Beiträge von Günni

    Die Sichtweise bezüglich "sportlicher Absteiger" leuchtet ein. Kurios ist allerdings, dass man im Netz die von dir zitierte Version findet - auf der homepage des LFV MV aber die Version, aus der ich zitiert habe (beides ohne Herausgabedatum, aber "meine" mit dem Vermerk, dass die aktuell gültige Fasuung über die homepage des LFV MV zu beziehen sei).

    Und dort steht eben "Scheidet eine Mannschaft oberhalb der Spielebene des LFV aus eigener Entscheidung vor oder während des laufenden Spieljahres und vor dem letzten Spieltag aus dem Spielbetrieb aus..." - was ja auf den RFC definitiv nicht zutrifft.

    Hansestädter, kann es sein dass du am 5.Juni aus einer veralteten Fassung der Spielordnung zitiert hast? Auf der homepage des LFV MV finde ich unter § 9, Punkt 5 nur die Sanktionen bei Insolvenzverfahren.

    unter Punkt 6.:

    "Scheidet eine Mannschaft aus einer Spielklasse oberhalb der Spielebene des LFV als Absteiger aus, wird sie in die höchste Spielebene des LFV eingegliedert.

    Scheidet eine Mannschaft oberhalb der Spielebene des LFV aus eigener Entscheidung vor oder während des laufenden Spieljahres und vor dem letzten Spieltag aus dem Spielbetrieb aus, ist eine Spielaufnahme nur in der untersten Spielebene des LFV (Landesklasse) möglich."

    RFC ist ja eigentlich auch sportlicher Absteiger und ist auch nicht vor dem letzten Spieltag ausgeschieden.

    Musst mal beim FC Schönberg nachforschen.

    Die haben in der Saison 2016/17 auf einem 11.Platz die Regionalliga Nordost sportlich locker gehalten.

    Haben aber zurückgezogen (Sponsor tritt kürzer) und wollten sich aussuchen, in welcher Liga auf Landesebene sie denn eingegliedert werden (am Ende Landesliga)....

    Danke, das hatte ich noch in der hintersten Ecke des Hinterkopfs, wusste aber nicht mehr, wo da bei einer Suche anzusetzen ist...

    Ansonsten, wie schon dargelegt, Malchow, Torgelow, Neubrandenburg, oder auch Fürstenwalde und die Vereine aus dem SFV verzichten auf Oberliga, bleiben in der 6.Liga. Rostocker FC verzichtet auf Oberliga und darf nicht in die 6.Liga - sondern wird in die 8.Liga "strafversetzt" - das ist in meinen Augen ohne Sinn und Verstand und pure Willkür, hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Also, als RFC würde ich klagen.

    Wenn tatsächlich noch zusätzliche Oberligaaufsteiger gesucht werden sollten, wird es aber wirklich "lustig" !...

    Soweit mir bekannt, würde Marienberg nachrücken wollen, und auch Nordhausen und Gera sind wohl einem (Zusatz-) Aufstieg nicht abgeneigt.

    Bemerkenswerte Aussagen:


    „Wir haben auch schon gehört, dass wir durch Nicht-Meldungen aus anderen Verbänden vermutlich die Oberliga halten könnten. Wir haben im Verein aber schon vor Wochen beschlossen, dass wir den sportlichen Abstieg akzeptieren und in der kommenden Saison in der Brandenburgliga antreten werden. Dort wollen wir die Mannschaft mit jungen Spielern geordnet neu aufbauen und haben aber nicht den Anspruch, schnell wieder den Aufstieg anzupeilen.“ (Christian Mlynarczyk, Sportlicher Leiter Union Fürstenwalde)


    "Sollten Rostock und Fürstenwalde beide nicht mehr in der fünften Liga antreten wollen, könnte nach Möglichkeit der Vorletzte der Oberliga Süd nicht absteigen, an den Letztplatzierten ändert sich nichts, die sind grundsätzlich Absteiger. Sollten wir aufgrund von möglichen Rückzügen unter die 32 Mannschaften, die in der Oberliga spielen sollen, fallen, könnte es einen zweiten Aufsteiger aus einem Landesverband geben.

