Beiträge von Gunther79

    Am 25.07. wurde auf der Seite des SFV angekündigt, das die Staffelspielpläne der 4 Landesklassen für die neue Saison im Laufe der KW 31 online gehen sollen. Seit 10 Minuten ist KW 32. Und sind die Staffelspielpläne für insgesamt 64 Mannschaften online? Natürlich sind sie es nicht. Hauptsache man kann schon den Staffelspielplan der Haus und Hof-Gegend des SVF in Leipzig bis runter zur 2. Kreisklasse nachlesen. So was erbärmliches, ganz ehrlich!


    Leider hatte ich auch nichts anderes erwartet. :abgelehnt:

    Nu isse vorbei, die Auslosung vom Sachsenpokal AR/1.HR.. Niesky kommt ins Gimmlitztal. Ansetzung wahrscheinlich am 30.August. Zumindest wenn bis dahin alles so bleibt wie geplant. Ein Grund zum jubeln?



    Hätte mir am 24.November 2019 jemand erzählt, das das nächste Pflichtspiel auf dem A-Platz am Trassenweg aller Voraussicht nach am 30.August 2020 stattfinden würde und der Gegner dann FV Eintracht Niesky heißen würde, ich hätte sicher an seiner Ernsthaftigkeit gezweifelt, ihn danach für bekloppt erklärt und wär dann wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen. 40 Wochen bzw 280 Tage kein ernsthafter Fußball in Lichtenberg...



    Und ich kann nicht mal dabei sein denn bei mir werden es mindestens 300 pflichtspielfreie Tage am Stück. Die Rentenkasse schreibt mir das so vor.. :cursing:


    So sieht er aus. Wahnsinn in seiner potentiellen Art. :rolleyes:🙈


    :schal2::schal2::schal2:

    Von wem dürfte solch eine Wurst denn dann gegessen werden JB1? Maximal doch bestimmt von in Wohngemeinschaft befindlichen Personen, oder? Denn wenn se sich von beiden Seiten im laufe des Spiels knabbernd annähern, wirds irgendwann kritisch mit dem Mindestabstand 8o

    Sollen wir uns schon freuen oder dürfen wir erstmal nur hoffen?


    Heute hat sich der (SF-)Verband dann nun doch (schon) dazu durchgerungen, um die Staffeleinteilung für die kommende Saison zu veröffentlichen. Habt ihr fein gemacht Jungs (und Mädels?), ganz große Klasse!


    Denn: Wer hätte solch ein Szenario noch vor Wochenfrist bei all den Hiobsbotschaften in all den tollen Medien rund um unsere schöne neue (fußballfreie) Welt für möglich gehalten? Fussball. Der Massensport auf dem Dorf. Sowas gefährliches konnte und wollte ja bisher niemand verantworten. Da stellt man sich doch viel lieber 3 Sonntage lang in Reih und Glied dicht nebeneinander gedrängt hinter den hygienisch abgewischten und eingesprühten Zaun vom SV Standard Virusfrei, an dessen grobmaschigem Ballfangnetz bei eitrigem Auswurf die dunkelgrünen Eiterbatzen hängen bleiben und eben nicht aufs Vereinsgelände tropfen damit sie dort vielleicht jemanden anstecken könnten, man guckt sich quasi einfach "von außen" die 3 Pokalspiele an. Ohne Eintritt. Ohne Wurst. Und ohne Programmheft. Ist man im Finale noch gesund, hat man´s wohl zum Glück überstanden und kann sich zur Freude einmal gegenseitig kräftig die Hände schütteln. Hinterm Zaun versteht sich. Danach zur Sicherheit aber noch fix 14 Tage in Quarantäne bevor man sich wirklich wieder unters "normale Volk" traut.. :abgelehnt:


    Wie geht das ganze nun eigentlich weiter? Geplanter Start im August? Fans? Wenn ja, unter welchen Auflagen? Kann man überhaupt noch ruhigen Gewissens ne Wurst aufn Grill kaufen oder muss der Betreiber nachweisen das die ni von Tönnies is? Darf man eigentlich noch lauthals jubeln? Oder doch nur ganz leise? Mit Mundschutz? In 3 Metern Abstand zum Nebenmann? Sicher scheint hier gar nix mehr! Das einzige was man dazu mit Sicherheit weiß: Man weiß es nicht! Erstma die nächste (fragwürdige) Verordnung von "Oben" abwarten. Kein Konzept is auch ein Konzept. Sicherlich. Lassen wir uns überraschen.. :bindagegen:


    Aber kommen wir mal zu den Fakten:


    Da es in der Saison 19/20 bekanntlich keine Absteiger gab, die wegen des Saisonabbruchs nach dem ersten Spieltag der Rückrunde zufällig ausgewählten Aufstiegswilligen ihrer jeweiligen Staffeln jedoch aufsteigen durften, ergibt das für die kommende(n) (zwei) Saison(abläufe) ein weiteres noch nie dagewesenes chaotisches Szenario. 22 Mannschaften etwa in der Landesliga. Oder 64 spielberechtigte Mannschaften für die 4 Landesklassen sachsenweit. Macht nach Adam Ries 16 Mannschaften pro Liga, wollte der Verband diese gerecht aufteilen. Wollte er. Okay, dazu müssten jedoch die bestehenden regional gewohnten Kreisgrenzen überschritten werden.. Kein Problem. Denn wie ihr alle wisst: Wir schaffen das..! :stumm:


