Landesliga Sachsen 2025/26 - die 36. Spielzeit

  • Ist Tapfer Leipzig noch zu retten?

    Ich bin in dem Fall tatsächlich nicht unparteiisch, weil ich bei Tapfer sowohl das Publikum als auch Teile des Trainerstabes als hochgradig widerlich kennenlernen musste.

    Mit Copitz, Fortuna, Thalheim und Lipsia ist das Restprogramm aber durchaus machbar. Und dann kommts drauf an, welcher Tabellenplatz am Ende reicht...

  • Not gegen Elend: 2:0


    Nach einer kurzen Nacht noch mal ein paar Ergänzung zu Steffens Bericht. Ich hab wirklich länger kein Spiel mehr gesehen, bei dem beide Teams wirklich so miesen Fußball anboten. Beim DSC war von vorne bis hinten der Druck zu spüren: Bloß keinen Fehler machen, bloß nicht verlieren. Und Copitz igelte sich mit 8 Mann am eigenen Strafraum ein, die hatten in der ersten Halbzeit zwei Kullerball-Torschüsse, ansonsten war der Ball eigentlich immer spätestens an der Mittellinie weg.

    Leider fiel dem DSC offensiv fast nix ein. Ausnahme die 33. Minute: Zuckerpass quer durch die ganze Abwehr, Außenspieler läuft ein: Tor. Mit Widderanpfiff fast das 2:0, weil der DSC sofort drauf geht und den Ball erobert, der Schuss geht aber vorbei. Ansonsten fußballersche Magerkost für 372 Zuschauer.


    Nach dem Seitenwechsel wurde es nur bedingt besser. Copitz jetzt mit einem Hauch mehr Offensive, aber im Normalfall immer noch mit 7 Mann hinten drin. Dazu teils haarsträubende Ballverluste im Spielaufbau. Der DSC weigert sich aber beharlich, die Geschenke anzunehmen, die Offensive trifft ständig falsche Entscheidungen und die wenigen Chancen hält Tippner dann wirklich stark.

    Und dann kommt die Schlussphase und Copitz schickt jetzt seine Abwehrkanten vor. Zwei Ecken verteidigt der DSC problemlos, aber in der Nachspielzeit ist dann plötzlich doch noch ein Copitzer da und kann abschließen, Gott sei Dank hält ihn der DSC-Keeper stark. Ich sag mal so: Vor Ostern wäre der wahrscheinlich drin gewesen. Stattdessen bekommt der DSC von Copitz noch ein Geschenk serviert. Und völlig allein aufs Tor zugehend macht Urbannek ihn dann zum Glück rein. Ende, Aus, Erleichterung.

    Der DSC ist (wenn am Wochenende nix wildes passiert) wieder dran am Kampf um Platz 12, muss sich bei Fortuna aber deutlich steigern. Und Copitz wünsche ich viel Glück beim Neuaufbau. Ich hoffe, Steffen nimmt mir das nicht übel: Aber man sah gestern sehr gut, warum die Pirnaer erst 5 Punkte haben. Ein Top-Team der Liga hätte denen gestern 7-8 Dinger eingeschenkt.

  • Zur Abstiegskonstellation, kurz vor der "deadline" am 30. April:

    - mir ist nicht bekannt, dass Aue von der angebotenen Option mit der zweiten Mannschaft Gebrauch machen will. Wohl erst recht nicht nach dem Abstieg der "Ersten" in die Regionalliga

    - es ist kaum damit zu rechnen, dass es Aufstiegsverzichte aus der LK gibt. Markkleeberg wird sicher aufsteigen (dort war ich immer sehr gern), dazu derzeit Neusalza und Schöneck

    - aus der Oberliga wird es einen oder zwei sächsische Absteiger geben. Vermutlich erwischt es Grimma - und Schiebock spielt eine erstaunlich schwache Saison, Sonntag ein ganz wichtiges Spiel in Stendal. Bei ungünstiger Konstellation (Lok scheitert wieder mal in der Relegation zur 3. Liga) muss der OL-13. (derzeit Schiebock) Relegation gegen den Nord-13. (TeBe oder Rathenow sind in der Verlosung, also keine Leichtgewichte) spielen. Auch ein Lotteriespiel.


