Beiträge von Marscho

    Dresdner SC - FV Blau-Weiss Zschachwitz 2:2 (2:2)


    0:1 Steffen Voigt (7.min)

    1:1 Julius Wetzel (15.min)

    2:1 Julius Wetzel (17.min Foulelfmeter)

    2:2 Steffen Voigt (20.min Foulelfmeter)


    Das Duell Erster gegen Zweiter endet mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Dabei fielen alle vier Tore bereits in den ersten 20 Minuten. Dabei gehen die ersten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten jeweils rein. In der 7.min wird Steffen Voigt auf der rechten Seite angespielt und vollendet im Strafraum sicher ins lange Eck. Auf der Gegenseite kann Zschachwitz nach 15 Minuten einen Ball nicht klären und so erzielt Julius Wetzel aus dem Gewühl heraus den Ausgleich. Danach gibt es auf jeder Seite einen Foulelfmeter, welche beide souverän verwandelt werden. Auf unserer Seite ist der Gästetorhüter zu spät am Ball gegen Adib Al Akied und foult diesen, auf der anderen Seite wird Tom Winter im Strafraum gehalten und fällt. Beides Elfmeter der Marke "Kann man geben, muss man aber nicht". Die restlichen 70 min entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Zschachwitz aber die qualitativ besseren Tormöglichkeiten besitzt. Ralph Schouppe hält 3/4 Mal saustark, zudem rettet in der zweiten Halbzeit auch einmal der Pfosten für den DSC. Aber auch der Gästetorwart konnte sich ein paar mal stark beweisen. Die letzten 20 min war der Sportclub dann spielbestimmend, ohne aber die 100 prozentigen Torchancen heraus spielen zu können.


    Am Ende ein Spitzenspiel welches den Namen auch verdient hat. Man merkte dass hier die zwei besten Sturmreihen der Liga aufeinander trafen und auch beide den Sieg wollten. Zschachwitz sehr sicher im Passspiel mit ihrem "Alten Herren Sturm" (nicht bös gemeint ;) ) aber die letzten 20-25 Minuten dann schon merklich weniger am Spiel beteiligt (Konditionsproblem ?). Der DSC bleibt damit Erster, drei Punkte vor Zschachwitz (diese besitzen aber das besseren Torverhältnis). Auf Platz drei sind es schon 8 Punkte Vorsprung nach dem 7.Spieltag, da zeichnet sich wohl ein Zweikampf ab, auch weil der Rest nur unregelmäßig punkten kann. Nach Maximilian Schulze (beim Pokalspiel gegen die SG Weißig) wurde gestern auch Daniel Pfitzner verabschiedet. Beide verlassen den DSC wegen ihrem Studiums. Persönlich euch alles Gute für die Zukunft !! Auch wenn nun zwei Stammkräfte fehlen denke ich ist der Kader dieses Jahr breit genug (auch an Qualität) um dies aufzufangen.


    Marco

    SV Olbernhau - SG Taucha 99 0:1 (0:0)

    0:1 Johannes Becher (50.)


    Da der DSC bereits zur unchristlichen Zeit um 8:45 Uhr spielte wurde der Nachmittag mal zum Groundhopping genutzt. Bei sonnigen Wetter und einer landschaftlich schönen Fahrt gings von Dresden aus ins "Tal der sieben Täler" nach Olbernhau. Rein vom Papier her und auch mit Rückblick auf den souveränen Staffelsieg von letzter Saison hatte ich die Heimmannschaft als Favorit gesehen. Am Ende nimmt Taucha die drei Punkte aber hochverdient mit. Olbernhau kommt die gesamten 90 min nicht wirklich in die Partie, der Gästetorhüter muss nur kurz vor Schluss bei einer Aktion eingreifen. Ansonsten gingen die Abschlüsse alle am Tor vorbei. Bei Taucha hatte das alles Hand und Fuß. Bereits in der ersten Halbzeit hätte man führen müssen. Unter anderem brachte man nach einer Dreifachchance einfach den Ball nicht über die Linie. Kurz nach der Halbzeit wird Johannes Becher freigespielt und behält alleine vor dem Torwart die Nerven. Auch nach der Führung spielt die SG Taucha weiter mit und versucht nicht das Ergebnis zu verwalten. In den letzten 15 Minuten noch 3 Hundertprozentige (Inkl. Foulelfmeter) von Taucha, welche der Heimtorhüter alle klasse pariert. Im Normalfall frisst man beim auslassen der eigenen Chancen ja noch den Ausgleich, aber Olbernhau kam meist nicht mal gefährlich in Strafraumnähe.

    344 Zuschauer ist schon ne Ansage für die Sachsenliga, davon träumt mancher Regionalligist bei "normalen Spielen". Auch schon die zwei Heimspiele davor (340 und 450) ne ordentliche Zahl. Bin gespannt ob sie diesen Schnitt auch noch im kalten erzgebirgischen Winter halten können.


    Marco

    TSV Cossebaude - Dresdner SC 4:5 (2:2)


    0:1 Robert Thomas (9.)

    1:1 Max Arlt (11.)

    2:1 Max Arlt (14.)

    2:2 Robert Thomas (32.)

    3:2 Torsten Görig (50.)

    4:2 Max Arlt (53.)

    4:3 Robert Thomas (60.)

    4:4 Timo Hoffstadt (70.)

