29. Spieltag 2008/2009

  • Zitat Webseite Fortuna Chemnitz:


    (30.05.2009) Der Spielabbruch erfolgte in der 73. Minute beim Stande von 1:0 nachdem der Schiedsrichter den Sebnitzer Torhüter auf Grund eines brutalen Angriffs auf Danilo Hänel die rote Karte sowie auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte und danach von einem anderen Sebnitzer Spieler umgestossen wurde.


    Oppitz hat wohl Rot bekommen, aber umgestoßen muß den Schiri dann wohl ein anderer haben.

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume

    https://www.facebook.com/I.love.Tunisia/videos/350318669338856

  • Oppitz hat nach Freistoß von Fortuna den Ball im Hechtsprung gefangen
    und hat dabei ein C. Spieler unglücklich getroffen. Darauf hin gibt der
    Schiri erst 11m und nach rufen der Heimfans überraschend Rot. Danach
    verständlich Spieleransammlung um den Schiri der sich dabei seltsam
    fallen ließ. Sehr eigenartige Darstellung des Schiris der danach das
    Spiel auch abbrach. Vielleicht hatte er was gegen Oppitz der zuvor
    zahlreiche Riesen von Chemnitz überragend zu nichte machte?

  • Viell. hat er sich schwer verletzt als er umgestoßen wurde!?
    Also eigentlich hätte er demjenigen, der ihn unstößt Rot geben müssen und weiter gehts,dann eben mit 2 Mann weniger auf Seiten der Sebnitzer...aber heutzutage sind ja die Schiedsrichter die größten Selbstdarsteller überhaupt und wenn man nach jedem 2.Spiel nen Sonderbericht verfasst wird man vom Verband ja auch meist bevorzugt behandelt... ;)

  • BSC Freiberg - Bornaer SV 91 0:3 (0:2)

    Freiberg: Reibetanz – Schreiter (ab 45. Dienel), Voigt, Uhlig, Schütze – Lenke, Braun, Dietrich – Tittel (ab 74. König), Ströhle, Linthe (ab 40. Petermann) – Trainer: Simon

    Borna: Kowalski – Wuttke – Prengel, Nickel (ab 81. Linke) – Wagner, Döring – Grommuth, Genschur, Leutert – Börsch, Heditzsch – Trainer: Kunath

    Schiedsrichter: Jurk (Kamenz) – Schiedsrichter-Assistenten: Brähler (Kamenz), Witt (Oßling) – Tore: 0:1 Grommuth (19.), 0:2 Genschur (29.), 0:3 Heditzsch (69.) – Gelbe Karten: Reibetanz (Meckern – 30.), Uhlig (Meckern – 36.), Braun (Meckern – 68.) – Leutert (Meckern – 51.), Nickel (Foulspiel – 73. – im nächsten Spiel gesperrt) - Gelb-Rote Karten: Wagner (Borna) wegen wiederholten Foulspiels (78.) – Reservebänke: Siegel (Tor), Gottschalk – Lachky (Tor), Wunderlich, Schulz – Zuschauer: 85 in der Sportstätte „Platz der Einheit“ zu Freiberg


    Freiberg. Nach drei Niederlagen in Folge ist der Bornaer SV kurz vor Saisonende der Sachsenliga wieder in die Erfolgsspur zurück gekehrt. In souveräner Manier errang man beim Schlusslicht BSC Freiberg einen nie gefährdeten 3:0 (2:0)-Erfolg, der auch in dieser Höhe absolut verdient war. Durch diesen Sieg, verbunden mit dem zeitgleichen 2:2-Unentschieden des VfL Pirna-Copitz gegen Kickers Markkleeberg, hat sich der BSV den 6. Tabellenplatz zurück erobert. Für die Freiberger bedeutet diese Niederlage der endgültige Abstieg in die Chemnitzer Bezirksliga. Einzige Wermutstropfen in dieser Begegnung waren die Gelb-Rote Karten gegen Jens Wagner (78.) sowie die fünfte Verwarnung gegen Marko Nickel (73.), die im Saisonfinale daheim im Bezirksderby gegen den SV 1919 Grimma dadurch zum Zuschauen verdammt sind.

