Riesa gg. DSC 1 : 1 (0:0).
Das kann noch ein ganz wichtiger Punkt für den Sportclub werden.
Riesa gg. DSC 1 : 1 (0:0).
Das kann noch ein ganz wichtiger Punkt für den Sportclub werden.
zurück zum Sportlichen:
Der 27. Spieltag wird heute in Riesa eingeläutet.
Meine Abschiedstour aus der Liga geht weiter, morgen gegen Neugersdorf. Noch drei Heimspiele und einmal auswärts, vielleicht noch mal "fremdgehen". Aber das kann ich ja auch in der nächsten Saison!
Die gestrige Niederlage von Lok Leipzig lässt das befürchtete Szenario mit vier Absteigern noch wahrscheinlicher werden. Für die Mannschaften von Platz 11 bis 14 gibt es also nur noch Endspiele inkl. mehrere direkter Duelle.
Princewell Ishmail, genannt "Herrmann", Publikumsliebling in Riesa, wurde gestern abgeschoben. Ich kenne natürlich das Verfahren nicht, aber das Prinzip: versuche dich zu integrieren und du scheiterst. Hätte er zB medienwirksam gegen Israel demonstriert, wäre die komplette linke Blase für ihn auf die Straße gegangen.
nur der Vollständigkeit halber
Reichenbach gg. Copitz 3 : 1 (1:0).
Über Riesas Auswärtssieg wird standuhr berichten.
Post gewann heute Mittag mit 5 : 3 (2:2) gg. Oderwitz. Das wird noch ein Hauen und Stechen um bzw gegen den 13. Platz, mit vielen direkten Duellen.
Meine Gegnerbeobachtung für 26/27 geht weiter:
SV Wesenitztal gg. SG Dresden-Striesen 1 : 2 (0:0).
0:1/69. Wolf.
0:2/92. Born.
1:2/93. Schiefner.
Etwa 120 Zuschauer, mindestens 20 Leute jubelten bei den Gästetoren.
Schiri Weickelt nicht immer einheitlich, dazu ein paar Abstimmungsprobleme mit SRA1. Das hatte aber keine Auswirkungen.
Ich hatte heute mehrere Möglichkeiten und hab mich für Wesenitztal entschieden. Nicht zuletzt wegen der günstigen Busverbindung ab und nach Pirna, die optimal zur Anstoßzeit passte.
Beim Aussteigen fragte mich ein etwa gleichaltriger Fußballfreund mit norddeutschem Dialekt nach dem Weg. Der war nicht weit. Unterm Tribünendach saßen wir dann nebeneinander und kamen natürlich ins Schwatzen. Er kommt also aus Kiel, verbringt das ganze Wochenende in Dresden und nimmt noch ein paar grounds mit. Freital, Dürrröhrsdorf und Post Dresden standen bzw stehen auf seiner Liste. Ein Seelenverwandter sozusagen, auch wenn wir uns über den Ausgang des morgigen Hauptspiels nicht einigen konnten🤣.
Hab übrigens zum ersten Mal seit ewigen Zeiten wieder mal einen leckeren Schaschlik gegessen. Schließlich ist der örtliche Fleischereibetrieb nicht nur meine Stamm-Marke, sondern auch der Hauptsponsor des SVW.
Nach der langen Vorrede kann ich den eigentlichen Bericht kurz fassen, denn fußballerisch war es kein Leckerbissen. Die Gastgeber brauchen wohl noch einen Sieg, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen. Sie gaben kämpferisch alles, aber in Hälfte eins war es das Optimalbeispiel eines Spiels, in dem sich "beide Mannschaften neutralisierten" (3 Euro ins Phrasenschwein). Der Ball befand sich meist irgendwo im Mittelfeld, mehr als ein paar Halbchancen sprangen hüben wie drüben nicht heraus.
