Landesliga Sachsen 2016/17

  • FC Grimma - Stahl Riesa 1:1 (0:0)


    0:1 Thomas Kutsche (63.)
    1:1 Kevin Wiegner (64.)


    Zuschauer: 230, halb/halb


    Ursprünglich hätte ich ja Bereitschaft, aber da ein Kollege tauschen wollte, konnten wir uns mit dem Auto der Frau des Aufsichtratsvorsitzenden auf verschlungenen Pfaden gen Grimma bewegen.
    Reisen nach Grimma waren bis vor einem Jahr, 3:1 Sieg bei Neuschnee, immer mit einer Klatsche für Stahl verbunden und diesmal wusste ich nicht so richtig, was ich erwarten sollte. Grimma ungeschlagen Erster und Stahl zuletzt mit der Pleite in Zwenkau. Als ich tippen musste, entschied ich mich für 1:1.
    Das Spiel begann, bei herauskommender Sonne, mit einem Pfostenschuss durch Marcel Fricke nach 30 Sekunden. Beide Mannschaften spielten danach sehr verhalten und zeigten nicht gerade berauschenden Fussball. Grimma nach 10 Minuten das erste Mal vor Hesse und ansonsten herrschte erst mal gähnende Langeweile. Die Abwehrreihen hielten dicht und den Rest besorgten Fehlpässe. Nach einer halben Stunde wurden die Gastgeber zielstrebiger und kamen, auch dank einiger Querschläger der Stahlabwehr zu einigen Chancen, die allerdings nicht wirklich zwingend waren. Ein übriges zum Spiel, trug auch das Grimmaer Stadion bei. Leichtathletik kann man da sicher sehr gut machen, aber für Fussball ohne Ballkinder eher ungeeignet. Jeder Schuss neben oder über das Tor, führt unweigerlich zu einer mindestens halbminütigen Pause. Ausserdem scheint es ein Paradies für Marienkäfer zu sein, mindestens einen pro Zuschauer. Stahl bemühte sich auch, aber da Trainer Küttner jetzt mit dem Pach System spielt, steht Richie Penicka vorn allein auf verlorenen Posten. Noch dazu war es in der ersten Hälfte sehr rechtslastig und die Gastgeber ließen fast nichts zu. So ging's folgerichtig torlos in die Pause.
    Nach dem Pausentee versuchte Grimma noch mal 5 Minuten ein Tor zu erzielen, aber dann war auch die Stahlabwehr aus der Pause zurück. So verflachte das Spiel wieder. Bis zur 63. Kapitän Zecke Kutsche kam mit dem Ball durchs Mittelfeld und da er niemand zum Anspielen fand, zog er aus 23 Metern einfach ab. Da er wirklich richtig traf, schlug der Ball unhaltbar für Jan Evers im Winkel ein. Eine Führung wie aus dem Nichts. Groß die Freude bei den zahlreich mitgereisten Stahlfans. Doch die hielt nicht "sehr" lange. Gerade fertig getickert, sah ich ein Foul an Norman Gründler im Mittelfeld und Schiri Willi Jautze zuckt mit der Pfeife Richtung Mund. Leider entscheidet er sich gegen einen Pfiff. Der Ball kommt auf den rechten Flügel, dort wird die Flanke nicht verhindert, die Kevin Wiegner versenkt. So gab's kurz Aufregung und beide Mannschaften wurde vor Augen geführt, wie schnell das gehen kann. Da heute keiner verlieren wollte, beruhigte sich das Spiel schnell wieder. In der 70. war Trainer Küttner gezwungen zu wechseln und brachte für den angeschlagenen Leo Schreiber, den zuletzt sehr glücklosen Hannes Runge. Ich und andere hätten ja eher Jerome Wolf erwartet, aber zumindest sah es jetzt etwas offensiver aus. Um die 75. hatte Stahl mal eine kleine Druckphase, die zeigte, das man mit mehr Mut und Personal nach vorn, durchaus auch 3 Punkte hätte mit nach Hause nehmen können. Grimma hatte allerdings auch noch einen Lattentreffer und Robin Brand rutschte noch (84.) Millimeter an einer Eingabe vorbei. Letztendlich blieb es bei einem leistungsgerechten Unentschieden mit dem beide Mannschaften leben können.


