• Dann steht ja die Regionalliga. :versteck:

    Naja, zumindestens verwies der NOFV heute darauf, das"...Mögliche Rückzüge von Mannschaften für die Saison 2023/24, die die Planungen beeinflussen können, sind bis zur Entscheidung des Präsidiums zur Staffelbestätigung am 16.06.2023 möglich..".sind, siehe Link. Dieser Hinweis betrifft nicht nur die Oberliga, sondern beide Herren-Spielklassen des NOFV!8)

  • Hertha wird wohl einen hohen Preis für die Lizenz zahlen müssen. Um die im November auslaufende Anleihe zu verlängern, wird den Anlegern ein Zinssatz von 10,5 Prozent angeboten. Das wären 4,2 Millionen Euro Zinslast pro Saison und die Anleihe wird dann 2025 trotzdem fällig. Fragt sich, wo das Geld herkommen soll. In meinen Augen wäre eine Insolvenz die bessere Lösung gewesen, um sich von all den Altlasten zu befreien.

  • Hertha wird wohl einen hohen Preis für die Lizenz zahlen müssen. Um die im November auslaufende Anleihe zu verlängern, wird den Anlegern ein Zinssatz von 10,5 Prozent angeboten. Das wären 4,2 Millionen Euro Zinslast pro Saison und die Anleihe wird dann 2025 trotzdem fällig. Fragt sich, wo das Geld herkommen soll. In meinen Augen wäre eine Insolvenz die bessere Lösung gewesen, um sich von all den Altlasten zu befreien.

    Ich würde mir als (Finanz)Laie, und ohne alle Zahlen zu kennen, kein Urteil erlauben. Mit einem direkten Wiederaufstieg würden die Chancen sicherlich steigen, aber der scheint, mit dem HSV im Hinterkopf, ziemlich unwahrscheinlich zu sein. :gruebel:

  • Ich würde mir als (Finanz)Laie, und ohne alle Zahlen zu kennen, kein Urteil erlauben. Mit einem direkten Wiederaufstieg würden die Chancen sicherlich steigen, aber der scheint, mit dem HSV im Hinterkopf, ziemlich unwahrscheinlich zu sein. :gruebel:

    Du musst Dir auch kein Urteil erlauben. Nur bei all dem, was so nach und nach über die Ära Preetz/Gegenbauer rauskommt, dürfte es für Bernstein nicht einfach werden, die Alte Dame wieder ins ruhige Fahrwasser zu bringen. Er ist der richtige Mann, nur ist der Ballast extrem schwer.

  • Hertha wird wohl einen hohen Preis für die Lizenz zahlen müssen. Um die im November auslaufende Anleihe zu verlängern, wird den Anlegern ein Zinssatz von 10,5 Prozent angeboten. Das wären 4,2 Millionen Euro Zinslast pro Saison und die Anleihe wird dann 2025 trotzdem fällig. Fragt sich, wo das Geld herkommen soll. In meinen Augen wäre eine Insolvenz die bessere Lösung gewesen, um sich von all den Altlasten zu befreien.

    Eine Insolvenz käme aktuell wohl schon deshalb nicht in Frage, weil die "alte Dame" Dritten (hier DFL-Lizensensierungsauschuss) gegenüber seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (und damit auch ausreichend Liquidität) bis zum 30. Juni 2024 nachweisen konnte!

    Laut entsprechendende Medienmeldungen wie hier, siehe Link gab es bislang aber erst lediglich 22% Zustimmung zur Verlängerung der Anleihe trotz nochmaliger Erhöhung des Zinssatzes. Dabei muß bis zum 19. Juni eine Zustimmung von mindestens 2/3 des Nennbetrags,sprich: 26,66 der 40 Milionen € vertretenden Anleihegläubigern bei einem nun nochmals erhöhten Zinssatz vorliegen. Das läßt tief blicken 8)

    (Das bedeutet auch, Hertha muß schlimmstenfalls dem DFL-Lizenzierungsausschuss bis zum 21. Juni alternativ eine andere Finanzierung oder Garantien/Bürgschaften in gleicher Höhe wie der Nominalbetrag der Anleihe nachweisen!)

