Beiträge von Steffen

    Hab heute keine Lust auf einen längeren Spielbericht. Derzeit enden alle von mir besuchten Spiele mit Auswärtssiegen - gestern Mittag sogar mit einem sehr deutlichen:


    Sachsenklasse Ost (7. Liga), 5. Spieltag

    Hoyerswerdaer FC gg. VfL Pirna-Copitz 1 : 7 (1:3).


    0:1/1., 0:2/9., 1:5/72. Hanisch.

    0:3/17. Ziesche Eigentor.

    1:3/28. Bulmann.

    1:4/46. David.

    1:6/77. Kärger.

    1:7/88. Yoldas.


    Offiziell 254 Zuschauer, geschätzt 150.

    9 Gäste, mehrere groundhopper und Dynamo-Präsi Ronny Rehn darunter.


    Schiri Andre Schulze ließ eher laufen, was der Bank der Gastgeber gar nicht gefiel.


    Es gab Tickets fürs Pokalspiel gegen Chemie Leipzig. Da sollte Hoywoy anders auftreten als gestern! Denn viel lief nicht zusammen. Die ersten beiden Copitzer Angriffe landeten im Netz und der dritte mit einem unglücklichen slapstick-Eigentor ebenfalls. Immerhin folgte ein sehenswerter Treffer: mit Bulmann traf der auffälligste Spieler der Gastgeber fast vom linken Strafraumeck. Jetzt folgte ein durchaus abwechslungsreiches Hin und Her bis zur Pause. Das einheimische Publikum war wieder da und auf der Trainerbank schrie ohnehin durchgängig jeder durcheinander, zumindest bis zum Halbzeitpfiff.

    Die Halbzeitpause beobachtete ich vom Bratwurststand aus. Die Copitzer warteten minutenlang auf das Gastgeberteam. Dies hatte dann Anstoß, während die Trainer noch gemütlich zur Bank trotteten. Es folgte gleich ein Ballverlust mit Konsequenzen: Jakob David zog auf der linken Seite übers halbe Feld und netzte humorlos zum 4:1 ein. Damit war die Partie entschieden. Positiver Nebeneffekt: auf der Trainerbank war es in Hälfte zwo bedeutend ruhiger. Außer beim 6:1, da protestierten sie lautstark. Da war ich gerade auf dem Weg zur Toilette, stand auf der Höhe des Assistenten und kann bestätigen, dass keine Abseitsstellung vorlag.

    Nach vorn waren die Zuse-Städter weiterhin bemüht, sie behaupteten ihren Eckenvorsprung aus dem ersten Durchgang und unser Ersatztorwart Marquardt konnte sich zwei, dreimal auszeichnen. Über das Deckungsverhalten wird beim HFC sicher zu reden sein und beim 1:7 hatte auch der Stadionsprecher die Nase voll. Ich fand das ganze sehr entspannt - mein Stresspegel stieg erst am Abend deutlich an...


    Copitz also gut in Form. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, einfach nur ein kollektives Lob an alle Beteiligten für diese souverän gelöste Aufgabe!

    Gerade jetzt kommt die "Oderwitzpause" zur Unzeit. Anschließend taucht Taucha zum Pokalspiel im "Willy" auf, bevor es am 11. Oktober in Dohna wieder um Punkte geht.


    Und sonst? Radebeul mit dem fünften Sieg im fünften Spiel, Leuben springt auf Rang drei und Post Dresden kommt mit drei unerwarteten Punkten aus Heidenau an die Hebbelstraße zurück.


    Ich mache jetzt ein paar Tage einen Kulturtripp und klicke mich hier aus! Aber nicht sehr lange...

    Hoyerswerda gg. Copitz 1 : 7 (1:3).


    Vielleicht sollte jemand den Hoyerswerdaern erklären, dass das Spiel mit dem Anstoß beginnt. Für mich natürlich ein entspanntes Spiel. Der Stress wird heute Abend kommen...

    der 4. Spieltag ist abgeschlossen, die Tabelle sortiert sich weiter. Radebeul macht eine deutliche Ansage und gewinnt 4:0 in Weixdorf. Damit lege ich mich mal auf Radebeul, Copitz und Leuben als Kandidaten für Platz 1 am Saisonende fest. Alle drei sind auch noch im Pokal vertreten.

    Auch am Tabellenende zeichnen sich jetzt schon die Mannschaften ab, die dort wohl dauerhaft verbleiben werden.


