Beiträge von Günni

    Der SFV mutiert zum DFB und schafft ein Aufstiegssystem wie von Regionalliga in 3. Liga!

    Muss man nicht verstehen!!!

    Das ist nun wirklich äußerst fragwürdig, um nicht zu sagen, unglaubwürdig: Nach "außen" hin kämpft der NOFV, und damit ja auch nicht unwesentlich getragen von seinem größten Landesverband SFV, für "Meister müssen aufsteigen!", nach "innen" bewegt man sich genau in die entgegen gesetzte Richtung.X/

    Hinrundenbilanz "Update" nach Sportgerichtsurteilen und Nachholespielen:

    Da Hohenstein-Ernstthal in der Winterpause seinen Rückzug aus der NOFV-Oberliga Süd bekannt gab und somit als erster Absteiger fest steht, müssen in der Sachsenliga vier Absteiger (Platz 13-16) ausgespielt werden. Weil in der Sachsenliga drei Leipziger Teams (Kickers 94, SG Taucha und FC Blau-Weiß) im Abstiegskampf stecken, verschärft sich dieser folgerichtig auch in den unteren Spielklassen.


    Landesklasse Nord:

    Der SSV Markranstädt sicherte sich "postum" die Herbstmeisterschaft durch ein 1:0 im Nachholer gegen Colditz und Schlusslicht SV Bennewitz hat nach der Hinrunde zurückgezogen:

    Gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte hatten die Rand-Wurzener in der Hinrunde sämtlich verloren, so dass sich dort trotz ihres Rückzuges im Prinzip nichts ändert, dagegen sortiert sich die (erweiterte) Abstiegszone auf Grund der anullierten Bennewitzer Spiele etwas neu: Am meisten profitiert die SG Rotation 1950 Leipzig, da gegen diese den Bennewitzer ihr einziger Sieg gelang.

    Deutlich auf Abstiegskurs weiterhin Bennewitz' Nachbar FrischAuf Wurzen mit nunmehr 6 Punkten auf dem anderen festen Abstiegsplatz. Jetzt allein auf dem möglichen Abstiegsplatz 14 die SG Leipziger VB mit 12 Punkten, davor Eintracht Sermuth und SV Liebertwolkwitz mit jetzt jew. 14 Punkten, Rotation bleibt bei 15 Punkten. Diese Saison ist Roter Stern (21 Punkte) ohne Abstiegssorgen, fiel aber durch eine Nachholspiel-Niederlage (2:4 in Delitzsch) auf Platz 6 zurück, der bislang enttäuschende Vorjahres-Vize VfB Zwenkau war mit einem Einspruch gegegen den Punkteabzug wg. nichterfüllten Schieri-Soll offenbar erfolgreich und bleibt mit 20 Punkten auf Rang 8.

    Stadtliga Leipzig:
    Chemie II konnte mit einem 3:0 beim Spitzenreiter LSV Südwest im nachgeholten Spitzenspiel den Rückstand auf 2 Punkte verkürzen und sich auf Rang 2 vorschieben.
    Nach absolvierten Nachholespielen und Schieri-Soll-Punktabzügen (Eintracht Schkeuditz und SSV Stötteritz) ist das Rennen gegen den möglichen Zusatzabstiegsplatz 14 noch offener: Vor dem 14.Lipsia II und dem 13.Rotation II (jew.18 Punkte) rangieren mit dem LSC, Eintracht, Olympia, Mölkau, Schkeuditz und Stötteritz gleich 6! Teams nur hauchdünn mit jeweils 19 Punkten, da zudem das einzige noch verbliebene Nachholspiel zwischen Olympia und Stötteritz erneut ausfiel.

    Stadtklasse Leipzig:

    Hier gibt es nach den Nachholespielen eine ähnliche spannende Situation von Rang 3 (Aufstiegsplatz) bis Rang 9: Nach Spitzenreiter FC Blau-Weiß II (32 P.) und Neuling Großpösna (jetzt 29 P. durch Remis im Nachholer gg.Olympia II) schoben sich mit Erfolgen in Nachholspielen die SG Taucha II (3:1 in Böhlitz-E.) und KSC 1864 (5:1 gg.SG Bienitz) mit je 27 Punkten auf die Ränge 3 und 4. - knapp dahinter jetzt ein Trio (Spielg.TSV 1886/Kickers94 II M'berg, Roter Stern II, SV Brehmer) mit 25 Punkten und ein Duo (M'städt II, SG Bienitz) mit 24 Punkten.

    Am Tabellenende rutschte der LVF Sachsen Leipzig nach 3-Punkte-Schieri-Soll-Abzug mit jetzt 8 Punkten in die Nähe der beiden Schlusslichter Böhlitz-Ehrenberg (7 P.) und SG Räpitz (8 P.). Bereits der Abstand zum möglichen Zusatzabstiegsplatz (SV Fortuna 02, weiterhin 13 P.) ist recht groß - Fortuna wiederum verlor den Anschluss zur definitiv "sicheren" Zone durch ein 0:1 im Nachholspiel beim bisherigen Tabellennachbarn SpVgg.1899 (jetzt 22 Punkte) - zwischen beiden jetzt auf dem letzten Nichtabstiegsplatz die SG Olympia II mit 20 Punkten.


    1.Kreisklasse:

    In Staffel 1 gab es keine Veränderungen.

    In Staffel 2 konnte der SV Schleußig (jetzt 29 P.) mit einem Nachholspielsieg zum SV Thekla (30 P.)aufschließen, so dass der Abstand beider zum ersten Nichtaufstiegsplatz 3 (SV Ost 1858 - 22 P.) für beide bereits deutlich ist.