    5:4 Thanh Long Nguyen (90. +2)


    Wieder bekommt der Sportclubfan für kleines Eintrittsgeld großes Torspektakel geboten. Nach letzter Woche sieben Tore gab es gestern neun Tore zu bestaunen. Der DSC kommt besser in die Partie und hat durch Robert Thomas nach drei Minuten die erste richtig gute Chance. In der 10 Minute macht er es dann besser, behält allein vor dem Heimtorwart die Nerven und verwandelt sicher zur Führung. Doch Cossebaude schlägt sofort zurück. Zweimal verliert man Max Arlt in der Mitte aus den Augen, zweimal nutzt dieser eiskalt die Chance und dreht damit die Partie. Danach ist der Sportclub etwas geschockt, Cossebaude optisch überlegen. Nach einigen kleineren Möglichkeiten ist es erneut Robert Thomas, welcher schneller als die TSV-Abwehr ist und den Ball im Netz unter bekommt.

    Die zweite Halbzeit beginnt wieder mit einem Doppelschlag von Cossebaude. Zuerst überwindet Torsten Görig Torhüter Ralph Schouppe mit einem flachen Fernschuss aus knapp 25 Meter, danach ist es wieder der agile Max Arlt welcher im Strafraum zuviel Platz hat und das 4:2 erzielt. Doch der Sportclub gibt sich nicht auf und nutzt die Abwehrfehler von Cossebaude aus. Ein verunglückter Abstoß landet bei Julius Wetzel, welcher direkt auf Robert Thomas weiterleitet und dieser seinen dritten Treffer erzielen kann. Nach 70.min verliert Cossebaude im Aufbauspiel den Ball an Timo Hoffstadt, dieser rennt sofort Richtung Tor und verwandelt sicher zum 4:4 Ausgleich. In den letzten 20 Minuten kann die Partie dann in beide Richtungen kippen, kleinere Chancen gibt es auf beiden Seiten. Aber volles Risiko auf einen Sieg gehen beide Mannschaften nicht. Die letzte Aktion sollten dann zwei Eckbälle von Julius Wetzel sein. Die Erste wird ist zu kurz geschlagen und erneut zur Ecke geklärt. Die Zweite landet im Strafraum und wird aus dem Gewühl heraus von Thanh Long Nguyen über die Linie gestochert. Der Schiri pfeift direkt danach die Partie ab.

    Drei glückliche Punkte. Untern Strich wäre ein Unentschieden gerechter gewesen. Aber natürlich stark wie man nach dem Rückstand ("Gegentore-Doppelpack" immer innerhalb von drei Minuten) zurück gekommen ist. Aber diese Gegentore sind eindeutig zuviel, zurzeit hat man noch das Glück des Tüchtigen dass man bei 4 Gegentreffer halt 5 Tore schießt, aber das wird nicht die gesamte Saison gut gehen. Cossebaude der erwartet schwerste Gegner bis jetzt in dieser Saison, auch wenn das 4:3 und 4:4 grobe individuelle Abwehrfehler waren und sie sich damit selbst um den Lohn gebracht haben. Nächste Woche ist Helios zu Gast im Heinz-Steyer-Stadion, welche heute ihren ersten Sieg feiern konnte.


    Marco

    Dresdner SC - FV Dresden Süd-West 4:3 (2:0)


    1:0 Robert Thomas (3.)

    2:0 Robert Thomas (43.)

    2:1 Robert Friedrich (47.)

    2:2 Hans Hähnel (60.)

    3:2 Olaf Sieradzki (72.)

    4:2 Robert Thomas (77.)

    4:3 Martin Rienecker (88.)


    Torreiche Spiele und der Dresdner SC gehören halt auch eine Liga tiefer zusammen. Mit einem "dreckigen" 1:0 könnte ich aber auch mal leben. Aber das ist jammern auf hohen Niveau, 3 Spiele - 3 Siege, hätte ich vor der Saison nicht so gedacht. Vor 356 Zuschauer im Rahmen der "120 Jahre Dresdner Sportclub" Feier hat man zur Halbzeit alles im Griff, bringt sich danach aber fast selbst um den Lohn. Mit der Einwechslung von Adib Al Akied wurde das Offensivspiel nochmal belebt und man schießt wieder einen 2-Tore-Vorsprung heraus, was am Ende auch gerade so noch reicht. Nach dem 4:3 kam Süd-West nochmal oft in die Nähe des Strafraums, aber wirkliche Torgefahr entstand nicht mehr.

    Untern Strich steht jetzt, durch die Punkteteilung zwischen Weißig und Löbtau, erstmals die Tabellenführung. Schöne Momentaufnahme - Allerdings zeigt sich nach drei Spieltagen auch dass unsere Gegner eher aus der unteren Tabellenhälfte (Sachsenwerk ; Süd-West) bzw. Tabellenende (Radeberg) kamen. Am Samstag in Cossebaude wartet dann ein anderer Gradmesser auf den Sportclub.


    Marco

    SV Sachsenwerk Dresden - Dresdner SC 1:3 (0:2)


    0:1 Olaf Sieradzki (14.)

    0:2 Adib Al Akied (34.)

    1:2 Tarik Johmani (72.)

