Landesliga Sachsen 2019/20

  • FV Eintracht Niesky – SG Motor Wilsdruff 2 : 0 ( 0 : 0 )


    Bereits am 9. Spieltag hatte die Eintracht im Kellerduell ein sogenanntes sechs Punkte Spiel vor der Brust. Waren sie bis jetzt noch sieglos, so wurde für den neuen Trainer Paul Seifert ein Heimsieg zur Pflichtaufgabe. Jiri Sisler und Josef Nemec nicht mehr im Kader der Eintracht...wenn man den Gerüchten glauben darf hat man sich im laufe der Woche von ihnen getrennt.

    80 Zuschauer, davon ca. 15 Gäste, schönes Fußballwetter. Es wurde versucht den Platz kurz vor dem Spiel von Laub zu befreien...es blieb aus Zeitgründen beim Versuch...somit ein Viertel mit Laub bedeckt...keine optimalen Bedingungen... Schiri Christopher Fiebig störte es nicht.

    Die Spieler wohl auch nicht, obwohl sie eine erste Halbzeit boten die von Landesliganiveau meilenweit entfernt war. Die Randdresdner hatten bereits nach drei Minuten ihre größte, aber auch ihre einzige große Möglichkeit im Spiel. Hier schossen sie von der fünf-Meterlinie völlig frei über das Tor. Die Gastgeber ihrerseits glänzten mit ein-zwei ungefährlichen Fernschüssen...mehr war nicht....von Beiden grausam.

    Nach der Pause wurden zumindest die Gastgeber deutlich besser, vor allen die Einwechslung von Jona Schneider tat ihrem Offensivspiel sichtbar gut. Jetzt war ihnen anzumerken, daß sie den Sieg wollten. Es ging fast nur noch Richtung Wilsdruffer Tor. Eine viertel Stunde vor Schluß verhinderte noch der Pfosten, bei einem Kopfball von Bogumil Jablonski, die Führung. Schon wenige Minuten später machte es Robert Koch besser. Aus 22-23 Metern zirkelte er einen Freistoß sehenswert über die Mauer ins Tor. Die Führung zwar spät, aber mittlerweile verdient. Danach erwachten die Gäste noch mal, aber wirklich gefährlich wurden sie nie. Im Gegenteil nach einer Notbremse an der Mittellinie fingen sie sich noch ne Rote Karte ein und mit Bogumil Jablonskis Treffer in der Nachspielzeit auch das zweite Tor. Damit war der erste Sieg der Eintracht perfekt...na ja, es war ne schwere „Geburt“ aber auf Grund der zweiten Hz. ging er schon so in Ordnung.

    Die Gästebank incl. ihrer Anhänger hatten in Schiri Christopher Fiebig ihr Feindbild gefunden, daß führte sogar dazu, daß ihr Trainer für seine verbalen Ausfälle gelb sah. Herr Fiebig hatte es nicht einfach, besonders die Gäste nutzten jeden „Körperkontakt“ um sich hinzulegen, sie lagen viel und blieben dann gewöhnlich theatralisch liegen. …..dadurch immer wieder Hektik und Theater.

    Ich fand das Schiriteam in einem nicht leicht zu leitenden Spiel gut. :halloatall:

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/DiscoverTunisiacom/videos/jerusalema-sidi-bousaid-/333552854726905/

  • Zuletzt spielte der VfL ja sehr wetterwendisch. Man kann es positiv sehen (nur eine Niederlage in den letzten sieben Punktspielen) oder auch negativ (nur ein Sieg in den letzten sechs Pflichtspielen). Die Frage lautete also: gibt es ein erneutes Unentschieden oder in welche Richtung schlägt das Pendel aus? Die Antwort gab eine kämpferisch starke und heute sehr effiziente Mannschaft auf dem Platz:


    VfL Pirna-Copitz - LSV "Polonia" Neustadt/ Spree 3 : 1 (1:0).


    1:0/11. Paszlinski, Eigentor per Kopf nach Ecke von rechts.

    2:0/60. Weska nach perfekter Vorarbeit von Kemter über links.

    3:0/84. Höer aus ca. 15 Metern.

    3:1/86. Wieckiewicz.


    Etwa 90 Zuschauer, ein paar Gäste darunter.


    Schiri Seib aus Görlitz ließ in der umkämpften Partie auf beiden Seiten relativ viel laufen, hätte vielleicht hier und da öfter pfeifen können. Arbeit hatte er Mitte der zweiten Halbzeit, als Wochnik einen Ball runterpflückte, der SRA aber auf Eckball entschied. Es kam zu einem Disput mit anschließender Rudelbildung, gelb für Wochnik und rot für die Nr. 21 der Gäste. Das war alles auf der anderen Seite, lt. (Copitzer) Augenzeugen gab es einen zweimaligen Kopf- bzw. Bruststoß der Nr. 21 gegen Wochnik.

    Beide Trainer waren hin und wieder unzufrieden - aber wie der Gästecoach permanent über den Schiri schimpfte, das ging dann doch nicht.


    Zum wiederholten Male in diesem Herbst spielten Dynamo und der VfL gleichzeitig. Schon vor dem Anpfiff in Copitz wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.


    Beim VfL war heute wieder mal Enrico Mühle der "Chefcoach", der verletzte Tim Baumann machte den (inoffiziellen) "Co". Für Baumann rückte Kötzsch in die Innenverteidigung zum grippal angeschlagenen Ranninger, der aber fast 90 Minuten durchhielt.

    Ich gebe zu, dass ich mich vor der Partie nicht so ernsthaft mit den Gästen beschäftigt habe. Die Ergebnisse habe ich registriert und es war klar, dass eine schwere Aufgabe bevorstand. Auf dem Aufstellungszettel dann acht dem Namen nach polnische Staatsbürger in der Startformation, entsprechend war Polnisch bei den Weißblauen die Hauptsprache auf dem Platz. Also, mehr als sechs Tschechen hatte der VfL nie im Aufgebot, und auch das ist schon fast 15 Jahre her!

    Gleich nach dem Anstoß war klar, dass die Spreestädter hier etwas mitnehmen wollen und auch die Fähigkeiten dazu haben. Sie störten den VfL permanent in dessen Hälfte und unterbanden somit den Spielaufbau frühzeitig. Hatte Copitz in Taucha etwa 70 Prozent Ballbesitz, so waren es heute wohl etwa 65 bis 70 Prozent für die Gäste. Aber das allein entscheidet ja ein Spiel nicht. Dann gibt es ja den Spruch, dass derjenige das Spiel gewinnt, der die meisten Zweikämpfe für sich entscheidet - auch das traf heute eher nicht zu. Vielleicht gewann der VfL dafür die entscheidenden Zweikämpfe!

    So vergingen die ersten zehn Minuten des Spiels nahezu ausschließlich in der Copitzer Hälfte, mehr als ein Eckball sprang für die Gäste dabei nicht heraus. Der erste Angriff über rechts wiederum führte zur ersten Copitzer Ecke. An dieser segelte der Torwart wunderschön vorbei und der Ball traf einen darob überraschten Gästespieler so (un)glücklich am Kopf, dass er im rechten Winkel schnurstracks ins eigene Tor abbog. 1:0 und keiner wusste so richtig, warum! Immerhin beendete der Unglücksrabe damit eine über 240minütige Torflaute des VfL (das Pokalspiel eingeschlossen).

    Das Führungstor brachte durchaus Sicherheit ins Copitzer Spiel, während sich die Neustädter erst mal sammeln mussten. Aber etwa fünfzehn Minuten später übernahmen sie wieder das Kommando. Trotzdem war der Copitzer Strafraum lange Zeit eine "terra incognita". Erstmals richtig gefährlich wurden sie mit einem Freistoß in der 30. Minute. Bis zur Pause musste der glänzend aufgelegte Wochnik zweimal toll parieren und rettete somit die Führung in die Kabinen.

