Oberliga 2022/2023

  • ...

    blieben dann nur die noch die beiden Berliner Bewerber aus der Nordstaffel Übrig: Hertha 03 Zehlendorf und der Charlottenburger FC 06 übrig. Sollten dann auch diese beiden Vereine keine regionalligataugliche Heimspielstätte nachweisen können, gäbe es aus der Nordstaffel eben keinen Regionalligaaufsteiger!...folglich sogar TeBe als aktuelles RL-Schlußlicht nicht absteigen....

    Ooooch nöööö.... noch 'ne Berliner Truppe...Mir wäre der Rostocker FC schon am liebsten (der FC Hansa würde die wohl nicht im Volksstadion spielen lassen oder ist da absolut nicht RL-tauglich?). Aber realistisch betrachtet, geht an Hansa II (sportlichj) kein Weg vorbei, und außerdem würde ich dem FC Hansa den Klassenerhalt in der 2.BL schon sehr wünschen.

  • Ooooch nöööö.... noch 'ne Berliner Truppe...Mir wäre der Rostocker FC schon am liebsten (der FC Hansa würde die wohl nicht im Volksstadion spielen lassen oder ist da absolut nicht RL-tauglich?). Aber realistisch betrachtet, geht an Hansa II (sportlichj) kein Weg vorbei, und außerdem würde ich dem FC Hansa den Klassenerhalt in der 2.BL schon sehr wünschen.

    Danke für die Wünsche für Hansas Klassenerhalt!

    Was das Volksstadion betrifft, das ist leider absolut nicht regionalligatauglich. Im Falle eines Regionalligaufstieg hätte also Hansas Zweite (wie auch bei den bei vorerst letzten Spielzeiten 2008/2009 und 2009/2010 in der damals noch dreistaffeligen Regionalliga unter DFB-Regie) seine Gäste in Hansas Wohnzimmer zu empfangen.

    Regionalliga wurde im Volksstadion meiner Erinnerung nach letztmalig 1998 gespielt, aber auch nur aufgrund taggleicher Ansetzungen der jeweils letzten Spieltage in Bundesliga wie Regionalliga. Denn an jenen denkwürdigen 09.Mai 1998 hatten sowohl Hansa II gegen den VFC Plauen wie auch Hansas damalige Bundesligamannschaft jeweils Heimspiele zu bestreiten. Das Punktspiel in der damals noch drittklassigen Regionalliga durfte dann aber ausnahmsweise bereits um 11,00 Uhr im Volksstadion ausgetragen werden, siehe Link, während Hansas Bundesligamannschaft wie gewohnt um 15,30 Uhr im alten Ostseestadion gegen den KSC antrat, siehe Link

    Übrigens, selbst bei späteren Oberligaauftritten des BFC Dynamo im Volksstadion wurden dann die Ansetzungen vom NOFV stets so gelegt, das Hansas Erste jeweils zeitgleich ein Auswärtspiel zu bestreiten hatte, sodaß sich die Gastspiele des BFC folgerichtig zu "Auswärtsheimspielen" für die Gäste gestalteten. Zumindestens aber der (vorerst) letzte Gastauftritt der Hohenschönhausener in Rostock vor deren Aufstieg in die Regionalliga fand dann aber trotzdem im Ostseestadion statt.

  • Danke für die Wünsche für Hansas Klassenerhalt!

    Kein Ding! Ich bin sowieso für die Ostmannschaften (auch wenn's hin und wieder in einzelnen Außnahmen schwer fällt) und der Mann meiner Cousine ist Hansa-Fan. Der is'n cooler Typ, also mag ich Hansa auch...;)


    Was das Volksstadion betrifft, das ist leider absolut nicht regionalligatauglich. ...

    Laut weltfussball.de hat das ein Fassungsvermögen von 8Tsd. Auch wenn das nicht korrekt sein sollte, dieses Kriterium dürfte in Sachen Regionalliga-Anforderungen trotzdem nicht das Problem sein.