    Folgende Staffeleinteilung für die LK Mitte, Saison 20/21 kam deshalb heute dabei heraus:



    BSC Freiberg

    SC Freital II

    Meißner SV

    SV Lichtenberg

    SV Bannewitz

    VfL Pirna Copitz II

    Heidenauer SV

    FV Gröditz

    SG Empor Possendorf

    Hartmannsdorfer SV Empor

    TuS Weinböhla

    SV Fortuna Langenau (A)

    SV Chemie Dohna (A)

    HFC Colditz

    VfB Fortuna Chemnitz

    TSV IFA Chemnitz


    Illustres Feld. :gruebel:


    Dann würde ich mal sagen: Sport Frei! Am liebsten direkt am Platz. Ohne irgendwelche Absperrzäune. Mit Bratwurst. Ohne Mindestabstand. Mit Jubel. Und ganz ohne persönliche Einladung des gastgebenden Vereines.. :bindafür:

    Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, es gäbe ab September nen Neustart...


    Aufsteiger in die LK Mitte, Saison 20/21 sind:


    KOL MS: SV Fortuna Langenau

    KOL SOE: SV Chemie Dohna

    KOL MEI: Keiner


    Wie weit ist nun eigentlich das Fusionsgebaren rund um den Windberg fortgeschritten?

    Datum: 10.11.2019 - 23:36 Autor: Bee
    Unterwegs auf der (womöglich letzten) Punktspiel-Fahrt zum Johannes-Mai Stadion an den Sandsteinfelsen :abgelehnt: (offiziell ausgegebenes Saisonziel HSV: Aufstieg bzw. Fusion mit FV B/W Stahl und Motor Freital nächsten Sommer) zeigte es in meinem Auto mal irgendwann +4 Grad Außentemperatur an. Das Foto der Spielwiese am heutigen Tag, welches die schon etwas eher vor Ort eingecheckte Rabenfront online hochgeladen hatte, zeigte um die Mittagszeit noch einen gefrorenen Rasen. Doch nicht nur die Sonne kam in den folgenden Sunden noch in Bewegung. Auch die Akteure auf dem Rasen zelebrierten diesen Bewegungs-Sport später sehr genüsslich.

    Hainsberger SV – SV Lichtenberg: 4:1 (1:1)

    1:0 Florian Müller (33.)
    1:1 Michel Drechsel (42.)
    2:1 Kevin Schur (80.)
    3:1 Markus Weise (87.)
    4:1 Torsten Gronwaldt (ET/90.+4)

    Standard-Eintritt für Mittelsachsens ehemaligen „Fußballtouristen“: 3,50€ ohne Extra´s. Als der Gunther noch nach einem (wohlgemerkt 38-Seiten-starken) Heft :verweis: verlangte, um mich darin (gezwungener Maßen) vor allem über die heimische Handwerker- und Gewerbestruktur zu informieren :gruebel:, kam mich der Schein, um das „Johannes Mai“ betreten zu dürfen, glatt 4,-€. Mein erster Gang führte vorbei an der Rabenfront, welche sogar mit einer Teleskopbühne! vor Ort waren, zu den mitgereisten Fans. Danach in die Hainsberger Katakomben um eine erfrischende (Sommer-)Brause zu erwerben. Dort lagen diese (Werbe-)Hefte dann wohl für Jedermann aus. Aber ich besaß ja bereits ein Exemplar um ausführlich darin zu schmökern… :stumm:

    Vor dem Anpfiff wurde der 10. Jahrestag vom „Fall Robert Enke“ durch eine Schweigeminute gedacht. Dann ging´s los mit dem Bewegungssport. :schal2: Die Sonne hatte das Eis auf dem Rasen mittlerweile getaut, so dass er schön glitschig war. Immer wieder rutschten zumindest die Gäste darauf entlang :bindagegen:. Die Hausherren machten hier vor 86 zahlenden Zuschauern (davon knapp die Hälfte Gäste!) :freude: auch von der ersten Minute an mit der deutlichen Tabellenführung im Rücken und der dadurch bedingten breiten Brust Druck. Bei strittigen Situationen griff Schiri Sternkopf (Chemnitz) auch nicht gleich zur Karte, sondern beließ es bei Ermahnungen. Auch selten: Auf beiden Seiten gleichermaßen! So etwas ist man im heimischen Mittelsachen nur von Top-Schiris wie etwa Jens Kreißl gewohnt. Und so kam die Partie mehr und mehr ins (rutschende) Rollen. Die erste nennenswerte Chance des Spiels hatte dann aber nicht wie erwartet der Tabellenführer, sondern SVL-Offensivspieler Timmel. Dieser setzte einen Fernschuss von rechts knapp am langen Pfosten vorbei (24.). :argue: Der heimische HSV dafür, bis hier eher weniger aus dem Spiel heraus gefährlich, mit diversen Freistößen rund um den Lichtenberger Strafraum aktiv. Dies führte mittelfristig allerdings höchstens dazu, dass SVL-Torhüter Esser auf Bertiebstemperatur kam. Dann aber, der Schlussmann der Gäste kam zu weit raus, HSV-Angreifer Müller reagierte Gedankenschnell und lupfte die Pille vom rechten Strafraumeck ins leere Tor hinein: 1:0 (33.)! :motz:Dieser Treffer änderte zum Glück nichts an der Statik des Spiels an sich. Sondern es ging munter weiter: „HSV-Goalie“ Weinhold M. (z.Zt. 10 Tore) bekam nach gut 35 Minuten dann doch mal den ersten :gelbekarte: des Spiels zu Gesicht (Hainsberg bis hier erst mit insgesamt 7 gelben Karten in 11 Spielen). Dann, die Zuschauer hatten sich wohl schon halbwegs mit diesem Halbzeitergebnis angefreundet, SVL-Stürmer Drechsel endlich einmal auch mit einem gelungenen Solo vorbei an Balatka, Schmidt & Co. quer durch die Hainsberger Hintermannschaft und dem Abschluss in die lange Ecke! Metzner im Kasten des Tabellenführers bei dieser Aktion ohne Chance. Ihr müsst es euch nur zutrauen Männer..! :bindafür: Ausgleich: 1:1 (42.)! :kuss:Nicht unbedingt unverdient zu diesem Zeitpunkt. Damit ging es dann auch in die Pause. :bia:

