Beiträge von Hansestädter

    und das in bayern soll jetzt die bessere lösung sein, wenn dadurch eine saison (20/21) komplett ausfällt?

    zudem stimmen sie der fortsetzung der 3. liga zu und ab RL machen sie das gegenteil...

    Weil das 2 verschiedene Bereiche des Fussballs sind!


    - Die 3. Liga ist eine Profiliga.

    Dort wäre im Falle eines Saisonabbruches nicht nur das Grundrecht auf Berufsfreiheit berührt gewesen, sondern es hätten auch massive Schadensersatzforderungen seitens Medienanstalten und Sponsoren sowie in dessen Folge zusätzlich noch eine Insolvenzwelle in dieser Spielklasse gedroht...


    - Von Regionalliga abwärts haben wir es offiziell immer noch mit Amateurfussball zu tun, auch wenn in den oberen Amateurspielklassen selbstverständlich auch eine Reihe von Nichtamateuren (meist Vertragspieler) sind.


    - Bis zum 31.August sind Großveranstaltungen verboten. "...Da aktuell aber niemand mit Gewissheit sagen kann, ob tatsächlich ab dem 1. September 2020 wieder gespielt werden kann..." und außerdem kein bayerischer Drittligist abstiegsgefährdet und deshalb im Falle eines Abstieges bei Saisonverlängerung in die laufende Regionalliga einzugliedern wäre, ist die Entscheidung durchaus nachvollziehbar.

    Schlimmstenfalls 2 Saisonabbrüche hintereinander ohne Not wäre in Bayern also nicht zu vermitteln gewesen.

    Kurzum, die Bayern haben hinsichtlich ihres Amateursfussballs aus meiner Sicht alles richtig gemacht :bindafür:


    - Für Regionalverbände mit abstiegsgefährdeten Drittligisten wie dem NOFV mit leider gleich 3 Kandidaten stellt sich die Lage dagegen aktuell völlig anders dar.


    P.S.: Apropos Regionnalliga Nordost:

    Im Idealfall (kein Drittligaabsteiger aus dem NOFV-Bereich + Aufstieg von Lok) spielt sie kommende Saison mit 18 Teilnehmern.

    Im Extremfall (Nichtaufstieg von Lok + Abstieg von Jena, Zwickau und Halle) spielt sie 2020/2021 mit 23(!) Mannschaften.

    Das Letztere würde folgerichtig 46(!) Spieltage und für Mannschaften außer Hertha II auch noch zusätzlich ein oder mehrere Pokalspiele bedeuten.

    Das ganze Pflichtspielprogramm wäre außerdem innerhalb von maximal 10 Monaten zu absolvieren!

    Selbst wenn Petrus da mitspielen, sprich es zu keinen witterungsbedingten Ausfällen von Pflichtspielen kommen sollte:

    Wie ein solches Horrorszenario noch irgendwas mit Amateurfussball zu tun hat, ist mir jedenfalls völlig schleierhaft. :(

    "Juristen raten den beteiligten Senatsverwaltungen daher, eine Abrissgenehmigung für das alte Stadion erst zu erteilen, wenn eine wirklich rechtskonforme Raumplanung für das neue steht. Sie befürchten andernfalls, dass ein Rechtsstreit um das Stadion bis zum Bundesverwaltungsgericht gehen und mehrere Jahre dauern würde." https://leute.tagesspiegel.de/…/intro/2019/11/21/103094/


    Viele Anwohner hätten gern überhaupt kein Stadion vor ihren Luxusimmobilien. Daher wird der Abriss abgewartet und dann geklagt. Wird wieder eine typische Berliner Posse werden.

    Was hindert Berliner Politik eigentlich daran, prophylaktisch die Spielstätte in Hohenschöhnhausen möglichst bald uneingeschränkt regionalligatauglich auszubauen, um auf alle Eventualitäten hinsichtlich JSP vorbereitet zu sein?

