Beiträge von Günni

    Nach den beiden respektablen Null-Nummern gegen Nordhausen und Viktoria scheint Chemie in der Regionalliga angekommen zu sein (anders, als hier im Forum;)).

    Mein Tipp

    ... ich halte 1500 Dauerkarten für realistisch....

    war nahe dran. Bis zum ersten Heimspiel wurden 1462 Dauerkarten verkauft.

    Update 2 Saisonabschluss 2018/19:

    Durch Abmeldungen und freiwilligen Abstiegen kam es noch mal zu einigen Änderungen in Sachen Auf/Abstieg zwischen 1.- und 2.Kreisklasse:

    Aus der 1.KK, St.1 steigt neben den regulären Absteigern Schkeuditz II und Kulkwitz auch Grün-Weiß Miltitz freiwillig in die 2.KK ab, die SpVgg 1899 II (letzte Saison Platz 3!) wurde abgemeldet. Dafür verbleibt der eigentliche Absteiger KSC II in der Klasse.

    Aus der 2.KK, St.1 steigt neben der SG Seehausen/SG Thekla II und SV Dölzig, auch noch der Liga-4., die SG Lausen, zusätzlich auf.

    Da es weniger Neuanmeldungen als Abmeldungen gab, sind in der untersten Spielklasse (2.KK) nur noch 30 Mannschaften (Vorjahr 33) am Start: Die drei 11er-Staffeln wurden auf zwei 15er-Staffeln reduziert.

    Das ist nicht ordentlich, das ist beneidenswert sensationell. Davon träumen wir noch ...

    Du solltest mal aufhören, Chemie Leipzig mit typischen Freizeitvereinen aus der Provinz zu vergleichen. Der einzige Vergleich, der für Chemie wirklich Sinn macht, ist der mit Lok.

    Ich gehe ja zB gerade deshalb regelmäßig zu Pirna-Copitz, weil sie NICHT höherklassig spielen.

    So ist es. Wir sollten mal schön auf dem Teppich bleiben, Häme gegenüber B'werda bspw. ist nicht angebracht. Eine Stärke der "neuen" Chemie war bisher, dass man nur auf sich geschaut hat und seinen Weg unbeirrt gegangen ist, trotz verschiedener Rückschläge (2xAbstieg, ein knapp verpasster Aufstieg).

    Die vorjährigen 1225 Dauerkarten muss man auch etwas relativieren, die waren mit dem DFB-Pokalspiel gg. Regensburg gekoppelt. Wenn man diese Zahl dieses Jahr übertrifft, wäre das schon prima, ich halte 1500 Dauerkarten für realistisch.

    Der Vergleich mit Lok diesbezüglich ist tatsächlich interessant, bewegen die sich ja in ähnlichen Größenordnungen. Fairerweise muss man sagen, das bei Lok mehr Karten im höheren Preisegment verkauft werden, da Dammsitzbereich und vor allem Tribüne wesentlich größer sind.

    Update zum Saisonabschluss in der Landesklasse Nord und den Leipziger Spielklassen 2018/19:

    Landesklasse Nord:

    Die 0:2 Heimniederlage des neuen Meisters und Sachsenliga-Aufsteigers gegen Abstiegskandidat Liebertwolkwitz hatte etwas "Geschmäckle", "Vize" Zwenkau schickte den ältesten Leipziger Fußballverein SV Lipsia mit 3:2 noch auf den 4.Platz, 3. wurde als bester Nicht-Leipziger Verein der HFC Colditz. Die restlichen Leipziger Vereine landeten geschlossen auf Platz 8 bis 11 in der Reihenfolge: Rotation 1950, Roter Stern, LVB, Liebertwolkwitz. Absteigen muss neben Roßwein und Döbeln der SV Naunhof nach einer 0:3-Niederlage bei den Roten Sternen, mit der sie noch hinter L'Witz und Wurzen (3:1 gegen Bad Lausick - der 4.Sieg in Folge!) zurückfielen.
    Stadtliga Leipzig:
    Meister und Aufsteiger SV Tapfer gewann das bedeutungslose Spitzenspiel bei "Vize" Chemie II mit 4:2. Im Abstiegskampf nutzte die SpVgg 1899 die durch den Klassenverbleib von Liebertwolkwitz stark verbesserte Ausgangssituation nicht und musste gegen Engelsdorf eine hohe Niederlage (2:8) hinnehmen, so das Lipsia 1893 II mit einem 3:2 bei Eintracht Süd auf Grund der besseren Tordifferenz noch die Klasse halten konnte.