    2.Kreisklasse:

    In Staffel 1 schob sich LSV Südwest (jetzt 36 P.) durch einen Sieg im Nachholer auf Platz 1 vor MoGoNo II (34 P.), als Verfolger verblieb nur Großdalzig (27 P.), da den bislang punktgleichen Störmthal und Miltitz jew. 9 Punkte! (Schieri-Soll) abgezogen wurden.

    In Staffel 2 ist der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze hingegen noch spannend: Im nachgeholten direkten Duell (2:0) verdrängte Eintracht Holzhausen (jetzt 37 Punkte) den SSV Stötteritz II (35 P.) von der Spitze, SV Schleußig II (jetzt 35 P.) und Rugby-Verein Scorpions (jetzt 33 P.)konnten mit Erfolgen in den Nachholern aufschließen.


    Insgesamt hat sich die Nachholespiel-Situation im Leipziger Fußball deutlich entspannt. Erstaunlich viele Spiele konnten in den Wintermonaten, teilweise allerdings mit mehrmaligen Anläufen, stattfinden, so dass nur noch jew. 1 Spiel in Landesklasse, Stadtliga und 1.Kreisklasse offen sind.

    Richtiges Ergebnis

    … allerdings war auch Glück dabei....Warum schreien allerdings die Leute anschließend: "Stasischweine"? Ich sehe da keine Zusammenhänge. ...

    Spielbericht kann ich auch als Leutzscher weitestgehend zustimmen, die manchmal etwas zu kleinlich weggepfiffenen Oberkörpereinsätze betrafen allerdings nicht nur den BFC...

    Nun ja wg. der "Stasischweine" - das war ja eigentlich schon alles - von der anderen Seite kam mal "Chemieschweine raus". Beide Fanlager haben sich ganz selten verbal beharkt - das war ja fast schon friedlich;) - wenn ich da an früher denke...der Support war beiderseitig eher spielbezogen.

    Frank,

    denkst du deine überlangen Texte

    und Ausführungen liest jemand?

    Ja, ich, da mich durchaus interessiert, was bei der Konkurrenz so los ist, und besser als zum BFC bin ich von keinem anderen Verein informiert;)

    Jetzt sind bestimmt beim LSV Südwest alle Spieler wieder gesund da kann man gegen Chemie spielen einfach nur lächerlich

    Ich schrieb dazu schon mal an anderer Stelle:"...die Sportanlagen in der Elsteraue an der Weißen Elster haben bei feuchten Wetter schnell ein Problem, der FC Blau-Weiß und benachbarte Vereine (LSC 1901, LSV Südwest, SV Schleußig, LVB - auch auf VfB Zwenkau trifft das zu) die sind bei uns immer als erstes mit dabei, wenn es um Spielabsagen geht..."

    Also, ma logger bleim...entweder wir schlagen sie auch mit voller Kapelle, oder sie sind besser...

    Günni: Vielen Dank. Schön, von einem Interessierten hier so eine Zusammenfassung und Einschätzung zu lesen.


    Frage: vor vielen Jahen gab es mMn mal Pläne, dass die Anlage in Schkeuditz verlegt werden sollte (damit sich dort ein benachbarter Logistiker erweitern kann). Gibt es dazu was Neues? (habe im Netz auf die Schnelle nichts gefunden)

    Ja, kann mich auch dunkel daran erinnern. Ich glaube, es ging darum, dass vom Sportplatzgelände ein Bereich des Nebenplatzes abgetreten werden sollte, die ansässigen Vereine (Eintracht, LAC....) sollten im Gegenzug Unterstützung erhalten. Aber irgendwie ist noch alles beim Alten und man hört schon lange nix mehr davon. Schade, ich hatte früher einen "heißen Draht" zu Eintracht Schkeuditz über einen Kollegen, aber der ist schon mehrere Jahre Pensionär und ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm.

    Hinrundenbilanz:


    Sachsenliga:
    Die drei Leipziger Teams sind alle im unteren Mittelfeld auf den Rängen 9 bis 11-, aber nur haarscharf vor der Abstiegszone plaziert und werden einen harten Kampf um den Klassenerhalt führen müssen, da alles auf einen sächsischen Oberligaabsteiger hindeutet.
    Die SG Taucha (18 P.) hat sich in den letzten Wochen steigern können und 10 Punkte aus den letzten 5 Begegnungen geholt, dabei u.a. Neusalza und Mitweida klar geschlagen (3:1,3:0).

    Kickers Markkleeberg (16 P.) lieferten zuletzt Sieg und Niederlage im steten Wechsel, immerhin kamen sie am letzten Hinrundenspieltag durch ein 3:1 im Derby gegen Blau-Weiß wieder von den Abstiegsplätzen herunter.
    Dagegen fiel Neuling FC Blau-Weiß (16 P. - ein Nachholspiel) nach guten Saisonbeginn zurück, die letzen 6 Begegnungen blieb man sieglos und holte seitdem nur noch 2 Punkte.

    Landesklasse Nord:
    Nachdem sich Landesliga-Absteiger SSV Markranstädt (31 P.) zwischenzeitlich schon abgesetzt zu haben schien, konnte das Team aus Leipzigs Norden, Sachsens ältester Fußballverein Lipsia 1893 L.-Eutritzsch (32 P.), erfolgreich aufholen und im direkten Aufeinandertreffen am letzten Hinrundenspieltag (0:0) die Führung vorerst behaupten. Im Nachholer gg.Colditz (Mitte Februar) könnte sich der SSV jedoch noch nachträglich die Herbstmeisterschaft sichern.

