Beiträge von Steffen

    so, dann schreiben wir mal. Dass ich an einem Wochenende drei Spiele sehe, ohne die Stadtgrenze Pirnas zu überschreiten, war wohl eine Premiere.


    Gestern, 11. April

    VfL Pirna-Copitz gg. Handwerk Rabenstein 1 : 3 (0:2).


    0:1/3. Schaltonat von halbrechts sehenswert ins linke Eck

    0:2/40. Schirmeister aus 16 Metern

    1:2/69. Liebing. Foul an Meister, Freistoß von der linken Seitenlinie. Liebing wird eingewechselt und köpft den von Kärger getretenen Ball mit der ersten Ballberührung ins Netz.

    1:3/84. Meitzner auf der anderen Seite. Wenigstens hab ich gestern mal drei Tore von nahem gesehen!


    65 zahlende Zuschauer, etwa ein Dutzend Gäste darunter.


    Schiri Hamzehian hatte mir in Thalheim gar nicht gefallen. Gestern ohne größere Probleme. Naja, Lukas Meister bekam nicht jeden Freistoß, den es hätte geben müssen. Kurz vorm Anschlusstor wollte Rabenstein einen Elfmeter.


    Über die Tabelle und den verdienten Sieg des 24-Stunden-Spitzenreiters aus dem Chemnitzer Westen brauche ich keine Worte zu verlieren. Auch nicht über die allgemeime Situation beim VfL. Viktor Löwe soll es vorerst richten. Die Planung für die Landesklasse muss jetzt beginnen!


    Gestern war ich von 13 bis 15 Uhr im Dynamo-Modus, die gute Laune fürs Wochenende beizeiten gesichert. Die Zuschauer "strömten" einzeln ins "Willy", da fiel jede(r) auf. Etwas verwundert grüßte ich meine Hausärztin. Dann fragte mich Stadionsprecher Marko, ob ich Franz Rothenburger kenne, was ich verneinte. Die Aufklärung folgte kurz darauf: der 18jährige Franz ist der Sohn meiner Hausärztin und bestritt gestern sein erstes Landesligaspiel. Hinweis an mich selbst: gehe mal wieder zur A-Jugend, da siehst du sowas eher! Franz bildete die Doppelspitze mit Lukas Meister und erspielte sich eine Torchance. Ob eine Fortsetzung folgt, werden wir sehen.

    Vorn also "Jugend forscht", hinten setzte der neue Trainer auf Routine. Nun, die Routiniers um Glöß und Fischer konnten das schnelle 0:1 nicht verhindern. Nach zehn gespielten Minuten dachte ich mit Grausen an das 0:5 in der vorletzten Saison gegen den gleichen Gegner, so klar war die anfängliche Überlegenheit. Das Foto von Tippners Parade auf meiner facebook-Seite stammt aus dieser Startphase.

    Aber peu a peu fand der VfL ins Spiel. Hier ein gewonnener Zweikampf, da ein Torschuss. Eigentlich Gleichwertigkeit - und genau in dieser Phase schlug das Spitzenteam aus Rabenstein wieder zu. 0:2 zur Pause.


    Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild: Copitz bemüht, Rabenstein kontrolliert das Geschehen. Tom Tippner mit einigen guten Paraden, vorn ein paar Halbchancen. Dann kam Liebing für Rothenburger, sah Kärgers Freistoßflanke und traf durch die Beine des Keepers zum Anschlusstor. Und plötzlich wurden die bis dahin so selbstsicheren Handwerker nervös. Es gab gleich zwei Ecken für Copitz, von denen die erste gefährlich hereinschwebte. Allein zum Ausgleich reichte es nicht. Dafür fiel das Tor auf der anderen Seite - und die Art des Jubels zeigte, dass sich die Gäste diese Zitter-Viertelstunde gern erspart hätten.

    Damit war der Drops gelutscht, mit der letzten Aktion des Spiels hämmerte Elias Krause den Ball auf die Lattenoberkante.


    Kein Grund, sauer zu sein. Das 1:3 spiegelte die Leistungen beider Mannschaften korrekt wider.


