Landesklasse Mitte, Saison 2020/2021

  • Sollen wir uns schon freuen oder dürfen wir erstmal nur hoffen?


    Heute hat sich der (SF-)Verband dann nun doch (schon) dazu durchgerungen, um die Staffeleinteilung für die kommende Saison zu veröffentlichen. Habt ihr fein gemacht Jungs (und Mädels?), ganz große Klasse!


    Denn: Wer hätte solch ein Szenario noch vor Wochenfrist bei all den Hiobsbotschaften in all den tollen Medien rund um unsere schöne neue (fußballfreie) Welt für möglich gehalten? Fussball. Der Massensport auf dem Dorf. Sowas gefährliches konnte und wollte ja bisher niemand verantworten. Da stellt man sich doch viel lieber 3 Sonntage lang in Reih und Glied dicht nebeneinander gedrängt hinter den hygienisch abgewischten und eingesprühten Zaun vom SV Standard Virusfrei, an dessen grobmaschigem Ballfangnetz bei eitrigem Auswurf die dunkelgrünen Eiterbatzen hängen bleiben und eben nicht aufs Vereinsgelände tropfen damit sie dort vielleicht jemanden anstecken könnten, man guckt sich quasi einfach "von außen" die 3 Pokalspiele an. Ohne Eintritt. Ohne Wurst. Und ohne Programmheft. Ist man im Finale noch gesund, hat man´s wohl zum Glück überstanden und kann sich zur Freude einmal gegenseitig kräftig die Hände schütteln. Hinterm Zaun versteht sich. Danach zur Sicherheit aber noch fix 14 Tage in Quarantäne bevor man sich wirklich wieder unters "normale Volk" traut.. :abgelehnt:


    Wie geht das ganze nun eigentlich weiter? Geplanter Start im August? Fans? Wenn ja, unter welchen Auflagen? Kann man überhaupt noch ruhigen Gewissens ne Wurst aufn Grill kaufen oder muss der Betreiber nachweisen das die ni von Tönnies is? Darf man eigentlich noch lauthals jubeln? Oder doch nur ganz leise? Mit Mundschutz? In 3 Metern Abstand zum Nebenmann? Sicher scheint hier gar nix mehr! Das einzige was man dazu mit Sicherheit weiß: Man weiß es nicht! Erstma die nächste (fragwürdige) Verordnung von "Oben" abwarten. Kein Konzept is auch ein Konzept. Sicherlich. Lassen wir uns überraschen.. :bindagegen:


    Aber kommen wir mal zu den Fakten:


    Da es in der Saison 19/20 bekanntlich keine Absteiger gab, die wegen des Saisonabbruchs nach dem ersten Spieltag der Rückrunde zufällig ausgewählten Aufstiegswilligen ihrer jeweiligen Staffeln jedoch aufsteigen durften, ergibt das für die kommende(n) (zwei) Saison(abläufe) ein weiteres noch nie dagewesenes chaotisches Szenario. 22 Mannschaften etwa in der Landesliga. Oder 64 spielberechtigte Mannschaften für die 4 Landesklassen sachsenweit. Macht nach Adam Ries 16 Mannschaften pro Liga, wollte der Verband diese gerecht aufteilen. Wollte er. Okay, dazu müssten jedoch die bestehenden regional gewohnten Kreisgrenzen überschritten werden.. Kein Problem. Denn wie ihr alle wisst: Wir schaffen das..! :stumm:


    Folgende Staffeleinteilung für die LK Mitte, Saison 20/21 kam deshalb heute dabei heraus:



    BSC Freiberg

    SC Freital II

    Meißner SV

    SV Lichtenberg

    SV Bannewitz

    VfL Pirna Copitz II

    Heidenauer SV

    FV Gröditz

    SG Empor Possendorf

    Hartmannsdorfer SV Empor

    TuS Weinböhla

    SV Fortuna Langenau (A)

    SV Chemie Dohna (A)

    HFC Colditz

    VfB Fortuna Chemnitz

    TSV IFA Chemnitz


    Illustres Feld. :gruebel:


    Dann würde ich mal sagen: Sport Frei! Am liebsten direkt am Platz. Ohne irgendwelche Absperrzäune. Mit Bratwurst. Ohne Mindestabstand. Mit Jubel. Und ganz ohne persönliche Einladung des gastgebenden Vereines.. :bindafür:

  • In der neuen Saison müssen Bratwürste 1,5 m lang sein und dienen damit der Einhaltung des Mindestabstands... :bindafür:

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Von wem dürfte solch eine Wurst denn dann gegessen werden JB1? Maximal doch bestimmt von in Wohngemeinschaft befindlichen Personen, oder? Denn wenn se sich von beiden Seiten im laufe des Spiels knabbernd annähern, wirds irgendwann kritisch mit dem Mindestabstand 8o

  • Wenn ich wieder auf den Sportplatz darf, mache ich mir dann auch Gedanken um die neuen Bratwurstregeln.

    Ich sehe mal Fortuna Chemnitz und Freiberg als Favoriten auf dem Papier. So richtig weiß ja noch keiner, wie die Vereine nach Corona aufgestellt sind.

    Bei (vermutet) 4 Absteigern werden zwei Dtittel der Mannschaften erst mal drin bleiben wollen.

