Landesklasse Mitte 2016/17

  • Damit ist die am wenigsten schlechte Lösung gefunden worden. Noch besser wäre es gewesen, Heidenau ganz rauszuschmeißen - dazu fehlt leider die Rechtsgrundlage.
    Dann sollte aber auch mal einer aufsteigen wollen, wobei ich da ganz stark auf Mittweida setze. Die haben ja nun ein Jahr Zeit, sich unter Trainings- und Wettkampfbedingungen an ihre neue Tribüne zu gewöhnen, durch die das Stadion am Schwanenteich nun sicher zu einem Hexenkessel wird. Platz 3 sollte sportlich drin sein, und dann wäre der Weg für Mittweida in die Landesliga frei (falls sich nicht doch noch ein anderer finden sollte).
    Habe vorige Saison 2 Spiele in dieser Staffel gesehen, viel mehr werden es 16/17 auch nicht werden. Da Gunther nun fehlt, wird es wohl ein eher mauer Fred. Vielleicht berichtet kilometerfräse öfter mal aus Meißen oder standuhr ist mal in Kreinitz zu Besuch.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

  • Zu den Spielen von Possendorf die ich selber sehe, würde ich versuchen ein paar Zeilen zu verfassen.


    Folgende Veränderungen gibt es im Kader von Possendorf:
    Abgänge:
    Eric Sobczak (bereits zur Winterpause)
    Patrick Neubert (bereits zu Beginn der 2. HS)
    Sascha Pöschel (Reinhardtsgrimma)
    Kai Eisenbeiß (Reinickendorfer Füchse)
    Oliver Göschick (B/W Zschachwitz)
    André Büttig (2. Mannschaft)
    Thomas Kühne (Trainer- Team)
    Zugänge:
    Pierre Oertel (Torhüter, SV Liebstadt)
    Andre Heinisch (Stürmer, Radebeuler BC)
    Max Küttner (Mittelfeld, Radebeuler BC)
    Philipp Seddig (Mittelfeld, SV Wesenitztal)
    Philipp Wagner (Mittelfeld, Heidenauer SV)
    Marcus Oddoy (Allrounder, Dorfhainer SV)
    Philipp Telle (Einheit Dresden-Mitte)
    Stefan Zabel (Mittelfeld, GFC Rauschwalde)


    Dazu plant Trainer Jens Wagner folgende Testspiele:
    10.07.16, 15 Uhr gegen Sportfreunde 01 (H)
    17.07.16, 15 Uhr gegen Zschachwitz (H)
    24.07.16, 15 Uhr gegen Rotation Dresden (H)
    31.07.16, 15 Uhr gegen SG Weixdorf (A)
    02.08.16, 19 Uhr gegen FSV Dippoldiswalde (H)
    04.08.16, 19:30 Uhr gegen VfB Hellerau-Klotzsche (A)

  • Saisoneröffnung: 12.08. um 18:30 Uhr Aufsteiger Hainsberg gegen Stahl Freital.


    Possendorf eröffnet zum dritten Mal in Folge gegen den Ortsnachbarn SV Bannewitz. Die ersten zwei Spiele konnten jeweils gewonnen werden. Interessant ist, dass Possendorf am 1. Spieltag dreimal in Folge einen anderen Torhüter zwischen den Pfosten hat. Begonnen mit Groß, über Sobzcak zu Schiller oder Oertel.


    Allen eine gute Saison.

  • Naja, und der SFV hat bewiesen, dass es keine Ahnung hat, wie er mit dem vorhandenen Schlüssel eine 15er Liga ansetzt. Da wird die Position freigelassen, die jetzt der SV Kreinitz hat und nicht die Position jeweils zwischen Bannewitz und Sebnitz. So kommt es zwangsläufig dazu, dass Bannewitz im Laufe der Saison mal drei Heim- bzw. Auswärtsspiele in Folge hat. Mit minimalen mathematischen Grundkenntnissen lässt sich sowas vermeiden...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Naja, und der SFV hat bewiesen, dass es keine Ahnung hat, wie er mit dem vorhandenen Schlüssel eine 15er Liga ansetzt. Da wird die Position freigelassen, die jetzt der SV Kreinitz hat und nicht die Position jeweils zwischen Bannewitz und Sebnitz. So kommt es zwangsläufig dazu, dass Bannewitz im Laufe der Saison mal drei Heim- bzw. Auswärtsspiele in Folge hat. Mit minimalen mathematischen Grundkenntnissen lässt sich sowas vermeiden...


