Beiträge von Günni

    Damit ist das Teilnehmerfeld für die 2.Runde komplett:


    Los Topf für die 2.Hauptrunde (keine territoriale Einteilung) ...

    Sicher? In der Spielordnung steht: "In den ersten beiden Runden kann eine Einteilung nach territorialer Zweckmäßigkeit erfolgen"

    In Niesky dürfte man mit den aktuellen Akteuren des FC Inter besonders sauer sein, zumal Inter von dort 2014 per "Spielrechtsübertragung" den Startplatz in der Landesliga bekommen hatte. Nun hat Inters Abstieg aus der OL zum Zusatzabstieg von Eintracht Niesky aus der Landesliga geführt. Ich denke, ein ehrlicher Umgang bei Inter mit der eigenen misslichen Situation hätte zu einem Startverzicht in der LL- und somit zum Klassenverbleib von E.Niesky geführt.

    Solange nichts Offizielles kommt, hat Inter einen Startplatz in der Lali. ...

    Während die anderen Landesligisten hier in meinem Umfeld (Radefeld, M'städt, Taucha, Blau-Weiß) fleißig testen, passiert diesbezüglich bei FC Inter gar nix. Laut "transfermarkt.de" haben sie nur 5 Spieler im Kader... Nun ja, mal abwarten, am 6.8. müssen sie in Eutritzsch (1.Runde WSP) antreten.

    Mit folgendem Kader bestreitet Chemie derzeit die Vorbereitung und beginnt die neue Saison:

    Tor:

    Benjamin Bellot, 32 Jahre(Vertrag bis 2024)

    Jonas Janke, 20 J.(2023)

    Till Jagodzik, 18 J.(2023)

    Abwehr:

    Lucas Surek, 25 J.(2024)

    Ben Keßler, 20 J.(2023)

    Benny Schmidt, 32 J.(2023)

    Philipp Wendt, 25 J.(2024)

    Simran Dhaliwal, 21 J.(2023)

    Florian Brügmann, 31 J.(2024)

    Paul Horschig, 22 J.(2023+Option)

    Manuel Wajer, 27 J.(2023)

    Philipp Harant, 23 J.(2024)

    Mittelfeld:

    Tom Müller, 21 J.(2023)

    Dennis Mast, 30 J.(2024)

    Tom Gründling, 20 J.(2024)

    Max Keßler, 23 J.(2023)

    Alexander Bury, 30 J.(2024)

    Tarik Reinhard, 25 J.(2023+Option)

    Anton Kanther, 21 J.(2023)

    Manassé Eshele, 23 J.(2024)

    Sturm:

    Florian Kirstein, 26 J.(2024)

    Denis Jäpel, 24 J.(2023)

    Timo Mauer, 25 J.(2023)

    Janik Mäder, 25 J.(2025)

    Maximilian Jagatic, 17 J.(2023)


    Neu im Kader sind Manassé Eshele (Union Fürstenwalde), Philipp Harant (Magdeburg/ausgel.an Berliner AK), und Timo Mauer (Energie Cottbus), alles für unsere Verhältnisse hochkarätige Zugänge, sowie aus dem eigenen Nachwuchs Till Jagodzik und Maximilian Jagatic.

    Planmäßig "altersbedingt" verlassen haben uns Stefan Karau (jetzt Co-Trainer), Benjamin Boltze (Markranstädt/Landesliga) und Andy Wendschuch, sowie eher "unplanmäßig die beiden Winterzugänge Anes Osmanoski (zu Türkgücü München) und Isidor Akpeko (Vertrag aufgelöst, hat sich nicht so recht durchsetzen können). Unseren Stürmer Stephané Mvibudulu konnte der Verein nicht halten, dieser fühlt sich offensichtlich zu "höheren" berufen, ist aber bisher noch ohne neuen Verein.

    Soweit mir bekannt, bleibt es bei dem 25er-Kader, allerdings war bei den Vorbereitungsspielen immer mal ein Testspieler (z.B. A.Rücker, jetzt BFC) dabei.

    In Markranstädt tut sich personell einiges, insgesamt sollen 9 Neuzugänge zum Landesliga-Kader hinzukommen. Die bemerkenswertesten Zugänge sind wohl die beiden 36-jährigen Regionalliga-Routiniers Benny Boltze (Chemie) und Tobias Becker (Meuselwitz) sowie die Brüder Max und Marco Arsenijevic vom Ortsnachbarn FC Blau-Weiß Leipzig (der ältere war dort Kapitän). Ex RBer Fabian Franke hört hingegen auf.