    Ich erwartete heute eine ausgeglichene Begegnung - und lag damit falsch:


    Chemie Dohna gg. Hoyerswerdaer FC 0 : 3 (0:3).


    0:1/10. Basiuk

    0:2/20. Schäfer

    0:3/39. Hoßmang direkter Freistoß.

    Etwa 70 Zuschauer, um die 10 Gäste


    Beide verloren in dieser Saison schon in Radeberg, beide empfangen demnächst den VfL und beide wollten mit einem Sieg ins Mittelfeld der Tabelle springen. Gelungen ist dies dem Hoyerswerdaer FC in souveräner Art und Weise.

    Beim Gastgeber liefen mit Keil und Schumann die beiden Torschützen vom Dienst der letzten Saison auf. So erwartete ich durchaus Dohnaer Offensivpower. Daraus wurde nichts, die beiden genannten erhielten kaum Bälle von hinten und konnten auch selbst keine Akzente setzen.

    Die ersten 20 Minuten verliefen optisch relativ ausgeglichen mit zwei blitzsauber herausgespielten Kontertoren. In beiden Fällen waren die Gäste sowohl läuferisch als auch gedanklich ihren Gegenspielern um zwei Schritte voraus. Spätestens mit dem 2:0 übernahm Hoywoy vollständig das Kommando und kontrollierte das Geschehen bis zur Pause. Höhepunkte waren ein Pfostenschuss und ein direkt verwandelter Freistoß eines Spielers mit dem seltenen Namen Hoßmang aus 25 Metern halblinker Position..

    Die Punkteverteilung war damit frühzeitig geklärt. In Hälfte zwo zeigten die Gastgeber mehr Einsatzwillen, blieben aber weiterhin ohne Durchschlagskraft. Mehr als zwei, drei Halbchancen sprangen nicht heraus. Der HFC tat das Nötigste und verpasste es, einige Kontergelegenheiten bis zum Ende auszuspielen. Ein höherer Sieg wäre durchaus möglich gewesen.

    Hurbal sah für zwei grobe Foulspiele berechtigt die gelbrote Karte. Insgesamt aber war die Kartenverteilung von Schiri Karlapp etwas einseitig, ohne dass dies Einfluss auf den Spielverlauf hatte.


    Damit zum Ausblick. Dohna hat jetzt die "Oderwitzpause" und anschließend das enorm wichtige Heimspiel gegen Deutschbaselitz. Da muss definitiv mehr kommen!

    Für Hoyerswerda stehen wichtige Heimspiele an: kommende Woche gegen Copitz, in drei Wochen das Pokalspiel gegen Chemie Leipzig. Mit der heutigen Leistung braucht sich der HFC nicht zu verstecken!

    Natürlich war die Konstellation bekannt, und so wurden die Lausitzer heute von Johnny Henschel, Torwart Tom Tippner und Torwarttrainer Tino Schutz beobachtet. Die drei werden einiges zu erzählen haben. Ich bin mir sicher, am kommenden Sonnabend um 13 Uhr steht eine hochmotivierte Copitzer Mannschaft auf dem Hoyerswerdaer Rasen. Ich freue mich drauf, war ich doch zuletzt anno 2003 in Hoywoy.

    während ich hier wohl den Alleinunterhalter gebe, ist mein VfL in der Liga alles andere als das. Zum dritten Mal in vier Punktspielen war es eng bis zum Schluss. Fazit: die Resultate stimmen, aber geschenkt bekommen wir nichts:


    Sachsenklasse Ost (7. Liga), 4. Spieltag

    VfL Pirna-Copitz gg. Radeberger SV 3 : 1 (1:0).


    1:0/15. Naacke Kopfball.

    1:1/69. Babisch direkter Freistoß.

    2:1/89. Scharfe von rechts.

    3:1/91. Hanisch.


    Etwa 100 Zuschauer, knapp 20 Gäste


    Schiri Jentzsch hatte gleich nach zehn Minuten eine heikle Situation zu beurteilen: der erfahrene Torwart Markus Scholz kam Mitte der eigenen Hälfte zu spät gegen Lukas Hanisch, der zu Fall kam. Laut Regel ein Platzverweis, der Schiri beließ es bei gelb. Die späteren Verwarnungen weitgehend korrekt. Der Ball lag noch dreimal im Radeberger Tor, dazu im Text.


