Landesliga Sachsen 2025/26 - die 36. Spielzeit

  • so, am 28. Februar endlich mein erstes Fußballpflichtspiel 2026 außerhalb der 2. Bundesliga. Der lange Winter war besser geeignet für Haliensport, bevor nun endlich der Frühling ausgebrochen ist. Auf Frühlingsgefühle hoffte ich auch sportlich, daraus wurde zumindest resultatsmäßig nichts:


    VfL Pirna-Copitz gg. FV Dresden-Laubegast 2 : 4 (1:3).

    1:0/6. Meister.

    1:1/24., 1:2/33. Reimer.

    1:3/45. Geisler.

    2:3/53. Naacke.

    Kärger 11m gehalten/66.

    2:4/68. Lempe.


    offiziell 105 Zuschauer. Durchgezählt zu Spitzenzeiten 140 bis 150, bunt verteilt.


    Der junge Schiri Franz Bernhardt war leider vollkommen überfordert. Dabei belasse ich es, schließlich wird jeder Schiri gebraucht.


    Vor dem Spiel alte Bekannte getroffen, u.a. Frank Paulus. Beim VfL fehlt Jakob Funken längerfristig verletzt, die Spielgenehmigung für Yannick Yoldas fehlt noch. Tom Tippner noch gesperrt, Robin Marquardt wieder im Tor.


    Laubegast bestimmt das Spielgeschehen, aber plötzlich wird Lukas Meister freigespielt und es steht 1:0. Die Gäste wollen gleich antworten, doch der VfL hält dagegen. Als sich das Spiel scheinbar beruhigt, zwei nahezu identische Gegentore jeweils über die halbrechte Laubegaster Angriffsseite. Und nach einer leichten Copitzer Druckphase ein astreiner Konter zum 1:3. Alle Gegentore viel zu einfach. Beim dritten haarscharf abseits oder nicht, das hätte der Kölner Keller klären müssen. Da mache ich niemandem einen Vorwurf.

    Nach der Riesenchance zum 1:4 setzt sich Meister links durch und seine Flanke drückt Nikita Naacke zum Anschlusstreffer ins Netz.

    Kurz darauf ein Foul am Strafraumeck. Nach Rücksprache mit dem Assistenten zeigt der Schiri auf den Punkt. Kärger nach links, Vogel hält, Nachschuss vorbei, Chance vertan. Es wäre ein anderes Spiel geworden!

    Zwei Minuten später schläft der andere Assistent. Lt. Michael Hantsche, der auf Höhe steht, übersieht er eine Abseitsstellung von "mindestens einem Meter". So steht es 2:4 und dabei bleibt es. Copitz kämpft auopferungsvoll bis zum Schluss, Laubegast nutzt die angebotenen Räume nicht zur Resultatserhöhung.


    Letztlich war Laubegast die reifere Mannschaft, individuell deutlich stärker besetzt. Schade, dass dieses gute Sechstligaspiel nicht entsprechend geleitet wurde.


    Der Bericht bei Pirna TV ist drin, leider ohne Aufklärung in Sachen Abseits.


    https://www.pirna-tv.de/2026/0…em_bFEh6selplNKJ-_b4BCrKw


    Jetzt gehts nach Riesa. Masochistisch veranlagt, wie ich bin, werde ich vor Ort sein.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • 54 handverlesene ZS bei Tapfer Leipzig (darunter auch ein paar "Handwerker") sahen ein verdienten 2:0 Sieg der Gäste.

    Die haben gute Spieler im Team und sind für mich für einen Aufstieg gewappnet.

    Taucha soll wohl auf einen evtl. Aufstieg verzichten.

    Die nächsten Spiele für Tapfer werden echte Prüfsteine werden (beim DSC, gegen Freital II und gegen Taucha)!

    Der Fußball ist die Strafe dafür, dass wir es nicht beim Spielen belassen können!

  • es gab Jahre, da wollte keiner aufsteigen.