    Natürlich kostet die RL ein paar Euro mehr. Und wer sich darauf einlassen möchte sollte sich dies schon gut überlegen. Aber die RL ist aus meiner Sicht sportlich deutlich attraktiver als die OL. Das es für kleine Vereine auch finanziell stemmbar sein kann zeigen Vereine wie Auerbach oder Meuselwitz. Vom Aufwand her trägt sich aus meiner Sicht die OL nicht. da geringe Zuschauerzahlen, eher unattraktive Gegner, kaum Sponsoren. Medial findet die OL außer vlt in den jeweiligen Regionalmedien auch nicht statt (MDR, RBB, NDR).


    So ist es!

    Zur NOFV-Oberliga:

    Einst während der Saison 1990/191 im Zuge der Auflösung des DFV , Bildung des NOFV und dessen Beitritt zum DFB als Nachfolger der Oberliga als höchste Spielklasse auf dem ehemaligen DDR-Gebiet entstanden. Sie war dann nach Eingliederung der drittklassigen Oberliga Berlin zum 01.Juli 1991 ab 1991/1992 aber nur noch drittklassig und spielte zunächst in 3 Spielgruppen (Staffel Nord, Mitte und Süd).

    Im Zusammenhang mit der Wiedereinführung der (einst von 1963-1974 zweitklassigen ) Regionalligen als neue Spielgruppen der 3.Spielklasse war sie dann nur noch viertklassig.

    Seit 2008/2009 (Bildung der 3.Liga) ist sie aber nur noch fünftklasssig.

    In einigen anderen Regionalverbänden (WFLV und NFV) verschwanden aus diesem Grunde ähnliche Konstrukte. (So konnten dort (Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Westfalen, Niederrhein, Mittelrhein und Hessen) die jeweils höchsten Spielklassen dieser Landesverbände ihre Fünftklassigkeit behielten.) Wo die sportliche Ermittlung von Aufsteigern zur Regionalliga über den normalen Ligaspielbetrieb nicht möglich, werden zum Saisonende Qualispiele angesetzt


    Was bei Überlegungen für bzw. gegen Oberligateilnahme sicherlich neben des seit Jahren rückgängigen Zuschauerzuspruches in der Oberliga und Fragen von Reisekosten und - zeit sicherlich seitens der betroffenen Vereine auch eine Rolle spielt, dürften die Spiel- und Verbandsabgaben sein:

    - Sachsenligisten beispielsweise bezahlen an den SFV als ihren Landesverband jährlich für ihre Vereinsmitglieder über 16 Jahre 2,00 €, für Mitglieder bis 16 Jahre 1,00 €, einen Jahresmannschaftsbeitrag von 550,00 € und für jede von ihnen beantragte Spielverlegung 20 € (zum Vergleich: für Letzteres ist in der NOFV-Oberliga gleich 200 € fällig).

    Dagegen müssen Oberligisten pro Saison dagegen erstmal 1.200 € Verbandsbeitrag an den NOFV entrichten.

    Zusätzlich fallen pro Oberliga-Punktspiel zuhause zusätzlich 7% Spielabgaben, bei Nettoeinnahmen bis 1.428,57 € mindestens jedoch 100,00 € an den NOFV an (davon verbleiben 5,5 % beim NOFV und 1,5 % stehen dem SFV als zuständigen Miitgliedsverband des Sachsenligisten zu, welche an ihn aber seitens des NOFV laut dessen Finanzordnung aber erst nach Abschluss jeder Halbserie eines Spieljahres zu überweisen sind. :huh:


    Verständlich , das vor dem Hintergrund dieser Einnahmen der Regionalverband die Oberliga als eine seiner beiden Herrenspielklassen nicht so einfach zur Disposition stellt...


    (Dabei wären die im Falle von Ansetzungen von Entscheidungsspielen zur Regionalliga innerhalb der fünften Spielklasse zu entrichtenden 10 % Spielabgaben (Heimspiele, (7,0 % NOFV, 3,0 % zuständiger Mitgliedsverband) schon mal eine Überlegung wert!)



    Laut heutigem Beschluss des Nofv wird due Saison zum 30.06. auslaufen, die Aufsteiger Nord (TeBe) und Süd (Luckenwalde) per Quotientenregelung ermittelt. Absteiger gibt es sportlich keine Zurückgezogen haben in der Südstaffel bereits Hohenstein-Ernsthal und Bernburg, in der Nordstaffel überlegen Straußberg und BRB Süd. Rückzug ist noch möglich bis zum 30.06. Aufsteiger aus den Landesverbänden sind zZt noch unklar, Thüringen und Sachsen melden wohl nicht, aus LSA kommt wohl Zorbau. Meck-Pom überlegt noch.