    Beim VfL geht es personell bergauf - was man daran sieht, wen Trainer Löwe im zweiten Durchgang noch bringen konnte. Bei den Gästen war Trainer Christoph Klippel neben dem bereits erwähnten Markus Scholz der für mich bekannteste Name. Nun, das hinderte die Bierstädter nicht daran, im bisherigen Saisonverlauf alle drei Pflichtspiele zu gewinnen. Allerdings trat man heute wegen des Oderwitzer Rückzuges erstmals auf fremdem Boden an.


    Kurz zur Historie. In ganz jungen Jahren, anno 1978, besuchte ich mal ein Bezirkspokalhalbfinale, welches Wismut Pirna-Copitz gegen Robotron Radeberg gewann. Den Pokal holte damals aber Vorwärts Kamenz. Die letzten Pflichtspiele zwischen beiden Vereinen fanden 1996/97 statt und endeten 3:1 und 7:3 für den VfL. Das 7:3 in Radeberg im Juni 1997 war dabei das unwiderruflich letzte Copitzer Spiel in der "klassischen" Dresdner Bezirksliga.


    Zurück zur Gegenwart. Die Meldungen aus Braunschweig waren traurig, und das betraf weniger die Torfolge. Standuhr wiederum meldete aus Riesa einen Treffer nach dem anderen.

    Das erste Achtungszeichen auf dem Copitzer Rasen setzten die Gäste mit einem 25-Meter-Schuss, den Tippner über die Latte lenkte. Ansonsten spielte bis Mitte der ersten Halbzeit nur der VfL. Nach der erwähnten Szene mit Scholz und Hanisch folgten einige Minuten Dauerdruck, die der agile Nikita Naacke mit einem Kopfballtor krönte. Auf Nachfrage sagte er mir nach dem Abpfiff, dass er schon mal per Kopf getroffen hatte.

    Wenige Minuten später schien alles in die richtige Richtung zu laufen: Lukas Hanisch drehte den Ball aus über 20 Metern sehenswert ins linke Dreiangel - allerdings sah der Schiri zuvor ein Handspiel. Da die Proteste ausblieben, war die Entscheidung wohl korrekt.

    Dieses nicht gegebene Tor war für Radeberg wohl der Anlass, sich neu zu ordnen. Sie stabilisierten ihre Deckung und ließen bis zur Pause fast nichts mehr zu, ohne selbst Akzente nach vorn setzen zu können. So endete der erste Durchgang doch recht gemächlich mit 1:0. Zu erwähnen in dieser Phase noch ein Copitzer Treffer nach einer Ecke, der aber wegen eines Foulspiels am Torhüter zurückgepfiffen wurde.


    Ein ähnliches Bild nach dem Wechsel, der VfL tat sich schwer gegen kompakt stehende Gäste. Einmal war Yoldas links durch, allerdings hob der SRA die Fahne. Da hatte ich doch meine Zweifel, kann es aber nachträglich nicht auflösen. Nachdem der Pfiff schon ertönt war, lag der Ball wieder mal im Tor.

    Radeberg wechselte und wurde langsam mutiger. Da bei Copitz doch vieles sehr statisch wirkte, wollte Trainer Löwe mit der Dreifach-Einwechslung von Scharfe, Kärger und Funken (alle drei waren verletzt) Abhilfe schaffen. Doch zunächst brannte es im eigenen Strafraum. Glößi klärte auf der Torlinie. Kurz darauf folgte ein Freistoß, den der eingewechselte Babisch fast von der linken Auslinie scharf und flach Richtung Strafraum beförderte. Wie das manchmal so ist, kamen weder Freund noch Feind an den Ball und plötzlich zappelte er im Netz. Auf PirnaTV werde ich überprüfen, ob der Ball noch abgefälscht wurde.

    Nun versuchte es der VfL etwas zuviel mit der Brechstange. Irgendwie kamen die Copitzer Spieler gegen die gut organisierte Defensive nicht durch. Auch die Standards blieben heute eher ungefährlich. Hinten wiederum musste Tippner noch einmal den Super-GAU verhindern. Mit der Mannschaftsleistung ab der 20. Minute wäre der Punkt für den RSV absolut verdient gewesen. Ich sage jetzt schon voraus, dass es auch anderen Spitzenteams schwer fallen wird, die Radeberger zu schlagen.

    Damit zum Thema Neuzugänge bei Copitz. Philipp Scharfe und Lukas Hanisch bewiesen dann doch noch, dass sie "Unterschiedsspieler" sein können. Wie sich Scharfe rechts durchtankte und die Aktion erfolgreich ins lange Eck abschloss, zeugte eben von der Erfahrung aus höheren Ligen. Das 3:1 durch Hanisch (der hier schneller war als Scholz) war der neuen taktischen Situation geschuldet.