    Diese Saison haben fünf Vereine die Zulassung für die Oberliga beantragt:

    Dynamo Dresden

    SG Taucha

    Handwerk Rabenstein

    Stahl Riesa

    FCO Neugersdorf


    Mal sehen, ob Riesa heute entsprechend auftritt...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Chronistenpflicht. Wobei ich keineswegs schlechte Laune habe - es ist schlichtweg das Erwartete eingetreten:


    Sachsenliga, 18. Spieltag

    BSG Stahl Riesa gg. VfL Pirna-Copitz 4 : 0 (2:0).


    1:0/7. Schmidt aus 20 Metern halblinks ins rechte Angel. Traumtor!

    2:0/24. Müller.

    3:0/60. Kost.

    4:0/66. Leonhardt.


    272 zahlende Zuschauer, durchgezählt deutlich über 300. Außer sammy und mir keine Gäste gesichtet. Wir beide haben auch je einen Euro Becherpfand für das Riesaer Flutlicht gespendet.


    Schiri Kreißl hatte mit der fairen Partie überhaupt keine Probleme. Gegen Ende noch zweimal gelb an Riesaer Spieler verteilt - die zweite fand ich übertrieben. Ein Foto der Assistentin vor mir auf meiner facebook-Seite😂


    Ideales Fußballwetter, allseits gelöste Stimmung und ein Spiel, welches früh entschieden war.


    Moussa Malin schoss die zweite Mannschaft zeitgleich zu einem 3:0-Sieg gegen Gorknitz.


    Trotz bekannter Personalprobleme kam der VfL mit voller Wechselbank nach Riesa. Tom Tippner wieder im Kasten. Davor sowohl personell als auch positionstechnisch einige Veränderungen zum letzten Spiel. Da fehlt mir ein bisschen Kontinuität - aber der Trainer sieht die Spieler in jedem Training, nicht ich.


    Das übliche Abtasten zu Beginn und dann passiert es dir eben als Tabellenletzter, dass die Gastgeber mit ihrer ersten Aktion ein Traumtor erzielen. Eine knappe halbe Stunde später traf Lukas Meister aus ähnlicher Position die Latte des anderen Tores. In dieser Szene war der Fußballgott gemein, aber mehr als das Ehrentor wäre das auch nicht gewesen.

    ,

    Stahl agierte weiß Gott nicht fehlerfrei, aber handlungsschneller. Man versuchte immer wieder, mit schnellen Pässen durch die Abwehr zu kommen. Speziell vorm 4:0 war die Copitzer Hintermannschaft mit einem Pass ausgespielt. Chancen für mehr Tore gab es natürlich auch, so dass ich mit dem Endergebnis irgendwie leben kann.


    Copitz bemühte sich, mitzuspielen. Vorn kam Bruno Schröder zu seinem Startelfdebüt, Torgefahr ging aber nur hin und wieder von Lukas Meister aus. In der zweiten Hälfte schöpften beide Trainer das Wechselkontingent aus, wodurch die Schlussphase etwas dahinplätscherte.


    Für Stahl ein gelungener Punktspielstart 2026. Was er wert ist, wird sich zeigen.


    Vier Auswärtssiege auf den anderen Plätzen - auch für Neugersdorf in Eutritzsch mittels eines energischen Schlussspurtes. Die Eutritzscher kommen nächste Woche nach Copitz - und das ist dann so ein Spiel, wo ich auch mal Punkte erwarte!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • DSC – Tapfer Leipzig 1:4 – Mit einer Nichtleistung in Richtung Abstiegsplatz


    Der DSC hat das Kellerduell gegen Tapfer Leipzig mit 1:4 verloren, und das auch in der Höhe verdient. Gegen komplett biedere und limitierte Leipziger, die ohne ihren Besten (Sauer) antreten mussten) gabs vom DSC eine absolute Nicht-Leistung.