    Auf Rang 3 behauptet sich überraschend der im Leipziger Nordosten beheimatete Aufsteiger SV Tapfer 06 (28 P.) vor dem punktgleichen Radefelder SV. Auch Roter Stern 99 liefert bisher seine beste Saison aller Zeiten und führt das Mittelfeld an (24 P. -1 Nachholspiel), bezwang im meist gut besuchten heimischen Sportpark Dölitz (Ø 370 Zs.) u.a. die drei Topteams.
    Die beiden direkten Abstiegsplätze des 16er-Feldes scheinen scheinen derzeit fest in der Hand der Muldental-"Zwillinge" FrischAuf Wurzen (7 P.) und SV Bennewitz (6 P.) - der Abstand zum rettenden Ufer ist es für sie bereits deutlich. Da aber möglicherweise Leipziger Vereine die Landesliga verlassen müssen, sind zumindest die vier vorplazierten Vereine nicht sorgenfrei hinsichtlich der in diesem Fall zusätzlich zu ermittelnden Absteiger: Dazu zählen neben Eintracht Sermuth mit der SG Verkehrsbetriebe, der SG Rotation 1950 (alle jew.15 P.) und dem SV Liebertwolkwitz (17 P.) drei Leipziger Vereine.
    Rotation musste in den letzten 9 Spielen 6 Niederlagen und einen Punktabzug (Schiri-Soll) hinnehmen, überraschte aber beim Nachbarn Lipsia (1:0) und am letzten Hinrundenspieltag gegen Tapfer 06 (4:0).
    LVB hingegen wurde durch ein 1:4 gegen Liebertwolkwitz am letzten Hinrundenspieltag von den 3 direkten Konkurrenten überholt
    Liebertwolkwitz wiederum holte in den vorangegangenen 8 Spielen nur 4 Punkte.

    Stadtliga Leipzig:
    Hier ist der vor der Saison erheblich verstärkte LSV Südwest (30 P.) erwartungsgemäß auf Meisterschafts-/Aufstiegskurs und hat bereits 5 Zähler Vorsprung auf Vorjahres-Vize Chemie II (25 P.) - leider wurde das mit Spannung erwartete direkte Duell zwischen beiden im Dezember zweimal abgesagt.
    Dazwischen hat sich vorerst der SV Lindenau 1848 (26 P.) geschoben, dahinter befindet sich ein eng beieinander liegendes Feld bis hinunter auf Platz 14 (Lipsia 1893 II mit 18 P.), welcher als zusätzlicher Abstiegsplatz noch in Frage kommt und mehr als der Hälfte aller Teams droht. Etwas abgeschlagen ist der Vorletzte Engelsdorf (13 P.), Schlusslicht Zwenkau II (3 P.) wohl chancenlos.

    Stadtklasse Leipzig:
    Die Reserve von Landesligist FC Blau-Weiß (32 P.) konnte sich ein wenig absetzen, auch für Neuling Großpösna (28 P. - 1 Nachh.) stehen die Zeichen zum erneuten Aufstieg gut. Dahinter behauptet die Spielgemeinschaft der beiden Markkleeberger Vereine TSV 1886 und Kickers 94 II (25 P.) nur hauchdünn den 3.Aufstiegsplatz vor weiteren 6 fast gleichauf liegenden Teams, darunter mein Heimatverein SG Bienitz, welcher als Tabellenneunter mit 24 P. und noch einem Nachholer in der "Hinterhand" meine Erwartungen weit übertraf.
    Am Tabellenende auf den drei direkten Abstiegsplätzen sind unser Nachbar Böhlitz-Ehrenberg (7 P.) und Mitaufsteiger SG Räpitz (8 P.) sowie auf Platz 14 der LFV Sachsen (11 P.), welchem zudem noch Punktabzüge oder gar Streichung drohen (wg. Schieri- und Nachwuchssoll).
    Erster Kandidat für den möglichen Zusatzabstiegsplatz ist der Traditionsverein Fortuna 02 (13 P. - 1 NH) auf Platz 13.

    1.Kreisklasse:
    In Staffel 1 gibt es zwischen Lindenau 1848 II (31 P.), SV Sternburg (31 P.) West 03 (30 P.) und Großlehna (28 P.)einen spannenden Vierkampf um die beiden Aufstiegsplätze, in einem Nachholer schoben sich die zuletzt sehr starken Lindenauer mit einem spektakulären 7:2 beim Sportplatznachbarn West 03 an den Konkurrenten noch vorbei.
    Am Tabellenende ist die SG Seehausen noch ohne Punkte, der zweite Abstiegsplatz wird höchstwahrscheinlich zwischen KSC 1864 II und Lindenthal (jew. 7 Punkte) ermittelt.
    In Staffel 2 hat sich Absteiger SV Thekla (30 P.) etwas abgesetzt. Der Verein ist übrigens mit reichlich 100 Zs im Schnitt der nach RBL, Lok, Chemie und dem Landesklassisten Roter Stern bestbesuchteste Verein Leipzigs.
    Klar auf Aufstiegskurs ist auch der SV Schleußig (26 P. - 1NH), nur noch geringe Chancen diesbezüglich für SV Ost 1858 (22 P.).
    Der Abstiegskampf ist durch den Rückzug der beiden Reserven von Eintracht Süd und Fortuna 02 nach dem 9.St. bereits entschieden.