    Fazit: Nicht verloren, gut, aber es war auch mehr drin.
    Da aber Eilenburg auch nur 1:1 spielte, ist der 5:0 Sieger Kamenz der Gewinner des Spieltags und es bleibt vorn alles dicht beieinander.
    Stahl hat nächste Woche Niesky zu Gast und da ist der Sieg Plicht, denn dann ist spielfrei wg. Görlitz. Da kann man punktemäßig schnell den Anschluss verlieren und aufholen ist schwer.
    Das darauffolgende Heimspiel gg. Reichenbach ist, nach dem heutigen letzten Auswärtsspiel, dann schon mein letztes Spiel des Jahres überhaupt. Beim 12.00 Uhr Spiel in Eilenburg muss ich arbeiten und dann geht's in den wohlverdienten :happy: Jahresurlaub, in die Sonne.


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

  • kurze Nachlese zum Spiel vs. Reichenbach. Eine landesliga unwürdige "Kulisse" von ca. 100 Zuschauern sahen ein begeisterndes Spiel der rot/weißen. Die erste Hälfte war eine blaupause des Spieles in Niesky. Die Gäste wollten früh drauf gehen und wurden durch das hochstehen klassisch in die freihen Räume ausgekontert. Wiederrum die pfeilschnellen Grellmann und Grieser rissen gemeinsam mit dem bulligen Novotny die Abwehr der Vogtländer auseinander. Die gäste kamen die gesamte erste Hälfte zu keiner vernünftigen Sturmaktion. Es hätte eigentlich schon zum Halbzeittee 2-3 Tore mehr sein müssen. Überragend Martin Kotyza. Er wurde nach ca. einer Stunde unter großen Beifall ausgewechselt. So ging es zur 2. Hälfte nach der Losung "die Einen können nicht und die Anderen....." Es wurde ein lockeres Trainingsspiel gegen nicht mal kämpfende Vogtländer. Diese Woche in Taucha könnte in dieser Form der Angriff auf die Tabellenführung starten. :bindafür:

  • Stahl Riesa - Eintracht Niesky 2:2 (2:0)


    Regen und 7 Grad lockten nur 266 zahlende Zuschauer an und die würden auch noch enttäuscht.
    Stahl, der Favorit, hat das Spiel im Griff und führt durch Richard Penicka mit Lupfertor (21.) und Andre Köhler mit kuriosem Tor (45.) zur Halbzeit mit 2:0. In der 2. Hälfte schläfert man sich selbst ein, vergisst das 3. Tor zu erzielen und bekommt binnen 2 Minuten (77./79.) durch Szynke und Preuß den Ausgleich. Glückwunsch an Niesky, den Punkt habt ihr euch verdient! :thumbup:
    Mehr mag ich heute nicht schreiben, da ich zu enttäuscht bin. Verweise daher auf den offiziellen Bericht.


    Fazit: Punkte unnütz eingebüßt und nun muss man nächste Woche zuschaun, wie die Konkurrenz weiter davonzieht.


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

  • der Schnellzugfußball geht weiter!
    Taucha vs. SVE 0:4 (0:2)
    Vor den entzwischen (leider normalen) ca. 100 Zuschauern, bei ganz passablen Wetter und auf einem gut zu spielenden Platz fühlten sich die Männer vom Hutberg pudelwohl. Trainer Rietschel musste im Vorfeld auf TW Wochnik (Stein neu) und Sturmtank Novotny (neu Heine) verzichten, was dem Kombinationsspiel allerdings keinen Abbruch tat. Die Männer vom Hutberg zogen von Beginn an wieder ihren Kombinationsfußball auf und überforderten die Leipziger Vorstädter in allen Belangen. Nach einer halben Stunde war das Spiel praktisch nach Treffern von Gnieser und Grellmann entschieden. Erst nach dem 0:4 nahmen die rot/weißen einige Stammkräfte und das Tempo aus der Begegnung. Somit kamen die tapfer kämpfenden Hausherren doch noch zu einer erwähnenswerten Chance, als ein Freistoß an das Alu klatschte.
    Jetzt bin ich auf das Spiel vs. HOT gespannt :schal4: Hoffentlich "spielt" mein Chef mit und ich schaffe es rechtzeitig :support:

  • Der Fluch des Freiberger Kunstrasens ist besiegt!


    BSC Freiberg - VfL Pirna-Copitz 0 : 2 (0:0).


    Tore Hentschel (72.) nach Vorarbeit Kluttig über rechts und Schmidt (88.)


    etwa 80 einheimische und 15 Pirnaer Zuschauer


    SR Clemens Biastoch mit seinen Assistenten Stary und Nixdorf souverän in einem beiderseits fairen Spiel.