    Die zweite Halbzeit begann zwar wieder mit der Spielkontrolle durch die Gastgeber, doch Drechsel war es, der gute 120 Sekunden nach Wiederanpfiff mit der nächsten Chance aufwartete. Doch diesmal ging sein Abschluss ähnlich am langen Pfosten vorbei, wie schon der Versuch von Timmel in Halbzeit 1. Zehn Minuten waren gespielt, da begann Lichtenberg zu wechseln. Und das Offensiv - volles Risiko also! :happy: Denn für Kohl kam Häuser ins Spiel, die Defensive veränderte sich damit natürlich ein wenig. Auch die Platzherren wechselten. Innerhalb von 10 Minuten zweimal. Hier aber eher 1:1 auf der Außenbahn bzw im Angriff, Wessely kam für Reck und Weise für Müller. 1:1 verteilt „flogen“ in diesen Minuten auch die :gelbekarte::gelbekarte: je einmal für jede Mannschaft aus der Brusttasche vom insgesamt weiterhin gut leitenden Schiri Steinkopf. 15 Minuten vor dem Ende schien dem Tabellenführer dann so ein wenig die Puste auszugehen. Zumindest jedoch fuhren die Gäste nun 2-3 schöne Konter. :ja: Doch leider wurden diese im Abschluss zu überhastet oder zu ungenau ausgespielt, sodass der Führungstreffer dann doch dem HSV vorbehalten blieb! :bindagegen: Vorausgegangen war eine ähnliche Szene wie vor dem Führungstreffer. Diesmal war es der erfahrene Flügelspieler Schur, der versenken konnte: 2:1 (79.)! :keks: Nun setzten die Gäste alles auf eine „Karte“, das bessere „Blatt“ aber hatten nach dieser Führung natürlich nun die Gastgeber. Der eingewechselte Häuser mit 2 Chancen nach Kontern, darunter auch einem Lattentreffer! :gruebel: Das wohl entscheidende Tor aber machten auf der Gegenseite wieder die Männer von der Spitze der Tabelle. Der eingewechselte Weise nach einem Konter auf eigenem Platz: 3:1 (87.)! :argue: In den Schlussminuten folgte zuerst eine DRITTE :gelbekarte: für den HSV, danach setzte SVL-Kapitän Gronwaldt dem ganzen jedoch leider noch die sprichwörtliche „Grone“ auf, als der ebenfalls eingewechselte Wessely einen (straffen) Torschuss von der Strafraumkante absendete und „Grone“ die Kirsche in vollem Lauf ins eigene Tor versenkte. :nein: Sekunden danach setzte Sternkopf dem mittlerweile „wilden“ Treiben auf dem Platz ein Ende.

    Fakt am Rande: Die Mannschaft aus dem Gimmlitztal wurde im Anschluss trotz der (viel zu hohen) Niederlage von den Fans gefeiert! Tolle Bilder an der Seitenlinie des Johannes-Mai-Stadions, welche auch den Gunter auf der anderen Seite des Platzes zwischen den Hainsberger Fans zu Beifall bewegt haben..! :schal2::schal2::schal2:

    :support:

    Bildtext: Mit Haken und Ösen: Der Hainsberger SV (hier im Bild HSV-Außenverteidiger Herzig, der im Sommer aus Kamenz nach Freital wechselte im Zweikampf mit Molnar Philipp) ist nicht nur hochkarätig besetzt, er ist auch ziemlich effektiv. Denn trotz einer guten Vorstellung der Gäste aus dem Gimmlitztal siegten die Hausherren am Ende mit 4:1 ein wenig zu hoch.


    ++++++


    Artikel Freie Presse Freiberg:

    Heiko Kluge gab sich gar keine Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen. „Das war richtig bitter. Die Jungs haben ein Riesenspiel gemacht, alles rausgehauen, sind aber am Ende nicht belohnt worden“, sagte der Co-Trainer des SV Lichtenberg nach dem Auftritt am Sonntag beim Hainsberger SV. Bis in die Schlussphase hatte der Aufsteiger den ungeschlagenen Spitzenreiter gefordert und sogar an den Rand einer Niederlage gebracht, musste sich aber am Ende 1:4 (1:1) geschlagen geben.