    Zu Fuß nach Copitz und zurück, danach zu Fuß auf den Sonnenstein und zurück. Also auch selber bewegt. Gar nicht gut bewegt haben sich die Handballer von Lok Pirna, die völlig neben sich standen und eine 29:39-Klatsche gegen Wittenberg kassierten. Die abstiegsbedrohten Lutherstädter siegten ausgerechnet in der Geburtsstadt Johann Tetzels. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet!


    Die Berichte beider Spiele sind mittlerweile auf Pirna TV zu sehen.


    Heute, 12. April

    Dynamo Dresden U23 gg. Stahl Riesa 2 : 0 (1:0).


    1:0/17. Wuchrer per Lupfer.

    2:0/83. Künzel - der perfekte Konter@


    598 zahlende Zuschauer, vielleicht 100 Riesaer darunter. Schwer zu schätzen.


    Vor Ort hab ich viele Bekannte getroffen und mit ihnen geschwätzt. Es war deutlich kühler als gestern, dazu leichter Nieselregen. Ich war wohl falsch angezogen und hab mich deshalb sofort nach dem Schlusspfiff verdrückt.


    Schwarzgelbe Prominenz: Niklas Kreuzer und Paul Milde auf dem Rasen, Benny Kirsten als Co-Trainer und mein Altersgenosse Heiko Scholz lief mir in der Halbzeitpause übern Weg.


    Das Spiel wird standuhr wie gewohnt akribisch aufarbeiten. Es war am Ende ein vollkommen verdienter Sieg. Dynamo spielerisch besser, mit Schnelligkeitsvorteilen, ohne dass das nun ein Riesenunterschied war. Riesa setzte vor allem auf Einsatz und taktische Disziplin. Klares Chancenplus für die in weiß spielenden Dynamos. Teilweise wurden diese leichtfertig vergeben - so hielt die Spannung beim Stand von 1:0 lange an. Sehenswert der Konter zum 2:0, allein der entscheidende Pass war das Eintrittsgeld wert! Der zuletzt mehrfach erwähnte "Herrmann" wurde bei Riesa erneut eingewechselt und kam zu zwei Torabschlüssen. Aber insgesamt war das in keiner Phase zwingend.


    Ich bin mir sicher, den künftigen Sachsenmeister an diesem Wochenende gesehen zu haben. Vieles spricht für Dynamo, aber bei Punktgleichheit und neun ausstehenden Spielen ist noch alles drin!


    Für den VfL und mich geht es am Donnerstag im Steyerstadion weiter. Nächster Versuch eines Punktgewinnes gegen den Sportclub. Prominent geleitet wird die Partie von Lars Albert, den ich lieber in höheren Ligen sehe. Was hat der mich vor 20 Jahren zur Weißglut gebracht! Nun denn, in dieser Saison sehe ich das entspannt...

    ich war heute bei Freital gg. Stendal 0:1 vor 395 (15) Zuschauern. Die Gäste waren einmal im Strafraum des Gegners, das nutzte Ilchenko zum Tor des Tages/20. Danach verteidigten sie aufopferungsvoll den knappen Vorsprung. Freital vor der Pause ideenlos, danach bemühter. Aber das war so ein Tag, da hätten sie wohl bis Mitternacht spielen können, ohne zu treffen. Chancen waren in Hälfte zwo ausreichend vorhanden, bin auf die Bilder vom Team Rabenfront gespannt. In der Schlussphase hatten einige Szenen vorm Stendaler Gehäuse slapstick-Charakter.

    Damit verliert Freital auch mein drittes Spiel in der neuen Arena...

    Dynamo2 gegen Stahl Riesa fix im "Willy" in Copitz am Sonntag, dem 12.4.26 um 15:00 Uhr. Auch noch am dynamischen Geburtstag. Na mal sehen, ob sie Blocktrennung versuchen. Ich werd mich schon mit standuhr treffen...