    Bei bestem Herbstwetter sahen die Zuschauer ein unterhaltsames Spiel mit klaren Vorteilen für die Gäste. Aus Copitzer Sicht war eigentlich nur die Chancenverwertung kritikwürdig. Auf dem Platz übernahm der VfL von der ersten Minute an das Kommando und erspielte sich Torchancen in regelmäßigen Abständen. In der ersten Halbzeit hätte Ronny Kreher allein schon für eine Vorentscheidung sorgen können. Aber so ist das im Fußball: beim legendären 9:0 erzielte er einst vier Treffer, gestern wollte der Ball nicht hinein. Zudem spielten natürlich auch die Freiberger mit einem Torhüter. Der BSC war zwar von Beginn an in die Defensive gedrängt, versuchte aber mit langen Bällen immer wieder für Entlastung zu sorgen. Und da die VfL-Defensive natürlich nicht durchgängig fehlerfrei agierte, ergaben sich auch einige Konterchancen. Die größte hatte Paul Kiontke, der Mitte der ersten Hälfte den linken Pfosten traf. In einigen Szenen gelang es dem BSC nicht, eine "2 gegen 2" bzw. "3 gegen 3"-Situation bis zum Schluss auszuspielen.
    War es vor der Pause Ronny Kreher, der zum tragischen Helden hätte avancieren können, traf dies nach dem Wechsel auf Christoph Hartmann zu. Mit seinem Aktionsradius begrüßte er wieder jeden Grashalm des Kunstrasens einzeln und bereitete viele Angriffe mit vor - aber beim Abschluss scheiterte auch er mehrfach. So stand es lange Zeit 0:0. Ein Resultat, das ich erst am Sonnabend hatte und mit dem ich da am Ende auch nicht unzufrieden war - aber gestern wäre dies in Anbetracht des Spielverlaufes eine Enttäuschung gewesen. Und wenn es bei "Krehe" und "Harti" mit dem Toreschießen nicht klappt, müssen dann eben andere ran! Es war wieder ein schulbuchmäßiger Angriff: Kluttig wurde rechts geschickt, schüttelte noch zwei Gegenspieler ab und seine flache Eingabe hämmerte Hentschel von der Strafraumlinie ins Netz zur überfälligen Führung.
    Der BSC danach natürlich um den Ausgleich bemüht, aber spätestens mit dem Tor mussten doch einige Spieler beider Seiten dem durchgängig hohen Tempo Tribut zollen. So war es dann nicht zufällig der eingewechselte Martin Schmidt, der kurz vor Schluss den Deckel draufmachte.


    Über den verdienten Sieger gab es am Ende keinen Zweifel. Der VfL hat sich endgültig im Vorderfeld der Tabelle festgesetzt, so krumm die auch ist. Die nächsten Gegner sind die Aufsteiger aus Lößnitz und Zwenkau, da sollte bei voller Konzentration auch Punktezuwachs möglich sein. Allerdings beginnt jetzt wieder die Zeit, wo Christoph Hartmann das eine oder andere Mal fehlen wird. Über seinen Wert für das Copitzer Spiel braucht man nicht zu philosophieren. Und der Spätherbst hat es mit Grimma, Eilenburg und Angstgegner Markkleeberg dann noch mal in sich!


    Von Marius Riedel habe ich letzten Sonntag bei Borea übrigens erfahren, das für ihn die Hinrunde wegen Knieproblemen wohl beendet ist. Schade drum, aber jetzt geht es erst mal um die Gesundheit!


    Die Gesamtbilanz gegen Freiberg liest sich jetzt so: je zwei Siege und Niederlagen auf dem Kunstrasen, insgesamt vier Siege und zwei Niederlagen in FG sowie eine Gesamtbilanz von 7-1-3 einschließlich der Heimspiele. Das Torverhältnis von 25:9 liest sich auch nicht schlecht.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Nach dem gestrigen intensiven Spiel im Harbig-Tempel wünschte ich mir für heute einen ruhigen, stressfreien Fußball-Nachmittag. Mein Wunsch wurde erhört, auch dank des Mottos "was ein Ex-Laubegaster kann, kann auch der nächste"! Ronny Kreher zeigte, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat:


    VfL Pirna-Copitz 07 - FC Lößnitz 1910 3 : 0 (2:0).


    dreifacher Torschütze Kreher (17., 32., 76.)


