Landesliga Sachsen 2017/18

  • VfL Hot 05 - Stahl Riesa 3:1 (1:0)


    1:0 Philipp Colditz (34.)
    1:1 Johannes Runge (71.)
    2:1 Michael Neubert (73.)
    3:1 Sebastian Weiske (79.)


    Zuschauer: 285, ca. 60 Gäste


    Da das Wetter gestern noch mal alles gab, ging's mit dem eigenen Wagen, sehr zeitig, gen Hohenstein und die Sonne strahlte vom Himmel, wärmte das Herz. Doch vom Spiel konnte man das nicht sagen.
    13.30 Uhr is keine schöne Anstoßzeit, denn so zeitig musste ich noch nie los und zeitiges Mittagessen liegt mir auch nicht so, war aber nötig, denn der Grill brannte bei Ankunft noch nicht mal und auch die Würste die dann drauflagen, waren nicht gerade bissfest und geschmacklos. Auch 6 Oironen Eintritt sind ganz schön happig und die anderen Preise erinnern auch eher an die heimische Arena.
    Sportlich sah's am Anfang auch eher trüb aus. Beide Mannschaften fanden schwer ins Spiel und so dümpelte es vor sich hin, ohne wirkliche Torgefahr auf beiden Seiten. HOT hatte die erste Chance, doch der Benduhn Kopfball flog rechts vorbei. Stahl hatte nur zwei Kiontke Versuche, den Torwart mittels Schüssen von der Mittellinie zu überlisten, zu verbuchen. Leider stellte er sich dabei nicht besonders sinnvoll an. Erst in der 29. hatten wir die einzige Chance der 1. Hz. als ein Wukasch Freistoß gefährlich in der Strafraum schwebte, aber Martin Magula kam nicht richtig ran.
    Anders in der 34., als die Gastgeber eine Ecke bekamen und bei der Ausführung Philipp Colditz am langen Pfosten übersehen wurde. Danach bekamen die Gastgeber Oberwasser und die Einschläge kamen immer näher, während von Stahl nix kam. So stand es mit Glück nur 0:1 und trotzdem kamen Gedanken an Lößnitz zurück, obwohl Optimisten (David, um ihn namentlich zu nennen) der Meinung waren, dass ein schneller Ausgleich noch zum Sieg führt. Pustekuchen!! Nach der Pause schnürte der Gastgeber unsere Mannschaft hinten ein und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis es das nächste Mal einschlägt. Jedoch verhinderte Markus Hesse mehrmals einen Treffer oder sie bekamen im letzten Moment noch irgendein Körperteil dazwischen. Stahls Offensive gleicht dagegen einem Trauerspiel. Man bringt es nicht fertig den Ball mal sinnvoll über 4...5 Stationen nach vorn zu bringen, sondern jeder 2. Ball geht verloren, da ungenau gepasst, sich schlecht bewegt wird und die Jungs einfach körperlich unterlegen sind. Gerade letzteres wurde gestern gg. deutlich größere und robustere Hoehenstein- Ernsthaler überdeutlich, als man immer wieder mit langen hohen Bällen der Weg nach vorn gesucht wurde und diese postwendend beim Gegner landeten. In der 62. dann die erste wirkliche Stahl Chance durch Spindler, der nach einem Pass (!) allein auf Petrov zulief und an ihm scheiterte. Die anschließende Ecke von Hannes Runge klatschte an den langen Innenpfosten, doch dann war halt niemand da um ihn zu versenken. Nach dieser Minute Entlastung ging's mit weiter nur Richtung Hesse Gehäuse. Nur die Gastgeber sündigten halt und so führte ein endlich mal präziser Pass auf den startenden Hannes zum plötzlichen Ausgleich. Diesmal behielt er die Ruhe und überwand den herausstürzenden Petrov mit einem Heber und das zarte Pflänzchen Hoffnung streckte den Kopf aus dem Boden. Ich hatte gerade das Telefon, manchmal fühlt man sich auch als Nachrichtenagentur :P , weggesteckt, da wurde es brutal vom Gastgeber zertreten. Keine 2 Minuten später traf Michael Neubert zur erneuten Führung. Da kommt man mit Glück zum Ausgleich, um es sogleich wieder mit dem Arsch einzureissen. Stahl brachte es kurz darauf noch mal zu einem Angriff, doch Norman Gründlers Direktschuss segelte am rechten Dreiangel vorbei. Kurz drauf fiel nach einer langen Flanke in der Strafraum das 3:1 und die Messe war gelesen. Irgendwie wartete ich noch auf die Erfüllung meines 4:1 Tips, aber die Gastgeber waren gnädig!
    So blieb es wie immer bei einer deutlichen Niederlage in HOT, aber im Gegensatz zu früher ist wenig Hoffnung auf Besserung.