    Der NOFV hat da ja bekanntlich noch paar andere Hürden, wo ist denn bezüglich des Volksstadion der Knackpunkt, dass es absolut nicht regionalligatauglich sein soll, wie du sagst?

    Fehlendes Flutlicht wäre ja für's erste Jahr von diesen Anforderungen ausgenommen.

    Als borniert von Seiten des NOFV empfinde ich die seit einigen Jahren vorhandene Forderung, dass das Hauptstadion des jeweiligen Regionalligisten die Regionalliga-Anforderungen zu erfüllen hat. Somit ist es unflexibler Weise nicht mehr möglich, nur im Fall der Fälle, wenn bspw. ein Abend-Spiel angesetzt wird, in einem Ausweichstadion mit Flutlicht anzutreten.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es gut möglich wäre, dass Hansa II (oder eben auch der RFC) hauptsächlich im Volksstadion (als Hauptstadion) Regionalliga spielt. Wenn es unbedingt nötig ist, wird ausnahmsweise in's Ostseestadion ausgewichen. Aber das lässt ja die starrsinnige Regelung des NOFV nicht zu.

  • Laut weltfussball.de hat das ein Fassungsvermögen von 8Tsd. Auch wenn das nicht korrekt sein sollte, dieses Kriterium dürfte in Sachen Regionalliga-Anforderungen trotzdem nicht das Problem sein.

    Naja, das gesamte Fassungsvermögen beträgt nach Umbauten vor einigen Jahren nur noch maximal 5.000 Zuschauer. Dabei dürfte Flutlicht eigentlich nicht das Problem sein, aber etliches anderes schon.

    Beispielsweise das es im Volksstadion überhaupt keine Sitzplätze und keinen überdachten Bereich in der Spielstätte vorhanden ist! (Mal ganz abgesehen davon, das Hansa für Regionalligaspiele im Volksstadion die laut Durchführungsbestimmungen dem Verband bereitzustellenden 4 Karten für den (nicht vorhandenen) VIP-Zugang zur Verfügung stellen könnte. :) )

    Aber selbst wenn, könnten dann dort maximal nur die wenigen Regionalligisten mit einer Anhängerschaft in der Größe der VSG antreten, aber ganz bestimmt nicht Vereine mit größerer Anzahl von Auswärtsfahrern wie RWE, Energie, der CFC, Carl Zeiss oder auch die beiden Leipziger Regionalligisten. Denn für die würde allein schon der abgezäunte Gästebereich garnicht ausreichen!

    Was den RFC betrifft: Der hätte bei einer Austragung seiner Heimspiele im Volkstadion anstatt am Damerower Weg hinsichtlich Stadioninfrastruktur nun überhaupt keinerlei Vorteile, aber müsste stattdessen Hansa bei Nutzung der hansaseigenen Spielstätte zusätzlich noch Stadionmiete zahlen... 8)

  • den überdachten bereich, baut man sich in einer woche hin (so man denn will) 8)

    wenn das stadion nur 5.000 fast, brauche ich für den gästebereich doch nur 500 plätze.-sollte auch möglich sein.


    wenn hansa II wirklich aufsteigen sollte, nochmal 17 Spiele mehr im Ostseestadion? der rasen ist jetzt schon nicht der beste.


    und was der RFC in der RL will, frage ich mich immer noch. Da wird nicht ein spieler im kader stehen, der aus dem eigenen nachwuchs kommt oder für den RFC in der VL gespielt hat. zuschauermäßig wird sich das im vergleich zur VL/OL auch kaum verbessern.

  • den überdachten bereich, baut man sich in einer woche hin (so man denn will) 8)

    wenn das stadion nur 5.000 fast, brauche ich für den gästebereich doch nur 500 plätze.-sollte auch möglich sein.


    wenn hansa II wirklich aufsteigen sollte, nochmal 17 Spiele mehr im Ostseestadion? der rasen ist jetzt schon nicht der beste.