    Allerspätestens wird am 27. Juni eine Entscheidung bekannt gegeben, aber wir streben im Rahmen der Planungssicherheit eine frühere Entscheidung an. " (Till Dahlitz, Geschäftsführer des NOFV)

    Mh... merkwürdig, soweit ich mich erinnere, ist der Meldetermin, an dem die Landesverbände ihre Aufsteiger an den NOFV melden müssen, der 10.06.. Ab diesem Zeitpunkt wäre eigentlich erst offiziell entschieden, dass SFV und LFV M-V keinen Aufsteiger melden und in der Folge der NOFV die Enscheidung treffen kann, dass die sportlichen Absteiger Platz 14 beider Oberligen in der Oberliga verbleiben. Bevor der NOFV das dann nicht offiziell bekannt gibt, können die Landesverbände solcherart Aussagen wie die des Staffelleiters Dluzewski eigentlich auch nicht bestätigen.

    Nun also am Samstag, 15:00 Uhr:

    Fortschritt Lichtenstein gegen SV Großrückerswalde

    Chemie Dohna gegen Döbelner SC


    Am Sonntag, 15:00 Uhr:

    VfB Fortuna Chemnitz II gegen Bischofswerdaer FV II

    Chemie Leipzig II gegen SG Zschortau

    "... Wir als Verband haben uns auf die Spielordnung berufen und die ist klar geregelt“

    "Klar geregelt" ist schön und gut...aber es muss auch irgendwo Sinn machen - den kann ich in dieser Regelung nicht erkennen.

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum ein Verein, der eine Saison sportlich sauber abschließt, derart heftig bestraft wird. Ein Verein, der feststellt, dass er mit seinem Umfeld, Voraussetzungen etc. in der neuen Saison nicht in der Lage ist, in der Spielklasse anzutreten, für die er sich sportlich qualifiziert hat, sondern den Spielbetrieb nur eine Klasse tiefer leisten kann, handelt verantwortungsbewusst und nicht strafenswert!

    Zumal diese Verfahrensweise absolut ungerecht ist: Auch Malchow (oder als Nachrücker Torgelow und Neubrandenburg) haben sich sportlich für die Oberliga qualifiziert, verzichten darauf und dürfen nächste Saison wieder in der Verbandsliga starten. RFC handelt absolut vergleichbar und wir zwei Klassen tiefer verbannt - es werden an gleichgelagerte Umstände absolut unterschiedliche Maßstäbe angelegt!

    Ausgangslage vor dem letzten Spieltag:

    Tapfer Leipzig besiegte im Spitzenspiel den bisherigen Tabellenzweiten SV Naunhof mit 4:2, ist damit auch nicht mehr vom aufstiegswilligen Verfolger VfB Zwenkau einzuholen und steht als Staffelmeister und Aufsteiger zur Landesliga fest.

    Im Abstiegskampf mussten ESV Delitzsch, Hartenfels Torgau und Bornaer SV ihre letzten Hoffnungen begraben: Borna und Torgau verloren und blieben bei 28 Punkten, für Delitzsch war das 0:0 in Wurzen und damit der 27.Punkt ebenfalls zu wenig. Wurzen wiederum verpasste mit dem ausgebliebenen Heimsieg die Entscheidung um Platz 10. Mit 33 Punkten bleibt man auf Schlagdistanz zu den beiden Leipzigern Roter Stern (31 Punkte) und Rotation 1950 (30 Punkte). Diese trafen im Rahmen des Rotation-Vereinsfestes vor annähernd 200 Zs. direkt aufeinander, dabei erhielt sich der Gastgeber mit einem 3:1 die letzte Chance auf den Klassenerhalt.

    Wurzen hat dennoch nachwievor alles in der eigenen Hand, allerdings wohl am letzten Spieltag in Naunhof auch das "dickste Brett". Gewinnt jedoch Roter Stern vor sicherlich wieder großer Kulisse sein Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Lindenau 1848 (Platz 4), benötigt Wurzen auf Grund der schlechteren Tordifferenz einen Sieg. Die SG Rotation hat am letzten Spieltag mit Absteiger Krostitz zwar den vermeintlich leichtesten Gegner, muss aber gegenüber Wurzen neben dem Punkterückstand auch noch 5 Tore gutmachen.

    Genau so ist es!

    In § 9 Nichtantreten und Ausscheiden der dortigen Spielordnung heißt es unter Punkt 5: "Scheidet eine Mannschaft aus einer Spielklasse oberhalb der Spielebene des LFV M.-V. aus und muss in den Spielbetrieb des LFV M.-V. eingegliedert werden, ist eine Aufnahme des Spielbetriebes nur in der untersten Spielebene des LFV M.-V. (Landesklasse) möglich, es sei denn, die Mannschaft ist sportlicher Absteiger aus der Spielklasse oberhalb der Ebene des LFV M.-V." ...