    Am Ende siegte der VfL als Team, aber eben auch wegen einiger Einzelspieler mit der nötigen Klasse. Vorige Woche war es Jakob Funken, der den Unterschied machte, heute zog Philipp Scharfe die entscheidende Aktion.


    Durchatmen nach diesem schwer erkämpften Sieg ist angesagt! Nächste Woche geht es nach Hoyerswerda, das wird nicht einfacher. Für mich als Pirnaer Lokalpatriot ist morgen um 11 erst mal Kultur angesagt, wenn es auf dem Pirnaer Marktplatz gegen die Schweden geht, in Erinnerung an das Jahr 1639. Je nach Zeitfenster werde ich am Nachmittag entweder in Dohna oder in Laubegast beim Fußball sein.

    Liberec und Teplice sind gut in die Saison gestartet - im Gegensatz zu Pilsen und Sparta. Slavia verliert dramatisch in der Schlussphase der Champions League und tritt am Sonntag in Teplice an. Da habe ich keine Zeit, aber gestern war ich kurzfristig in Usti. Danke an den Autofahrer Gunther79!


    Nach gutem Saisonstart empfing der Tabellenzweite den früheren Erstligisten Jihlava. Bei schönstem Fußballwetter kamen leider nur 1085 Zuschauer, darunter 4 Gäste auf der Gegentribüne. Die sahen ein gutes Zweitligaspiel:


    Usti gg. Jihlava 1 : 2 (1:2).


    Usti konnte also die überraschende Niederlage von Zwangsabsteiger Karvina nicht ausnutzen, der neue Spitzenreiter heißt Dukla Praha.

    Speziell der ersten Halbzeit drückten die Gäste ihren Stempel auf. Da wurde mit und ohne Ball viel gelaufen. Zusätzlich zu den beiden Toren trafen sie Latte und Pfosten. Die Gastgeber kamen zwischenzeitlich etwas überraschend zum Ausgleich und gerieten nach einem Abwehrfehler kurz vor der Pause erneut in Rückstand. Hochverdiente Gästeführung!


    Usti musste jetzt mehr tun, ging energischer in die Zweikämpfe und steigerte sich kämpferisch. Phasenweise wurde "kick and rush" gespielt, klare Torchancen blieben aber Mangelware, es fehlten die Ideen. Zwei Kopfbälle gingen haarscharf am Kasten vorbei. Einen Konter auszuspielen gelang den Gästen nicht mehr, aber insgesamt wurde der Vorsprung recht sicher über die Zeit gebracht. Über 90 Minuten ein verdienter Auswärtssieg.


    Das war mein böhmisches Saisonspiel Nummer 2, Fortsetzung folgt hoffentlich!

    Copitz wurde tatsächlich als letztes Los gezogen. Lange hatte ich noch auf Aue oder Zwickau gehofft. Es sollte nicht sein. Mit der SG Taucha empfangen wir einen alten Bekannten, der die letzten Spiele in Copitz alle gewonnen hat. Also sportlich schwierig und mehr als die üblichen 100 Zuschauer kommen auch nicht. Was solls, vielleicht erwischen wir einen Sahnetag wie damals im Mai 2023 in Taucha!

    Die Runde ist durch und am meisten fiel auf, wie viele Landesligisten bei Vertretern der Landesklassen auageschieden sind. Gegen den Trend gewann Schiebock mit 3 : 0 (0:0) in Weixdorf. Verdient, aber durchaus mit Mühe. Gandlau, Einenkel umd Hommel trafen nach der Pause. Das dritte Tor fast von der Mittellinie über den aufgerückten Keeper. 218 zahlende Zuschauer, geschätzt 300 und darunter über 50 Gäste. Schiri Jonathan Milde und seine Assistenten ohne klare Linie.


    In Runde drei sind dabei;

    5*RL

    4*OL

    6*SL

    16*SK (6 O, 6 W, 4N)

    1*KOL


    na, dann warten wir die Auslosung am Montag um 16 Uhr ab!

    Was fange ich nun mit dem gestrigen Tag an? Am Nachmittag himmelhochjauchzend, am Abend zu Tode betrübt. Da wir hier im Pokalforum sind, beschränke ich mich auf den ersten Teil.


