Beiträge von lucius

    Mein letzter Beitrag (Tagesspiegel) ist Satire pur. Aber auch in der Realität des Weltfußballs muss L. Matthäus erst einmal Top- Qualität nachweisen. Erfolge auf internationaler Ebene abliefern, wie beispielsweise Hitzfeld!
    Tragisch ist, dass sich 2 Top Trainerkandidaten in der deutschen Öffentlichkeit selbst disqualifiziert haben. Christoph Daum aufgrund seiner Kokaingeschichte. Bei Bernd Stange sind es Stasigeschichten, die eine Kariere in der Bundesliga und beim DFB verhindern.
    Die Welt bringt's folgendermaßen auf den Punkt:

    Zitat

    Vom Stasi-Spitzel zum Trainer zwischen den Welten
    von Volker Stahl
    Hamburg - 247 Seiten umfasst die Stasi-Akte von Bernd Stange (56), und als sie 1995 an die Öffentlichkeit gelangt war, galt der ehemalige DDR-Auswahltrainer als nicht mehr vermittelbar. Weil "IM Kurt Wegner" sogar enge Freunde bespitzelt hatte, wollte in Deutschland niemand mehr etwas mit ihm zu tun haben. 1995 verlor Stange seinen Job bei Hertha BSC Berlin und wanderte aus, um der Arbeitslosigkeit zu entfliehen.


    http://www.welt.de/data/2004/04/28/270841.html

    Eine Frau kommt an einer Tierhandlung vorbei, wo ein Papagei auf einer Stange sitzt. Er spricht die Frau an: "He, du!" Als die Frau sich umdreht, sagt er zu ihr: " Du siehst zum Kotzen aus!"
    Die Frau ist empört und geht weiter.
    Auf dem Heimweg kommt sie wieder dort vorbei und wieder sagt der Papagei zu ihr: "Du siehst zum Kotzen aus!" Die Frau ist sauer und will den Geschäftsführer sprechen. Sie droht ihm mit einer Anzeige und er verspricht, sich darum zu kümmern. Am nächsten Tag kommt sie wieder am Laden vorbei, wieder spricht sie der Papagei an:
    "He, du!" Als sie sich umdreht meint er nur: "Du weißt Bescheid ..."
    :D

    Gott, der Kaiser und der Idiot
    Szenen aus dem deutschen Fußball – eine dramatische Chronik des Niedergangs / Von Moritz Rinke


    Erste Szene:


    Beate und Otto beim Frühstück in Kampen auf Sylt, im Lieblingshotel. Es ist Samstag um 8 Uhr 30.



    OTTO (Immer noch im Trainingsanzug mit Medaille um den Hals): Ich kann’s immer noch nicht glauben, Beate, ich bin Europameister! Europameister, Beate! In den Dünen abgetaucht, abgeschirmt der Europameister! Die Bildzeitung hat mich mit Sokrates verglichen! Sokrates, Beate! (Schaut Beate wie in Stein gehauen an)


    BEATE: Ottochen, setz dich vernünftig hin und iss!


    OTTO: Nein! Gazzetta dello Sport schreibt „Gotto!“, nicht Otto, sondern „Gotto“, Beate! Dir gebenüber sitzt Gotto in Kampen beim Frühstück, freust du dich? In Kampen wie in Athen: Zeitlebens die Busspur benutzen! Zeitlebens und darüber hinaus ich auf der Busspur, du auch Beate. (Starrt sein Ei an, also das Frühstücksei) Warum kommt das Ei nicht zu mir?! (Beugt sich über das Ei) Komm zu Gotto!


    BEATE: Mensch, Otto, wenn das die anderen Kurgäste sehen!


    OTTO: Los Ei, roll zu Gotto! (Das Ei bleibt bewegungslos liegen) Muss ich mich denn nach diesem Scheiß ei strecken, Beate? (lacht) Wenn ich Bundestrainer bin, kommen alle Eier zu mir. (Lacht. Hört gar nicht mehr auf) In München auch nur die Busspur benutzen! Hoeneß bleibt im Stau stecken und beißt sich in den Arsch, wenn ich an ihm vorbei auf der Busspur… Du, ich stell keinen einzigen Bayern auf! Keinen! Nicht mal Müller-Wohlfahrt! Ich guck mal bei Mainz 05! (Lacht sich scheckig)


    BEATE: Reiß nicht so an der Tischdecke! Wir sind hier nicht zu Hause!


