Beiträge von Marscho

    Nach dem verkorksten letzten Spieljahr in der Landesklasse Ost startet der Dresdner SC nun unter dem neuen Trainer Michael Wege in die Saison. Michael Wege (29 Jahre) trainierte seit 2016 die zweite Mannschaft des DSC. Ein großer Schnitt im Team blieb aber aus, ein Großteil der Spieler bleibt dem Sportclub erhalten. 5 Abgängen stehen 4 Neuzugängen gegenüber.


    Abgänge: Marco Grahle (SG Empor Possendorf), Tobias Haufe (Karriereende), Adrian Herkt (FV Dresden 06 Laubegast), Johannes Kliemt (unbekannt), Alexander Preißiger (FV BW Stahl Freital)


    Zugänge: Riccardo Eckert (FV Hafen Dresden), Akram Eddine Afsaoui (FC Dresden), Jonathan Berg (SpVgg Sonnenberg Wiesbaden), Philipp Zange (eigener Nachwuchs)


    Los geht es am ersten Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim letztjährigen Viertplatzierten Radeberger SV. Gleich mal ein Gradmesser um zu sehen wo man steht


    Glück auf

    Marco

    So da eröffne ich mal einen Thread für die Stadtoberliga Dresden Saison 2018/2019. Vielleicht finden sich ja hier noch ein paar Schreiber :thumbup: Die Liga sieht folgendermaßen aus:

    Dresdner SC (Absteiger)

    FV Blau-Weiss Zschachwitz

    VfB Hellerau-Klotzsche

    Radeberger SV

    TSV Cossebaude

    FV Dresden Süd-West

    SpVgg Dresden-Löbtau

    SV Helios 24 Dresden

    SV Loschwitz

    SV Sachsenwerk Dresden

    Post SV Dresden

    SV Eintracht Dobritz

    SG Weißig (Aufsteiger)

    SG Gebergrund Goppeln (Aufsteiger)


    Eröffnungsspiel wird am 24.08. um 19:00 Uhr die Begegnung zwischen Post Dresden und Sachsenwerk Dresden sein. Über die Auf- und Abstiegsfavoriten möchte ich mal keine Prognosen abgeben, dafür habe ich die Liga einfach letzte Saison zu wenig verfolgt. Auch so habe ich in den 6 Jahren, seit ich in Dresden wohne, gerade mal zwei Spiele in der Liga gesehen. Asche auf mein Haupt - das wird sich jetzt ändern. Zumal einige neue Grounds für mich dabei sind.


    Glück auf

    Marco

    Im Nachwuchs ist es ja gang und gäbe dass einige Mannschaften aus Dresden u.a. in der Mitte-Staffel eingegliedert werden. (Wohl auch aus Mangel an Mannschaften ?!)


    Glück auf

    Marco

    So vorerst mein letzter Beitrag in dem Landesklasse Ost Thread. Der Dresdner SC ist mit einem Sieg in die Saison gestartet und beendet die Saison auch mit einem Sieg - Nur zwischen diesen beiden Spieltagen wurde leider zu wenig gepunktet.


    SV Zeißig - Dresdner SC 1:4 (0:2)


    Nur ein paar Sätze dazu. Die Hausherren hatten sich an diesem Tag wohl schon in die Sommerpause verabschiedet. In der Offensive recht harmlos, oft wurde der Ball nur hintenrum gespielt. Der Sportclub war motiviert und wollte nach dieser verkorksten Saison nochmal was zählbares mitnehmen. Joe Zacher im Nachschuss und Maximilian Schulze per Kopf nach einem Freistoß brachten den DSC in Front. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erhöht Aleksandar Milic auf 0:3. Auch hier geht Zeißig nach einem Eckball nicht richtig in die Zweikämpfe und so kommt der Ball nochmals in die Mitte wo Milic den Fuß hinhält. Toptorschütze der Hausherren, Andreas Kober, erzielt eine Viertelstunde vor Schluss den Ehrentreffer bevor Adib Al Akied mit einer schöner Einzelaktion den 1:4 Endstand erzielt. Auch in dieser Höhe ein verdienter Sieg.


    So nun heißt es keine langen Fahrten mehr in die Weiten der Oberlausitz, ab August sind die Auswärtsspiele per Straßenbahn zu erreichen. Zum einen ist man natürlich bestrebt immer so hoch wie möglich zu spielen und da schmerzt dieser Abstieg. Zum anderen hatten gerade diese Auswärtsfahrten in die Oberlausitz für mich persönlich schon einen faden Beigeschmack. Man fährt zig Kilometer, bekommt dort von Mannschaften mit Polen, Tschechen und Brasilianer und ohne eigenen großen Nachwuchs 4 Gegentore eingeschenkt und fährt dann wieder heim. Und wenn der Geldgeber, welcher dahinter steckt, mal die Lust an seinem "Spielball" verliert, wird die Mannschaft eben abgemeldet. Ich denke an den Zuschauerzahlen (Heimspiele wie Auswärtsfans) sieht man schon dass das Interesse da sinkt (Bad Muskau, Oderwitz, Trebendorf, Neustadt, .... auch wenn es technisch guter Fußball ist). Glaube in den letzten Jahren, ohne jetzt nochmal nachzuschauen, gab es in keiner anderen Staffel soviele Abmeldungen oder Aufstiegsverzichte wie in der Ost (wobei der DSC davon ja auch in den letzten beiden Jahren davon profitiert hat). Aber das war natürlich nicht der Grund für den Abstieg, sollte nur mein persönlicher Blick auf die Liga sein.