    Das Spiel vor 237 Zuschauern beginnt eigentlich super: Nach 7 Minuten trifft der DSC verdient zum 1:0 und hat danach gute Chancen auf ein zweites Tor. Doch nach 19 Minuten hebt Beiersdorf einen Freistoß sehenswert ins Tor. Und noch mal 5 Minuten später ein katastrophaler Ballverlust in der eigenen Hälfte, Geleitschutz zum Strafraum, Querpass, Tor. Der DSC jetzt völlig von der Rolle, Tapfer muss nicht viel machen, um die Führung zu verwalten.


    Nach Wideranpfiff versucht es der DSC noch mal, aber in der 54. Minute reicht Leipzig wieder ein mies verteidigter Angriff zum 3:1. Kurz danach auch noch gelb-rot für ein Allerweltsfoul gegen den DSC-Kapitän.


    Trotzdem: Selbst zu dem Zeitpunkt hatte ich das Spiel noch nicht komplett abgeschrieben. Wenn jetzt ein Ruck durchs Team geht, schneller Anschlusstreffer… der Ruck kam aber nicht. Stattdessen reichte Leipzig ein Mal Pressing, Balleroberung, Querpass, Tor.


    Ansonsten nahm Tapfer eigentlich spätestens nach dem 3:1 nicht mehr am Spiel teil. Dem DSC fehlte es gestern aber an allem, um irgendwie noch mal zurückzukommen. Die nächsten Gegner werden deutlich schwieriger als Tapfer Leipzig. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

  • Endlich wieder Landesliga


    Stahl Riesa - Vfl Pirna Copitz 4:0. (2:0)


    1:0 Carlo Schmidt (7.)

    2:0 Janek Müller (24.)

    3:0 Marlon Kost (60.)

    4:0 Dennis Leonhardt (66.)


    Zuschauer: 272 , der Gästeblock bestand aus Steffen und Sammy


    Da simmer wieder! Als letzte der Mannschaften stieg Stahl in die Rückrunde ein, da einmal der Winter die Arena noch im Griff hatte und in Neugersdorf unser neu erworbener Ruf als die Hooligans der Landesliga die Spiele verhinderten.

    So begrüßten wir als Erstes, mit den Copitzern, ein Urgestein der Sachsenliga, die jedoch wohl nach dieser Saison nicht mehr in der Liga sein werden.

    Daniel Wohllebe hatte bis auf die Verletzten Georg und Harty alle Mann an Deck und er ließ offensiv nach vorn beginnen. Zuvor gab es noch eine Gedenkminute für einen langjährigen Stahlfan, der uns in der Winterpause leider verlassen hat.

    Machs gut AJ und lass es dir da oben gut gehen. 😭

    Das Spiel begann mit sehr viel Ballbesitz Stahl, doch die Wege nach vorn waren zunächst versperrt und so war es nicht zufällig ein Mittelfeldspieler, der mit einem Fernschuss von halblinks den Torreigen eröffnete. Carlo aus 20 Metern ins hintere obere Eck so dass sich Tom Tippner vergeblich streckte. Danach suchten auch mal die Gäste den Weg nach vorn und Kaiser hatte in der 17. eine erste Möglichkeit. Stahl spielte geduldig vielleicht etwas zu viel in die Breite und so dauerte es bis zur 24., als eine schöne Kombination über die linke Seite bei Janek Müller fast zentral vorm Tor landete. Tippner wieder chancenlos und eine beruhigende Führung. Diese ließ aber Unkonzentriertheiten aufkommen und Lukas Meister schoss einmal knapp links vorbei und ein zweiter Schuss landete an der Querlatte des Hausi Gehäuses. Da rundrum wurden auf der anderen Seite ein Janek Schuss abgeblockt und Bendi setzte einen Kopfballaufsetzer drüber. Bis zur Pause passierte nix Aufregendes mehr, nur Leo köpfte kurz vorm Halbzeitpfiff noch knapp drüber. So war die allgemeine Meinung zur Pause, dass hier nix mehr anbrennen und mit dem dritten Tor wohl der Deckel drauf ist.