    „Kein Vorwurf an die Mannschaft, das war eine richtig starke Leistung“, sagte Kluge. Von Beginn an gestattete sein Team dem Favoriten kaum etwas, die 1:0-Führung des HSV fiel fast aus dem Nichts. Der SVL antwortete aber postwendend: Michel Drechsel gelang nach starker Einzelleistung das 1:1 (41.). In der 2. Halbzeit war die Partie absolut ausgeglichen. Der SVL stand weiter kompakt, Hainsberg fiel wenig ein. Die Gäste hatten sogar die Chance zur Führung, ehe der Primus einen Ballverlust eiskalt mit dem 2:1 bestrafte. Lichtenberg bäumte sich auf, Swen Häuser traf aber nur die Latte. In den Schlussminuten wurde der SVL dann noch ausgekontert. „Kein Vorwurf an die Jungs“, so Co-Trainer Kluge. „Sie hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt!“

    Lichtenberg: Esser; Kohl (55. Häuser), Stehr, Schneider (85. Manolaj), Kluge, P. Molnar, Gronwaldt, Kokott, Miersch, Timmel, Drechsel – Tore: 1:0 Müller (33.), 1:1 Drechsel (41.), 2:1 Schur (80.), 3:1 Weise (87.), 4:1 Gronwaldt (90. + 3/ET) – SR: Sternkopf (Chemnitz) Zu.: 86

    Lichtenberg lässt sich auskontern


    Fußball-Landesklasse: SV Wesenitztal - SVL 5:0


    Die Landesklasse-Fußballer des SV Lichtenberg haben die zweite bittere Niederlage in Folge quittieren müssen. Nach dem 1:4 im Derby gegen den BSC kam der Aufsteiger am Sonnabend beim SV Wesenitztal mit 0:5 (0:3) unter die Räder.


    Er wisse, dass er für die Aussage sicher belächelt werde, sagt SVL-Trainer Manuel Kluge.

    "Aber so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt, haben wir nicht gespielt."


    Im Duell beim bisherigen Tabellenneunten gerieten die Erzgebirger vor 114 Zuschauern, darunter etliche mitgereiste Lichtenberger, zwar früh in Rückstand. Aber die Mannschaft um Stephan Timmel, der diesmal die Kapitänsbinde trug, hatte trotz der personellen Probleme genügend Möglichkeiten.


    Fünf, sechs Riesenchancen habe man ausgelassen, ärgert sich Trainer Kluge: "Wir hätten hier trotz unserer zahlreichen Ausfälle etwas mitnehmen können." So hatte Timmel kurz nach dem 0:1 (9.) das sichere 1:1 auf dem Fuß, der Ball wurde aber noch auf der Linie geklärt.


    Das zweite große Ärgernis neben der Chancenverwertung "waren die krassen individuellen Fehler", sagt Kluge. Man haben bei jeden Tor Pate gestanden. So konnte der SV Wesenitztal, der bis dahin mit zehn Treffern die schwächste Offensive der Staffel Mitte hatte, sein Torekonto bereits bis zur Pause aufstocken. Spätestens mit dem 4:0 (47.) war die Partie entschieden. Am Ende kassierten die ersatzgeschwächten Gäste, bei denen elf Spieler fehlten, die höchste Saisonniederlage.


    Dass der SVL ohne etatmäßigen Torhüter angereist war, spielt dabei keine Rolle, betont Kluge. Tommy Schmidt, Neuzugang der zweiten Mannschaft, der im Jugendbereich das letzte Mal zwischen den Pfosten gestanden hatte, trage keine Schuld.


    "Er hat fehlerfrei gespielt", lobt Kluge den 25-jährigen Weigmannsdorfer. Man habe sich klassisch auskontern lassen. "Wer den Gegner so zu Toren einlädt, kann in dieser Liga keine Punkte holen."


    SVL: Schmidt, Kohl, Stehr, Kokott, Hauswald, Timmel, D. Kluge, Miersch, Timmel, M. Drechsel, Eckhardt (64. Manolaj)

    Tore: 1:0 Nguyen (9.), 2:0 Lauterbach (20.), 3:0 Leuner (42.), 4:0 Lauterbach (47.), 5:0 T. Drechsel (70.)

    Schiedsrichter: Holfeld (Dresden)

    Zuschauer: 114

    Berichtigung:


    Natürlich waren bei Treuner´s Einwechslung in der 67. Minute erst 3 Tore am Burgwartsberg gefallen. Natürlich fiel das vierte durch Drechsel erst 3 Minuten danach in der 70. ..


    Und natürlich brachte FV-Trainer Wagner weitere 4 Minuten danach auch nicht nur Angreifer Rehn für seinen verletzten Mittelfeldmann Ruß, sondern auch noch Angreifer Reichel für Mittelfeldmann Müller in die Partie.