    15 Punkte bei 90 Gegentore sprechen natürlich Bände. Man kassierte in jeden Spiel mind. ein Gegentor. Ich hab mal noch in die letzte Saison geschaut, das letzte mal zu Null in einem Pflichtspiel spielte man am 09.04.2017 (19. Spieltag 0:0 bei Schiebock II). Das sind jetzt 34 Spiele (inkl. Sachsenpokal) mit mind. einem Gegentor. Auch bei 38 eingesetzten Spielern kann man sich nicht einspielen. Einige Spiele wurden auch nur knapp verloren, wäre eins davon positiv verlaufen, wäre mit dem neuen Selbstvertrauen vielleicht eine Serie möglich gewesen. Hätte, wenn und aber. Trotzdem gaben sich die Spieler niemals auf. Auch wenn es rein sportlich, spätestens nach der Trebendorf-Niederlage Mitte März, um nix mehr ging, können die Sportclubkicker mit erhobenen Haupt diese Liga verlassen. Gerade das Auftreten am gestrigen Samstag macht Mut und Lust auf die neue Saison. Und solch ein Abstieg kann ja auch immer ein guter Neuanfang sein. Nach zwei Jahren unter Trainer Stefan Steglich übernimmt Michael Wege aber der neuen Saison das Ruder. Bis jetzt sind sieben Abgänge bekannt.

    Auch von mir noch ein kurzer Rückblick auf das Wochenende.


    Dresdner SC - FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:3 (1:3)


    Letzter gegen Tabellenführer. Eine klare Angelegenheit sollte man meinen, war es am Ende aber nicht. Auch wenn man nach 20 min dachte heute geht man zweistellig unter. Bis dahin landete jeder Schuss der Gäste im Tor. Das Schiedsrichterteam um Philip Unger aus Chemnitz, welcher nicht gerade DSC freundlich (milde ausgesagt) pfiff war an der Sache aber auch nicht ganz unbeteiligt. Nach nur 10 min zeigte er nach einem Gewühl im Strafraum heraus auf den Elfmeterpunkt. Glaube alle, inkl. Gäste, wussten nicht für was es da Elfer gab. Ralf Marrack war es freilich egal und verwandelte sicher. Nur zwei Minuten später verliert die Abwehr Lukas Bouska aus den Augen und dieser kann das 0:2 erzielen. Das 0:3 kann Lukas Klima mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze ins obere linke Eck erzielen. Zum Glück brach der Sportclub zu diesem Zeitpunkt nicht auseinander. Direkt nach dem dritten Treffer kann Adrian Herkt auf der anderen Seite seinen Treffer erzielen. Vor der Pause hat Robert Thomas noch die Chance auf den Anschlusstreffer, scheitert aber im eins-gegen-eins am Torwart.

    In der zweiten Halbzeit entsteht dann fast die gleiche Situation für Robert Thomas. Nach einem langen Ball behält Robert die Ruhe und erzielt das 2:3. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 25 min zu spielen. Aber dann griff wieder Schiri Unger ein (abgesehen von vielen Kleinigkeiten über die gesamten 90 min über die man sich aufregen könnte). Ein Gegenseitiges Trikotziehen im Strafraum der Gäste zwischen Robert Thomas und seinem Gegenspieler bestraft er mit einer Gelb-Roten Karte für Robert. Man muss in dieser Situation garnix pfeifen, aber wenn ging das ziehen klar zuerst vom Neusalza-Spieler aus und so könnte man dann sogar über Elfmeter für Dresden sprechen. Trotz der Unterzahl besitzt man noch zwei Chancen auf einen Ausgleich, welcher mehr als verdient an diesem Tag gewesen wäre.

    Der Tabellenführerkonnte an diesem Samstag nicht wirklich überzeugen. Da hatte Oderwitz, als man im März bei denen zu Gast war, klar die bessere Spielanlage. Die DSC´ler holten sich verdient ihren Applaus bei den Fans ab. Auch wenn es um nix mehr geht geben sie sich, wie schon letzte Woche in Crostwitz, nicht auf und können erhobenen Hauptes aus der Landesklasse gehen. Seit letzter Woche ist auch bekannt dass ab der neuen Saison Michael Wege der neuen Mann an der Seitenlinie wird.


    Glück auf

    Marco

    SG Crostwitz - Dresdner SC 2:2 (1:0)


    Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Dresdner SC nun auch am 22. April seinen ersten Punktgewinn im Jahr 2018 einfahren. Beim Auswärtsspiel in Crostwitz trennt man sich verdient mit 2:2. In der ersten Halbzeit hält man mit dem Gastegeber gut mit, belohnt sich aber nicht. Die beste Möglichkeit hat der Sportclub durch Alexander Preißiger, welcher nach einer tollen Hereingabe von der rechten Seite freistehend nur die Latte trifft. Fast im Gegenzug kommt es wie so oft in dieser Saison: Die erste Möglichkeit des Gegners landet im Tor. Nach einem Eckball (aus meiner Sicht war der Eckball aber falsch entschieden vom Schiri ! ) kommt Gabriel Gärtner an der Strafraumgrenze zum Abschluss und trifft. Kurz darauf kommt Rico Niederlein nach einer Flanke mit der Hand an den Ball und der Schiri zeigt folgerichtig auf den ominösen Punkt. DSC-Torhüter Lasse Tegenkamp, welcher eine sehr gute Leistung in seinem ersten Saisonspiel zeigte, kann den Elfmeter entschärfen. In der zweiten Halbzeit war dann nicht mehr so munter wie die Erste, was natürlich dem Wetter geschuldet war. Robert Thomas kann mit einem Doppelpack das Spiel drehen. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld nimmt Robert den Ball direkt und schießt ihn ins Tor. Beim zweiten Treffer schiebt Robert den verunglückten Schuss von Alexander Preißiger am zweiten Pfosten über die Linie. Spiel gedreht innerhalb von 4 Minuten und das mal bei einer einer guten Chancenverwertung. Aber wie gewonnen so zerronnen, der erste Angriff der Hausherren nach der Führung führt mal wieder zum Foulelfmeter, dieses Mal wird dieser sicher verwandelt.

    Untern Strich verdienter Punkt, trotz abgeschlagenen letzten Tabellenplatz lässt sich die Mannschaft nicht hängen und geht wenigstens mal nicht mit einer Niederlage vom Platz. Nächste Woche kommt es dann zum Duell Letzter gegen Erster, wenn Neusalza-Spremberg zu Gast im Ostragehege ist.


    Glück auf

    Marco

    Das Gleiche könnte man dann aber auch an Viktoria Berlin und Lok Leipzig richten. Bei Lok fehlt ein Benny Kirsten, sitzt aber bei Dynamo Dresden auf der Tribüne bzw. war ja schon die ganze Woche immer wieder da zwecks des Vereinsgeburtstages, Verletzung (laut MDR) hin oder her, als Profi einer Mannschaft weilt man nicht bei irgend n Zweitligaspiel wenn die eigene spielt .... Auch euren Sieg gegen Nordhausen konnte man nicht unbedingt voraussagen ;)


    Aber ob heute nur die B-Elf gespielt hat kann ich nicht beurteilen. Zumindest hat ein Solomon Okoronkwo uns mit Aue schon mal im Alleingang in die zweite Runde des DFB Pokals geschossen 8o Am Ende muss das Spiel ja trotzdem erstmal gespielt und gewonnen werden. Ich war heute selber im Alfred-Kunze-Sportpark und es wäre Schade wenn solch ein Duell nächste Saison nicht mehr geben sollte. Chemie wollte den Sieg mehr und das hat man von der ersten Minute an gemerkt. Das Tor wurde schön über die rechte Seite vorbereitet. In der Folge hatten die Gastgeber auch so eine deutliche Anzahl an Tormöglichkeiten inkl. berechtigten Elfmeter. Man hätte viel eher den Sack zu machen müssen !!! Am Ende wäre es ja fast noch bestraft wurden. Warum das Kopfballtor abgepfiffen wurde konnte ich selber im Stadion nicht sehen, da muss ich dann nochmal die Fernsehbilder begutachten. Das war aber auch die erste und einzige Torchance für den BFC, wenn ich micht jetzt richtig erinnere :S

    800 Gästefans, von denen man aber fast nix hörte. Kein organisierter Support ? Weiß nicht wie das sonst so ist beim BFC, hab sie heute das erste Mal gesehen. Aber für die Anzahl an Fans war das schon recht mau, umso besser war die Heimstimmung. Mitte der zweiten Halbzeit musste der Rettungsdienst mal in den Gästeblock, hoffentlich geht es der Person wieder gut ....

    Dadurch beim DSC alle Mannschaften, inkl. Nachwuchs, spielfrei hatten verbrachte man Ostern mit etwas Groundhopping.
    Nach Radebeul - Rapid Chemnitz (Donnerstag), SpVgg Jahn Forchheim - SpVgg Bayern Hof (Samstag) und Jahn Regensburg - Aue (Sonntag) gab es für mich heute den vierten neuen Ground innerhalb von fünf Tagen.


    SV Lipsia 93 Eutritzsch - FC Lößnitz 0:0


    Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Lipsia Eutritzsch ist mit dem Ziel in das Spiel gegangen das 0:0 irgendwie zu halten und hat es am Ende auch geschafft. So entwickelte sich ein ziemlich zähes Spiel, da Lößnitz gegen das Abwehrbollwerk einfach nicht ankam. Durch die Mitte war kein durchkommen und so mussten die Gäste immer wieder auf die Außenbahnen ausweichen. Trotz einer hohen Anzahl an Flanken wurden diese selten gefährlich. Auch mit gefühlten 80 Prozent Ballbesitz wurde vielleicht 5 oder 6 nennenswerte "Torchancen" herausgespielt, aber eine richtige 100 Prozentige war im ganzen Spiel nicht dabei. Der Heimtorwart brauchte heute auch keinen guten Tag zu haben. Die Schüsse, welche aufs Tor kamen, waren keine echt Prüfungen. Die zwei Möglichkeiten, die Lipsia hatte, waren aber echte Kracher: Nach knapp einer Viertelstunde wurde ein Konter über die recht Seite getragen, die Flanke verstolpert der völlig freistehende Stürmer aber. Fünf Minuten vor Schluss wird ein Abschlag vom Lipsia-Torwart zur Vorlage für Aydinbas, dieser scheitert aber allein vor dem Gästetorhüter. Aber dies wäre zuviel des Guten gewesen ....
    Habe Lößnitz heute das erste mal in der Landesliga gesehen, ich verfolge es zwar immer von Weiten weil fast die Hälfte des Kaders eine Aue-Vergangenheit hat (heute mit Frenzel, Wölfel, Becher, Troschke, Werneke, Hauck und Samatov 7 der 14 eingesetzten Spieler kennt man noch von Aue II, Philipp Hauck hat sogar ein paar Spiele in der ersten Mannschaft absolviert. dazu kommt natürlich noch Trainer René Klingbeil, war einige Jahre Kapitän im Lößnitztal). Heute fehlte gegen einen tiefstehenden Gegner die Ideen und Durchschlagskraft. Niesky hat zwei Tage davor an gleicher Stelle 5 Tore erzielt ?!
    Lipsia Eutritzsch wird es mit diesen Antifussball (inkl jeder Menge Spielverzögerungen mit Ball holen ect, der Schiri griff da leider garnich ein! ) sehr schwer haben die Klasse zu halten. Von den zwei Chancen war die erste gut herausgespielt, die Zweite aber eher Zufall. Klar wird man gegen den Tabellenzweiten defensiver agieren als gegen einen Mitkonkurrenten, aber heute war davon null zu sehen .... da sieht man in der Landesklasse mehr Bemühungen ....