    Fazit: Am Ende eine erwartete Niederlage und wenigstens nicht abgeschossen worden. Machte der Plauen Sieg Hoffnung auf eine Verbesserung, zeigte er wohl nur die Schwäche des Aufsteigers. Mit der Spitze der Sachsenliga kann die Mannschaft in der jetzigen Zusammensetzung offenbar nicht mithalten und man muss die Punkte vor allem zu Hause holen, denn auswärts sind wir die Harmlosigkeit in Person. Um so wichtiger sind Siege, wie nächste Woche im Kreisderby gg. Radebeul, um nicht zu weit unten reinzurutschen, denn dort hockt im Moment der bedauernswerte Steffen und kommt nicht richtig vom Fleck.
    Ausserdem haben wir beide keine Lust auf Oktoberspiele auf dem Freiberger Kunstrasen. ;( Aber zur Not würden wir natürlich auch dahin fahren!


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

  • Standuhr, wir bleiben standhaft! Es kommen auch wieder bessere Zeiten! Aber ich habe gestern erstmals in dieser Saison bewusst das Ergebnis und den Tabellenstand von Einheit Kamenz registriert...
    Mein Bericht heute Nachmittag. Jetzt gehts fußballfrei in die Sächsische Schweiz, das schöne Wetter ausnutzen!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Das war definitiv nicht mein Wochenende. Am Freitag war ich bei den Eislöwen, das Ding ging mit 2:5 in die Hose bzw. an den Gegner aus Ravensburg. Ich hätte nicht geglaubt, dass es einen Tag später noch schlimmer kommen sollte:


    FC Grimma - VfL Pirna-Copitz 6 : 1 (2:1).


    0:1/12. Riedel per Kopf nach Flanke Henschel von links.
    1:1/17. Brand. 2:1/27, 3:1/48., 4:1/80. jeweils Engler. 5:1/82. Jackisch direkt verwandelter Eckball. 6:1/91. Brand.


    Es gibt Videomaterial im Netz, wo man sich die Tore anschauen kann. Ich habe keinen Bedarf, empfehle aber das 5:1!


    Offiziell 100 Zuschauer, beim Durchzählen bin ich auf gut 110 gekommen. Ein Dutzend enttäuschte Gäste darunter.


    Der höherklassige Schiri Jens Klemm aus Gröditz hatte alles im Griff, auch wenn es speziell in der Anfangsphase (als es noch ein Spiel auf Augenhöhe war) einige nicht ganz nachvollziehbare Freistoßpfiffe gab.


    Das Endergebnis ist bekannt, ich beginne deshalb mal positiv: Die Bratwurst war offenbar deutlich besser als die in H-E - aber als ich vorm Spiel bei Bratwurst und Cola am Imbiss saß, stand es bei Dynamo gerade 0:2. Das renkte sich dann noch auf ein 2:2 ein, so dass ich mich gestern wenigstens über einen Punkt freuen konnte (und abends noch ein bisschen über das späte 2:2-Ausgleichstor von Teplice in Mlada Boleslav). Außerdem hat die zweite Mannschaft des VfL 6:1 beim Vorletzten Altenberg gewonnen - da stimmt das Punktekonto! Soviel zum Positiven.