    Etwa 120 - 130 Zuschauer, also das übliche bei böigem Wind.


    SR Mario Wehnert hatte stets die Übersicht und ließ die faire Partie weitgehend laufen.


    Vorspiel Copitz 2. - Reinhardtsdorf 2 : 1 (0:0). Glücklicher Siegtreffer in der 90. Minute nach einem Torwartfehler. Ein Remis wäre sicher gerecht gewesen.


    Beim VfL stand der dritte Torwart Philipp Schumann im Kasten, wurde aber kaum ernsthaft geprüft. Christoph Hartmann fehlte - er dürfte mittlerweile in Münster angekommen sein, wo die DSC-Mädels morgen zu Gast sind.


    Zum Spiel gibt es nicht viel zu schreiben. Es wird den Spielern beider Mannschaften sicher nicht ganz gerecht, wenn man kurz und bündig sagt, ein durchschnittlicher VfL bezwingt einen bemühten, aber limitierten Gegner. Aber so ähnlich war es. Auf dem tiefen Boden stellten sich die Gäste keineswegs hinten rein, wurden aber immer harmloser, umso näher sie dem VfL-Strafraum kamen. Copitz dagegen brannte nicht annähernd so ein Angriffsfeuerwerk ab wie vor Wochenfrist in Freiberg, nutzte aber effizient die Fehler der gelegentlich sehr löchrigen Gäste-Abwehr. Und dann zeigte Ronny Kreher, dem in Freiberg einfach kein Treffer gelingen wollte, dass ein Torjäger seine Fähigkeiten niemals verlernt! Das 1:0 war eine Einzelaktion über die rechte Seite, das 2:0 erzielte er aus Nahdistanz und beim 3:0 stiefelte er von der Mittellinie allein auf den Torhüter zu und vollendete. Danach wurde er ausgewechselt und kassierte den verdienten Applaus des Publikums (für Copitzer Verhältnisse waren das schon fast "standing ovations").
    So wahnsinnig viele weitere Torchancen gab es nicht. In der ersten Hälfte kontrollierte der VfL das Geschehen, in der zweiten zog hin und wieder etwas der Schlendrian ein. Letztlich waren die drei Punkte aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Lößnitz nicht besser und nicht schlechter als vier, fünf andere Mannschaften, die ich in dieser Saison schon gesehen habe.


    In der Tabelle nun Eilenburg vor Kamenz und Copitz - alle drei haben schon zehn Spiele ausgetragen. Ich behaupte mal, schlechter als auf Platz fünf wird der VfL nicht überwintern. Allerdings folgen jetzt ausschließlich Spiele gegen Mannschaften aus dem Bezirk Leipzig: auswärts in Zwenkau und Markkleeberg sowie zuhause gegen Grimma und Eilenburg. Da ist jedes einzelne Spiel im Ausgang absolut offen. Aber ich denke, Leistungsvermögen und Selbstvertrauen sind vorhanden - dies gilt es in den kommenden Wochen weiterhin abzurufen!


    Für morgen habe ich mich kurzfristig zum Eishockey verabredet, also kein Fußball auf lokaler Ebene.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Ja und da gucken wir kampflos zu wie Eilenburg binnen einer Woche von 3 auf 9 Punkte davonzieht.


    Dafür, dass ihr nicht gespielt habt, könnt ihr nichts. Aber die zwei fehlenden Punkte gegen Niesky liegen euch bestimmt noch lange schwer im Magen. Ich habe heute beim Stande von 2:0 auch immer mal wieder an dieses Spiel gedacht - erst beim 3:0 war ich mir endgültig sicher, dass das Ding im Kasten ist. Jetzt mal schauen, ob wir es in Zwenkau besser machen als ihr...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Wir haben ja auch noch 2 Spiele, aber Eilenburg hat die Punkte halt schon.
    Dafür haben wir im Nov./1. Dez WE 6 Spiele bei denen es von den Bodenverhältnissen und dem Wetter den toten Hund graust. War heute bei Strehla - Canitz ( KOL) und hab bei 12 Grad und Windstärke um 6 gefroren, dass man den Abpfiff herbeisehnte. Da wäre mir das Bier, sofern ich eins getrunken hätte, aus der Hand gerutscht. Von der Zuschauerfeundlichkeit der Termine ganz zu schweigen.