    Saisonende in Leipzig:

    Bereich des Sächsischen Fussballverbands (SFV) -

    Leipziger Vereine (4) in der Sachsenliga :

    Bestes Team unserer Region wurde am Ende der FC Blau-Weiß 90 Leipzig (Platz 3 mit 37 Punkten), der damit gleichzeitig auch die beste Saison seiner Vereinsgeschichte spielte.

    Etwas zurück fielen gegen Ende der Saison der SSV Markranstädt (Platz 8, 33 Punkte) und die SG Taucha 99 (Platz 10, 29 Punkte).

    Kickers 94 Markkleeberg war eigentlich schon "Inventar" der Sachsenliga (fehlte in den vergangenen 20 Jahren nur eine Saison) und wurde noch bis auf den letzten Platz (12 Punkte) durchgereicht - 2.Abstieg nach 2012.

    Landesklasse Nord (8 Leipziger Vereine in 16er-Liga, beendet nach 22 St.):

    Erst zum 2.Mal in den vergangenen 10 Jahren ging die Ligameisterschaft nicht an ein Team aus dem Leipziger Stadtverband. Der unweit der nördlichen Stadtgrenze beheimatete SV Radefeld behauptete seine souveräne Tabellenführung und steigt erstmals in die Sachsenliga auf.

    Die beiden Leipziger "Nordlichter" behaupteten die Medaillenränge: Sachsens ältester Fussballverein SV Lipsia 1893 wurde zum 3.Mal in Folge Vizemeister (45 Punkte), "Sportplatznachbar" SG Rotation 1950 steigerte sich gegenüber den vergangenen Jahren deutlich und holte "Bronze" (43 Punkte). VfB Zwenkau, in den vergangen Jahren fast immer auf Platz 1 oder 2, musste diesmal mit der "Holzmedaille" (Platz 4, 42 Punkte) vorlieb nehmen. Jenseits von "Gut und Böse" Roter Stern 99 Leipzig auf Platz 7 (35 Punkte). Mit gutem Endspurt aus der Abstiegszone kämpfte sich der der SV Tapfer 06 Leipzig (9.Platz, 29 Punkte) und schließlich auch der SV Liebertwolkwitz (12.Platz, 24 Punkte), dort unterlag am letzten Spieltag die SG Leipziger Verkehrsbetriebe und rutschte noch auf einen Abstiegsplatz (14.Platz, 17 Punkte), bereits länger als Absteiger feststehend war der Leipziger SV Südwest als Schlusslicht (16.Platz, 10 Punkte).

    Damit müssen die Stadtmeister der Jahre 2018 (LVB) und 2020 (LSV) wieder zurück in die Stadtliga.


    Bereich des Fussballverband Stadt Leipzig (FVSL) -

    Stadtliga Leipzig:

    Diese ging, wie bereits geschrieben, coronabedingt mit 18- statt mit 16 Teams in die Saison, das Feld wurde nach der Hinrunde in Auf- und Abstiegsrunde geteilt. Souveräner Meister und Aufsteiger zur Landesklasse wurde der knapp außerhalb der östlichen Stadtgrenze beheimatete SV Panitzsch/Borsdorf (63 Punkte). Dahinter rangen Leipzig-Nord und -West um die Plätze: Nach "West" gingen die weiteren Medaillenplätze: SV Lindenau 48 (53 Punkte) vor BSG Chemie II (46 Punkte) und Platz 6: TuS Leutzsch (41 Punkte), dazwischen die Gohliser Vereine SG Olympia 1896 (45 Punkte) und "MoGoNo" (42 Punkte).

    Da die Stadtliga in der kommenden Saison wieder mit 16 Teams startet, wurden zu den drei "etatmäßigen" Absteigern Lok Engelsdorf, VfB Zwenkau II und SG Taucha 99 II auf Grund der Landesklasse-Absteiger die SG Rotation 1950 II und eigentlich auch der FSV Großpösna als weitere Absteiger ermittelt, dieser bliebt aber auf Grund des Rückzugs (aus Personalmangel) von Kicker Markkleeberg II in der Liga.

    Stadtklasse Leipzig:

    Einen spannenden Aufstiegskampf um die beiden Aufstiegsplätze entschieden die SpVgg 1899, ein Verein aus dem Leipziger Westen mit großer Vorkriegstradition (71 Punkte) und der SV Schleußig (70 Punkte) im Endspurt vor dem SSV Markranstädt II (66 Punkte).

    Mein Heimatverein SG Bienitz kam jenseits von "Gut und Böse" auf Platz 7 (44 Punkte) ein.