    Prinzipiell wollte er damit wohl mehr Durchschlagskraft erreichen, mehr Druck aufbauen. Das Gegenteil war aber bekanntermaßen der Fall. :bia:


    Hoffe nun, hiermit alle Fehler aus meinem Bericht von heut Mittag ausgebügelt zu haben.. :verweis:

    SVL überholt Stahl am Burgwartsberg


    1602 stellte sich die Figur Hamlet, Prinz von Dänemark im gleichnamigen Theaterstück vom englischen Dramatiker und Lyriker Willam Shakespeare in seiner nagelneuen Tragödie Hamlet bekanntlich die Frage: „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!“ Hätte Prinz Hamlet nun rein zufällig in der Gegenwart gelebt, wäre er rein zufällig Fußballinteressiert gewesen und vielleicht noch dazu rein zufällig im Exil als Einwohner von Freital, hätte er sich sicherlich folgende Frage gestellt: „Kommt die (Fuß-)ballspielende Fusion 2020 in Freital – oder kommt sie etwa doch nicht? Das ist hier die Frage!“ Da von Prinz Hamlet vergangenen Sonnabend aber am Burgwartsberg weit und breit jedoch nichts zu sehen war, wäre sie es auf die Realität bezogen dann sicherlich trotzdem gewesen, falls sich einige der knapp 30 mitgereisten Lichtenberger Gäste an diesem herbstlichen Sonnabend Nachmittag nach 90 Minuten im Siegestaumel die Frage gestellt haben sollten, ob sie dieses Duell am Burgwartsberg nun noch einmal erleben dürfen oder eben leider doch nicht.. Allerdings schmetterte Sachsens Innenminister (anm.d.R. M.Wöller/CDU) zum Eröffnungsspiel vor 45 Tagen vor der theaterreifen Sandsteinkulisse auf dem benachbarten Hainsberger Grün diese Fusions-Pläne mit solcher Inbrunst in sein Mikro hinein, das von der Vollstreckung solcher Pläne wohl zeitnah ausgegangen werden muss….


    Statistisch gesehen muss man sagen, dass der FV B/W Stahl Freital dem SVL durchaus zu liegen scheint. Wenn auch bisher nicht unbedingt am Burtwartsberg selbst (4 Begegnungen, seit wir unseren Fußball auch nach Osten spielen, 3 davon Verloren, 1 Unentschieden, Torverhältnis 4:13), so dann doch auf unserem Heim-Teppich am Trassenweg (4 Begegnungen, 3 davon gewonnen, 1 Unentschieden, Torverhältnis 9:3).. Auch sprechen die Heim- und Auswärtstabellen unserer jungen Saison mittlerweile doch schon eine recht deutliche Sprache. 2 Spiele SVL Auswärts bisher (am PB in Possendorf, im HG in Meißen), 0 Punkte, 4:9 Tore. Dem gegenüber stehen 2 Spiele Stahl Freital Zuhause (gegen Freiberg und Sebnitz), 6 Punkte, 6:2 Tore.. Der letzte Vergleich endete im November 2015 bei für Freitaler Verhältnisse bei recht kühlen Temperaturen mit einem 5:0. Damals trafen unter anderem Zimmermann 3x und Treuner 1x. Beide spielen heutzutage immer noch in der Mannschaft, FV-Trainer Wagner brachte Treuner allerdings erst nach 67 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch bereits 4 Tore am Burgwartsberg gefallen..


    FV B/W Stahl Freital – SV Lichtenberg: 1:4 (1:1)


    1:0 Steve Müller (30.)

    1:1 Stephan Timmel (42.)

    1:2 Danny Kluge (52./FE)

    1:3 Michel Drechsel (70.)

    1:4 Danny Kluge (80.)


    Zuschauer: 96, davon ca.30 Gäste


    Bei den Gästen fehlten neben den Langzeitverletzten Molnar M. und Bellmann Daniel (beide langwierige Kreuzband-Verletzungen) auch die Routiniers Schneider S., Stehr bzw. Sommer-Neuzugang Scholz aus verschiedenen Gründen. :gruebel: „Pokal-Held“ Esser half wieder im Tor aus, da Stammtorhüter Bellmann David zuletzt ebenfalls verletzt ausfiel.. Und die Hausherren fingen an wie die berühmte Feuerwehr. Gerade das offensive FV-Duo Müller (kam im Sommer aus Olbernhau) und Tor-Granate Zimmermann sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Esser-Kasten. :bindagegen: Doch der SVL-Schlussmann blieb zunächst meist Sieger in diesen Duellen! Tolle Leistung Simon! :bindafür: Auch demonstrierten die Hausherren in diesen Minuten, welche Gangart sie einschlagen wollten. Leider hatten diese Praktiken teils wenig mit Fußball selbst zu tun, sondern ist dann doch eher in anderen Sportarten gefragt! :stumm:Leider ließen wir uns anfangs davon beeindrucken. Auch deshalb gelang ihnen der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer.. Müller über rechts und dem straffen Abschluss in die lange Ecke. 1:0 (30.), keine Chance für Esser! :keks: Nach diesem Rückstand versuchten wir uns in diversen Gegenangriffen. Doch immer wieder fanden die Pässe und Flanken keinen Abnehmer in der gefährlichen Zone vor dem Freitaler Kasten. Als es unserem Schlussmann ein weiteres Mal gelang, einen Gegentreffer zu verhindern, folgte ein weiterer Gegenangriff. Diesmal hob Timmel die Pille mit seiner feinen Technik über FV-Torhüter Beer hinweg. Der Ball senkte sich hinter ihm unter seiner Querlatte ins Tor. :freude: Ausgleich (42.), Pause!