    Ähnlich begann Hälfte zwo: viele Zweikämpfe, optische Vorteile für Neustadt, aber kaum wirkliche Torchancen. Trotzdem war ich geneigt, meinen Kumpels mitzuteilen, dass der VfL um den Ausgleich bettelt. Kurz darauf erhielt der eigentlich für Defensivaufgaben zuständige Kai Kemter (ausgerechnet an einem Tag ohne seine Eltern und seinen Bruder im Stadion) an der Mittellinie den Ball und stiefelte auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch, ließ dort einen Abwehrspieler stehen (Stichwort: entscheidende Zweikämpfe!) und passte nach innen zum einzig mitgelaufenen Kay Weska. Der hatte einschließlich Torwart drei Gegenspieler vor sich und beförderte das Leder einfach mal Richtung Tor. Es gab wohl noch eine Zwischenberührung, aber der Ball war drin. Spätestens jetzt machte das Wort von der "effektiven Chancenverwertung" die Runde. Wenn ich daran denke, wie viele "Riesen" in der zweiten Halbzeit gegen Leipzig noch ausgelassen wurden...

    Mit dem 2:0 kam mehr Ruhe ins Copitzer Spiel, entschieden war aber noch nichts. Was blieb den Gästen weiter übrig, als weiterhin zu versuchen, den Ball ins Tor zu befördern? Aber neben einem aufopferungsvoll kämpfenden VfL standen dem die eigene Umständlichkeit in Strafraumnähe und, wenn es dann mal weiterging, noch Ron Wochnik im Wege. Nach der oben beschriebenen Szene spielten die Gäste auch in Unterzahl eher unbeeindruckt weiter. Trotzdem wagte ich nach gut 80 Minuten die Prognose, dass es reichen sollte. Daran änderten die beiden noch folgenden Treffer und die relativ lange Nachspielzeit nichts mehr.

    Am Ende siegte der VfL, weil er in beiden Strafräumen die nötige Entschlossenheit zeigte, die den Gästen dort fehlte. Es ist aber klar, dass in einigen Situationen dem VfL heute auch das Glück zur Seite stand. Aber ohne den beständigen Einsatz und Willen gegen einen zumindest phasenweise deutlich stärkeren Gegner hätte das Glück allein nicht geholfen!


    Die Tabelle sieht damit sehr freundlich für den VfL aus. Insgesamt gibt es jetzt einen "Knick" nach Platz 9 - und ich behaupte mal, in den Regionen 10 bis 16 wird Copitz in dieser Saison nicht mehr zu finden sein!


    Einheit Kamenz hat es mit dem sechsten Sieg in Folge nun auf Platz eins geschafft. Dagegen baut Großenhain langsam einen Heimkomplex auf: von den letzten sieben Pflichtspielen zuhause gingen fünf verloren. Liegts an der Rabenfront? Eher nicht...


    Die nächsten Aufgaben für den VfL heißen Wilsdruff, Niesky, Riesa und Rabenstein (außer Riesa alles auswärts). Das ist eine Chance und eine Gefahr zugleich - ich hoffe natürlich auf viele Punkte, ohne mich auf eine Zahl festzulegen.


    Neustadt/Spree muss am Donnerstag zum Pokalspiel nach Striesen und sollte diese Aufgabe ernst nehmen. Immerhin ist es den Striesenern in dieser Saison gelungen, Wilsdruff und Copitz zu schlagen - an beiden Vorhaben ist Neustadt gescheitert. Trotzdem sollte es die Mannschaft fußballerisch drauf haben, dort erfolgreich zu sein - wenn alle polnischen Spieler zum protestantischen Feiertag frei bekommen...


    Für mich geht's morgen nach Hainsberg, wo die zweite Mannschaft des VfL als krasser Außenseiter antritt. Genauso krass wie Dynamo am Mittwoch in Berlin. Aber die Tickets dafür habe ich nun schon seit Wochen, da fahre ich auch hin!


    Stuju:

    Hauptplatz oder Kunstrasen in Niesky?

    Naja, spätestens zu unserem Spiel in vierzehn Tagen wird es auf den Kunstrasen gehen. Ist ja eher nicht unser Ding.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Stuju:

    Hauptplatz oder Kunstrasen in Niesky?

    Naja, spätestens zu unserem Spiel in vierzehn Tagen wird es auf den Kunstrasen gehen. Ist ja eher nicht unser Ding.

    Es wurde auf Rasen gespielt und der war bis auf das Laub noch richtig gut. Sollte der Wetterbericht Recht behalten kann das in zwei Wochen allerdings schon ganz anders aussehen.

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

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  • Lebenszeichen !!


    BSG STAHL RIESA - SG TAUCHA 3:2 (1:2)


    0:1 Salman Al Abri (86 Sek.)

    0:2 Salman Al Abri (40.)

    1:2 Norman Gründler (43.)

    2:2 Florian Klengel (64.)

    3:2 Benjamin Langhof (75.)


    Zuschauer: 205, bei ca. 10 Gästen


    Spieltag 9 und erst 2 Punkte auf dem Konto, da war wohl dem Letzten klar dass was passieren muss und tatsächlich sprang am Ende der erste Sieg heraus.

    Allerdings begann das Spiel mit wie so oft gesehen mit vielen Fehlern. In der 2. Minute gab's Freistoß auf dér rechten Seite und bei der Ausführung stand Al Sabri mittig am Fünfer mutterseelenallein.... 0:1 nach 86 Sekunden! Das war natürlich nicht gerade förderlich für das Nervenkostüm der Stahlspieler, während die Tauchaer munter vor sich hin kombinierten, es aber versäumten die Führung zu erhöhen. Stahl eher mutlos, hektisch und lautlos in den Bemühungen nach vorn. Sogar die älteren Spieler ließen sich davon anstecken. Immerhin hatte Alex Goldhammer im Tor gestern mal einen Glanztag. Nach 40 Minuten passierte es aber doch. Die Gäste spielten sich rechts an die Grundlinie, der Flankenball wurde abgefälscht und Salman Al Abri stand am langen Pfosten wieder frei....0:2 die Hoffnung schwand. Immerhin holte die Mannschaft kurz darauf einen Eckball von Rechts, der kurz ausgeführt, in den Strafraum geflankt wurde und am Ende Norman Gründler fand, der zum äußerst wichtigen Anschlusstreffer traf.

    Dennoch musste noch irgendwas passieren, damit sich der blutleere Auftritt aus Hälfte 1 nicht fortsetzt und Trainer Andreas Pach brachte Franz Josef Zech und den Goalgetter der zweiten Mannschaft Rene Müller. Der ist mittlerweile gefühlt 45, eigentlich 10 Jahre jünger, erlebt seinen vermutlich x ten Frühling und ist ein Mentalitätsmonster. Auch wenn er nicht mehr der Schnellste ist und auch mal ein Ball verspringt, ist das genau der Typ Spieler den diese junge Mannschaft braucht.

    So sah man gleich nach Wiederanpfiff, dass sie das Spiel noch umbiegen wollten. Der Ausgleich fiel nach 10 Minuten nach einem Freistoß von links, der wurde verlängert und fand Florian Klengel am langen Pfosten. Die Gäste dann doch kurz geschockt, brauchten eine Weile, so dass Stahl weiter am Drücker blieb. In Minute 75 gab's eine schöne Kombination über Links, mit Flanke K.L. Zech, Kopfball Toni Borschke, den Gästegoalie Tim Grune nicht zu fassen bekommt und ihn Richtung Benjamin Langhof ablenkt, der zum umjubelten 3:2 trifft. :love:

    Nun galt es den Vorsprung zu verteidigen. Die Gäste kamen natürlich noch mal und hatten durchaus noch Möglichkeiten, so unter anderem einen abgefälschten Schuss an den Pfosten. Stahl dagegen versäumte es die Konter konsequent zu Ende zu spielen und verteidigte mit Mann und Maus den Vorsprung. Dabei fing man sich auch noch 3x Gelb ein. Schiri Florian Ordon aus Lichtenstein machte anfangs wenig Fehler, verlor aber nach dem 2:2 mal ne Weile seine Linie und traf manch Entscheidung, die Staunen hervorrief. Gegen Ende wurde es, auch Dank der sehr guten Assistenten, wieder besser.

    Nach 3 Minuten Nachspielzeit pfiff er dann auch endlich ab und der erste Stahlspiel der Saison stand fest!