    Von der Anzahl der sächsischen Absteiger hängt es dann ab, ob der 13. in der Sachsenliga bleibt. Derzeit ist klar, dass Copitz runtergeht. Für Fortuna Chemnitz und Tapfer Leipzig sieht es schlecht aus. Aber zumindest Platz 13 (derzeit DSC) ist noch in Reichweite. Deshalb auch die Bedeutung des nächsten Spiels Fortuna gegen DSC. Die bisherige Rückrundenform spricht aber weder für Tapfer noch für Fortuna.

    Sollte der 13. absteigen, sind natürlich auch die beiden Aufsteiger Thalheim und Eutritzsch noch dabei. Aber beide spielen eine grundsolide Saison, Lipsia bisher eine richtig starke Rückrunde.


    Meine Prognose: Neben Copitz wird es Tapfer und Fortuna erwischen. Um Platz 13 wird es einen Dreikampf geben, wobei ich derzeit Vorteile bei Lipsia sehe. Aber Prognosen haben die Eigenschaft, fehlerhaft zu sein - besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.


    Eine Liga tiefer: wenn alle Kreismeister aufsteigen wollen, wird es dann auch einen oder sogar zwei 12. der LK-Staffeln erwischen. Es fällt übrigens auf, dass die Mehrzahl der letztjährigen Aufsteiger aus der KOL gleich wieder in selbige zurück müssen. Aber die LK ist derzeit (noch) nicht mein Problem!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • die Freitagspiele waren nichts für Fans mit schwachen Nerven


    Riesa gg. Laubegast 3 : 4.

    Markrans gg. Taucha 3 : 5.


    Dazu reichlich Farbe in gelb und rot.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Markranstädt gg. Taucha 3:5 (1:1)

    Freitagabend bei Top-Bedingungen ein schönes Flutlicht-"Derby". Beide Mannschaften mit offenem Visier, sodass für die Zuschauer sich ein sehr ansehnliches Fußballspiel entwickelte; individuelle Fehler ermöglichten viele Tore. Platzverweise für Markranstädt aus meiner Sicht vollkommen okay.


    Eutritzsch gg. Dynamo II. 1:4 (1:2)

    Dynamo nach 3 Minuten kalt erwischt - Foul vom TW im Strafraum, was das 1:0 für die Hausherren bedeutete. Dann eine lange Verletzungsunterbrechung nach Platzwunde am Kopf von Jonas Böhmert (Nr. 4, Dynamo) mit RTW-Einsatz im Anschluss. Dynamo gleicht aus und bekommt kurz vor der Pause einen Elfer zugesprochen, der eiskalt versenkt wurde. Halbzeit zwei dann komplett in schwarz-gelber Hand und das Spiel wurde souverän "runtergespielt".


    Wer Lust auf Fotos vom Spiel hat - der Foto-Schiri war im Einsatz: hier klicken

    Folgt dem @foto_schiri_sport auf Instagram für Fußballfotos aus Sachsen und Umgebung.

  • Zur Abstiegskonstellation, kurz vor der "deadline" am 30. April:...Bei ungünstiger Konstellation (Lok scheitert wieder mal in der Relegation zur 3. Liga) muss der OL-13. (derzeit Schiebock) Relegation gegen den Nord-13. (TeBe oder Rathenow sind in der Verlosung, also keine Leichtgewichte) spielen. ....

    In der OTZ vom 16.4. wird der Abteilungsleiter des SV Schott Jena, Robert Gering zitiert: „Wir werden zu 95 Prozent nicht aufsteigen“

    Sollte sich das so bewahrheiten, wäre die zumindest Option "Relegation der OL-13." vom Tisch.

    Schiebock hat heute Stendal mit einem 2:2 auf Abstand gehalten, aber die haben noch 2 Nachholer in der Hinterhand und ein relativ lösbares Restprogramm gegen Teams aus dem Mittelfeld und dem unteren Drittel, darunter allerdings auch Wernigerode und Sandersdorf, die ebenfalls stark absiegsgefährdet sind.

  • Die Belastung wächst


    Stahl Riesa - FV Dresden Laubegast 3:4 (2:0)


    1:0 Hermann (11.)

    2:0 Paul Kant (26.)

    2:1 Tim Oliver Pohle (54.)

    2:2 Artur Kaplan (56.)

    2:3 Jannis Lempe (70.)

    3:3 Marcel Fricke (77.)