    Stadtpokal Leipzig:

    Auch im Finale um den Stadtpokal behielt der SV Tapfer gegen die BSG Chemie II die Oberhand - Endstand 2:0.
    Stadtklasse:
    Aufsteiger zur Stadtliga sind in dieser Reihenfolge: LSC 1901, SV Mölkau und SSV Stötteritz. Im Abstiegkampf konnte West 03 Platz 14 und damit den Abstieg nicht mehr abwenden, da man gegen den Tabellen-4. SV Fortuna 02 beim 0:3 chancenlos war, der LFV Sachsen (1:1 gegen Blau-Weiß II) wurde 13. und verbleibt in der Stadtklasse. Weitere Absteiger: Thekla und Kitzen.
    1.Kreisklasse:
    Die SG Bienitz besiegte im "Aufstiegsendspiel" der Staffel 1 die SpVgg 1899 II mit 3:1 und ist neben SG Olympia II, FSV Großpösna (bd. Staffel 2) und SG Räpitz Aufsteiger zur Stadtklasse.
    Der neben den bereits feststehenden Absteigern Großdeuben, 1886 Markkleeberg II, Kulkwitz und KSC II zu suchende (staffelübergreifend) 5.Absteiger war quasi bereits mit dem Anpfiff gefunden: Schkeuditz II trat bei KSC II nicht mehr an und wurde somit nur 12. (mit geringerer Punktezahl als der 12. in Staffel 2: SpG Kursdorf/Radefeld II) - der vorher in dieser Position steckende SV Sternburg Lüzsch.-Stahm. schlug SV Victoria 90 mit 4:2 und schob sich sogar noch vor diese noch auf Rang 9.
    2.Kreisklasse:
    In Staffel 1 gewann Aufsteiger SV 1863 Dölzig beim feststehenden Staffelsieger (und Mitaufsteiger ?) SpG Seehausen/Thekla II mit 5:1.
    In Staffel 2 konnte sich SV Fortuna 02 II durch ein 4:2 bei MoGoNo II den 2. Aufstiegsplatz hinter Rotation 1950 III sichern.
    In Staffel 3 gelang das dem LSC 1901 II mit einem 2:2 in Wachau womit man Rang 3 sicherte, das Spiel des Mitaufsteigers LFC 07 bei Roter Stern V wurde abgebrochen. Der Staffelsieger SV Schleußig II ist nicht aufstiegsberechtigt.

    Es könnte aber noch ein paar Verschiebungen geben (siehe SpG Seehausen/Thekla II), und Gerüchten zu Folge will der komplette Kader von SpVgg II zu einem anderen Verein wechseln, was die Abmeldung der Mannschaft in der 1.KK und die Neuanmeldung mit dem neuen Verein in der 2.KK zur Folge hätte, auch der Verbleib des LFV Sachsen im Spielbetrieb ist ungewiss.

    Wie andernorts findet am kommenden Wochenende auch in Leipzig in allen Ligen, von der, Sachsenliga, der Landesklasse Sachsen-Nord (7.Liga) bis hin zur 2.Kreisklasse (11.Liga) der jeweils letzten Spieltag statt. Eine Aufdröselung in den einzelnen Kategorien wäre sinnlos, deshalb habe ich das in einem Thread zusammengefasst. Etliche Entscheidungen sind bereits gefallen, es gibt aber noch zahlreiche Begegnungen, die Finalspiel- oder Fernduell- Charakter haben:

    Da mit dem SSV Markranstädt ein Team aus der Landesliga in die Landesklasse Nord absteigt, muss dort am Samstag noch ein 3.Absteiger ermittelt werden. Zwei Vereine stehen hier bereits als Absteiger fest: Die beiden mittelsächsischen Teams Döbelner SC und SV Roßwein. Die Kandidaten für den 3.Absteiger sind SV Naunhof (31 Punkte), SV Liebertwolkwitz (29 P.) und Frisch-Auf Wurzen (28 P.). Wurzen muss zu Hause gegen Bad Lausick gewinnen und benötigt zudem Schrittmacher-Dienste durch die Gegner der beiden o.g. Konkurrenten, Naunhof genügt ein Unentschieden bei Roter Stern, L.-witz sollte zur Sicherheit beim FC Blau-Weiß gewinnen - ein Unentschieden beim designierten Meister nützt ihnen im Falle eines Wurzener Sieges auf Grund der Tordifferenzen nur, wenn Naunhof verliert. Gegner FC Blau-Weiß hat den Meistertitel und Aufstieg defacto in der Tasche: Drei Punkte und 22 Tore Vorsprung vor dem VfB Zwenkau. Für die anderen Leipziger Mannschaften (Lipsia auf Rang 3, LVB, Rotation 1950 und Roter Stern auf den Rängen 8 bis 10) geh es nur noch um Platzierungen.

    Für die Anpassung der Anzahl der Absteiger im Bereich des Stadtverbandes Leipzig ist der Verbleib oder Abstieg des SV Liebertwolkwitz maßgebend.

    In der Stadtliga Leipzig ist die Entscheidung um den Aufstieg längst gefallen, der SV Tapfer hat den Meistertitel seit dem 27.St. in der Tasche, der 2.Mannschaft von Chemie bleibt die Vizemeisterschaft, das Spiel beider Mannschaften gegeneinander am Sonntag ist bedeutungslos und nur eine Generalprobe für das gleiche Duell eine Woche später im Kreispokalendspiel. Mit dem SV Brehmer steht auch ein Absteiger seit längerem fest, weitere mögliche Absteiger sind SV Lipsia II (26 P. - bei Eintracht Süd), SpVgg (29 P. - gegen Lok Engelsdorf) und Gohlis-Nord (32 P. - gegen Rotation II). Ob insgesamt zwei oder drei Vereine absteigen müssen, ist abhängig vom Klassenerhalt der Liebertwolkwitzer in der Landesklasse.