    Fazit: Ich soll schreiben..." mit Mulln kam die Wende"

    Sicher nicht die einzige Erklärung, aber ein Stück Wahrheit ist schon dabei. Nachdem die erste Hälfte mal wieder zum davonlaufen war, zog man sich selbst aus dem Sumpf. So stehen jetzt 5 Punkte auf der Habenseite und die rote Laterne wurde an Rabenstein weitergereicht. Wollen wir hoffen, dass der Sieg eine Initialzündung ist und die Mannschaft weiter so kämpft und spielt, wie gestern in der 2. Halbzeit, denn darauf muss man Aufbauen! Jetzt geht's ins randpolnische Neustadt / Spree ( ja ich weiß, geographisch nicht ganz richtig), wo man nix zu verlieren hat und dann kommen die richtungsweisenden Spiele gg. Wilsdruff, Copitz,Niesky und Rabenstein.

    Mal sehen ob sich jemand findet, der nächsten Sonntag mit nach Neustadt kommt? Sonst gäbe es noch die Alternative den Spitzenreiter der Kreisoberliga Meissen Stahl Riesa 2. im Pokal gegen Zabelburg zu unterstützen!


    Bilder gibt's diesmal wieder hier (irgendwann dreh ich ihm mal den Hals um :happy:)........

    http://www.tiloschneider66.de/saison-2019-2020.html

    Laufende Bilder gibt's auch, per Suchfunktion bei Sporttotal.tv!



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:



  • Zitat von Steffen


    Es kam zu einem Disput mit anschließender Rudelbildung, gelb für Wochnik und rot für die Nr. 21 der Gäste. Das war alles auf der anderen Seite, lt. (Copitzer) Augenzeugen gab es einen zweimaligen Kopf- bzw. Bruststoß der Nr. 21 gegen Wochnik.


    Ron Wochnik trat dem Spieler mit der Nummer 21 mit Absicht in die Achillessehne, darauf hin ließ er sich zu dieser Tat hin reisen . Trotzdem darf das nicht passieren. Bis zu diesem Ereignis war er einer der besten Spieler in diesem Spiel.

  • Da hat ja gestern alles gepasst. Eine traumhafte Fahrt durch das herbstliche Erzgebirge und strahlendes Sommerwetter im Lößnitzer Tal- Zuschauerherz, was willst du mehr!

    Ach so- Fußball vom Feinsten gab es auch noch (jedenfalls mit Kamenzer 8) und ich hatte im Vorfeld wohl recht, dass wir im Lößnitzgrund noch nie schlecht ausgesehen haben.

    Lößnitz vs. SVE 0:2 (0:1)

    Zuschauer: ganz dünne ca. 50, davon noch ca. 10 Gästefans.

    Die rot/weißen mit voller Kapelle und das merkte man vor allen an der souveränen Abwehrarbeit. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Gastgeber im gesamten Spiel nur eine richtig gute Chance hatten, die Keeper Zlatan Kostal großartig parierte.

    Im Gegenteil dazu hätten die Gäste bei ihren überfallartigen Kontern schon frühzeitig führen können. Vor allen Martin Sobe sorgte mit seinen Flügelläufen für Alarmstufe rot im Erzgebirge.

    Ich werde jetzt nicht über vergebene Chancen lamentieren, da gestern die Verwandlung deutlich besser war. So passierte die Führung nach 39 Minuten, als Franz Häfner nach einer unsauber geklärten Ecke am langen Pfosten vergessen wurde und das Runde mit seiner blitzsauberen Schusstechnik zum Führungstreffer unterbrachte. Bis dato war es ein munteres Spiel zweier offensiv eingestellten Mannschaften, wobei in der Regel am gegnerischen Strafraum Schluss war. So ging es mit einer verdienten Führung in die Pause. Nach der Pause wollten die Gastgeber physisch etwas offensiver werden, allerdings merkte man ihnen die Angst an, in einen Konter zu laufen. Auf Kamenzer Seite nahm vor allen unser "Mittelfeldmaschinist" Alex Schidun den Kampf an und als Cornelius Grieß in der 66. Minute zur Vorentscheidung einköpfte, waren die Messen gelesen.

    In der Schlußphase schwächten sich die Gastgeber noch selbst, als Liebold (erst 10 Minuten auf dem Platz!) dem eigentlich guten Schieri Meisel seine :motz:geigen musste und die:rotekarte: unter die Dusche mit nahm. Bisschen doof war dann die :gelbekarte::rotekarte: für Winkler in der 5. Minute der Nachspielzeit.

    So- dann schau mer mal, wie heute Neusalza spielt. Bei einem Erfolg gibt es nächste Woche den

    Knaller 1. vs. 2. in Kamenz:bindafür::schal4:.

  • SV Lichtenberg - BSV 68 Sebnitz 3:0 (1:0)


    1:0 (45.) Häuser

    2:0 (53.) Miersch

    3:0 (54.) Kluge


    Zuschauer:

    trotz Drinnebleibwetter:versteck: (ca. 10 Grad, ekliger Nieselregen) sowie Mulda+Burkersdorf parallel mit Heimspielen immerhin 118, davon etwa 10 Gäste:halloatall:


    Schiri:

    Philipp Schubert aus Chemnitz, stelzte übers Feld wie ein Storch im Salat:S, wollte das Spiel laufen lassen, hätte aber statt dessen öfter mal eingreifen sollen. Die Sebnitzer, bisher mit Abstand fairstes Team der Landesklasse, sehr oft mit (gelinde gesagt) rustikalem Zweikampfverhalten:abgelehnt:

    ...und warum Rummler, der 8er mit der Stirn bis zum Nacken, keinen Platzverweis bekommen hat, bleibt Schuberts Geheimnis:nein:


    Vorspiel Mittelsachsenklasse:

    SVL II - SV Wacker Auerswalde (der Tabellenführer) 0:3 (0:3)



    Lichtenberg - Sebnitz... da war doch was:gruebel: 16.06.12, 8:2 nach 2:2 und Gewitterunterbrechung. Die NICHT stattgefundene Manipulation immer noch Thema in diversen Teilen der Besucherschaft. Der Doc rotzfrech mit dem Kult-Poloshirt inmitten der SVB-Zuschauer:D:bindafür:. Und in der Anmoderation wurde sogar noch ein 3:8 aus 2016 heraufbeschworen, aber das alles spielte heute dann doch keine Rolle.:abgelehnt:


    Denn die eigentliche Frage war: findet der SVL nach 2 Niederlagen mit 1:9 Toren zurück in die Spur???:/

    Die Antwort ist so oder so ähnlich, wie es in manchem Online-Beziehungsstatus steht "es ist kompliziert".

    So kompliziert war es heute mit dem SVL in der 1. Halbzeit. Wille - ja, Ballbesitz - ja, Chancen - ja, sogar mehrfach! Timmel Latte aus 30m (3.min), Kluge 12m frei vor Oppitz in dessen Arme (19.), Miersch vom rechten Strafraumeck verzieht knapp (33.min), aber Tore - keine.:rolleyes: Und immer das latente Unbehagen, das Kunze und Konsorten im BSV-Sturm irgendwie was zusammenkontern und der SVL wie letzte Woche in Rückstand gerät.:wacko:


    Isser aber nicht, im Gegenteil:thumbup:. Kurz vor der Pause macht Häuser nach Flanke von rechts (Miersch?) per Kopf das 1:0.:schal2: So wenig wie Häus in den letzten Spielen ins Mannschaftsgefüge passte (wie ein Trommler in eine A-capella-Truppe), so stark hat er heute gespielt und malocht.:support:

    Aber Sebnitz blieb gefährlich. Krause hätte in der Nachspielzeit sogar noch den Ausgleich machen können, traf aber nur die Lattenunterkante. Halbzeit 1:0.