    OTTO: Beckenbauer auch im Stau! Ich krieg mich gar nicht wieder ein! (Macht sein Auto nach und spielt Gotto auf der Busspur) Rrrrrnnnnnn. Rrrrrnnnnn, na, Franz, blöder Stau, was? Mach’s gut, du Kaiser von Kitzbühl. Rrrrrrrrnnnn! Rrrrrrrrrnnn! Tschüß. Und zisch.


    (Sinniert jetzt wie einst Sokrates)


    Mayer-Vorfelder, du alte Schampus-Tucke, du unterzeichnest jetzt mal eben dieses Dekret, wo geschrieben steht, dass du dich nie mehr über Fußball äußerst.


    (Brüllt vor Lachen. Plötzlich ernst)


    Ich reaktivier’ Andy Brehme! Wir spielen ohne Spitzen, geht nicht anders. (Visioniert in die Dünen blickend, als ob Töpperwien vom ZDF vor ihm sitzt) Brehme mit Kutzop und Votava hinten, hinten Sechserkette, verstehst du mich, Töpperwien?


    BEATE: Ich bin nicht Töpperwien.


    OTTO: Lebt Briegel noch? Hans-Peter Briegel, na, die werden sich wundern! Den Rest nehm ich von den Griechen, „Gotto baut aus griechischer Rippe 11 deutsche Adams...“ New York Times. „Rehakles entzaubert Brasileros mit Neu-System 7-3-Null!“


    (Hüpft um den Kampener Tisch wie durch das Estádio da Luz in Lissabon)


    BEATE: Otto, du bist nicht Rumpelstilzchen, nun is’ mal gut, nun is’ Urlaub!!! (Haut auf den Tisch) Hör zu, Ottochen: DU WIRST NICHT BUNDESTRAINER. Klar?


    OTTO (Verschluckt sein Ei) Wie bitte?


    BEATE: Geh’ mal in die Düne, und denk nach. Und nimm dir die Jacke mit, es regnet, Gotto! (Otto geht protestlos in die Düne. Nach vier Stunden des Auf- und Ablaufens der Düne kommt er weinend zurück.)


    OTTO: Beate?!!


    BEATE: (Streichelt ihn) Soll ich Beckenbauer anrufen, oder tust du es?


    Zweite Szene:


    Es ist Samstagnachmittag. Beckenbauer mit seiner derzeitigen Lebensgefährtin bei Kaffee und Zwetschgenkuchen in Herzogenaurach kurz vor einem Adidas-Empfang auf der Terrasse.


    BECKENBAUER: Herrlicher Ausblick! (Beißt in den Zwetschgenkuchen) Spatzl, weißt du, wie viel ich krieg’, dafür, dass ich die Findungskommission bin? (Lacht) Ich les’ „Bild“, und das nennen die Findungskommission! (Schüttelt sich) Bundestrainer?!! (Schüttelt sich noch mehr) Mit dieser Gurkentruppe!! (Verschluckt sich) In zwei Jahren, nach der Vorrunde, ist der Rehhagel wieder da, wo er hingehört: Rot-Weiß Essen! (Er blickt über Herzogenaurach) Die werden an Albanien scheitern. Ja, Albanien. (Lächelt. Schaut seine derzeitige Lebensgefährtin an) Puder mir die Stirne! Ich hab gleich noch TV-Spot! (Das Handy klingelt)


    BECKENBAUER: Beckenbauer! Servus Otto, grüß Gott! Du, die „Bild“-Zeitung hat dich mit Sokrates verglichen (lacht), na ja, ein bisschen übertrieben (ernster), ich bin ja mal mit Goethe gleichgesetzt worden, schau’n mer mal, ich ess grad Zwetschgenkuchen, gibt’s in Griechenland ja gar nicht (lacht), da muss der Otto schon nach Deutschland kommen, was? Mal im Ernst, wer sonst soll’s richten? Fünf Millionen, geht klar, du, der Gerhard, meine derzeitige Lebensgefährtin sagt immer, Mayer-Nachfolger (lacht), na ja, scheiß Witz, Frauen und Fußball, wurscht, im DFB räum ich bis Weihnachten auf, keine Sorge, stell dir vor, wir haben eine WM, zwei Präsidenten, aber null Bundestrainer (brüllt vor Lachen). Otto, aber wir beide, wir richten’s, bedenk, dass du aus Essen kommst und jetzt Bundestrainer, was warst du noch? Manndecker, Vogts war linker Verteidiger, immerhin, aber Manndecker? Einen Manndecker hatten wir noch nicht, Honecker war Dachdecker… Wie?