    3:4 Martin Riemer (90+3)


    Zuschauer: 293 Zahlende, ca. 20 Gäste + der Schreihals


    Da das Pokalhabfinale schon am Dienstag ansteht und das neue Flutlicht getestet werden musste, erklärten sich die Gäste bereit schon am Freitag in Riesa anzutreten und sie sollten es nicht bereuen. Stahl mit dem vierten Spiel binnen 13 Tagen, musste nach den beiden Niederlagen zuletzt auch unbedingt gewinnen um noch irgendwie Anschluss nach oben zu halten.

    Natürlich wollten die Stahlspieler den Bock umstoßen und nachdem es in Hälfte 1 nach einer Trendwende aussah, endete es erneut in einer Enttäuschung. Personell ist man nicht auf Rosen gebettet, musste zusätzlich Benda und Baumi verzichten und so kam Hermann zu einem Einsatz von Anfang an. Beide Mannschaften hielten sich nicht lange mit Geplänkel auf und in der 9. waren es die Gäste mit der ersten Chance. Fast im Gegenzug gab es ne Ecke von Links und Hermann köpfte die unbedrängt in die Maschen. Endlich wieder ein Tor und weiter ging die Fahrt. Janek kurz darauf knapp drüber, dann Laubegast Hausi entschärft und eine Minute später klatscht der Ball an den Riesaer Pfosten. Bei der nächsten Ecke schreitet wieder der Kanter zur Tat. Scharfer Ball auf den kurzen Pfosten, der Verteidiger schlägt ein Luftloch und auch Vogel kann den Ball nicht aufhalten. 2:0 läuft also alles nach Plan. Weitere Chanchen durch Janek und Carlo und ein Abseitstor von Hermann, bei einer eher schwachen Chance der Laubegaster bis zur Pause und man hatte zur Halbzeit nicht das Gefühl dass das schiefgeht.

    In den ersten Minuten nach dem Pausentee hätten Hermann und Janek sogar noch erhöhen können bevor plötzlich der Bruch kam. 54. Minute, in Überzahl schafft man es nicht die Dresdner vom Ball zu trennen und es schlägt zum 2:1 ein. Im Gegenzug Janek wieder drüber und mit dem nächsten Angriff haben sie wieder zuviel Platz den Kaplan zum Ausgleich nutzt. Nun war Laubegast obenauf und brachte Stahl ins Schwimmen. Einsatzstark, manchmal auch mit unfairen Mitteln, drückten sie auf die Führung. Nach 70 Minuten spielten sie schließlich Lempe frei und es stand 2:3. Stahl fiel seit dem Ausgleich nix mehr ein und trotzdem, durch eher Zufälligkeiten, konnte der Frickser in der 77. zum Ausgleich einnetzten. Dieses Tor fiel eigentlich aus dem Nichts und eigentlich wäre ich mit Unentschieden zufrieden gewesen, jedoch gab es noch :rotekarte: für den Frickser (83.) der sich den Platzverweis mit einem dummen Foul im Mittelfeld verdiente. Die Gäste stellten sich da geschickter an, denn sie sammelten nur :gelbekarte: en Mass. Stahl hatte noch Chancen durch 2x Hermann, der sich bei der zweiten wohl verletzte und nen Kanter Freistoß. Die Laubegaster lauerten und als die Stahler vorn zu offensiv draufgingen setzten sie einen Konter den Riemer mit nem Schuss an den Innenpfosten abschloss! 3:4 wie schon im Hinspiel und wieder siegte der Gast. Riemer kassierte kurz darauf noch :gelbekarte::rotekarte:. Einen letzten Kanter Freistoß parierte Vogel noch und mit dem Schlusspfiff sanken die meisten Stahlspieler entäuscht und entkräftet zu Boden.

    Fazit: Sah anfangs richtig gut aus und ob man dieses Spiel noch hergeben muss, ich weiß es nicht! Irgendwo hinterlassen die vielen Spiele schon ihre Spuren und es geht ja weiter so. Dienstag das Sachsenpokal Halbfinale gegen Zwickau und Samstag schon wieder beim Tabellenzweiten Taucha.

    Kopf hoch jetzt haben wir nix mehr zu verlieren und am Dienstag erst recht nicht.