  • so- mein Chef hat mitgespielt und der Megastau auf der A4 konnte mich auch nicht stoppen. Der Autobahnparkplatz hat den Leuten wahrscheinlich so gut gefallen, dass sie gleich bis Samstag stehen blieben. Auf alle Fälle erwischte es auch die HOT-Kicker und das Spiel begann etwas später.
    Die Gäste mit saubreiter Brust aus dem Mittwochspiel vs. Kickers zogen von Beginn ein kluges Pressing auf. Die Räume waren zugestellt und vorn sorgten Weiske und Benduhn für Unruhe. Gnieser für die Roten (3.) und Benduhn für die Gäste (9.) hätten schon die Führung erzielen können, scheiterten allerdings an den keepern. So ging es zwischen den Boxen hin und her, bis nach einer halben Stunde Rehor? einen genialen Pass auf den einlaufenden Kotyza zirkelte. Der kleine Tscheche wackelte noch TW Grabowski aus und schob zur Führung ein. Die ca. 130 Zuschauer hatten 10 Minuten später schon zum nächsten Torjubel angesetzt, als Novotny die Abwehrspieler schwindlig gespielt hatte und Rehor seine Eingabe eigentlich nur noch versenken musste. Wie Grabowski noch die Hände hoch bekam war allen, vor allem Rehor, hinterher noch unklar. In der zweiten Hälfte verlegten sich die Gäste zunehmend auf lange Bälle, was allerdings für die Kamenzer Abwehr nicht so das Problem war. Die Kamenzer übernahmen die Spielkontrolle und wiederrum Grabowski wurde zum Mann des Tages. was er für Riesen entschärfte ging nicht auf die berühmte Kuhhaut. Das 2:0 war von der Sorte "warum einfach, wenn es kompliziert geht" Grabwski hatte gerade wieder eine Glanztat vollbracht, den Ball abgewehrt und ein HOT- verteidiger stand eigentlich zwischen Ball und Tor. wie Tom Grellmann den Ball ins Dreiangel wuchten konnte ist mir (und dem Verteidiger) bis jetzt noch unklar. Damit waren die Messen gelesen, weil HOT jetzt auch kräftemäßig abbaute. Die letzten 10 Minuten war es ein Spiel Grabowski vs. Kamenz, was der wirklich übberragende Keeper für sich entschied.
    Jetzt gilt es gegen vermeintlich schwächere Gegner an Eilenburg und Grimma? dran zu bleiben. Die letzten Spiele des Jahres vs. Grimma und in Eilenburg werden schon eine gewisse Vorentscheidung bringen. Wieso ist eigentlich das WE 3./4.12. spielfrei? Somit haben wir 3 Wochen Pause :bindagegen: vor Eilenburg-ist ja irre!

  • Saxsophon :
    bissel Probleme mit dem Spielplan? Am WE 3./4.12. ist der 15. Spieltag - da habt ihr frei, weil das euer Spiel gegen Görlitz gewesen wäre (ist sicher nicht günstig, am 30. Spieltag zuschaue zun müssen, wenn es noch um was geht). Und der 16. Spieltag ist diese Saison erst im Februar, wenn die Rückrunde mit Eilenburg - Kamenz und Copitz - Riesa scharf startet.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Ein Drittel der Saison ist vorüber, bis auf drei Nachholer. Prägendes Ereignis der Saison der Görlitzer Rückzug, mit dem alle irgendwie klarkommen müssen.
    Die Tabelle bietet keine Sensationen, aber interessante Nuancen. Von den "Top Vier" sind Kamenz u. Eilenburg in Topform, während Riesa u. Grimma etwas aus dem Rhythmus gekommen sind. So konnte sich Copitz vorläufig auf Platz 3 schieben. Mitte November ist der "Spielvorsprung" aber aufgebraucht. Platz 3, 4 oder 5 ist egal - es ist eine entspannte Saison.
    In der unteren Tabellenhälfte ist alles ganz eng beisammen. Rapid konnte sich jetzt befreien, Glauchau traue ich das als nächstem zu. Alle anderen kämpfen wohl bis zum Schluss gegen den Abstieg. Die Anzahl der Absteiger vorauszusagen, ist dabei fast ein Glücksspiel. Aber ohne Absteiger wie im Vorjahr wirds nicht abgehen. Sollte Markrans aus der Oberliga runterkommen, steigen der 13., 14. u. 15. ab - wenn es denn vier Aufsteiger geben sollte. Darüber werden wir im Frühjahr wieder heiß diskutieren.
    Bis Anfang Dezember kann hoffentlich alles planmäßig durchgezogen werden. Herbst haben wir schon, irgendwann kommt auch mal wieder ein Winter...
    Noch einige Highlights stehen an, u.a. Eilenburg gg. Riesa, Kamenz gg. Grimma sowie die Heimspiele von Copitz gg. Grimma u. Eilenburg. Markkleeberg muss noch fast gegen die gesamte Spitzengruppe ran. Und "unten" gibt es jede Woche direkte Duelle.