    Da aktuell nur der ehemalige Regionaligist RWE in die NOFV-Oberliga eingegliedert werden muß, bedeutet allein diese Tatsache schon mal zusätzliche Aufsteiger in die Oberliga, denn laut Punkt 4 der vorgestrigen Beschlüsse für die NOFV-Herrenspielklassen unverändert. "Der Aufstieg in die Spielklassen des NOFV zur Spielzeit 2020/2021 erfolgt unverändert nach den bestehenden Regelungen.", siehe Link


    Das wiederum bedeutet, das die Auf-und Abstiegsregelungen des NOFV für seine Oberliga weiterhin gilt z. B.:

    "...11. Wird in der Oberliga die Mannschaftszahl von 32 Mannschaften nicht erreicht (z.B. durch Abmeldungen von Mannschaften aus der Oberliga oder beim Verzicht des Aufstiegsrechts durch einen Landesverband), so vermindert sich die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga. Sollte danach noch immer die Mannschaftszahl (32) nicht erreicht werden, so erhöht sich die Anzahl der Aufsteiger aus den Landesverbänden. Die Rangfolge, welcher Landesverband den Vorrang zur Meldung erhält, regelt sich nach den seniorenmitgliedsstärksten Landesverbänden lt. DFB-Mitgliederstatistik 2019.


    Laut DFB-MItgliederstatistik 2019 also in der Reihenfolge Berlin, Sachsen , Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Meck-Pomm. 

    Erster Anwärter auf zusätzliche OL-Aufsteiger wäre also der Berliner Landesverband!

    Durch den Rückzug von vorerst 2 Oberligisten kämen folgerichtig auch die beiden nächstfolgenden Landesverbände in den Genuß eines zusätzlichen Aufsteigers.

    Da aber Sachsen ohnehin mit Einheit Kamenz nur einen OL-Bewerber hatte und dieser inzwischen verzichtete, dürften neben Berlin auch noch Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusätzliche Aufsteiger stellen.


    Verzichten aber noch weitere Mannschaften aus der Oberliga auf eine weitere Oberligateilnahme, käme zumindestens auch noch Meck-Pomm in den Genuß eines 2. Oberligaaufsteigers. Als nächstes wäre dann der Berliner Landesverband mit einen 3. Oberligaaufsteiger dran. Und so weiter und so fort...


    Irgendwie erinnert mich das so ein bischen an die Situation vor einigen Jahren, als im Zuge einer Regionalligareform und der damit verbundenen Umstellung von einer dreistaffeligen Regionalliga unter DFB-Regie auf 5 Regionalligen mit einmal im Nordosten massenhaft Oberligaaufsteiger gesucht wurden...

    Aus diesen Anlaß noch einmal der Überblick über alle Mannschaften, die sich seinerzeit aus den 6 Landesverbänden beworben hatten, siehe Link zur Bewerbungsliste:

    SV Sparta Lichtenberg (Berlin)

    SFC Stern 1900 (Berlin)

    BSV Eintracht Mahlsdorf (Berlin)

    Berlin United (Berlin)


    RSV Eintracht 1949 (Brandenburg)

    1. FC Frankfurt (Brandenburg)

    SV Grün-Weiß Lübben (Brandenburg)

    MSV 1919 Neuruppin (Brandenburg)


    FC Mecklenburg-Schwerin (Meckl.-Vorp.)

    Rostocker FC v. 1895 (Mecklenburg-Vorp.)


    SV Blau-Weiß Zorbau (Sachsen-Anhalt)

    FC Einheit Wernigerode (Sachsen-Anhalt)


    SV Einheit Kamenz (Sachsen)


    FC An der Fahner Höhe (Thüringen)

    BSG Wismut Gera (Thüringen)



    Wie auch immer, es bleibt spannend :)




    Sollte auch nur eine Stadt dies durchziehen, gibt es einen Rechtsstreit, der dazu führt, das es die nächsten 5 bis 10 Jahre keine Meister,sowie Auf-und Absteiger gibt.

