seit 2006): 1 Heimsieg - 5 Remis - 3 Auswärtssiege. Kurios: in den letzten 8 Spielen gab es ein 0:0 und in den anderen 7 Spielen konnte die Mannschaft nie gewinnen, die das 1:0 erzielte.

    Wenn ich schon bei der Statistik bin: Copitz spielte erstmals seit März 2017 (1:1 in Glauchau) auswärts um Punkte unentschieden, seitdem gab es 7 Siege und 13 Niederlagen.


    Bei Copitz fehlten Scholz und Kluttig. Baumann musste später angeschlagen runter (gegen Kemter), sonst keine Wechsel beim VfL.


    Das Spiel ist nun schon zwei Tage her. Besser als in meiner SMS ne halbe Stunde nach Abpfiff kann ich es eigentlich nicht zusammenfasssen:

    "Ganz am Anfang war Grimma besser. Am Ende ein hochverdienter Punkt. In der 2. Hz defensiv fast nichts zugelassen. Insgesamt ein sehr zweikampfbetontes Spiel, kaum Spielfluss. Heute kamen die zehn Prozent mehr, die in Striesen fehlten." Alles, was ich jetzt ergänze, würde das nur untersteichen. Es dauerte ne Weile, bis der VfL im Spiel war. Insgesamt wenig Torchancen, die klareren sogar beim VfL. Die beste vergab "Kärgi" Mitte der zweiten Hälfte. Grimma versuchte es vor der Pause mit ein paar Fernschüssen, kam danach kaum noch in unseren Strafraum. Bei mehr Risiko wäre hintenraus sogar ein Auswärtssieg möglich gewesen, aber der eine Punkt sollte auch nicht aufs Spiel gesetzt werden. Bezeichnend, dass der Gastgeber in der Schlussphase beim Stand von 1:1 dreimal wechselte und sich dabei betont Zeit ließ. So gesehen konnten am Ende alle Beteiligten mit dem Resultat leben.


    Die Probleme von standuhr und Stahl Riesa habe ich zurzeit glücklicherweise nicht. Mit vier Punkten ist der VfL "planmäßig" gestartet, zwei ganz schwere Auswärtsspiele haben wir hinter uns. Wie schon im Frühjahr in Copitz gab es ein 1:1 gegen den FCG. Ein weiteres Spiel hätte es bis zur Entscheidung in vier Wochen im Pokal geben können - aber da müssen die Grimmaer nun nach Striesen, das werde ich mir sicher ansehen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

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