    2.Kreisklasse:
    In Staffel 1 haben die Reserven von Motor Gohlis-N. (34 P.) und LSV Südwest (33 P. - 1NH) bereits deutlichen Vorsrung auf ihren Aufstiegsplätzen vor den Verfolgern Störmthal, Miltitz und Großdalzig (jew. 27 P.).
    In Staffel 2 ist der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze hingegen noch spannend zwischen: SSV Stötteritz II (35 P.), Eintr.Holzhausen (34 P.), SV Schleußig II (32 P.) und der Neuanmeldung Rugby-Verein Scorpions (29 P.), letztere haben ein Spiel weniger als die vorplazierten Teams bestritten.
    Auch das "Topspiel" zwischen den beiden Ortsnachbarn Holzhausen und Stötteritz muss, wie weitere 5 Spiele dieser Staffel, im neuen Jahr noch nachgeholt werden.

    Hier wirkt sich die für die unterste Spielklasse m.E. zu große Staffelstärke (16er-Staffeln) aus. Trotz der bisher recht "fußballgünstigen" Witterung nimmt der Stadtverband insgesamt 24 Nachholer mit in's nächste Jahr.

    und 9 Punkte sind weg, siehe Link zum NOFV

    Die sind erst weg, wenn das der Spielausschuß entscheidet....;)

    Das Spiel gegen Babelsberg wurde abgesagt. Als Grund der Platz in NDH sei witterungsbedingt gesperrt. Wer das glaubt glaubt auch an den Weihnachtsmann ^^

    Warum sollten sie einen Spielausfall provozieren? Jetzt am WE hätten sie gg. Babelsberg so wie gegen uns noch mal die volle Kapelle beisammen gehabt, zum Nachholer nä. Jahr dürften dann schon jede Menge Spieler weg sein.

    ....Und sonst? Von oben muss Hohenstein-Ernstthal aufpassen, dazu gibt es Gerüchte aus Neugersdorf. Es ist aber nahezu unwahrscheinlich, dass beide gleichzeitig in der kommenden Saison in der Landesliga auftauchen. Die Staffeln in der Landesklasse versprechen durchweg Spannung. Je ein Aufsteiger wird aus Dresden und Freital kommen. In den beiden anderen Staffeln haben die vorjährigen Absteiger aus Markranstädt und Glauchau ihren Vorsprung nicht über die Ziellinie retten können. Markrans liegt knapp hinter Lipsia Eutritzsch, hat aber noch einen Nachholer in Hinterhand. ...

    Sehr schöne Zusammenfassung, als Ergänzung mal noch meine "drei Groschen" dazu: Es ist durchaus wahrscheinlich, dass im Falle eines Neugersdorf-Rückzuges diese gemeinsam mit Hohenstein-Ernstthal in der Landesliga auftauchen, denn aktuell läuft es darauf hinaus, dass es pro Oberliga-Staffel jew. 4 Absteiger gibt (od. zumindest Relegation zw. den 4.letzten). Evtl. jedoch entspannt die Situation in Nordhausen wiederum die Situation für die Sachsen.

    Das Duell der beiden wohl einzigen Aufstiegsanwärter in der LK, St.Nord (M'städt-Lipsia 0:0) war lange Zeit recht ereignislos, beide Teams waren vor allem auf Torverhinderung bedacht. In der 2.Hz. machte Markrans' dann Druck, ließ aber 2 dicke Chancen liegen. Ob man die beiden Teams als "landesligatauglich" bezeichnen kann, vermag ich nicht einzuschätzen, ich besuche sonst nur Spiele in Ligen deutlich darüber oder darunter.

    Stimmungsmäßig war immerhin mal etwas mehr los als sonst im leider immer etwas spärlich besuchten "Stadion am Bad", zu Lipsia hielten sicher annähernd die Hälfte der diesmal 150 Zs.


    Nachtrag, Anfrage zu Stahl Riesa: In der "LVZ" stand etwas von 6-Punkte-Abzug wg. Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls. Was ist da dran?

    Das Topspiel der Landesklasse Nord zwischen dem SSV Markranstädt und Lipsia Eutritzsch endete gestern abend torlos (ca.150 Zs). Lipsia (32 Punkte) behauptete damit die am vergangenen WE erstmals errungene Tabellenführung vor M'städt (31 Punkte), hat aber bereits ein Spiel mehr absolviert. Für den SSV geht es am Dienstag, erneut unter Flutlicht, bereits weiter, dann gastiert der Chemnitzer FC zum Sachsenpokal-Viertelfinale im Stadion am Bad.

    Mit einem Sieg in Babelsberg könnte man den Weihnachtsurlaub verlängern, genau genommen sogar mit einem Unentschieden. Wenn es denn stimmt, was der Kurier schreibt …

    Genau, macht nur schön lange Winterpause und vergesst ä bissl, dass ihr schon am 26.01. nach Leutzsch müsst...8o

    Gestern waren zeitgleich acht Spiele angesetzt, ausgetragen wurden nur sieben. Ich kennen keinen Grund, war das Wetter in Leipzig-Kleinzschocher etwa so viel schlechter als im Rest Sachsens? ...