Letztlich hätte der SVW mit einem Remis gut leben können. Erst recht nach der Pause. Nicht nur wegen der Einwechslung von Drabo mit der 11 auf der linken Seite wurden die Dresdner jetzt aktiver. Auch war die Gäste-Elf im Schnitt wohl etwas jünger. Trotzdem blieben Torchancen weiterhin Mangelware. Die Führung fiel dann typischerweise nach einem Standard. Die Gastgeber ihrerseits machten nichts aus den ihren. Und so deutete alles auf das Endresultat 0:1 hin, ehe es in der Nachspielzeit hier und da noch je einmal schepperte. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Auswärtssieg in Ordnung.
Striesen kann die Saison locker ausklingen lassen und den designierten Aufsteiger noch einmal ärgern. Wesenitztal benötigt noch etwas Punktezuwachs, aber das sollte klappen. Beide Teams werde ich in der kommenden Saison gegen meine Mannschaft wiedersehen!
bei zwei sächsischen Absteigern aus der Oberliga gibt es vier Absteiger aus der Landesliga.
Da ist der DSC nach den gestrigen Spiel weiter in der "Kandidatenliste":
Dresdner SC gg. FV Laubegast 0 : 4 (0:1).
0:1/36. Wappler volley aus 16 Metern nach scheinbar abgewehrter Ecke - sehenswert!
0:2/68. Geißler.
0:3/73. Pohle.
0:4/80. Kaplan.
669 Zuschauer, bunt verteilt. Tolle Kulisse, Regenbogen im Eintrittspreis inbegriffen. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen wenige Meter neben Edelfan Klaus gesessen - das reicht jetzt für ne Weile!
Schiri Gärtner, das spart Reisekosten. Er selber wollte wohl keinen Dresdner Spueler verwarnen.
Stadtderby, ich konnte entspannt zuschauen. In der ersten Halbzeit war es ein Duell auf Augenhöhe. Da musst du als Außenseiter aus 2, 3 guten Chancen auch mal das Führungstor machen oder ein paar Überzahlsituationen besser ausspielen. Wapplers Traumtor brachte das Spiel dann in die erwartete Richtung.
Nach dem Wechsel nahezu ein Klassenunterschied, der dann auch im Resultat zum Ausdruck kam. Die Treffer 2 und 4 fielen per Konter, der dritte wie der erste nach einer Ecke. Laubegast setzte damit seine Serie fort, diesmal ohne vorherigen Rückstand. Es war der sechste Sieg in Folge, wenn ich mich nicht verzählt habe.
Ich hoffe, der Sportclub holt gg. Eutritzsch u. Borea die nötigen Punkte zum Klassenerhalt, ich will ihn nicht in die LK "mitnehmen"!
Markkkeeberg u. Neusalza stehen als Aufsteiger so gut wie fest. Schöneck ist im Westen noch vorn, schwächelte aber zuletzt ein bisschen. Aber die Liga 26/27 ist dann eh nicht mehr "meine"...
Also Platz 13 dürfte für Schiebock inzwischen illusorisch sein. Jetzt kommts drauf an, ob Lok bzw Jena dafür sorgen, dass eine Relegation überhaupt reicht. Wobei mir grad die Fantasie fehlt, dass Bischofswerda zumindest die gewinnt...
zumal es da wohl gegen Dynamo Schwerin oder TeBe gehen würde. Beide scheinen aktuell zumindest so gut in Form zu sein, um Schiebock (oder ggf. Grimma) schlagen zu können. Ich finde das schade, gerade als langjähriger Gelegenheitsbesucher in BIW.
Hinter mir liegt ein Wochenende zwischen Fußballplatz und smartphone. Das Happy End am smartphone blieb aus, so werde ich den Klassenerhalt von Dynamo am Sonntag im Stadion feiern. Das heißt, ich bin nicht mit Copitz in Reichenbach unterwegs. Was nicht heißen muss, dass ich in der kommenden Woche kein Landesligaspiel sehen werde. Abwarten!