    Da die Klasse von 15 Mannschaften auf eine 14er-Staffel reduziert wird, muss neben den klar abgeschlagenen Teams SG Räpitz, SpG Lützsch.-St./Wahren, KSC 1864 und SV West 03 (16 bis 9 Punkte) auch unser deutlich besserer Nachbar TSV Böhlitz-Ehrenberg (33 Punkte aus 28 Spielen) absteigen, auf Grund der schlechteren Tordifferenz gegenüber der punktgleichen SG Olympia II.

    1.Kreisklasse:

    Zwei Staffeln zu je 14 Mannschaften, aus denen diesmal nur die beiden Staffelmeister in die Stadtklasse aufsteigen:

    In der "West"-Staffel konnte der SV Nordwest (ehemaliger DDR-Ligist, auf dessen Platz bestritt die neugegründete BSG Chemie von 2008 bis 2011 ihre Spiele) mit 60 Punkten den knappen Vorsprung und somit den Aufstieg vor Eintr. Wiederitzsch (58 Punkte) behaupten. Der auf dem gleichen Platz wie Nordwest spielende LFV Sachsen (Nachfolger vom Nachfolger des FC Sachsen) arbeitete sich nach freiwilligen Rückzug aus der Stadtklasse, völlig neuem Spielerkader und sehr "zähen" Saisonbeginn noch bis auf Platz 5 hoch (44 Punkte).

    Absteigen müssen SG Rotation 1950 III und Einheit Lindenthal, MoGoNo II hatte während der Saison zurückgezogen.

    In der "Ost"-Staffel gewann Turbine Leipzig 25 von 26 Spielen und holte den Aufstieg mit Riesenvorsprung.

    Absteiger sind Eintracht Holzhausen und die SpG FSV Kursdorf/Radefelder SV II.

    2.Kreisklasse:

    Staffelmeister und damit Aufsteiger zur 1.Kreisklasse wurde im "Westen" Eintracht Schkeuditz II vor dem punktgleichen SSV Kulkwitz (beide 57 Punkte), die 2.Mannschaft meiner SG Bienitz, in SpG mit Nachbar Grün-Weiß Miltitz II, wurde am Ende nur 12. von 13 Teams (10 Punkte aus 24 Spielen).

    In der anderen Staffel holte sich SV Thekla II Staffelsieg und Aufstieg.


    Interessant dürften die Veränderungen durch Mannschaftsmeldungen werden, auch bezüglich der vorgesehenen Staffelstärken. Einerseits kommen Teams "von oben" - und Stadtliga und -klasse werden reduziert, andererseits gibt es die bereits o.g. Rückzüge und Abmeldungen, weitere sind zu befürchten. Dafür deuten sich aber auch Neuanmeldungen an: Der SV Dölzig kehrt zurück in den Spielbetrieb und imk Südwesten Leipzig wird mit dem FC Mohajer Leipzig ein neuer Fußballverein, der überwiegend aus afghanischen Mitgliedern besteht, den Spielbetrieb im FVSL aufnehmen.

    ....Nach über 40 Pflichtspielen die Mannschaft zu den Aufstiegsspielen in Höchstform zu bringen, hat nicht geklappt. Das war aber sicher schwierig zu händeln, weil es kam Erfahrungen damit gibt. ...

    Nu isses zu spät. ...Ihr hättet es wie Kaiserslautern machen müssen und noch vor der Relegation 'nen richtigen Trainer hlen sollen.

    Wieso diese Ergänzung?

    Etwa weil die von Dir ursprünglich aufgestellte Behauptung " ...Diese haben sich die in Überzahl im DFB-Bundestag vertreten Abgesandten der RV's West und Südwest "erdacht", um größtmögliche Vorteile für ihre Bereiche herauszuholen"

    ... sowieso nicht korrekt war? :)

    Ja sicher, GbR Südwest und RV Südwest wird gern mal verwechselt und/oder verwurstelt...kann passieren, sollte es aber nicht. Dass kein weiteren Einwände von dir kamen, zeigt mir, dass ich wohl prinzipiell richtig lag.;)


    ...(abgesehen von der puren Selbstverständlichkeit hinsichtlich Herausholen größtmöglicher Vorteile durch Verbände für ihre Bereiche)...

    Nö, selbstverständlich wäre aus meiner Sicht das Prinzip "leben und leben lassen". Dieses lassen die genannten Verbände, gerade nach den beiden aus guten Gründen früher schmählich gescheiterten Experimenten mit einer RL Nordost/Nord (in den 90ern als 3.Liga, von 2008-12 als 4.Liga) völlig vermissen. Deren hanebüchenes "Argument" der Erbsenzählerei von "Mannschaftszahlen" weiterhin als gerechtfertigt zu fressen, is schon ä bissl traurig... Dass BFC und Oldenburg gegen über den Meistern der RL Südwest und West (und damit ja auch die Meisterschaften der RL Nord und Nordost), nur die Hälfte wert sind, ist damit jedenfalls nicht empirisch zu belegen.