    1:3 Julius Wetzel (90. ; Foulelfmeter)


    Wieder gewinnt der Sportclub mit 3:1, doch tat man sich deutlich schwerer als noch letzte Woche in Radeberg. Sachsenwerk besaß die ersten Chancen der Partie, wurden nach 14 Minuten aber ausgekontert. Nach einer Ecke schnappt sich Robert Thomas den Ball am eigenen Strafraum, sprintet über das gesamte Feld und hat dann noch das Auge für Sieradzki, welcher nur noch einschieben muss. Der zweite Treffer fiel dann etwas glücklich. Ein Schuss von Joe Zacher landet am Pfosten und danach bei Adib Al Akied, welcher zum 0:2 abstauben kann. Trotz der Zwei-Tore-Führung und mehr Ballbesitz wollte kein richtiger Spielfluss bei den Schwarz-Mohnroten gelingen. In der zweiten Halbzeit wurde Sachsenwerk stärker und nutzten die Fehlpässe etc. des DSC zum Anschlusstreffer. Nachdem Torwart Ralph Schouppe dreimal stark halten konnte, ist er beim Schuss ins lange Eck von Tarik Johmani chancenlos. Durch diesen Gegentreffer wacht man nochmal etwas auf und geht konzentrierter zu Werke. In der 90.min wird Akieb im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelt Julius Wetzel sicher.


    Solch ein Spiel hätte man letzte Saison in der Landesklasse wohl noch aus der Hand gegeben bzw. wäre es wohl wie aus Sicht von Sachsenwerk gelaufen: Der Gegner nutzt in der ersten Halbzeit eiskalt seine wenigen Chancen und man verursacht noch dazu (etwas tollpatschig) einen Elfmeter. Aber egal, solch ein Spiel mit einem Sieg zu beenden ist auch mal gut für das Selbstvertrauen.



    Marco

    Radeberger SV - Dresdner SC 1:3 (1:2)


    0:1 Joe Zacher (7.)

    0:2 Timo Hoffstadt (28.)

    1:2 Tim Baumgarten (43.)

    1:3 Adib Al Akied (67.)

    Rote Karte: Christian Richter (RSV ; 71.)


    Der Dresdner SC startet mit einem verdienten 3:1 Auswärtserfolg in die Stadtoberliga. Mit Erik Wutschke stand ein externer Neuzugang in der Startelf. Zudem waren mit Michael Kraus, Kay Rainer Effenberger und Adib Al Akied drei Spieler aus der letztjährigen zweiten Mannschaft von Beginn an mit dabei.

    Der Sportclub geht von Anfang an hohes Tempo, nach drei Minuten trifft Erik Wutschke per Kopfball nach einem Eckball nur die Latte. In der siebten Minute ist Joe Zacher im Strafraum völlig frei und vollendet sicher ins lange Eck zur 0:1 Führung. Der DSC war in der Folge weiterhin klar überlegen. Nach einer halben Stunde trifft Kapitän Timo Hoffstadt mit einem sehenswerten Fernschuss zum 0:2. Kurz vor der Halbzeit gelingt Radeberg der Anschlusstreffer. Auf der rechten Seite wird der Ball im Spielaufbau verloren. Den ersten Schuss kann Ralph Schouppe noch abwehren, im Nachschuss ist er gegen Tim Baumgarten dann aber chancenlos.

    Auch in Hälfte zwei ist man die bessere Mannschaft. Doch Mitte der zweiten Halbzeit wird es brenzlig im DSC-Strafraum .... die Gastgeber können den Ball aus dem Gewühl heraus nicht im Tor unterbringen. Fast im Gegenzug vollendet Adib Al Akied eine Hereingabe von der rechten Seite mit einem straffen Schuss zum 1:3. Schiedsrichter Lutz Belger warf, trotz einiger harter Einsteigen auf Seiten der Gastgeber, nicht mit Karten um sich. Nach einem dieser gelbwürdigen Fouls kam es dann zu einer Rudelbildung. In Folge dessen bekam Olaf Sieradzki die gelbe Karte, Christian Richter flog auf Seiten der Radeberger wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. Der Sportclub hat in der Folge noch einige gute Möglichkeiten ausgelassen bzw. hatte der Radeberger Torhüter heute schlimmeres verhindert.


    Die ersten drei Punkte sind erstmal auf den Konto. Spielerisch sah es heute gut aus, gegenüber einen Gastgeber der mehr über den Kampf ins Spiel kommen wollte. Aufjedenfall steht wieder eine Mannschaft auf dem Platz :thumbup: Das Gefühl hatte man letztes Jahr manchmal nicht so .... aber auch letztes Jahr ist man mit einem Sieg in die Saison gestartet 8o Bin gespannt wie es in den nächsten Spielen aussieht. Aufsteiger und Geheimfavorit (Laut SZ vom Freitag) SG Weißig mit einem 3:0 über Cossebaude. Schon Mal ein erstes Ausrufezeichen.


    Glück auf

    Marco

    Nach dem verkorksten letzten Spieljahr in der Landesklasse Ost startet der Dresdner SC nun unter dem neuen Trainer Michael Wege in die Saison. Michael Wege (29 Jahre) trainierte seit 2016 die zweite Mannschaft des DSC. Ein großer Schnitt im Team blieb aber aus, ein Großteil der Spieler bleibt dem Sportclub erhalten. 5 Abgängen stehen 4 Neuzugängen gegenüber.