    Mit den knapp 22,3 Mio Fernseheinnahmen kommende Saison, siehe Link Sponsoren- und Zuschauereinnahmen, Tranferüberschüsse, Merchandisingerlöse etc. bei von 80 auf 26 Mio € gesunkenen Personalausgaben, Stadionmiete etc. wird der Verein sicherlich trotz gestiegenen Zinsaufwendungen kommendes Spieljahr irgendwie über die Runden kommen. Wenn allerdings Hertha ähnlich dem HSV länger in der 2. Bundesliga verbleiben sollte, sinken dann folglich zunächst auch die Fernseherlöse. Dem Verein wird dann als letzter Ausweg wohl garnichts anderes übrigbleiben, als durch Verkauf von weiteren die dem Verein noch verbliebene Firmenanteile an seiner Tochtergesellschaft von derzeit noch 21,2%, siehe Link, in 2 Jahren die Anleihegläubiger auszahlen zu können!

  • Dem Verein wird dann als letzter Ausweg wohl garnichts anderes übrigbleiben, als durch Verkauf von weiteren die dem Verein noch verbliebene Firmenanteile an seiner Tochtergesellschaft von derzeit noch 21,2%, siehe Link, in 2 Jahren die Anleihegläubiger auszahlen zu können!

    Darauf wird es wohl am Ende hinaus laufen. Die werden kaum die Zinsen erwirtschaften können und schon gar nicht in zwei Jahren die 40 Millionen Euro zusammen bekommen. Das wirtschaftliche Chaos wird wohl auch unter 777 weitergehen.

  • Zuerst sollte man die Erwartungen zurückschrauben !!!

    Und das muss man erstmal den (Hardcore)-Fans vermitteln (können) !!!

    Außerdem unterliegen die Verantwortlichen einem fatalen Irrtum:

    Teure Stars = Erfolg.

    Alle aus der Führungsriege o.g. Klubs sollten mal für 3 bis 4 Jahre zur Hospitation nach Freiburg oder zu Union geschickt werden !!!

    Jedes Team kann mal ein schlechtes Jahrhundert haben !

  • ein interview was etwas an der aktuellen realität vorbeigeht. zum einen interpretiert er zahlen aus dem jahr 2021 und zum anderen ist die CL teilnahme nunmehr fakt. ich glaube nicht, dass union seinen kader deswegen groß aufblähen wird. also kann man einen teil dieser einnahmen recht gut "bunkern". zudem hat union die letzten jahre gezeigt, dass man nicht zwangsläufig eigenen nachwuchs benötigt um transfereinnahmen zu generieren. "billige" spieler kaufen und dann teuer verkaufen hat ja die letzten jahre sehr gut bei union geklappt. die letzten sätze im interview sind eigentlich die richtige zusammenfassung.


    und dann lobt er die nachwuchsarbeit von hertha. aber was kommt davon denn oben an? das ist doch genau herthas problem bzw. der weg den sie hätte schon viel früher gehen müssen (wie vor jahren stuttgart einmal). klappt aber nicht, wenn man meint um die internationalen plätze mitspielen zu müssen. da wäre wieder das bsp freiburg angebracht.

  • Der letztgenannten Verein empfiehlt sich trotz aktueller sportlicher Erfolge dafür wohl eher nicht, siehe Link

    Union trägt noch immer die Altlasten aus der Bertram-Ära vor sich her und das belastet noch heute das Wirtschaften. Auch wenn die Zahlen sich seit 2021 (wie im Interview) mittlerweile ins postive Eigenkapital gedreht haben und der letzte Stadionausbau ebenso fast abbezahlt ist.

    Und genau weil ich an meinem Verein sehe, wie lange so etwas dauert, habe ich große Zweifel, dass Hertha in den nächsten zehn, zwanzig Jahren wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt. Über vier Millionen Zinsen müssen in der zweiten Liga erstmal erwirtschaftet werden. Dazu müsste ja noch nebenbei das Geld für die Rückzahlung der 40 Millionen angespart werden oder es gibt die nächste teure Verlängerung. Dazu der Traum vom eigenen Stadion, für den auch noch einmal 200 bis 250 Millionen Euro gebraucht werden würden und dann nach und nach zurückgezahlt werden müssten. Die 100 Millionen von 777 werden auch eher dafür draufgehen, um die größten Löcher zu stopfen.

  • Wer sich mal für einzelne Wirtschaftszahlen der Teilnehmer Bundesliga und 2.Bundesliga der kommenden Saison interessiert, insbesondere auch was Personausgaben und positives/negatives Eigenkapital betrifft, interessiert kann ja mal folgende Links zum Geschäftsjahresende 2022 aufrufen: Finanzkennzahlen Bundesliga und Finanzkennzahlen 2.Bundesliga und kommt dabei (so wie ich) wohl auch zu einigen mit Überraschungen verbundenen neuen Erkenntnissen 8)