    Also das die Regionalverbände WDV und FRV Südwest seinerzeit eine Überzahl beim DFB-Bundestag gebildet halte ich für eine Legende!

    Beide haben dort zusammen aktuell lediglich 43 von 262 Stimmen,...

    nun zähle noch die Stimmen des RV Süd hinzu und die der Lizenzvereine aus o.g. Bereichen, und schon dürfte sich das in Abrede stellen der "Legende" erledigt haben.

    Und um Anzahl der Herrenmannschaften in den Kreisklassen ging es auch noch nie!

    Es geht um die Anzahl aller am Spielbetrieb teilnehmenden Herrenmannschaften...

    Natürlich geht es de facto darum, denn der Anteil von Kreisklassemannschaften an der "Anzahl aller am Spielbetrieb teilnehmenden Herrenmannschaften" macht weit über 90% aus!

    Hält man sich das vor Augen, sollte klar sein, dass die Bemessung der Stärke eines Regionalligameisters an Hand dieser weit unter seinem Leistungsniveau agierenden puren Masse an unterklassigen Vereinen absurd ist.

    Und grau ist alle Theorie...:Die nach diesem Kriterium absolut stärkste Liga hatte acht!! Relegationen in Folge verkackt. Als "Belohnung" hat sie dann einen festen Aufstiegplatz erhalten, während die weitaus erfolgreichen Regionalligen in dieser unsägliche Relegationssch... verblieben.

    ...

    Auch wenn der DFB das letztendlich so mit 2 festen Direktaufsteigern und einen jährlich wechselnden Direktaufsteiger der 3 übrigen Regionalligen so entschieden hat, hätte sich Christian Beck eigentlich vorallem beim NOFV dafür "bedanken" müssen!


    Hintergrund: 2017 und danaach bestand, ja durchaus die Chance auf 4 Regionalligen mit 4 Direktaufsteigern!

    Die Bayern waren laut Punkt 8 ihrer "Wendelsteiner Vorlage", siehe Link bereit, dieses auch zu unterstützen...

    Liegt mir eigentlich fern, den NOFV in Schutz zu nehmen, aber dieser ganze Unsinn, den nun in diesem Jahr letztlich der BFC ausbaden muss, beruht auf dieser Milchmädchenrechnung "Mannschaftszahlen". Diese haben sich die in Überzahl im DFB-Bundestag vertreten Abgesandten der RV's West und Südwest "erdacht", um größtmögliche Vorteile für ihre Bereiche herauszuholen - siehe die vorab festgelegte Teilung in zwei "Bereiche", von denen der nordöstliche flächenmäßig doppelt! so groß ist, wie der südwestliche!

    ...Außerdem ist es schon auffällig, das in den letzten Jahren alle Drittligaaufsteiger, die postwendend wieder absteigen mußten, ausschließlich aus dem Norden und Nordosten kommen...Was selbstverständlich wiederum die Frage nach der Spielstärke einzelner Regionalligen aufwirft... 8)

    Wir hatten in 6 Jahren 18 Relegationsduelle: Eine genügend große Anzahl und aussagestarke Resultate, um festzustellen zu können, dass im entscheidenden Bereich (Topteams der einzelnen Regionalligen) die Anzahl der Herrenmannschaften in den Kreisklassen unerheblich ist.

    Deine Meinung steht dir frei. Aber das Verhalten von Kroos war mindestens ungehörig. Solche Bockigkeit erwartet man höchstens von kleinen Kindern. Erzähle mir keiner von Vorbildwirkung irgendwelcher Profispieler, er kann keins sein.

    Mag schon sein...allerdings würde ich Sportlern, die einen Moment nach einem äußerst kräfteraubenden Wettkampf ein Mikro unter die Nase gehalten kriegen, 'ne gewisse Unzurechnungsfähigkeit zugestehen...Mich wundert allerdings, dass du bei Herrn Benbennek ganz andere Maßstäbe anlegst;)

    ...Tendenz geht nach den gestrigen Oberligaresultaten zu nur fünf Absteigern - kann sich aber alles wieder ändern....

    Befürchte, dass sich das erst in der "Verlängerung" klärt. Wenn, so wie es aussieht, der BFC die Relegation verliert, muss die Oberliga nen 11. Absteiger ermitteln. Für diese Relegation sind Grimma und Inter die heißesten Kandidaten.