    Doch die Partie begann mit einer Schrecksekunde für den BSV. Nach gestoppten acht Sekunden war Christoph Kowalski im BSV-Tor bereits geschlagen, als Ströhle nach guter Vorarbeit von Linthe fast zur Freiberger Führung getroffen hätte. Glücklicherweise erkannte Marko Nickel die Situation rechtzeitig und rettete kurz vor der Torlinie (1.). Doch nach gut zehn Minuten rissen die Wyhrastädter das Spiel an sich und diktierten die Szenerie. Das erste Achtungszeichen setzte Philipp Grommuth, doch strich sein Flachschuss knapp am Tor vorbei (9.). Die Gäste erarbeiteten sich fortan an deutliches spielerisches Übergewicht, was folglich mit dem Führungstreffer belohnt wurde. Sehenswert herausgespielt gelang das Streitobjekt über die Stationen Robert Genschur und Christian Heditzsch genau in den Lauf von Grommuth, der vor dem BSV-Gehäuse kühlen Kopf behielt und den Ball zum 0:1 ins Netz versenkte (19.). Nur wenige Minuten später bot sich sogar die Chance zu erhöhen, als Schiedsrichter Jurk (Kamenz) etwas überraschend aufgrund eines unerlaubten Rückpasses zum Torhüter auf indirekten Freistoß auf der Freiberger Torraumlinie entschied. Etwas fahrlässig ließ Toni Leutert diese große Gelegenheit aus, als sich dessen Freistoß in der Abwehrmauer des BSC verfing (23.). Doch mit dem nächsten blitzgescheit herausgespielten Angriff hatten die Bornaer kurz darauf die Führung ausgebaut. Sehenswert durch Grommuth eingesetzt fand eine Flanke von Jens Börsch den am langen Pfosten einlaufenden Heditzsch. Zwar konnte Reibetanz dessen Schuss noch reaktionsschnell abwehren, doch nagelte Genschur den Abpraller aus Nahdistanz in die Maschen – 0:2 (29.).

    Die Gastgeber fanden ihren Sündenbock schnell im Schiedsrichterkollektiv. Jede Entscheidung der Unparteiischen wurde fortan kommentiert. Drei Gelbe Karten wegen Meckerns unterstreichen diese These. Hätte der Referee alles aufgegriffen was ihm die Freiberger Akteure verbal an den Kopf warfen, hätten es mindestens doppelt so viele sein müssen! Aber den Bornaern konnte dies egal sein, da man sich davon keineswegs anstecken ließ und weiter das Spiel diktierte. Nach einem Freistoß von Leutert lag der dritte Treffer in der Luft, doch verlängerte Börsch die Kugel knapp über das BSC-Gehäuse (43.).

    Auch im zweiten Durchgang gingen die Wyhrastädter weiterhin konzentriert zu Werke, auch wenn man mindestens einen Gang herausnahm. Leutert hatte die erste BSV-Gelegenheit, doch verzog er knapp (57.). Einmal musste man im Bornaer Lager dann doch noch die Luft anhalten, als sich Kowalski und Wuttke nach einem langen Freiberger Ball nicht einig waren und Tittel nur den Außenpfosten des verwaisten BSV-Tores traf (65.). Zwar bemühten sich die Gastgeber weiterhin und kämpften aufopferungsvoll, doch vor dem gegnerischen Strafraum war meist Endstation. Dies änderte sich auch nicht, als Braun nach einem Durcheinander im Bornaer Strafraum ebenso verzog (67.). Auf der Gegenseite machten die Kunath-Schützlinge kurz darauf Nägel mit Köpfen. Nach einem Freistoß von Leutert reagierte Heditzsch im Sturmzentrum am schnellsten und überwand Reibetanz mit einem Flachschuss zum 0:3 (69.). Börsch hätte sogar den Vorsprung noch ausbauen können. Einmal blieb Reibetanz im Freiberger Tor der Sieger (75.), anschließend verfehlte sein Schlenzer nach gutem Zusammenspiel mit Kapitän Mario Döring knapp das Ziel (86.). Der BSC bewies zwar Moral, doch die Resignation aufgrund des drohenden Abstiegs waren einigen Spielern anzusehen. Zwar versuchten sie, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, doch erst strich ein abgefälschter Freistoß von Uhlig knapp vorbei (80.) und später hielt Kowalski gegen Ströhle die Null fest (88.).