    (Er stoppt)


    …Was sagst du da, Otto? Hallo? (Lässt den Hörer sinken. Ihm fallen Zwetschgen aus dem Mund.)


    SEINE LEBENSGEFÄHRTIN: Ist dir nicht gut? Dir fällt Kuchen aus dem Mund.


    BECKENBAUER: Wann kommt bei uns zu Hause die Müllabfuhr?


    SEINE LEBENSGEFÄHRTIN: Wieso?


    BECKENBAUER: Lothars ungarische Handynummer! (Er bricht ohne TV-Spot und Adidas-Empfang und Zwetschgen ausspuckend auf, zur Mülltonne.)


    Dritte Szene:


    Lothar Matthäus und irgendeine ungarische Blondine im Schlafzimmer. Eine Nacht wie viele Nächte.


    MATTHÄUS: Ich kann nicht schlafen.


    BLONDINE: Soll ich noch mal?


    MATTHÄUS: Nein. Gib mir mal eben deine Puppen.


    (Er nimmt eine Puppe)


    MATTHÄUS: Guck mal, das ist jetzt mal Morten Olsen. (Er starrt die Puppe finster an, will mit der Puppe Voodoo machen, verwechselt es aber mit Judo und ringt die Puppe mit unfairen Mitteln nieder. Am Ende reißt er ihr den Kopf ab.)


    BLONDINE: Spinnst du?! (Weint)


    MATTHÄUS: Morten Olsen wird nicht mehr Bundestrainer. (Nimmt noch eine Puppe) Guck mal, Guus Hiddink! (Spuckt die Puppe an) Holländer!! (Wischt sich mit der Puppe den Hintern)


    BLONDINE: Spinnst du? (Weint)


    MATTHÄUS: Schade, dass du nicht noch ’ne Puppe hast, sonst mach ich auch Winni Schäfer fertig.


    (Spült Hiddink das Klo hinunter)


    Heul hier nich’ rum, wir spielen jetzt ARD-Studio. Du bist Waldemar Hartmann und ich Lothar Matthäus, wer sonst? Frag!


    BLONDINE: Was?


    MATTHÄUS: Mann, irgendwas! Dass ich Bundestrainer bin! (Sie fragt)


    MATTHÄUS: Waldemar, das wurde von den Medien ja auch hochsterilisiert. Ich bin selbstkritisch, auch mir selbst gegenüber und werde immer vor der Mannschaft stehen.


    BLONDINE: Hinter!


    MATTHÄUS: Was?!


    BLONDINE: Hinter, nicht vor!


    MATTHÄUS: Sei ruhig! – Waldemar, wir wollen im eigenen Land den Titel, alles andere ist primär. Nach dem EM dürfen wir jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken, sondern müssen kompakt nach vorne gucken. Wir sind eine gut intrigierte Truppe, aber: Auch die anderen können Fußball spielen, ich habe immer verbal gesagt: Wir müssen Eier zeigen. Im eigenen Land die WM, Waldemar, das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.


    BLONDINE: Die!


    MATTHÄUS: Wie?!


    BLONDINE: Die, nicht wo!


    MATTHÄUS: Sei still, du bist blond. Ein Spiel dauert 90 Minuten.


    (Genau. So geht das noch eine Weile. Matthäus verwechselt noch 20-mal hochstilisieren mit sterilisieren, sekundär mit primär, Kopf mit Sand sowie vor mit hinter und wo mit die, während er die Blondine ständig mit Waldemar anspricht, nebenher Hiddink aus dem Klo zieht, umtauft und statt Voodoo mit Hitzfeld Judo macht – bis das Handy klingelt.)


    MATTHÄUS: Lotttdddaar Matthäus! …Franz!!!!!! (Zur Blondine) Es ist Beckenbauer!! (Sie weint fürchterlich.) ENDE



    Link zum Artikel Tagesspiegel- Gott, der Kaiser und der Idiot
    [Blockierte Grafik: http://www.kurts-smilies.de/lol.gif]

    dastalent71 schreibt:

    Zitat

    bei krabbe und breuer war es medikamentenmißbrauch und im nachhinein war die sperre nicht berechtigt.