    Ich selber werde alle ausstehenden Copitzer Spiele sehen, ansonsten aber in anderen Ligen u. Sportarten unterwegs sein. Vielleicht steigt ja doch mal Radebeul oder Laubegast auf, um öfter mal in der Landesliga "fremdgehen" zu können.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • So, heute mal ein kompletter Spieltag - in dieser Saison etwas ganz neues. Kamenz kann die Spitze übernehmen, da Eilenburg freies Wochenende hat. Für mich gibts in Zwenkau den vierten neuen ground dieser Saison (nach Oppach, Niesky u. Heidenheim). Eigentlich ist Copitz klarer Favorit, aber Zwenkau liegt gleich neben Markkleeberg. Und Taucha ist auch nicht so weit weg. Im Leipziger Raum hat der VfL immer so seine Probleme (außer in Grimma). Also, Vorsicht!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Zwenkau gg. Copitz 2 : 4 (1:3) bei Dauerregen. Eine überdachte Tribüne erwies sich als nützliche Erfindung!


    Kamenz souverän. Riesa mit last minute Sieg.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Für mich gibts in Zwenkau den vierten neuen ground dieser Saison...


    Wenn das so weitergeht und Kamenz am Ende vielleicht wieder nicht hoch will kannst du nächste Saison ganz viele neue Grounds in der Oberliga sammeln :huh:
    Wismut Gera gegen Wismut Pirna-Copitz wäre doch mal wieder was... :thumbsup:

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Stahl Riesa - Reichenbacher FC 4:3 (1:2)


    Zuschauer: 304, 5-6 Auswärtssieg Rufer


    0:1 Andre Meyer (8.)
    0:2 Marcel Schwandner (10.)
    1:2 Thomas Kutsche (45+1.)
    2:2 Marcel Fricke (49.)
    2:3 Marcel Schwandner (66.)
    3:3 Thomas Bierstedt (89.)
    4:3 Richard Penicka (90+2.)