    Man sollte seine Hoffnungen nicht auf Statistiken aufbauen. Schon gar nicht im Fußball, wo alle Serien irgendwann mal reißen. Aber man kann ja auch nicht nach Grimma fahren und denken: "die sind eh besser als wir, was wollen wir denn da?". Immerhin begann das Spiel beim Stand von 0:0 und zumindest in der Anfangsphase deutete noch nichts auf die spätere Entwicklung hin. Obwohl Grimma gleich die erste Torchance hatte, spielte der VfL zunächst munter mit. Vielleicht zu munter, wenn man die Räume sieht, die den Gastgebern immer wieder geboten wurden. Aber Grimma ist keine Übermannschaft, konnte die letzten beiden Heimspiele nicht gewinnen und die Abwehr wirkte zumindest einmal richtig konfus - Johnny Henschel sagte an der Grundlinie danke, flankte auf Marius Riedel und der köpfte zur Führung ein. Die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten munter weiter nach vorn. Relativ schnell war der Ausgleich erzielt und nach einem langen Freistoß von der Mittellinie herrschte erneut Konfusion im Copitzer Strafraum - 2:1. Dass dieser Freistoß eher keiner war, ist das eine. Dass aus einem Freistoß aus dieser Position überhaupt Torgefahr entsteht, das andere. Die Empfänger meines SMS-Tickers lasen dann zur Halbzeit "2:1. Chancen etwa 6:1", besonders in den letzten Minuten unmittelbar vor dem Pausenpfiff schossen die Gastgeber aus allen Lagen und zwangen Philipp Schumann im Tor zu einigen Paraden.
    Alle Hoffnungen auf Besserung zerstoben, als erneut ein Freistoß von der Mittellinie für heillose Verwirrung und das 3:1 sorgte. Damit waren an diesem Tag alle Messen gelesen. Gut zehn Minuten später lautete mein Kommentar "hoffentlich wird das keine Klatsche". Grimma schaltete jetzt einen Gang runter, Ronny Kreher hatte sogar die Chance zum Anschlusstreffer, dann wechselte Copitz dreimal. Irgendwie hoffte ich jetzt, dass das Spiel bis zum Schluss beim Stand von 3:1 dahinplätschert. Aber da hatte zunächst Rico Engler etwas dagegen, der nach einem erneuten Missverständnis in der VfL-Deckung mit einem feinen Drehschuss ins lange Eck für das 4:1 sorgte. Drei Tore in einem Spiel, da hast du als Stürmer nicht viel falsch gemacht. Aus Grimmaer Sicht dann das Sahnehäubchen obendrauf mit dem direkt verwandelten Eckball. Hier mache ich der Deckung keine Vorwürfe - der Ball drehte mit dem Wind einfach optimal an den langen Pfosten, das Ding war fast nicht zu verteidigen. Gut für den Schützen (der wohl nie wieder so treffen wird), dass es davon Filmaufnahmen gibt! Jetzt sehnte ich einfach nur noch den Schlusspfiff herbei und Schiri Klemm hatte keine lange Nachspielzeit geplant - aber der VfL bettelte solange, bis die Kugel ein weiteres Mal im Netz landete. Torwart Schumann war gestern die ärmste Sau, er wurde einfach von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Andererseits hat Grimma deutlich mehr Qualität im Kader, und gestern brachten sie es auf dem Feld auch rüber.
    Es gibt einiges auszuwerten. Es ist kein Problem, in Grimma zu verlieren, aber eben nicht so widerstandslos! Andererseits bietet der Kader speziell im Defensivbereich zuwenig Alternativen. Da muss die Mannschaft jetzt durch, vielleicht kann sie gerade in so einer Situation auch zusammenwachsen! Als der VfL letztmalig in einem Punktspiel sechs Gegentore fing (ebenfalls mit 1:6, ebenfalls im Oktober vor 12 Jahren in Beierfeld bei der zweiten Mannschaft von Wismut Aue) blieb die Mannschaft anschließend ein halbes Jahr ungeschlagen. Das erwarte ich jetzt bestimmt nicht - aber wir brauchen einfach mal "dreckige" Punkte! Ganz schwer wird es nächste Woche gegen Markkleeberg (die führen 2:0 bei Rapid!), doch dann kommen die "Wochen der Wahrheit" mit dem Spiel in Glauchau und dem "Heimspiel-November" gegen Eutritzsch, Reichenbach und Plauen. Da zählen nur Ergebnisse...


    Unabhängig vom gestrigen Ergebnis fahre ich in vierzehn Tagen nicht nach Glauchau, das hatte ich schon vorher so entschieden. Wegen der erneuten Termin-Überschneidung mit Dynamo bin ich an diesem Tag im Harbig-Tempel gegen Eintrcht Braunschweig dabei.


    Blick auf einen anderen Platz: Plauen2 schlägt Niesky mit 1:0. Vielleicht gar nicht so schlecht, damit bleibt das "Bewerberfeld" um Platz 14 relativ groß. Niesky damit erstmals seit dem Aufstieg ohne Auswärtstor und erstmals in dieser Saison ohne Auswärtssieg.

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    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Niesky bestàtigt seine Heimschwäche - 2:5 gegen den vorläufigen neuen Spitzenreiter aus HE. Markkleeberg u. Lößnitz können morgen wieder vorbeiziehen. Zumindest im Fall Markkleeberg hoffe ich das nicht...

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    Nick Hornby

    2 Mal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Stahl Riesa - Radebeuler BC 0:1 (0:0)


    0:1 Felix Graage (85.)