    Das Spiel Dynamo2 gegen DSC ist genau vier Wochen später, da steht noch die Akademie bei fussball.de

    ich schreibe hier eigentlich selten bis gar nicht. Heute aus traurigem Anlass:


    Mit Hans-Jürgen kreische (78) ist ein weiteres Idol meiner frühesten Jugend verstorben.

    so, der Spielplan von Dynamo ist komplett. Für mich heißt das, außer dem Spiel in Reichenbach am 26. Spieltag werde ich bis zum bitteren Ende dabei sein.


    Dynamo2 sucht Heimspielstätten für die Partien gg. Riesa und den DSC. In beiden Fällen ist Copitz im Gespräch, aber noch nichts fix.


    Testspiele kann der VfL. Gestern 7:1 in Meißen.

    ich fehle noch zweimal. Tapfer Leipzig klappt auch nicht. Hatten die nicht vorige Saison noch sonntags zuhause gespielt?

    so, der Spielplan von Dynamo ist komplett. Für mich heißt das, außer dem Spiel in Reichenbach am 26. Spieltag werde ich bis zum bitteren Ende dabei sein.


    Dynamo2 sucht Heimspielstätten für die Partien gg. Riesa und den DSC. In beiden Fällen ist Copitz im Gespräch, aber noch nichts fix.


    Testspiele kann der VfL. Gestern 7:1 in Meißen.

    So, jetzt der Nachtrag zu gestern. Heute war fußballfrei, meine Mutter hat Geburtstag.


    Sachsenliga (6. Liga), 20. Spieltag

    SC Borea Dresden gg. VfL Pirna-Copitz 5 : 2 (0:2).


    0:1/3. Hahn.

    0:2/41. Kärger.

    1:2/49., 2:2/58. Priebs.

    3:2/63. Moussaid.

    4:2/83., 5:2/92. Huenig.


    Etwa 50 Zuschauer, 6 Gäste. Noch weniger als in Copitz, geht das überhaupt? Selbst von den mir bekannten Nordlichtern fehlten einige, Edelfan Tom aber wie immer allein und lautstark an der Eckfahne.


    Schiri Tim Ziegler hatte in der ersten Halbzeit überhaupt keine Probleme. Nach dem Wechsel wurde es ruppiger. Richtig gefordert war er kurz vor Schluss. Gelb und damit gelbrot für Wilschge vertretbar - aber keinerlei Bestrafung für das klare Revanchefoul des Boreaners, das stieß mir sauer auf!


    Der Kultplatz in der Senke ist mittlerweile komplett zugeschüttet. Mal sehen, wann und wie es weitergeht. Die von mir befragten Vereinsvertreter waren nicht sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. Derzeit macht Fußballschauen im Jägerpark jedenfalls keinen Spaß.


    Das Spiel zweier 2026 noch punktloser Mannschaften begann mit einem Missverständnis zwischen Boreakeeper Renk und einem Abwehrspieler. Die daraus folgende Ecke netzte Moritz "Broiler" Hahn humorlos am kurzen Pfosten zum 0:1 ein. Allein die Tatsache eines Führungstores ist ja in dieser Saison schon etwas sehr seltenes.

    Borea dann gleich mit zwei, drei schnellen Angriffen, doch im Laufe der ersten Halbzeit stellte sich der VfL immer besser auf den Gegner ein. So blieb als Ausbeute in Hz 1 nur ein Schuss an den Außenpfosten von Lennart Löwe. "Kärgi" machte es kurz vor dem Pausenpfiff auf der anderen Seite besser. Er traf von der Strafraumgrenze den Innenpfosten - 0:2! War ich im falschen Film? Es war übrigens sein erstes Saisontor, das sagt auch einiges aus.

    Getrübt wurde die Freude durch den nahezu zeitgleichen Siegtreffer für den SC Paderborn. Man kann nicht alles haben...