    Abgänge: Marco Grahle (SG Empor Possendorf), Tobias Haufe (Karriereende), Adrian Herkt (FV Dresden 06 Laubegast), Johannes Kliemt (unbekannt), Alexander Preißiger (FV BW Stahl Freital)


    Zugänge: Riccardo Eckert (FV Hafen Dresden), Akram Eddine Afsaoui (FC Dresden), Jonathan Berg (SpVgg Sonnenberg Wiesbaden), Philipp Zange (eigener Nachwuchs)


    Los geht es am ersten Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim letztjährigen Viertplatzierten Radeberger SV. Gleich mal ein Gradmesser um zu sehen wo man steht


    Glück auf

    Marco

    So da eröffne ich mal einen Thread für die Stadtoberliga Dresden Saison 2018/2019. Vielleicht finden sich ja hier noch ein paar Schreiber :thumbup: Die Liga sieht folgendermaßen aus:

    Dresdner SC (Absteiger)

    FV Blau-Weiss Zschachwitz

    VfB Hellerau-Klotzsche

    Radeberger SV

    TSV Cossebaude

    FV Dresden Süd-West

    SpVgg Dresden-Löbtau

    SV Helios 24 Dresden

    SV Loschwitz

    SV Sachsenwerk Dresden

    Post SV Dresden

    SV Eintracht Dobritz

    SG Weißig (Aufsteiger)

    SG Gebergrund Goppeln (Aufsteiger)


    Eröffnungsspiel wird am 24.08. um 19:00 Uhr die Begegnung zwischen Post Dresden und Sachsenwerk Dresden sein. Über die Auf- und Abstiegsfavoriten möchte ich mal keine Prognosen abgeben, dafür habe ich die Liga einfach letzte Saison zu wenig verfolgt. Auch so habe ich in den 6 Jahren, seit ich in Dresden wohne, gerade mal zwei Spiele in der Liga gesehen. Asche auf mein Haupt - das wird sich jetzt ändern. Zumal einige neue Grounds für mich dabei sind.


    Glück auf

    Marco

    Im Nachwuchs ist es ja gang und gäbe dass einige Mannschaften aus Dresden u.a. in der Mitte-Staffel eingegliedert werden. (Wohl auch aus Mangel an Mannschaften ?!)


    Glück auf

    Marco

    So vorerst mein letzter Beitrag in dem Landesklasse Ost Thread. Der Dresdner SC ist mit einem Sieg in die Saison gestartet und beendet die Saison auch mit einem Sieg - Nur zwischen diesen beiden Spieltagen wurde leider zu wenig gepunktet.


    SV Zeißig - Dresdner SC 1:4 (0:2)


    Nur ein paar Sätze dazu. Die Hausherren hatten sich an diesem Tag wohl schon in die Sommerpause verabschiedet. In der Offensive recht harmlos, oft wurde der Ball nur hintenrum gespielt. Der Sportclub war motiviert und wollte nach dieser verkorksten Saison nochmal was zählbares mitnehmen. Joe Zacher im Nachschuss und Maximilian Schulze per Kopf nach einem Freistoß brachten den DSC in Front. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erhöht Aleksandar Milic auf 0:3. Auch hier geht Zeißig nach einem Eckball nicht richtig in die Zweikämpfe und so kommt der Ball nochmals in die Mitte wo Milic den Fuß hinhält. Toptorschütze der Hausherren, Andreas Kober, erzielt eine Viertelstunde vor Schluss den Ehrentreffer bevor Adib Al Akied mit einer schöner Einzelaktion den 1:4 Endstand erzielt. Auch in dieser Höhe ein verdienter Sieg.


    So nun heißt es keine langen Fahrten mehr in die Weiten der Oberlausitz, ab August sind die Auswärtsspiele per Straßenbahn zu erreichen. Zum einen ist man natürlich bestrebt immer so hoch wie möglich zu spielen und da schmerzt dieser Abstieg. Zum anderen hatten gerade diese Auswärtsfahrten in die Oberlausitz für mich persönlich schon einen faden Beigeschmack. Man fährt zig Kilometer, bekommt dort von Mannschaften mit Polen, Tschechen und Brasilianer und ohne eigenen großen Nachwuchs 4 Gegentore eingeschenkt und fährt dann wieder heim. Und wenn der Geldgeber, welcher dahinter steckt, mal die Lust an seinem "Spielball" verliert, wird die Mannschaft eben abgemeldet. Ich denke an den Zuschauerzahlen (Heimspiele wie Auswärtsfans) sieht man schon dass das Interesse da sinkt (Bad Muskau, Oderwitz, Trebendorf, Neustadt, .... auch wenn es technisch guter Fußball ist). Glaube in den letzten Jahren, ohne jetzt nochmal nachzuschauen, gab es in keiner anderen Staffel soviele Abmeldungen oder Aufstiegsverzichte wie in der Ost (wobei der DSC davon ja auch in den letzten beiden Jahren davon profitiert hat). Aber das war natürlich nicht der Grund für den Abstieg, sollte nur mein persönlicher Blick auf die Liga sein.

