Tennis Borussia Oberliga Nordost Nord

  • Gut vier Wochen vor Saisonstart hat sich das Gesicht der Mannschaft stark verändert. Neben den Neuzugängen haben u. a. Jobe, Sey, Gencel den Verein verlassen. Es sieht danach aus, dass es um den Klassenverbleib geht. Große finanzielle Sprünge kann der Verein sich in der fortlaufenden Kosolidierungsphase nicht erlauben. Immerhin hat das Trainerteam noch Zeit, die Mannschaft gut vorzubereiten. Ob es noch weitere Neuverpflichtungen gibt, ist mir nicht bekannt.

  • Am Freitag startet die Oberliga für TeBe mit einem Heimspiel gegen Lok Stendal um 19:30 Uhr im Mommsenstadion. Für beide Mannschaften eine erste Standortbestimmung. Die Lila Weißen mit vielen Ab- und Zugängen. Bekannteste Neuzugänge sind für mich Rici Bokake-Bofonga von Tasmania und Eligius Hounsa von Eintracht Mahlsdorf. Viele junge Spieler, die sich erst einmal an Oberliga gewöhnen müssen. Ziel ist, den Klassenerhaltso früh wie möglich zu sichern, ohne solche Nervenspiele wie am Schluß der letzten Saison. Trotz Ferienzeit rechne ich mit mindestens 500 zahlenden Zuschauern, zumal 50 -100 Anhänger aus Stendal erwartet werden.

  • Wieder einmal mußte der Anpfiff vor 664 zahlenden um 45 Minuten verschoben werden, da der Schiedsrichter die Spielfeldrandmarkierungen monierte, die kaum erkennbar waren. Das Spielfeld wurde für ein Heimspiel der Footballer Berlin Rebels hergerichtet, die am 08.08.26 spielen. Ich gehe davon aus, dass das Sportamt Berlin Charlottenburg Wilmersdorf das anordnete, da in der Ferienzeit und Samstag früh schwer ist, Personal freizustellen. Wie auch immer. In den ersten 20 Minuten klar erkennbarer Spielplan der Stendaler, die nicht unverdient in Führung gingen, allerdings ging ein Abwehrfehler voraus. Der Ausgleich durch Meißner per Kopf nach einer Ecke von Bokake-Bofonga, die beiden auffälligsten Spieler bei TeBe. Es war die erste klare Torchance. Die Freude währte nur kurz, da nach einer Freistoßsituation eine Unsicherheit in der Zuordnung pr Kopf die Führung für Stendal wiederhestellte. Eine gelb rote Karte vom Stendaler Kohl führte dann zu einer ersten Druckphase von TeBe ohne zählbares. Kurz vor der Halbzeit dann das Traumtor von Bokake-Bofonga aus gut 25 Metern aus halblinker Position als Freistoß senkte sich der Ball über den Stendaler Keeper ins Netz. Zu Beginn der zweiten Hälfte Stendal wacher, mit zunehmder Spieldauer bis zur 70 Minute TeBe mit einigen wenigen Chancen, dann plötzlich wieder Stendal am Drücker. Gut 5 Minuten vor Spielschluß noch ein Platzverweis gegen Stendal. TeBe konnte daraus kein Kapital schlagen, am Schluss noch fast der Siegtreffer der Stendaler mit einem Lattenschuß. Ein unterhaltsames Match, beide Mannschaften schon recht gut im Spielfluß. Wo der Weg für beide Mannschaften hingeht, dafür ist es zu früh, Prognosen zu stellen.

  • Unterschiedliche Angaben bei FuPa und Fußball.de.....0:1 kein Eigentor sondern laut Fupa durch Niklas Buschke....:gelbekarte::rotekarte: nicht für Kohl sondern Schleicher....Lok bereits nach Anpfiff mit nem Lattentreffer, von daher war wohl mehr drin für SDL.

  • Eine kleine Randbemerkung zu den Lok-Fans: die Mehrheit hat kräftig und gute Stimmung gemacht, wie üblich einige wenige, die mit Rauchbomben und Böllern Aufmerksamkeit brauchten. Einige haben am Spielfeldrand die Balljungen angemacht, so dass der Schieri in der Halbzeitpause informiert werden mußte, dass die Balljungen weg vom Auswärtsblock positioniert wurden. Das Thema Catering im Mommsenstadion ist und bleibt seit 2 Jahren ein Trauerspiel, da der vom Bezirksamt in Berlin ausgesuchte Pächter nach meinem Empfinden ungeeignet für ein Sportcasino ist und bleibt.

  • Unterhaltsamer Nachmittag beim "Nachbarn" ca. 500 Meter Luftlinie vom Mommsenstadion vor 258 zahlenden Zuschauern. Makkabi spielbestimmend in der ersten Hälfte, TeBe Abwehr deutlich verbessert. Umschaltspiel nach vorn eher dürftig, einerseits kommen die Pässe nicht an oder Makkabi mit mehr Zweikampfsiegen im Mittelfeld. Im Laufe der zweiten Halbzeit erste Chancen nach guten Spielzügen von TeBe über die Außenpositionen. Makkabi immer gefährlich, wenn die Bälle im Mittelfeld verloren gingen. Beste Chancen für TeBe in dieser Phase, im 1:1 gegen den Keeper konnte Moradi ihn nicht überwinden, einmal wurde ein Ball in aussichtsreicher Position von der Makkabi Abwehr geblockt. Zum Schluß beste Chancen für beide Teams : Makkabi kann einen guten Konter nach flacher Hereingabe in den TeBe Strafraum nicht verwerten, TeBe brachte den Ball aus fünf Metern vor dem Tor dorthin nicht unter. Insgesamt ein verdienter Punktgewinn für TeBe, nächste Woche dann Landespokal gegen SG Rotation Prenzlauer Berg.