    Fehlt noch was? Ach ja der Schiri! Gabriel Gmeiner, der zugewanderte Ösi, den wir schon letztens in Chemnitz hatten , bekam seinen Wunsch nach einem Stahlheimspiel erfüllt. Anfangs mit wenig Arbeit bekam er nach der Pause reichlich davon, viele kleine Sachen die sich in der Summe häuften und Karten nach sich zogen. Oder auch eindeutige Sachen, gepaart mit der ungewohnten Dunkelheit, das Flutlicht ist übrigens top, auch wenn die LED Werbebanden eindeutig heller sind, verloren einige Umstehen- oder sitzende den Überblick und nannten mir Karten die es garnicht gab, zum notieren! Sogar das Schirispray kam zum Einsatz und es wurde auch der Abstand wirklich ausgemessen und nicht das Augenmaß der Laubegaster Verteidigung angewendet. Wirklich falsch machte er Nichts, die ein oder andere strittige Abseitsentscheidung geht auf seine Assisten.


    Bilder gibts diesmal wieder reichlich

    http://www.tiloschneider66.de/unterseite-1-1.html

    https://www.facebook.com/share/p/1MLfwsKz7n/

    und Hackenhattrick Video gibt's morgen auch noch.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • In der OTZ vom 16.4. wird der Abteilungsleiter des SV Schott Jena, Robert Gering zitiert: „Wir werden zu 95 Prozent nicht aufsteigen“

    Sollte sich das so bewahrheiten, wäre die zumindest Option "Relegation der OL-13." vom Tisch.

    Schiebock hat heute Stendal mit einem 2:2 auf Abstand gehalten, aber die haben noch 2 Nachholer in der Hinterhand und ein relativ lösbares Restprogramm gegen Teams aus dem Mittelfeld und dem unteren Drittel, darunter allerdings auch Wernigerode und Sandersdorf, die ebenfalls stark absiegsgefährdet sind.

    Danke für die Info

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Heute gegen 15 Uhr war meine Fußballstimmung wieder mal ganz unten. Scheinbar hatte sich die komplette 2. Liga gegen Dresden verschworen. Da muss ich durch! Dynamo hat noch zwei Heimspiele, um die nötigen Punkte zu holen. Ob ich danach noch Nerven habe, weiß ich nicht. Auf jeden Fall verpasse ich wegen der Zeitgleichheit die nächsten beiden Copitzer Auswärtsspiele - und das jetzt, wo ich wieder vorsichtig auf Punktezuwachs hoffen darf. Und Nerven hab ich heute auch in Copitz gelassen - obwohl ich genau das nicht wollte:


    VfL Pirna-Copitz gg. SC Freital2 3 : 2 (3:0).


    1:0/8. Meister.

    2:0/10. Kaiser.

    3:0/23. Hahn.

    Tippner hält 11m/31.

    Gelbrot Bayer/56. (Freital)

    3:1/59. Szuppa

    3:2/79. Pesch.

    Alle fünf Tore fielen auf der entfernten Seite...


    102 zahlende Zuschauer bei schönstem Fußballwetter, aber teils böigem Wind. Gästezahl schwer zu schätzen, viele unbekannte Gesichter dabei. Für den Tabellenstand jedenfalls eine ordentliche Kulisse.


    Der junge Schiri Franz Bernhardt machte seine Sache deutlich besser als vor Wochen gegen Laubegast. Speziell in der 2. Halbzeit hatte er ordentlich zu tun. Gemeckert wurde von beiden Seiten. Insgesamt verlor er jedoch nie die Kontrolle, trat auch selbstbewusster auf. Hier und da hätte es sogar eine Karte mehr sein können. Die gelbrote gegen Bayer war eine Karte mit "Ansage" - ein Foul nach einer deutlichen Ermahnung. Da hätte der Trainer reagieren müssen. Andererseits kippte danach das Spiel zugunsten der zahlenmäßig unterlegenen Mannschaft.


    Zwar war ich zwar körperlich ab etwa 14:30 Uhr im "Willy", aber irgendwie fehlte das sonstige "Kribbeln" vorm Spiel. Ein bisschen small talk, wobei es mehr um die Ligen 2 und 3 ging. Dann begann das Kreisderby mit optischen Vorteilen für die Gäste. Nichts Aufregendes, bis der erste lange Ball auf Lukas Meister geschlagen wurde, der seinen Gegenspieler überlief und im eins zu eins gegen Oliver Arendt die Nerven behielt.