    Fussball im November... Kurz vor Spielbeginn begann es zu regnen und hörte auch nicht wieder auf. Von Helligkeit eh keine Spur.
    Ähnlich trist begann das Spiel für die Stahlelf. In der 4./5. Minute schoß jede Mannschaft einmal gefährlich aufs Tor.
    Reichenbach hatte dann in der 8. Ecke und der Ball segelt durch den Strafraum, wird vom langen Pfosten zurückgeköpft und Andre Meyer kann aus 2 Metern vollenden. Da waren schon mal alle eventuellen guten Vorsätze dahin. Zwei Minuten später Flanke von rechts, alle rücken zwecks Abseitsfalle raus und dahinter kommen 3 Reichenbacher, die dann allen Platz der Welt haben, den Schwandner zum ernüchternden 0:2 nutzt. Grausig. Hätte noch viel schlimmer werden können, denn wieder 2 Minuten später der nächste Konter, aber der Ball geht knapp vorbei. Das erinnerte ganz stark an die Niederlage in Zwenkau. Stahl danach weiter mit teils haarsträubenden Bällen und erst in der 20. mal mit einem Schuss aufs Tor. Reichenbach hatte erst mal genug und stand sicher, während Stahl hintenherum spielen musste und weite Bälle nach vorn schlug. Diese erwiesen sich als untaugliches Mittel und führten maximal zu Eckbällen. Den gefühlt 15. davon, versenkte Zecke Kutsche dann zum Anschluss. Psychologisch wichtiger Zeitpunkt und gleich nach der Halbzeit setzte Marcel Fricke zum Solo an. Von der linken Auslinie zog er nach innen an und traf aus 18 Metern halblinks ins lange Eck. Puhh wenigstens der Ausgleich. Leider verlegte man sich dann wieder auf die langen Bälle und der RFC bekam wieder Boden unter die Füße. In der 60. ging dann erstmal das Flutlicht an, denn zum Ende hin wurde es doch sehr duster. Finster sah es dann in der 66. auch wieder für die Stahlelf aus. Konter RFC über rechts, Flanke in den Strafraum, der Ball wird rausgeköpft, aber nur bis zu einem Gästespieler der mutterseelenallein erneut flanken kann. In der Mitte köpft dann Schwandner nur mäßig bedrängt zur erneuten Führung ein. Damit hatten sie heute genausoviele Tore wie bisher in der gesamten Saison geschossen. Wirklich peinlich für Stahl. ;(:rolleyes::motz:
    Trainer Küttner reagierte nun und brachte Jerome Wolf und kurz darauf auch Alex Ludwig. Stahl gab wenigstens nicht auf und drängte nach vorn. Allein es fehlten die spielerischen Mittel. Immer wieder weit und hoch nach vorn, wo die großen Verteidiger alles postwendend rausköpften. Der RFC setzte nun vollends auf Konter und muss sich vorwerfen lassen, nicht einen davon (77./83.) genutzt zu haben. In der 81. bekam dann Doppeltorschütze Schwandner :gelbekarte::rotekarte: . Er hatte sich aber auch heftig dafür beworben. Stahl warf nun alles nach vorn, aber eine wirklich zwingende Chance sprang nicht heraus. Als Norman Gründler verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste (87.), brachte Kütttner Thomas Bierstedt, unseren längsten, und beorderte ihn ganz nach vorn. In der vorletzten Minute gab's Eckball von rechts, der genau auf dem Kopf des Langen und umgehend im Tor landete. Ich und andere hatten nicht mehr dran geglaubt, aber egal. Schiri Philipp Seidel, der sehr gut pfiff, zeigte wohl 3 Minuten Nachspielzeit an und Stahl wollte mehr. Angriff über rechts mit Ludwig zur Grundlinie im Strafraum, Flanke sah aus wie viel zu weit, doch hinterm langen Pfosten stand Richard Penicka völlig alleingelassen und köpfte zum Wahnsinn ein.
    Reichenbach hatte dann noch die letzte Möglichkeit, aber diesmal hielt die Abwehr. Danach war Schluss und viele Stahlfans standen wohl kurz vorm Herzinfarkt.
    Sowas brauch ich auch nicht jede Woche und ein bisschen bedauere ich auch die armen Reichenbacher. Sie spielten toll mit und hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt.


    Fazit: So geht's eigentlich nicht. Man kann nicht gg. Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte andauernd, am Anfang Gegentore fangen, um dann ewig hinterherrennen.
    Heute hat es im Gegensatz zu Zwenkau noch gereicht und wir haben den Anschluss nach oben nicht komplett verloren. Bei einer möglichen Niederlage hätten wir uns im Tabellenmittelfeld gleich häuslich einrichten können.
    Glück gehabt, doch nun wartet der FC Eilenburg. Mittags um 12.00 Uhr muss man hellwach sein, sonst geht es böse aus. Allerdings haben wir gg. die Spitzenteams bisher ja sehr gut ausgesehen.


    So.....dieses denkwürdige Spiel war mein letztes der. 1. MM in diesem Jahr und demzufolge auch der letzte Spielbericht. Nun können sich 5 Spiele lang die anderen hier schaffen und ich leg mich ab dem Buß- und Bettag in die Sonne. :ja::ja::ja:


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

  • Da sage einer, in der Liga ist nichts los. Sieben Spiele an einem Tag (wohl überall bei Dauerregen) mit 34 Toren, davon 22 für die Gäste. Das ergibt fünf Auswärtsiege, und am sechsten ist Reichenbach geradeso vorbeigeschrammt...


    Auch Zwenkau empfing uns nass und unfreundlich. Der Fahrer hatte versehentlich "Eythraer Straße" statt "Eythraer Weg" ins Navi eingegeben, und so drehten wir ne Ehrenrunde. Egal, ne halbe Stunde vor Spielbeginn waren wir da und setzten uns zunächst im schicken Sportcasino fest. Von da erblickten wir die überdachte Tribüne - aus Zuschauersicht war damit der Tag schon mal gerettet! Trotzdem fehlte irgendwie das Beobachten der Mannschaft beim Aufwärmen, der übliche small talk vorm Spiel etc. Pünktlich zum Spielbeginn dann den Platz unter der Tribüne eingenommen und man sah erst mal 20 ähnlich gekleidete Spieler. Copitz in lila, Zwenkau in schwarz, jeweils mit dunklen Hosen und Stutzen. Sowas sollte eigentlich vorher geklärt werden. Nach ca. ner Viertelstunde kam dann jedenfalls ein Satz mit weißen Trikots für die Gastgeber an und nach der Umziehpause konnte es ohne Unterscheidungsprobleme weitergehen. Auf dem Rasen war 40 Minuten lang nicht zu erkennen, wer in der Tabelle wo liegt - aber dann genügten dem VfL fünf Minuten, um das Spiel in die gewünschten Bahnen zu lenken:


    VfB Zwenkau - VfL Pirna-Copitz 2 : 4 (1:3).