    Glück auf
    Marco

    Radebeuler BC - BSC Rapid Chemnitz 1:3 (1:1)


    Zuschauer: 65 (davon 6 Gäste)


    Das Spiel begann 25 min später, da die Gäste Aufgrund des Osterverkehrs auf der A4 erst 18:45 Uhr in Radebeul ankamen. So wie die Anreise begann auch das Spiel für die Chemnitzer. Radebeul war erste halbe Stunde die bessere Mannschaft ... Gedanklich schneller etc. Folgerichtig ging man auch in der 14. Spielminute in Führung, was jedoch einer Fehlentscheidung des Schiedrichters Kai Flechtner zu verdanken war. Einem Rapider Spieler wird der Ball aus kurzer Distanz an den Oberarm geschossen (was schon diskussionswürdig ist ob es wirklich Hand war), allerdings war die Aktion gut einen Meter außerhalb des Strafraums. Der Schiri zeigte trotzdem auf den ominösen Punkt und Benno Töppel verwandelt den Elfer sicher zum 1:0. Zwei-Drei weitere Tormöglichkeiten lassen die Hausherren liegen. Umso überraschender fiel dann der Ausgleich durch Paul-Max Walther. Aus dem Gewühl heraus schießt Walther aufs Tor und kommt durch gütiger Hilfe vom Radebeuler Towart zum 1:1. Die zweite Halbzeit begann dann Optimal für Rapid Chemnitz. Florian Mielke kann in der 47.min mit einem sehenswerten Schlenzer aus 20 Meter zum 1:2 einnetzen. In der Folge rannte Radebeul an, konnte sich aber kaum in der Offensive durchsetzen. Fünf Minuten vor Schluss macht Chemnitz durch Vaclav Stipek (nach einem Freistoß kann der Ball nicht geklärt werden und Stipek vollendet per Fuß) mit dem 1:3 alles klar.
    Das Spiel war vom (Abstiegs)Kampf geprägt und so kam es zu wenigen Tormöglichkeiten, dafür aber umso mehr Zweikämpfen (erste Gelbe Karte gabs nach 20 Sekunden für Radebeul). Radebeul die ersten 30 Minuten klar besser, verpasste aber gleich ein zweites Tor nachzulegen (die Chancen waren da !) und wurde dann immer schwächer. Nach dem Ausgleich kam in der Offensive von der Heimmannschaft garnix mehr. Chemnitz verteidigte nach dem 2:1 ziemlich clever und ließ nichts mehr anbrennen.


    Glück auf
    Marco

    Also in den letzten Jahren wurde das Finale, außer 2009 SG Dynamo Dresden II gegen VFC Plauen, doch immer bei einem der Teams ausgetragen. Würde ich jetzt mal so aus dem Gedächtnis sagen ohne nochmal nachzuschauen. Auf solch großes Interesse so ein Finale in einem Erst- oder Zweitligastadion auszutragen stößt es beim neutralen Zuschauer ja eh nicht.
    Schon bei der Auslosung des Halbfinale wurde bekannt gegeben (ausgelost ?!) dass der Sieger von Auerbach - Chemie Heimrecht hat (Außer Radebeul hätte gegen den FCO gewonnen). Rein organisatorisch ist es auch leichter die paar Gästefans (keine Ahnung wieviel von Neugersdorf Auswärts fahren) in Leipzig unterzubringen als andersrum.