    In der Stadtklasse stehen zwei Aufsteiger zur Stadtliga bereits länger fest: Leipziger SC und SSV Stötteritz - der 3. Aufstiegsplatz dürfte dem SV Mölkau bei 3 Punkten und 15 Toren Vorsprung vor dem SV Fortuna nicht mehr zu nehmen sein. Letztere könnten aber noch Zünglein an der Waage im Abstiegskampf sein: Sie müssen am Sonntag beim SV West 03 (21 Punkte) antreten, die noch den LSV Sachsen (23 Punkte) von Rang 13 verdrängen wollen, dieser Platz berechtigt im Fall des Nichtabstiegs von Liebertwolkwitz zum Klassenerhalt. Mit der SV Thekla und Blau-Gelb Kitzen wurden die beiden anderen Absteiger schon ermittelt.

    In der 1.Kreisklasse sind bereits drei der vier Aufsteiger zur Stadtklasse ermittelt:

    In Staffel 2 ist die Entscheidung schon vor Wochen gefallen, dort gehen gehen die SG Olympia II und FSV Großpösna mit Riesenvorsprung durchs Ziel.

    In Staffel 1 sicherte sich die SG Räpitz am letzten Wochenende den Aufstieg. Im "showdown" ist das Spitzenquartett unter sich: Die SG Bienitz (50 Punkte) empfängt am Samstag die SpVgg 1899 II (51 Punkte) zu einem "Aufstiegsfinale", Blau-Weiß Großlehna (48 Punkte) könnte mit einem Sieg gegen Tabellenführer Räpitz (53 Punkte) evtl. noch an der SG Bienitz vorbeiziehen - Platz 3 würde zum Aufstieg berechtigen, wenn sich ergeben sollte, dass der sportliche Aufstieg von SpVgg II durch den Abstieg der eigenen 1.Mannschaft blockiert ist.

    Die jeweils beiden Tabellenletzten beider Staffeln stehen als Absteiger fest: schon seit mehreren Wochen betrifft das Eintr. Großdeuben und 1886 Markkleeberg II in Staffel 2, seit letztem Wochenende den KSC 1864 II und SSV Kulkwitz in Staffel 1. Da aber auch ein oder beide Tabellenzwölften (abhängig vom Klassenerhalt der Liebertwolkwitzer) absteigen müssen, gibt es auch darum in Staffel 1 noch ein spannendes Kopf-an Kopf-Rennen - und noch 4 Abstiegskandidaten:

    SV Victoria (25 P. - gegen SV Nordwest), Grün-Weiß Miltitz (23 P. - bei SSV Kulkwitz), Eintr. Schkeuditz II (22 P. - bei KSC II) und SV Sternburg (22 P. - Lindenthal). In Staffel 2 steht die Spielgemeinschaft FSV Kursdorf/Radefelder SV II mit derzeit 24 Punkten als 12. fest. Sollte es zu nur einem weiteren Absteiger kommen, entscheidet die Punkt (und ggfs.Tor)-Bilanz der Gleichplazierten, somit wäre für die SpG. Zählbares im letzten Spiel beim SV Schleußig u.U. wichtig.

    Aus der 2. Kreisklasse steigen die Spielgemeinschaft SG Seehausen/SV Thekla II und der SV Dölzig (Staffel 1), die SG Rotation 1950 III (Staffel 2) und der Leipziger FC 07 (Staffel 3) in die 1.Kreisklasse auf.

    Der 2.Aufstiegsplatz in Staffel 2 ist noch nicht ganz entschieden: Hier geht SV Fortuna II (40 Punkte, +19 Tore - bei MoGoNo II) am Samstag mit klarem Vorteil gegenüber dem SV Althen (37 Punkte, +10 Tore - gegen TSV Seegeritz) in den Schlussspurt.

    In Staffel 3 ist der feststehende Staffelsieger SV Schleußig II wegen der bereits in der 1.KK vertretenen eigenen 1.Mannschaft nicht aufstiegsberechtigt, so dass sich der 2. Aufstiegsplatz am Sonntag zwischen dem Leipziger SC 1901 II (34 Punkte +20 T. - bei der SpG Wachau/Kickers II) und der Spielgemeinschaft Liebertwolkwitz II/LSV Störmthal (31 Punkte +14 T. - bei VfB Zwenkau III) entscheidet.

    Interessant dürfte noch sein, in welcher Form Staffel 1-Meister SG Seehausen/SV Thekla II die kommende Saison angehen will, denn durch den Abstieg des SV Thekla in die 1.Kreisklasse ist ein SpG.-Beteiligung der 2.Mannschaft des SV Thekla in der gleichen Spielklasse nicht möglich.


