Herr Zwanziger kommt doch sowieso nicht...
Union Berlin sperrt missliebigen Journalisten aus
-
-
george bush soll auch gerade abgesagt haben
-
Wie schon geschrieben, hätte dem Journalisten durchaus auch Hausverbot gegeben...
-
Zitat
Original von Neutraler
Als nach meinen Infos:
Der Herr Wolf fiel in letzter Zeit durch Berichte über Union auf, deren Wahrheitsgehalt gen Null tendierten. Außerdem oder in dem Zusammenhang hat o.g.Journalist noch eine Privatfehde mit dem Präsidenten von Union ausgefochten. Der Herr Wof wurde auch nicht ausgesperrt, sondern ihm wurde seine Akkreditierung euntzogen. Als Privatperson darf er natürlich weiterhin ins Stadion.Wahrheitsgehalt bei null?
Der Mann schreibt über den BFC ähnlich, fast 100% Schrott!
-
Wolf scheints ja echt verdient zu haben, wenn man das so liest...
Kann mal einer TB-ler was dazu sagen?
-
Herr Wolf hat früher auch über uns "äußerst positiv" geschrieben.
Allerdings bin ich vorsichtig, was Hausverbote u.ä. anbelangt. Mir persönlich ist ein kritischer - aber fundierter - Journalismus lieber als Hofberichtserstattung á la Bunkus.
Bad news are good news
Ob die Beiträge des Herrn Wolf stets so unfundiert sind, kann ich als Außenstehender schlechterdings nicht beurteilen, da ich auf den aktuellen Anlaß bezogen z.B., die Bedingungen und deren Erfüllbarkeit nicht kenne.
Übertrage ich seine Berichterstattung auf uns in die fremdbestimmten Zeiten, hätten wir praktisch jeden Journalisten Hausverbot erteilen können.
-
Der ist bestimmt Bayern München-Fan
Berlin-Power
-
Der arme Matthias Wolf ist psychisch krank. Die Welt ist schlecht, und er hasst sie (und uns und euch). Nebenbei ist er nicht Bayern, sondern Schalkefan, wie man aus diesem Artikel, der tatsächlich in der Berliner Zeitung auf der exponierten Rückseite abgedruckt wurde, erfahren kann. Wenn es für uns alle nicht so traurig wäre, könnte man eigentlich nur über ihn lachen :
Datum:21.03.2001
Ressort:Sport
Autor:Matthias Wolf
Seite:40
Mahnverfahren gegen Mitgliedsnummer 887640
Unerbittlich wie eine Grätsche von Yves Eigenrauch - Schalke 04 droht einem Baby mit Vereinsausschluss
"Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare."
VolksmundFür Bianca Laetitia ist die Welt noch königsblau. Wenn das zehn Wochen alte Baby aus Berlin-Reinickendorf sich in die blau-weiße Bettwäsche in ihrer Wiege kuschelt, Papa ihr zum Einschlummern "Blau und Weiß wie lieb ich Dich" vorsummt, oder - wirkungsvoller als jedes Schäfchenzählen - die letzten Ergebnisse des FC Schalke 04 aufzählt (null-null, null-eins, null-null, null-null), ahnt sie nicht, wie herzlos ihr Lieblingsverein mit ihr umspringt. Der Wonneproppen, der seit dem Tag seiner Geburt am 7. Januar mit der Mitgliedsnummer 887640 des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. ausgestattet ist und standesgemäß die Entbindungsstation im Strampler aus der Merchandisingabteilung des Vereins verlassen hat, ist ein Opfer der Vereins-Bürokratie geworden: Gegen Bianca Laetitia, Mitglied der Abteilung "Fußball passiv", wird mit der ganzen Kraft der Satzung vorgegangen.
Gemäß § 4.4. der Satzung
So schrieb Schalke 04 am 13. März an seine junge Freundin: "Sie erhalten letztmalig die Gelegenheit, dieser Verpflichtung bis zum 02.04.01 nachzukommen. Sollten wir bis zu diesem Zeitpunkt keinen Zahlungseingang feststellen können, schließen wir Sie dann, gemäß § 4.4. der Satzung, aus dem Verein aus." Punkt. "Zusätzlich werden wir das gerichtliche Mahnverfahren einleiten."
Worte, hart und unerbittlich wie eine Blutgrätsche von Schalkes Verteidiger Yves Eigenrauch.