    Ansonsten ist derzeit eh alles Kaffeesatzleserei.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Am 25.07. wurde auf der Seite des SFV angekündigt, das die Staffelspielpläne der 4 Landesklassen für die neue Saison im Laufe der KW 31 online gehen sollen. Seit 10 Minuten ist KW 32. Und sind die Staffelspielpläne für insgesamt 64 Mannschaften online? Natürlich sind sie es nicht. Hauptsache man kann schon den Staffelspielplan der Haus und Hof-Gegend des SVF in Leipzig bis runter zur 2. Kreisklasse nachlesen. So was erbärmliches, ganz ehrlich!


    Leider hatte ich auch nichts anderes erwartet. :abgelehnt:

  • Erstes Derby steigt erst im November

    Erschienen am 07.08.202

    Aufsteiger Fortuna Langenau steigt zuhause in die Punktspielsaison der Fußball-Landesklasse ein. Am 5. September kommt der Meißner SV nach Langenau, zeitgleich empfängt der BSC Freiberg den VfL Pirna-Copitz II. Tags darauf müssen die Kicker des SV Lichtenberg gleich weit reisen: Sie gastieren beim HFC Colditz, der von der Nord-Staffel in die Staffel Mitte eingegliedert wurde. Zum ersten Heimspiel empfangen die Lichtenauer am 20.September den Heidenauer SV. Einen Tag zuvor fährt Langenau zu Pirna-Copitz II und Freiberg zum SC Freital II. Bis zum ersten mittelsächsischen Derby müssen sich die Fans noch gedulden. Erst am 21. November treffen mit dem BSC Freiberg und Fortuna Langenau zwei Regionalvertreter aufeinander. Am 13. Dezember gastiert der BSC beim SV Lichtenberg, und erst am 6. Februar 2021 - dem ersten Spieltag nach der Winterpause - kommt es zum Duell zwischen Langenau und dem SVL. (rosd)


    Quelle: Freie Presse Freiberg


    Kommentar:


    ...Lichtenau? Spieln die in der Landesklasse?


    ...und erstes Mittelsachsenderby im November als große Überschrift? Also ich geh mal davon aus, der BSC gewinnt im Pokal (AR) nächste Woche in Auerswalde. Dann sehn sich die beiden schon in 14 Tagen in Langenau. Etwas gründlichere Recherche bitte Herr Seidler. Das sind sie ihren Lesern schuldig.

  • Was hat Hausdorf mit JFK zu tun?

    Auftaktniederlage beim HFC.


    Zunächst sei allen älteren Semstern gesagt, dass es sich beim HFC mitnichten um den ehemaligen DDR-Oberligisten und jetzigen Drittligisten HFC Chemie handelt, sondern um den HFC Colditz. Das gestandene Team um Trainer Frank Richter spielte bisher in der Landesklasse Nord (17/18: Zweiter, 18/19: Dritter, 19/20: Elfter) und trägt seine Heimspiele in der schmucken anona-Arena in Hausdorf aus.


    Für den SVL gilt in Anlehnung an JFK: “We choose to go Landesklasse Mitte, not because it’s easy, but because it’s hard.” Und wie hart die Landesklassensaison 2020/21 werden kann, bekamen die Grün-Weißen gleich am 1. Spieltag zu spüren.


    Nach anfänglichem Abtasten erspielte sich der HFC ein leichtes Übergewicht. Zwei Freistöße in der 10. und 23. Minute brachten zumindest etwas Gefahr. Mit zunehmender Spieldauer gelangen auch den SVL die ersten Offensivaktionen. Danny Kluge köpfte eine Drechsel-Flanke rechts vorbei (26.), ein Schneider-Freistoß kam etwas zu unplatziert (36.) und kurz vor der Pause misslang Drechsel eine Direktabnahme. Halbzeit 0:0.


    Umnittelbar nach der Pause machte der Colditzer Bunzel das mit der Direktabnahme wesentlich besser, scheiterte aber ebenfalls – noch. Denn nach 52. Minuten kam er in halbrechter Position nach einem Pfostenabpraller frei zum Abschluss und schob flach zur 1:0-Führung für den HFC ein.

    Der SVL investierte jetzt mehr in das Spiel. Trainer Manuel Kluge stärkte mit Häuser für Kohl die Offensive und tatsächlich gelang nach 70 Minuten der Ausgleich. Danny Kluge wird mit einem Diagonalpass auf links geschickt, nimmt den Ball ein paar Meter mit und verwandelt überlegt zum 1:1. Damit hätten die Gäste gut leben können, aber Colditz machte noch einmal mächtig Druck und beim SVL schwanden mehr und mehr die Kräfte. Vorbildlich wie jeder Einzelne sich in den Dienst der Mannschaft stellte. So kämpfte sich z. B. Oldie Timmel “auf der letzten Rille” über die volle Spielzeit. Fast wären die Erzgebirger sogar in Führung gegangen, aber Häuser schob in der 82. Minute eine Kluge-Flanke zum Entsetzen der 4 Gästefans rechts am HFC-Kasten vorbei, nachdem zuvor bereits ein Schneider-Freistoß über das Tor strich.


    Dass man am Ende mit leeren Händen da stand, lag an den Unkonzentriertheiten der Lichtenberger Hintermannschaft in den letzten Minuten. Eine davon nutzte Routinier Bunzel zum 2:1 in der 89. Minute. Mit einem Heber ins lange Eck besiegelte Zerbe in der Nachspielzeit die Auftaktniederlage des SVL. (KMF)


    Quelle: http://www.sv-lichtenberg.net

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