    Auch die Mannschaft wollte schnell für Klarheit sorgen. Nic, Marlon und Bendi waren schon nah dran, aber auch Naacke konnte einmal noch geradeso abgeblockt werden (54.). Nach einer Stunde wwr es dann soweit. Eine Ecke von Leo wird nur innerhalb des Strafraums abgewehrt und der Ball kommt zu Marlon. Dessen Linksschuss fand aus 12 Metern den Weg durch die Spielertraube und der Copitzer neben dem Pfosten zog lieber den Kopf ein. Marlon erzielte damit wie Carlo sein erstes Landesligator der Saison. Glückwunsch an Beide. 5 Minuten später passte der Kanter noch vom Mittelkreis lang auf Leo am Strafraum. Der setzte sich gegen seinen Verteidiger durch und versenkte humorlos. Damit war sein Arbeitstag beendet und beide Seiten schöpften ihr Wechselkontingent aus. Das Spiel war lange durch, Stahl vergab noch Leichtfertig ein paar Chancen und Copitz war froh nicht noch höher zu verlieren. Nach 2 Minuten Nachspielzeit war Schluss und die ersten 3 Punkte eingefahren.

    Zur beliebten Rubrik Schiedsrichter: Jens Kreißl (Penig) Florian Ordon und Savina Duderstadt hatten überhaupt keine Probleme mit der auch wirklich fairen Partie. Kreißl sehr offen kommunikativ und auch mal mit einem sarkastischen Kommentar 😂, kam er mit 2x :gelbekarte: aus, wobei die zweite für Gille schon hart war, da er den Gegner von hinten kommend nicht sieht.

    Aber mal so nebenbei bemerkt ist es doch meistens so, dass wir trotz Sieg mit mehr Karten vom Platz gehen. Da gibts seitens der Mannschaft noch Verbesserungspotential.

    Fazit: 3 Plichtpunkte mitgenommen, denn Dank der Ausfälle ist der Rückstand zum Spitzenreiter Taucha schon auf 11 Punkte angewachsen. Nun weiter konzentriert spielend die Partien in Chemnitz und gegen Tanne gewinnen. Danach winkt der Höhepunkt mit dem Sachsenpokalviertelfinale gg. Plauen, ehe es danach brutal weitergeht. Der Verband setzt die Nachholer am Ostersamstag (Reichenbach) und Ostermontag (in Neugersdorf) an und das Wochenende danach der Knaller bei der U23 in der Landeshauptstadt. Aber erst mal bei der Fortuna.


    Bilder gibt's wieder hier..... http://www.tiloschneider66.de/unterseite-1-1.html

    Hier...... https://www.facebook.com/share/p/1CAZDnUnCw/

    Und Laufende demnächst noch bei Hackenhattrick



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • DSC gegen Tapfer: nach einer frühen Führung durch Lucas Danz verlor Dresden im Laufe des Spiels den Faden.

    Tapfer erkannte dies sehr bald und konnte quasi durch eine Doppelschlag das Spiel drehen..

    Leipzig spielte sich nun in einem Rausch und die mitgereisten Fans waren begeistert.

    Besser bzw. effektiver konnte es gar nicht laufen.

    Am Ende konnten das Team aus Leipzig- Sellerhausen wichtige Punkte gegen den Abstieg mit nach Hause nehmen.

    Der Fußball ist die Strafe dafür, dass wir es nicht beim Spielen belassen können!

  • achso, als ich vor einem knappen halben Jahr aus Eutritzsch nach Hause fuhr, hatte der VfL nach 4 Spielen 2 Punkte auf dem Konto. Kein Traumstart, aber in Anbetracht des Auftaktprogramms akzeptabel. Nun, vor dem Rückspiel, steht der VfL immer noch bei 2 Punkten - denn es folgten in 14 Spielen 13 Niederlagen und ein Abzug von 3 Zählern, der erst Ende November gegen Fortuna Chemnitz wieder ausgeglichen werden konnte. Das habe ich so auch noch nicht erlebt - aber was uns nicht umwirft, macht uns stark! Ich hoffe jedenfalls, dass wir nach dem Spiel am Sonnabend mehr als 2 Punkte aufweisen. Wenn wir schon nicht die Klasse halten, dann wenigstens nicht mit Negativrekorden! Wobei wir die sportlichen 3 Punkte von Heidenau aus der Saison 1999/2000 ja schon übertroffen haben...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Markranstädt - DSC 1:0 - unter Wert geschlagen


    Der DSC verliert zu ungewohnter Uhrzeit von 20 Uhr am Freitagabend mit 0:1 in Markranstädt. Wirklich verdient war die Niederlage nicht, aber aktuell ist einfach der Wurm drin.