    (apropos Oliver Arendt: in der letzten Saison kassierte der VfL mit Oli im Kasten in 9 von 14 Heimspielen drei oder mehr Gegentore. Keine sehr gute Quote, auch wenn ich mich in der ganzen Saison an (fast) kein Tor erinnern kann, wo er eine Aktie dran hatte. Heute war er nun erstmals wieder hier und hatte die "Quote" von drei Gegentoren schon nach 23 Minuten erfüllt - erneut völlig schuldlos).

    Zurück zum Spiel. Zwei Minuten später war es keine Einzelaktion, sondern ein Angriff über mehrere Stationen, den Alexander Kaiser humorlos einnetzte. Ausgangspunkt erneut ein langer Ball. Bin ich im falschen Film? 2:0 dank nicht vorhandener Abwehrarbeit der Gäste. Von nun an war ich natürlich im "heute-will-ich-gewinnen-Modus". Die Mannschaft war das auch, und jenseits aller spielerischen Mängel verteile ich ein kollektives Lob an alle Spieler für Einsatz, Laufbereitschaft und Moral! Wenn ich allein daran denke, wie oft sich unsere Spieler vor oder im eigenen Strafraum in Schüsse oder Flanken geworfen haben!

    Über irgendeine Ballbesitzquote brauchen wir nicht zu reden. Auch nicht darüber, in welcher Spielhälfte sich das Leder vorzugsweise aufhielt. Es gab Phasen, da entwickelten die Gäste durchaus Druck, während es zwischendrin immer mal etwas gemächlicher ablief. Gar nicht gemächlich ging der schönste Angriff des Spiels über die linke Seite ab, den Moritz "Broiler" Hahn zum 3:0 vollendete. Augenreiben!

    Zum dritten Mal anno 2026 führte der VfL. Weder das 1:0 gegen Laubegast noch das 2:0 gegen Borea genügten für wenigstens einen Punktgewinn. Nun also 3:0, das wird doch jetzt reichen! Puuuh, es sollte noch eng werden...

    Den Gästen blieb nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorn zu suchen. Bei einem Zweikampf zwischen Flori Glöß und Nils Seyfert an der Grundlinie, aber im Strafraum, schwante mir nichts Gutes. Ungeschicktes Zweikampfverhalten vom Kapitän, dankbare Annahme und ein berechtigter Pfiff. Seyfert lief selbst an, schoss halbhoch in die Mitte - und traf nicht! Tom Tippner glänzte schon kurz zuvor mit einer Fußabwehr, den Strafstoß wehrte er - wie für Torhüter üblich - mit der Hand ab. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Aber es war schon mal positiv, dass das 3:1 nicht so zeitig fiel.


    Nach der Pause weitere Bemühungen der Gäste. Insgesamt wurde die Partie etwas nickliger, die Zweikämpfe verbissener, ohne dass Grenzen überschritten wurden. Kärgi hatte urplötzlich die Chance zum 4:0, überlegte aber zu lange und der Ball war nicht drin. Dafür war Copitz alsbald mit einem Spieler mehr auf dem Rasen. Nur merkte man davon nichts. Immer wieder gab es Ballverluste im Mittelfeld, die nicht jedesmal kompensiert werden konnten. Es stand erst 3:1 und spätestens nach dem 3:2 begann das Zittern. Die Abwehrarbeit blieb konzentriert, aber die Entlastung nach vorn gelang zu selten. Es war auch nicht so, dass die Gäste nun Chancen im Minutentakt hatten. Aber die optische Überlegenheit trotz Unterzahl war auffällig - und bis zum Schluss blieb die Befürchtung, dass noch einer durchrutscht.

    Die Nachspielzeit dauerte fünf Minuten. Viereinhalb davon war der Ball in der Copitzer Hälfte. Dazwischen lief der eingewechselte Florian Müller allein auf Oli Arendt zu - doch diesmal blieb Oli der Sieger. Ein Tor auf "meiner" Seite blieb mir heute verwehrt.


    Die drei Punkte wurden gebührend gefeiert. Irgendwelche Rechenspiele verbieten sich von selbst. Es war einfach ein geiles Gefühl, gewonnen zu haben!


    Der Bericht bei Pirna TV🖥 folgt sicher im Laufe des Sonntags - Redakteur Sascha Schwarte hat wieder doppelte Arbeit mit Fußball und Handball.