    Zuschauer: 317, einige kommen so schnell nicht wieder


    Auch nach einmal drüber schlafen, wird die gestrige Leistung nicht besser. Nachdem man sich auswärts fast an die Niederlagen gewöhnt hat, geht zunehmend auch in der heimischen Feralpi Arena nichts mehr.
    Radebeul ist nun wahrlich kein Gigant und muss eigentlich zwingend geschlagen werden.
    Allerdings ließ schon die Aufstellung nichts gutes erahnen, so fehlten mit Wukasch, Wolf und Magula gerade die Spieler die sonst die Führung übernehmen und Andre Köhler musste als Innenverteidiger aushelfen.
    Die Gäste waren dagegen ziemlich vollzählig und mit dem Willen zum Sieg.
    Das Spiel begann ziemlich zäh und Radebeul hatte in der 11. Minute die erste Schusschance während Stahl danach bis zur 37. brauchte als Hannes Runge nach einem Spindler Pass am Ex Riesaer Toni Bunzel im Gästetor scheiterte.
    Ansonsten glich das Offensivspiel den bisherigen Darbietungen in Auswärtsspielen, während Radebeul ab und zu mal gefährlich vorm Hesse Gehäuse auftauchte.
    Nach der Pause das selbe Spiel, jedoch wurde es ab der 55. etwas besser und die Schusschancen auf beiden Seiten häuften sich. Jedoch sah es bei den Gästen immer spielerisch herausgespielt aus, während es bei Stahl zufälliger entstehend anmutete. In der 69. schließlich fand eine Runge Flanke von rechts ein Radebeuler Bein und von dort den Weg an den Pfosten. Danach verflachte das Spiel wieder und die Stahlmannschaft zog sich mehr und mehr den Unmut der eigenen Fans zu.
    Die Gründe dafür hab ich eigentlich in letzter Zeit oft genug beschrieben, aber es wird nicht besser, eher schlechter.
    Die Abwehr ist ersatzgeschwächt sobald nur einer der Innenverteidiger ausfällt, das Mittelfeld hat keinen wirklichen Spielgestalter und vorn in der Spitze steht ein hüftsteifer "Torjäger", der keinen Ball festmachen kann, geschweige denn verteilen. Noch dazu fehlt insgesamt das Verständnis für die eigenen Laufwege, so dass nicht mal einfache Bälle ankommen.
    Allerdings gab's in der 83. plötzlich die Möglichkeit zum Sieg, als warum auch immer, Paul Kiontke und Tom Dornick am Fünfer völlig freistanden. Symptomatisch jedoch, konnten sie sich nicht einigen und Bunzel hielt den harmlosen Dornick Versuch. Fast im Gegenzug dann das Ende. Nach einer abgewehrten Ecke lenkte Graage einen Schuss von ausserhalb des Strafraums unhaltbar ab und das Spiel war entschieden. Bis zum Abpfiff des guten Schiedsrichters, Alexander Pirogov aus Görlitz, brachte Stahl auch nix mehr zustande und steht mit 11 Punkten voll unten drin.


    Fazit: SO kann's nicht weitergehen!!! Natürlich war klar dass der Umbruch schwer wird. Man hat viele Leistungsträger verloren, was jedoch keine Ausrede sein kann, wenn man sich nicht mal mehr über 5 Meter den Ball zuspielen kann.
    Ob man bei der Auswahl der jungen Neuzugänge ein glückliches Händchen hatte, mag ich noch nicht abschließend zu beurteilen, jedoch muss hier in der Winterpause dringend nachgelegt werden.
    Ich mag ungern über den Trainer richten, er kann auch nur die Spieler einsetzen, die er hat, aber wenn man nicht einmal auswechselt, wenn es garnicht läuft, dann frage ich mich ob die Mannschaft nicht endlich mal neue Impulse braucht! Und sei es nur durch die Rückkehr von Co Enno Rühle auf die Bank. So jedenfalls taumelt man dem Abstieg entgegen.
    Mal sehen ob ich nächste Woche überhaupt noch jemanden finde der mit nach Markranstädt mitkommt, denn der Aufsichtratsvorsitzende verweigert schon wieder und es werden wohl nur noch die treuesten der Treuen unterwegs sein. Zur Not spielt ja auch noch unsere 2. Männermannschaft und die hat im Kreispokal auch Unterstützung nötig.


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

  • Ich fand die Leistung in der 2. HZ gar nicht so schlecht. Es wurde gekämpft und genug Chancen für eine Führung herausgespielt. Von Radebeul kam da nicht viel. Wenn man aber die vorhandenen Chancen nicht nutzt, kommt dann eben auch noch Pech hinzu. Unverständlich für uns war, warum der sonst gut leitende Schiri nicht auf Elfmeter entschieden hat, als Runge im Strafraum von einem Abwehrspieler klar weggerempelt wird und damit nicht zum Abschluß kommt. Warum nicht einmal ausgewechselt wurde, bleibt wohl das Geheimnis des Trainers.

  • Man, das war gestern zum wiederholten Mal kein Spiel für herzinfarktgefährdete Fußballfans! Aber um 16:52 Uhr war das "Happy End" perfekt:


    VfL Pirna-Copitz - Kickers Markkleeberg 2 : 1 (1:1).


    1:0/1. Riedel, 1:1/27. Heyse, 2:1/53. Riedel.


    Etwa 120 Zuschauer, darunter auch ein paar Gäste.


    SR Schiefer hatte alles im Griff, zu den beiden kniffligen Szenen im Text.