    Steffen ich kann dich beruhigen diese Knowhow existiert auch in den Kreisverbänden nicht. Wir hatten Spielzeiten, da hatten zwei Mannschaften am selben Spieltag spielfrei, nur um die Einheit der 26 Spieltage einzuhalten... und bei ungeraden Anzahlen an Mannschaften tritt das oben beschriebene Problem auf.

  • So heute Abend geht es nun mit dem großen Freitaler Stadtderby los. Aus meiner Sicht drürfte dies ein knappes Ding werden, welches beide Mannschaften gewinnen können.


    Für Possendorf beginnt die neue Saison wie die letzten Jahre mit dem Ortsderby. Beide Mannschaften mit einigen Änderungen im Kader, wobei die bei Possendorf größer waren. Man darf gespannt sein wer das Tor hüten darf, nach dem Schiller das Pokalspiel bestritt, deutet wohl einiges darauf hin das er die neue Nummer 1 ist. Oder das Trainergespann Wagner/Kühne warten mit einer Überraschung und es gibt eine Rotation auf der Position. Allgemein wird es interessant werden wir die Neuzugänge ins Team eingebaut werden und welches System gespielt wird. In der Vorbereitung und dem Pokalspiel gegen Süd West wurden verschiedene taktische Varianten probiert.


    Die Änderung bei Bannewitz kann ich nicht genau einschätzen. Meiner Meinung nach könnte das Thema Torhüter in der Hinrunde ein Problem werden, da mit Hofmann und Mehnert gleich zwei Hüter den Verein verlassen haben und laut offizellen Angaben auch keine neuer kam. Die Neuzugänge sind bis auf vllt. Florian Werner von Dohna mir nicht wirklich ein Begriff bzw. waren nicht wirklich Stammspieler in ihren Vereinen. Rico Kirchner von Wurgwitz sehe ich persönlich eher als Spieler der Zweiten Mannschaft von Bannewitz. Was man gehört hat ist, dass Trainer Moraweck wollt die Vorbereitung seiner Mannschaft in die Hände eines anderen Verantwortlichen gelegt hat.


    Ich gehe davon aus das ein spannendes Derby wird, welches wohl Possendorf knapp für sich entscheiden wird.


    Als Saisonprognose:
    - Sebnitz und Mittweida sind für mich die Staffelfavoriten.
    - Freital, Großenhain, Hainsberg und Possendorf sollten vom Potenzial her oben mit spielen.
    - Coswig wird sich wohl eher nach unten orientieren müssen, da ich nicht glaube das die Abgänge ihrer Top-Stürmer richtig kompensiert werden kann.
    - Heidenau wird wohl die größte Unbekannte der Liga.
    - Gröditz, Wilsdruff werden wohl eine solide Saison spielen und nix mit dem Abstieg zu tun haben.
    - Bannewitz, Wesnitztal, Meißen, Kreinitz, Hartmannsdorf sehe ich in den unteren Tabellenregionen ohne Kreinitz und Hartmannsdorf wirklich einschätzen zu können.


    Natürlich steht immer die Möglichkeit, dass eine Mannschaft völlig überrascht.


    So lasst die Spiele beginnen. :support:

  • Der BSV 68 Sebnitz geht personell so ziemlich unverändert in die neue Spielzeit. Einziger Neuzugang ist Gerrit Hamel, welcher aus dem Oberligakader des Bischofswerdaer FV 08 zum Landesklassenmeister wechselt. Chris Müller macht ein halbes Jahr Pause und wird zur Rückrunde wieder in der Mannschaft erwartet. Es bleibt also bei einem ziemlich dünnen Kader, aber das hat man in der letzten Saison, dank weniger Verletzungen und Sperren, auch sehr gut hinbekommen.


    Auf eine gute Saison, welche hoffentlich bis zum Ende spannend bleibt und auch einen neuen Landesligisten hervorbringt ;)


    Sport frei

  • Sebnitz mit einem sehr mühsamen aber erfolgreichen Saisonstart. Man hat dem Team angemerkt, dass es, auch auf Grund einiger fehlender Stammkräfte, noch ein paar Trainingseinheiten benötigt, um sich wieder zu finden.
    Gleiches gilt wohl auch für Wilsdruff, die keineswegs chancenlos waren. Wenn die bei einigen Aktionen etwas abgezockter gewesen wären, wäre definitiv ein Dreier möglich gewesen.
    Gröditz vorerst Tabellenführer, die Coswig auswärts 4:0 besiegten. Die haben die Abgänge von Kiontke, Penicka und Horinek anscheinend (noch) nicht kompensieren können.