  • Mit einem recht "knappen" Ergebnis macht die zweite Mannschaft von Dynamo Dresden den Aufstieg so gut wie fest :D;)


    Ironie beiseite - Dynamo fegte den VfL Hohenstein-Ernstthal förmlich vom Platz des Philipp-Müller-Stadions zu Dresden. Am Ende hieß es 10:0 für die Guten. Das Spiel wurde total dominiert, Hohenstein mit 2 kleinen Chancen. Torwart Benny Kirsten war sichtlich erfroren. Die Torschützen waren Maik Kegel (4x), Paul-Max Walther (3x), Toni Schmidt, Ronny Kreher und noch wer...ich konnte mir leider nicht alle merken. Nach 20 Minuten war das Spiel gegessen und die Gäste ergaben sich ihrem Schicksal. Zur Pause stand es bereits 5:0 und nach einer speziellen Motivation von Trainer Matthias Mauksch machten die kleinen Goldfüsse die 10 voll.


    Nach dem Spiel gab es kein halten mehr. Die Jungs in absoluter Partystimmung und auch die anwesenden Fans+Supporter stürmten den Platz, um mit den Spielern den Aufstieg zu feiern. Offiziell waren 709 Zuschauer im Stadion + Jahreskarteninhaber kommt man auf bestimmt knapp 1.000 Zuschauer insgesamt. Und das alles bei 10 Grad und Dauerregen, was allerdings der geilen Gesamtstimmung keinem Abbruch tat. Nicht auszudenken, wieviele sich ein Kommen überlegt hätten, wenn wir wie Anfang der Woche 25 Grad und Sonnenschein gehabt hätten. Sei es drum, es hat mega Spass gemacht - VIELEN DANK JUNGS FÜR DIE GEILE SAISON UND DAS ENDLICH ERREICHTE GROßE ZIEL :bindafür:


    Nächsten Samstag gehts zum Saisonhallali nach Kamenz. Besorgt schon mal ordentlich Bier und macht die Tribüne frei, es werden viele Dynamos zum letzten Spiel des designierten Landesmeisters kommen.


    In diesem Sinne RUHM & EHRE DYNAMO AMATEURE

  • Zum Glück hat es mal wieder gereicht... 8o In der neuen Saison hoffe ich auf einen ruhigen Platz im Mittelfeld...


    Zu vorletzten mal in dieser Saison hier die Bilder und das Video (Traumtore!!!): NFV09-Fanportal

  • So, nach 2 Tagen ein paar kurze Anmerkungen. Mal sehen, was ich vom Sonnabend noch weiß. Zwischendurch war Electra-Konzert in Obervogelgesang, Fahrt nach Eilenburg (wenn die immer so gekämpft hätte wie gestern, würden sie nächstes Jahr ganz sicher OL spielen) und Mühlentagsausflug nach Bad Gottleuba. Zurück zum Fußball:


    Copitz - Markkleeberg 2 : 2 (1:0)


    Bina (20), Schindler (66) für Copitz - lt. Stadionsprecher Hofmann (71) und Delitzsch (85) für Mbg (auf der Lauibegaster Seite steht 2mal Delitzsch)


    Zu: knapp 150 bei Dauerregen. 6 Gäste, wenn ich keinen übersehen habe - dieselben wie jedes Jahr.