    Der Hinweis, dass es sich bei Krabbe und Breuer um Medikamentenmissbrauch handelt, ist korrekt. Danke!


    Hier noch mal für alle User Fakten zum Medikamentenmissbrauch:
    Unter Medikamentenmissbrauch wird der missbräuchliche Konsum jeglicher Medikamente verstanden. Dazu zählen auch die Medikamente der Dopingliste, aber eben nicht nur diese. Der nicht indizierte Einsatz von Medikamenten jeder Art wird im Freizeit- als auch Wettkampfsport als Medikamentenmissbrauch bezeichnet. Medikamentenmissbrauch ist verboten.
    So kann zum Beispiel der übermäßige Konsum von Schmerztabletten, Schlaftabletten, Beruhigungsmitteln und Aufputschmitteln oder Medikamenten zur Stuhlregulierung (Abführmittel) ohne die Rücksprache mit einem Arzt ein Missbrauch sein.

    Zauminho
    Vorab einige Dopingfälle:

    Zitat

    Der erste Paukenschlag betrifft 1986 den Kölner Boxer Jupp Elze. Er bricht bei einem Kampf zusammen und es folgt eine Bewußtlosigkeit, aus der er nicht mehr erwacht. Die Ursache ist ein Amphetamin


    Zitat

    13.07.1967, Tom Simpson
    1962 zieht mit Tom Simpson zum erstenmal bei der Tour de France ein Engländer das Gelbe Trikot über. Am 13. Juli 1967 fährt er am berüchtigten Mont Ventoux in den Tod. Er stirbt am 13. Juli an der Tour de France beim Aufstieg zum Mont Ventoux an einem Dopingcocktail. Gehäufte Todesfälle führen in den sechziger Jahren zu ersten Anti-Doping-Gesetzen.Traurige Berühmtheit erlangte der Ventoux bei der Tour 1967, als Tom Simpson hier im Rennsattel starb. Oben auf dem Mont Ventoux steht heute ein Denkmal für Tom Simpson. Traditioneller Radfahrer-Brauch ist es, bei der Pass-Überfahrt am dem Gedenkstein eine "Opfergabe" zu hinterlassen. Auch das gehört zum Mythos des "windigen Berges".


    Zitat

    13.02.1998
    Ralf Reichenbach (47)
    Herzversagen lautet die offizielle Todesursache, als der Vizeeuropameister 1974 im Kugelstoßen stirbt: Er gab zu, Doping-Mittel eingenommen zu haben.


    Zitat

    Birgit Dressel
    Zu einem Opfer ihres Medikamentenmissbrauchs wurde auch die Siebenkämpferin Birgit Dressel. 1987 starb die 26-Jährige unter unsäglichen Schmerzen an einem Kreislaufversagen. Ein rechtsmedizinisches Gutachten ergab, dass sie in den letzten Monaten vor ihrem Tod 101 Medikamente eingenommen hatte.


    Zwar ohne Todesfolge, aber spektakulär weil Imageschädigend für die Leichtathletik und Wettberebsverzerrend:

    Zitat

    Dopingfall Ben Johnson
    Bei den olympischen Spielen 1988 in Seoul wird der kanadische Sprinter Ben Johnson drei Tage nach seinem Sieg und Weltrekord über 100 m wegen der Einnahme des Anabolikums Stanozol disqualifiziert. Johnson wird vom Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) für zwei Jahre gesperrt. Ein Jahr später gesteht er die Einnahme von Dopingmitteln seit dem Jahr 1981 ein. Der “Fall Johnson” wird zum Präzedenzfall für die gesamte Sportwelt. Am 05.09.1989 erkennt die IAAF dem Kanadier auch den WM-Titel von 1987, den in Rom gelaufenen Weltrekord von 9,83 Sekunden über 100m sowie die Hallenweltrekorde über 50m (5,55 Sekunden) und über 60m (6,41 Sekunden) ab. 1993 wird Ben Johnson bei einem Meeting in Montreal erneut positiv auf Anabolika gestestet und daraufhin von der IAAF lebenslang gesperrt.