  • Noch mal kurz zum Freitagspiel:
    vom Personal her können beide Mannschaften im oberen Mittelfeld landen. Am Freitag neutralisierte sich vieles, typisches Derby eben mit vielen Zweikämpfen, die meist von den Defensivspielern gewonnen wurden. Hainsberg durchgängig mit optischen Vorteilen (außer in der Anfangsphase der 2. HZ). Der SR und sein Assistent auf der Gegenseite insgesamt sehr unsicher. Stahl geht durch einen Elfmeter in Führung, aus meiner Sicht kann er ihn geben, das war ungeschicktes Zweikampfverhalten im Strafraum. Die (Hainsberger) Zuschauer, die näher standen, waren unisono anderer Meinung. Kurz vor der Pause dann aber klares Hanspiel eines Stahlspielers im eigenen Strafraum ohne Folgen. Insgesamt 6 Ex-Copitzer bei Hainsberg in der Startelf, darunter die aktuellen Neuzugänge Reck und Schur auf den Außenbahnen. Beide mit viel Ballkontakten und Dribblings, aber oft zweite Sieger gegen die Abwehrspieler. Kevin Schur spielte eigentlich rechts, bereitete dann aber mit einer Flanke von links den hochverdienten Ausgleich vor, Markus Weise köpfte per Aufsetzer ein (71.). Ob er das so wollte, sei mal dahingestellt. Am Ende sicherten beide den "Spatz in der Hand". Das dritte Unentschieden im dritten Freitaler Derby, das ich gesehen habe - bisher hieß es allerdings zweimal 3:3.
    Offiziell 511 Zuschauer, Privatschätzung 350 bis 400.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • SG Kreinitz - SV Wesenitztal 2:5 (1:1)


    Heute begann das Abenteuer Landesklasse für die Kreinitzer und man muss konstatieren, dass es sehr schwer wird.
    Mit dem Wesenitztalern war ein Urgestein der Klasse zu Gast und zeigten gleich mal wo's langgeht.
    Kreinitz ohne den etatmäßigen Sturm, Kögler und Zschätzsch. Das Spiel begann mit Abtasten, doch bald übernahmen die Gäste das Kommando. Folgerichtig gingen sie in der 26. nach einer Ecke durch Marcus Hexamer per Kopf in Führung. Kreinitz kam über Ansätze nicht hinaus, da der eigentliche Ballverteiler Alexander Schamber hängende Spitze spielen musste und vorn Stefan Fabich durch die Abwehr der Gäste aus dem Spiel genommen wurde. Lediglich in der 43. kamen sie ein Mal durch und Fabich erzielte den Ausgleich.
    Jedoch begann das Unheil unmittelbar nach der Pause. Nach dem Anstoß gab's gleich Freistoß für Wesenitztal auf halbrechts. Flanke in den Strafraum, Maik Kühn touchiert mit dem Kopf und der Ball fällt über den sich streckenden Torwart Silberbauer an den linken Innenpfosten. Kreinitz danach geschockt und die Gäste spielten nun ihre technische, läuferische und spielerische Überlegenheit aus. Nach ca. einer Stunde das 1:3 durch Martin Schiefner nach einem Konter mit 2 Mann allein Richtung Silberbauer. Einen Fehler machte die Gästeabwehr noch, als sie 5 Minuten später ein Solo durch die halbe Hälfte von Florian Beyer zum Anschlusstreffer zuließen. Weitere 5 Minuten stellte Martin Schiefner den alten Abstand wieder her. In der 84. stellte Hannes Steglich schließlich den Endstand her. Der hätte auch noch höher ausfallen können.
    Warum die Kreinitzer sich so schwach präsentieren wird der Trainer erkunden müssen. Es kann nicht nur am Fehlen von Rene Kögler gelegen haben, denn die Gäste waren in allen Belangen überlegen. Da heisst es schnell lernen um bessere Leistungen anzubieten, denn sonst verliert man schnell den Anschluss und dann wird's mit dem Klassenerhalt ganz schwer. Aber noch ist ja nix verloren.
    Und wenn es der Stahl Spielplan es zulässt, komm ich auch mal wieder vorbei.

  • Bannewitz gewinnt das erstmal das Saisoneröffnungsderby (gesehen auf die letzten drei Jahre)!