    SR aus Brandenburg ohne Probleme


    Copitz ohne Kleber, Krause, Geißler zum neunten Mal in Folge ungeschlagen. Trotzdem 2 Punkte verschenkt, nachdem wir letzte Woche noch glücklich zu 2 Zusatzpunkten gekommen waren.
    Ein von beiden Mannschaften offensiv geführtes Spiel - Der Krampf vom Hinspiel war verflogen, schließlich ist die Tabellensituation eine völlig andere.
    Sören Hetzer mit dem letzten Heimauftritt im VfL-Trikot. Danke an den Kämpfer für zehn einsatzstarke Jahre im Landesligateam!
    In der ersten Hälfte verteiltes Spiel, Chancen aber fast nur für Copitz, vor allem nach Standards (Bina und 2mal Hartstock per Kopf). Tor von Bina nach Hartmann-Pass. Sein zehnter Saisontreffer im 12. Spiel, jeder weitere Kommentar über den Wert seiner Verpflichtung überflüssig.
    Die Gäste vor der Pause gefällig, danach druckvoller gegen eine nicht immer sichere VfL-Hintermannschaft. Chancen nun auf beiden Seiten, mit dem direkt verwandelten Freistoß von Schindler (der kurz zuvorm per Kopf die Latte traf) zum 2:0 schien alles klar.
    Aber ein zunächst abgewehrter Freistoß auf der Gegenseite brachte den Anschlusstreffer, und zum "Runterspielen" des Vorsprungs war der VfL am Sonnabend nicht clever genug. Riesenchance für die Gäste in Minute 74, dann zieht Bina in MInute 79 in seiner unnachahmlichen Art links davon, seine Eingabe verpasst Hartmann knapp. Das rächte sich mit dem 2:2, nach dem Verlauf der zweiten Hälfte nicht unverdient. Ärgerlich, dass sich der VfL hier auskontern ließ, nachdem er selbst einen Konter gefahren hatte.
    Den Sieg noch aus der Hand gegeben - aber das sind wirklioch Luxusprobleme. Bei einem Unentschieden in HE beendet der VfL die Saison in jedem Fall auf Platz 7, bei Sieg oder Niederlage kann es im (un)günstigsten Fall noch Platz 5 oder 9 werden. Vor wenigen Wochen schien Platz 12 noch die Endstation Sehnsucht zu sein...
    Vielleicht klappts nächstes Jahr mit einem Sieg gegen Markkleeberg, die Bilanz ist jedenfalls verbesserungswürdig (sowohl zu Hause als auch auswärts 2-2-3 aus VfL-Sicht).


    Glückwunsch nach Görlitz und plötzlich sogar wieder Hoffnung auf Eilenburg in Laubegast. Bleibt als große Unbekannte für nächstes Jahr noch die Spielklasse des FC Sachsen Leipzig...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Viell. hat er sich schwer verletzt als er umgestoßen wurde!?
    Also eigentlich hätte er demjenigen, der ihn unstößt Rot geben müssen und weiter gehts,dann eben mit 2 Mann weniger auf Seiten der Sebnitzer....


    Also, schau mal in die Spielordnung, § 61, 3(d). Und bei diesen Vorkommnissen sind die Schiris angehalten, sofort das Spiel abzubrechen. Ist auch richtig so.

  • Ich finds auch in Ordnung das bei körperlichen Angriffen gegen den Schiri das Spiel abgebrochen wird, egal in welcher schwere! Im nachhinein es so hin zu stellen, als wäre er ein Schauspieler find ich echt vermessen. Die ganze Geschichte zeigt doch ganz eindeutig das es vielen Spielern einfach an Respekt gegenüber dem Schiri vielleicht sogar gegenüber anderen Menschen mangelt. Das ein Schiri mal angeschrien wird mag im Eifer des Gefechtes irgendwo vertrettbar sein, aber ein körperlicher Angriff nicht.

  • Die ganze Geschichte zeigt doch ganz eindeutig das es vielen Spielern einfach an Respekt gegenüber dem Schiri vielleicht sogar gegenüber anderen Menschen mangelt.

    Sowas nennt man Emotion! Das hat nichts mit Respektlosigkeit zutun.
    Wenn Du sowieso schon seit Monaten kein Geld gesehen hast, deine Mannschaft zwangsabsteigen muss, du die letzten 3 Spiele verloren hast und der Schiri dann auch noch eine -deiner Meinung nach- völlig falsche Entscheidung trifft, dann kann es durchaus schonmal passieren, dass einem da die Sicherungen durchknallen.
    Es war ja auch nur ein Schubser. Hat ja keiner dem Schiri eine aufs Mett gegeben oder Ähnliches.