    Ein überdachter Bereich (selbst bei Aufbau von mobilen Tribünen) steht gar nicht zur Diskussion. Auch weil in dem engen Bereich zwischen Trotzenburger Weg, alten Schwimmstadion, Kunstrasenplatz und Barnstorfer Wald dafür ohne erhebliche Einschränkung der bisherigen maximal zulässigen Zuschauerkapazität gar kein Platz ist!. Ein alternativer Aufbau einer stationären Tribüne (Richtung Kunstrasenplatz) verbietet sich von Vornherein. Der Verein hat das Volksstadion lediglich gepachtet (in den 90er jahren laut Medien für 55 Jahre). Derartige Veränderungen am Pachtobjekt bedürfen nicht nur der vorherigen Zustimmung seitens des Verpächters. Neben den dann anfallenden erheblichen Investitionskosten bei höchst überschaubare Restnutzungsdauer für Hansa als Pächter dieser Sportimmobilie (was sich für den Verein sowieso schon mal nicht rechnen kann 8)) bedarf auch der Zeitraum von Planung, Genehmigung bis zur Umsetzung (bei gleichzeitig steigenden Baukosten) sicherlich mehr als nur "eine Woche"!

    Übrigens, auch in früheren Regionalligaspielzeiten hat der Rasen im Ostseestadion (ebenso wie die Rasen von Teilnehmern an UEFA-Wettbewerben) derartige Mehrbelastungen doch ganz gut überstanden! Was den angeblich "nicht der beste Rasen" im Ostseestadion" betrifft: Keine Sorge, der ist im Zuge des Einbaus der neuen Rasenheizung erst vor einigen Wochen aber sowas von neu...:happy:

  • Ein überdachter Bereich (selbst bei Aufbau von mobilen Tribünen) steht gar nicht zur Diskussion...Neben den dann anfallenden erheblichen Investitionskosten bei höchst überschaubare Restnutzungsdauer für Hansa als Pächter dieser Sportimmobilie (was sich für den Verein sowieso schon mal nicht rechnen kann 8)) bedarf auch der Zeitraum von Planung, Genehmigung bis zur Umsetzung (bei gleichzeitig steigenden Baukosten) sicherlich mehr als nur "eine Woche"!

    Übrigens, auch in früheren Regionalligaspielzeiten hat der Rasen im Ostseestadion (ebenso wie die Rasen von Teilnehmern an UEFA-Wettbewerben) derartige Mehrbelastungen doch ganz gut überstanden! ...

    NOFV-Anforderung an das Hauptstadion eines Regionalligisten sind:

    Gesamtkapazität: 3Tsd.

    davon Sitzplätze: 300

    davon überdachte Sitzpl.:100

    Gästekapazität:500

    Flutlicht (400Lux, Übergangs-/Ausnahmeregelung OL-Aufsteiger bis 2 Jahre)

    VIP-Bereich 50 Plätze (davon 15 Gäste)

    sowie konkrete räumliche Anforderungen an Umkleidebereiche Mannschaften/Schiedsrichter, Erste Hilfe-/Sani-Bereiche, Dopingkontrollraum, Medientechnische Einrichtungen, die alle im Bereich des umfriedeten Stadiongeländes sein müssen, sowie jede Menge weiterer Punkte, die aber auch schon als Oberliga-Stadion zu erfüllen sind.

    Der FC Hansa wird schon wissen, wie er damit umgeht.

    ...Aber selbst wenn, könnten dann dort maximal nur die wenigen Regionalligisten mit einer Anhängerschaft in der Größe der VSG antreten, aber ganz bestimmt nicht Vereine mit größerer Anzahl von Auswärtsfahrern wie RWE, Energie, der CFC, Carl Zeiss oder auch die beiden Leipziger Regionalligisten. Denn für die würde allein schon der abgezäunte Gästebereich garnicht ausreichen!...

    Naja, den BFC nicht zu vergessen, aber das sind dann maximal 7 Spiele, wo sich eher das Ostseestadion anbietet, die anderen 10 Heimspiele dürften mit wenigen Hundert Zs. kaum anders als jetzt in der OL besucht sein.