    Meine Meinung zum Doping:
    Welchen Wert haben "Erfolge" von B. Johnson, Dieter Baumann, Katrin Krabbe, Grit Breuer usw.? Sie haben die Leichtathletik in Verruf gebracht. Suggerieren doch ihre Dopingfälle Kinder und Jugendlichen, dass Dopingbetrug im Wettbewerb normal ist. Für Kinder und Jugendliche hätte die Legalisierung des Dopings katastrophale Auswirkungen, vor allem was das gesundheitliche Risiko und die Spätfolgen angeht. Im Vordergrund stände für sie dann nicht mehr der faire sportliche Wettbewerb, sondern das Siegen um jeden Preis. Todesfälle inbegriffen, wie die o.g. Fälle zeigen

    Bemerkenswert an dieser Diskussion sind für mich die Beiträge des Users connewitzchaot. Er vertritt in diesem Forum meines Erachtens Ansichten der "Antideutschen" (10.07.04/23:05). Und platziert unter seinen Beiträgen eine eigenartige Homepage. Unter deren Link "wichtiges" wird dann auch prompt verlinkt. Zum Zentralorgan der Antideutschen "BAHAMAS" :!:http://www.chemie-yid-army.de/
    In der 3,4 Millionen Stadt Berlin leben 121 tausend Mitbürger mit türkischer Staatsangehörigkeit. Mehrheitlich in Kreuzberg und Neukölln. Unter wikipedia Kann man übrigens lesen, dass 99,8% der Türken sich zum Islam bekennen.


    Das wird auch der politische Hintergrund sein für eine Islamphobie der "Antideutschen" in Berlin, für Aktionen in Kreuzberg und Neukölln. Bei der Menschen als Islamische Terroristen verunglimpft werden, die Israel im Visier haben! http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/Demo10.Juli.htm


    Lang und Mittelstreckenraketen wurden bislang nicht auf Israel abgefeuert. Jedenfalls nicht aus den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln. Und alle anderen wertvollen Hinweise des Users connewitzchaot in Richtung Terrorismus werte ich mal als intellektuelle und verbale Rohrkrepierer.


    Rechtsextremisten und "Antideutsche" haben es nun einmal nicht leicht in Berlin, werden im Alltag kaum wahrgenommen. Ihre Ansichten werden nicht geteilt von den Berlinern! Da möchte man wenigstens durch Krawall auf sich aufmerksam machen. Auch die Fanszene einiger Fußballvereine versucht man zu unterwandern. Den Fans von Türkiyemspor wünsche in Zukunft etwas mehr Gelassenheit. Nach dem Motto: Rechte oder Antideutsche wollen provozieren! Und keiner geht hin!

    BRB-Boy schreibt:

    Zitat

    Er hat das Mittel nicht genommen um Leistungsstärker oder ausdauernder zu sein sondern weil er SCHMERZEN hatte! Einige Nasensprays gegen Schnupfen stehen auch auf der Dopingliste, wenn man es nicht übertreibt damit schadet es auch nicht der gesundheit!!!


    Sehe ich genau so. Aber genau um die Kontrolle, ob "man es nicht übertreibt" geht es ja offensichtlich bei dieser Meldepflicht. Wer nichts zu verbergen hat kann Angaben zum Medikament und zur Dosierung machen. Wer das unterlässt ist entweder ein Depp oder hat was zu verbergen. Und muss die Konsequenz en tragen.
    :mrgreen:

    siegtorschütze
    Niemand erwartet von den Spielern medizinische Kenntnisse. Sie müssen auch nicht wissen, welche Medikamente auf der Meldeliste stehen. Das ist Aufgabe des Vereinsarztes. Das einzige was Spieler tun müssen ist: Rücksprache mit dem Vereinsarzt führen. Und ihn darüber informieren, welches Medikament vom Hausarzt verordnet wurde. Ich bin sicher, dann hätte man die Meldung nicht verpennt. Herrn Hoeneß trifft in diesem Fall keine Schuld.
    Das Dopingregeln nötig sind beweisen leider immer wieder positive Tests. Doping schadet letztlich der Gesundheit der Aktiven, hatte in einigen Fällen tödliche Folgen. Außerdem führt es gerade bei Ausdauersportarten zur Wettbewerbsverzerrung.
    Christian Beecks hatte bei seiner Jubelaktion Pech, das er vorher schon Gelb gesehen hatte. Die Fußballregel 10 sollte aber vielleicht mal überarbeitet werden.

    Zitat

    Der Schiedsrichter muss die Wiederaufnahme des Spiels, nachdem ein Tor erzielt wurde, beschleunigen. Die Spieler dürfen ihre Freude nach einem Treffer zeigen, jedoch in einem vernünftigen Maß. Insbesondere muss der Schiedsrichter Spieler durch Zeigen der Gelben Karte verwarnen, die demonstrativ aus dem Spielfeld rennen, die Zäune hinaufklettern, ihre Hemden ausziehen oder ähnlich übertrieben reagieren.