    In der Rückrundentabelle ist der VfL zumindest bis morgen Vorletzter vor Fortuna Chemnitz. Es geht bergauf😂


    Kommende Woche also ohne mich bei Tapfer Leipzig. Warum sollte da nicht auch was Zählbares drin sein?

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    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • ich schreibe ja grundsätzlich aus der Erinnerung, mache während des Spiels nur wenige Notizen. Gestern habe ich es "live" nicht gesehen, dass Tom Tippner beim Elfmeter den Fuß hochzieht und somit den Ball entschärft. Ich dachte, es war die linke Hand - es war aber der linke Fuß.

    Nachzusehen bei Pirna TV oder auch auf dem Video meines Kumpels. Ersteres auf youtube, beides bei facebook.

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    Nick Hornby

  • schlechte Nachrichten für die Vereine im Abstiegskampf: Schienock verliert gg. Glauchau. Das sieht nach zwei sächsischen Absteigern aus der Oberliga aus.

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    Nick Hornby

  • Das Böse Ende


    SG Taucha - Stahl Riesa. 4:0 (3:0)


    1:0 Jasper Raul Günther (10.)

    2:0 Felix Brügmann (29.)

    3:0 Moritz Butzke (33.)

    4:0 Joel Lehmann (88.)


    Zuschauer: 199, vielleicht 60 Riesaer


    Was wirst du schreiben war die häufigsten Frage nach dem Abpfiff in Taucha! Ich mach mal den kurzen Versuch einer Erklärung.

    Ostern ist jetzt 3 Wochen her und es war gestern unser 6. Spiel seitdem und das nicht gegen irgendwelche Laufkundschaft, sondern fast die gesamte Spitze der Landesliga und am Dienstag erst im Pokalhalbfinale gg. Zwickau. Das war natürlich der Saisonhöhepunkt und die Spieler haben alles rausgehauen. Gelaufen bis zum gehtnichtmehr und gekämpft bis zum Ende.

    Nun keine dreieinhalb Tage später reist du mit dem Bus nach Taucha und willst eigentlich schon garnicht wieder spielen. Reichlich angeschlagene Spieler da bist du schnell bei Personalproblemen die du nicht haben möchtest. Und dann spielst du gegen einen Top motivierten Gastgeber die noch um den Aufstieg kämpfen. Bei Fragen nach Tipps für den Spielausgang flüchtete ich eher in , na mit nem Unentschieden wäre ich zufrieden. Der Kasten mit dem Frustbier stand allerdings schon im Busunterteil.

    Mit Spielbeginn bekam man das Befürchtete zu sehen. Schon der erste Abschlag von Hausi ging ins Aus und Taucha drückte sofort. Die ersten beiden Tore fielen nach Ecken, da half Stahl kräftig mit und beim Dritten lässt man sich auf des Gegners Platz auskontern. Da war das Spiel schon entschieden und man konnte nur hoffen dass es nicht im Debakel endet. Von Stahlseite kam garnichts, mental offensichtlich ausgepowert trugen natürlich die Beine auch nicht besonders weit. So sah es meist so aus als seien die Tauchaer 2 Mann mehr auf dem Platz.

    In Hälfte 2 gelang wenigstens die Schadensbegrenzung und Taucha gelang nur noch das 4. Tor zum Endstand. 3 Minuten vorher ein Beispiel der gestrigen Leistung der Stahler. Zufälliger Ball hinter die Abwehrkette auf den im Abseits stehenden Bendi, der Kanter kommt aus dem nicht Abseits hinterher aber Bendi nimmt den Ball und spielt den Torwart noch aus. Schon vor dem Schuss wedelt der Assistent allerdings mit dem Wimpel! Bezeichnenderweise die einzige Aktion die in die Nähe einer "Torchance" kam. Der Tauchaer Torhüter hatte den Ball gefühlt 5 mal im gesamten Spiel in der Hand. Irgendwann pfiff der Schiri Louis Kehl, gestern ohne Probleme endlich ab.

    Fazit: Am Ende des Marathons saft- und kraftlos bei einem Spitzenteam verloren. Vielleicht sollte der SFV mal seine Ansetzungspolitik hinterfragen. Nun ne ganze Woche Pause in der die Trainer wieder halbwegs in Form bringen können, um am Samstag in Eutritzsch zu bestehen.


