Fernsehdokumentation über Hertha, Altona 93 und Arsenal London am 24.10 auf 3Sat

  • Auch wenn es noch einiges hin ist.


    Am 24.10.2004 wird in 3sat ein 85 Minuten langer Dokumentationsfilm über den Hertha BSC, Arsenal London und Altona 93 gezeigt. Letztes Jahr wurde ALtona 93 ein Jahr lang begleitet von einem Team, dass eine Dokumentation über Arsenal London, Hertha BSC und Alton a93 gedreht hat. Es wird die Nostalgie zwischen Altona 93 und den Weltklubs ( :?:) wie Arsenal London oder Hertha gezeigt.


    Hoffentlich stimmt dieser Termin jetzt, da er schon einmal verschoben wurde.

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  • Wieso schriebst du hinter Hertha BSC ein fragezeichen? *tüdeldü* ... woher weisst du den termin jetzt schon und warum wurde gerade altona 93 dafür ausgewählt?...zufall?

    "Wär die Katze nen Pferd, könnt se den Baum hochreiten!"

    Einmal editiert, zuletzt von Zauminho ()

  • @ Zauminho:
    Das Fragezeichen ist hinter Weltklubs, was ich bei Hertha etwas bezweifle. :biggrin:


    Den Termin habe ich von der Fanhomepage www.altona93fans.de , die es vom Verein direkt haben. Der eigentliche Termin war für die Zeit der EM vorgesehen.


    Warum Altona? Gute Frage, vielleicht,
    a) da der Verein Mitbegründer des DFB war,
    b) Ausrichter der 1. Deutschen Meisterschaft,
    c) jahrelang die Nummer 1 in Hamburg,
    d) einer der 1. deutschen Vereine, der im Ausland gespielt hat. (1. Verein in Holland, erster Verein nach dem 1. Weltkrieg im Ausland (Schweden))
    e) die erste Fernsehübertragung eines Fussballspieles in Deutschland ein Spiel von Altona 93 ist.


    Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht.

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  • Zitat

    Original von Zauminho
    ...und warum wurde gerade altona 93 dafür ausgewählt?...zufall?


    Weil der Regisseur Sympathisant von Altona 93 ist, hab ich so jedenfalls irgendwo gelesen (und natürlich wegen der von Rolex aufgeführten Gründe).

  • Zitat

    Original von Rolex
    Es wird die Nostalgie zwischen Altona 93 und den Weltklubs ( :?:) wie Arsenal London oder Hertha gezeigt.


    Wie meinst Du das? Verstehe den Satz nicht.


    Danke f. den Tip, fand es mal bei Euch sehr angenehm...

    Das eigene Format bestimmt sich auch durch die Akzeptanz der Qualität des Gegners.


    Heiner Müller

  • Sendetermin: 24.10.2004. 21.15 - 22.40 Uhr.


    Aus der Beschreibung von 3 Sat dazu:


    Dokumentarfilm in 3sat: Das Spiel ohne Ball
    Sonntag, 24. Oktober 2004 21.15 Uhr Das Spiel ohne Ball
    Dokumentarfilm von Alfred Behrens, Deutschland 2004


    Fußball als Stoff, aus dem Erinnerungen sind:
    Im Alter von fünf Jahren wurde der renommierte Film- und Hörspielregisseur Alfred Behrens unter dem Ledermantel seines Bruders
    Arno am Kassenhäuschen vorbei zum Heimspiel von Altona 93 geschmuggelt. Der Beginn einer lebenslangen Passion, die der heute 60-Jährige in einem „Filmbrief“ an seinen verstorbenen Bruder noch einmal Revue passieren lässt. Stationen der Leidenschaft sind neben Hamburg das Berlin der Hertha und das Swinging London des Chelsea Football
    Club. Doch der Blick des Filmemachers geht nicht nur in die Vergangenheit. Er begleitet seinen Heimatclub Altona auf dem hoff-nungsvollen Weg zum Aufstiegsplatz ebenso wie die Krise von Hertha BSC in der letzten Saison unter der Führung von Trainer Huub Stevens, und er beschäftigt sich mit dem heutigen Einfluss des russischen Milliardärs Roman Abramovic auf den Chelsea FC. Mit dabei sind außerdem der Hamburger Ex-Nationalspieler Walter Erb, die
    Gebrüder Hoeneß und Günther Netzer. Und weil für Alfred Behrens Fußball- und Musikerinnerungen zusammen gehören, spielt auch die Musik von Keith Jarrett, Jimi Hendrix, Freddy Quinn, Janis Joplin und Franz Ferdinand eine Rolle.