    Jubelnde Spieler schaden nun wirklich niemand. Und eine Nachspielzeit ist ohnehin üblich, nach Spielunterbrechungen.

    Ein erfahrener Profi wie M. Rehmer sollte das Regelwerk in seiner Branche kennen. Auch was die Problematik Doping betrifft.
    Wer durch eigenes Verschulden für 9 Spiele gesperrt wird, bringt an diesen Tagen keine Leistung. Warum soll Hertha zahlen, ohne das der Spieler eine Gegenleistung bringt? Schlecht bezahlt wurde Rehmer ja bislang nicht. Wenn ich mir seine Leistung in der letzten Saison ansehe kann ich nur sagen Gehalt runter, Leistung rauf!
    Herr Hoeneß hat jedenfalls völlig korrekt reagiert. In der freien Wirtschaft wäre vermutlich sofort eine Kündigung fällig. Wenn jemand durch eigenes Verschulden seinen Job 9 Wochen nicht ausführen kann.

    BFCér
    Du schreibst:

    Zitat

    Für den 24.07 war ein Spiel gegen einen 2Ligisten geplant welches aber vom gemeinsammen Ausrüster verlegt wurde !

    Meinst du damit Cotbus? Das Kann ja eigentlich nicht sein. Denn am 16.06.04/ hast du uns ja unter Testspiele Sommerpause 2004 folgende Info gegeben:

    Zitat

    @ Marc ...Cottbus muss wo anders antreten , hängt mit dem Ausrüstervertrag zusammen...

    Nachdem du uns am gleichen Tag mitgeteilt hast, das am 24.07. gegen Walka Zabrze gespielt werden soll.
    Fragen:
    Findet das Spiel gegen Walka Zabrze statt?
    Musste dieses Spiel auch abgesagt werden oder wird für diesen Tag tatsächlich noch ein 2. Testspielgegner gesucht?


    Info zu BFC Testspielen
    :?:

    @ BFCér
    Du fragst am 30.06.2004

    Zitat

    Warum kommt kein Jurnalist auf die Idee den heutigen BFC zu beleuchten und gerade die letzten 3 Jahre aufzuarbeiten ?


    Hier mal ein Artikel aus den letzten 3 Jahren. Aber ich ahne schon, dass sich die Freude hierüber in Grenzen halten wird.
    Hallenturnier

    @alle
    Mielke war jahrelang 1. Vorsitzender des BFC Dynamo. Hauptsponsor dieses Vereins war das MfS. Aus dieser Tatsache konnten Spötter den Begriff "Stasiverein" ableiten.
    Aber bei allem Spott: Für Spieler und Trainer war der BFC in erster Linie ein Leistungszentrum im DDR Fußball, neben Dynamo Dresden und den anderen Spitzenklubs.
    Das Spieler zu dem Verein gehen, der ihm finanziell und sportlich am meisten bietet, war auch in der DDR üblich. Außerdem war beim "Abonnementsmeister" die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben fast sicher. Internationale Erfahrungen waren sicher auch ein Plus, um für die DFV- Auswahl berücksichtigt zu werden.
    Ich habe nie gehört das Spieler dem großen Vorsitzenden und seinem MfS eine Träne nachgeweint haben. Nur das Falko Götz, Lutz Eigendorf und Dirk Schlegel sich noch zu DDR Zeiten in den Westen abgesetzt haben. Trainern und Spielern von damals wird man mit dem Begriff Stasiverein nicht gerecht. Der sollte daher out sein, wie das MfS und sein Boß! Auch weil es Veränderungen an der Vereinsspitze und Sponsorenbereich gab.


    Zum Problem Spielerwechsel zum BFC:
    Die Abgabe eines Top Spielers tut immer weh. Egal ob es heute Vereine wie Bremen (Ailton) bzw. Dortmund (Frings) trifft. Oder zu DDR Zeiten den HFC (Frank Pastor), Dyn. Neustrelitz (Rainer Ernst) oder TSG Herzfelde (Andreas Thom). Leistungszentren in der Bundesliga bzw. DDR Oberliga lassen sich nun einmal nur durch Konzentration von Top Spielern errichten. Die während des Vereinswechsels 18 jährigen Spieler Ernst und Thom haben den Wechsel vermutlich nicht bereut. Jedenfalls wenn man ihre sportliche Entwicklung verfolgt.