    Glück auf Marco

    FSV Oderwitz 02 - Dresdner SC 6:1 (2:0)


    Im 7. Spiel des Jahres (inkl. Testspiele) muss der Sportclub seine 7. Niederlage einstecken. Der Sieg für Oderwitz auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Herrnhut war verdient, aber mit 6:1 fällt er zu hoch aus. Die Führung fällt nach 13.min, als Dawid Wieckiewicz einen hoch geschlagener Freistoß per Kopf im Tor unterbringt. Kurz vor der Pause ist es erneut der Führende der Torschützenliste, Dawid Wieckiewicz, der nach schöner Kombination nur noch ins leere Tor schieben musste. Der DSC ist in der ersten Halbzeit zwei Mal per Kopf gefährlich, aber der Heimtorwart kann den Ball jeweils noch über die Latte lenken.
    Die zweite Halbzeit beginnt mit einem deutlichen Spielvorteil für den Dresdner SC. Die Abwehrreihe der Oberlausitzer ist deutlich nervös, aber leider kann man kein Kapital daraus schlagen .... eine richtige 100 Prozentige Torchance ist in dieser Druckphase nicht zu verzeichnen. Nach 20 gespielten Minuten ist diese Phase dann auch vorbei. Dawid Mateusz Grittner gelingt per direkten Freistoß nahe der Strafraumgrenze das 3:0. Danach ist die Heimmannschaft wieder besser im Spiel und kommt noch zu drei weiteren Treffern, darunter zwei Elfmeter (erster Elfer berechtigt, zweiter Elfer war wohl eher normaler Körpereinsatz). Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 5:1 kann mal wieder Robert Thomas erzielen.
    Das Oderwitzer Spiel hatte Hand und Fuß und sie stehen zurecht mit an der Tabellenspitze. Die polnischen Spieler bringen halt eine gewisse individuelle Klasse mit die der DSC aktuell nicht hat bzw. nicht abrufen kann. Gekämpft hat man, wie auch schon gegen Striesen und Trebendorf, wieder stark. Da kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen.
    Glück auf
    Marco

    Dresdner SC - SV Fortuna Trebendorf 1:2 (0:1)


    Dieses Spiel war eigentlich ein Spiegelbild der laufenden Saison. Auf den schneebedeckten Kunstrasenplatz sind gerade einmal drei Minuten gespielt, als Marco Grahle als letzter Mann seinen Gegenspieler im Strafraum hält. Rote Karte und Elfmeter für die Gäste, welchen Frydlewicz sicher zur Führung verwandelt. Nach knapp 15 Minuten dann der zweite Elfmeter für Trebendorf. War der erste Elfer noch unstrittig war der Zweite schon arg zweifelhaft. Torhüter Ralph Schouppe aus meiner Sicht deutlich eher am Ball, doch der Schiri aus dem Leipziger Raum zeigte erneut auf den ominösen Punkt. Dieses Mal aber ohne Folgen für den Sportclub, der Ball verfehlt klar sein Ziel. Elfmeter 6 und 7 nach 15 Spielen gegen den DSC (falls ich mich nicht verzählt habe ;) ).
    Die Hausherren in der zweiten Hälfte, trotz einem Mann weniger, deutlich besser im Spiel als noch in der ersten Halbzeit. Nach gut einer Stunde der verdiente Ausgleich durch Robert Thomas mit einem abgefälschten Schuss aus 20m. In der Folge hat man durch Robert Thomas (Pfostenschuss .... wie schon letzte Woche in Striesen hat Robert Pech, der Ball springt vom Innenpfosten wieder raus anstatt in das Tor) und Nick Nowack zwei sehr gute Chancen das Spiel zu drehen. In der Nachspielzeit wird man dann ausgekontert und Trebendorf erzielt das 1:2. Im Anschluss hat man sogar noch die Möglichkeit das 2:2 zu erzielen, aber dieses Mal stand die Latte im Weg.
    Stark gekämpft, aber am Ende steht man doch wieder ohne Punkte da. Klar war es bei den Platzbedingungen schon ein ziemliches Glücksspiel, aber dass der Dresdner SC 87 Minuten in Unterzahl spielte hat man nicht gemerkt. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen, gemessen an den Tormöglichkeiten sogar drei. Trebendorf reichen halt zwei gute Momente um ihren Vorsprung auf den DSC auf 8 Punkte auszubauen. Am Samstag geht es zum Tabellenzweiten FSV Oderwitz. Gegen den Aufsteiger hat man zumind. im Hinspiel einen Punkt holen können. Gespielt wird wohl dann wieder auf Kunstrasen, aber hoffentlich ohne Schnee .....


    Glück auf
    Marco

    SG Dresden Striesen - Dresdner SC 2:0 (1:0)


    2018 beginnt so wie 2017 aufgehört hat. Auch im ersten Pflichtspiel des Jahres unterliegt der Dresdner SC im Derby gegen Dresden Striesen mit 0:2. In einem kampfbetonten Spiel (Insgesamt 8 gelbe Karten - davon 6 für den Sportclub) auf tiefen Rasen kommen die Gastgeber in der ersten Halbzeit besser zurecht. Der DSC hat nach knapp 15 min seine erste und einzige Chance in HZ 1 durch Pfitzner .... doch er schießt freistehend, nach tollen Pass in den Rücken der Abwehr, genau auf den Torwart. Die Führung fällt dann nach einem Freistoß. Jonathan Schulz kommt an den Ball und haut das Leder in die Maschen (26.min). Kurz vor dem Halbzeitpfiff kommt Striesen noch einmal gefährlich vor das Tor, nach einem Pass rutscht der Striesener Spieler ein paar Zentimeter am Ball vorbei.
    In der zweiten Halbzeit kommen die Gäste dann deutlich besser aus der Kabine, besitzen durch Timo Hoffstadt (Weitschuss wird vom Torwart gerade noch so über die Latte gelenkt) und Robert Thomas (Pfostentreffer) gute Ausgleichmöglichkeiten. Nach einem zu kurzen Rückpass von Rückkehrer Alexander Preißiger (kam im Winter vom Hainsberger SV) erläuft sich Maximilian Dietze den Ball und trifft ins verwaiste Tor. Die bis dato erste Chance für die Heimmannschaft in HZ 2.
    Wenn der Pfostentreffer von Robert reingeht siehts nochmal anders aus, aber in unserer Situation wäre selbst ein Punkt zu wenig. Solange es rechnerisch möglich ist hofft man das irgendwann der Knoten noch Platz .... Doch die groben Abwehrschnitzer (obs wie heute ein zu kurzer Rückpass ist oder die unzähligen Elfmeter) ziehen sich eben durch die gesamte Saison und am Ende lügt die Tabellen bekanntlich ja nicht. Nächste Woche kommt es dann zum Duell Tabellenletzter gegen (aktuellen) Vorletzter aus Trebendorf (Fortuna Trebendorf spielt erst morgen gegen Neusalza-Spremberg). Borea Dresden und Crostwitz konnten sich heute durch ihre Siege etwas Luft verschaffen.