    Nunja, die Sportanlagen in der Elsteraue an der Weißen Elster haben bei feuchten Wetter schnell ein Problem, der FC Blau-Weiß und benachbarte Vereine (LSC 1901, LSV Südwest, SV Schleußig, LVB - auch auf VfB Zwenkau trifft das zu) die sind bei uns immer als erstes mit dabei, wenn es um Spielabsagen geht. Schade diesmal für Blau-Weiß w g. der Länderspielpause, haben sie zuletzt ja meistens fast zeitgleich mit der BuLi im 4km entfernten Zentralstadion spielen müssen...was sich leider entsprechend auf den Zuschauerzuspruch ausgewirkt hat.

    Landesklasse Nord:

    Beim Landesliga-Absteiger SSV Markranstädt scheint ein weiterer Niedergang gestoppt, zuletzt gewann man auch das Spitzenspiel bei Stadtmeister/Aufsteiger Tapfer Leipzig souverän mit 3:0 und ist nun mit 9 Punkten alleiniger Tabellenführer. Der SV Tapfer hat aber nach seinen beiden Auftaktsiegen immerhin schon 6 Punkte, ebenso wie der in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt ringende SV Liebertwolkwitz, dahinter sind mit Lipsia 1893, Zwenkau und Roter Stern 99 (jew. 4 Punkte) drei weitere Leipziger Vereine. Aus Leipziger Sicht sind aktuell nur die SG Rotation 1950 (11. - 3 Punkte) und die SG LVB (13. - 2Punkte) in der unteren Tabellenhälfte.

    Die überraschendsten Resultate aus meiner Sicht bisher: der 5:2 Auftaktsieg von Tapfer gegen den Vorjahresdritten Colditz und das 2:4 von "Vize" Zwenkau zu Hause gegen L'witz. Bemerkenswert: Zuschauerkrösusus Roter Stern wurde vorerst übertroffen, dort kamen "wie gewohnt" 403 Besucher zum 3:1 gegen Lipsia, das Derby (1:1) zwischen Aufsteiger Bennewitz und seinem großen Nachbarn FrischAuf Wurzen (beide sonst kaum dreistellige Zuschauerzahlen, ihre Sportanlagen sind nur 2km voneinander entfernt) hatte 506 Zuschauer! Für beide war es übrigens der bisher einzige Punktgewinn, so dass sie vorerst auch gemeinsam das Tabellenende zieren.

    Stadtliga Leipzig:

    Hier konnte die SG Olympia 1896 als einziges Team seine ersten vier Spiele gewinnen, vorerst in der Verfolgerrolle: Eintracht Süd (9 P.), sowie die "Sportplatznachbarn" TuS Leutzsch und Lindenau 1848 mit jew. 8 Punkten. Vorjahresvize Chemie II ist mit 6 Punkten aktuell nur 7..

    Ich bin gespannt, ob sich bei Olympia die bereits seit Jahren sehr aufwändig betriebene Nachwuchsarbeit (aktuell hat man 5 Großfeld- und 15 Kleinfeld-Juniorenmannschaften im Spielbetrieb!) entsprechend auf den Herrenbereich auswirkt und der Aufstieg in die Landesklasse gelingt.

    Stadtklasse Leipzig:

    Die Auftakt-Dreifachsieger, Absteiger KSC 1864 (10 P.) und FC Blau-Weiß II (9 P.), ließen vergangenes Wochenende erstmals Federn, dahinter die drei Neulinge SG Olympia II (8 P.) Großpösna (7 P.) und SG Bienitz (6 P.) , das restliche Feld dicht beieinander, hier kann offensichtlich jeder jeden schlagen.

    1.Kreisklasse:

    In beiden Staffeln wurden erst 2 Spieltage absolviert, in Staffel 1 waren der SV Nordwest, SV Sternburg Lützschena-Stahmeln und 1.FC Lok II "Doppelsieger", in Staffel 2 gelang das SV Mölkau II und dem SV Ost.

    2.Kreisklasse:

    Bemerkenswert ist in Staffel 1, dass der freiwillige Absteiger Grün-Weiß Miltitz offensichtlich unterfordert ist, 9 Punkte und +30 Tore stehen aus den 3 Auftaktbegegnungen zu Buche. In Staffel 2 konnten die Reserven des SSV Stötteritz und des SV Schleussig je 3x gewinnen.

    Nach den beiden respektablen Null-Nummern gegen Nordhausen und Viktoria scheint Chemie in der Regionalliga angekommen zu sein (anders, als hier im Forum;)).

    Mein Tipp

    ... ich halte 1500 Dauerkarten für realistisch....

    war nahe dran. Bis zum ersten Heimspiel wurden 1462 Dauerkarten verkauft.

    Update 2 Saisonabschluss 2018/19:

    Durch Abmeldungen und freiwilligen Abstiegen kam es noch mal zu einigen Änderungen in Sachen Auf/Abstieg zwischen 1.- und 2.Kreisklasse:

    Aus der 1.KK, St.1 steigt neben den regulären Absteigern Schkeuditz II und Kulkwitz auch Grün-Weiß Miltitz freiwillig in die 2.KK ab, die SpVgg 1899 II (letzte Saison Platz 3!) wurde abgemeldet. Dafür verbleibt der eigentliche Absteiger KSC II in der Klasse.

    Aus der 2.KK, St.1 steigt neben der SG Seehausen/SG Thekla II und SV Dölzig, auch noch der Liga-4., die SG Lausen, zusätzlich auf.

    Da es weniger Neuanmeldungen als Abmeldungen gab, sind in der untersten Spielklasse (2.KK) nur noch 30 Mannschaften (Vorjahr 33) am Start: Die drei 11er-Staffeln wurden auf zwei 15er-Staffeln reduziert.

    Das ist nicht ordentlich, das ist beneidenswert sensationell. Davon träumen wir noch ...