    Zidane hat in seinem letzen Länderspiel den Materazzi auch derbe angegriffen, weil seine Nerven aufgrund des Spiels und sicher auch seines bevorstehenden Abschiedes ziemlich angespannt waren. Dann haut der Materazzi noch irgendwas beleidigendes raus (ob das nun wirklich in Richtung seiner Mutter und seiner Schwester ging sei mal dahingestellt) und da gehts einfach mit dem Zidane durch.
    Ja, war völlig unnötig und sicher auch nicht die feine Englische, aber das ist nunmal menschliches Verhalten.
    Das hat absolut nichts mit Respektlosigkeit zutun. Zidane ist sicher keiner, der vor den Mitspielern und dem Schiri keinen Respekt hätte.


    Und wenn man selbst schon mal auf einem Fusballplatz gestanden hat, dann weiß man durchaus, dass man sich in manchen Situationen extrems beherrschen muss, damit man nicht völlig ausrastet.


    Und ehrlich gesagt, tun einige Schiris noch ihr Übriges dazu. Einige von denen sind sowas von arrogant und selbstdarstellerisch, dass es zum Himmel schreit.
    Wenn man Spiele sieht, bei deinen sich beide Mannschaften völlig einig sind, dass der Schiri auf beiden Seiten Müll zusammenpfeift, dann können einige Schiris wahrhaft froh sein, wenn sie nochmal ein Spiel in der entsprechenden Spielklasse pfeifen dürfen.


    In der ersten (oder zweiten? ) Landesliga-Saison spielte Sebnitz gegen den SV Naunhof 1920 und in diesem Spiel wurden ganze 5 rote Karten verteilt.
    2 davon entfielen auf Naunhof und 3 auf Sebnitz (oder wars andersrum? Ich weiß es nichtmehr so genau).
    Dazu gabs auch noch einige Gelbe.
    Jedenfalls waren sich nach dem Spiel beide Mannschaften und Fanlager einig, dass dieser Schiedsrichter nie wieder pfeifen sollte.


    Wie das nun im Spiel am letzten Samstag mit dem Schiri ausgesehen hat, weiß ich nicht, ich war ja nicht dabei, aber den Spielern immer gleich Respektlosigkeit vorzuhalten ist in einigen Fällen nicht gerechtfertigt und man sollte den vermissten Respekt evtl. auch mal beim Schiri suchen.
    Schiedsrichtet haben nunmal die Macht auf dem Feld und wie wir alle wissen kann Macht sehr schnell korrumpieren.


  • Sei mir ni böse über diese Aussage kann ich echt nur den Kopf schütteln, so wie du das beschreibst entbährt das jeder menschlichen Vernuft.
    Erstens was kann der Schiri dafür das die kein Geld bekommen?
    Zweitens was hat der mit den Niederlagen zu tun?
    Drittens verstoße ich nicht gegen das Grundgesetz nur weil ich mit ner Entscheidung eines anderen nicht einverstanden bin. Selbst wenn der Schiri einen Fehler gemacht haben sollte oder von mir aus auch viele (was ja bei Spieler noch viel öfter vorkommt-> siehe die Niederlagen) gibt es niemanden das Recht ihn anzufassen!
    So wie du das schilderst machst du das hoffentlich nicht auf Arbeit oder in deinem Privatleben, wenn ja wundert mich diese Aussage nicht!


    Der Vergleich mit Zidane (so kann keiner bei Sebnitz Fussball spielen) und Matterazi hinkt gewaltig, erstens sind es Spieler unter einander gewesen und was dort genau Vorgefallen ist weiß der liebe Gott und in diesem Fall haben beide den Respekt zu einander vergessen.


    Ich spiele seit 20 Jahren Fussball und ich bin bestimmt nicht der ruhigste auf dem Platz und ich habe auch schon Disputs mit meinen Gegenspielern gehabt. Aber ich habe noch nie einen Schiedsrichter geschubst, gestoßen oder außer beim obligatorischen Handschlag angefasst.