    Logisch, dass sich Borea nicht blamieren wollte. Also kamen sie wie ausgewechselt aus der Kabine und Simon Priebs deckte mit zwei Treffern von halbrechts schonungslos die Schwächen beim VfL auf. Nikita Naacke zwischendurch mit einem guten Schuss von der Strafraumgrenze, aber ansonsten blieb die Copitzer Offensive im weiteren Spielverlauf trotz aller Bemühungen harmlos. Dies und eine zunehmend überforderte Defensive führten dann zum deutlichen Endresultat. Wobei der letzte Treffer eine direkte Folge der meiner Meinung nach ungerechtfertigten zahlenmäßigen Überlegenheit war. Der eingewechselte Ex-Lichtenberger Nick Huenig traf dabei doppelt, nachdem zuvor der starke 8er Moussaid völlig freigespielt das Führungstor erzielte.

    Letztlich genügte dem SC Borea eine solide Halbzeit. Gegen stärkere Gegner wird es Probleme geben. Beim VfL geht es am Donnerstag mit einem Testspiel in Meißen weiter. Ich muss länger arbeiten, sonst wäre ich wohl hingefahren.


    Es wird natürlich auch in Copitz weiter Landesliga gespielt, bis Saisonende noch sechsmal. Nächster Gegner ist nach Ostern Handwerk Rabenstein, wobei ich mir über die zu erwartende Punkteverteilung keine Illusionen mache.

    Es könnte sogar noch ein weiteres Punktspiel im "Willy" geben, dazu wird sich möglicherweise standuhr in seinem Bericht äußern.


    Immerhin war anschließend auf die Volleyballerinnen Verlass, das 3:0 klingt aber klarer als das umkämpfte Spiel tatsächlich war.

    mit dem Humor ist das so eine Sache. Hätte gut zu einem Tag gepasst, an dem Dynamo, Copitz und Aue auswärts jeweils nach eigener Führung verlieren. Nun, beide Wismut-Mannschaften werden absteigen und Dynamo wird trotzdem drinbleiben.

    Nahezu zeitgleich mit dem dynamischen Führungstor erfuhr ich gestern, dass Hansi Kleber aus der Copitzer Fußballdynastie letzte Woche verstorben ist. Jahrgang 1961, die Einschläge rücken näher. Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Schon seit Vater Fritz lief - lange vor meiner Zeit - für Wismut Copitz auf. Der Enkelsohn spielt in der A-Jugend vom SC Freital.

    Gute Reise, Hansi!


    Kurzbericht aus dem Jägerpark folgt.

    Ich hab irgendwie die Hoffnung, dass das Spiel letzte Woche wirklich der Tiefpunkt war. Da der Fußball aber nun mal ein Tagesgeschäft ist, war meine Fußballwelt schon einen knappen Tag später mehr als in Ordnung: ein 6:0 - noch dazu in einem so wichtigen Spiel - sieht man nicht alle Tage!

    Da das Leben ernst genug ist, habe ich beschlossen, die elf ausstehenden Copitzer Spiele (von denen ich 9 oder 10 sehen werde) mit Humor zu betrachten. Hingehen, Spaß haben, an kleinen Dingen erfreuen. Los gehts morgen im Jägerpark, parallel spielt Dynamo. Mal sehen, wie hoch der Spaßfaktor sein wird. Und um gar keine schlechte Laune aufkommen zu lassen, spielt gleich hinterher Dresden gegen Münster. Hatten wir gerade erst. Da kann einfach nichts schiefgehen, auch nicht beim Frauenvolleyball! Hoffe ich jedenfalls. Wenn doch, wird es mit Humor genommen.

    heute kein Bericht, die nackten Zahlen genügen:


    Pirna-Copitz gg. Lipsia Eutritzsch 0 : 3 (0:0).


    0:1/55., 0:2/71. Havel.

    0:3/77. Wüstner HE

    Etwa 70 Zuschauer, knapp 10 Gäste


    Schiri Gärtner stand vorige Woche im Blickpunkt, heute nicht. Etwas kleinlich, außer bei der Kartenverteilung. Also nichts wirklich falsch gemacht.


    Not gegen Elend. Kaisi hat aus dem Nichts die Riesenchance und schießt drüber. Die Gäste machen es nach der Pause besser. Familie Havel kann sich freuen, heute führte man nicht nur bis zur 88. Minute.