    Du solltest mal aufhören, Chemie Leipzig mit typischen Freizeitvereinen aus der Provinz zu vergleichen. Der einzige Vergleich, der für Chemie wirklich Sinn macht, ist der mit Lok.

    Ich gehe ja zB gerade deshalb regelmäßig zu Pirna-Copitz, weil sie NICHT höherklassig spielen.

    So ist es. Wir sollten mal schön auf dem Teppich bleiben, Häme gegenüber B'werda bspw. ist nicht angebracht. Eine Stärke der "neuen" Chemie war bisher, dass man nur auf sich geschaut hat und seinen Weg unbeirrt gegangen ist, trotz verschiedener Rückschläge (2xAbstieg, ein knapp verpasster Aufstieg).

    Die vorjährigen 1225 Dauerkarten muss man auch etwas relativieren, die waren mit dem DFB-Pokalspiel gg. Regensburg gekoppelt. Wenn man diese Zahl dieses Jahr übertrifft, wäre das schon prima, ich halte 1500 Dauerkarten für realistisch.

    Der Vergleich mit Lok diesbezüglich ist tatsächlich interessant, bewegen die sich ja in ähnlichen Größenordnungen. Fairerweise muss man sagen, das bei Lok mehr Karten im höheren Preisegment verkauft werden, da Dammsitzbereich und vor allem Tribüne wesentlich größer sind.

    Update zum Saisonabschluss in der Landesklasse Nord und den Leipziger Spielklassen 2018/19:

    Landesklasse Nord:

    Die 0:2 Heimniederlage des neuen Meisters und Sachsenliga-Aufsteigers gegen Abstiegskandidat Liebertwolkwitz hatte etwas "Geschmäckle", "Vize" Zwenkau schickte den ältesten Leipziger Fußballverein SV Lipsia mit 3:2 noch auf den 4.Platz, 3. wurde als bester Nicht-Leipziger Verein der HFC Colditz. Die restlichen Leipziger Vereine landeten geschlossen auf Platz 8 bis 11 in der Reihenfolge: Rotation 1950, Roter Stern, LVB, Liebertwolkwitz. Absteigen muss neben Roßwein und Döbeln der SV Naunhof nach einer 0:3-Niederlage bei den Roten Sternen, mit der sie noch hinter L'Witz und Wurzen (3:1 gegen Bad Lausick - der 4.Sieg in Folge!) zurückfielen.
    Stadtliga Leipzig:
    Meister und Aufsteiger SV Tapfer gewann das bedeutungslose Spitzenspiel bei "Vize" Chemie II mit 4:2. Im Abstiegskampf nutzte die SpVgg 1899 die durch den Klassenverbleib von Liebertwolkwitz stark verbesserte Ausgangssituation nicht und musste gegen Engelsdorf eine hohe Niederlage (2:8) hinnehmen, so das Lipsia 1893 II mit einem 3:2 bei Eintracht Süd auf Grund der besseren Tordifferenz noch die Klasse halten konnte.

    Stadtpokal Leipzig:

    Auch im Finale um den Stadtpokal behielt der SV Tapfer gegen die BSG Chemie II die Oberhand - Endstand 2:0.
    Stadtklasse:
    Aufsteiger zur Stadtliga sind in dieser Reihenfolge: LSC 1901, SV Mölkau und SSV Stötteritz. Im Abstiegkampf konnte West 03 Platz 14 und damit den Abstieg nicht mehr abwenden, da man gegen den Tabellen-4. SV Fortuna 02 beim 0:3 chancenlos war, der LFV Sachsen (1:1 gegen Blau-Weiß II) wurde 13. und verbleibt in der Stadtklasse. Weitere Absteiger: Thekla und Kitzen.
    1.Kreisklasse:
    Die SG Bienitz besiegte im "Aufstiegsendspiel" der Staffel 1 die SpVgg 1899 II mit 3:1 und ist neben SG Olympia II, FSV Großpösna (bd. Staffel 2) und SG Räpitz Aufsteiger zur Stadtklasse.
    Der neben den bereits feststehenden Absteigern Großdeuben, 1886 Markkleeberg II, Kulkwitz und KSC II zu suchende (staffelübergreifend) 5.Absteiger war quasi bereits mit dem Anpfiff gefunden: Schkeuditz II trat bei KSC II nicht mehr an und wurde somit nur 12. (mit geringerer Punktezahl als der 12. in Staffel 2: SpG Kursdorf/Radefeld II) - der vorher in dieser Position steckende SV Sternburg Lüzsch.-Stahm. schlug SV Victoria 90 mit 4:2 und schob sich sogar noch vor diese noch auf Rang 9.
    2.Kreisklasse:
    In Staffel 1 gewann Aufsteiger SV 1863 Dölzig beim feststehenden Staffelsieger (und Mitaufsteiger ?) SpG Seehausen/Thekla II mit 5:1.
    In Staffel 2 konnte sich SV Fortuna 02 II durch ein 4:2 bei MoGoNo II den 2. Aufstiegsplatz hinter Rotation 1950 III sichern.
    In Staffel 3 gelang das dem LSC 1901 II mit einem 2:2 in Wachau womit man Rang 3 sicherte, das Spiel des Mitaufsteigers LFC 07 bei Roter Stern V wurde abgebrochen. Der Staffelsieger SV Schleußig II ist nicht aufstiegsberechtigt.