  • Wo bitte habe ich irgendwas vom Grundgesetz erwähnt? Diesen Einwandt verstehe ich nicht.


    Auch habe ich nie einen direkten Zusammenhang hergestellt zwischen den Querelen bei Sebnitz und einer Schuld des Schiris an eben diesen.
    Es ging mir nur darum, dass die Nerven bei den Spieler aktuelle ziemlich blank liegen.
    Und einige Menschen sind in solchen Situation eben sehr temperamentvoll und übertreiben dann halt in Ihren Handlungen.


    Ich will das ja auch nicht irgendwie gutheißen oder unbedingt verteidigen, aber in einer solchen Situation gleich von Respektlosigkeit zu sprechen ist meiner Meinung nach einfach übertrieben.
    Zumal nach solchen Ergeignissen meist eine Entschuldigung des Spielers an den Schiedsrichter folgt (und das ohne Intervention von außen).
    Wenn einem auf dem Rasen mal die Nerven durchgehen (und das ist in den langen Jahren der Fussballgeschichte nicht wenigen Spielern passiert), dann heißt das noch lange nicht, dass man keinen Respekt vor dem Schiri oder den Gegenspielern hätte.
    Es ist nicht schön und es ist durchaus nicht richtig, aber dennoch völlig nachzuvollziehen.


    Und warum der Verlgeich mit Zidane hinkt, nur wil dort 2 Spieler aneinander geraten sind, verstehe ich nicht.
    Sind Spieler untereinander weniger Wert oder wie soll ich das bitte verstehen. Warum sollte ein Spieler seinem Gegenspieler weniger Respekt entgegenbringen als dem Schiedsrichter?


    Und auf die letzen 3 Absätze meines Posts gehtst du erstmal gar nicht ein. Dort habe ich nämlich zumindest ansatzweise geschildert, wie das mit den Schiris und deren Leistung manchmal aussieht.
    Und Fussball ist heutzutage nunmal nicht mehr nur ein Freizeitspass, sondern es geht teilweise um viel Geld.
    Und da können einige Schirientscheidungen schon ziemlich schlimme Auswirkungen haben.
    Bei Sekundenentscheidungen ob Foul oder nicht Foul, ist das kein Problem, da kann man den Schiris selten einen Vorwurf machen.
    Aber bei der Festlegung der Bestrafung der Spieler liegen einige Schiedsrichter (wie im Beispiel beschreiben) oftmals komplett falsch.
    Und gerade bei sowas kann man dann schon verstehen, wenn die Spieler sehr ungehalten reagieren, denn der Schiri hat dafür nen Schein gemacht und sollte wissen, was er da pfeift.


    Wie schon in meinem ersten Post erwähnt, beziehe ich das nicht auf den aktuellen Fall im Speziellen, da ich einfach nicht dabei war.
    Aber einem Spieler Respektlosigkeit vorzuwerfen ist ein manchen Situationen einfach fehl am Platze.
    Menschen sind halt auch nur Menschen und reagieren seit Urzeiten in ihrer angestammten Art und Weise.
    Diverse Verhaltensregeln sind zwar ein Mittel diese Urtriebe in feste Bahnen zu lenken, aber aufhalten können sie diese dadurch noch lange nicht.

  • @ morrich: im grundgesetz gibts so einen Artikel zwecks Unversehrtheit der Person!


    Und ein Angriff auf eine andere Person, egal in welchem ausmaß hat meiner Meinung auf keinen Fussballplatz was zu suchen! Dabei ist es wurscht ob es sich um Zuschauer, Schiris, Trainer, Spieler oder die Imbissfrau handelt!


    So und jeder dem sowas passiert, aus so nichtig Gründen und das sind alle die du aufgeführt hast, der gehört als Abschreckung ne ganze Weile gesperrt!

  • @ morrich: im grundgesetz gibts so einen Artikel zwecks Unversehrtheit der Person!


    Und ein Angriff auf eine andere Person, egal in welchem ausmaß hat meiner Meinung auf keinen Fussballplatz was zu suchen! Dabei ist es wurscht ob es sich um Zuschauer, Schiris, Trainer, Spieler oder die Imbissfrau handelt!