    Vorspiel Copitz2 - Gorknitz 2 : 2. Kurzbericht im entsprechenden Forum.


    Als der Schiri das Spiel abpfiff, konnte man zentnerschwere Steinbrocken plumpsen hören. Dieser Sieg war sooo wichtig - aber noch wichtiger (und das unabhängig vom Resultat) war, dass sich der VfL nach der Pleite von Grimma über 90 Minuten als Mannschaft auf und neben dem Platz präsentiert hat!
    Trainer Nico Däbritz begann auf dem Feld nahezu mit der identischen Formation wie in der ersten Halbzeit in Zwenkau, die ja nun wahrlich nicht die beste war (vorsichtig ausgedrückt). Also die Routiniers Kreher und Paulus auf der Bank (beide kamen in der Schlussphase und halfen, den Sieg festzumachen). Copitz seit langem mal wieder in lila und zunächst Richtung Kiosk. Die Kickers hatten Anstoß und kamen auch in unsere Hälfte, doch relativ schnell gab es einen Einwurf für den VfL an der linken Eckfahne. Weska warf, Henschel verlängerte und Riedel schaltete am schnellsten. 1:0 für den VfL nach etwa 60 Sekunden, ein Traumstart! Dafür gibt es noch keine Punkte, aber natürlich gab das etwas Sicherheit. Die Mannschaft wirkte sehr konzentriert und der (Ex-)Spitzenreiter kam nur schwer ins Spiel. Insgesamt fiel über 90 Minuten auf, dass die Gäste körperlich etwas kompakter waren und auch gute Einzelspieler in ihren Reihen haben. Neben langjährigen Stützen wie den Adam-Brüdern auch ein paar neue Gesichter in der Mannschaft, irgendwoher muss der gute Start ja kommen. Der Ausgleich Mitte der ersten Halbzeit dann aber doch etwas überraschend mit einem über links vorbereiteten "Graupentor". Die kniffligste Szene des Spiels dann in der 35. Minute, als sich der VfL zum einzigen Mal im gesamten Spiel auskontern ließ (wie oft war das in Grimma passiert?). Tietz weit aus dem Tor, der Stürmer bekommt den Ball nicht an ihm vorbei, kommt danach aber zu Fall: der Schiri gibt Freistoß und "gelb". Bis zur Pause blieb es dann beim 1:1, wobei die Gäste gegen Ende ein deutliches Übergewicht hatten.
    Die entscheidenden Szenen passieren in Copitz derzeit meist unmittelbar nach dem Seitenwechsel. So auch gestern. War das 1:1 aus Copitzer Sicht ein "Graupentor", so war der folgende Treffer aus Gästesicht selbiges zum Quadrat. Von der linken Seite kommt der Ball im Ping-Pong-Verfahren in den Strafraum, und als alle glauben, der Torwart hat ihn sicher, lässt er ihn prallen und Marius Riedel sagt danke! Dafür ist Marius da, hoffentlich hat er nach einigen schwächeren Spielen nun sein Selbstvertrauen wieder gefunden.
    Was nun folgte, war eine Dauerbelagerung des Copitzer Strafraums durch die Gästemannschaft. Ich schreibe bewusst "Strafraum" und nicht "Tor", denn meist war lange davor Endstation - und alles, was durchkam, wurde zu einer sicheren Beute von Christian Tietz. In Sachen Einsatz, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten ein dickes Lob an alle Copitzer Spieler! Klar, dass nicht alles klappte: es gelang zu selten, den Ball auch mal länger zu behaupten, teilweise kam der VfL minutenlang nicht kontrolliert über die Mittellinie.
    Der erste Wechsel bei den Copitzern dann erst eine Viertelstunde vor Schluss - alle in der Startelf hatten das Vertrauen des Trainers gerechtfertigt! Zum Zeitpunkt des Wechsels hätte es aber schon 3:1 stehen können. Auch die zweite knifflige Szene in der entfernten Hälfte des Spielfeldes: bei einem der wenigen Konter wird Schmidt (?) klar gefoult, alle erwarten einen Freistoßpfiff an der Strafraumkante, aber nach einigem Zögern zeigt der Schiri auf den "Punkt". Leider schießt Johnny Henschel den Ball so, dass ihn der Keeper problemlos abwehren kann.
    Da auch drei, vier weitere vielversprechende Konter nicht zum Erfolg führten (der Torwart zeigte noch eine tolle Parade!), musste der VfL bis zum Schluss um die Punkte zittern. In der 88. Minute zitterte dann der Pfosten vorm Kiosk - von dort prallte ein Freistoß aus etwa 25 Metern ab. Aber ins Netz trudelte gestern kein Ball mehr - es blieb beim 2:1 in einer kämpferisch geprägten Partie!