    Mit Beginn der zweiten Hälfte entfachte der SVL, jetzt mit Spiel Richtung Oberdorf und dem Nieselregenwind im Rücken, ein wahres Angriffsfeuerwerk:schal2:. Schneiders Freistoß ging knapp vorbei (50.min) und nach einem Missverständnis zwischen Henke und Oppitz konnte Letzterer im aller-allerletzten Moment noch zur Ecke klären. Diese köpft Miersch mit einem Uwe-Seeler-Gedächtnis-Hinterkopfballtor zur 2:0-Führung (53.min) ins lange Eck:schal2:. Kaum aufgeschrieben und gewhatsappt, versenkt Kluge eine Häuser-Flanke gegen die Laufrichtung von Oppitz zum vorentscheidenden 3:0 (54.min).:schal2:

    Die Gastgeber bleiben am Drücker:thumbup:. So klärt Oppitz gegen Molnar (60.min). Aber auch Sebnitz spielt munter weiter und wollte mit einem Doppelwechsel in der 66.min das Ruder noch rumreißen. :/Doch aufgrund des immer glitschiger werdenden Untergrunds erinnerte das Spiel dann eher and das RIAS Tanzorchester (wobei ich mich gefragt hab: Wer ist diese Ria, die sich ein ganzes Tanzorchester leisten kann...:D)


    Der SVL hätte das Ergebnis also durchaus noch höher schrauben können, während der BSV sich immer mehr in die Zweikämpfe reingeschraubt hat. Dem Schiri schienen gelbe Karten (bis auf Rummler in der 87.min, als er allerdings hätte rot:rotekarte: sehen müssen) so unbekannt wie der heutigen Jugend der "Sendeschluss" .

    Seis drum, die SVL-Fans stimmten ihre Gesänge an und nach 90.+1min war ein wichtiger Sieg unter Dach und Fach.



    Fazit:

    Der SVL ist wieder in der Spur.:thumbup: Gaaaanz wichtig: die mannschaftliche Geschlossenheit der Rentnertruppe ist wieder erkennbar.:bindafür: Beispiel: So ackerte der heute etwas glücklose SVL-Toptorschütze Molnar dennoch unermüdlich:bindafür: und Fußballflüsterer Gronwaldt flickte die letzte Woche noch offen gebliebenen Lücken im Mittelfeld besser als eine 9jährige pakistanische Näherin in 13stündigen Nachtschicht einer Jeansfertigung von AWG in Bangladesh.:happy:

    Wie dem auch sei, nächste Woche bei Steffens Reserve noch n Dreier holen... und dann kannste beruhigt nach Hainsberg fahren.8)


    Szene des Spiels:

    Der in der 66.min eingewechselte BSVler Schulz, bei dem in Anbetracht der Körperfülle die Oberarme mürbfleischig aus dem Jersey hervorwursteten:stumm:, hatte etwa 10min vor Schluss die Hyper-Mega-Chance das Spiel nochmal eng zu machen. Aber zuerst rasierte er den Elfmeterpunkt anstatt den Zentimeter daneben liegenden Ball zu treffen;( und Sekunden danach tölpelte er in bester Schussposition die Pille flusspferdgleich meilenweit am Esser-Kasten vorbei.:/ Vielleicht ein Grund, warum der BSV in der Fremde noch nicht einen einzigen Punkt ergattern konnte....


  • ...falscher Fred, sorry:rofl:

    Nicht , dass noch jemand denkt, die Bergziegen wollen aufsteigen:lach:

  • Sonnabend Abend. Der emotionale Höhepunkt der Fußballwoche lag diesmal unzweifelhaft am Mittwoch. Deshalb heute mein Doppelpack zur Landesliga eher sachlich-nüchtern:


    Freitag Abend Müllerwiese

    Budissa Bautzen - Eintracht Niesky 4 : 1 (3:0).


    1:0/16. Hagemann Kopfball.

    2:0/20. Kloß. Wie das erste Tor über die überforderte linke Nieskyer Abwehrseite vorbereitet.

    3:0/45. Hentsch aus ca. 16 Metern ins Dreiangel. In der Bundesliga wäre da sicher der Kölner Keller konsultiert worden, da ein Spieler im Abseits möglicherweise das Sichtfeld des Torhüters beeinträchtigte.

    4:0/59. Hentsch Konter. Vorarbeit vom eingewechselten Gärtner.

    4:1/65. Jablonski direkter Freistoß unter der Mauer durch.


    Etwa 300 Zuschauer, offiziell 292 angegeben. Vielleicht 20 Gäste darunter.


    Gemeinsam mit Kilometerfräse traf ich mich am Freitag Abend zum Flutlichtspiel. Es war kalt und pünktlich mit dem Anpfiff begann es auch noch zu regnen. Schiri Wermann hatte eine weite Anreise aus Plauen und ordentlich zu tun. Gleich nach drei Minuten wurde Hagemann umgesenst. Unverständlich, warum die gelbe Karte erst nach Rücksprache mit dem Linienrichter kam, aber sie kam. Hagemann spielte bis zur Pause durch, musste dann aber in der Kabine bleiben. Kurz darauf verletzte sich ein Gästespieler ohne Einwirkung eines Gegenspielers und musste ebenso raus wie später Robert Koch. Insgesamt verteilte der Schiri fünf oder sechs Verwarnungen an die rustikalen Gäste.

    Der Wind pfiff gleichmäßig längs durchs Stadion, weshalb die Seitenwahl wohl schon entscheidende Bedeutung hatte. Budissa spielte vor der Pause mit dem Wind und nutzte dies gnadenlos aus. Niesky konnte bei seinen Defensivproblemen froh sein, mit nur drei Gegentoren in die Kabinen zu gehen. Andererseits waren die Angriffsbemühungen, wenn sie denn mal stattfanden, durchaus nicht so ungefährlich. Will sagen: man stellte sich nicht hinten rein, blieb aber trotz einiger Torchancen letztlich ohne zählbare Wirkung nach vorn.

    Nach Wiederanpfiff veränderte sich das Bild optisch. Niesky nun mit Windunterstützung Stammgast in der gegnerischen Hälfte, während Budissa so einen Mittelweg zwischen Verwaltungsmodus und Kontertaktik suchte und fand. Einer dieser Konter wurde mustergültig zum 4:0 vollendet. Kurz darauf ein "Schmankerl", als bei einem Jablonski-Freistoß die Mauer komplett hochsprang und der Ball flach ins Tor ging. Chancen für Resultatsveränderungen gab es dann noch auf beiden Seiten, wobei die Gäste kurz vor Schluss einen Handelfmeter forderten. Am verdienten Sieger gab es eh seit der Halbzeit keinen Zweifel. Mit dem 4:1 bestätigten beide letztlich ihre gegenwärtige Tabellenposition.


    Getroffen habe ich vor dem Spiel Flori Kärger, der weiterhin vom Verletzungspech verfolgt ist und derzeit eine Trainingsverletzung auskuriert. Ich hoffe, er kann bald wieder spielen - ein Fußballer seiner Klasse tut der Liga einfach gut!


    Sonnabend Nachmittag Parkstadion

    Motor Wilsdruff - Pirna-Copitz 0 : 1 (0:1).


    Tor Höer per Kopf nach Flanke Weska von rechts.


    offiziell 70 Zuschauer, es waren etwa 90 bis 100 Leute anwesend. 13 Gäste gesichtet, einige hatten Probleme beim Finden des Stadions. Optimales Wetter, negativ lediglich die tiefstehende Sonne.


    Etwas früher begann die Landesklassenpartie Copitz2 gegen Lichtenberg. Endstand 0:1, Kilometerfräse und/oder Gunther werden berichten.


    wichtiger als jedes Ergebnis: als wir (also sammy und ich) ankamen, standen RTW und Notarztwagen im Gelände. Beim Vorspiel Wilsdruff2 gegen FC Pirna2 ist ein junger Gästespieler plötzlich zusammengebrochen und musste notfallmedizinisch versorgt werden. Ich habe keine näheren Informationen und wünsche dem Betroffenen natürlich alles Gute! Die Partie wurde selbstverständlich abgebrochen.


    Schiri John Köber hatte lange Zeit wenig zu tun und pfiff eher zu wenig als zu viel. Mitte der zweiten Halbzeit dann ein "Trikottest" bei Johnny Henschel mit anschließendem Gerangel am Boden. Ergebnis: Gelb für Henschel und Rot für Stührenberg. Ich selbst habe nichts gesehen, was platzverweiswürdig war. Kurz vor Schluss zahlenmäßiger Ausgleich, als der bereits verwarnte Kötzsch kurz vorm eigenen Strafraum Foul spielte und folgerichtig die Ampelkarte sah.