    Markranstädt in der ersten Hälfte besser, der DSC im Gegensatz zur Vorwoche aber mit Leidenschaft und Kampf dabei, hält gegen und kann immer wieder Nadelstiche setzen. Der SSV im ersten Abschnitt mit den besseren Chancen, am Ende vergibt auch der DSC zwei Hochkaräter.

    In der 2. Hälfte kann der DSC das Spiel dann ausgeglichen gestalten, ein Chancenfeuerwerk bekommen die 127 Zuschauer aber weiter nicht zu sehen. Bei Markranstädts bester Chance rettet der DSC-Keeper fast schon an der Mittellinie, die beste DSC-Chance kratzt Markranstädts Keeper aus dem Dreiangel.
    Und als es fast schon nach 0:0 aussieht, ist eine Flanke von Markrans eigentlich viel zu lang, doch dem DSC-Verteidiger misslingt an der Grundlinie die Annahme, so dass er unfrewillig für den Angreifer auflegt, der passt in die Mitte, Tor. Der DSC rennt noch mal an, aber kommt nicht mehr zu Abschlüssen.


    Also mal wieder verloren, aber nach zwei schwachen Spielen endlich wieder mit der richtigen Haltung. Die Hoffnung, irgendwie aus dem Scheißestrudel rauszukommen, lebt.

    Der Schiri: Ein Flutlichtspiel im Abstiegskampf mit nem 17-Jährigen zu besetzen, ist mutig, aber der Junge hat nen guten Job gemacht. anfangs ein bisschen hart mit den gelben Karten, im Laufe des Spiels aber mit mehr Fingerspitzengefühl. An ihm lags nicht...

    Das Umfeld: Markranstädt einmal mehr ein entspannter Gastgeber. 6 Euro Eintritt, dafür sehr humane Essens- und Getränkepreise sowie durchgehend entspannte Ordner. So darf es öfter sein.

  • FCO Neugersdorf – SC Borea Dresden 1 : 0 ( 0 : 0)


    Die erste halbe Stunde passierte auf beiden Seiten nicht viel, man tastete sich ab, Torchancen gab es bis dahin nicht wirklich. In der restlichen viertel Stunde der ersten HZ. wurde es dann besser wobei sich die Gastgeber ein Chancenplus von 4 : 1 herausspielten. Eine Neugersdorfer Führung wäre zur Pause nicht unverdient gewesen, so gings halt mit einem torlosen Remis in die Kabine.

    10 min. nach der Pause dann aber doch der FCO mit der bis dahin verdienten Führung. Von da an spielte Borea auf den Ausgleich. Sie waren spieltechnisch die bessere Mannschaft, spielten sich mit ihrem sehenswerten Kurzpassspiel immer wieder schön bis an dem Strafraum.....aber eben nur bis dorthin, auch deshalb, weil sie zu unkonzentriert beim letzten Pass waren. Auch ihre Abschlüsse waren meist zu harmlos, man merkte schon, daß ihnen in der Box einer fehlte, der mal das Tor trifft. Neugersdorf beschränkte sich darauf, das Resultat zu halten, sie waren aber mit ihren Kontern immer wieder gefährlich, ja eigentlich hatten sie die deutlicheren Chancen um ihre Führung gar auszubauen. Die größte Chance zum Ausgleich hatten aber noch mal die Gäste, als sie in der letzten Minute der Nachspielzeit nur den Pfosten trafen. So blieb es letztendlich beim knappen Heimsieg für den FCO. Der Stadionsprecher sprach nach dem Schlusspfiff von verdient.....gut ich will nun nicht sagen unverdient aber ein Remis wäre wohl das gerechtere Resultat gewesen ?

