Die Nordost-Regionalligisten fordern eine ‚Aufstiegsreform 2025‘

  • Mögliche Gründe: Der WDFV verlöre die Trägerschaft und damit auch den Zugriff auf die letzte Saison so insolvenzreichen RL West.
    Besitzstandswahrung könnte auch das Motiv zumindestens bei einem Teil der Südwest-Regionalligisten und der Gesellschafter der RLSW Regionalliga Südwest GmbH sein.

    Aßerdem verlöre bei einer Umsetzung des Kompassmodells aufgrund der aufgegebenen festen Verbandsgrenzen für die dann 4Staffeln und einer zu erwartenden Rückübertragung der Trägerschaft für die gesamte 4. Spielklasse auf den DFB (wie 2008-2012) die RLSW Regionalliga Südwest GmbH schlicht ihre Geschäftsgrundlage... 8)

    die sollten sich mal daran erinnern, dass sie eh schon priviligiert sind, weil sie mehr verbände als bundesländer haben.

  • Mögliche Gründe: Der WDFV verlöre die Trägerschaft und damit auch den Zugriff auf die letzte Saison so insolvenzreichen RL West.
    Besitzstandswahrung könnte auch das Motiv zumindestens bei einem Teil der Südwest-Regionalligisten und der Gesellschafter der RLSW Regionalliga Südwest GmbH sein.

    Aßerdem verlöre bei einer Umsetzung des Kompassmodells aufgrund der aufgegebenen festen Verbandsgrenzen für die dann 4Staffeln und einer zu erwartenden Rückübertragung der Trägerschaft für die gesamte 4. Spielklasse auf den DFB (wie 2008-2012) die RLSW Regionalliga Südwest GmbH schlicht ihre Geschäftsgrundlage... 8)

    Ein grundsätzliches Problem in Deutschland. Niemand ist bereit, seine Pfründe aufzugeben oder zu beschneiden. Allerdings sind die Verbände für die Vereine da und nicht umgekehrt. Der NOFV hat ja letztlich auch ewig auf Besitzstandwahrung bestanden. Bleibt zu hoffen, dass der Druck hier von unten groß genug ist.

  • Ich bin gespannt, ob es zu diesem "Kompass-Modell" irgendwann Beispiel-Rechnungen geben wird. Denn das Modell erzeugt natürlich auch Verlierer. Und die werden wahrscheinlich vorrangig n Hessen oder dem südlichen Niedersachsen sitzen und künftig alle 2-3 Jahre die Staffel wechseln. Im Osten wäre Erfurt z.B. ein Kandidat, der je nach Konstellation von A nach B geschubst werden könnte...

    Damit ist dann, zumindest zeitweise, immer mal wieder zu rechnen. Nachstehender Artikel beschreibt dieses Szenario für die FCM U23.

    https://magdeburg-fussball.de/…t-aufstieg-fcm-ii-4201410

  • Ein grundsätzliches Problem in Deutschland. Niemand ist bereit, seine Pfründe aufzugeben oder zu beschneiden. Allerdings sind die Verbände für die Vereine da und nicht umgekehrt. Der NOFV hat ja letztlich auch ewig auf Besitzstandwahrung bestanden. Bleibt zu hoffen, dass der Druck hier von unten groß genug ist.

    Deshalb hab ich mich bei dem Thema immer rausgehalten.

    Hier wird sich auch in 1oo Jahren nichts ändern, wenn man jeden fragt und keiner vorschreibt.

    Jedes Team kann mal ein schlechtes Jahrhundert haben !

  • Dr. Michael Vesper, Chef der AG Regionalliga-Reform beim DFB, siehe Link äußerte sich zum Stand der Beratungen innerhalb dieser Arbeitsgruppe und ist "...zuversichtlich, dass es in den Vereinen und auch in den Verbänden die grundsätzliche Bereitschaft zu einer Reform gibt" und dementierte, dass die Regionalligen West und Südwest sich einer Reduzierung auf vier Staffeln "grundsätzlich entgegengestellt haben. Auch der als "angeblicher Blockierer" dargestellte Peter Frymuth habe sich "bis dato noch überhaupt nicht zum Inhalt unserer Beratungen.." geäußert...."
    Kritik gab es von ihm auch: "...Man kann nur dann tragfähige Kompromisse finden, wenn man intern Tacheles reden kann und nicht alles gleich öffentlich wird. Das hat bis vorletzte Woche auch gut funktioniert, aber dann wurden leider Details aus der AG publik - und das mit teilweise falschen Tendenzen...", berichtete SpiO heute Abend, siehe Link  