    Es könnte aber noch ein paar Verschiebungen geben (siehe SpG Seehausen/Thekla II), und Gerüchten zu Folge will der komplette Kader von SpVgg II zu einem anderen Verein wechseln, was die Abmeldung der Mannschaft in der 1.KK und die Neuanmeldung mit dem neuen Verein in der 2.KK zur Folge hätte, auch der Verbleib des LFV Sachsen im Spielbetrieb ist ungewiss.

    Wie andernorts findet am kommenden Wochenende auch in Leipzig in allen Ligen, von der, Sachsenliga, der Landesklasse Sachsen-Nord (7.Liga) bis hin zur 2.Kreisklasse (11.Liga) der jeweils letzten Spieltag statt. Eine Aufdröselung in den einzelnen Kategorien wäre sinnlos, deshalb habe ich das in einem Thread zusammengefasst. Etliche Entscheidungen sind bereits gefallen, es gibt aber noch zahlreiche Begegnungen, die Finalspiel- oder Fernduell- Charakter haben:

    Da mit dem SSV Markranstädt ein Team aus der Landesliga in die Landesklasse Nord absteigt, muss dort am Samstag noch ein 3.Absteiger ermittelt werden. Zwei Vereine stehen hier bereits als Absteiger fest: Die beiden mittelsächsischen Teams Döbelner SC und SV Roßwein. Die Kandidaten für den 3.Absteiger sind SV Naunhof (31 Punkte), SV Liebertwolkwitz (29 P.) und Frisch-Auf Wurzen (28 P.). Wurzen muss zu Hause gegen Bad Lausick gewinnen und benötigt zudem Schrittmacher-Dienste durch die Gegner der beiden o.g. Konkurrenten, Naunhof genügt ein Unentschieden bei Roter Stern, L.-witz sollte zur Sicherheit beim FC Blau-Weiß gewinnen - ein Unentschieden beim designierten Meister nützt ihnen im Falle eines Wurzener Sieges auf Grund der Tordifferenzen nur, wenn Naunhof verliert. Gegner FC Blau-Weiß hat den Meistertitel und Aufstieg defacto in der Tasche: Drei Punkte und 22 Tore Vorsprung vor dem VfB Zwenkau. Für die anderen Leipziger Mannschaften (Lipsia auf Rang 3, LVB, Rotation 1950 und Roter Stern auf den Rängen 8 bis 10) geh es nur noch um Platzierungen.

    Für die Anpassung der Anzahl der Absteiger im Bereich des Stadtverbandes Leipzig ist der Verbleib oder Abstieg des SV Liebertwolkwitz maßgebend.

    In der Stadtliga Leipzig ist die Entscheidung um den Aufstieg längst gefallen, der SV Tapfer hat den Meistertitel seit dem 27.St. in der Tasche, der 2.Mannschaft von Chemie bleibt die Vizemeisterschaft, das Spiel beider Mannschaften gegeneinander am Sonntag ist bedeutungslos und nur eine Generalprobe für das gleiche Duell eine Woche später im Kreispokalendspiel. Mit dem SV Brehmer steht auch ein Absteiger seit längerem fest, weitere mögliche Absteiger sind SV Lipsia II (26 P. - bei Eintracht Süd), SpVgg (29 P. - gegen Lok Engelsdorf) und Gohlis-Nord (32 P. - gegen Rotation II). Ob insgesamt zwei oder drei Vereine absteigen müssen, ist abhängig vom Klassenerhalt der Liebertwolkwitzer in der Landesklasse.

    In der Stadtklasse stehen zwei Aufsteiger zur Stadtliga bereits länger fest: Leipziger SC und SSV Stötteritz - der 3. Aufstiegsplatz dürfte dem SV Mölkau bei 3 Punkten und 15 Toren Vorsprung vor dem SV Fortuna nicht mehr zu nehmen sein. Letztere könnten aber noch Zünglein an der Waage im Abstiegskampf sein: Sie müssen am Sonntag beim SV West 03 (21 Punkte) antreten, die noch den LSV Sachsen (23 Punkte) von Rang 13 verdrängen wollen, dieser Platz berechtigt im Fall des Nichtabstiegs von Liebertwolkwitz zum Klassenerhalt. Mit der SV Thekla und Blau-Gelb Kitzen wurden die beiden anderen Absteiger schon ermittelt.

    In der 1.Kreisklasse sind bereits drei der vier Aufsteiger zur Stadtklasse ermittelt:

    In Staffel 2 ist die Entscheidung schon vor Wochen gefallen, dort gehen gehen die SG Olympia II und FSV Großpösna mit Riesenvorsprung durchs Ziel.

    In Staffel 1 sicherte sich die SG Räpitz am letzten Wochenende den Aufstieg. Im "showdown" ist das Spitzenquartett unter sich: Die SG Bienitz (50 Punkte) empfängt am Samstag die SpVgg 1899 II (51 Punkte) zu einem "Aufstiegsfinale", Blau-Weiß Großlehna (48 Punkte) könnte mit einem Sieg gegen Tabellenführer Räpitz (53 Punkte) evtl. noch an der SG Bienitz vorbeiziehen - Platz 3 würde zum Aufstieg berechtigen, wenn sich ergeben sollte, dass der sportliche Aufstieg von SpVgg II durch den Abstieg der eigenen 1.Mannschaft blockiert ist.