    Copitz mit derselben Startformation wie letzte Woche. Eigentlich hatte ich erwartet, dass der VfL zumindest optisch die Begegnung kontrolliert, aber das war maximal in den ersten zehn Minuten der Fall. Danach wurde die Gastgeber mutiger, während der VfL Mühe hatte, in den Zweikämpfen zu bestehen. So musste Wochnik zweimal retten, aber insgesamt blieb auch die Heimmannschaft in der Folgezeit im Angriff harmlos. So genügte dem VfL ein sauber vorgetragener Angriff, um etwas überraschend in Führung zu gehen. Kurz darauf musste der Torwart Arnold gegen Höer klären, so dass die Chancenverwertung zur Pause "nur" 50 Prozent betrug.


    Nach der Pause wurde das Spiel phasenweise etwas lebhafter, blieb aber insgesamt deutlich unter Landesligadurchschnitt. Copitz kam zwar einige Male vor das Gastgebertor, ohne richtig gefährlich zu werden. Ausnahme eine 3:2-Überzahlsituation, die mit einem Pfostenschuss des gerade eingewechselten Maximilian Unger endete. So wurde bis zum Schluss gezittert, weil man hinten immer wieder Chancen zuließ. Glücklicherweise spielte man erstens gegen den Tabellenletzten und hatte zweitens einen gut aufgelegte Ron Wochnik zwischen den Pfosten und im Strafraum. Der auf die gelbrote Karte folgende Freistoß ging am Tor vorbei und in der Nachspielzeit nutzten auch die Offensivbemühungen des Wilsdruffer Keepers nichts mehr.


    So gewann der VfL am Ende mit 1:0 und konnte froh sein, nicht auf einen stärkeren Gegner getroffen zu sein. Den Wilsdruffern kann man kämpferisch nichts vorwerfen. Sie haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten wohl eine gute Leistung geboten - versäumten es aber, sich wenigstens mit einem Tor und Punkt zu belohnen. Da fehlt dann eben die Abgeklärtheit oder auch die Klasse, mal so ein Ding reinzumachen.


    Getroffen habe ich vorm Spiel kurz unseren Torwart der Jahre um 2000, Maik Schäfer. Mit weit über 40 steht er bei Motor immer noch als Auswechseltorwart zur Verfügung. Respekt!


    Die Wilsdruffer setzen kommende Woche einen Sonderbus zum "Abstiegsgipfel" nach Riesa ein.

    Für den VfL beginnen in Niesky wohl die "Kunstrasenwochen". Die Besetzungssorgen werden jedenfalls nicht kleiner. Scykalka, Baumann und Heineccius fehlen weiterhin, dazu der gesperrte Kötzsch. Aus den beiden gestern und heute gesehenen Spielen sollte man keine Schlüsse für die Partie in Niesky ziehen. Es wird wohl wieder eine enge Kiste werden...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Wolfslandausflug mit Schäferin


    LSY Neustadt Spree -Stahl Riesa 3:3 (1:2)


    0:1 Paul Spindler (2.)

    0:2 Norman Gründler (9.)

    1:2 Bartosz Kosman (37.)

    2:2 Dawid Wieckiewicz (60.)

    3:2 Michal Gamla (74.)

    3:3 Franz Josef Zech (83.)


    Zuschauer 178, ca. 60 Gäste


    Gestern stand der Ausflug in neue Gefilde an. Sonntags weit weg, dass schreit nach einer komplizierten Suche nach Mitfahrern, aber schließlich fanden sich mit Chefkritiker Christian L. und Neuling T.V. doch noch zwei.

    112 km meist gerade aus, über Autobahn und sich elendig lang hinziehenden brandenburgischen Bundesstraßen, biegt man auf eine Art Panzerstrasse ab, die dir das Navi aus der Halterung schüttelt, obwohl man es dringend braucht. Nächste Biegung geht's nochmal ewig um den Truppenübungsplatz Oberlausitz, bevor man irgendwann nach Meldepunkt 11 in Neustadt ankommt. Wohlgemerkt trifft man da unterwegs nicht wirklich Autos, geschweige denn sieht man in den wenigen Dörfern Menschen. Da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich der Wolf da wohlfühlt!

    Wie groß Neustadt wirklich ist, sieht man nicht, denn es geht gleich rechts rein, wo die Gastgeber extra einen Gästeparkplatz und einen Gästeeingang eingerichtet hatten. Das war durchaus top, aber sie waren etwas überrascht, dass die ersten schon 50 Minuten vorm Spiel erschienen. Schnell noch den Kassentisch hingeräumt und 5 Oironen verlangt, auch für Rentner! :happy:. Der Grill wurde auch gerade erst angeworfen, so dass die armen Mannschaftsbetreuer Diddi und Basti fast verhungerten! Das müssen wir noch mal üben! Bier 2,50, Riesenbratwurst 3,00 und der Kaffee 1 € sind normal.

    Nicht normal ist das Aufwärmen. Angefangen auf dem Nebenplatz, wollte sich unser Torhüter auf dem richtigen Platz kurz warmschiessen lassen. Das wiederum brachte die einheimischen Ordner auf den Plan. Die versuchten Dieses tatsächlich zu verhindern und es kam zu durchaus ernsten Diskussionen mit dem Trainer. Als dann auch noch der Rest der Mannschaft auf dem Rückweg Richtung Kabine, ein paar Pässe mit Abschluss spielten, erschienen noch 3 Ordner die sich nach hektischem Überwerfen der Leibchen tatsächlich in die Passwege stellten. Schon vorher wurde die Enkelin des Riesaer Ordnungsgruppenchefs mit ihrem Gummiball des Rasen verwiesen! Ich war schon auf vielen Dorfplätzen, aber sowas.... nee :rofl:.

    Stahl diesmal ohne den gesperrten Florian Klengel und bei den Gastgebern standen wie immer ca. 3 deutsche Namen und der Rest Slawische auf dem Spielberichtszettel. Nur mal so als Hinweis für den Platzsprecher, für seinen dämlichen Vergleich der Einwohnerzahl, nach dem Spiel!

    Das Spiel selbst begann mit einem Stahl Paukenschlag. Pass durch die Mitte, Spind startet durch und lässt Gorzelanski keine Chance. Kurz darauf die nächste Stahlchance und in Minute 9 ist es Norman Gründler , der zum 2:0 trifft. Man konnte sich nur die Augen reiben, was man da zu sehen bekam Es hätte auch gut und gerne 4 mal im Gastgebergehäuse einschlagen können. Erst nach einer Viertelstunde kamen die Neustädter besser ins Spiel, doch die aufgeputscht Stahler ließen fast nix zu. Damit kommen wir zu der, vom Verband angesetzten Hüterin der Schafe auf dem Platz...Franziska Brückner! An sich pfiff sie Anfangs ganz normal, aber mit zunehmender Spielzeit ließ sie sich durch die Schauspielkünste der durchaus stabil gebauten Gastgeber beeindrucken. Zudem fiel ihr Assi auf unserer Seite mit, nennen wir es mal Laufdefizite, auf. Mehrmals verpasste er den Zeitpunkt zum loslaufen und blickte darum aus falschem Winkel auf Abseitspositionen.

    In Minute 35 dann die Wende. In einem Laufduell Richtung Strafraum behindern 2 Stahlspieler mehrfach den Stürmer und bringen ihn schließlich vorm Strafraum zu Fall. Frau Brückner pfeift, zeigt irgendwo nach dem Mittelkreis den Punkt des ersten Fouls an. Die Gastgeber maulen natürlich herum, während sie überlegt, was nun? Sie sucht den Schuldigen die Hände gehen wechselseitig an Brust- und Hinterntasche, aber es kommt keine heraus. Vielmehr läuft sie rückwärts zum Assi und man diskutieret ewig. Schließlich läuft sie in die Mitte und zeigt Philipp Ohme glatt :rotekarte:. Fand ich etwas sehr hart, kann man wahrscheinlich aber geben, obwohl Gelb da durchaus angebrachter war. Vermutlich hatte sie unterdessen ohnehin das Foul vergessen, so dass der Freistoß schließlich 5 Meter vor Strafraum ausgeführt wurde und nun auch schon zum wiederholten Mal im Mauereck einschlägt (37.). Damit hieß es Abwehrkampf bis zum Schluss. Bis zur Pause gelang das noch, aber danach wurde der Druck immer größer, da Stahl es nicht mehr schaffte, für Entlastung zu sorgen. So fiel in der 60. folgerichtig der Ausgleich und trotz des aufopferungsvollen Kampfes , eine Viertelstunde vor Schluss der vermeintliche Siegtreffer. Die Schäferin pfiff weiterhin recht einseitig jeden Körperkontakt weg, aber Stahl nahm noch mal alle Kraft zusammen und kam tatsächlich noch zum Ausgleich. Auf der rechten Seite setzten sich die Zech Brüder etwas glücklich durch, wobei ich meine dass mindestens ein Pass Abseits war,aber der Assi is wie gesagt stellungstechnisch schwach. Franz Josef zieht schließlich vom Strafraumeck ab, der Ball wird von einem Abwehrbein nach oben abgefälscht und fällt über den Goalie ins Tor. UNGLAUBLICH!