Damit zum Vergangenen:
Am Sonnabend war Großkampftag im "Willy". Sammy war schon beim 2:2 der Bjunioren gegen Borea2 dabei. Ich kam um 13 Uhr dazu. Die zweite Mannschaft gewann ohne Probleme mit 4:0 gegen Reinhardtsdorf. Mousa Malin zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus, ein Sieg fehlt noch zum Aufstieg in die Kreisoberliga. Es muss ja auch Erfolge geben!
Sachsenliga Teil 1 am Sonnabend
Copitz gg. Markranstädt 1 : 3 (1:0).
1:0/33. Müller.
1:1/61. Hartwig.
1:2/71. Nüchtern.
1:3/82. Luis Freigang.
Etwa 60 bis 70 Zuschauer
Der VfL hat sich entsprechend seiner Möglichkeiten präsentiert. Spielerische Vorteile für die Gäste. Tom Tippner hält den VfL mit drei Paraden innerhalb von zwei Minuten im Spiel. Dann gibt es Freistoß aus dem linken Halbfeld. Glößi bringt den Ball in den Strafraum, Müller irgendwie ins Tor (habs noch nicht auf PirnaTV gesehen - es fielen wieder alle Tore auf der "falschen" Seite). Dann vielleicht die Schlüsselszene: ein Konter in der 45. Minute, der trotz Überzahl nicht zum 2:0 genutzt werden kann.🙈
Nach dem Wechsel hält Copitz die Gäste zunächst vom eigenen Tor fern. Eine Ecke bringt den Ausgleich. Danach kommt es, wie es kommen muss. Die Gäste haben mehr spielerisches Potenzial auf dem Feld und auf der Bank, das Endresultat geht somit in Ordnung.
Schiedsrichterin Lea Kretschmar gefiel mir lange recht gut, weil sie (auf beiden Seiten!) nicht jeden Körperkontakt abpfiff. Gegen Ende verlor sie etwas ihre Linie. Der eine oder andere Gästespieler wird froh gewesen sein, ohne Verwarnung heimzufahren.
Abends gewannen die Pirnaer Handballer ihr letztes Saisonheimspiel gegen Staßfurt ohne mich. Am Sonntag siegte Dynamo2 im "Willy" erwartungsgemäß mit 5:0 gegen den Sportclub. Ich hab drauf verzichtet, stattdessen setzte ich mich nach der Muttertagswanderung in den ÖPNV gen Laubegast und habs nicht bereut:
Sachsenliga Teil 2 am Sonntag
Laubegast gg. Rabenstein 3 : 2 (0:2).
0:1/3. Schaltonat.
0:2/43. Eckhardt.
1:2/82. Kaplan.
2:2/83. Am Ende.
3:2/93. Höft.
Etwa 120 Zuschauer
Übrigens fielen diesmal alle Tore auf der Seite, wo ich saß.😂
Ich hasse Tendeleien vorm eigenen Strafraum! So ermöglicht der FVL den Gästen die erste Ecke in der zweiten Minute. Die führt zu einer weiteren Ecke und zum 0:1 in Minute drei. Es dauert eine ganze Weile, bis sich Laubegast sortiert hat, etwa ab Minute 15 ist das Spiel ausgeglichen. Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber kein Chancenfestival. Rabenstein hat weitgehend die Spielkontrolle. Laubegast kann zu keiner Zeit aus der geliebten leichten Konterstellung agieren. Ein ganz schlecht verteidigter Freistoß führt zum 0:2. Die Vorentscheidung? Denkste!
Wenn ich meinen Chat vom Spiel nachlese, geht daraus eines hervor: keinerlei Zweifel daran, dass die Gäste drei Punkte mitnehmen werden. Nur Edelfan Klaus war gewohnt lautstark und optimistisch. Manchmal lustig, oft peinlich. Wie er den Schiri Gläser belöffelte, das geht gar nicht! Der hatte alles im Griff, allerdings hätten ein, zwei Gästespieler zwingend Gelb sehen müssen.
