Beiträge von Lankwitzer

    Leider war der Jugendbereich schon viele Jahre sehr weit vom Hauptverein entfernt. Der aktuelle Vorstand ist angetreten, den Jugendbereich wieder an den Hauotverein heranzuführen. Nach meiner Kenntnis sind einige im Jugendbereich nicht zufrieden und haben die Kinder und Jugendlichen vorgeschickt, um ihrer "Sache" Nachdruck zu verleihen. Teilweise bedohend und beleidigend. Warum das nicht intern vernünftig geklärt werden kann, entzieht sich meiner Kenntis. Inzwischen scheint sich der Vorstand durchgesetzt zu haben, was dem Gesamtverein hoffentlich wieder ein bisschen mehr Ruhe gibt, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, Fussball spielen.

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    In diesem Fall kann ich mir nach Lesen des Artikels allerdings des Eindruck nicht ganz entziehen, das wegen der unterschiedlichen Darstellungen seitens Arbeitgeber und Arbeitnehmer dieser Sachverhaltes bei TeBe als überregional bekannter Amateurverein trotz Fünftklassigkeit, zumindestes für ein Medium die entsprechende Klickzahlen verspricht... 8)


    das sehe ich ähnlich;). Zumal die arbeitsrechtlichen Sachverhalte mir auch nicht bekannt sind. Es ist nur traurig, dass immer übereinander geredet wird und nicht miteinander, ist im "normalen Leben" auch nicht unüblich

    Unterhaltsamer Nachmittag beim "Nachbarn" ca. 500 Meter Luftlinie vom Mommsenstadion vor 258 zahlenden Zuschauern. Makkabi spielbestimmend in der ersten Hälfte, TeBe Abwehr deutlich verbessert. Umschaltspiel nach vorn eher dürftig, einerseits kommen die Pässe nicht an oder Makkabi mit mehr Zweikampfsiegen im Mittelfeld. Im Laufe der zweiten Halbzeit erste Chancen nach guten Spielzügen von TeBe über die Außenpositionen. Makkabi immer gefährlich, wenn die Bälle im Mittelfeld verloren gingen. Beste Chancen für TeBe in dieser Phase, im 1:1 gegen den Keeper konnte Moradi ihn nicht überwinden, einmal wurde ein Ball in aussichtsreicher Position von der Makkabi Abwehr geblockt. Zum Schluß beste Chancen für beide Teams : Makkabi kann einen guten Konter nach flacher Hereingabe in den TeBe Strafraum nicht verwerten, TeBe brachte den Ball aus fünf Metern vor dem Tor dorthin nicht unter. Insgesamt ein verdienter Punktgewinn für TeBe, nächste Woche dann Landespokal gegen SG Rotation Prenzlauer Berg.

    Eine kleine Randbemerkung zu den Lok-Fans: die Mehrheit hat kräftig und gute Stimmung gemacht, wie üblich einige wenige, die mit Rauchbomben und Böllern Aufmerksamkeit brauchten. Einige haben am Spielfeldrand die Balljungen angemacht, so dass der Schieri in der Halbzeitpause informiert werden mußte, dass die Balljungen weg vom Auswärtsblock positioniert wurden. Das Thema Catering im Mommsenstadion ist und bleibt seit 2 Jahren ein Trauerspiel, da der vom Bezirksamt in Berlin ausgesuchte Pächter nach meinem Empfinden ungeeignet für ein Sportcasino ist und bleibt.