    15 Punkte bei 90 Gegentore sprechen natürlich Bände. Man kassierte in jeden Spiel mind. ein Gegentor. Ich hab mal noch in die letzte Saison geschaut, das letzte mal zu Null in einem Pflichtspiel spielte man am 09.04.2017 (19. Spieltag 0:0 bei Schiebock II). Das sind jetzt 34 Spiele (inkl. Sachsenpokal) mit mind. einem Gegentor. Auch bei 38 eingesetzten Spielern kann man sich nicht einspielen. Einige Spiele wurden auch nur knapp verloren, wäre eins davon positiv verlaufen, wäre mit dem neuen Selbstvertrauen vielleicht eine Serie möglich gewesen. Hätte, wenn und aber. Trotzdem gaben sich die Spieler niemals auf. Auch wenn es rein sportlich, spätestens nach der Trebendorf-Niederlage Mitte März, um nix mehr ging, können die Sportclubkicker mit erhobenen Haupt diese Liga verlassen. Gerade das Auftreten am gestrigen Samstag macht Mut und Lust auf die neue Saison. Und solch ein Abstieg kann ja auch immer ein guter Neuanfang sein. Nach zwei Jahren unter Trainer Stefan Steglich übernimmt Michael Wege aber der neuen Saison das Ruder. Bis jetzt sind sieben Abgänge bekannt.

    Auch von mir noch ein kurzer Rückblick auf das Wochenende.


    Dresdner SC - FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:3 (1:3)


    Letzter gegen Tabellenführer. Eine klare Angelegenheit sollte man meinen, war es am Ende aber nicht. Auch wenn man nach 20 min dachte heute geht man zweistellig unter. Bis dahin landete jeder Schuss der Gäste im Tor. Das Schiedsrichterteam um Philip Unger aus Chemnitz, welcher nicht gerade DSC freundlich (milde ausgesagt) pfiff war an der Sache aber auch nicht ganz unbeteiligt. Nach nur 10 min zeigte er nach einem Gewühl im Strafraum heraus auf den Elfmeterpunkt. Glaube alle, inkl. Gäste, wussten nicht für was es da Elfer gab. Ralf Marrack war es freilich egal und verwandelte sicher. Nur zwei Minuten später verliert die Abwehr Lukas Bouska aus den Augen und dieser kann das 0:2 erzielen. Das 0:3 kann Lukas Klima mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze ins obere linke Eck erzielen. Zum Glück brach der Sportclub zu diesem Zeitpunkt nicht auseinander. Direkt nach dem dritten Treffer kann Adrian Herkt auf der anderen Seite seinen Treffer erzielen. Vor der Pause hat Robert Thomas noch die Chance auf den Anschlusstreffer, scheitert aber im eins-gegen-eins am Torwart.

    In der zweiten Halbzeit entsteht dann fast die gleiche Situation für Robert Thomas. Nach einem langen Ball behält Robert die Ruhe und erzielt das 2:3. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 25 min zu spielen. Aber dann griff wieder Schiri Unger ein (abgesehen von vielen Kleinigkeiten über die gesamten 90 min über die man sich aufregen könnte). Ein Gegenseitiges Trikotziehen im Strafraum der Gäste zwischen Robert Thomas und seinem Gegenspieler bestraft er mit einer Gelb-Roten Karte für Robert. Man muss in dieser Situation garnix pfeifen, aber wenn ging das ziehen klar zuerst vom Neusalza-Spieler aus und so könnte man dann sogar über Elfmeter für Dresden sprechen. Trotz der Unterzahl besitzt man noch zwei Chancen auf einen Ausgleich, welcher mehr als verdient an diesem Tag gewesen wäre.

    Der Tabellenführerkonnte an diesem Samstag nicht wirklich überzeugen. Da hatte Oderwitz, als man im März bei denen zu Gast war, klar die bessere Spielanlage. Die DSC´ler holten sich verdient ihren Applaus bei den Fans ab. Auch wenn es um nix mehr geht geben sie sich, wie schon letzte Woche in Crostwitz, nicht auf und können erhobenen Hauptes aus der Landesklasse gehen. Seit letzter Woche ist auch bekannt dass ab der neuen Saison Michael Wege der neuen Mann an der Seitenlinie wird.


    Glück auf

    Marco

    SG Crostwitz - Dresdner SC 2:2 (1:0)


    Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Dresdner SC nun auch am 22. April seinen ersten Punktgewinn im Jahr 2018 einfahren. Beim Auswärtsspiel in Crostwitz trennt man sich verdient mit 2:2. In der ersten Halbzeit hält man mit dem Gastegeber gut mit, belohnt sich aber nicht. Die beste Möglichkeit hat der Sportclub durch Alexander Preißiger, welcher nach einer tollen Hereingabe von der rechten Seite freistehend nur die Latte trifft. Fast im Gegenzug kommt es wie so oft in dieser Saison: Die erste Möglichkeit des Gegners landet im Tor. Nach einem Eckball (aus meiner Sicht war der Eckball aber falsch entschieden vom Schiri ! ) kommt Gabriel Gärtner an der Strafraumgrenze zum Abschluss und trifft. Kurz darauf kommt Rico Niederlein nach einer Flanke mit der Hand an den Ball und der Schiri zeigt folgerichtig auf den ominösen Punkt. DSC-Torhüter Lasse Tegenkamp, welcher eine sehr gute Leistung in seinem ersten Saisonspiel zeigte, kann den Elfmeter entschärfen. In der zweiten Halbzeit war dann nicht mehr so munter wie die Erste, was natürlich dem Wetter geschuldet war. Robert Thomas kann mit einem Doppelpack das Spiel drehen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld nimmt Robert den Ball direkt und schießt ihn ins Tor. Beim zweiten Treffer schiebt Robert den verunglückten Schuss von Alexander Preißiger am zweiten Pfosten über die Linie. Spiel gedreht innerhalb von 4 Minuten und das mal bei einer einer guten Chancenverwertung. Aber wie gewonnen so zerronnen, der erste Angriff der Hausherren nach der Führung führt mal wieder zum Foulelfmeter, dieses Mal wird dieser sicher verwandelt.