    Bilder gibt's von unserer Seite diesmal nicht.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • VfB Fortuna Chemnitz - Dresdner SC 1:1 (0:0)


    0:1 Kevin Urbanek (68.)

    1:1 Kevin Eberlein (79.)


    118 Zuschauer, ca. 50 Gäste


    Aufrund der mangelhaften Chancenverwertung hat der Dresdner SC am gestrigen Sonntag zwei Punkte verschenkt. Der Sportclub zeigte eine solide Leistung und spielt sich, vor allem in der ersten Halbzeit, mehrere klare Torchancen heraus. Leider gehen diese knapp vorbei oder werden, wie kurz vor dem Halbzeitpfiff, noch von einem Chemnitzer über das Tor gelenkt. Die Hausherren fanden in den ersten 45 Minuten garnicht statt.

    In der zweiten Halbzeit können die Schwarz-Roten nicht mehr solch einen großen Druck ausüben. Trotzdem hat man mehr vom Spiel und geht nach Vorlage von Farai Elmadbouk durch Kevin Urbanek in Führung. Aus dem nichts fällt elf Minute später der Ausgleich. Auf beiden Seiten gibt es danach noch kleinere Chancen, einmal ist der Ball auch im Tor der Chemnitzer. Die erneute Führung durch Urbanek wird aber wegen einer möglichen Abseitsstellung abgepfiffen. Aber hier muss man sich nicht aufregen, Möglichkeiten waren an diesem Nachmittag genug vorhanden.


    Am Ende kann der DSC mit dem einen Punkt mehr anfangen als die Chemnitzer. Zumindest von den Punkten her zieht man mit Lipsia und Thalheim gleich. Am Samstag kommt dann der SV Tanne Thalheim ins Heinz-Steyer-Stadion.

  • während ich den Dynamosieg bejubelte, gewann Tapfer Leipzig in der Nachspielzeit mit 2:1 gegen den VfL. Vielleicht liefert sammy einen Bericht.

    Siege außerdem für Laubegast, Neugersdorf, Riesa und ein ganz wichtiger Dreier für den DSC. Das Spitzentrio spielt morgen mit dem Topspiel in Rabenstein.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • DSC - Thalheim 3:0


    Der DSC gewinnt das nächste 6-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt und steht endlich wieder über dem Strich. Der Sieg gegen den bislang starken Aufsteiger ist verdient und deutlich. Thalheim gerade in der ersten Hälfte sehr abwartend und kann auch nach der Pause den Schalter nicht umlegen. Der DSC trifft nach 18 Minuten, direkt nach Wiederanpfiff und per Elfer in der Nachspielzeit. Die Gäste eigentlich nur mit zwei zwingenden Chancen, eine davon muss rein. Aber manchmal haste eben solche Tage... kennt der DSC nur zu gut.

    Die Friedrichstädter jetzt 5 Spiele ungeschlagen und mittendrin im Wettbewerb um Platz 11. Jetzt kommen aber nacheinander Dynamo, Laubegast und Riesa. Ein Punkt aus den drei Spielen wäre schon viel, so ehrlich muss man leider sein.

  • Danke Lipsia !


    Lipsia Eutritzsch - Stahl Riesa 1:2 (0:2)


    0:1 Niklas Noah Pohl (25.)

    0:2 Niklas Noah Pohl (28.)

    1:3 Anton Husar (90+3)


    Zuschauer: 128 , mindestens die Hälfte Stahlfans


    Lang ist's her seit dem letzten Sieg, damals hüpfte noch der Osterhase umher, also wurde es mal wieder Zeit. Wieder gings mit dem schicken Mannschaftsbus gen Leipzig und Dank der perfekten Vorbereitung der Gastgeber war sogar der Parkplatz fürs Gefährt direkt am Platz abgesperrt und per Beschreibung angekündigt. Überhaupt war es von der Atmosphäre her mit den Gastgebern perfekt. Wir waren ja ziemlich zeitig da und zumindest das Feuer auf dem Grill brannte schon. Da suchten wir bei den hochsommerlichen Temperaturen erstmal Schatten und das führte den Sponsoren Didi und mich in die Kneipe wo die Vorbereitungen noch liefen. Wir bekamen trotzdem sofort ein Flaschenbier und Didi ne Laugenbrezel. Wir nahmen Platz bis die ersten Grünen mit Taktiktafel erschienen. Soweit dass wir der Mannschaftssitzung beiwohnen konnten ging die Gastfreunschaft dann doch nicht. Wir räumten freiwillig unsere Plätze und draußen fanden sich dann die anderen Stahlfans, der Foto Schiri Sport mit Begleiter und der Schiedsrichterbeobachter ein. Es gab reichlich Speis und Trank in großer Auswahl und zu zivilen Preisen. Nach dem Spiel labten sich einige Mitfahrer, nach reichlich Zeit in der Sonne, sogar noch an wohlschmeckendem Eis!