    Fazit: der erste Heimsieg der Saison ist perfekt! Und wird aus dem einstigen Angstgegner sogar noch der neue Lieblingsgegner? Immerhin gelangen 7 Punkte in 3 Spielen anno 2017 gegen die Kickers. Das Rückspiel findet übrigens wenige Tage vor dem zehnten Jahrestag unseres letzten Sieges im "Camillo Ugi" statt. Es wird mal wieder Zeit...


    Und die Liga sonst so? Die beiden Schlusslichter kämpfen, können aber trotz 1:0-Führung keine Punkte holen. In der unteren Tabellenhälfte überrascht mich vor allem der Aufenthalt von Rapid Chemnitz. Aber wenn du jedes Spiel drei Dinger kassierst, kannst du die nicht immer vorn auch schießen. Ganz vorn jede Woche ein neuer Tabellenführer. Ein Topfavorit zeichnet sich noch nicht ab. Im übrigen sind das derzeit auch nicht die Tabellenregionen, auf die ich besonders schaue...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • In Glauchau wird wohl gespielt, leider. Ich hoffe, die Mannschaft und die wenigen Anhänger kommen heil hin und zurück. Ergebnis ist mir egal. Ich starte dann zum verspäteten Spiel in Dresden.

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    Nick Hornby

  • Ein gebrauchter Sonntag, passend zum Wetter. Copitz hat wohl schlecht gespielt, 1:0 verloren und dazu sah ein wichtiger Spieler zum fünften Mal Gelb. Hoffentlich sind wenigstens alle gut nach Hause gekommen. Ich hoffe, Glauchau muss demnächst auch mal unter ähnlichen Bedingungen zu einem Auswärtsspiel anreisen. Rapid u. Markrans haben im Sinne der Sicherheit alles richtig gemacht!

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    Nick Hornby

  • Bevor ich zum Spielbericht komme, meine letzte Bemerkung zum Sturmsonntag. Ich habe mit mehreren Leuten gesprochen, die am letzten Sonntag am Steuer saßen: es war einfach nicht zu verantworten, die Mannschaft bei diesen Bedingungen auf die Reise zu schicken. Am Vormittag hat man beim VfL versucht, den Verband zu erreichen - es ging niemand ans Telefon! Die alten Herren scheinen einen Arbeitstag von Montag bis Freitag zu haben und die flexible Behandlung von außergewöhnlichen Situationen steht wohl nicht im Arbeitsvertrag. Die wären wohl erst wach geworden, wenn a) etwas passiert wäre oder b) Copitz nicht gefahren wäre. Dann hätte es sofort Sanktionen gehagelt! Auf der nächsten Staffeltagung sollte das Vorgehen in solchen Fällen verbindlich besprochen werden. Es gab in den letzten Jahren schon genügend Unfälle bei der An-/ Abreise von Fußballspielen, da muss nicht noch einer dazukommen!

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    Nick Hornby

  • Damit zum Sportlichen:


    VfL Pirna-Copitz - SV Lipsia Eutritzsch 1 : 0 (1:0).


    Tor Riedel/41., Vorarbeit Weska.


    offiziell 140 Zuschauer, darunter sind auch die etwa 40 Heidenauer vom Vorspiel, die dann kollektiv nach Hause gingen. Man hat da offenbar gar keinen Bock auf Landesligafußball - nicht mal, wenn man schon Eintritt dafür bezahlt hat. Also etwa 100 Zuschauer, darunter knapp zehn Gäste.


    Der erfahrene SR Böhmer (ja, da war was vor elf Jahren...) mit einer sehr guten Leistung!


    Vorspiel Copitz2 - Heidenau 0:1 durch ein Tor kurz vor Schluss. Ärgerlich, aber insgesamt verdient. Heidenau wird wieder aufsteigen.


    Copitz ohne Schmidt und Kluttig (beide verletzt) und Henschel (gesperrt). Damit stellte sich die Mannschaft nahezu von selbst auf. Reimann musste früh verletzt runter, die Routiniers Kreher und Paulus kamen in den letzten Minuten zur Absicherung.