    Am Schiriteam um Ronny Köhler hatte ich nix zu meckern, die machten ihre Sache gut. :halloatall:

  • heute kein Bericht, die nackten Zahlen genügen:


    Pirna-Copitz gg. Lipsia Eutritzsch 0 : 3 (0:0).


    0:1/55., 0:2/71. Havel.

    0:3/77. Wüstner HE

    Etwa 70 Zuschauer, knapp 10 Gäste


    Schiri Gärtner stand vorige Woche im Blickpunkt, heute nicht. Etwas kleinlich, außer bei der Kartenverteilung. Also nichts wirklich falsch gemacht.


    Not gegen Elend. Kaisi hat aus dem Nichts die Riesenchance und schießt drüber. Die Gäste machen es nach der Pause besser. Familie Havel kann sich freuen, heute führte man nicht nur bis zur 88. Minute.


    Vor Copitz gibt es einen Vierkampf: der Sportclub, Lipsia, Tapfer und Fortuna machen die wahrscheinlich drei weiteren Absteiger unter sich aus. Ist aber wie immer alles unsicher.


    Vorn trennen sich Taucha und Dynamo 0:0. Rabenstein und Riesa können morgen also Boden gutmachen.


    Außer Copitz sind auch der Sportclub und Borea noch ohne Punkt anno 2026. Beide spielen bald gegen uns...


    Die Zweite vom VfL gewann 2:0 in Markersbach. Nächste Saison also Landesklasse und Kreisoberliga.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Spitzenspiel endet ohne Tore


    Das Duell zwischen Taucha und Dynamo II. war geprägt von gegenseitigem Neutralisierungskampf. Aus meiner Sicht wollten die Teams keinen Fehler machen, sodass es an Torchancen mangelte und die meiste Zeit der Ball im Mittelfeld gespielt wurde. Für die zahlreichen Zuschauer (ca. 500) vielleicht nicht besonders attraktiv, trotzdem ein gelungener, etwas frischer Frühlingsnachmittag. Spielerisch war hier beidseitig mit der beste Fußball der Sachsenliga zu sehen.

    Für die Foto-Freunde: hier klicken

    Folgt dem @foto_schiri_sport auf Instagram für Fußballfotos aus Sachsen und Umgebung.

  • Dynamo2 will mit aller Macht aufsteigen, dafür spricht der gestrige Einsatz von Friedrich Müller (der heute beim 6:0 noch eingewechselt wurde) und Toni Menzel. Dazu die Routiniers Milde und Kreuzer. Aber das ganze ist halt kein Selbstläufer!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Herbstliche Busfahrt nach Chemnitz


    Fortuna Chemnitz - Stahl Riesa 1:4 (1:3)


    1:0 Benjamin Haase (11.)

    1:1 Carlo Schmidt (28.)

    1:2 Jaroslav Benda (31. FE)

    1:3 Paul Kant (41.)

    1:4 Kevin Eberlein (51. Eigentor)


    Zuschauer: 119, ca. Zweidrittel Stahlfans


    Freitags begab es sich dass die Fahrt kurzfristig im schönen großen Mannschaftsbus angekündigt wurde und da gabs auf die Frage nach der Mitfahrt natürlich ein Ja. Um 12 sollte es los gehen und alle aus Riesa waren anwesend, auch die Verletzten, sah trotzdem nur wie ein halber Kader aus, der Rest wurde in Döbeln und Hainichen eingesackt. Konstante in Riesa ist natürlich der letzte Spieler der kommt ist Huschel. Diesmal immerhin zweieinhalb Minuten vor Abfahrt, das haben wir schon kürzer gesehen. Der Himmel grau bei 8 Grad und gelegentlich fiel auch Wasser vom Himmel, aber so ein großer Reisebus macht schon was her. Der Weg gen Döbeln ist bekanntlich beschwerlich und führte auch am Platz des Kreisligisten SV Stauchitz vorbei. Die bereiteten sich auf die Auswärtsfahrt nach Großdittmannsdorf vor und machten große Augen. 😉 Immerhin spielten sie dann vor mehr Zuschauern. Bei der Ankunft an der Chemnitzer Beyerstraße verursachten wir ein kleines Verkehrschaos, da die dreiviertelste Strasse blockiert wurde und das Verkehrsaufkommen erstaunlich hoch war.