    Ich werde am Samstag beim "Aufstiegsendspiel" meines Heimatvereins SG Bienitz um den Stadtklasseaufstieg zugegen sein, am Sonntag vlt. die beiden Lindenauer Schauplätze "99er" (LFV Sachsen) und bei der SpVgg 1899, beide Sportplätze nur ca 400m Luftlinie auseinander.

    Bei Chemie bekam man am Samstag den gleichen "Spielfilm" geboten, wie in den bisherigen Heimspielen: "Durchwachsene" 1.Halbzeit mit Gleichstand, Steigerung in Halbzeit zwei, die in einen Sieg umgemünzt wurde. Den ersten Akzent setzten diesmal die Gäste aus dem nur 40 km entfernten Sandersdorf: Der ehemalige Leutzscher T.Breitkopf hämmerte nach einer Viertelstunde das Leder aus 17m per Freistoß an die Lattenunterkante - absolut unhaltbar! Bereits im Gegenzug der Ausgleich für Chemie, Druschky und Heinze dribbelten sich durch das gegnerische Zentrum, letzter überwand den Gästehüter mit einem Flachschuss ins Eck. Danach fehlte es Chemie etwas an Präzision, um die Gäste-Abwehr auszuhebeln. Diese versteckten sich nicht und spielten ordentlich mit.

    Erst Mitte der 2.Halbzeit konnte Chemie den Druck erhöhen, es kam zu einigen turbulenten Szenen vor dem Sandersdorfer Tor, schließlich machte es die "Masse": Iw. verloren die Gäste mal die Übersicht und der Ball prallte von einem Sandersdorfer Rücken zum freistehenden Abwehrspieler Rohde, der aus Nahdistanz einschieben konnte (69.min). Danach 2 -3 Halbchancen für beide Seiten, Chemie aber konsequenter und vor allem über den dribbelstarken Druschky, den "Abräumer" Wendschuch und Bury mit schnellen Gegenstößen. Letzterer behielt in der Schlussphase sehr schön die Übersicht und bediente den eingewechselten Berger zur Entscheidung zum 3:1 (90.min).

    Wie schon 3 Tage zuvor gg. Ludwigsfelde waren knapp 2500 Zuschauer anwesend - und bereits am kommenden Wochenende tritt man erneut im AKS zum Sachsenpokal-Spiel gegen den FC Blau-Weiß Leipzig (Landesklasse) an, wo eine ähnliche Kulisse erwartet wird.

    Wenn man den Sachsenpokalsieg gegen Neugersdorf mit rechnet hat Chemie jetzt 11 Pflicht Spiele in Reihe gewonnen. Am Mittwoch beim 2 : 0 Sieg gegen Ludwigsfelde spielte man sogar mit der 2 . Reihe...

    Naja...4 Feldspieler, der 2.Torwart Heine ist mindestens gleichwertig ...und erst die teilweise "Rolle rückwärts" (Druschky!!!) brachte uns in der 2.Hz. auf die Siegerstraße.

    ... Bisher wurde auf fremden Plätzen ja noch nichts gerissen. Am Mittwoch ist im Sportplatz am Bad Gelegenheit dazu:schal4:

    Der fremde Platz ist das S t a d i o n am Bad!!! :-; Werde morgen allerdings nicht dort sein, wenn es mit "Fussball gehen" klappt, dann AKS. (befinde mich diesbezüglich in "komfortabler" Lage - beide Sportplä...ääh.. Stadien sind nur 6km von meinem Wohnort entfernt)

    Das verstehen die, die immer ins Stadion gehen, selbst nicht. Die Zahl aus dem Vorjahr ist zwar mit Vorsicht zu genießen, weil die Dauerkarten dort nicht einfach gezählt wurden bzw. immer mitgezählt wurden, auch wenn derjenige nicht anwesend war. Aber die jetzigen Zahlen sind erschütternd. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Zahl der "echten" Fans, also derjenigen, die unabhängig vom Tabellenstand ins Stadion pilgern, so zwischen 1000- 1500 liegt. Scheinbar habe ich da falsch gelegen...

    Danke für die ausführliche Info. Der Jahnsportpark ist ja von der Atmosphäre her auch nicht so dolle für den in der RL üblichen Publikumsumfang. Ein "echtes" Fussballstadion würde da wohl sehr helfen. Was ist denn aus den alten Plänen, im Sportforum Hohenschönhausen ein neues Stadion zu bauen, geworden?

    Wo sind die BFC-Fans hin? Nach durchschnittlich ca. 2000 ZS in der Vorsaison sind aktuell Ø 618 ZS in den ersten 5 Spielen ein gravierender Einbruch.

    Die Beine der Chemiker waren etwas schwer nach dem eingeschobenen Nachholespiel vor nur 3 Tagen, sie haben deshalb nie so richtig Druck aufbauen können. In den letzten 15min wurde es etwas ruppig, viele gelbe Karten gegen Plauen, eine mit Folgen (gelb/rot), dann noch einmal glatt rot. Die letzten 7min mit 2 Mann mehr - da fand sich zum Glück doch noch 'ne Lücke: Stelmaks abgefälschter Schuss schlug unhaltbar ein (88.min). Das war bereits das dritte Punktspiel, in welchem die Chemiker kurz vor Spielende den Sieg erzwangen (+Pokalmatch gg. Regensburg mit Siegtreffer in der 91.min) !