    Die jeweils beiden Tabellenletzten beider Staffeln stehen als Absteiger fest: schon seit mehreren Wochen betrifft das Eintr. Großdeuben und 1886 Markkleeberg II in Staffel 2, seit letztem Wochenende den KSC 1864 II und SSV Kulkwitz in Staffel 1. Da aber auch ein oder beide Tabellenzwölften (abhängig vom Klassenerhalt der Liebertwolkwitzer) absteigen müssen, gibt es auch darum in Staffel 1 noch ein spannendes Kopf-an Kopf-Rennen - und noch 4 Abstiegskandidaten:

    SV Victoria (25 P. - gegen SV Nordwest), Grün-Weiß Miltitz (23 P. - bei SSV Kulkwitz), Eintr. Schkeuditz II (22 P. - bei KSC II) und SV Sternburg (22 P. - Lindenthal). In Staffel 2 steht die Spielgemeinschaft FSV Kursdorf/Radefelder SV II mit derzeit 24 Punkten als 12. fest. Sollte es zu nur einem weiteren Absteiger kommen, entscheidet die Punkt (und ggfs.Tor)-Bilanz der Gleichplazierten, somit wäre für die SpG. Zählbares im letzten Spiel beim SV Schleußig u.U. wichtig.

    Aus der 2. Kreisklasse steigen die Spielgemeinschaft SG Seehausen/SV Thekla II und der SV Dölzig (Staffel 1), die SG Rotation 1950 III (Staffel 2) und der Leipziger FC 07 (Staffel 3) in die 1.Kreisklasse auf.

    Der 2.Aufstiegsplatz in Staffel 2 ist noch nicht ganz entschieden: Hier geht SV Fortuna II (40 Punkte, +19 Tore - bei MoGoNo II) am Samstag mit klarem Vorteil gegenüber dem SV Althen (37 Punkte, +10 Tore - gegen TSV Seegeritz) in den Schlussspurt.

    In Staffel 3 ist der feststehende Staffelsieger SV Schleußig II wegen der bereits in der 1.KK vertretenen eigenen 1.Mannschaft nicht aufstiegsberechtigt, so dass sich der 2. Aufstiegsplatz am Sonntag zwischen dem Leipziger SC 1901 II (34 Punkte +20 T. - bei der SpG Wachau/Kickers II) und der Spielgemeinschaft Liebertwolkwitz II/LSV Störmthal (31 Punkte +14 T. - bei VfB Zwenkau III) entscheidet.

    Interessant dürfte noch sein, in welcher Form Staffel 1-Meister SG Seehausen/SV Thekla II die kommende Saison angehen will, denn durch den Abstieg des SV Thekla in die 1.Kreisklasse ist ein SpG.-Beteiligung der 2.Mannschaft des SV Thekla in der gleichen Spielklasse nicht möglich.


    Ich werde am Samstag beim "Aufstiegsendspiel" meines Heimatvereins SG Bienitz um den Stadtklasseaufstieg zugegen sein, am Sonntag vlt. die beiden Lindenauer Schauplätze "99er" (LFV Sachsen) und bei der SpVgg 1899, beide Sportplätze nur ca 400m Luftlinie auseinander.

    Bei Chemie bekam man am Samstag den gleichen "Spielfilm" geboten, wie in den bisherigen Heimspielen: "Durchwachsene" 1.Halbzeit mit Gleichstand, Steigerung in Halbzeit zwei, die in einen Sieg umgemünzt wurde. Den ersten Akzent setzten diesmal die Gäste aus dem nur 40 km entfernten Sandersdorf: Der ehemalige Leutzscher T.Breitkopf hämmerte nach einer Viertelstunde das Leder aus 17m per Freistoß an die Lattenunterkante - absolut unhaltbar! Bereits im Gegenzug der Ausgleich für Chemie, Druschky und Heinze dribbelten sich durch das gegnerische Zentrum, letzter überwand den Gästehüter mit einem Flachschuss ins Eck. Danach fehlte es Chemie etwas an Präzision, um die Gäste-Abwehr auszuhebeln. Diese versteckten sich nicht und spielten ordentlich mit.

    Erst Mitte der 2.Halbzeit konnte Chemie den Druck erhöhen, es kam zu einigen turbulenten Szenen vor dem Sandersdorfer Tor, schließlich machte es die "Masse": Iw. verloren die Gäste mal die Übersicht und der Ball prallte von einem Sandersdorfer Rücken zum freistehenden Abwehrspieler Rohde, der aus Nahdistanz einschieben konnte (69.min). Danach 2 -3 Halbchancen für beide Seiten, Chemie aber konsequenter und vor allem über den dribbelstarken Druschky, den "Abräumer" Wendschuch und Bury mit schnellen Gegenstößen. Letzterer behielt in der Schlussphase sehr schön die Übersicht und bediente den eingewechselten Berger zur Entscheidung zum 3:1 (90.min).

    Wie schon 3 Tage zuvor gg. Ludwigsfelde waren knapp 2500 Zuschauer anwesend - und bereits am kommenden Wochenende tritt man erneut im AKS zum Sachsenpokal-Spiel gegen den FC Blau-Weiß Leipzig (Landesklasse) an, wo eine ähnliche Kulisse erwartet wird.

    Wenn man den Sachsenpokalsieg gegen Neugersdorf mit rechnet hat Chemie jetzt 11 Pflicht Spiele in Reihe gewonnen. Am Mittwoch beim 2 : 0 Sieg gegen Ludwigsfelde spielte man sogar mit der 2 . Reihe...

    Naja...4 Feldspieler, der 2.Torwart Heine ist mindestens gleichwertig ...und erst die teilweise "Rolle rückwärts" (Druschky!!!) brachte uns in der 2.Hz. auf die Siegerstraße.

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