    Vor Copitz gibt es einen Vierkampf: der Sportclub, Lipsia, Tapfer und Fortuna machen die wahrscheinlich drei weiteren Absteiger unter sich aus. Ist aber wie immer alles unsicher.


    Vorn trennen sich Taucha und Dynamo 0:0. Rabenstein und Riesa können morgen also Boden gutmachen.


    Außer Copitz sind auch der Sportclub und Borea noch ohne Punkt anno 2026. Beide spielen bald gegen uns...


    Die Zweite vom VfL gewann 2:0 in Markersbach. Nächste Saison also Landesklasse und Kreisoberliga.

    achso, als ich vor einem knappen halben Jahr aus Eutritzsch nach Hause fuhr, hatte der VfL nach 4 Spielen 2 Punkte auf dem Konto. Kein Traumstart, aber in Anbetracht des Auftaktprogramms akzeptabel. Nun, vor dem Rückspiel, steht der VfL immer noch bei 2 Punkten - denn es folgten in 14 Spielen 13 Niederlagen und ein Abzug von 3 Zählern, der erst Ende November gegen Fortuna Chemnitz wieder ausgeglichen werden konnte. Das habe ich so auch noch nicht erlebt - aber was uns nicht umwirft, macht uns stark! Ich hoffe jedenfalls, dass wir nach dem Spiel am Sonnabend mehr als 2 Punkte aufweisen. Wenn wir schon nicht die Klasse halten, dann wenigstens nicht mit Negativrekorden! Wobei wir die sportlichen 3 Punkte von Heidenau aus der Saison 1999/2000 ja schon übertroffen haben...

    Chronistenpflicht. Wobei ich keineswegs schlechte Laune habe - es ist schlichtweg das Erwartete eingetreten:


    Sachsenliga, 18. Spieltag

    BSG Stahl Riesa gg. VfL Pirna-Copitz 4 : 0 (2:0).


    1:0/7. Schmidt aus 20 Metern halblinks ins rechte Angel. Traumtor!

    2:0/24. Müller.

    3:0/60. Kost.

    4:0/66. Leonhardt.


    272 zahlende Zuschauer, durchgezählt deutlich über 300. Außer sammy und mir keine Gäste gesichtet. Wir beide haben auch je einen Euro Becherpfand für das Riesaer Flutlicht gespendet.


    Schiri Kreißl hatte mit der fairen Partie überhaupt keine Probleme. Gegen Ende noch zweimal gelb an Riesaer Spieler verteilt - die zweite fand ich übertrieben. Ein Foto der Assistentin vor mir auf meiner facebook-Seite😂


    Ideales Fußballwetter, allseits gelöste Stimmung und ein Spiel, welches früh entschieden war.


    Moussa Malin schoss die zweite Mannschaft zeitgleich zu einem 3:0-Sieg gegen Gorknitz.


    Trotz bekannter Personalprobleme kam der VfL mit voller Wechselbank nach Riesa. Tom Tippner wieder im Kasten. Davor sowohl personell als auch positionstechnisch einige Veränderungen zum letzten Spiel. Da fehlt mir ein bisschen Kontinuität - aber der Trainer sieht die Spieler in jedem Training, nicht ich.


    Das übliche Abtasten zu Beginn und dann passiert es dir eben als Tabellenletzter, dass die Gastgeber mit ihrer ersten Aktion ein Traumtor erzielen. Eine knappe halbe Stunde später traf Lukas Meister aus ähnlicher Position die Latte des anderen Tores. In dieser Szene war der Fußballgott gemein, aber mehr als das Ehrentor wäre das auch nicht gewesen.

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    Stahl agierte weiß Gott nicht fehlerfrei, aber handlungsschneller. Man versuchte immer wieder, mit schnellen Pässen durch die Abwehr zu kommen. Speziell vorm 4:0 war die Copitzer Hintermannschaft mit einem Pass ausgespielt. Chancen für mehr Tore gab es natürlich auch, so dass ich mit dem Endergebnis irgendwie leben kann.