  • Auf der 4. Sitzung der AG Regionalliga-Reform zogen die Verbandsvertreter aus dem Norden, Westen und Bayern ihre auf deren 3. Sitzung bereits getätigte Zustimmung zum vom DFB unterstützte Kompassmodell wieder zurück. Nun erhöht laut SpiO die DFL den Druck, endlich die Regionalliga-Reform durchzuziehen und springt dabei dem DFB als Dachverband und dessen Präsidenten Bernd Neuendorf zur Seite! :)
    "
    ...Nach SPORT-IM-OSTEN-Informationen machte die DFL daher das Angebot, dass künftig in zweiten Mannschaften nur noch U21- statt U23-Spieler antreten dürfen und auch statt drei älteren Profis nur noch einer eingesetzt werden darf. Ziel: Damit sollen Anreize vor allem für die letzten wenigen West- und die noch gänzlich unentschlossenen Südwest-Klubs geschaffen werden, weil deren Traditionsvereine wie Kickers Offenbach es so leichter hätten, sich gegen Reserveteams wie Freiburg II oder Mainz II durchzusetzen..".
    Der Präsident des FC Carl Zeiss jena dazu: "
    Der DFB und die DFL haben ein eigenes Interesse an der Beendigung des Regionalliga-Streits. Durch das durchwachsene Abschneiden der Nationalmannschaft bei den letzten Turnieren geht es um die Stärkung des deutschen Nachwuchses durch eine Verdichtung der Qualität in der Regionalliga.... “
    Es wird also spannend, was bei der nächsten und (geplant) letzten Sitzung der AG Regionalliga-Reform am 25. März nun letztendlich herauskommt, siehe Link

  • natürlich kannste dich auch mit Straßenkarten und Taschenrechner drei Tage hinsetzen. Aber für solche auf reiner Mathematik beruhenden Fleißarbeiten ist KI tatsächlich geeignet, zumal es ja in dem Modell nicht nur um reine Entfernungen geht, sondern auch bestimmte Regional-Rivalen nicht auseinander gerissen werden sollen.

  • Um Entfernungen auszurechnen KI...:(

    Der Hinweis auf den KI-Einsatz bezieht sich auf die jährlichen Neuzusammenstellung der künftig 4 RL-Staffeln!
    Dazu berichtete SpiO bereits am 15. Februar, das nicht nur die Anzahl von aktuell 90 Regionalligisten auf künftig konstant 80 Regionalligisten reduziert werden soll, sondern auch das die Zuordnung zu den 4 nach Himmelsrichtungen angeordneten Staffeln dynamisch erfolgen soll: "...Heißt: Mehr oder weniger entscheidet die Künstliche Intelligenz anhand der niedrigsten Fahrtstrecken über die Einteilung von Vereinen in eine Staffel. Feste Bundesländergrenzen gibt es nicht, Derbys werden immer erhalten bleiben...", siehe Link


  • Das Bundesligagründungsmitglied und aktueller Zweitligist SC Preußen Münster trat nun als 60. Mitglied der Reforminitiative bei. :)

    Ein bayerischer Regionalligist erfreut sich über die Aussicht, bei einer Umsetzung des Kompassmodell künftig dann in der Oststaffel mitspielen zu können, siehe Link

    P.S.: Übrigens sowohl der NFV, siehe Link als auch der BFV, siehe Link und zusätzlich auch noch der Niedersächsische Fußballverband, siehe Link sahen sich offensichtlich wegen einiger Medienmeldungen nun zu Klarstellungen veranlaßt...

  • SpiO berichtet heute über die wachsenden Zustimmung zum Kompassmodell!
    P.S.: Dabei ist anzumerken, das der im Artikel dargestellte Beispielentwurf gleich mit 16 aktuellen NOFV-Regionalligisten doch für den Nordosten recht großzügig ist. :lach: Außerdem würde dort die Babelsberger einerseits nach dem Entwurf dabei sein, laut dem darauffolgenden Text aber wiederum nicht...?(, siehe Link

  • So unterstützenswert die Reform ist, die PR von Haeder und Co. (und was "Medien" daraus machen) wird langsam peinlich. Wenn aus 63 jetzt 65 werden, ist das weder ein "großer Zuwachs" noch ein "fetter Booster". 65 Vereine aus erster bis fünfter Liga sind vorsichtig ausgedrückt immer noch nicht viel!

    Und wer Mehrheiten konstruiert, wo keine sind, macht es seinen Gegnern, die die DFB-Strukturen leider meisterhaft beherrschen und auch kontrollieren, nur noch einfacher.