Bianca Laetitia hat das Kunststück fertig gebracht, bereits zwei Platzverweise aus Gelsenkirchen zu erhalten. Beide Male befleißigte sich der Verein eines rüden Tons, verzichtet auf jegliche höfliche Anrede, die doch so angebracht gewesen wäre: "Liebes Schalke-Baby" vielleicht, oder "sehr geehrter Nachwuchs-Fan", nein, in fetten Lettern prangte da zweimal das Wort "Mahnung". Beim ersten Mal wollte der Papa von Bianca Laetitia ja noch verzeihen. Er ist selbst seit 14 Jahren Mitglied auf Schalke. Doch jetzt findet er keine Worte mehr, dafür der knapp dreijährige Sohn Marc Yves (benannt nach den Helden Wilmots und Eigenrauch, weil Papa so glücklich war beim Europacupsieg 1997 in Mailand). Marc Yves sagt nur: "Du Papa, Schalke spinnt." Aus Verärgerung schmiss er mit Bauklötzen auf den Schalke-Gartenzwerg und wollte sich schon seine silberne Schalke-Kette vom Hals reißen, die er zur Taufe bekommen hat.
Längst hat sich aus einem Missverständnis eine Bürokratie-Lawine entwickelt. Eine Ziffer bei der Bankleitzahl war falsch auf Biancas Aufnahmeantrag. Der S04 führt dies als Grund dafür an, warum er den Mitgliedsbeitrag von 16 Mark nicht einziehen konnte. Die Bank aber sagt, dies sei nicht der Anlass für die Ablehnung der Abbuchung gewesen, vielmehr habe Schalke das Geld für Marc Yves gewollt - der hat aber schon bezahlt für diese Saison.
Nach einigen Telefonaten zwischen Vereins-Mitgliederverwaltung, Bank und Biancas Papa schien alles geklärt zu sein. Die 16 Mark sind längst überwiesen, der Mitgliedsausweis wurde ebenso zugestellt wie Bianca Laetitia bereits das Stadionmagazin "Schalker Kreisel" erhält. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie darin las, es gäbe in der neuen Arena "Auf Schalke" auch Wickelräume. Doch so viel Kinderfreundlichkeit im Stadion muss bezahlt werden, vermutlich verlangt Schalke deshalb noch 7,50 Mark angefallene Bankgebühren (die es laut Kreditinstitut gar nicht gibt) von Bianca Laetitia. Diese Siebenmarkundfuffzig sind der Grund für die zweite Mahnung - und den drohenden Vereinsausschluss.
Schalke 04 zeigte keine Reue. Kein Wort der Entschuldigung kommt aus der Verwaltung. Man spricht von einem "standardisierten Brief", blablabla, von tausend Abmahnungen im Jahr ist die Rede. Wie viel Babys darunter sind, ist nicht bekannt.
Bianca Laetitia ist das auch egal. Gestern Abend hat sie wieder ein richtig tolles Bäuerchen gemacht. Voll drauf auf ihren schönen Schalke-Strampler.
Matthias Wolf, der Autor, ist freier Mitarbeiter der "Berliner Zeitung", Mitglied 8558 beim FC Schalke 04 und Vater von Bianca Laetitia.
-
Zitat
Original von ping-pong-alex
Mir persönlich ist ein kritischer - aber fundierter - Journalismus lieber als Hofberichtserstattung á la Bunkus.Ich weiß ja nicht, was DU so liest, aber in meiner Zeitung heißt der Hofberichterstatter Doneck.
Karsten Doneck.
kdIch vermisse den Schrfrichter-Smiley.
-
Hausverbot war ja nicht von langer Dauer, da es heute in der Berliner von Herrn Wolf einen Artikel zum Spiel mit O-Tönen von Verantwortungsträgern gab.
Konsequente Inkonsequenz
@ über mir : Doneck lese ich auch; gibt aber schon einen qualitativen Unterschied zwischen Bunkus und ihm - oder siehst Du das anders ?
-
Die De-Akkreditierung wurde nach nichtmal einem Tag und nach einem einvernehmlichen Plausch zwischen den Beteiligten wieder aufgehoben. Das demnächst in der Regionalliga kaum bezahlbare Pressekärtchen ging retour an den bösen Wolf und man nahm ihn bei Union flugs wieder in die geschlossenen Reihen auf.
Laut und ausgiebig wurde die De-Akkreditierung diskutiert, den "Umfaller" verschweigt man schamhaft. Kommentare gegen Null
!
-
Erst rausgeekelt werden und sich dann wieder einschleimen...
Das müsste doch jemand ganz bestimmtes hier bekanntvorkommen :roll:
Eisern
S-S-B
-
Zitat
Original von S-S-B
Erst rausgeekelt werden und sich dann wieder einschleimen...Das müsste doch jemand ganz bestimmtes hier bekanntvorkommen :roll:
Eisern
S-S-B
Trotzdem, besonders souverän wirkt die Rücknahme nicht.
-
Zitat
Original von S-S-B
Erst rausgeekelt werden und sich dann wieder einschleimen...Das müsste doch jemand ganz bestimmtes hier bekanntvorkommen :roll:
Eisern
S-S-B
:top: :yau:
Unkraut vergeht nicht, leider :sad:
-
die sind doch voll und ganz damit beschäftigt bei den fans durchzugreifen udn auserdem ham wie ja pressefreiheit