Warum hat der FVL doch noch gewonnen? Ich weiß es nicht, selbst Frank Paulus konnte es sich nach dem Spiel nur teilweise erklären.
Hinten steht Laubegast nach der Pause sicherer. Der Gast kontrolliert scheinbar das Geschehen, geht aber nicht energisch auf das 3:0. Relativ späte Wechsel. Höft und Am Ende kommen Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel. Beide habe ich als Stammspieler auf meiner "Festplatte", bin aber kein Insider. Höft leitet über links das 1:2 ein. Im Gegenzug vergeben die Gäste das mögliche 1:3 - und keine 30 Sekunden später steht es 2:2. Das ist Fußball!
Der letzte Standard führt dann noch zum vielumjubelten Siegtor. Für mich bleibt die Ratlosigkeit, wieso Rabenstein dieses Spiel verloren hat.
Als Fan habe ich solche Spielverläufe schon in beide Richtungen erlebt, als (relativ) neutraler Beobachter habe ich es staunend, aber zumindest ohne Herzinfarktgefahr, betrachtet.
Am Mittwoch und am Freitag finden in der näheren Umgebung weitere Landesligaspiele statt, die mich interessieren. Ob mich der Heimweg aus dem Büro in die jeweiligen Stadien führt, entscheide ich kurzfristig. Auch für den nächsten Sonnabend hab ich noch mehrere Optionen (in anderen Ligen) im Hinterkopf.
nichts neues unter der Sonne
Copitz gg. Markrans 1 : 3 (1:0).
Damit ist der VfL nun auch rechnerisch abgestiegen.
Nach den erneuten Niederlagen von BIW u. Grimma ist es nun auch sehr wahrscheinlich, dass der 13. Platz nicht zum Klassenerhalt reicht.
das waren wirklich heftige Ergebnisse an diesem Wochenende, auch in den anderen Staffeln
Nach den Sonntagspielen läuft nun alles auf den Staffelsieger Dynamo hinaus.
Dynamo2 gg. DSC nach einigem Hin und Her definitiv am nächsten Sonntag in Copitz. Da ich am Sonnabend schon inklusive Vorspiel drüben bin, weiß ich noch nicht, ob ich hingehe. Parallel spielt Laubegast gg. Rabenstein, auch interessant. Am Mittwoch vor Himmelfahrt dann der DSC gg. Laubegast. Ich entscheide jeweils kurzfristig.
während ich den Dynamosieg bejubelte, gewann Tapfer Leipzig in der Nachspielzeit mit 2:1 gegen den VfL. Vielleicht liefert sammy einen Bericht.
Siege außerdem für Laubegast, Neugersdorf, Riesa und ein ganz wichtiger Dreier für den DSC. Das Spitzentrio spielt morgen mit dem Topspiel in Rabenstein.
Ich bringe unseren Oberligisten kein Glück! Weder den Freitalern vor drei Wochen noch heute den Schiebockern. Naja, daran wird es nicht gelegen haben. Aber am Ende stand eine gaaanz bittere Niederlage:
Oberliga Süd (5. Liga), 26. Spieltag
Bischofswerda (13.) gg. Glauchau (9.) 1 : 3 (0:1).
0:1/3. Rühling nach katastrophalem Querpass vorm eigenen Strafraum.
1:1/70. Bürger von links ins lange Eck.
1:2/88. und 1:3/96. Bernhardt, jeweils Konter.
168 zahlende Zuschauer, ein paar Gäste darunter.