    5 Minuten nach Wiederanpfiff foulte FV-Mann Aaron Wartenberg dann Molnar im eigenen 16ner. Den fälligen Strafstoß verwertete Kluge im Netz von Beer. Somit führten wir nach einer knappen Stunde 1:2 (52.)! :kuss: Jetzt wurde es ein immer ruppigeres Spiel. Die Gastgeber, die ja schon in den Anfangsminuten gezeigt hatten, mit welchen Mitteln sie sich hier die 3 Punkte erkämpfen wollten, verschärften ihre Gangart noch einmal merklich. :motz: Doch Vorbild-Wirkung Ade: Einen weiteren Treffer brachte ihnen dieses Verhalten zum Glück nicht ein! Im Gegenteil: Drechsel erhöhte 15 Minuten später sogar sensationell auf 1:3 (70.)! :rofl: Das ganze klappte auch deshalb so gut, weil die Mannschaft vom Trassenweg im Zusammenspiel mit den lautstark mitgereisten Fans so gut funktionierte. Tolle Leistung Männer! :schal2: Stahl-Mittelfeldmann Stephan Ruß musste nach einem missglückten Abschlussversuch in der 75. verletzt ausgewechselt werden. Wegen ihm kam sogar der Krankenwagen an den Burgwartsberg. Gute Besserung an dieser Stelle Stephan! :bindafür: ..für ihn kam Philipp Rehn in die Partie, ein eher offensiver Wechsel also. Trainer Wagner wollte es also wissen.. Diese kurze Phase der Umstellung bei den Platzherren nutzten wir und korrigierten das Ergebnis auf 1:4 (80.). Kluge mit seinem zweiten Treffer des Tages! :knuddel: In den letzten 10 Minuten regnete es noch 2 :gelbekarte::gelbekarte: für die Stahlwerker. Trainer Kluge M. wechselte in der 90. zum ersten Mal, dann war der Premierensieg am BWB aber auch unter Dach und Fach. Und die Party konnte beginnen..! :bia:


    Und mal ganz abgesehen davon, heute sämtliche Statistiken über den Haufen geworfen zu haben: Es wäre sehr Schade, in Zukunft nicht wieder an der Wirkungsstätte vom FV Blau-Weiß Stahl Freital e.V. auflaufen zu können!


    :schal2::schal2::schal2:


    :support:

    ...Nachtrag von Montag



    Aufsteiger lässt Schlusslicht abblitzen

    Von Danny Beier

    Mit drei Siegen aus fünf Partien hat sich der SV Lichtenberg in der Fußball-Landesklasse eingelebt. Das klare 3:0 gegen den Tabellenletzten Weinböhla sorgte keinesfalls für grenzenlosen Jubel.


    Die Ansprüche des Liganeulings wachsen: Obwohl die Landesklasse-Fußballer des SV Lichtenberg als Aufsteiger mit neun Punkten aus fünf Partien eine durchaus stolze Bilanz vorweisen können, war Co-Trainer Heiko Kluge nach dem jüngsten 3:0 gegen den TuS Weinböhla nicht durchweg zufrieden.

    "Das war sicher unsere bislang schwächste Heimleistung."


    Vor allem nach der Pause habe die Körperspannung im Team gefehlt.

    Allerdings hatten die Lichtenberger den Erfolg gegen die aktuellen Kellerkinder aus der Region Meißen bereits nach 45 Minuten festgezurrt.


    Das sah auch Kluge so: "Die erste Halbzeit war okay. Im Hinblick auf das nächste schwere Spiel in Freital müssen wir uns aber steigern, was die zweite Spielhälfte betrifft."


    [Blockierte Grafik: http://www.sv-lichtenberg.net/images/news-pics/3534_1569312059.jpg]


    Maß genommen: Philipp Molnar gelangen für den SV Lichtenberg gegen den TuS Weinböhla seine Saisontore sechs und sieben. Foto: Danny Beier


    Bei bestem Altweibersommer-Wetter - 24 Grad und Sonnenschein - hatten sich am Sonntagnachmittag knapp 150 Besucher am Lichtenberger Trassenweg eingefunden.

    Sie sahen, wie die Gäste in den ersten zehn Minuten das Spiel übernahmen, allerdings ohne dabei Torgefahr auszustrahlen.


    SVL-Neuzugang Markus Scholz musste nach 17 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Toni Kokott.


    Wenig später stand es 1:0 für Lichtenberg: Weinböhla bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, Philipp Molnar versenkte ihn kurz entschlossen im linken Eck. Kurz darauf ein Freistoß von der rechten Seite - Kopfball Molnar - 2:0.


    Die Gäste waren nach diesem Doppelschlag sichtlich geschockt. Und der SVL erhöhte noch vor der Pause: Danny Kluge schloss ein starkes Solo, quer durch die Hälfte der Gäste, mit dem 3:0 ab (40.).

    Mit der klaren Führung im Rücken ging bei den Hausherren plötzlich nicht mehr viel.

    "Wir haben uns dem Spiel des Gegners angepasst", sagte Heiko Kluge. Weinböhla spielte fast nur hohe und lange Bälle, so der SVL-Co-Trainer.


    Zudem rückte Keeper Simon Esser immer mehr in den Mittelpunkt: Er hielt mit tollen Paraden seinen Kasten sauber. Zudem half das Aluminium mit, als ein 30-m-Schuss der Gäste ans Lattenkreuz krachte.

    Quelle: Freie Presse Freiberg

    SVL zuhause nicht zu stoppen



    Die Landesklasse-Fußballer des SV Lichtenberg haben auch ihr zweites Heimspiel gewonnen. Gegen den Heidenauer SV zeigten sie beim 5:1-Erfolg eine souveräne Vorstellung.