    Untern Strich verdienter Punkt, trotz abgeschlagenen letzten Tabellenplatz lässt sich die Mannschaft nicht hängen und geht wenigstens mal nicht mit einer Niederlage vom Platz. Nächste Woche kommt es dann zum Duell Letzter gegen Erster, wenn Neusalza-Spremberg zu Gast im Ostragehege ist.


    Glück auf

    Marco

    Das Gleiche könnte man dann aber auch an Viktoria Berlin und Lok Leipzig richten. Bei Lok fehlt ein Benny Kirsten, sitzt aber bei Dynamo Dresden auf der Tribüne bzw. war ja schon die ganze Woche immer wieder da zwecks des Vereinsgeburtstages, Verletzung (laut MDR) hin oder her, als Profi einer Mannschaft weilt man nicht bei irgend n Zweitligaspiel wenn die eigene spielt .... Auch euren Sieg gegen Nordhausen konnte man nicht unbedingt voraussagen ;)


    Aber ob heute nur die B-Elf gespielt hat kann ich nicht beurteilen. Zumindest hat ein Solomon Okoronkwo uns mit Aue schon mal im Alleingang in die zweite Runde des DFB Pokals geschossen 8o Am Ende muss das Spiel ja trotzdem erstmal gespielt und gewonnen werden. Ich war heute selber im Alfred-Kunze-Sportpark und es wäre Schade wenn solch ein Duell nächste Saison nicht mehr geben sollte. Chemie wollte den Sieg mehr und das hat man von der ersten Minute an gemerkt. Das Tor wurde schön über die rechte Seite vorbereitet. In der Folge hatten die Gastgeber auch so eine deutliche Anzahl an Tormöglichkeiten inkl. berechtigten Elfmeter. Man hätte viel eher den Sack zu machen müssen !!! Am Ende wäre es ja fast noch bestraft wurden. Warum das Kopfballtor abgepfiffen wurde konnte ich selber im Stadion nicht sehen, da muss ich dann nochmal die Fernsehbilder begutachten. Das war aber auch die erste und einzige Torchance für den BFC, wenn ich micht jetzt richtig erinnere :S

    800 Gästefans, von denen man aber fast nix hörte. Kein organisierter Support ? Weiß nicht wie das sonst so ist beim BFC, hab sie heute das erste Mal gesehen. Aber für die Anzahl an Fans war das schon recht mau, umso besser war die Heimstimmung. Mitte der zweiten Halbzeit musste der Rettungsdienst mal in den Gästeblock, hoffentlich geht es der Person wieder gut ....

    Dadurch beim DSC alle Mannschaften, inkl. Nachwuchs, spielfrei hatten verbrachte man Ostern mit etwas Groundhopping.
    Nach Radebeul - Rapid Chemnitz (Donnerstag), SpVgg Jahn Forchheim - SpVgg Bayern Hof (Samstag) und Jahn Regensburg - Aue (Sonntag) gab es für mich heute den vierten neuen Ground innerhalb von fünf Tagen.


    SV Lipsia 93 Eutritzsch - FC Lößnitz 0:0


    Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Lipsia Eutritzsch ist mit dem Ziel in das Spiel gegangen das 0:0 irgendwie zu halten und hat es am Ende auch geschafft. So entwickelte sich ein ziemlich zähes Spiel, da Lößnitz gegen das Abwehrbollwerk einfach nicht ankam. Durch die Mitte war kein durchkommen und so mussten die Gäste immer wieder auf die Außenbahnen ausweichen. Trotz einer hohen Anzahl an Flanken wurden diese selten gefährlich. Auch mit gefühlten 80 Prozent Ballbesitz wurde vielleicht 5 oder 6 nennenswerte "Torchancen" herausgespielt, aber eine richtige 100 Prozentige war im ganzen Spiel nicht dabei. Der Heimtorwart brauchte heute auch keinen guten Tag zu haben. Die Schüsse, welche aufs Tor kamen, waren keine echt Prüfungen. Die zwei Möglichkeiten, die Lipsia hatte, waren aber echte Kracher: Nach knapp einer Viertelstunde wurde ein Konter über die recht Seite getragen, die Flanke verstolpert der völlig freistehende Stürmer aber. Fünf Minuten vor Schluss wird ein Abschlag vom Lipsia-Torwart zur Vorlage für Aydinbas, dieser scheitert aber allein vor dem Gästetorhüter. Aber dies wäre zuviel des Guten gewesen ....
    Habe Lößnitz heute das erste mal in der Landesliga gesehen, ich verfolge es zwar immer von Weiten weil fast die Hälfte des Kaders eine Aue-Vergangenheit hat (heute mit Frenzel, Wölfel, Becher, Troschke, Werneke, Hauck und Samatov 7 der 14 eingesetzten Spieler kennt man noch von Aue II, Philipp Hauck hat sogar ein paar Spiele in der ersten Mannschaft absolviert. dazu kommt natürlich noch Trainer René Klingbeil, war einige Jahre Kapitän im Lößnitztal). Heute fehlte gegen einen tiefstehenden Gegner die Ideen und Durchschlagskraft. Niesky hat zwei Tage davor an gleicher Stelle 5 Tore erzielt ?!
    Lipsia Eutritzsch wird es mit diesen Antifussball (inkl jeder Menge Spielverzögerungen mit Ball holen ect, der Schiri griff da leider garnich ein! ) sehr schwer haben die Klasse zu halten. Von den zwei Chancen war die erste gut herausgespielt, die Zweite aber eher Zufall. Klar wird man gegen den Tabellenzweiten defensiver agieren als gegen einen Mitkonkurrenten, aber heute war davon null zu sehen .... da sieht man in der Landesklasse mehr Bemühungen ....