    Das mag ja die Hoffnung des HFC sein.

    Die verfassungsrechtlich garantierte Autonomie des Sports kann auch kein Rechtstreit aushebeln.

    Der Fußball steht mMn (immer noch) nicht über der "weltlichen Macht"!

    Lesen und verstehen!

    Ich schrieb:

    "Liegt beispielsweise nach dem 6.Mai aber kein generelles Verbot von "Geisterspielen" mehr vor, sondern werden die zumindestens für die 3 Profiligen unter bestimmten Auflagen und/oder Selbstverpflichtungen der zuständigen Veranstalter, also DFL (Bundesliga und 2.Bundesliga) bzw. DFB (3.Liga), wieder möglich, haben auch deren Teilnehmer wieder den Punktspielbetrieb aufzunehmen."

    Mit etwaigen "Fußball über weltliche Macht stehen" hat dieses Szenario nun wirklich nichts zu tun!

    Warum wird dann Kurzarbeit gemacht wenn man nebenbei noch arbeiten gehen kann.. Kommisch…

    Und warum trainieren dann die anderen Vereine nicht....

    Die Regelung, bis zur Höhe des bisherigen Monatseinkommens hinzuverdienen zu dürfen, gab es für einige als systemrelevant eingestufte Tätigkeiten auch schon bisher, siehe Pflegebereich oder Landwirtschaft.

    Die Erweiterung erfolgte, weil sich Politik den Spruch hinsichtlich der Kurzarbeit Betroffener und ihrer derzeitigen Lage "Nach vorn schauen ist immer besser als sich zuviel mit der jetzigen Kurzarbeit zu beschäftigen."

    berücksichtigt hat? siehe Link


    Und warum andere nicht trainieren?

    Die fragen!

    Nochmal angemerkt:

    Ich glaube nicht, das Beschlüsse eines " DFB-Bundestages" Erlasse von Bürgermeistern der Stadt x oder gar eines MP des Landes y aushebeln kann !

    Was ist zB, wenn der (mitunter sehr eigenwillige) OB von Halle (in der Funktion glaube ich auch "Besitzer" des ESP) auch Geisterspiele verbietet ?

    Darum geht es auch nicht.


    Liegt beispielsweise nach dem 6.Mai aber kein generelles Verbot von "Geisterspielen" mehr vor, sondern werden die zumindestens für die 3 Profiligen unter bestimmten Auflagen und/oder Selbstverpflichtungen der zuständigen Veranstalter, also DFL (Bundesliga und 2.Bundesliga) bzw. DFB (3.Liga), wieder möglich, haben auch deren Teilnehmer wieder den Punktspielbetrieb aufzunehmen.


    Verbietet dann eine Kommune derartige Veranstaltungen, müssen die jeweilig davon betroffenen Heimvereine sich um eine Ersatzspielstätte ausserhalb der Kommune bemühen, um unter anderem

    a) als zur Teilnahme am Punktspielbetrieb verpflichteter Verein nicht eine entsprechende Wertung des ausgefallenen Heimspiels zulasten des eigenen Vereins billigend in Kauf zu nehmen

    b) obendrein nicht gegenüber die dem DFB als Veranstalter gegebenenfalls seitens der Fernsehanstalten für die Nichtdurchführung derartiger Heimspiele in Rechnung gestellten Schadensersatzansprüche aufkommen zu müssen

    c) sich nicht Schadensersatzforderungen seiner eigenen Sponsoren wegen nichterbrachter Leistungen ausgesetzt zu sehen


    Kurzum, Eine nicht ganz so "rosige" Perspektive für diese Vereine.

    (Die davon betroffenen Vereine könnten angesichts auch beträchtlicher finanzieller Konsequenzen für sich also dann nur versuchen, beispielsweise mittels Herbeiführung einer Entscheidung der zuständigen Verwaltungsgerichtsbarkeit so ein Szenario noch abzuwenden.)