    Ihr macht das schon. Bis nächstes Jahr! :bindafür:

    Anfang November sind die beiden Spiele gegen die wohl einzigen ernsthaften Konkurrenten, Luckenwalde und Inter. Nach diesen beiden Spielen könnte man sich wahrscheinlich schon eine Prognose erlauben, ob es zu einem spannenden Drei- (oder Zwei-)Kampf an der Spitze kommt, oder Chemie evtl. doch zu einem Alleingang in der Lage ist.

    Muss der Thread wieder an die Oberliga angehangen werden, oder können wir ihn gleich hier lassen:whistling:?

    Der Aufschlag nach dem Abstieg fühlt sich bisher relativ leicht an, auch wenn nach drei Siegen noch nichts entschieden ist. Die Stimmung in Leutzsch ist optimistisch, wofür auch ein Dauerkartenrekord (1200) und der Überraschungserfolg im DFB-Pokal sprechen.

    Das Präsidium des Nordostdeutschen Fußballverbandes hat auf seiner heutigen Tagung die Einteilung der Regionalliga Nordost sowie Oberliga Nord und Süd beschlossen. Neu in der NOFV-OL-Süd sind neben Chemie der Mitabsteiger Luckenwalde und die Aufsteiger Ludwigsfelde, Zorbau, Hoh.-Ernst. und Nordhausen II. Lok Stendal wurde in die Nordstaffel "versetzt".

    Fazit - letztes Viertel der Regionalliga Saison 2017/18 aus chemischer Sicht:


    Fast hätten die Leutzscher tatsächlich noch den deutlichen Rückstand aus der Rückrunde aufgeholt. Entscheidend dafür dass das nicht gelang, war, dass die schon angesprochene, mangelnde Durchschlagskraft im Sturm kaum verbessert werden konnte. Dennoch war ein "Abstiegsfinale" im Abschlussspiel gegen Neustrelitz (letztlich 1:1 in einem inzwischen bedeutungslosen Match) sehr gut möglich, dafür hätte jedoch in Berlin bei Viktoria (1:1) und vor allem bei Altglienicke (0:0 - dreimal Pfosten durch Bury!) der jeweils greifbar nahe Auswärtssieg herausspringen müssen. So reichten die starken Heimauftritte gegen den BFC (1:0) und gegen BAK (2:0) nicht, die Leutzscher blieben unter Zugzwang und konnten dann in den letzten beiden schweren Auswärtsspielen in Neugersdorf (0:0) und bei Hertha II (0:5) die Lücke nicht mehr schließen.

    So bleibt aus meiner Sicht ein zwiespältiges Fazit:

    Einerseits hatte sich Chemie in der Rückrunde, trotz magerer Torausbeute, als absolut ligatauglich präsentiert, holte aus den 16 Spielen des Jahres 2018 immerhin 22 Punkte und belegte somit in der separaten Rückrundentabelle Platz 7. Schon allein deswegen tut der trotzdem erfolgte Abstieg sehr weh.

    Andererseits will ich anerkennen, dass eben die gesamte Saisonleistung zählt, und Platz 16 in einer 18er-Liga, 35 Punkte aus 34 Spielen, und eine Torbilanz von 21:51, kein Anlass sein sollte, in den 3.Liga-Absteigern Chemnitz und Erfurt die "Schuldigen" zu sehen.

    Für mich überwiegen trotzdem eindeutig die positiven Aspekte in der abgelaufenen Saison, schließlich musste man nach dem überraschenden Durchmarsch mit 2 Aufstiegen in Folge mit so einem Ausgang rechnen. Eine ganze Reihe von Spielen bereiteten mir als Zuschauer enorme Spannung und große Freude, schon allein aus diesem Grund ist eine Rückkehr in die Regionalliga aus meiner Sicht erstrebenswert. Nicht zu vergessen ist auch der sensationelle Außenseitersieg im sächsischen Landespokal.

    Den schon in der Landes- und Oberliga beachtlichen Zuschauerschnitt in den Heimspielen konnte man erneut erheblich steigern (Ø 2700). Auch in den Auswärtsspielen war die Unterstützung diesbezöglich enorm. Die Mannschaft wurde trotz der Klatsche und dem dadurch feststehenden Abstieg nach dem Spiel bei Hertha II gefeiert, zum letzen Heimspiel gegen Neustrelitz kamen trotz Bedeungslosigkeit 2300 Zuschauer! Das zeigte, das Verein und Umfeld den sportlichen Mißerfolg sachlich einordnen- und gut verkraften dürften. Ähnliches ist bereits 2013 nach dem Abstieg in die Bezirksliga und 2015 nach dem auf den letzten "Metern" verpassten Oberliga-Aufstieg gelungen.