    Nach dem Abpfiff von Schiri Böhmer konnte man die Felsbrocken förmlich plumpsen hören, die da aus all den lila Herzen im Stadion zu Boden fielen! Vorher standen die treuesten der treuen Fans wieder mal vorm kollektiven Herzkasper. Ich persönlich frage mich dann so Mitte der zweiten Halbzeit immer mal wieder, ob ich eigentlich das für mich richtige Hobby gewählt habe - um diese Suggestivfrage spätestens nach Spielschluss zu bejahen! Man kann (und will!) nun mal nicht raus aus seiner Haut...
    Das Spiel war fußballerisch keine Offenbarung, aber definitiv auch kein Langweiler. Klar, dass die Spannung vor allem vom Ergebnis erzeugt wurde. Aber in Sachen Einsatz und Laufbereitschaft legten sich alle Akteure ins Zeug (selbst der Eutritzscher Torwart Gerstenberger mit mehreren weiten Ausflügen). Die Zweikämpfe wurden bereits im Mittelfeld angenommen, aber während des ganzen Spiels immer sportlich geführt. Durch das jeweils frühe Stören der Gegenseite litt dann natürlich das Aufbauspiel. Kluge Reporter schreiben dann immer, "man neutralisierte sich gegenseitig". Traf aber absolut zu. Eine halbe Stunde herrschte absolute Ausgeglichenheit mit einer nennenswerten Torchance für die Gäste. Auch die Fehlpassquote auf beiden Seiten etwa gleich hoch. In der Viertelstunde vor dem Wechsel dann Copitz aktiver im Nachsetzen und nach einigen "Halbchancen" war es Marius Riedel, der seinen Torriecher aus der Vorbereitung offenbar wiedergefunden hat und nach Zuspiel von Kay Weska etwa von der Strafraumgrenze vollendete. Natürlich fiel der einzige Treffer des Tages wieder auf der für mich als Zuschauer "falschen" Seite des Spielfeldes.
    Mit knappen Pausenführungen habe ich in dieser Saison schon im Rudolf-Harbig-Stadion so meine negativen Erfahrungen sammeln müssen. Es war ein zähes Ringen, diesen Vorsprung bis zum Schluss zu verteidigen. Alle legten sich ins Zeug, aber nach vorn gelang nicht mehr viel und so musste die bisher eher wacklige VfL-Defensive die Null halten, was am Ende auch gelang. Die Gäste jetzt mit deutlich mehr Ballbesitz, meist in der gegnerischen Hälfte, aber meist auch schon vor dem Copitzer Strafraum mit dem Latein am Ende. Ich habe eine große und mehrere "halbe" Torchancen gezählt, also definitiv kein Dauerbeschuss des Tores von Christian Tietz. Das große Hintertornetz wurde übrigens aus mehreren Positionen getroffen. Die klare Copitzer Eckenführung zur Halbzeit konnten die Leipziger drehen - den Spielstand nicht! Auf der anderen Seite blieben einige verheißungsvolle Konter unausgespielt, ein 2:0 hätte so manches vorzeitig ergraute Haar erspart.
    Hervorheben möchte ich heute einmal Eric Weskott mit viel Ballkontakten und Laufarbeit im Mittelfeld sowie den jungen "Abwehrchef" Sebastian Scholz. Aber kämpferisch wie gesagt keine Abstriche bei der ganzen Mannschaft. Die Gäste (übrigens mit zwei sehr ballsicheren asiatischen Spielern) haben fußballerisch keineswegs enttäuscht, mir fehlte etwas der unbedingte Drang nach vorn.
    Am Ende zählen die drei Punkte, sonst nichts! Nach Lößnitz können wir jetzt ohne Druck fahren. Anschließend erwartet uns gegen Reichenbach sicher ein ähnliches Spiel wie heute. Das dritte wichtige November-Heimspiel soll dann gegen Plauens zweite Mannschaft steigen, wenn die denn genügend Leute zusammenbekommt...


    Damit zum Rest der Liga. Ich finde es schon ziemlich frech, was sich da ein Oberliga-Spitzenreiter erlaubt. Grimma wird nicht erfreut gewesen sein, hat aber drei Punkte und ein zusätzliches Heimspiel in der Rückrunde sicher, wenn sich der SFV an seine Regularien hält. Der Tabellenletzte stürzt den Spitzenreiter und Riesa wie Niesky kommen zu ähnlich wichtigen Heimsiegen wie der VfL. In Anbetracht der Oberliga-Situation von Einheit Kamenz muss man ja davon ausgehen, dass der 13. Platz den sportlichen Abstieg bedeutet und entsprechend gewappnet sein.

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    Nick Hornby

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  • Stahl Riesa - BSC Rapid Chemnitz 2:0 2:0


    1:0 Paul Kiontke (40. Foulelfmeter)
    2:0 Paul Kiontke 45.)