    Glück auf
    Marco

    Radebeuler BC - BSC Rapid Chemnitz 1:3 (1:1)


    Zuschauer: 65 (davon 6 Gäste)


    Das Spiel begann 25 min später, da die Gäste Aufgrund des Osterverkehrs auf der A4 erst 18:45 Uhr in Radebeul ankamen. So wie die Anreise begann auch das Spiel für die Chemnitzer. Radebeul war erste halbe Stunde die bessere Mannschaft ... Gedanklich schneller etc. Folgerichtig ging man auch in der 14. Spielminute in Führung, was jedoch einer Fehlentscheidung des Schiedrichters Kai Flechtner zu verdanken war. Einem Rapider Spieler wird der Ball aus kurzer Distanz an den Oberarm geschossen (was schon diskussionswürdig ist ob es wirklich Hand war), allerdings war die Aktion gut einen Meter außerhalb des Strafraums. Der Schiri zeigte trotzdem auf den ominösen Punkt und Benno Töppel verwandelt den Elfer sicher zum 1:0. Zwei-Drei weitere Tormöglichkeiten lassen die Hausherren liegen. Umso überraschender fiel dann der Ausgleich durch Paul-Max Walther. Aus dem Gewühl heraus schießt Walther aufs Tor und kommt durch gütiger Hilfe vom Radebeuler Towart zum 1:1. Die zweite Halbzeit begann dann Optimal für Rapid Chemnitz. Florian Mielke kann in der 47.min mit einem sehenswerten Schlenzer aus 20 Meter zum 1:2 einnetzen. In der Folge rannte Radebeul an, konnte sich aber kaum in der Offensive durchsetzen. Fünf Minuten vor Schluss macht Chemnitz durch Vaclav Stipek (nach einem Freistoß kann der Ball nicht geklärt werden und Stipek vollendet per Fuß) mit dem 1:3 alles klar.
    Das Spiel war vom (Abstiegs)Kampf geprägt und so kam es zu wenigen Tormöglichkeiten, dafür aber umso mehr Zweikämpfen (erste Gelbe Karte gabs nach 20 Sekunden für Radebeul). Radebeul die ersten 30 Minuten klar besser, verpasste aber gleich ein zweites Tor nachzulegen (die Chancen waren da !) und wurde dann immer schwächer. Nach dem Ausgleich kam in der Offensive von der Heimmannschaft garnix mehr. Chemnitz verteidigte nach dem 2:1 ziemlich clever und ließ nichts mehr anbrennen.


    Glück auf
    Marco

    Also in den letzten Jahren wurde das Finale, außer 2009 SG Dynamo Dresden II gegen VFC Plauen, doch immer bei einem der Teams ausgetragen. Würde ich jetzt mal so aus dem Gedächtnis sagen ohne nochmal nachzuschauen. Auf solch großes Interesse so ein Finale in einem Erst- oder Zweitligastadion auszutragen stößt es beim neutralen Zuschauer ja eh nicht.
    Schon bei der Auslosung des Halbfinale wurde bekannt gegeben (ausgelost ?!) dass der Sieger von Auerbach - Chemie Heimrecht hat (Außer Radebeul hätte gegen den FCO gewonnen). Rein organisatorisch ist es auch leichter die paar Gästefans (keine Ahnung wieviel von Neugersdorf Auswärts fahren) in Leipzig unterzubringen als andersrum.


    Glück auf Marco

    FSV Oderwitz 02 - Dresdner SC 6:1 (2:0)


    Im 7. Spiel des Jahres (inkl. Testspiele) muss der Sportclub seine 7. Niederlage einstecken. Der Sieg für Oderwitz auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Herrnhut war verdient, aber mit 6:1 fällt er zu hoch aus. Die Führung fällt nach 13.min, als Dawid Wieckiewicz einen hoch geschlagener Freistoß per Kopf im Tor unterbringt. Kurz vor der Pause ist es erneut der Führende der Torschützenliste, Dawid Wieckiewicz, der nach schöner Kombination nur noch ins leere Tor schieben musste. Der DSC ist in der ersten Halbzeit zwei Mal per Kopf gefährlich, aber der Heimtorwart kann den Ball jeweils noch über die Latte lenken.
    Die zweite Halbzeit beginnt mit einem deutlichen Spielvorteil für den Dresdner SC. Die Abwehrreihe der Oberlausitzer ist deutlich nervös, aber leider kann man kein Kapital daraus schlagen .... eine richtige 100 Prozentige Torchance ist in dieser Druckphase nicht zu verzeichnen. Nach 20 gespielten Minuten ist diese Phase dann auch vorbei. Dawid Mateusz Grittner gelingt per direkten Freistoß nahe der Strafraumgrenze das 3:0. Danach ist die Heimmannschaft wieder besser im Spiel und kommt noch zu drei weiteren Treffern, darunter zwei Elfmeter (erster Elfer berechtigt, zweiter Elfer war wohl eher normaler Körpereinsatz). Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 5:1 kann mal wieder Robert Thomas erzielen.
    Das Oderwitzer Spiel hatte Hand und Fuß und sie stehen zurecht mit an der Tabellenspitze. Die polnischen Spieler bringen halt eine gewisse individuelle Klasse mit die der DSC aktuell nicht hat bzw. nicht abrufen kann. Gekämpft hat man, wie auch schon gegen Striesen und Trebendorf, wieder stark. Da kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen.
    Glück auf
    Marco