    VON DANNY BEIER

    Wer in seinen Heimspielen regelmäßig die Punkte holt, ist auf einen guten Weg in Richtung Klassenerhalt. Die Landesklasse-Fußballer des SV Lichtenberg haben auch ihr zweites Heimspiel gewonnen. Sie bezwangen am Sonntag den Heidenauer SV mit 5:1 und kletterten dadurch auf Platz 4 der Tabelle.


    Als leichter Favorit reiste der ehemalige Oberligist von der Elbe ins Gimmlitztal. Graue Wolken und ein Donnern am Horizont bestimmten die Wetterlage, als Schiedsrichter André Schulze aus Meißen die Partie anpfiff. Gleich von Anfang an bemühten sich die Gastgeber dann auch um Spielkontrolle. Der Lohn: Das 1:0 durch Swen Häuser nach Vorlage von SVL-Kapitän Torsten Gronwaldt (20.). Keine zwei Minuten danach erhöhten die Hausherren sogar auf 2:0, nachdem Sebastian Schneider eine Ecke im Tor der Gäste unterbrachte. „Wir sind relativ schwer ins Spiel gekommen. Nach dem zweiten Tor lief es dann ein wenig besser für uns,“ sagte der Lichtenberger Trainer Manuel Kluge nach der Partie. Nach den zwei Treffern versuchte der HSV natürlich mehr, doch zunächst blieb es beim 2:0 für den mittelsächsischen Aufsteiger. Einzig die Wetterlage änderte sich ein wenig. Sturm und Regen bestimmten zwischen der 35. und der 45. Minute das Bild am Trassenweg.


    [Blockierte Grafik: http://www.sv-lichtenberg.net/…-pics/3520_1567377297.jpg]


    Sven Häuser eröffnete im Spiel gegen den Heidenauer SV den Torreigen für die Lichtenberger. Sein Team sprang durch den zweiten Heimsieg auf den 4. Platz in der Landesklasse.

    FOTO: ECKARDT MILDNER


    Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel dann aber das nächste Tor. Und das für die Gastgeber. Philipp Molnar versenkte eine Schneider-Ecke mit dem Kopf und baute die Führung für seine Farben damit auf 3:0 aus (47.). „Das dritte Tor war meiner Meinung nach der Knackpunkt im Spiel“, sagte Kluge. „Nach der verlorenen Partie in Possendorf haben meine Männer die gewünschte Reaktion gezeigt.“ Nach einer reichlichen Stunde zappelte der Ball dann erneut im Kasten. Diesmal jedoch im Lichtenberger. HSV-Angreifer Oliver Franz hatte aus dem Fünf-Meter-Raum heraus in die kurze Ecke getroffen: 3:1 (62.). Doch die Gastgeber hatten auch hier die richtige Antwort parat: Nur drei Minuten später traf Drechsel zum 4:1, nachdem er von Schneider aus dem Mittelkreis per Freistoß bedient wurde. In diesen Minuten kam auch langsam das Gewitter wieder, das zur Halbzeit schon abgezogen schien. Noch bevor das Wetter dem SVL jedoch einen Strich durch die Rechnung machen konnte, verwerte Philipp Molnar eine Vorarbeit von Danny Kluge zum 5:1 im Heidenauer Tor (79.). Fünf Minuten danach gab es dann tatsächlich noch eine Gewitterunterbrechung. Diese dauerte fast 20 Minuten. Danach wechselte SVL-Trainer Kluge zwar noch zweimal, auf dem Feld passierte jedoch nicht mehr viel. „Die Mannschaft hat heute eine tolle Leistung geboten. Genau so stelle ich mir das Ganze vor“, meine Kluge abschließend.


    Für sein Team geht es in zwei Wochen mit dem nächsten Punktspiel weiter. Dann gastieren die Lichtenberger beim Dritten, dem Meißner SV. Am kommenden Wochenende haben auf Landesebene die Ligen Pause, da die zweite Runde im Sachsenpokal ausgespielt wird. Dort scheiterten die Lichtenberger im August knapp an Budissa Bautzen (1:2 nach Verlängerung).


    Statistik SV Lichtenberg: David Bellmann, Stehr (2. Kohl), Schneider, Häuser, Kluge, P.Molnar, Gronwaldt, Kokott, Miersch, Timmel (81. Eckhardt), Drechsel (85. Müller) – Tore: 1:0 Häuser (19.), 2:0 Schneider (22.), 3:0 Molnar (47.), 3:1 Franz (61.), 4:1 Drechsel (65.), 5:1 Molnar (79.) – Schiedsrichter: Schulze (Meißen) – Zuschauer: 116


    http://www.sv-lichtenberg.net

    Quelle: Freie Presse Freiberg

    Null Punkte am Poisenblick

    Am 2. Spieltag war der SV Lichtenberg auswärts im Bannewitzer Ortsteil Possendorf zu Gast. Nach dem starken Saisonauftakt eine Woche zuvor wollten die Kluge-Schützlinge ihre gute Leistung bestätigen. Doch leider kam es anders..