    Marco

    Als DSC Fan kann man sich wohl schon eine DVB-Jahreskarte für die nächste Saison bestellen. Auch heute im Duell Vorletzter gegen Letzter steht man wieder mit leeren Händen da.


    SC Borea Dresden - Dresdner SC 2:1 (1:0)


    Im Nachholspiel der zwei Dresdner Sorgenkinder in der Landesklasse Ost kann sich Borea verdient mit 2:1 durchsetzen. Von den Spielanteilen war es heute ein Spiel auf Augenhöhe, ein Chancenplus konnte aber die Heimmanschaft verzeichnen insbesondere die Standards machten aber den Unterschied. In der 38.min kommt Philipp Maske nach einem Eckball mit den Fuß an den Ball und kann zum 1:0 einschieben. Der Ausgleich von Julius Wetzel fällt durch einem Hammerschuss aus ca. 25 Meter in Minute 66. Aber nur 3 min später geht Borea wieder in Führung. Nach einem Freistoß kommt Bhullar an den Ball und vollendet zum 2:1 Endstand. Fast die gesamte Sportclub Mannschaft reklamiert Handspiel, von meiner Position an der Mittellinie konnte ich die Szene nicht beurteilen. Man warf zwar dann noch einmal alles nach vorne, aber eine richtige Tormöglichkeit gab es nicht.
    Bemerkenswert wie Altmeister Elvir Jugo bei Borea Dresden das Spiel als Abwehrchef von hinten raus lenkt. Sehr gute Passquote und hat nach einem Eckball (Mitte erste Halbzeit Kopfball knapp am Pfosten vorbei) und nach einem Freistoß (Anfang zweite Halbzeit, kommt völlig frei an den Ball und versucht ihn ins lange Eck zu lupfen ... ein straffer Abschluss wäre wohl die bessere Lösung gewesen) sogar offensive Möglichkeiten. Aber auch wenn es spielerisch und technisch gut aussah - aus dem Spiel heraus kam Borea, wie auch der DSC, kaum zu Tormöglichkeiten .... deswegen stehen beide dort unten drin.
    Und naja beim Dresdner SC hilft wohl nur noch ein Wunder. In den meisten Spielen die ich gesehen habe kann man dem Spielern keinen Vorwurf machen was den Einsatz betrifft. Gekämpft wird (fast) immer. Auch wenn man teilweise keine Auswechselspieler, Woche für Woche eine andere Aufstellung aufgrund der Kaderbesetzung etc. Auch die zwei Siege (8:7 gegen Neustadt / Spree ; 3:2 gegen Neugersdorf II) gegen eigentlich stark einzuschätzende Gegner waren im Nachhinnein mehr als glücklich.


    Marco

    Für mich ging es heute mal zum Groundhoppen nach Großenhain. Leider nur auf dem Kunstrasenplatz, vielleicht klappt es ja im Laufe der Saison die "normale" Sportstätte zu besichtigen - je nachdem wie es mit den Terminen passt.


    Großenhainer FV - Reichenbacher FC 2:0 (0:0)


    Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt und eisigen Wind (die ersten 30 min auch mit teilweise starken Schneefall) entwickelte sich, vor allem in der zweiten Halbzeit, ein recht ansehnliches Spiel. Der Kunstrasenplatz war noch mit Schnee bedeckt. Die Spieler stellten sich aber gut darauf ein und es gab keine "Schneewettkämpfe". Die Gäste aus dem Vogtland kamen schneller mit den Bedingungen zurecht und hatten kurz vor der Halbzeit auch ne Riesenchance zur Führung. Trafen aber nur das Außennetz.
    In der zweiten Halbzeit war Großenhain dann etwas aktiver, ohne aber sich die großen Tormöglichkeiten zu erspielen. Reichenbach hatte meiner Meinung nach sogar mehr Chancen, es fehlte aber immer etwas die Konsequenz und Konzentration im Torabschluss. So legte man sich das 1:0 auch selbst rein. Reichenbach wollte einer Ball in der eigenen Hälfte klären, daraus entsteht aber ein hoher Ball der über den Torwart fliegt, welcher auch gerade rauskommen wollte und wohl auf einen Rückpass spekulierte. Torsten Marx schob den Ball dann noch über die Linie .... er wäre wahrscheinlich aber auch ohne Marx Hilfe reingegangen. Das 2:0 fiel dann nach einem Freistoß, nachdem die Heimmanschaft in Person von Clemens Krüger gedankenschneller am Ball war. Spätestens nach dem 2:0 war das Ding bei der Kälte aber durch.
    Untern Strich konnte man heute nicht erkennen wer hier Tabellenerster ist und wer aus dem Tabellenkeller kommt. Ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Gäste sogar mehr Torchancen hatten und der Großenhainer Torhüter öfters eingreifen musste als sein Gegenüber. Aber am Ende besitzt Torsten Marx die Qualität und reagiert in solch einer Situation wie vor dem 1:0 am schnellsten. (Nur so am Rande, Clemens Krüger und Torsten Marx haben in dieser Saison bisher zusammen acht Tore mehr geschossen als die gesamte Reichenbacher Mannschaft, was vieles über die Offensive Qualität beider Teams aussagt).