Nach der unglücklich verlaufenen sieglosen englischen Woche trotz dreier 1:0-Führungen stand für Schiebock im Abstiegskampf heute nur ein "Dreier" zur Debatte. Offenbar lähmte dieser Druck, denn schon kurz nach Spielbeginn wurde den Gästen das Führungstor auf dem Silbertablett serviert. Das kam dem auswärtsstarken Aufsteiger entgegen, der die knappe Führung eigentlich problemlos bis zur Pause verwaltete. Wirklich gutes Oberliganiveau war das nicht!
Nach dem Wechsel mussten die Gastgeber mehr tun, lange Zeit blieb es beim Bemühen. Schrecksekunde nach etwa zehn Minuten, als sich ein Gästespieler in den Strafraum verirrte und dort zu Fall kam. Schiri Haubenschild (den ich ebenso wie den ersten Assistenten Rohland aus der Landesliga kenne) hatte freie Sicht und ließ weiterspielen. Aufatmen auf den Rängen, das sah nicht astrein aus. Insgesamt hatte der Schiri die Partie im Griff, nachdem er sich gleich zu Beginn wegen eines nicht geahndeten Fouls an der Seitenlinie "unbeliebt" gemacht hatte.
Zurück zur 2. Halbzeit. Optische Vorteile und Eckenführung für die Gastgeber, aber kaum Torgefahr. So fiel der überlegt herausgespielte Ausgleich keineswegs mit "Ansage". Jetzt wurde aus dem bis dahin eher müden Kick ein richtiges Fußballspiel! Das war vor allem das Verdienst der wieder in gelb spielenden Gastgeber, die im Wissen um die Tabellensituation nun "all in" gingen und die Gäste teilweise im eigenen Strafraum einschnürten. Allein, das Tor war vernagelt und es folgte der "Klassiker" - das Kontertor. Noch war nicht Schluss, fünf Minuten gab es obendrauf und in der 95. Minute die gefühlt 15. Ecke. Sie schien ebenso abgewehrt wie die vorigen, aber dann knallte der Ball etwa von der Strafraumgrenze an den linken Pfosten. Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu! Drei Euro ins Phrasenschwein...
Der Vollständigkeit halber sei der folgende Konter erwähnt, der zum 1:3 führte, danach war sofort Schluss.
Der Aufsteiger aus Glauchau hat nach einer grundsoliden Saison mit nun schon fünf Auswärtssiegen Planungssicherheit für die Oberliga 26/27. Es war auch heute ein reifer, abgeklärt wirkender Auftritt. Selbst bei einem 1:1 wären sie erhobenen Hauptes nach Westsachsen zurückgefahren.
Für die engagierte Leistung der Schiebocker in Halbzeit zwo wäre ein Punkt der hochverdiente Lohn gewesen. Aber dafür kann man sich im Abstiegskampf nichts kaufen. Ich habe kein gutes Gefühl für den weiteren Saisonverlauf, werde aber nicht mehr vor Ort sein. Dabei belasse ich es hier.
Parallel drehte Bautzen etwa 30 Kilometer östlich das Derby gegen Freital in der Schlussphase, so dass dem Staffelsieg der Stahnsdorfer nichts mehr im Wege stehen dürfte.
schlechte Nachrichten für die Vereine im Abstiegskampf: Schienock verliert gg. Glauchau. Das sieht nach zwei sächsischen Absteigern aus der Oberliga aus.
ich schreibe ja grundsätzlich aus der Erinnerung, mache während des Spiels nur wenige Notizen. Gestern habe ich es "live" nicht gesehen, dass Tom Tippner beim Elfmeter den Fuß hochzieht und somit den Ball entschärft. Ich dachte, es war die linke Hand - es war aber der linke Fuß.
Nachzusehen bei Pirna TV oder auch auf dem Video meines Kumpels. Ersteres auf youtube, beides bei facebook.