    Apropos Pokal. In den "nuller Jahren" kam der VfL mehrfach ins Viertelfinale des Sachsencups und einmal verhinderte nur ein verlorenes Elfmeterschießen gegen Görlitz ein Halbfinale gegen Dynamo Dresden. Doch in den letzten Jahren glich das Auftreten im Pokal eher einem Trauerspiel. Der letzte Heimsieg gelang im August 2015 mit einem 5:2 gegen Stahl Riesa. Seitdem wurden drei Heimspiele gegen Markkleeberg, Bischofswerda und Markranstädt verloren - mehr gab es nicht. Schließlich flog Copitz regelmäßig früh und auswärts raus. Die dritte Runde wurde letztmals vor sieben Jahren erreicht - bis heute!


    Gestern kreuzte also der SSVM im "Willy" auf. In den letzten Jahren verließen die Gäste den hiesigen Rasen meist als Sieger, doch heute galt der alte Spruch von den eigenen Gesetzen des Pokals:


    Sachsenpokal, 2. Runde

    VfL Pirna-Copitz (7. Liga) gg. SSV Markranstädt (6. Liga) 2 : 0 (0:0).


    1:0/70., 2:0/88. Funken, jeweils mit Schüssen von der Strafraumgrenze. Leider war PirnaTV nicht vor Ort.


    Etwa 80 Zuschauer.


    Schiri Weickelt hatte mit der fairen Partie keine Probleme. Doppeltorschütze Jakob Funken war an den beiden einzigen gelben Karten beteiligt: einmal als "Täter", einmal als "Opfer".


    Unter der Woche präsentierte Markranstädt noch zwei Neuzugänge, von denen aber nur Robert Zickert eine Halbzeit spielte.


    Beim VfL nach wie vor mehrere verletzte Spieler, aber mittlerweile eine durchaus eingespielte Truppe. Der Unterschiedsspieler zunächst auf der Bank.


    Zum Spiel kann ich mich kurz fassen. Einen neutralen Besucher hätte es wohl nicht vom Hocker gerissen. Die Gäste optisch überlegen, mit mehr Ballbesitz, aber nur selten im Strafraum. Copitz stand sicher, hielt dagegen und versuchte, mit langen Bällen nach vorn zu kommen. Wirklich klare Torchancen blieben Mangelware. Nach der Pause etwas mehr Tempo, aber sonst ein ähnliches Bild. Die Einwechslung von Jakob Funken erfolgte etwas eher als zuletzt und belebte das etwas erstarrte Spiel merklich.

    Eine Verlängerung lag nicht in meinem Interesse, das schien auch Yannick Yoldas zu wissen. Er marschierte auf der rechten Seite Richtung Grundlinie und passte nach innen. Dort ließ Jakob Funken seinen Gegenspieler aussteigen und netzte mit einem Flachschuss ein.

    Damit wurde das taktische Korsett gesprengt, die Gäste gingen nun "all in". Zweimal klärte TTT (Torwart Tom Tippner) in höchster Not, alles andere wurde schon eher "wegverteidigt". Dann war es wieder Jakob Funken, der den Ball erkämpfte und gleich drei Verteidiger alt aussehen ließ. Damit war das Weiterkommen im Kasten. Lohn für eine geachlossene Mannschftsleistung!


    Heute gehts zur Entspannung nach Weixdorf. Bischofswerda will da sicher keine böse Überraschung erleben.


    Wen der VfL in der nächsten Runde bekommt, kann ich eh nicht beeinflussen. Vom Heimspiel gegen Wismut Aue bis zum neuen ground bei Olympia Leipzig ist alles drin. Ich lasse mich überraschen! Die "Angstgegner" Striesen und Oelsnitz sind glücklicherweise nicht mehr im Lostopf.

    Der 3. Spieltag ist vorüber, so langsam sortiert sich die Tabelle. Ich ging heute "fremd" und habe es nicht bereut:


    Wacker Leuben gg. Eintracht Niesky 2 : 2 (2:2).


    0:1/3. Zieschang.

    0:2/9. Scharf.

    1:2/15. Niemann.

    2:2/43. Meinel.


    Durchgezählt vor der Pause etwa 200 Zuschauer, 140 lt. fussball.de


    Der junge Schiri Schmidke wechselte zwischen großzügiger und kleinlicher Regelauslegung, mir fehlte die einheitliche Linie. Dies betraf aber beide Mannschaften - obwohl sich die Leubener Bank fortlaufend benachteiligt fühlte.