    Wie in den letzten zwei Spielzeiten startet Possendorf gegen Bannewitz, diesmal aber fand das Spiel "auswärts" statt.
    Possendorf startete mit Heinisch und Wagner mit zwei Neuen in der Startelf. Telle, Oddoy, Zabel und Oertel auf der Bank. Telle durfte dann aber in der 10 Minute aufs Feld, nach dem Berndt nach Foul von Stephan das Feld verletzt verlassen musste. Das Spiel spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab und der Spielfluss wurde regelmäßig durch Fouls und Nickligkeiten unterbrochen. Etwa Mitte der 1. Halbzeit hatten die Possendorfer den Torschrei auf den Lippen. Heinisch versuchte es von der Mittellinie über den weit vor dem Tor stehenden Scheuermann der Ball ging an die Unterkante der Latte und von da hinter, auf oder vor die Linie bleibt wohl ungeklärt. Scheuermann zeigte an Ball nicht drin, der Linienrichter auf der Seite konnte es nicht entscheiden, da er ungefähr 30 Meter von der Grundlinie entfernt war. Des Weiteren kam dazu das die Linien auf dem Platz sehr schlecht zu erkennen waren. Naja was will man machen. Sonst passierte nicht wirklich spannendes bzw. waren die Torhüter sicherer Rückhalt. In der 41. Minuten fiel dann etwas überraschend ein Tor. Bannewitz mit eine Freistossvariante Szuppa legte flach an der Mauer vorbei zu Moraweck ab und dessen Eingabe versenkte Kai Mittag zur Bannewitzer Führung. Kurz drauf holte sich Wagner noch ne gelbe Karte.
    In der Zweiten Halbzeit merkte man den Possendorfern an sich wollten jetzt mehr tun und Trainer Wagner brachte Oddoy für Erik Schmidt. Possendorf bemüht und Bannewitz mit Kontern. Die Konter der Bannewitzer waren gefährlicher als die meisten Angriffsversuche der Possendorfer. In der 61. Minute dann die spielentscheidende Szene. Markus Stephan mit dem Ball am Fuß drang in den Strafraum ein und ging an der Grundlinie Richtung Tor. Völlig unnötig grätschte Wagner ihn um. In der Mitte war für Stephan keine Anspielstation und mehrer Possendorfer hätten noch eingreifen können. So gab es gel/rot für Wagner und Elfmeter. Schmieder verwandelte diesen sicher. Bannewitz nun entsprechend defensiv und auf weitere Konter lauernt. Possendorf fiel nicht wirklich viel ein und man verlor im Angriffsdrittel zu schnell den Ball. Am Ende spielten die Bannewitzer das Ding heim vergassen nur das dritte Tor nach zulegen. Possendorf am gefährlichsten mit zwei Freistößen, welche knapp über das Tor gingen.


    Als Resümee: Bei Possendorf ist besonders im Angriffsspiel verdammt viel Sand im Getriebe. Bannewitz mit einer klasse Defensive und mit einem cleveren Freistoß und ein Geschenk von Wagner.

  • Bannewitz gewinnt das erstmal das Saisoneröffnungsderby (gesehen auf die letzten drei Jahre)!


    Etwa Mitte der 1. Halbzeit hatten die Possendorfer den Torschrei auf den Lippen. Heinisch versuchte es von der Mittellinie über den weit vor dem Tor stehenden Scheuermann der Ball ging an die Unterkante der Latte und von da hinter, auf oder vor die Linie bleibt wohl ungeklärt. Scheuermann zeigte an Ball nicht drin, der Linienrichter auf der Seite konnte es nicht entscheiden, da er ungefähr 30 Meter von der Grundlinie entfernt war. Des Weiteren kam dazu das die Linien auf dem Platz sehr schlecht zu erkennen waren. Naja was will man machen.


    Korrektur: Nicht Heinisch sondern René Schmidt war es.

  • Kunstblume ... die drei Spieler sind schwer zu kompensieren... und wenn dann noch zwei Neuzugänge und damit insgesamt drei Stammspieler fehlen...


    ...fürs Gesamtbild hier mal ein Bericht...


    Favoritensieg in Coswig

    Zum Saisonstart in der Landesklasse Mitte empfingen die GWen den FV Gröditz in Coswig. Der Vorjahres-7. der Landesklasse Mitte unterlag in der Vorwoche nur knapp mit 4:5 gegen den Radebeuler BC im Pokal. Nach den namenhaften Abgängen der Gastgeber (Horinek, Penicka, Kiontke) gingen die Gäste favorisiert ins 1. Saisonspiel. Trainer Selber versuchte es zunächst mit Franke in der Spitze. Die Neuen Baumann und Wernicke fehlten weiterhin, ebenso wie Gläsel.