    Marco

    Dresdner SC - FV Dresden Laubegast 3:4 (1:3)

    Etwas verspätet noch ein paar Sätze zum (Krisen)Stadtduell. Mal wieder ist man hinten ziemlich offen, Mal wieder geht man vorne zu fahrlässig mit den Chancen um. Durch zwei Elfmeter gerät man in Rückstand, gleicht nach 1:3 noch zum 3:3 aus, bekommt Sekunden nach dem Ausgleich den nächsten Gegentreffer. Laubegast war nicht besser, aber abgezockter. Trotzdem macht es wieder etwas Hoffnung, gegen Crostwitz und jetzt Laubegast war aufjedenfall mehr drin als es das Ergebnis aussagt. Aber natürlich zählen am Ende die Punkte, und da waren es gegen Crostwitz und letztes Wochenende gegen direkte Konkurrenten genau 0 Punkte. Und morgen kommt mit Neugersdorf II wohl einer der spielstärksten Mannschaften ins Heinz Steyer Stadion (Ich erinnere mich nur ungern an das 0:6 ?! in der letzten Rückrunde). Aber mal schauen, zumindest hat der Sportclub seine vier Punkte bisher gegen den aktuellen Tabellenführer und Tabellenzweiten geholt.


    Glück auf
    Marco

    SV Oberland Spree - Dresdner SC 4:1 (0:0)


    Wieder geht man in Führung und wieder steht man mit leeren Händen da. Der Sieg für Oberland Spree geht so in Ordnung, auch wenn die Höhe des Sieges nicht unbedingt den Spielverlauf hergibt. In der ersten Halbzeit war der Sportclub besser, nur die letzten 5 min drehen die Gastgeber ziemlich auf und kommen zu zwei / drei 100 prozentigen Chancen, die Tom Berger im Tor aber alle Klasse parieren kann. Gleich nach der Pause geht man durch Martin Käseberg (Schöner Angriff über links inkl. Lupfer über den Torwart) sogar in Führung. 20 min später gleicht Oberland aus. Bis dahin ist das Unentschieden leistungsgerecht, Chancen gab es auf beiden Seiten. Danach merkt man aber wieder die dünne Spielerdecke beim DSC (wieder nur zwei Auswechselspieler aus der zweiten Mannschaft, dazu noch Ralph Schouppe als TW und Stefan Steglich als Spielertrainer) wobei die Hausherren eben noch einen Robert Himmel auf der Bank haben welcher noch zwei Tore zum Sieg schießen konnte. 5 min vor Schluss gibt es noch Gelb-Rot für Niederlein wegen Meckern, beim 3:1 wurde aus 30 Meter in das verwaiste Tor geschossen, da Tom Berger mit nach vorne geeilt war.
    Schlechte Abwehrarbeit plus einen (aktuell ?!) kleinen Spielerkader führt dazu dass im Steyer-Stadion die rote Laterne hängt. Für ein / zwei Tore ist man ja immer gut, aber 24 Gegentore nach fünf Spielen sind zuviel für einen Klassenerhalt. Am Samstag kommt es dann zu Duell Letzter gegen Drittletzter, wenn die SG Crostwitz nach Dresden reist.


    Marco

    Oder die Staffel der starken Offensive, je nachdem wie man es interpretiert Steffen :D Aber ja zumind beim Dresdner SC ist die Abwehr nicht das Prunkstück der Mannschaft. Aber man ist es gewohnt Tore zu schießen, gestern verletzte sich kein Spieler beim Torjubel. Soll ja bei den Profis schon mal vorkommen ....


    Dresdner SC - SG Dresden Striesen 1:8 (1:3)


    Eigentlich begann es optimal für den Sportclub. Franz Rösner spielt in der 14.min auf Julius Wetzel, welcher aus dem Rückraum zum 1:0 abschließen konnte. Der Ausgleich in der 25.min war die erste richtige Chance von Striesen, danach fiel aber der DSC komplett auseinander. bis zur Pause hätten es locker 1-2 Tore mehr sein müssen. So hatte man zum Anpfiff der zweiten Halbzeit noch etwas Hoffnung auf eine Leistungssteigerung und evtl. einem Punktgewinn. Doch es ging so weiter wie gegen Ende der ersten Hälfte .... Striesen teilweise mit 2 Leuten ohne Gegenspieler in Richtung Torwart Ralph Schoupe, der ärmsten Sau auf dem Platz, unterwegs. Man kann sich bei Ralph noch bedanken dass es nicht zweistellig wurde. Auch in der Offensive hatte man gestern im zweiten Durchgang keine wirkliche Chance. Letzte Woche in Neustadt wurde man noch bei dem Sieg über das Abwehrverhalten "geblendet": 3 Eigentore und etliche Torwartfehler von Neustadt, das gab es bei der SG Dresden Striesen nicht. Am Sonntag geht es nach Trebendorf, welche gestern auch 5 Tore bekommen haben.
    Zwei Aufsteiger konnten bis jetzt die volle Punktzahl holen, Überraschend Laubegast (nagut manche hatten es ja schon angedeutet) und Neustadt/Spree noch mit 0 Punkten. Aber es ist ja erst der zweite Spieltag vorbei.