    Die Gastgeber liefen ohne Gogia auf und hatten sich offenbar viel vorgenommen. Doch ohne defensive Absicherung stand es schnell 0:2. Irgendwie kenne ich das von Copitz...

    Bis zur Pause war der Rückstand ausgeglichen, wobei nahezu alle gefährlichen Angriffe über die linke Seite liefern. Niesky versuchte es mit Kontern, allerdings war die Leubener Defensivabteilung mit etwas Verspätung wach geworden. Insgesamt eine sehenswerte erste Hälfte.

    Nach dem Wechsel wirkte das Spiel auf beiden Seiten etwas kontrollierter. Keiner ging "all in", dafür wurde es körperbetonter und etwas nickliger, aber nie unsportlich. In den Schlussminuten noch zwei dicke Chancen für Wacker, danach spielte Niesky die fünfminütige Nachspielzeit relativ souverän runter.

    Fazit: ein leistungsgerechtes Remis bei leichten Spiel- und Chancenvorteilen für die Gastgeber. Beide stehen nun bei vier Punkten mit Potenzial nach oben.

    Heute kann ich mich kurz fassen


    Sachsenklasse Ost (7. Liga), 3. Spieltag

    Bischofswerda2 gg. VfL Pirna-Copitz 0 : 6 (0:1).


    0:1/37. Yoldas.

    0:2/52., 0:3/57., 0:5/79. David.

    0:4/62. Kaiser.

    0:6/92. Funken.


    Schiedsrichter war David Möller, ich musste nachschauen. Hab mich während des ganzen Spiels nicht einmal mit ihm beschäftigt - das beste, was man über einen Schiri schreiben kann.


    Durch die kurzfristige Verlegung des Landesligaspiels Doppelveranstaltung in BIW. In der ersten Hälfte etwa 15 einheimische und 15 Pirnaer Zuschauer, nach der Pause kamen dann noch einige von der Kampfbahn rüber.


    Schiebock mit neuem Trainer und einer jungen, ziemlich unbekannten Mannschaft. Der VfL trotz einiger Ausfälle mit einer landesliga-erfahrenen Truppe. Es dauerte eine Weile, bis man das auf dem Platz auch zu sehen bekam. Letztlich spiegelte das Resultat die Kräfteverhältnisse in beiden Halbzeiten korrekt wider.

    Ich könnte jetzt die Tore einzeln beschreiben oder weitere Chancen, das bringt nicht viel. Neben den erzielte Treffern gab es noch 1:2 Abseitstore. Johnny Henschel traf beim Stand von 0:0 Latte und Pfosten, bevor er eine von zahlreichen Ecken genau auf den Kopf von Yannick Yoldas brachte.

    Die Startphase war erneut ein heikler Punkt beim VfL. Wieder lag man schnell mit 0:2 zurück - heute nur nach Ecken. Aber das hätte ins Auge gehen können! Mitte der ersten Hälfte schrieb ich "viel Tempo, wenig Präzision". Das bezog sich zu diesem Zeitpunkt auf beide Mannschaften. Nun, BIW konnte das Tempo nicht durchhalten, während man vom VfL mit zunehmender Spielzeit immer wieder durchdachte Spielzüge zu sehen bekam.

    Das 2:0 bereitete Glößi mit langem Pass vor, vorm 3:0 führte Pammler blitzschnell einen Einwurf aus. Der eingewechselte Malin mit Scorerpunkt zum 4:0. Auch Jakob Funken spielte nach dem Aufbautraining für ein paar Minuten und setzte den Schlusspunkt.


    Am Ende 3 Punkte gegen einen in Hälfte zwo überforderten Kontrahenten. Aber anfangs zeigten die Schiebocker, dass sie auf heimischem Kunstrasen dem einen oder anderen Gegner das Leben schwer machen werden. Das Hauptaugenmerk liegt eh auf dem Klassenerhalt der "Ersten", und die liegt mit 4 Punkten absolut im Soll.


    In Copitz wird man das Ergebnis richtig einordnen, aber auch viel Positives mitnehmen. Nächste Woche kommt mit Markranstädt ein echter Prüfstein ins "Willy". Das Pokalspiel ist ein Bonus - wird es auch ein Gewinn?

    Mal sehen, ob sich der Fred über die Saison lohnt.

    Nach der Nervenschlacht gestern heute ein entspannter Ausflug nach Possendorf:


    Kreispokal⚽️🏆 1. Runde

    SG Empor Possendorf (9. Liga) gg. VfL Pirna-Copitz2 (8. Liga) 1 : 6 (1:4).