    Offiziell 120 Zuschauer sahen einen verschlafenen Start der GWen, die bereits in der 3. Spielminute das 0:1 fingen. Die Coswiger Defensive bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, ein Pfostenschuss von Zaro sprang Torwart Möve unglücklich in den Rücken und von da ins Gehäuse. Die Gröditzer zeigten sich munterer und trugen ihre Angriffe schneller vors Coswiger Tor. Die GWen wurden mit zunehmender Spielzeit aber besser und griffen meist über die rechte Seite an, allerdings erfolglos. Besser ging es über links, wie Probst kurz vor Ende der ersten Hälfte zeigte. Nach feinem Zuspiel überlief er die Gröditzer Verteidigung und überlupfte den herauslaufenden Keeper. Der Torjubel erstarb, als ein zurückgelaufener Gröditzer (Zaro) den Ball noch von der Linie bekam. So ging es mit dem 0:1 in die Kabine.


    Coach Selber brachte in Hälfte zwei Kahlig für den müden Lehmann und im weiteren Verlauf Hoheisel für den überforderten Franke. Einen Aufreger gab es, als viele Zuschauer bei einem Coswiger Angriff ein Handspiel eines Gröditzers sahen, der Pfiff des Schiedsrichters allerdings ausblieb. Schiedsrichter Kneusel hatte wohl auch noch etwas Anlaufschwierigkeiten, pfiff teilweise sehr kleinlich. Eine gelbe Karte wegen Meckerns hatte sich Gräbner aber wohl verdient. In der 72. Minute bekamen die GWen wieder mal den Ball nicht aus dem Strafraum und Zeller staubte zum 0:2 ab, Schieri Kneusel schrieb den Treffer aber Meyer gut. Kurz darauf die Chance zur Ergebniserhöhung. Drei Gröditzer gegen einen Coswiger Verteidiger, aber Kaiser verzog. Aber auch die Coswiger hatten einen Hochkaräter. Schmidt köpfte druckvoll aufs Tor, aber Keeper Lotzmann lenkte den Ball über den Kasten. Ein Missverständnis von Coswigs Goalie Möve mit seinen Vorderleuten ermöglichte das 0:3 durch Grossmann (80. min). Zeller erzielte dann in der 87. Minute den 0:4 Schlusspunkt. Er bekam den Ball in abseitsverdächtiger Position, stand allein vorm Coswiger Möve, der den Gröditzer aber nicht mehr stören konnte.


    Fazit: Eine verdiente Niederlage der GWen, die sich durch Ungenauigkeiten und Fehler im Defensivverhalten selbst das Leben schwer gemacht haben. Allerdings war der Sieg der Gröditzer wohl in der Höhe etwas schmeichelhaft. Viel Arbeit steht nun fürs Coswiger Trainerteam an, um den GWen mehr Stabilität aber auch Torgefährlichkeit zu verleihen. „Uns fehlten sicher einige Stammspieler. Trotzdem darf man so nicht verlieren“, so Trainer Frank Selber, „Wir haben keine Mittel gegen die Gröditzer Offensivleute gefunden. Da fehlte Konsequenz und Stellungsspiel“.


    Coswig spielte mit: Möve (TW), Schmidt, Nietzold, Lehmann (Kahlig), Franke (Hoheisel), Gräbner, Rost, Probst, Wendel, Langer, Scheithauer

  • Die Heimmannschaft mit einem ordentlichen Auftritt gegen an diesem Tage für die Landesklasse zu schwache Meißner. So richtig viel scheint nach der Fusion noch nicht zusammen zu passen. Ob es an einer mangelnden Trainingsintensität liegt, wie aus dem Umfeld bzw. von Zuschauern zu hören war, ist für Außenstehende natürlich nicht zu beurteilen? Ein Mittelfeld war auf Seiten der Meißner kaum nötig, da die Bälle aus der Abwehr direkt nach Vorn geschlagen wurden. Somit natürlich wenig Spielfluss. Die Gastgeber machten es besser und hatten mit Felix Böhme einen jederzeit anspielbaren Mann auf dem Feld. Auch durch den frühen Rückstand per Strafstoß, den man durchaus geben kann, ließen sich die Gastgeber nur kurz beeindrucken. Und so steht dank der 3 Doppeltorschützen Rudolph, Klose und Schiefner ein verdienter 6:1 Heimsieg.