    Dresdner SC - SV Fortuna Trebendorf 1:2 (0:1)


    Dieses Spiel war eigentlich ein Spiegelbild der laufenden Saison. Auf den schneebedeckten Kunstrasenplatz sind gerade einmal drei Minuten gespielt, als Marco Grahle als letzter Mann seinen Gegenspieler im Strafraum hält. Rote Karte und Elfmeter für die Gäste, welchen Frydlewicz sicher zur Führung verwandelt. Nach knapp 15 Minuten dann der zweite Elfmeter für Trebendorf. War der erste Elfer noch unstrittig war der Zweite schon arg zweifelhaft. Torhüter Ralph Schouppe aus meiner Sicht deutlich eher am Ball, doch der Schiri aus dem Leipziger Raum zeigte erneut auf den ominösen Punkt. Dieses Mal aber ohne Folgen für den Sportclub, der Ball verfehlt klar sein Ziel. Elfmeter 6 und 7 nach 15 Spielen gegen den DSC (falls ich mich nicht verzählt habe ;) ).
    Die Hausherren in der zweiten Hälfte, trotz einem Mann weniger, deutlich besser im Spiel als noch in der ersten Halbzeit. Nach gut einer Stunde der verdiente Ausgleich durch Robert Thomas mit einem abgefälschten Schuss aus 20m. In der Folge hat man durch Robert Thomas (Pfostenschuss .... wie schon letzte Woche in Striesen hat Robert Pech, der Ball springt vom Innenpfosten wieder raus anstatt in das Tor) und Nick Nowack zwei sehr gute Chancen das Spiel zu drehen. In der Nachspielzeit wird man dann ausgekontert und Trebendorf erzielt das 1:2. Im Anschluss hat man sogar noch die Möglichkeit das 2:2 zu erzielen, aber dieses Mal stand die Latte im Weg.
    Stark gekämpft, aber am Ende steht man doch wieder ohne Punkte da. Klar war es bei den Platzbedingungen schon ein ziemliches Glücksspiel, aber dass der Dresdner SC 87 Minuten in Unterzahl spielte hat man nicht gemerkt. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen, gemessen an den Tormöglichkeiten sogar drei. Trebendorf reichen halt zwei gute Momente um ihren Vorsprung auf den DSC auf 8 Punkte auszubauen. Am Samstag geht es zum Tabellenzweiten FSV Oderwitz. Gegen den Aufsteiger hat man zumind. im Hinspiel einen Punkt holen können. Gespielt wird wohl dann wieder auf Kunstrasen, aber hoffentlich ohne Schnee .....


    Glück auf
    Marco

    SG Dresden Striesen - Dresdner SC 2:0 (1:0)


    2018 beginnt so wie 2017 aufgehört hat. Auch im ersten Pflichtspiel des Jahres unterliegt der Dresdner SC im Derby gegen Dresden Striesen mit 0:2. In einem kampfbetonten Spiel (Insgesamt 8 gelbe Karten - davon 6 für den Sportclub) auf tiefen Rasen kommen die Gastgeber in der ersten Halbzeit besser zurecht. Der DSC hat nach knapp 15 min seine erste und einzige Chance in HZ 1 durch Pfitzner .... doch er schießt freistehend, nach tollen Pass in den Rücken der Abwehr, genau auf den Torwart. Die Führung fällt dann nach einem Freistoß. Jonathan Schulz kommt an den Ball und haut das Leder in die Maschen (26.min). Kurz vor dem Halbzeitpfiff kommt Striesen noch einmal gefährlich vor das Tor, nach einem Pass rutscht der Striesener Spieler ein paar Zentimeter am Ball vorbei.
    In der zweiten Halbzeit kommen die Gäste dann deutlich besser aus der Kabine, besitzen durch Timo Hoffstadt (Weitschuss wird vom Torwart gerade noch so über die Latte gelenkt) und Robert Thomas (Pfostentreffer) gute Ausgleichmöglichkeiten. Nach einem zu kurzen Rückpass von Rückkehrer Alexander Preißiger (kam im Winter vom Hainsberger SV) erläuft sich Maximilian Dietze den Ball und trifft ins verwaiste Tor. Die bis dato erste Chance für die Heimmannschaft in HZ 2.
    Wenn der Pfostentreffer von Robert reingeht siehts nochmal anders aus, aber in unserer Situation wäre selbst ein Punkt zu wenig. Solange es rechnerisch möglich ist hofft man das irgendwann der Knoten noch Platz .... Doch die groben Abwehrschnitzer (obs wie heute ein zu kurzer Rückpass ist oder die unzähligen Elfmeter) ziehen sich eben durch die gesamte Saison und am Ende lügt die Tabellen bekanntlich ja nicht. Nächste Woche kommt es dann zum Duell Tabellenletzter gegen (aktuellen) Vorletzter aus Trebendorf (Fortuna Trebendorf spielt erst morgen gegen Neusalza-Spremberg). Borea Dresden und Crostwitz konnten sich heute durch ihre Siege etwas Luft verschaffen.


    Marco

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