    0:1/12. Ehlemann.

    0:2/22. Kadabashi.

    0:3/27. Ackermann.

    0:4/36. Seifert.

    1:4/45. Burmeister.

    1:5/53. Matuschak.

    1:6/86. Kwuepo.


    Etwa 70 Zuschauer, ein paar Gäste darunter.


    Gespielt wurde auf dem Kunstrasen. Der Rasen auf dem großen Platz weist doch einige Löcher auf.


    Schiri Nitzsche sehr kommunikativ, zog sich hin und wieder den Zorn der Einheimischen zu. Trotz des klaren Spielstandes waren einige Spieler bis zum Schluss auf "Betriebstemperatur". Man kann sich auch beim Stand von 1:5 energisch um einen Einwurf streiten...

    Legende Jürgen Werner an der Linie.


    Beide Teams "tauschten" im Sommer die Spielkasse, deshalb erwartete ich ein enges Match. Dass es von Anfang an eine klare Angelegenheit wurde, lag vor allem an zwei Dingen: das Abwehrverhalten der Gastgeber reichte einfach nicht aus und vorn erarbeiteten sie sich durchaus Chancen, nutzten diese aber nicht. So bauten die Gäste den Vorsprung kontunuierlich aus. Anzumerken sind 6 verschiedene Torschützen für die 6 Treffer.

    Katzenberger musste leider verletzt raus und der Nummer 11 von Possendorf ist hoffentlich nichts Schlimmeres passiert.


    Glashütte als Pokalsieger von 2025 scheiterte bereits im Kreisoberligaduell in Langburkersdorf. Ansonsten Favoritensiege, soweit ich das überblicke.


    Die Kreisoberligasaison beginnt am Freitag im "Willy" mit der Partie Copitz 2 gg. Graupa.

    uff, eigentlich sollte ich eine Nacht drüber schlafen. Aber was solls, hier ein paar Bemerkungen zum heutigen frühen Abend:


    Sachsenklasse Ost (7. Liga), 2. Spieltag

    VfL Pirna-Copitz gg. Heidenauer SV 3 : 3 (1:2).


    0:1/2. Paul

    0:2/21. Thieme 11m.

    1:2/44. Hanisch.

    2:2/53. Jakob.

    2:3/93. Füssel Kopfball nach Ecke.

    3:3/97. Jakob 11m.


    Vereinsfest (das ist nicht so mein Ding) mit freiem Eintritt. Etwa 250 bis 300 Zuschauer, bunt gemischt. Regen am Vormittag, zur Anstoßzeit beinahe ideales Fußballwetter.


    Der erfahrene Schiri Matthews lange Zeit eher großzügig. Beide Elfmeter berechtigt. Glatt Rot gegen Wenzel/70. nach Foul von der Seite im Mittelfeld, direkt neben dem Schiri. Für mich spontan gelb (zumal es eine absolut faire Partie war), er zückte aber ohne zu zögern das dunklere Papier.


    Neue Saison, alte Probleme. Scharfe (einer der besten in Leuben), Hahn und Kärger verletzt. Parallel zum ersten Gegentor verletzte sich auch noch Maximilian Unger. Ich hab es nicht gleich mitbekommen, es sieht wohl eher nicht gut aus.

    Auf der anderen Seite ragten zwei Namen heraus: Urgestein Vit Turtenvald wechselte vom Rasen auf die Trainerbank und Torwart Marcel Zönnchen erwies sich trotz der am Ende drei Gegentore als absolut sicherer Rückhalt (und lautstarker Dirigent).


    Ich gebe es zu, genau dieses Spiel wollte ich unbedingt gewinnen. Das Derby gab es zuletzt 2015, die Landesligabilanz spricht klar für den VfL (6-1-1). Naja, wir sind nicht mehr in der Landesliga...


    Dafür gab es heute fünf Spiele in unserer Staffel mit fünf verschiedenen Anstoßzeiten. Als es in Copitz losging, waren die anderen vier Begegnungen schon beendet - ohne einen einzigen Heimsieg. Ein schlechtes Omen? Offenbar ja!