    Sportlich gesehen saßen im Bus immer weniger spielfähige Akteure und langsam wird die Decke dünn. Aber trotzdem sollten die 3 Punkte mit nach Riesa. Die Gastgeber standen noch gerade über dem Strich und brauchten diese aber selber.

    Sie waren es auch die die erste Chance hatten, denn die Stahlabwehr half in der 2. Minute kräftig mit. Bendis Erster Schuss nach 7 wurde abgeblockt und in der Folgezeit übernahm Stahl das Kommando, stellte sich am Strafraum aber meist zu umständlich an um Torgefahr zu erzeugen. Lipsia traf bei einem Konter (21.) das Aussennetz, ehe Stahl dann doch zuschlagen. Doppelpack Pohli ! Erst spitzelt er einen Pass aus 6 Metern am Torwart vorbei und kurz darauf wird er perfekt freigespielt und verwandelt sicher. Erstmal ne sichere Führung, ausser einer Rückgabe auf Hausi die am Pfosten landet, keine besondere Gefahr aber man vergaß weiter zu erhöhen.

    Sah ja mal nicht schlecht aus und Gründe für einen Schweißausbruch lieferte nur das Wetter.

    Die ersten 5 Minuten in Halbzeit 2 ging auch noch, bevor das Stahlspiel fast komplett zusammenbrach. Die Gastgeber, die bis dahin eher wie ein Absteiger aussahen, bekamen Oberwasser und Chanchen. Allein bis zur Stundenmarke stehn sie im Minutentakt in meinen Aufzeichnungen. Der Trainer sah das Unheil kommen, versuchte gegenzusteuern, aber irgendwie sah es nach "auf Reserve laufen" aus. Es lief nichts mehr zusammen und die Gastgeber drückten auf den Anschluss, allein sie trafen nicht. Selbst hatten wir noch eine Möglichkeit (85.) doch Pohli scheiterte bei einem Konter am Torwart. So schleppte man sich dem Ende entgegen bis 3 der angezeigten 5 Minuten Nachspielzeit um waren und Husar den Ball nach mehreren Versuchen endlich im Hausi Gehäuse unterbrochen. Die letzten 2 Minuten überstand man schadlos und der Sieg war erzittert. Man klatschte noch mit dem Gegner auf dem Platz ab, während der Trainer direkt vor mir sitzen blieb. Kein gutes Zeichen und so geigte er der Mannschaft anschließend noch auf dem Platz seine Meinung.

    Bliebe noch der Schiri, diesmal Gabriel Scholz der ohne Probleme durchkam und auch Stahl bekam diesmal nur 1 Gelbe und die war in der Nachspielzeit nötig und richtig.

    Fazit: Nach einer guten ersten Halbzeit kann man sich am Ende bei den Gastgebern bedanken, da deren Chancenverwertung das Spiel entschied. Eine 2:6 Niederlage war durchaus möglich, aber man kann ja auch mal Glück haben.

    Jetzt am Freitag kommt Borea um 19.30 Uhr in die Feralpi Arena und ein einfacher Sieg mit besserer Leistung sollte schon rausspringen.


    Bilder wie immer hier... http://www.tiloschneider66.de/unterseite-1-1.html


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Nach den Sonntagspielen läuft nun alles auf den Staffelsieger Dynamo hinaus.


    Dynamo2 gg. DSC nach einigem Hin und Her definitiv am nächsten Sonntag in Copitz. Da ich am Sonnabend schon inklusive Vorspiel drüben bin, weiß ich noch nicht, ob ich hingehe. Parallel spielt Laubegast gg. Rabenstein, auch interessant. Am Mittwoch vor Himmelfahrt dann der DSC gg. Laubegast. Ich entscheide jeweils kurzfristig.

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