    Das ist 'ne schöne knifflige Definitionssache:whistling:...und da haben sich unsere tollen Funktionäre häufig nicht gerade als sattelfest erwiesen. Als "Ausscheiden" würde ich sowas wie 3xNichtantreten oder vorzeitigen Rückzug betrachten. Rostocker FC jedoch spielt die Saison regulär zu Ende und ist, eigentlich, sportlicher Absteiger...die mit einer Abstufung um weiter zwei Klassen zu bestrafen, wäre eigentlich völlig unangemessen.

    Kleines Update nach dem drittletzten Spieltag:

    Im Aufstiegskampf büßte der VfB Zwenkau weiter Boden ein, zu Hause kam man in letzter Sekunde nur zu einem 1:1 gegen Lindenau 1848. Mit einem 3:1 in Delitzsch baute Tapfer Leipzig seine Vorsprung auf 5 Punkte aus und braucht (auf Grund der besseren Tordiffernz) nur noch einen Zähler zum Aufstieg.

    FSV Krostitz und SV Panitzsch/Borsdorf, weiterhin auf den Rängen 8 und 9, sicherten sich mit klaren Siegen endgültig den Klassenerhalt.

    Somit geht es nur noch um Platz 10 als letzten Rettungsanker zum Klassenerhalt. Diesen hält FrischAuf Wurzen, vor dem Spieltag noch mit 4 Punkten Vorsprung vor Roter Stern Leipzig. Da am Vortag das Quartett hinter Wurzen und RSL komplett erfolglos blieb, hatten am Sonntag die beim RSL gastierenden Wurzener die Chance, alles klar zu machen:

    Bis kurz vor der Pause blieb es vor immerhin (offiziell) 510 Zuschauern torlos, dann traf RSL doch noch, luchste dem Gegner gleich dem Anstoß die Pille ab und legte das 2:0 drauf. Mit dem 3.Treffer nach einer Stunde schien die Partie entschieden doch Wurzen kam seinerseits mit einem Doppelschlag zurück. Trotz der schnellen Antwort des RSL zum 4:2 blieb es hektisch, mit roter Karte kurz vor Spielende.

    Damit ist wieder völlig offen, wer den rettenden 10.Platz erreicht, RSL (31 Pkt.) schließt zu Wurzen (32 Pkt.) auf.

    Dem Quartett Borna, Torgau (jew.28 Pkt) Rotation Leipzig (27 Pkt.) und Delitzsch 26 (Pkt) nützen jeweils nur noch Siege in den beiden letzten Begegnungen, u n d weder Wurzen noch RSL dürfen auch nur eine ihrer letzten beiden Begegnungen gewinnen...

    Hätten dann wohl 3mal nicht antreten oder vorher zurückziehen müssen. I

    Es hätte genügt, am Stichtag 30.März beim NOFV keine Oberliga-Meldung abzugeben.

    Wie mit auf dieser Art und Weise mit in den Landesverbänden "aufschlagenden" Vereinen umgegangen wird, ist wohl von LFV zu LFV verschieden. Beim SFV wird das wie ein normaler Abstieg gehandhabt und der auf die OL verzichtende Verein wie ein normaler Absteiger in die Sachsenliga eingegliedert.

    In Meck.-Pomm ist das wohl bissel anders, aber da müsste man Auf- und Abstiegsregeln, Spielordnung...des LV Meck.-Pomm nochmal nachlesen.

    Übersicht zu Aufstieg und zur Aufstiegsrelegation zur Landesklasse , ein Spieltag vor Saisonende in den Kreisligen sind nur noch 2 Teilnehmer offen:


    -- Direktaufstieg FV Stadt Dresden: Post SV Dresden


    -- Spiel 1 fällt weg, der Barkas Frankenberg (Meister Vogtländischer FV) ist Aufsteiger, da im KFV Meißen alle sportlich in Frage kommenden Vereine verzichten


    -- Spiel 2 fällt weg, der BSV 53 Irfersgrün (Meister des KFV Mittelsachsen) ist Aufsteiger, da im FV Oberlausitz alle sportlich in Frage kommenden Vereine verzichten


    -- Spiel 3 (KFV Zwickau-KFV Erzgebirge)

    Fortschritt Lichtenstein gegen Erzgebirge Pl.2 bis 3: Großrückerswalde (45 Pkt.) oder Oelsnitzer FC (43 Pkt.), (Spitzenreiter ESV Zschorlau verzichtet)


    -- Spiel 4 (KFV Chemnitz-Westlausitzer FV):

    VfB Fortuna Chemnitz II gegen Bischofswerda II


    -- Spiel 5 (FV St.Leipzig-Nordsächs.FV):

    BSG Chemie Leipzig II gegen SG Zschortau (59 Pkt.) oder FSV Beilrode (58 Pkt.)