    Du scheinst nicht zu verstehen, was ich hier überhaupt schreibe.


    NATÜRLICH haben Angriffe auf Personen nirgends was zu suchen, das ist doch völlig klar, aber das passiert nunmal, da der Mensch kein Emotionsloser Klotz ist!
    Sogar im Tierreich passiert sowas öfter und hat nichts mit dem Fresstrieb zutun.
    So ist einfach unsere Natur und da stehen auch irgendwelche ethischen Werte nicht drüber und Punkt!
    Nur, weil ich diesen Umstand erkannt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich es gutheiße, wenn sowas passiert.


    Und der Punkt mit der Unversehrtheit der Person is ja wohl mal ziemlicher Müll.


    Hier geht es um einen Schubser, um einen SCHUBSER!
    Hier wurde niemandem der Schädel eingeschlagen, keiner hat ein blaues Auge bekommen und es wurde NIEMANDEM ein körperliches Leid zugefügt.
    Höchstens hat der tolle Schiri sich nen blauen Fleck eingefangen als er sich da hat fallenlassen, aber das is seine eigene Schuld.
    Wenn man so argumentieren würde wie du, dann müsste man jedweden Schulhof in Deutschland sofort schließen, da dort tagtäglich mehrere Kinder absichtlich sowie unabsichtlich geschubst werden.
    Wenn es danach ginge, könnte jeder Fussballer den Gegenspieler, der Ihm gerade nen Kreuzbandriss eingebrockt hat verklagen.

  • Gibt es denn keinen Chemnitzer, der dabei war, und mal etwas zur Aufhellung beitragen könnte?


    Den bisher bekannten Fakten entnehme ich:


    1. Es sollte einen berechtigten Elfmeter für Chemnitz geben.
    2. Das Foul war keineswegs bösartig, sondern im Kampf um den Ball passiert.
    3. Bei der Beurteilung der Roten Karte zählt also nur, ob eine 100%ige Torchance vereitelt wurde. Wenn ja, dann war sie berechtigt. Wenn nein, dann nicht (weil das Foul an sich wohl nicht rotwürdig war).
    4. Bei der anschließenden Spielertraube kam der Schiedsrichter zu Fall. Laut Regelwerk hat das einen Abbruch zur Folge.
    5. Der vom Schiedsrichter beschuldigte Spieler stand angeblich 10 Meter vom Vorfall entfernt.


    Jetzt sollte mal sachlich geklärt werden, was eigentlich vorgefallen ist. Hier gibt es keinen Freibrief für Angriffe auf Schiedsrichter, aber hinterher hat der SFV immer alles so zurechtgebogen, wie es die Schiedsrichter gesehen haben wollten. Egal ob sie im konkreten Fall richtig gehandelt hatten oder nicht. (Bestes Beispiel die Nachauswertung des Skandalspiels Copitz - Laubegast von 2006, wo der Herr Böhmer in allen Punkten Recht bekam, obwohl er nachweislich Bina die Gelb-Rote Karte zeigte, nachdem der seinemLlandsmann auf tschechisch zugerufen hatte, wie er den Ball spielen soll. Das war natürlich in den Ohren des nun Oberliga pfeifenden Herrn von Germania Gornau eine Schiedsrichter-Beleidigung. Aber diese alte Diskussion will ich hier nicht wieder aufwärmen.)

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Morrich: eben genau aus den Gründen sollten erwachsene Menschen als Vorbilder für die Jugend gelten! Aber eine weiter Diskussion ist mit dir undienlich. Der Standpunkt von dem du ausgehst, ist einfach zu engstirnig!Wenn ich ausversehen mal treffen sollte schubse ich dich auch mal Grundlos durch die Gegend und dann will ich mal sehen wie du reagierst! Ich werde das dann mit begründen, dass ich in meiner Diplomarbeit nur ne 2 bekommen habe und das mir deine Entscheidung über das Tragen deiner Klamotten ni gefällt und dann reden wir weiter..

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