    1:0/26. Olbrich
    1:1/40. Kreher
    1:2/41. Benes mit feiner Einzelleistung
    1:3/44. Kreher per Kopf nach Flanke Weskott
    1:4/55. Hentschel im dritten Nachsetzen
    2:4/66. Hinz 11m.


    Etwa 80 einheimische und 12 Pirnaer Zuschauer


    SR Teichmann hatte es in der fairen, aber umkämpften Partie bei der Beurteilung der Zweikämpfe nicht immer leicht. Keine größeren Fehler. Berechtigter Elfmeter.


    Copitz wieder mit einigen Umstellungen in der Startformation. Schumann erneut im Tor, machte seine Sache wieder ordentlich. Einige deutliche Abstimmungsprobleme im Defensivverhalten und in der Rückwärtsbewegung.


    Zwenkau wusste, worum es geht und war von Beginn an mit viel Engagement bei der Sache. Hinten stand man zunächst sicher und dann hieß das Rezept immer wieder, lange Bälle nach vorn. Der VfL brauchte einige Zeit, um sich darauf einzustellen. Als es etwas besser lief und Weskott schon die erste Copitzer Chance vergeben hatte, fiel dann doch der Führungstreffer für die Gastgeber. In dieser Phase versuchten die gleich nachzusetzen, es sah kurzzeitig nicht so gut aus für den VfL.
    Nun setzte Copitz auf die individuelle Klasse seiner Einzelspieler. Ronny Kreher machte da weiter, wo er letzte Woche aufgehört hatte und netzte aus zentraler Position zum 1:1 ein. Dann vernaschte Benes die gesamte Abwehr über die linke Seite und schließlich köpfte Kreher eine Flanke von rechts in den Kasten. In dieser Phase waren die Zwenkauer sichtlich überfordert.
    Nach dem Wechsel spielte Copitz souverän weiter. Das vierte Tor wurde regelrecht erzwungen und es hätte noch bitterer für den VfB kommen können: in aussichtsreicher Position spielte Christoph Hartmann noch mal auf Ronny Kreher ab, der zwar traf, aber leider aus Abseitspsoition. Kurz darauf fing sich der VfL einen Konter ein, den Lätsch nur auf Kosten eines Elfmeters stoppen konnte. Dies motivierte die Zwenkauer nochmals, die bis zum Schlusspfiff nicht aufsteckten. Aber nach wenigen Minuten hatte sich Copitz wieder sortiert und brachte den Sieg sicher über die Runden.
    Durchgesetzt hat sich letztlich die individuelle Klasse des VfL - Spieler von der Qualität eines Kreher, Benes oder Hartmann standen bei den Gastgebern nicht auf dem Rasen. Trotzdem ein Kompliment für den nie aufsteckenden Aufsteiger! Dort wird man sich fragen, was ohne die Schaltpause vor dem Wechsel möglich gewesen wäre - aber genau diese fünf Minuten machten gestern den Unterschied!


    Damit hat der VfL alle "Pflichtaufgaben" gelöst (Ausnahme: Taucha) und kann sich auf das dreifache "Bonusprogramm" gegen Grimma, Eilenburg und Markkleeeberg freuen. Bin selber gespannt, wie wir nach den Vergleichen mit den beiden Spitzenteams und unserem "Angstgegner" dastehen. Da wird vor allem unsere Defensive im Blickpunkt stehen, denn vorn treffen wir eigentlich gegen jeden Gegner...


    Fazit eines verregneten, aber erfolgreichen Tages: ich würde den Sportplatz gern noch mal bei schönerem Wetter kennenlernen. Dazu muss Zwenkau aber noch ein paar Punkte sammeln...


    Heute kurzfristig eine Tour zu Slovan Liberec gegen Sparta Prag vereinbart. Es geht gleich los!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen ()

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