    Aus meiner Sicht am günstigsten: Die Regionalligen unter "Oberaufsicht" des DFB stellen und die qualifizierten Mannschaften nur unter geografischen (länderpolitische- und Verbands-Zugehörigkeit bleibt unberücksichtigt) Gesichtspunkten (Fahrwege!) den 4 Staffeln zuteilen. Der Kompromiss, auf den sich die Regionen dann "nur" noch einigen müssten, wäre der Qualifikationsmodus (wie viele Vereine dürfen sich aus den jeweiligen "alten" Regionalligen für die "neuen" Regionalligen qualifizieren).

    Schwieriger stelle ich mir einen Kompromiss bezüglich des "Unterbaus" vor: Einteilung und Aufstiegsrecht der Oberligen, auch weil hier endlich mal eine langfristige und von der breiten Mehrheit akzeptierte Lösung gefunden werden müsste.

    Der Weg der Finalisten - Brandenburg und Sachsen
    Brandenburg: Finale des AOK Landespokal: Energie Cottbus - SV Babelsberg 03
    Titelverteidiger Energie hatte bis zum Viertelfinale in den ersten 4 Runden wenig Mühe gegen Konkurrenz aus Verbands- und Landesliga: Blankenfelde 7:2, Falkensee-Fink. 7:1, FSV Bernau 6:1, Ludwigsfelde 3:1. Im Halbfinale gelang dann in einem brisanten Match ein knapper 3:2 - Sieg beim starken Ligakonkurrenten Fürstenwalde. An denen war Regionalligaschlusslicht Luckenwalde bereits in der 2.Runde mit 1:2 gescheitert.
    Finalgegner Babelsberg musste u.a. zweimal bei Oberligia-Spitzenteams antreten: Im Achtelfinale gewannen die 03er beim Nachbarn BSC Süd 4:2, dann beim Oberliga-Spitzenreiter und designierten Aufsteiger zur Regionalliga, Rathenow, mit 1:0 und im Halbfinale schließlich beim Verbandsligisten Neuruppin mit 2:0 . In den ersten beiden Runden wurden Glienicke mit 6:0 und Ströbitz mit 3:1 bezwungen.
    Als Finalort wurde das Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion ausgelost.


    Sachsen: Finale des Wernesgrüner-Landespokals: Chemie Leipzig - OFC Neugersdorf
    Hier scheiterte Rekordpokalsieger und Titelverteidiger Chemnitzer FC nach einem 1:2 bei Regionalligist Auerbach bereits im Achtelfinale, welches es überhaupt in sich hatte, denn auch der andere sächsische Drittligist FSV Zwickau musste sich in dieser Runde bei einem Regionalligisten geschlagen geben: Chemie Leipzig, zuvor noch mühsam mit 3:1 gegen 7.Ligist SV Zeißig weiter gekommen, gewann nach spektakulären Verlauf mit 4:2. Der dritte Mitfavorit, Regionalliga-Spitzenklub und Vorjahresfinalist 1.FC Lok Leipzig, unterlag zu Hause gegen den Ligakonkurrenten Bautzen gar mit 0:3 und verpasste damit ein erneutes Viertelfinalderby gegen Chemie. Somit witterten die vier mehr oder weniger im Abstiegskampf steckenden sächsischen Regionalligisten ,oben genannte und Neugersdorf, und die beiden führenden Oberliga-Teams ,Bischofswerda, Inter Leipzig, ihre Chance. Diese nutzten schließlich Chemie mit 1:0 - Siegen gegen Lok-Bezwinger Bautzen und auswärts bei Chemnitz-Bezwinger Auerbach, sowie der OFC Neugersdorf, der seinen Weg in's Finale mit etwas Losglück bei unterklassigen Gegnern bewerkstelligen konnte und nur bei Oberliga - Vize Inter Leipzig echt gefordert war: Naunhof 9:0, Olbernhau 5:0, FC International 2:1, im Halbfinale bei Sachsenligist Radebeul 3:1. Hinsichtlich des Finalorts hatte hingegen Chemie Losglück und ist Gastgeber des Endspiels.