    Die Anlage ist ein Kunstrasenplatz mit einer Art Naturtribüne. Bestimmt schön wenn nicht gerade Herbst ist. Natürlich gabs erstmal ein Bier und auch ein reichliches Wurstangebot zu zivilen Preisen. Interessanterweise gab es auch ein Relikt der DDR nämlich die Ket Wurst. Carol von der anwesenden Rabenfront hatte jedoch noch nie davon gehört, aber wie heißt es so schön, man lernt nie aus.

    Sportlich gesehen waren wir gekommen um die 3 Punkte mitzunehmen und das gelang am Ende ziemlich souverän. Die Gastgeber sitzen tief im Keller und bräuchten eigentlich jeden Punkt.

    Am Anfang hielten sie mit Laufbereitschaft dagegen während Stahl noch Zeit zum Sortieren brauchte. So gelang es nach 10 Minuten nicht einen weiten hohen Ball im Strafraum nach vorn zu klären und ein Fortune schlug den Ball von links quer durch den Strafraum. Der hoppelte eher wie ein Vorbote des Osterfests gen Strafraumgrenze, wo ihn Haase flach versenkte.

    Nun waren auch die Riesaer wach. Erst wurde Janek von einem missglückten Befreiungsschlag des Fortunen Keepers am Arm getroffen und der Ball rollte ins Tor. Jedoch hatte der Schiri was dagegen. Nach einer weiteren Janek Chance war es dann aber soweit. Einen Leo Eckball drückte Carlo aus Nahdistanz per Kopf über die Linie. Ob der Ball vorher vom Pfosten oder einem Chemnitzer zurücksprang 🤷? Das bleibt das Geheimnis von Fifty's Kamerasystem, zumindest bis zum Rabenfront Bericht, welcher für morgen angekündigt ist. Wird natürlich nachgeliefert. Wenig später foulte Fortunen Goalie Jonas Hähner völlig unnötig den Kanter am Strafraumeck der Grundlinie. Bendi verwandelte den fälligen Elfer obwohl Hähner fast Sieger blieb. Die Gastgeber mühten sich, Gefahr gabs eigentlich nur bei Standarts da sie doch einige große Spieler in ihrer Mannschaft haben. 5 Minuten vor der Halbzeit erhöhte der Kanter, nach einer Kombination über links, per Flachschuss aus 17 Metern und damit für eine sichere Führung.

    Gleich nach der Pause erzielte Leo ein Tor doch auf der anderen Platzseite winkte Assistent 2 mit seinem Wimpel. Dann ebend 5 Minuten später das 1:4. Ecke Kanter von links in den Fünfmeterraum, der Frickser kommt mit dem Kopf nicht ran aber dafür fällt er auf Eberleins Schulter und rein. Damit war die Messe gelesen und der Rest schlich so dahin. Die Gastgeber gaben immerhin nicht auf und prüften Hausi noch mit 2 Fernschüssen. Stahls Abwehr stand ansonsten doch sicher. Die Auswechsler durften auch noch alle ran. Auf der anderen Seite sündigten sie vorn noch kräftig 🙈 und so blieb es bei 4:1 Sieg. Nach Anlaufproblen sicher und ungefährdet.

    Kategorie Schiedsrichter: Diesmal mit Gabriel Gmeiner, ein dem SFV zugewanderter Schiri aus der Alpenrepublik Österreich! Das Autokennzeichen zeigt noch die Herkunft und auch sprachlich lässt es keine Fragen offen. Die Spielleitung war mit einem kleinen Kritikpunkt sehr gut, vielleicht musste die Gelbe für den Kanter nicht sein. Seine Assisten schienen gute Abseitsaugen zu haben!