Heute gegen 15 Uhr war meine Fußballstimmung wieder mal ganz unten. Scheinbar hatte sich die komplette 2. Liga gegen Dresden verschworen. Da muss ich durch! Dynamo hat noch zwei Heimspiele, um die nötigen Punkte zu holen. Ob ich danach noch Nerven habe, weiß ich nicht. Auf jeden Fall verpasse ich wegen der Zeitgleichheit die nächsten beiden Copitzer Auswärtsspiele - und das jetzt, wo ich wieder vorsichtig auf Punktezuwachs hoffen darf. Und Nerven hab ich heute auch in Copitz gelassen - obwohl ich genau das nicht wollte:
VfL Pirna-Copitz gg. SC Freital2 3 : 2 (3:0).
1:0/8. Meister.
2:0/10. Kaiser.
3:0/23. Hahn.
Tippner hält 11m/31.
Gelbrot Bayer/56. (Freital)
3:1/59. Szuppa
3:2/79. Pesch.
Alle fünf Tore fielen auf der entfernten Seite...
102 zahlende Zuschauer bei schönstem Fußballwetter, aber teils böigem Wind. Gästezahl schwer zu schätzen, viele unbekannte Gesichter dabei. Für den Tabellenstand jedenfalls eine ordentliche Kulisse.
Der junge Schiri Franz Bernhardt machte seine Sache deutlich besser als vor Wochen gegen Laubegast. Speziell in der 2. Halbzeit hatte er ordentlich zu tun. Gemeckert wurde von beiden Seiten. Insgesamt verlor er jedoch nie die Kontrolle, trat auch selbstbewusster auf. Hier und da hätte es sogar eine Karte mehr sein können. Die gelbrote gegen Bayer war eine Karte mit "Ansage" - ein Foul nach einer deutlichen Ermahnung. Da hätte der Trainer reagieren müssen. Andererseits kippte danach das Spiel zugunsten der zahlenmäßig unterlegenen Mannschaft.
Zwar war ich zwar körperlich ab etwa 14:30 Uhr im "Willy", aber irgendwie fehlte das sonstige "Kribbeln" vorm Spiel. Ein bisschen small talk, wobei es mehr um die Ligen 2 und 3 ging. Dann begann das Kreisderby mit optischen Vorteilen für die Gäste. Nichts Aufregendes, bis der erste lange Ball auf Lukas Meister geschlagen wurde, der seinen Gegenspieler überlief und im eins zu eins gegen Oliver Arendt die Nerven behielt.
(apropos Oliver Arendt: in der letzten Saison kassierte der VfL mit Oli im Kasten in 9 von 14 Heimspielen drei oder mehr Gegentore. Keine sehr gute Quote, auch wenn ich mich in der ganzen Saison an (fast) kein Tor erinnern kann, wo er eine Aktie dran hatte. Heute war er nun erstmals wieder hier und hatte die "Quote" von drei Gegentoren schon nach 23 Minuten erfüllt - erneut völlig schuldlos).
Zurück zum Spiel. Zwei Minuten später war es keine Einzelaktion, sondern ein Angriff über mehrere Stationen, den Alexander Kaiser humorlos einnetzte. Ausgangspunkt erneut ein langer Ball. Bin ich im falschen Film? 2:0 dank nicht vorhandener Abwehrarbeit der Gäste. Von nun an war ich natürlich im "heute-will-ich-gewinnen-Modus". Die Mannschaft war das auch, und jenseits aller spielerischen Mängel verteile ich ein kollektives Lob an alle Spieler für Einsatz, Laufbereitschaft und Moral! Wenn ich allein daran denke, wie oft sich unsere Spieler vor oder im eigenen Strafraum in Schüsse oder Flanken geworfen haben!
Über irgendeine Ballbesitzquote brauchen wir nicht zu reden. Auch nicht darüber, in welcher Spielhälfte sich das Leder vorzugsweise aufhielt. Es gab Phasen, da entwickelten die Gäste durchaus Druck, während es zwischendrin immer mal etwas gemächlicher ablief. Gar nicht gemächlich ging der schönste Angriff des Spiels über die linke Seite ab, den Moritz "Broiler" Hahn zum 3:0 vollendete. Augenreiben!