    In der Winterpause gelang es Chemie, mit Pierre Merkel vom SC Wiedenbrück (RL West), zuvor u.a. auch beim HFC und Eintr.Braunschweig, und Brendan Stelmak (FC Eilenburg) Verstärkungen für die Offensive zu verpflichen, zudem holte man zwei junge Spieler mit FC Sachsen-Vergangenheit: Dominic Heine (vormals RB II und Inter) übernahm für Patrick Dölz die Position des 2.Torhüters und kam inzwischen bereits dreimal zum Einsatz, der 19-jährige Nachwuchsnationalspieler Felix Beiersdorf (vorm. RB II und Wiener Neust.) hatte bisher erst einen Kurzeinsatz.
    Die beiden ersten Spiele des neuen Jahres gingen trotzdem klar verloren (in Babelsberg 0:4, gegen Cottbus 0:2), womit man die Negativserien auf 4 Niederlagen-, 7 torlosen Spiele-, und 11 Spiele ohne Sieg in Folge ausbaute. So musste schon eine kleine Serie her, um wieder Hoffnung zu schöpfen. Nach der sechzehnten (Punktspiel)-Halbzeit in Folge ohne Tor konnte Chemie durch Neuzugang Merkels Siegtor in Halbzeit 2 gegen Bautzen diese schreckliche Serie endlich beenden, das 1:0 war knapper als der eigentliche Spielverlauf. Gleich im folgenden Spiel gelang der erste Auswärtssieg, dieser war in Fürstenwalde nicht unbedingt zu erwarten, Matchwinner war hier Yajima mit seinen beiden Treffern vor der Pause zum 2:1 - Endstand. Gegen Abstiegskonkurrent Auerbach wollte man diese Siege nun veredeln, doch letztlich mussten die Chemiker froh sein, nach 0:2-Rückstand wenigstens noch einen Punkt (2:2) geholt zu haben. Zwei Wochen später gelang dann aber der nächste Heimsieg mit 2:0 gegen Meuselwitz.
    Die zunächst von Spielausfällen verschonten Chemiker erwischte es diesbezüglich dannn doch mit den abgesagten Auswärtsspielen in Luckenwalde und Nordhausen, so dass die Leutzscher durch Nachholspiele um Ostern in die ungeliebten "englischen Wochen" gerieten: Nach dem umjubelten Einzug in das sächsische Pokalfinale (1:0 Auswärtssieg in Auerbach) folgte die Ernüchterung auf dem Fuß: Beim abgeschlagenen Schlusslicht Luckenwalde gelang nur ein enttäuschendes 1:1, zusätzlich in's Stocken geriet der "Aufholexpress" mit der bitteren 0:3 - Heimklatsche gegen Mitaufsteiger Halberstadt. Dafür gelang am Mittwoch ein unerwarteter Punktgewinn in Nordhausen (0:0), der den Leutzschern für die letzten 7 Spiele Mut machen sollte.
    Für die angesichts der 3.Liga-Abstiegssituation wohl notwendigen 4 Mannschaften, die Chemie für den Klassenerhalt hinter sich lassen müsste, kommen neben Luckenwalde und Neustrelitz m.M.n. am ehesten Bautzen, Neugersdorf, evtl. die VSG Altglienicke in Frage. Immerhin hat man die zum Jahreswechsel noch bestehenden 10 bzw. 11 Punkt- Rückstände zu diesen Teams erheblich reduziert, auch wenn man deren Spielausfälle mit in Betracht ziehen muss. Chemie holte in den bisherigen 9 Rückrunden spielen mehr Punkte (13), als in der gesamten Hinrunde (12). Entscheidend dürften die noch anstehenden Direktvergleiche beim OFC und bei der VSG sowie evtl. am letzten Spieltag daheim gegen Neustrelitz sein.

    Die aktuelle "Top Zwölf" aller fünf Regionalligen in Sachen Zuschauerdurchschnitt , Angaben in Tausend pro Spiel (Quelle: weltfussball.de):
    1. 1860 Münch. 11,68
    2. RW Essen 6,80
    3. Aachen 5,90
    4. Offenb. 5,85
    5. Cottbus 5,16
    6. Mannheim 4,74
    7. Lok Lpz. 3,40
    8. Saarbr. 2,93
    9. Wuppertal 2,76
    10.Chemie Lpz. 2,65
    11.Uerdingen 2,63
    12.Stuttg.Kick. 2,48


    Bemerkenswert aus meiner Sicht, dass Cottbus in dieser Statistik derzeit acht-, Lok und Chemie immerhin noch sechs bzw. fünf Drittligisten übertreffen.

    (Nicht nur) meine Erwartungen für die doch etwas überraschende Teilnahme der Chemiker an der Regionalliga waren bescheiden: Der doppelte Aufstieg war nach fünf Jahren Landesliga (incl. einjährigem Bezirksligaabstecher) und nur einer Saison in der Oberliga als "Durchgangsstation" eine völlig neue Herausforderung ("Sportlich waren wir der Entwicklung des Umfelds zwei Klassen voraus" - Dietmar Demuth)! Meine Überlegung dazu war, mit Blick auf die Vorjahresergebnisse dieser Liga(große Ausgeglichenheit bis Platz 15, und drei abgeschlagenen Teams, welche durch die bekannten Umstände trotzdem in der Liga verblieben): Es wäre aus meiner Sicht realistisch, auf drei bis vier Teams zu hoffen, die das allgemeine Niveau der Liga ebenfalls nicht ganz erreichen: Mit denen könnte Chemie somit im Kampf um den Klassenerhalt konkurrieren. Vorausgesetzt, dass die "Bilanz" zwischen 3.Liga und RL Nordost ausgeglichen bleibt oder zumindest nicht all zu negativ ausfällt, galt es für Chemie also, wenigstens zwei oder drei Vereine aus dem Kreis jener abgeschlagenen drei Teams des Vorjahres (Bautzen, Neustrelitz, Luckenwalde) und der Mitaufsteiger (Halberstadt, Altglienicke) hinter sich lassen, um Platz 15 od. 16 zum Klassenverbleib zu erreichen. Mindestens ein Punkt pro Spiel im Schnitt sollte man dafür holen können.