    Die Rückfahrt mit Musikboxbeschallung und Kaltgetränken endete dann kurz nach 19.00 Uhr in der Feralpi Arena.


    Fazit: 3 Punkte und den Rückstand auf die ersten Beiden verkürzt. Allerdings hängen wir nachwievor 2 Spiele hinterher, die der Verband in seiner unendlichen Güte auf Ostersamstag gg. Reichenbach und Ostermontag in Neugersdorf gelegt hat. Sieht halt etwas nach Wettbewerbsverzerrung aus. Da sind wir aber auch Opfer unseres Pokalerfolgs. Denn am 28.3. eine Woche vorher ist durch das Sachsenpokalviertelfinale gegen Plauen das Nachholwochenende belegt. Seis drum und ausserdem geht's am Samstag um 14.00 Uhr erst noch gegen Tanne Thalheim. Das war auch eine Großbusfahrt und es gab einen 6:0 Auswärtssieg. Ich denk mal dass die Gäste diesmal etwas mehr gegenhalten werden. Ein Sieg ist trotzdem Pflicht.


    Bilder gibt's von unserer Seite diesmal nicht. Beide waren anderweitig vertan.

    Die laufenden Bilder werden wie gesagt nachgereicht.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Ich hab irgendwie die Hoffnung, dass das Spiel letzte Woche wirklich der Tiefpunkt war. Da der Fußball aber nun mal ein Tagesgeschäft ist, war meine Fußballwelt schon einen knappen Tag später mehr als in Ordnung: ein 6:0 - noch dazu in einem so wichtigen Spiel - sieht man nicht alle Tage!

    Da das Leben ernst genug ist, habe ich beschlossen, die elf ausstehenden Copitzer Spiele (von denen ich 9 oder 10 sehen werde) mit Humor zu betrachten. Hingehen, Spaß haben, an kleinen Dingen erfreuen. Los gehts morgen im Jägerpark, parallel spielt Dynamo. Mal sehen, wie hoch der Spaßfaktor sein wird. Und um gar keine schlechte Laune aufkommen zu lassen, spielt gleich hinterher Dresden gegen Münster. Hatten wir gerade erst. Da kann einfach nichts schiefgehen, auch nicht beim Frauenvolleyball! Hoffe ich jedenfalls. Wenn doch, wird es mit Humor genommen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • mit dem Humor ist das so eine Sache. Hätte gut zu einem Tag gepasst, an dem Dynamo, Copitz und Aue auswärts jeweils nach eigener Führung verlieren. Nun, beide Wismut-Mannschaften werden absteigen und Dynamo wird trotzdem drinbleiben.

    Nahezu zeitgleich mit dem dynamischen Führungstor erfuhr ich gestern, dass Hansi Kleber aus der Copitzer Fußballdynastie letzte Woche verstorben ist. Jahrgang 1961, die Einschläge rücken näher. Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Schon seit Vater Fritz lief - lange vor meiner Zeit - für Wismut Copitz auf. Der Enkelsohn spielt in der A-Jugend vom SC Freital.

    Gute Reise, Hansi!


    Kurzbericht aus dem Jägerpark folgt.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • DSC - Reichenbach 1:1

    Was auch immer der Fußballgott gegen den DSC hat, es scheint ernst zu sein. Wie schon in der Vorwoche verpassen die Friedrichstädter kurz vor Schluss verdiente Punkte.
    Der DSC mit der frühen Führung nach 8 Minuten und bis zur 30. Minute überlegen. Danach kommt Reichenbach besser ins Spiel, das bis etwa zur 75. Minute ausgeglichen ist. Ab da ist es eine Abwehrschlacht, die der DSC aber mit viel Leidenschaft erfolgreich gestaltet. Bis zur 95. Minute...

    Gefühlt sind es zwei verlorene Punkte, andererseits war mit einem Remis gegen Reichenbach im Vorfeld auch nicht unbedingt zu rechnen. Jetzt kommt wahrscheinlich alles auf die Spiele gegen Copitz und in Chemnitz an...