  • SG Kreinitz - SV Hartmannsdorf 5:2 (5:0)


    Warum auch immer kein Kreisoberligafussball am Wochenende, so blieb Zeit für einen Besuch bei den Kellerbewohnern der LK Mitte. Keine Punkte bisher für beide Mannschaften und auch reichlich Gegentore.
    Wir bekamen ein Spiel mit zwei völlig verschiedenen Halbzeiten zu sehen.
    Das Spiel begann schwach und der Ball wanderte im Mittelfeld von einer Mannschaft zur anderen. So dauerte es bis zur 14. Minute als sich Florian Beyer über links durchsetzte und energisch einschoss. Damit bekam Kreinitz etwas Oberwasser, ohne wirklich zu überzeugen. Hartmannsdorf machte aber Fehler über Fehler und SGK Goalgetter, Rene Kögler, erzielte Dank seiner und anderer Einzelleistungen einen lupenreinen Hattrick (21./31./33.). Damit waren die Messen eigentlich gelesen, da Florian Beyer auch noch das 5:0 nachlegte. Zwischendurch hatte Sushi Schamber auch noch einen Elfer verschossen. Zur Pause stand nur noch die Frage, ob zweistellig oder nicht. Der Gästetrainer kam sehr schnell wieder aus der Kabine und wechselte seine halbe Abwehr aus und brachte Stürmer Mirzet Botonjic.Der machte richtig Betrieb und man muss sich fragen, warum er erst zur Halbzeit kam.Plötzlich sah man eine ganz andere Hartmannsdorfer Mannschaft. Sofort erzielten sie 2 Tore in den 3 Minuten nach der Pause, denen aber Schiri Dr. Mario Thieme ( Bautzen, weiter geht's wohl nicht, SFV?) die Anerkennung, wg. Hand und Abseits verweigerte. Dennoch hatten die Gäste Blut geleckt und stürmten die gesamte zweite Hälfte. Die Treffer fielen in der 58./68. Minute und man hatte ständig das Gefühl, da geht noch was. Selbst in der 5 minütigen Nachspielzeit bestürmten sie das Silberbauer Gehäuse. Das bringt uns zu Kreinitz. Nach den 5 Toren in Halbzeit Eins dachte man wohl, dass geht einfach so weiter. Mit den beiden nicht gegeben Toren brachen sie völlig weg. Da standen sie wie das Kaninchen vor der Schlange, bewegten sich schlecht und sinnvoller Spielaufbau fand nicht mehr statt. Sie verfielen in Lethargie und konnten einfach nicht mehr umschalten und gegen Ende sahen einige stehend KO aus. Hätten die Hartmannsdorfer nicht eine Grottenhalbzeit Eins gespielt und eines der Tore nach der Pause hätte gezählt, dann wären vermutlich als Sieger vom Platz gegangen.
    In der 75. Minute gab es auch noch den kuriosen Höhepunkt des Spiels, als Schiri Dr. Thieme den HSV Verteidiger Alexander Berthold zwang seine Unterhose auszuziehen. Wie er darauf kam erschloß sich mir allerdings nicht. Diese war schwarz, Hartmannsdorf in blauen Hosen, hatte aber die Länge von normalen Pants und nicht mal annähernd die von Radlerhosen. Der Spieler sah es auch nicht ganz ein und zog sie erst nach gutem Zureden unsererseits aus und sie lag die letzte Viertelstunde neben der Auslinie und Zentimeter neben der HSV Trinkflasche. Zum Glück nicht auf der Linienrichterseite.
    Hätte wäre wenn.....Kreinitz brachte den Sieg nach Hause und machte einen Sprung nach oben. Ich hoffe mal sie kriegen die Kurve und holen die notwendigen Punkte gg. den Abstieg. Hartmannsdorf bleibt bei keinem Punkt, obwohl sie sich eigentlich einen verdient hatten.


    Bissl was musste ich schreiben, Horscht, aber dafür komm ich auch mal wieder vorbei, wenn sich's ergibt. :halloatall:

  • Danke Standuhr, hast ja alles auf den Punkt gebracht.


    Das mit den Unterhosen wird meiner Meinung nach maßlos übertrieben, schließlich ist es Amateursport. Bei den kurzen Besprechungen vor dem Anpfiff mit den Schiedsrichtern geht es nur noch um dieses Thema, es nervt echt.


    Sonntag ist Derby gegen Meißen, vielleicht sieht man sich! ;)

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