    Marco

    LSV Neustadt / Spree - Dresdner SC 7:8 (2:4)


    Torspektakel beim Sportclub. Hatte man gegen Ende der letzten Saison ja öfters erlebt, heute belohnte man sich aber mal mit drei Punkten. Das Spiel hätte auch mit einem Sieg für Neustadt oder einem Unentschieden ausgehen können, gemessen an den Großchancen war es auf beiden Seiten ausgeglichen. Den Spielverlauf hier wiederzugeben wird schwierig, zumal man nur ein "Gedächtnisprotokoll" zu dem Spiel besitzt. Der DSC startete stark und führte nach 7 min mit 2:0, Neustadt glich aber innerhalb von zwei Minuten wieder aus - 2:2 nach 11 min .... da waren manche Zuschauer noch garnich da. Bis zur Pause führte man mit 4:2. Nach 80 min konnte man dann mit 8:4 die größte Führung herausspielen. Danach kam man aber noch einmal ganz schön ins schwimmen und die Heimmanschaft konnte auf 8:7 aufholen (inkl. Foulelfmeter und Rot für DSC TW Tom Berger - Doppelbestrafung gibts ja eigentlich nicht mehr ?!). Der Neustädter Torwart erwischte heute einen eher mäßigen Tag. Beim 2:0 und 4:2 stand er viel zu weit vorm Tor, beim Eigentor zum 3:2 lässt er Piplica-mäßig die Hände einfach unten und die Bogenlampe vom eigenen Spieler fliegt über seinen Kopf ins Tor. Dazu noch zwei weitere Eigentore von seinen Vorderleuten bekommen (wobei es so aussah dass das 7:4 von ihm ins eigen Tor geboxt wird - steht auf fussball.de aber anders).
    Mit drei Punkten in Neustadt habe ich vor dem Spiel nicht gerechnet. Aber am Ende merkte man, wie schon im Pokalspiel, denn dünn besetzten Kader .... die Luft ließ langsam nach und man fing sich noch drei Tore in den letzten 10 min. Selbst Trainer Stefan Steglich musste sich am Ende, aus Mangel an Alternativen, noch selbst einwechseln. Noch eine schöne Oberlausitzer Dorfanekdote: Als Nick Nowack eingewechselt wurde spottete ein Spieler / Betreuer vom LSV Neustadt (zumind. hatte er einen Vereinssportanzug an) welcher neben der Trainerbank stand: "Jetzt kann der Dicke auch noch seine 500 Meter abrollen." ... er wurde dafür sogar vom Linienrichter ermahnt. Drei Minuten später leitete Nowack das 8:4 von Robert Thomas hervorragend mit ein. Karma Baby :halloatall: =* Wenn man nur Luft für einen Sprint hat muss dieser halt sitzen :D:D


    Marco

    SV Wesenitztal - Dresdner SC 5:3 n.E.


    Auch dieses Jahr war der Sachsenpokal wieder ein kurzes Kapitel für den Dresdner Sportclub. Mit nur 10 Leuten aus der 1. Mannschaft (Michael Wege, Trainer der zweiten Mannschaft, musste mit in die Startelf. Die 5 Auswechselspieler alle aus der zweiten Mannschaft) konnte man trotzdem gut mithalten. Nach einem Abspielfehler von Torwart Tom Berger gingen die Hausherren in Führung. In der Folge hatte Wesenitztal einige gute Konterchancen (u.a. Lattentreffer) die nicht genutzt wurden. Franz Rösner konnte 10 min vor Schluss nach einem Pass in die Tiefe ausgleichen. Kurz vor Schluss erzielte Franz Rösner auch noch die vermeintliche 2:1 Führung, warum Schiri Martin Gläser das Tor nicht anerkannte bleibt wohl sein Geheimnis. Franz war klar eher am Ball als der herausstürmende Torhüter der Heimelf. Auch so agierte der Schiedsrichter eher auf Zuruf der Spieler als eine eigene Linie durchzuziehen (wobei keine Mannschaft bevor oder benachteiligt wurde). So gings nach 90 min mit 1:1 in die Verlängerung. Da passierte nicht mehr viel, bei beiden Teams ließen die Kräfte deutlich nach. Das Elfmeterschießen war dann quasi nach den ersten drei Schützen entschieden - beim SVW trafen alle, beim DSC keiner ... den Rückstand konnte man nicht mehr aufholen.
    Untern Strich hatte Wesenitztal vor allem in der regulären Spielzeit schon die besseren Torchancen, aber das ersatzgeschwächte Team aus Dresden hielt gut dagegen. Am Samstag beim Ligaauftakt in Neustadt / Spree kann man dann hoffentlich Personell etwas mehr aus dem vollen schöpfen. Aus Sicht der LK Ost gewinnt Aufsteiger SV Zeißig (überraschend ?!) mit 4:1 gegen Bad Muskau. Mal schauen wie beide Team in die Liga starten.


    Marco