    Bei schwülen 32 Grad pfiff Schiedsrichter Windisch aus Dresden die Partie vor 93 zahlenden Zuschauern an. Darunter: 30 Gäste. Und der Aufsteiger aus dem Gimmlitztal begann wie die berühmte Feuerwehr. Denn den ersten Treffer des Tages markierte Miersch in der 12. Minute. Oertel im Tor der Gastgeber musste vor dem Treffer einen Timmel-Abschluss ins Feld zurück klären. Auch nach dieser Führung hatten die Gäste noch weitere Tore auf dem Fuß. Dieses Tor gelang dann jedoch den Possendorfern: Erik Schmidt traf zum Ausgleich in der 17. Minute. Was folgte war eine Trinkpause. Danach verloren die Gäste aus Lichtenberg den Faden im Spiel. „Wir haben das Spiel nach einer guten Anfangsphase, dem Führungstreffer und den Möglichkeiten zum 2:0 aufgrund fehlender Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten leichtfertig aus der Hand gegeben.“ fasste SVL-Kapitän Gronwaldt das Geschehen nach dem Spiel zusammen. Denn zuerst trafen Nanning und SGE-Kapitän R. Schmidt jeweils den Pfosten des SVL-Gehäuses links wie rechts, zehn Minuten danach traf E. Schmidt mit seinem zweiten Treffer zur Führung, welche Nanning weitere 5 Minuten später auch noch auszubauen wusste. „Bis zur Pause können wir froh sein nicht noch höher zurück zu liegen“. wusste Gronwaldt weiter zu berichten.


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    Hier war die Lichtenberger Welt noch heile: Robert Miersch trifft in der 12. Spielminute zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung! Spätestens ab der ersten Trinkpause wurden die imaginären Wolken am SVL-Himmel dann aber recht dunkel.

    Nach einer erneuten Trinkpause in den zweiten 45 Minuten, stoppte SGE-Hüter Oertel in der 70. Spielminute als sogenannter letzter Mann den anstürmenden Kluge Außerhalb seines Strafraumes. Für dieses Vergehen gab es den gelben Karton von Schiri Windisch und Freistoß. In der Folge dieses Freistoßes gab es zwei Eckbälle. Den zweiten brachte der eingewechselte P. Molnar dann auch zum Anschlusstreffer im Kasten der Gastgeber unter. „In der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft noch einmal gegen die Niederlage gestemmt. Mehr als der Anschlusstreffer gelang jedoch nicht. Trotz einiger guter Chancen hätte per Konter auch das vierte Tor für Possendorf fallen können.“ so Gronwaldt weiter. Denn nicht nur Häuser war es, dem der vermeintliche Ausgleich noch ein paar Mal auf dem Fuß lag, auch der eingewechselte Kokott hätte fast zu seinem ersten Treffer der Saison im SGE-Kasten eingenetzt. „Am Ende haben wir gegen einen Gegner, gegen den durchaus mehr möglich gewesen wäre verdient verloren. Kommendes Wochenende müssen wir ein anderes Gesicht zeigen um weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.“ schließt Gronwaldt seinen Kommentar zum Spiel ab.

    Aufstellung SVL:

    Bellmann, Gronwaldt, Scholz, Stehr, Schneider, Kohl (52./Kokott), Kluge, Eckhardt (42./Molnar P.), Miersch (52./Müller F.), Timmel, Häuser


    Quelle: http://www.sv-lichtenberg.net

    ...ich hab in Possendorf übrigens die gleiche Bilanz wie Doc. :gruebel:


    Es soll Fussballfans geben, die nach solchen Statistiken dem Poisenblick bei Auflaufen ihrer Mannschaft im Zukunft fern bleiben würden. Aber seh´ ich nicht ein! Es sei denn, es ist grad mal wieder Dorffest :happy::bia:

    -Vorbericht 2. Spieltag-


    SVL will auswärts nachsetzen


    Manuel Kluge, der Trainer des SV Lichtenberg, kennt seinen zweiten Gegner der Saison ebenfalls – allerdings ist das schon eine Weile her. „Wir haben vor vier Jahren in der Landesklasse gegen Empor Possendorf gespielt“, so der SVL-Coach, der auch noch etliche Spieler von damals im Kader hat. Die Rand-Dresdner haben ebenso wie Lichtenberg ihr Auftaktspiel gewonnen (3:1 bei Pirna-Copitz II). „Das wird definitiv eine hohe Hürde“, sagt Kluge.


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    Will weiter Gas geben: Lichtenbergs junger Neuzugang Max Eckhardt. Der Rückkehrer von den Langenauer A-Junioren hat sich bislang auf der ungewohnten Rechtsverteidigerposition sehr gut eingefügt, lobt Trainer Manuel Kluge. „Jetzt muss er dranbleiben.“ FOTO: ECKARDT


    Er lässt sich auch nicht davon täuschen, dass Empor im Vorjahr auf Platz 13 einkam und nur durch Aufstockung der Staffel auf wieder 14 Teams die Klasse hielt. „Das ist eine neue Mannschaft, die mit dem Pokal jetzt schon zwei Spiele gewonnen hat.“ Von seinem Team erwartet der SVL-Trainer einen ebenso engagierten Auftritt wie beim 3:2 gegen Bannewitz. „Wir haben keinen Grund, etwas zu ändern – aber ebenso nicht, jetzt abzuheben oder Prozente wegzulassen.“ Allerdings fehlen am Sonntag mit Drechsel, Manolaj und Peukert drei Spieler aus dem erfolgreichen Kader der Vorwoche.


    Quelle: Freie Presse Freiberg

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