    Zuschauer: nur noch 275


    Nach der durchaus unterschiedlich betrachteten Niederlage gegen Radebeul und dem Ausfall in Markranstädt, brannte 14 Tage lang der Baum im Stahlland. Es wurde von einigen, in den Reihen der Fans, diverse Rücktrittsforderungen gestellt, aber letztendlich verlief die Mitgliederversammlung am Freitag ruhig und gesittet, da die größten Kritiker entweder nicht anwesend waren oder man sich schweigend aufs zuhören konzentrierte. Anyway, nicht mein Problem, denn ich finde den eingeschlagenen Weg richtig und mit Geduld und etwas nachsteuern sollte es mittelfristig wieder gen Landesligaspitze gehen.
    Stahl mit dem bestmöglichen Aufgebot der noch verfügbaren Spieler und Chemnitz wohl auch sehr geschwächt, ohne Kapitän Markus Vettermann, Jiri Jedinak und vor allem ohne den gesperrten besten Torjäger der LL, Florian Mielke. Etwas erschreckt hat mich dann unter der Woche die Verpflichtung von Paul-Max Walther( vormals Regionalliga in Plauen und Bautzen) auf Seiten der Gäste, aber er war noch nicht im Kader.
    Das Spiel selbst begann mit vorsichtigem Abtasten mit minimiertem Risiko und so waren Chancen Mangelware.
    Ein Chemnitzer könnte in der 7. gerade noch im Strafraum vom Ball getrennt werden, ein Gründler Kopfball, nach Freistoß, geht knapp drüber und Hannes Runge scheiterte nach einer Ecke an Toni Wolf auf der Linie (29.). Ansonsten blieben meist die Abwehrspieler Sieger der Zweikämpfe.
    Bis zur 39., als es einen langen Pass auf Paul Spindler in den Strafraum gab und der nachstürzende Verteidiger ihn zu Fall bringt. Der neue, zugewanderte, Schiristar Kevin-Coren Eckert (Claußnitz) pfiff und gab Elfer, den Paul Kiontke sicher verwandelte. Kurz darauf gab's wieder einen langen Ball auf halblinks, Paul Kiontke und ein Verteidiger gehen hin und Paul setzt sich etwas robust durch. Dadurch hat er dann freie Bahn und lässt Wolf im Tor keine Chance. Unmittelbar darauf war Pause und Zeit für einen Plausch mit dem Schiriansetzer/beobachter des SFV, Carsten Bergk, der sich seinen punktbesten Schiri einmal selbst ansehen wollte. Allgemeiner Tenor.....wenn er beides nicht pfeift, kann man sich auch nicht beschweren. Für mich war's eher noch ein Elfer und den Zweikampf vorm 2. hätten die anwesenden Schiedsrichter genauso wie ich, abgepfiffen. Aber er tat's nicht und so hatten wir einen beruhigenden Vorsprung zur Pause.
    Danach versuchten die Gäste natürlich den Rückstand zu verkürzen, doch die Stahlabwehr stand diesmal sicher und ließ nur einen Schuss ans Lattenkreuz (75.) sowie einen knapp drüber (78.) zu. Stahl dagegen bekam Platz zum Kontern und ging sehr fahrlässig damit um. Gründler (52.) knapp links vorbei, Kiontke nach Spindler Pass (59.) allein auf den Torhüter zu und Hannes Runge an den Pfosten (80.), um nur die besten zu nennen.
    Insgesamt hatte man nicht das Gefühl, dass irgendwas anbrennt, denn auch der Einsatz stimmte. Hannes Runge machte diesmal ein ganz starkes Spiel und auch der sonst von mir Paul Kiontke schien in einen Jungbrunnen gefallen zu sein. Er zeigte Einsatz, sprang umher wie ein junges Reh und das Laufpensum gestern glich dem der Summe aller vorheriger Spiele zusammen.
    Wie es nach einem Anschlusstreffer ausgesehen hätte, ist eine andere Frage, die sich aber nicht stellte, da Stahl den Sieg sicher nach Hause brachte!


    Fazit: Ganz wichtiger Sieg, um im Mittelfeld zu bleiben, da auch alle rundherum gewannen und nun die Gäste den ominösen 13. Platz belegen, der bei einem Kamenzer Abstieg der erste unterm Strich ist!
    Ansonsten heißt es konzentriert weiterarbeiten, Punkte sammeln und die Mannschaft weiter zusammenwachsen lassen. Ein oder zwei Verstärkungen in der Winterpause sollten es aber schon noch sein, denn gerade in der Innenverteidigung ist die Personaldecke sehr sehr dünn.
    Dann sollte man bei dem gestrigen Einsatz aller im gesicherten Mittelfeld landen, falls es das bei der Jeder kann Jeden schlagen Konstellation der Liga, überhaupt gibt.
    Nächste Woche geht's nach Markkleeberg und da sollte doch ein Unentschieden drin sein.
    Wird auch mein vorerst letztes Spiel, denn dann ist endlich Urlaub und erst Niesky (9.12.) ist wieder ein Thema.


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

  • Fünf Heimsiege am Sonnabend (plus einer am Grünen Tisch), zwei 1:0-Auswärtssiege am Sonntag. Auf das Spitzentrio Markkleeberg, Lößnitz u. Großenhain hätte vor der Saison bestimmt keiner getippt. Ab Platz 7 abwärts gehts für alle erstmal ums Drinbleiben.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

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