    Da hatte wirklich nichts darauf hingedeutet. Waren nach der Führung der Gastgeber, die immer nach Ausbällen, zugeworfenen Ersatubälle verschwunden, so dass Goldi einmal fast im Unterholz verschwand, wären sie nun von Zauberhand wieder da. Warum ich das erwähne? Frau Brückner pfiff in der letzten regulären Minute nach einem angeblichen Foul am Gastgebersrafraum, während Benni Langhof den inzwischen herausgespielten Ball Richtung Tor zurückschoss. Sie bewerte es offensichtlich als Ballwegschlagen und zeigte dem armen Benni :gelbekarte::rotekarte:. Irgendwie kamen da Gedanken an die letzte Dame, die ein Stahl Spiel pfiff, hoch. 10.4. anno 2016 zu Glauchau schickte Christine Weigelt Georg Balatka mit GelbRot und Marcus Hesse mit GlattRot vom Platz.

    Die 4 Minute Nachspielzeit überstand die Restmannschaft dennoch schadlos und ließ sich anschließend feiern.

    Fazit: Am Ende einen Punkt gewonnen und wieder mal größes Kämpferherz gezeigt, sogar das gegenseitige Anfeuern ist wieder da. Nächste Woche kommt der Tabellenletzte Wilsdruff in die Feralpi Arena und man ist vermutlich sogar was wie Favorit!

    Ob das gutgeht.... Lassen wir uns überraschen.


    Bilder gibt's nicht, denn er wollte die Stadt nicht verlassen.

    Gibt aber ein paar auf der FB Seite des LSV.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:



  • Ein Drittel der Saison ist vorüber (bis auf ein Spiel) und alle wissen, wo sie stehen. Klare Favoriten gibt es vorn ebensowenig wie klare Außenseiter hinten - aber eine deutliche Zweiteilung der Tabelle. Eigentlich weiß nur BW Leipzig nicht so richtig, zu welcher Tabellenhälfte man nun gehört. Tendenziell ordne ich sie aber eher unten ein.

    Getreu dem alten Motto "die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften" spricht ganz vorn vieles für Einheit Kamenz. Aber es ist doch gut, dass es endlich mal wieder mehrere Mannschaften gibt, die sich möglicherweise bis zum Saisonschluss um den Titel streiten. Das hatten wir so zuletzt 2015/16 mit dem damaligen Vierkampf zwischen Chemie, Grimma, Kamenz und Riesa.

    Im Verfolgerfeld hat sich nun auch meine Mannschaft etabliert, wo zuletzt vor allem die Punktebilanz stimmte (10 aus 4), nicht immer aber die (von mir als anspruchsvollem Fan) erwartete Spielweise.

    Neben Kamenz werden wohl Mittweida, Bautzen und Neusalza in jedem Fall weiter ganz vorn dran bleiben. Etwas rätselhaft für mich die Heimschwäche der Großenhainer. Auch Lößnitz hats bisher nicht geschafft, in den direkten Duellen mit der Konkurrenz den Anspruch einer Spitzenmannschaft zu untermauern.

    Ich denke, ab Platz 9 abwärts geht es für alle erst mal um den Klassenerhalt. Man muss ja wieder von vier Absteigern ausgehen. Die Neulinge Wilsdruff und Rabenstein werden es schwer haben, aber auch bei Radebeul geht die Tendenz deutlich nach unten. Riesa und Niesky hatten sich den bisherigen Saisonverlauf wohl etwas anders vorgestellt, aber kürzlich erste Erfolge gefeiert. Beide sind nun die nächsten Gegner von Copitz - und haben in der anstehenden Konstellation diese Spiele in der letzten Saison jeweils gewonnen. Also, Vorsicht VfL - ich spende ungern Punkte an notleidende Konkurrenten *g*

    Ansonsten stehen in den kommenden Wochen jede Menge direkter Duelle der Abstiegskandidaten an, danach sind wir klüger.

    Eine Liga tiefer haben sich Markranstädt und Glauchau günstige Ausgangspositionen geschaffen, um sofort in die Liga zurückzukehren. Aus dem "Osten" ist wohl mit je einer Mannschaft aus Freital und Dresden zu rechnen - aber da kann bis Juni noch vieles passieren, sportlich und neben dem Feld.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Heute mal zu ungewohnter Zeit mein Tagesrückblick.


    FV Eintracht Niesky - VfL PIrna-Copitz 1 : 1 (0:0).


    1:0/48. Jablonski per Kopf nach Flanke von rechts.

    1:1/76. Scholz nach Freistoßablage. Ich glaube, zuletzt war noch ein Abwehrspieler am Ball. Basti war vorhin ebenso wie ich noch beim Handball. Er saß aber zu weit weg, so dass ich nicht mehr nachfragen konnte, wie das genau passiert ist.


    Besonderes Vorkommnis: Haase hält FE von Henschel nach Foul an Henschel/67.


    Etwa 70 anwesende Zuschauer, offiziell 56 zahlende. Genau 11 Gäste.


    Gespielt wurde auf dem Kunstrasen mit Beleuchtung.

    Wetterbericht: Hinfahrt viel Regen, 1. Halbzeit wenig Regen, 2. Halbzeit viel Regen, Rückfahrt wenig Regen.


    Schiri Eckert aus Großröhrsdorf hatte in der ersten Halbzeit wenig zu tun, umso mehr nach der Pause. Ich konnte seine Freistoßbeurteilungen nicht in jedem Fall nachvollziehen, aber entscheidende Fehler sind ihm nicht unterlaufen. Das Foulspiel vorm Elfer war klar (ob es drin war, konnte ich aus meiner Position nicht sehen).

    Kritische Szene kurz nach dem Ausgleichstor: nach einem langen Pass steht Viktor Löwe knapp im Abseits und rennt zum Ball. Die Fahne kommt zurecht, aber viel zu spät - obwohl das wohl so angewiesen ist. So rammt der Torwart den Viktor kurz vorm Strafraum volle Kanne um. Richtige Entscheidung, abseits und Gelb für den Keeper (es wäre Rot gewesen, wenn keine Abseitsstellung vorgelegen hätte) - aber die ganze Situation hätte vermieden werden können, wenn die Fahne eher gekommen wäre. Sehr viel Konjunktiv. Kein Konjunktiv: der gerade eingewechselte Löwe musste später wieder raus.


    Weitere Pirnaer Ergebnisse vom Tage: Die B-Junioren gewinnen mit 3:0 gegen Markranstädt und festigen ihre Position im Mittelfeld. Die zweite Mannschaft verliert trotz Pausenführung mit 1:2 in Hartmannsdorf und ist nun Tabellenletzter. Abends beim Handball Lok Pirna gegen Bad Blankenburg 20:27, aber dort war es wenigstens trocken...


    Bis auf den gesperrten Philipp Kötzsch sowie Martin Schmidt begann der VfL wie in Wilsdruff. Dafür begannen Maximilian Unger auf der linken Seite und Alexander Kaiser in der Innenverteidigung neben Eric Ranninger. Im Gegensatz zum Spielberichtsbogen war Trainer Frank Paulus anwesend und auch der "Chef". Niesky in rot, Copitz in schwarz. Die Gastgeber ohne den in Bautzen ausgewechselten Robert Koch.