Zum dritten Mal anno 2026 führte der VfL. Weder das 1:0 gegen Laubegast noch das 2:0 gegen Borea genügten für wenigstens einen Punktgewinn. Nun also 3:0, das wird doch jetzt reichen! Puuuh, es sollte noch eng werden...
Den Gästen blieb nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorn zu suchen. Bei einem Zweikampf zwischen Flori Glöß und Nils Seyfert an der Grundlinie, aber im Strafraum, schwante mir nichts Gutes. Ungeschicktes Zweikampfverhalten vom Kapitän, dankbare Annahme und ein berechtigter Pfiff. Seyfert lief selbst an, schoss halbhoch in die Mitte - und traf nicht! Tom Tippner glänzte schon kurz zuvor mit einer Fußabwehr, den Strafstoß wehrte er - wie für Torhüter üblich - mit der Hand ab. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Aber es war schon mal positiv, dass das 3:1 nicht so zeitig fiel.
Nach der Pause weitere Bemühungen der Gäste. Insgesamt wurde die Partie etwas nickliger, die Zweikämpfe verbissener, ohne dass Grenzen überschritten wurden. Kärgi hatte urplötzlich die Chance zum 4:0, überlegte aber zu lange und der Ball war nicht drin. Dafür war Copitz alsbald mit einem Spieler mehr auf dem Rasen. Nur merkte man davon nichts. Immer wieder gab es Ballverluste im Mittelfeld, die nicht jedesmal kompensiert werden konnten. Es stand erst 3:1 und spätestens nach dem 3:2 begann das Zittern. Die Abwehrarbeit blieb konzentriert, aber die Entlastung nach vorn gelang zu selten. Es war auch nicht so, dass die Gäste nun Chancen im Minutentakt hatten. Aber die optische Überlegenheit trotz Unterzahl war auffällig - und bis zum Schluss blieb die Befürchtung, dass noch einer durchrutscht.
Die Nachspielzeit dauerte fünf Minuten. Viereinhalb davon war der Ball in der Copitzer Hälfte. Dazwischen lief der eingewechselte Florian Müller allein auf Oli Arendt zu - doch diesmal blieb Oli der Sieger. Ein Tor auf "meiner" Seite blieb mir heute verwehrt.
Die drei Punkte wurden gebührend gefeiert. Irgendwelche Rechenspiele verbieten sich von selbst. Es war einfach ein geiles Gefühl, gewonnen zu haben!
Der Bericht bei Pirna TV🖥 folgt sicher im Laufe des Sonntags - Redakteur Sascha Schwarte hat wieder doppelte Arbeit mit Fußball und Handball.
In der Rückrundentabelle ist der VfL zumindest bis morgen Vorletzter vor Fortuna Chemnitz. Es geht bergauf😂
Kommende Woche also ohne mich bei Tapfer Leipzig. Warum sollte da nicht auch was Zählbares drin sein?
Kreisderbysieger - gut für die Fußballseele
Copitz gg. Freital2 3 : 2 (3:0).
SC Heiligenstadt - SC Freital 1:2 (0:2)
So, das Stadion Gesundbrunnen war das letzte, was mir für die Komplettierung der Liga fehlte - bis gestern. Ähnlich weite Anreise wie die Gäste, man staunt, wie weit sich Thüringen noch so zieht.
Na, bei deinem Wohnort hattest du sogar noch eine weitere Anreise als die Freitaler![]()
In der nächsten Saison werde ich hier ja regelmäßig unterwegs sein. Umso erstaunter mein Blick in die private Saisonstatistik: da standen bisher tatsächlich null Spiele in der Landesklasse Ost zu Buche. So hab ich mir kürzlich einige mögliche Termine in dieser Staffel vorgemerkt, da gibt es ja mehrere Anlaufstellen. Wie viele ich davon umsetzen werde, weiß ich noch nicht. Eher ungeplant und kurzfristig der heutige Besuch in Weixdorf. Hier erwartete ich ein enges Derby, herausgekommen ist etwas anderes:
Weixdorf gg. Radeberg 2 : 7 (0:4).