    Die Aufstiegsmannschaft der BSG blieb im Wesentlichen zusammen, schmerzliche Abgänge waren dennoch zu verzeichen: Abwehrkante F.Paul pausiert aus beruflichen Gründen, "Fußballgott" Andy Müller beendete seine Karriere, die anderen 5 Jungs, die uns verließen, waren hingegen keine Stammspieler.
    Neben den o.g. Abgängen fehlten in den ersten Wochen auch die "Säulen" Bury und Bunge nach schweren Verletzungen in der Vorbereitung schmerzlich, weil die "Aufstiegsachse" erst mal zerbrochen war.
    Zu Saisonbeginn konnte man die Mittelfeldrenner Yayima (3.Liga Österreich) und Böttger (Bischofsw.), den erfahrenen Abwehrspieler Rode (Inter) und die 20-jährigen Wendt (Neustr.), Barth (Jena II), Hermann (Bautzen) sowie Hey (FCM U19) neu verpflichten, nach dem Auftakt-Derby gegen Lok (0:1) kam noch ausgerechnet deren bisheriger Hüter Latendresse-Levescque hinzu. Der bekam dann gleich in seinem ersten Spiel, in welchem Chemie bei der Liga-Übermannschaft Energie antreten musste, die Hütte voll (0:5). Hoffnung keimte am 3.Spieltag auf, als Liga-Mitfavorit Babelsberg durch ein spätes Tor 1:0 bezwungen wurde. Danach gab es aber zwei vermeidbare Niederlagen in Bautzen (0:1) und, trotz Pausenführung, zu Hause gegen Fürstenwalde (1:2), schließlich gar ein 0:3 im "Kellerduell" bei VfB Auerbach. Viel Glück benötigte man danach gegen Schlusslicht Luckenwalde, um in der Nachspielzeit noch den 2.Saisonsieg zu erkämpfen (2:1). Der nächste Rückschlag folgte prompt: Trotz Führung ging man in Meuselwitz mit 1:4 unter. Dann aber schien Chemie in der Liga angekommen zu sein: Starke kämpferische Leistungen sicherten die Remis gegen Nordhausen (0:0) und in Halberstadt (1:1), wo sogar ein Sieg verdient gewesen wäre, den holte man im nächsten Heimspiel nach: 1:0 gegen Viktoria Berlin. Gegen die anderen Hauptstadtclubs lief es dann aber nicht: Beim BFC und beim BAK unterlag man jeweils deutlich 0:3, dazwischen reichte es gegen Mitaufsteiger Altglienicke nur zu einem 1:1 trotz Pausenführung. Das sollte für lange Zeit das letzte (Punktspiel)-Tor der Leutzscher bleiben: "Im letzten Drittel der Hinrunde fehlten uns etwas die "Körner" (so Trainer Demuth). Chemie unterlag anschließend zweimal zu Hause: Gegen Neugersdorf (0:1) etwas unglücklich, gegen Hertha II (0:2) war man eigentlich chancenlos. Negativer Höhepungt war das letzte Hinrunden-Spiel in Neustrelitz (0:3), mit dem man vom Gegner den vorletzten Tabellenplatz übernahm. Positive Höhepunkte konnte man sich im Herbst nur im Derby-Rückspiel beim 1.Fc Lok schaffen (0:0), wofür es viel Anerkennung, aber kaum Punktezuwachs gab, und im Pokalwettbewerb mit den Siegen gegen Drittligist Zwickau (4:2) und Ligakonkurrent Bautzen (1:0).
    Somit wechselte Chemie in das neue Jahr mit lediglich 13 Punkten aus 18 Spielen auf Platz 17. Hauptsächlich die mangelnde Durchlagskraft im Angriff mit gerade mal 8 Toren war bedenklich. Den eingangs genannten "Wunsch" erfüllten uns nur Luckenwalde und Neustrelitz; da sich mit Erfurt und Chemnitz ungewollter "Zuwachs" aus der 3.Liga abzeichnete, hatte sich das rettende Ufer zur Winterpause faktisch schon sehr weit entfernt (Rückstand zu Auerbach und Altglienicke bereits 5 bzw. 6 Punkte). Die neue Spielklasse brachte trotz häufiger ausbleibenden sportlichen Erfolgs einen weiteren Anstieg der Zuschauerzahlen: Über 2700 Zuschauer im Durchschnitt kamen zu den 9 Heimspielen in den Alfred-Kunze-Sportpark, auch die beiden Pokalheimspiele waren mit insg. mehr als 7 Tsd. Zuschauern gut besucht. Angesichts des im Nacken sitzenden Abstiegsgespensts blieb es im Leutzscher Umfeld relativ ruhig, klar war jedoch, dass der Kader Ergänzungen benötigte, um konkurrenzfähiger zu sein. Bereits in der Vorsaison waren die Verantwortlichen in der Lage, Chemie mit wenigen, aber gezielten Zugängen erheblich zu verstärken, so vertraute man diesbezüglich erneut vor allem auf die große Erfahrung des alten Trainerfuchses Dietmar Demuth.

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