    Auf dem Kunstrasen musste man erst mal schauen, wie die Bälle springen, das glich gelegentlich einer Lotterie. Ansonsten hatte der Spielverlauf nicht so viel Zufälliges. Der VfL optisch leicht überlegen, aber das Geschehen spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab. Bemerkenswert in Hälfte eins eigentlich nur ein abgewehrter Höer-Schuss und eine Gelbe Karte für die Nieskyer Trainerbank wegen permanenten Meckerns (ich konnte aus knapp 100 Meter Luftlinie nicht genau erkennen, ob es Trainer Seifert betraf). Gegen Ende der Halbzeit wurde der Gastgeber über die linke VfL-Abwehrseite etwas aktiver, ohne wirkliche Torgefahr zu erzielen. Mit einem logischen 0:0 ging es in die Kabinen, und auch die Zuschauer wärmten sich erst mal in der Gaststätte auf.

    Die Gästemannschaft war nach dem Kabinengang zuerst wieder auf dem Platz, geistig waren aber die Gastgeber früher anwesend. Der erste Angriff lief über die rechte Seite und Jablonski kam ziemlich freistehend zum Kopfball - 1:0! Für den neutralen Beobachter war es das beste, was der Partie passieren könnte. Von jetzt an wurde die bisher eher bedächtig verlaufende Begegnung mit hoher Intensität in den Zweikämpfen geführt, es entwickelte sich ein Kampfspiel bei widrigen äußeren Bedingungen. Dabei hatten die Gastgeber in der Zweikampfführung zunächst leichte Vorteile. Sie sind ohnehin körperlich robuster, wirkten aber gerade in dieser Phase auch entschlossener. Obwohl der VfL dagegenhielt, war jetzt auch ein 2:0 möglich. Die beste Gelegenheit hatte erneut Jablonski, aber dessen Freistoßhammer konnte Wochnik zur Ecke ablenken. Copitz biss sich ins Spiel und der fleißige Henschel hätte sich belohnen können. Ich lasse den alten Spruch fürs Phrasenschwein hier weg, er wurde gefoult und übernahm die Verantwortung - doch der Ball war nicht sonderlich platziert geschossen und wurde pariert. Von verwandelten Elfmetern wird standuhr ausführlich berichten...

    Zum Glück verursachte dieser Fehlschuss keinen Bruch in den Copitzer Bemühungen, gerade in solchen Phasen ist dann immer Eric Prentki der Antreiber auf dem Platz. Schmidt und Löwe kamen in die Partie, aber herausgespielte Torchancen blieben weiterhin Mangelware. So brachte ein Standard den Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld spekulierte Niesky vergeblich auf Abseits, Ranninger legte ab und Scholz netzte mit Zwischenberührung ein. Gerade für solche Tore ist der Basti immer gut!

    Danach folgte die oben beschriebene Szene mit Viktor Löwe, auch ansonsten gehörte die Schlussviertelstunde eher dem VfL. Doch bis zur 94. Minute sollte keiner Mannschaft mehr der "lucky punch" gelingen.

    So blieb es beim insgesamt leistungsgerechten 1:1 in einem vor allem nach der Pause von viel Kampf, Einsatz und Zweikämpfen geprägten Spiel. Tabellenmäßig kann Copitz damit natürlich besser leben - erst recht mit Blick auf die überraschenden Resultate in Großenhain und Bautzen, die in Niesky bestimmt keine Freudensprünge ausgelöst haben. Die Mission "Auswärtsdoppelpack" kann mit 2:1 Toren und 4 Punkten jedenfalls erfolgreich abgehakt werden!


    Drei Spiele stehen morgen noch an, dabei wird auch die Frage nach dem Spitzenreiter geklärt.


    Für Niesky gibt es bis Weihnachten noch vier Duelle gegen direkte Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte. Da scheint von "MIttelfeld" bis "Rote Laterne" alles möglich zu sein.


    Kommenden Sonnabend gastiert Stahl Riesa im "Willy", das dort vier der letzten fünf Punktspiele gewinnen konnte. Aktuell trifft starke Offensive auf starke Defensive: in den letzten drei Spielen trafen die Stahlwerker jeweils dreifach, während Copitz in den letzten fünf Punktspielen nur drei Gegentore kassierte. Wer kann sich also durchsetzen? Die Auflösung dazu gibts in einer Woche!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Schwere Geburt


    Stahl Riesa - Motor Wilsdruff 3:2 (1:2)


    0:1 Yves Morgenstern (3. FE.)

    1:1 Andre Köhler (24. FE.)

    1:2 Yves Morgenstern (34. FE)

    2:2 Norman Gründler (49.)

    3:2 Rene Müller (88.)

    Zuschauer: 202 zahlende, etwa 20 Wilsdruffer und Forumsschreiber Kilometerfräse, heimlicher Motor Fan, bei seinem ersten Arena zu Riesa Besuch :bindafür:


    Nach den letzten Spielen hat sich der Himmel über den Stählernen etwas aufgehellt und so war man gestern sogar sowas wie leichter Favorit.

    Allerdings begann es wieder mal ganz anders und wie man an der Torfolge oben sieht, spielte Schiri Marco Kneusel aus Dresden, eine nicht unwesentliche Rolle.

    Beim ersten Angriff der Gäste schiebt Florian Klengel den Wilsdruffer Stürmer leicht im Strafraum und es ertönt der Elferpfiff nach 41 Sekunden Spielzeit. Wieder eine kann Entscheidung, aber dann gäbs 10 Elfmeter pro Spiel X(. Es wird noch etwas darüber diskutiert und als man nach 30 weiteren Sekunden sich zur Ausführung beliebt, zieht Kneusel die :rotekarte: aus der Arschtasche und hält sie Florian Klengel vor die Nase! Allgemeine Empörung über diese Doppelbestrafung, während sich offenbar Assi Martin Gärtner bemerkbar macht, so dass nach kurzer Beratung Kneusel nochmals in eine Tasche greift und diesmal kommt :gelbekarte: heraus. Nichtsdestotrotz verwandelt Yves Morgenstern den Elfer sicher nach Rechts . Stahl brauchte dann kurz zum Durchschütteln, aber mit der Zeit sah es wieder besser aus, so dass bei einem Freistoß von Marvin Reinkober(17.) schon der rechte Pfosten für Michael Arnold aushelfen musste. Fünf Minuten später ging Arnold, beim Versuch einen weiten Pass auf Marvin abzufangen, etwas zu Ungestüm zu Werke und rannte Reinkober mit um. Schiri Kneusel zeigt zunächst Ecke an, Assi Kay Windisch (:rolleyes:8|:evil:) zeigt ebenfalls sofort Ecke, da es aber lautstarke Proteste gibt, geht Kneusel raus zu Windisch und kommt mit der Entscheidung Elfer zurück! Dass findet nun wiederum der Gast nicht toll! Jetzt winkt dann wieder Assi Gärtner mit dem Wimpel und jemand auf der Wilsdruffer Bank sieht :rotekarte:. Andre Köhler hämmert den Ball schließlich hoch rechts unter die Latte zum 1:1. Weitere 10 Minuten später im Stahlstrafraum, fällt ein Gästrstürmer im Laufduell und wieder ertönt der Elfmeterpfiff. Diesmal ist eher der Spot streitig, ob drin oder eher draußen, war jedenfalls von uns aus nicht zu klären. Yves Morgenstern verwandelt diesmal sicher nach Links. Stahl versuchte dann noch,bis zur Pause, den Ausgleich zu erzielen, aber wirklich sinnvolles kam dabei nicht raus. So blieb's beim 1:2 zur Pause, wobei Marco Kneusel fast die Hauptrolle spielte. Nach Ansicht der Szenen im Sporttotal.tv Video, finde ich dass er durchaus immer richtig lag, aber die Ausführung des Ganzen, die sogenannte B Note tendiert dabei in den Minusbereich :nein:.

    Nach der Pause gelang Stahl gleich der Ausgleich. Paul Spindler bekommt einen abgewehrten Ball zum 2. Versuch , seine Flanke wird nach oben abgefälscht und so steht Norman genau richtig, zentral am Fünfer, zum Kopfball völlig frei. Danach wird das Spiel jedoch etwas,nennen wir es, konfuser. Fehlpässe häufen sich massiv im Mittelfeld, es gibt nicklige Fouls und die Entscheidungen von Schiri Kneusel finden immer noch nicht so richtig Anklang bei allen sonstig Beteiligten. In Minute 59 streckt Jörg Göhler einen Stahler im Vollsprint an der Seitenlinie, im Mittelfeld, nieder und Kneusel greift, diesmal zurecht, in die Arschtasche :rotekarte:.