    Zum Problem Schiedsrichterentscheidungen:
    Hans Leske belegt in seinem Buch, dass systematisch Einfluss auf den Ausgang der Meisterschaft ausgeübt wurde. Fußballexperte und Autor Frank Willmann äußert sich zum gleichen Thema folgendermaßen:

    Zitat

    Der sehnlichste Wunsch jedes Schiris ist es, international zu pfeifen. Dafür bewährte man sich durch gute Leistungen in der Oberliga und durch seine Beziehungen, genau wie in der Bundesliga. Aber die Schiedsrichter waren natürlich auch bestrebt, es sich nicht mit den Machthabern zu verscherzen. Einige haben in vorausschauendem Gehorsam gehandelt und haben unfair gepfiffen. Die waren zum größten Teil IMs und einige sogar OibEs ...
    (... Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi und Offiziere im besonderen Einsatz)
    Gerade habe ich noch in einem Archiv entdeckt, zu welchem Ergebnis der Deutschen Fußball-Verband 1986 wegen dieser Vorwürfe gekommen ist. Die haben viele Spiele genau untersucht und zum Beispiel festgestellt, dass beim Pokalspiel gegen Dynamo Dresden der Schiri Rossner insgesamt 30 Fehlentscheidungen zugunsten des BFC getroffen hat. Es gab also Manipulationsversuche, doch man kann nicht beweisen, wie erfolgreich sie waren. Aber im Buch steht auch, dass jahreslang der Vorsitzende der Schiedsrichterkommission ein hervorragendes Mitglied des BFC Dynamo war. Übrigens hat Dresden das Pokalspiel trotzdem gewonnen.


    Interview Gläser/Willmann


    In einem anderen Artikel der Jungen Welt erhält man folgende Info:

    Zitat

    Stumpf wurde gesperrt, Einbeck von Rudi Glöckner abgelöst. Glöckner bezeichnete später das ganze als »BFC-Schieberei« und »BFC-Theater«.


    Junge Welt,Rekordmeister+Schiri

    In der Internetausgabe der TAZ erschien heute ein Artikel mit der Überschrift "Der Schiri, der hat immer Recht".
    Der Artikel befasst sich mit dem Rekordmeister BFC Dynamo, allerdings zu DDR- Zeiten. Es ist die Rede von einer systematischen Bevorteilung des BFC. Als Quelle dient das kürzlich erschienen Buch des Autors Hanns Leske: "Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder".


    Mich interessiert, ob User dieses Forums sich an die Spiele vom 22. März 1986 (Leipzig- BFC) und 1984/85 (Aue- BFC) erinnern können. Und wie BFC Fans, die zu DDR- Zeiten schon dabei waren, diesen Artikel bewerten
    http://www.taz.de/pt/2004/06/29/a0231.nf/text

    Die Tabelle lügt bekanntlich nicht. Und so sind Herthas Amateure morgen Favorit, im Berliner Jahn-Sportpark. Aus den letzten 5 Spielen holte Hertha 12 Punkte, der SV Babelsberg holte aus den letzten 5 Spielen 10 Punkte. Statistik ist die eine Seite der Medaille, wichtig ist allein auf dem Platz. Alemannia Aachen kegelte kürzlich den FC Bayern München mit 2:1 ins DFB Pokal-Aus. Und auch in der Oberliga werden vor jedem Spiel die Karten des Erfolgs neu gemischt. Machen wir es den Aachenern nach. Und kanten den Favoriten Hertha (A) raus. Wer so etwas live erleben will, muss schon ins Stadion kommen. Für morgen sollte aus Sicht der Babelsberger Fanszene gelten: BERLIN BERLIN, wir fahren nach BERLIN! Wer wird Erster in der Oberliga Nordost-Nord?
    Morgen werden die Weichen gestellt, in Richtung Oberliga Meisterschaft. Und ich hoffe, dass das SV Babelsberg Team morgen auf dem Level der Hinrunde spielt. 3 Punkte gegen Hertha sind dann für mich machbar. Machbar auch die Meisterschaft in der Oberliga Nordost-Nord!


    Schönen Gruß aus Babelsberg. Und für morgen gilt: BERLIN BERLIN, wir fahren nach BERLIN!
    :D