    -- Spiel 6 (KFV Sächs.Schweiz/Osterzgbg.-FV Muldental/Leipz.Land):

    Chemie Dohna gegen Döbelner SC

    Edit: Ist aber korrekt, denn auf Fussball.de ist das Spiel F.Chemnitz II - B'werda II für So. 16.06., 15:00 Uhr bereits eingetragen.

    Aber wie@Agentur1 bereits anmerkte, zur Austragung kommt es nur, falls Fortuna I in der Sachsenliga den Klassenerhalt schafft - was sich höchstwahrscheinlich erst am Tag zuvor entscheidet.

    Spiel 4 ist fix, aus dem KFV Chemnitz hat nur Fortuna Chemnitz II gemeldet. ...

    Mh...o.k... - leider kann ich dazu im Netz nichts finden - weder auf der Seite des KFV noch auf der des Post SV. Wäre mal interessant, auf welchem Weg die das kommunizieren. Andere KV kriegen es ja auch hin.

    Der KV Oberlausitz wird also auch keinen Aufstiegsrundenteilnehmer melden können, somit steht BSV 53 Irfersgrün als Aufsteiger Nr.3 fest.

    Spiel 3 und 5 weiterhin mit beidseitig mehreren Kandidaten, ebenso verhält sich das beim Gegner für Bischofswerda II in Spiel 4.

    Für Spiel 6 ist mit dem Döbelner SC nunmehr ein Teilnehmer ermittelt, Gegner könnte Chemie Dohna werden - in der "Teambro"-Kreisoberliga ist das Spitzenquartett am kommenden WE unter sich, mal sehen, welche Situation sich danach ergibt. Gut möglich, das auch in den anderen noch offenen Ligen bereits die Vorentscheidung fällt.

    Der Schiri ist ja auch der einzige, der ein Spiel abbrechen darf. Würde eine Mannschaft den Abbruch herbeiführen bzw. verursachen, wäre sie unweigerlich Verlierer "am grünen Tisch".

    Erstmals seit Mitte Februar musste der VfB Zwenkau die Tabellenführung wieder abgeben, der SV Tapfer Leipzig zog durch ein 0:0 gestern Abend auf Grund der besseren Tordifferenz knapp vorbei (beide 56 Punkte). Zwenkau und Tapfer sind die einzigen Teams mit Aufstiegsambitionen.

    Die Teams ab Platz 3 (Naunhof) bis 7 (die Leipziger aus Lindenau, Eutritzsch, Liebertwolkwitz und Kleinzschocher) sind bereits sicher "jenseits von gut und böse".

    Der FSV Krostitz und SV Panitzsch/Borsdorf (jeweils 35 Punkte) auf den Rängen 8 und 9 sind nur noch "mäßig" gefährdet.

    Hinsichtlich des Abstiegskampfes gehe ich auf Grund der Situation zwischen Oberliga/Sachsenliga nicht mehr davon aus, dass auch Platz 11 für den Klassenerhalt reichen könnte.

    Auf dem letzten rettenden Platz (10.) hält sich derzeit FrischAuf Wurzen (29 Punkte), dicht gefolgt von Roter Stern Leipzig (28 Punkte) - der Zuschauerkrösus der Liga verpasste am letzten WE den Sprung aus der Abstiegszone mit einer 0:1- Heimniederlage gegen Hartenfels Torgau. Mit diesem Erfolg bewahrte Torgau seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt (25 Punkte), auch der ESV Delitzsch (26 Punkte) konnte sich letztes WE mit dem 2:1 gegen "PaBo" wieder näher an's rettende Ufer kämpfen. Dagegen rutschten Rotation 1950 Leipzig und der Bornaer SV mit knappen Auswärtsniederlagen wieder etwas nach hinten (beide 24 Punkte), sind aber auch noch im Rennen um den Klassenerhalt. Lediglich Delitzschs Ortsnachbar Concordia Schenkenberg (15 Punkte) steht bereits als Absteiger fest.

    Damit droht der Nordsachsenliga der größte ungewollte "Zuwachs" (Schenkenberg, Delitzsch, Torgau), Leipzigs Stadtliga steht bei aktuell zwei Zugängen von oben (Rotation, Roter Stern), während die Kreisoberliga Muldental/Leipz.Land derzeit einen Absteiger (Bornaer SV) aufnehmen müsste. In diese Liga käme im Fall des Falles auch Wurzen als Absteiger.