    Ehe sich alles sortiert hatte, führten die Gäate einen Einwurf an der Eckfahne aus. Igendwie kam der Ball zu Paul, der von der Strafraumgrenze abzog und - gewollt oder nicht - den Innenpfosten traf. 0:1, verletzungsbedingte Auswechslung - das nenne ich einen "optimalen" Start. Der VfL schüttelte sich kurz und drängte auf den sofortigen Ausgleich. Viele lange Bälle, viele Flanken, einige Halbchancen. Zu viele Bälle landeten im Niemandsland. Die Zweikampfbilanz im Mittelfeld durchwachsen. Als die Gäste dann zum zweiten Mal den Copitzer Strafraum betraten, gab es Elfmeter und es stand 0:2. Das zeigte jetzt doch Wirkung. Das Aufbauspiel des VfL stockte. Heidenau stand sicher in zwei Linien und ließ nur sehr wenig zu. Irgendwie kam der Ball dann doch zu Lukas Hanisch, der vor der Pause zum wichtigen Anschlusstor einnetzte.

    Damit war mein Optimismus zurückgekehrt. Erst recht, nachdem Jakob David nach Vorarbeit von Yannick Yoldas gleich die erste Nachpausenchance nutzte. Von nun an wiederholte sich immer das gleiche Spiel: Copitz suchte die Lücken und fand sie nicht. Weiterhin unnötige Ballverluste im Mittelfeld, die zu zwei, drei Konterchancen führten. Es wurde gewechselt (Mousa Malin wie immer sehr fleißig, aber erneut vergab er eine Großchance). Dann spielte der VfL eine halbe Halbzeit in Überzahl, ohne dass man das auf dem Feld unbedingt bemerkte. Jetzt könnte mein Bericht enden mit dem Satz "nach 90 Minuten trennte man sich mit einem gerechten 2:2-Unentschieden." Denkste!

    Die Ballbesitzquote lag bei geschätzten 70/30, dafür gibt es nichts zu kaufen. Trotzdem lautete die Frage eigentlich nur: "bleibt es 2:2 oder fällt das 3:2 noch?" Fünf Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, in der zweiten gab es plötzlich Eckball für Heidenau. Und dann noch einen. Und dann einen Kopfball. 2:3. Ich glaube, ich war in der ganzen letzten Katastrophensaison nicht ein einziges Mal so deprimiert wie in diesem Moment. Es folgte ein wildes Anrennen und tatsächlich der Elfmeterpfiff in der 96. Minute. Jakob David verwandelte ebenso souverän wie kürzlich im Pokalspiel. Punkt gerettet!


    Über die ganze Spielzeit ein gerechtes Resultat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die taktisch diszipliniert auftretenden Gäste etwas mit dem Abstieg zu tun haben werden.

    Copitz wird in dieser Liga keinen Punkt geschenkt bekommen, aber das wussten wir auch vorher schon. Nach drei Pflichtspielen lautet die Bilanz: ungeschlagen, aber verwundbar! Ein 0:2-Rückstand sollte nicht zur Gewohnheit werden. Also, freuen wir uns aufs nächste Spiel. Dies findet am kommenden Sonnabend auf dem Kunstrasen in Bischofswerda(-Süd) statt. Wohl auch mit mir, denn mein Stuttgarter Kumpel war in Sachen "Ticket für Heidenheim" leider nicht erfolgreich. Dann fahre ich eben trilex statt ICE!


    Achso, Radebeul hat als erstes Team 6 Punkte auf dem Konto, dies immerhin mit Siegen gegen Striesen und Niesky.

    Laubegast gewinnt gegen den Sportclub mit 6 : 2 (2:0). Ich war aber nicht vor Ort. Damit 4:11 Tore und null Punkte nach drei Spielen. Ich will ja nicht unken, an wen mich das erinnert...


    Geplant hatte ich Sportclub gg. Schiebock am Donnerstag. Daraus wird aber nichts, denn lt. fussball.de findet die Partie am Sonnabend in BIW statt. Wird nicht die letzte kurzfristige Verlegung im HSS gewesen sein.

    Sehr gut, siehe Link!
    Der Oberligist zeigt so gleichzeitig der Öffentlichkeit, das also auch bem anvisierten RL-Aufstieg die Austragung von Heimspielen vor Ort weiter mögliche wäre!
    Dagegen trägt bespielsweise die VSG als Berliner Vertreter im DFB-Pokalwettbewerb ihr Heimspiel in der 1. Hauptrunde in der Heimspielstätte der Hertha-Amateure aus, siehe Link   

    das Grundproblem in Krieschow ist aber dasselbe wie das gerade viel diskutierte in Aubstadt: die fehlende ÖPNV-Anbindung. Das sollte in der Regionalliga schon ein Kriterium sein.