    Alfred Behrens
    Alfred Behrens wurde 1944 in Hamburg-Altona geboren, absolvierte eine Lehre als Verlagskaufmann und studierte in Berlin an der Meisterschule für Druck und Werbung.
    Er arbeitete als Werbetexter, Programmassistent bei der BBC London, Übersetzer, Autor, Regisseur und Journalist und ist heute Professor für Drehbuch an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Der zweifache Grimme-Preisträger („Familienkino“, 1979, und „Teufelsmoor“, 1983) und Bundes-filmpreisträger
    („Berliner Stadtbahnbilder“, 1982) erhielt 1995 den Deutschen Dreh-buchpreis für „Kein Wort von Liebe“ und 2001 die World Silver Medal in New York für das Hörspiel „Riverside Drive“.


    Alfred Behrens über seinen Film:
    „Ich war fünf Jahre alt, da hat mein großer Bruder – er war 15 Jahre älter – mich das erste Mal mitgenommen zum Fußball, zu Altona 93. Ich hab mich direkt hinter das Tor gestellt, dahin, wo auch die anderen Kinder alle standen. Mit 22 bin ich nach London gegangen und habe eine Wohnung in Chelsea gefunden; hier war das Stamford Bridge Stadium des Chelsea Football Club das nächstgelegene Stadion. In den 70er Jahren habe ich dann sieben Jahre lang im Olympia-Stadion gesessen, bei Hertha BSC. Mein Bruder ist früh gestorben – ich habe ihm diesen Film geschrieben, um ihm zu erzählen, wie es weitergegangen ist mit dem Fußball, um ihm zu erzählen, wie es
    weitergegangen ist mit unserem Kindheitsklub, dem AFC, wie es weitergegangen ist mit dem englischen Fußball, wie es weitergegangen ist mit der blau-weißen Hertha.
    Nichts ist schöner als Fußball – es sei denn, die Erinnerung an den Fußball.

    100% Anti DFB
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  • Zuerst Altona-Fan, dann Chelsea und ganz am Ende Hertha. Das klingt nach einem Leben, in dem es kontinuierlich bergab gegangen ist. 8O Ziemlich harter Stoff für den Sonntagabend, aber ich bin trotzdem sehr gespannt. Gerade lief schon ein netter Trailer auf 3sat...

  • habs mir nun doch in ausschnitten angeguckt, fand es nicht so berühmt.
    Auch wenn es wohl irgendwie eine Widmung war, ich bin bei den Kommentaren bald eingeschlafen, mit seinem norddeutschen fischerdialekt. Also vom Hocker gehauen hats micht nicht

  • hab zwar die ersten 30min. verpasst, fands aber eigentlich ganz gut...bissel langatmig und warum die wembley-einspieler andauernd kamen hab ich nicht ganz verstanden, aber alles in allem durchaus sehenswert, halt die situation "seiner drei vereine" zum jahreswechsel 03/04, dass er damit nicht den allgemeinnerv treffen wollte, sondern es seinem bruder gewidmet hat finde ich durchaus gelungen...
    einzig der fakt, dass der typ in berlin lebt und dann ausgerechnet hertha-"fan" wird, ist kaum entschuldbar... 8)