    Ansonsten kann ein solcher Verein bei obig geschilderten Szenario doch jegliche Hoffnung auf eine Zulassung zur Teilnahme am Punktspielbetrieb der 3.Liga in kommender Spielzeit gleich ganz vergessen, was dann für bei aktuellen Drittligisten quasi der Zwangsabstieg bedeuten würde


    P.S.: Das das auch anders geht, zeigt ein Ereignis aus Hansas Bundesligazeit.

    Ein damals angesetztes Punktspiel hätte laut Landesgesetzgebung MV´s an diesem Termin zuhause garnicht stattfinden dürfen. Denn an diesem Tag waren wegen seines Charakters des Tages (Totensonntag) eigentlich unter anderem alle Sportveranstaltungen verboten.

    Die dafür zuständige Senatorin der Hansestadt Rostock erteilte Hansa daraufhin als quasi systemrelevanter Bestandteil von Meck-Pomm die für eine planmäßige Durchführung des Heimspiels notwendige Ausnahmegenehmigung und verhinderte damit auch mögliche Sanktionen gegenüber dem Verein :)

    Was natürlich zwangsläufig die Frage aufwirft, welchen Stellenwert denn eigentlich so einige andere Traditionsvereine in ihren jeweiligen Kommunen "geniessen"...

    Gute Frage. Für 100 Prozent der Arbeitszeit dürften die Spieler dann wahrscheinlich nicht Kurzarbeitergeld bekommen, sondern vielleicht für 20 oder 30 Prozent entsprechend der Spieltagsausfälle?



    Laut MDR hat Cottbus für die Spieler Kurzarbeit beantragt.

    https://www.mdr.de/sport/fussb…onalliga-umfrage-100.html

    Danke


    Kurzarbeit bedeutet nicht zwangsläufig, das dann die betroffenen Arbeitnehmer überhaupt nicht mehr beschäftigt werden.

    Sie können auch weniger als vertraglich vereinbart beschäftigt werden, um Kurzarbeitergeld zu bekommen!

    Der Wegfall von Einsatzmöglichkeiten sozialversicherungspflichtig beschäftigter Vertragsspieler, also Nichtamateure) bei Pflichtspielen aufgrund behördlicher Anordnung kann also bereits für diese die Möglichkeit des Bezuges von Kurzarbeitergeld auslösen.

    Neben den durch den Arbeitsausfall ganz oder teilweise reduzierten Arbeitsentgelt, dem sogenannten „Kurzlohn“, erhält der betroffene Spieler von der Bundesanstalt für Arbeit als Ersatzleitung das Kurzarbeitergeld.

    Obendrein ist es den Betroffenen aufgrund der COVID-19-Pandemie sogar möglich, ohne Kürzung des Kurzarbeitergeldes bei Einkommen aus Nebentätigkeiten bis zur Erreichung von 100 % des ursprünglichen Gehaltes zum 31. Dezember 2020 hinzuzuverdienen.

    Cottbuss hat Kurzarbeit beantragt und trainiert trotzdem darf man das eigentlich????

    Fragt sich, für wen im Verein, sprich für welche sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, also Beschäftigte mit einem Bruttoeinkommen von mindestens 450,01€/Monat (z.B. nur Geschäftsstelle oder alle) und in welchen Umfang Kurzarbeit angewiesen wurde.

    Na hoffentlich zur Vernunft. Magdeburgs OB erwähnt da ganz deutlich, dass die Regeln für alle gelten. Wir müssen alle mit den Einschränkungen leben und da dürfen Einzelne keine Ausnahmen machen.

    "Keine Regel ohne Ausnahme" wie der Volksmund sagt, denn Ausnahmen bestätigen die Regel 8)


    Die im Zusammenhang mit der Corona-Krise getroffenen Maßnahmen einzelner Bundesländer sind nur teilweise deckungsgleich, unterscheiden sich aber vom Umfang, Inkraftreten und dem Termin ihres außer Vollzug setzen.

    (Die Maskenpflicht z.B. gilt in Schleswig-Holstein erst seit 2 Tagen. Das Verbot des Aufsuchens und Aufenthaltes in eigenen Zweitwohnbesitz oder Jagdrevier für Auswärtige beispielsweise (wie bis heute 00,00 Uhr in Meck-Pomm) galt keinesfalls in allen Bundesländern.)