    Copitz bemühte sich, mitzuspielen. Vorn kam Bruno Schröder zu seinem Startelfdebüt, Torgefahr ging aber nur hin und wieder von Lukas Meister aus. In der zweiten Hälfte schöpften beide Trainer das Wechselkontingent aus, wodurch die Schlussphase etwas dahinplätscherte.


    Für Stahl ein gelungener Punktspielstart 2026. Was er wert ist, wird sich zeigen.


    Vier Auswärtssiege auf den anderen Plätzen - auch für Neugersdorf in Eutritzsch mittels eines energischen Schlussspurtes. Die Eutritzscher kommen nächste Woche nach Copitz - und das ist dann so ein Spiel, wo ich auch mal Punkte erwarte!

    so, am 28. Februar endlich mein erstes Fußballpflichtspiel 2026 außerhalb der 2. Bundesliga. Der lange Winter war besser geeignet für Haliensport, bevor nun endlich der Frühling ausgebrochen ist. Auf Frühlingsgefühle hoffte ich auch sportlich, daraus wurde zumindest resultatsmäßig nichts:


    VfL Pirna-Copitz gg. FV Dresden-Laubegast 2 : 4 (1:3).

    1:0/6. Meister.

    1:1/24., 1:2/33. Reimer.

    1:3/45. Geisler.

    2:3/53. Naacke.

    Kärger 11m gehalten/66.

    2:4/68. Lempe.


    offiziell 105 Zuschauer. Durchgezählt zu Spitzenzeiten 140 bis 150, bunt verteilt.


    Der junge Schiri Franz Bernhardt war leider vollkommen überfordert. Dabei belasse ich es, schließlich wird jeder Schiri gebraucht.


    Vor dem Spiel alte Bekannte getroffen, u.a. Frank Paulus. Beim VfL fehlt Jakob Funken längerfristig verletzt, die Spielgenehmigung für Yannick Yoldas fehlt noch. Tom Tippner noch gesperrt, Robin Marquardt wieder im Tor.


    Laubegast bestimmt das Spielgeschehen, aber plötzlich wird Lukas Meister freigespielt und es steht 1:0. Die Gäste wollen gleich antworten, doch der VfL hält dagegen. Als sich das Spiel scheinbar beruhigt, zwei nahezu identische Gegentore jeweils über die halbrechte Laubegaster Angriffsseite. Und nach einer leichten Copitzer Druckphase ein astreiner Konter zum 1:3. Alle Gegentore viel zu einfach. Beim dritten haarscharf abseits oder nicht, das hätte der Kölner Keller klären müssen. Da mache ich niemandem einen Vorwurf.

    Nach der Riesenchance zum 1:4 setzt sich Meister links durch und seine Flanke drückt Nikita Naacke zum Anschlusstreffer ins Netz.

    Kurz darauf ein Foul am Strafraumeck. Nach Rücksprache mit dem Assistenten zeigt der Schiri auf den Punkt. Kärger nach links, Vogel hält, Nachschuss vorbei, Chance vertan. Es wäre ein anderes Spiel geworden!

    Zwei Minuten später schläft der andere Assistent. Lt. Michael Hantsche, der auf Höhe steht, übersieht er eine Abseitsstellung von "mindestens einem Meter". So steht es 2:4 und dabei bleibt es. Copitz kämpft auopferungsvoll bis zum Schluss, Laubegast nutzt die angebotenen Räume nicht zur Resultatserhöhung.


    Letztlich war Laubegast die reifere Mannschaft, individuell deutlich stärker besetzt. Schade, dass dieses gute Sechstligaspiel nicht entsprechend geleitet wurde.


    Der Bericht bei Pirna TV ist drin, leider ohne Aufklärung in Sachen Abseits.


    https://www.pirna-tv.de/2026/0…em_bFEh6selplNKJ-_b4BCrKw


    Jetzt gehts nach Riesa. Masochistisch veranlagt, wie ich bin, werde ich vor Ort sein.