    Danach kam Stahl besser ins Spiel, kombinierte aber meist viel zu bedächtig um die Gästeabwehr auseinanderzuspielen! Wilsdruff kam jetzt gar nicht mehr nach vorn und lebte nur von den wirklich weiten Abschlägen von Goalie Arnold, die durchaus teils Konfusion in Stahl's Verteidigung hervorriefen. Stahl versuchte es mit Fernschüssen, aber Zielwasser gab's vorher wohl nicht und innen machten die Gäste alles dicht.

    Was also tun???

    Jetzt soll ich wieder schreiben: " Mit Rene Müller kam die Wende" :ja::freude::rofl:! Der Goalgetter der 2. MM sorgt seit kurzem für den erfahrenen Teil des Manschaftsgefüges der auch mal anfeuert, schlitzohrig ist und zu dem die ganzen Jungen aufschauen können. Fanliebling ist er ohnehin, so dass man sogar von den Riesaer Jungs plötzlich wieder Sprechchöre hört :thumbup::bindafür:. So wurde er in der 76. eingewechselt und durch die Stahlelf ging noch mal ein Ruck! 88. Minute.... Wilsdruff wehrt zu kurz ab, Franz Josef Zech zieht mit dem Ball rechts an den Strafraum, scharfe Flanke vors Tor, Norman Gründler verpasst und wer steht am langen Pfosten.... MULLN :love:. Er hält den Fuss hin und Arnold kann den Ball nur noch ins Netz klatschen lassen. Der Wahnsinn!! Die Gäste bekommen noch einen Versuch, aber dann pfeift Kneusel nach 45 Sekunden Nachspielzeit ab und Stahl hat den 2. Saisonsieg sicher.


    Fazit: Es wird langsam besser. Spielerisch ist noch viel Luft nach oben, kämpferisch Top, wie eigentlich immer und man findet neuerdings Wege Tore zu erzielen. Punkte sollte sie jetzt weiterhin sammeln, auch wenn es.in Copitz, Niesky und gg. Rabenstein nicht leicht wird!


    Andere Sachen die noch aussortiert werden müssen......

    Schiri Marco Kneusel findet nur einen hinteren Platz auf meiner NoGo Liste. So schlimm war er letztendlich nicht, ausser in der B Note.

    Das gestrige Spiel dürfte erst mal das Letzte für mich gewesen sein.

    Pirna werde ich wohl schweren Herzens ausfallen lassen, da ich mich Sonntag früh zeitig auf den Weg mache um den Kontinent gen Westen zu verlassen. Bei den oben genannten 3 Spielen darfst dann mal ein Freiwilliger hier schaffen.

    Bilder gibt's wie immer..... http://www.tiloschneider66.de/saison-2019-2020.html

    Bild 5 diesmal mit Genehmigung :D


    Da aus mir unbekannten Gründen, dass Spiel unserer 2. MM in Coswig, auf 16.00 Uhr verlegt wurde, machten sich der Fuhrparkverantwortliche und ich, nach kurzer Überlegung noch auf Richtung SpA Weinböhlaer Str.!

    Bei Ankunft stand es zur Halbzeit 1:1. Am Ende hatten wir leider nur 4 weitere Coswig Tore, teils unter gültiger Mithilfe, gesehen. Die erste Saisoniederlage ist aber nicht wirklich schlimm. Kopf hoch Jungs! Einmal musste es passieren und dann lieber einmal richtig. Nächste Woche geht's gegen Lampe und da erwarte ich einen Sieg!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:



  • Oha, Standuhr kommt nicht nach Copitz. Schade, dass wir uns nicht sehen - aber seine Abwesenheit erhöht die Siegchancen von Copitz! Immer, wenn er bei Spielen Stahl gegen VfL neben mir gestanden hat, gewann Riesa... Schönen Urlaub!


    Nachtrag zum vorigen Wochenende: Das Siegtor von Höer in Wilsdruff fiel in der 42. Minute - ich weiß nicht, warum es im Bericht fehlt.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • FSV Neusalza Spremberg – FC BW Leipzig 4 : 0 ( 1 : 0 )


    Es wurde noch mal auf Rasen gespielt....aber ob das ein guter Gedanke war ? Der Platz in der letzten Nacht leicht angefroren nun aufgetaut, die Oberfläche wie Schmierseife. So hatten beide Mannschaften immer wieder Standprobleme. Spielerisch lief auch nicht viel zusammen, kaum mal ein Spielzug über mehrere Stationen, man neutralisierte sich in einem Fehlpassfestival. Neusalza ging mit einem abgefälschten Schuß von Petr Mecir nach ner viertel Stunde in Führung. Sie hatten bis zur Pause noch ein zwei Möglichkeiten, aber die Gäste waren auf Augenhöhe. Auch nach der Pause waren die Leipziger am Ausgleich dran, machen ihn auch, bekamen ihn aber wegen Abseits oder Tormann Behinderung ? (zumindest hatte der Linienrichter die Fahne oben) weg gepfiffen. Neusalza wollte nun die Entscheidung, hatte einige Möglichkeiten aber Torhüter Jens Heck hielt die Gäste weiter im Spiel, selbst im eins eins gegen Willi Berge blieb er Sieger ….. bis Radoslaw Sarelo mit dem zweiten Tor, ne viertel Stunde vor Schluß den Deckel drauf machte. Danach ergaben sich die Leipziger ihrem Schicksal. So konnten abermals Petr Mecir sowie Anton Stehr noch einen deutlichen Heimsieg herausschießen. Zu hoch schien der schon, denn vier Tore schlechter waren die Leipziger nicht... verdient war er allemale.

    Das Schiriteam um Matthias Leonhardt ohne Probleme, sehr gut. :halloatall:

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/DiscoverTunisiacom/videos/jerusalema-sidi-bousaid-/333552854726905/

  • Demonstration der Stärke!

    Mittweida vs. SVE Kamenz 0:3 (0:2)

    Gut besucht und ca. 15 Gäste bei schönsten Herbstwetter.

    Bei der Schweigeminute für R. Enke sah der geneigte Zuseher gravierende Unterschiede in Körpergröße und —fülle zu Ungunsten der Gäste vom Hutberg. Trainer Rietschel musste Umstellen, da der Grippevirus die Kamenzer Reihen gelichtet hat. So musste Stürmer C. Gries in der Innendefensive ran und mangels Außenverteidiger wurde mit einer Dreierreihe gespielt. Und es wurde trotzdem wieder souverän verteidigt.

    Das die körperlichen Unterschiede nicht zwingend ein Nachteil sein musste, bemerkten die erstaunten heimischen Fans bereits nach 1,5 Minuten. Der schnelle Sandro Schulze narrte seinen Gegenspieler und der Junge Attila Kanyai brauchte nur noch den Fuß zum Führungstreffer hin zu halten. Die ersten 30 Minuten zeigte der Spitzenreiter klasse Kombinationsfußball und man fragte sich, wieso die blau weißen Gastgeber so weit oben stehen. In der 26.Minute gab es die umgekehrte Blaupause des Führungstreffers. A. Kanyai ging zur Grundlinie durch und S. Schulze verwandelte technisch anspruchsvoll. Nachdem 5 Minuten später R. Blankenburg aus guter Situation knapp verzog war die erste Hälfte gelaufen.

    Vom Pausentee kamen die Gastgeber mit neuen Personal und mehr Schwung. Torgefährlich wurden sie allerdings nicht. Kamenz kontrollierte das Spiel und scheiterte mit gut rausgespielten Chancen reihenweise am besten Mittweidaer Keeper Ebersbach.

    Eine Viertelstunde vor Ultimo waren die Gastgeber auch kräftemäßig am Ende und Tom Grellmann stellte den verdienten Endstand her.

    Jetzt geht es gegen die Großenhainer und ich denke die Mannschaft kann sich derzeit nur selbst schlagen :schal4:Ach so, der Schieri Gläßer ohne Probleme, ließ das Spiel laufen und war sparsam mit Karten:kuss:

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