    Der im verlinkten Kicker-Artikel getätigte Hinweis des Magdeburger OB auf die 4. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt mag ja richtig sein, nur hat der für die übrigen Bundesländer keinerlei rechtliche Relevanz.


    Ich weiß zwar nicht, ob Magdeburg wie Rostock bereits auch über eine Woche coronafrei ist.

    Wieso aber in Magdeburg im Gegensatz beispielsweise zu Rostock oder München bei entsprechender Entscheidungsfindung der hohen Politik (voraussichtlich am 06.Mai) generell keine Geisterpiele in der 3.Liga stattfinden können, erschließt sich mir nicht!

    Im Gegensatz zum Amateursport und dessen Spielklassen geht es bei der 3.Liga um Profisport. Damit verbunden ist auch die Ausübung des Grundrechtes auf freie Berufsausübung laut Artikel 12, Abs. 1 GG.

    Ich finde es in diesem Zusammenhang schon bezeichnend, das dazu die kommunalen Entscheidungsträger mit ablehnender Haltung einiger weniger Drittligastandorten sich dazu aber nicht äußern.


    Ansonsten sei zum Schluß angemerkt, das am 25.Mai virtuell ein Außerordentlicher Bundestag des DFB stattfindet:

    Dort wird es "Beratungen und Beschlussfassungen über die Durch- und Fortführung beziehungsweise den möglichen Abbruch von DFB-Spielklassen einschließlich der erforderlichen Entscheidungen über Auf- und Abstieg und die gegebenenfalls notwendigen Änderungen der Statuten geben. Zu den DFB-Spielklassen zählen die 3. Liga, die FLYERALARM Frauen-Bundesliga, die 2. Frauen-Bundesliga sowie die B-Juniorinnen-Bundesliga und die beiden Junioren-Bundesligen.", siehe Link geben

    Naja, eigentlich würden sie nach bisherigen Regeln den Teilnehmer für die Aufstiegsrelegation ermitteln. Eine Aufstockung der dritten Liga wurde doch noch gar nicht offiziell beschlossen, oder?

    Richtig, von einer Aufstockung der 3.Liga ist seitens des DFB auch keine Rede.


    Deshalb ist die Aussage in dem Artikel:

    "...Auf einem neutralen Platz - die Rede ist hier vom Erfurter Steigerwaldstadion - könnten sich die vier Teams von der Tabellenspitze, die für einen Drittliga-Aufstieg gemeldet haben, dann wie im Pokal duellieren. Im Halbfinale stünden sich demnach die VSG Altglienicke und Energie Cottbus sowie Lokomotive Leipzig und Hertha BSC II gegenüber. Die beiden Sieger dieser Begegnungen sollten anschließend im Endspiel den Aufsteiger ermitteln..." auch so nicht zutreffend!


    Wenn es denn tatsächlich zu dem beschriebenen Szenario käme, würde also lediglich der Teilnehmer aus der Regionalliga Nordost für die Aufstiegsspiele gegen den Teilnehmer aus der Regionalliga West ermittelt

    nicht willkürlich aber einvernehmlich. bekommt er eben noch 1-2 monate geld vom alten verein. die neue saison wird sich ja entsprechend verschieben.

    Das ginge nur, wenn die Saison für alle 3 Profiligen entsprechend verlängert werden würde.

    Ansonsten würde man bei isolierten Saisonverlängerung nur für die 3.Liga zur Freude abstiegsgefährderter Zweitligisten den noch zu ermittelnden Dritten der Abschlußtabelle 3.Liga jegliche Möglichkeit nehmen, mittels Relegation doch noch aufsteigen zu können!


    Denn alternativ den Driittletzten der 2. Bundesliga 1-2 Monate warten zu lassen, bis die 3.Liga ihren letzten Spieltag absolviert und die neue Zweitligasaison entsprechend später zu starten hätte den Geruch einer Wettbewerbsverzerrung, wenn der Drittligadritter dieser Spielzeit kurz nach seinem letzten Punktspiel "gut im Saft stehend" in die Relegation gehen Könnte und dagegen der Drittletzte der 2.Bundesliga, monatelang ohne Wettkampfpraxis, in 2 "Endspielen" um seine Zweitligaverbleib kämpfen müßte...

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