Die Torfolge lautete 0:4-2:4-2:7, die Torschützen sind auf fussball.de oder meiner facebook-Seite nachzulesen.
Das angekündigte Regenwetter hielt sich an den Wetterbericht. So überlegte ich noch beim Aussteigen am Haltepunkt Weixdorf Bad, ob ich gleich den nächsten Zug zurück nehmen soll. Aber nun war ich einmal da und stapfte durch den strömenden Regen zum Forstsportplatz. In der Wetterapp wurde ja auch das baldige Ende des Regens vorausgesagt.
Anstoß war um 15:30 Uhr, bei meiner Ankunft gegen 15:15 Uhr war mit Ausnahme der Spieler beider Teams noch jeder irgendwo im Trockenen. Letztlich hörte der Regen auf und es kamen 119 zahlende Zuschauer, von denen ich etwa 15 eindeutig den Gästen zuordnen konnte.
Zunächst hatte ich Probleme mit meinem smartphone, dem der Regen auch nicht gefiel und ärgerte mich fürchterlich über das späte Siegtor der Fürther. Aber dann ging es auf dem Weixdorfer Kunstrasen zur Sache - und zwar von Anfang an!
Zweite Minute, erste Radeberger Ecke von links. Babisch drehte sie rein und Torwart Stein konnte sie mit Mühe aus dem langen Eck fischen.
Vierte Munute, zweite Radeberger Ecke von links. Sie drehte genauso rein und war diesmal drin. Natürlich sah der Torwart nicht gut aus - aber auch die Abwehrspieler griffen nicht ein bzw. waren schlecht postiert. Die Erinnerung an die Ecke zuvor hätte noch frisch sein müssen.
Danach spielte nur eine Mannschaft und ein Doppelschlag von Hirsch sorgte für ein frühes 0:3. Und gerade als die Gastgeber etwas Ausgeglichenheit im Feldspiel erreichten, fiel das vierte Tor kurz vorm Wechsel.
Offenbar hatte Weixdorf vorgegeben, zumindest die zweite Halbzeit gewinnen zu wollen. Man ging energischer in die Zweikämpfe, zeigte mehr Engagement und konnte auf 2:4 verkürzen. Jetzt war durchaus Derby-Atmosphäre drin. Radeberg vergab zwei Hochkaräter, bekam ein Tor aberkannt und beklagte sich über die eine oder andere 50/50-Entscheidung zugunsten der Weixdorfer. Die wiederum drückten auf das 3:4. Ein blitzsauberer Konter über drei Stationen brachte dann die Entscheidung. Dieser Bilderbuchangriff war neben der direkt verwandelten Ecke allein das Eintrittsgeld von 4 Euro wert!
Am Ende stand es 2:7, weil sich die Weixdorfer Defensive doch arg löchrig präsentierte.
Radeberg kletterte damit im dicht gedrängten Mittelfeld auf Platz 4. Weixdorf sollte auf ähnliche Halbzeiten wie die heutige erste künftig besser verzichten. Noch ist man nicht aller Abstiegssorgen ledig. Platz 10 und 30 Punkte sind eine solide Auagangsbasis - aber Platz 12 birgt schon Gefahren! Nächste Woche geht es zum Elften, nach Deutschbaselitz.
Vorn spricht alles für Neusalza, hinten werden mit Bannewitz, Zschachwitz und Görlitz drei Aufsteiger gleich wieder absteigen. Alle anderen Vereine müssen früher oder später mit mir rechnen: entweder zu dem einen oder anderen Spiel in dieser Saison oder dann im nächsten Jahr mit Pirna-Copitz!