    Wieder einmal mußte der Anpfiff vor 664 zahlenden um 45 Minuten verschoben werden, da der Schiedsrichter die Spielfeldrandmarkierungen monierte, die kaum erkennbar waren. Das Spielfeld wurde für ein Heimspiel der Footballer Berlin Rebels hergerichtet, die am 08.08.26 spielen. Ich gehe davon aus, dass das Sportamt Berlin Charlottenburg Wilmersdorf das anordnete, da in der Ferienzeit und Samstag früh schwer ist, Personal freizustellen. Wie auch immer. In den ersten 20 Minuten klar erkennbarer Spielplan der Stendaler, die nicht unverdient in Führung gingen, allerdings ging ein Abwehrfehler voraus. Der Ausgleich durch Meißner per Kopf nach einer Ecke von Bokake-Bofonga, die beiden auffälligsten Spieler bei TeBe. Es war die erste klare Torchance. Die Freude währte nur kurz, da nach einer Freistoßsituation eine Unsicherheit in der Zuordnung pr Kopf die Führung für Stendal wiederhestellte. Eine gelb rote Karte vom Stendaler Kohl führte dann zu einer ersten Druckphase von TeBe ohne zählbares. Kurz vor der Halbzeit dann das Traumtor von Bokake-Bofonga aus gut 25 Metern aus halblinker Position als Freistoß senkte sich der Ball über den Stendaler Keeper ins Netz. Zu Beginn der zweiten Hälfte Stendal wacher, mit zunehmder Spieldauer bis zur 70 Minute TeBe mit einigen wenigen Chancen, dann plötzlich wieder Stendal am Drücker. Gut 5 Minuten vor Spielschluß noch ein Platzverweis gegen Stendal. TeBe konnte daraus kein Kapital schlagen, am Schluss noch fast der Siegtreffer der Stendaler mit einem Lattenschuß. Ein unterhaltsames Match, beide Mannschaften schon recht gut im Spielfluß. Wo der Weg für beide Mannschaften hingeht, dafür ist es zu früh, Prognosen zu stellen.

    Am Freitag startet die Oberliga für TeBe mit einem Heimspiel gegen Lok Stendal um 19:30 Uhr im Mommsenstadion. Für beide Mannschaften eine erste Standortbestimmung. Die Lila Weißen mit vielen Ab- und Zugängen. Bekannteste Neuzugänge sind für mich Rici Bokake-Bofonga von Tasmania und Eligius Hounsa von Eintracht Mahlsdorf. Viele junge Spieler, die sich erst einmal an Oberliga gewöhnen müssen. Ziel ist, den Klassenerhaltso früh wie möglich zu sichern, ohne solche Nervenspiele wie am Schluß der letzten Saison. Trotz Ferienzeit rechne ich mit mindestens 500 zahlenden Zuschauern, zumal 50 -100 Anhänger aus Stendal erwartet werden.

    Gut vier Wochen vor Saisonstart hat sich das Gesicht der Mannschaft stark verändert. Neben den Neuzugängen haben u. a. Jobe, Sey, Gencel den Verein verlassen. Es sieht danach aus, dass es um den Klassenverbleib geht. Große finanzielle Sprünge kann der Verein sich in der fortlaufenden Kosolidierungsphase nicht erlauben. Immerhin hat das Trainerteam noch Zeit, die Mannschaft gut vorzubereiten. Ob es noch weitere Neuverpflichtungen gibt, ist mir nicht bekannt.

    Herzlichen Glückwunsch, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich den Dynamos die Daumen gedrückt. ;)

    Eigentlich dachte ich vor einigen Wochen, dass es den BAK trifft, aber so ist es halt. Dynamo hat bestimmt Potenzial, bald wieder in die Oberliga zurück zu kommen. Ich hoffe, dass die Animositäten zwischen TeBe und Dynamo Schwerin aufhören. So richtig verstanden, warum das Verhältnis angespannt ist, habe ich übrigens bis heute nicht.

    Was für eine Achterbahnfahrt auf der Zielgeraden. TeBe schafft den Klassenerhalt und Dynamo Schwerin muss auf Lok hoffen, um in die Relegation zu kommen. Sicher gibt das für die Planung der neuen Saison Sicherheit. Wenn Mannschaft, Trainerteam, Verantwortliche und Fans weiter zusammenstehen, habe ich Hoffnung auf bessere sportliche Zeiten. Bleibt mir nur noch, den Tasmanen zum Aufstieg zu gratulieren und alles Gute zu wünschen.

    Nach der heutigen Heimniederlage von Lok gegen Würzburger Kickers in der 3.Liga-Relegation sieht es nicht danach aus, dass die 14. der Oberligen-Abschlusstabellen noch in eine Relegation gehen müssen. TeBe kann es aus eigener Kraft schaffen, aber ein Sieg im Zoschke? Schwer zu glauben...