  • Danke für die ausführliche Darstellung verbandsseitiger Anforderungen an einen Regionalligisten. Dann hoffen wir mal, das es bei den 7 bleibt :bindafür:und nicht etwa noch jemand aus der 3.Liga absteigt! Was die Zuschauerzahlen bei den restlichen 10 ( wer immer das im Einzelnen auch alles sein möge) erwarte ich auch keine wesentlichen Änderung zu den jetzigen Zuschauerzahlen in der Oberliga, siehe Link zu transfermarkt.de,

  • Hansestädter ich vergaß> wir sind hier ja in der stadt, da benötigt der "genehmigungsweg" vermutlich für sowas monate. auf "dem dorf" würde man einfacg machen und ggf. hinterher ne genehmigung holen, wenn sie denn einer haben will ;)


    und zum rasen: neu heißt ja nicht zwangsläufig gut bzw. top. mussten auch schon einige BL Mannschaften feststellen. Der braucht ja auch erstmal bißchen zeit zum anwachsen etc.. ich gebe aber zu, dass ich bei den heimspiele in diesem jahr nicht sonderlich auf den rasen geachtet habe.

  • Laut einer Meldung Rostocker Ostsee-Zeitung von heute Nachmittag ist bei den "grünen Piraten" also beim MSV Pampow (aktuelles Schlußlicht der Nordstaffel) deren Coach Tommy Bastian zurückgetreten. Demnach hat der Rostocker sein Amt bei den Mecklenburgern nach der 2:4-Niederlage vor über 1.000(!) Zuschauern am vergangenen Freitag im Derby gegen Dynamo Schwerin zur Verfügung gestellt. Diesen Job hatte er beim Oberligisten mit Beginn der Rückrunde angetreten. Laut OZ ist das für den 40-Jährigen bereits der 2. freiwillige Rückzug in dieser Spielzeit, denn zuvor hatte er bei der U 17 der Kogge bereits vorzeitig aufgehört.

  • Laut einer Meldung Rostocker Ostsee-Zeitung von heute Nachmittag ist bei den "grünen Piraten" also beim MSV Pampow (aktuelles Schlußlicht der Nordstaffel) deren Coach Tommy Bastian zurückgetreten.

    Nachtrag: Nun hat der MSV Pampow mit Ricardo Hagedorn (39) einen Nachfolger für den zurückgetretenen Tommy Bastian (während seiner dreieinhalbmonatigen Trainertätigkeit beim Verein in 10 Punktspielen lediglich 1 Sieg.) gefunden.

    Zur Erinnerung; Nach dem Rücktritt des langjährigen Coaches Ronny Stamer Anfang November folgte ein zweiwöchiges Intermezzo von Metthew Okoh als Trainer. Zwischenzeitlich sprangen die beiden Co-Trainer Peter Herzberg und Björn Hecht immer wieder interimsmäßig ein, welche zusammen mit Torwartcoach Sandro Ahrens auch den neuen Übungsleiter unterstützen sollen, der bei den Pampowern zusätzlich auch das Amt des Sportdirektors bekleiden wird. Übrigens hatte der neue Coach erst am Freitag seine Funktion als Teil der Sportlichen Leitung ausgerechnet beim Oberliga-Kontrahenten SG Dynamo Schwerin beendet! Laut Rostocker Ostsee-Zeitung sieht MSV-Präsident Jens Heysel im neuen Trainer einen Typen, der für seine neue Aufgabe brenne und Leute mitreißen könne und erklärte; "Ricardo wird der richtige Mann sein, um einen neuen Weg zu gehen und die Erfolgsgeschichte unseres Vereines weiter zu schreiben – auch wenn es eventuell in eine Liga tiefer für uns geht...“. Zumindestens hat der Oberligist in seinen verbleibenden 9 Punktspielen noch Zeit, seinen aktuellen 9-Punkte-Rückstand, der wegen dem OL-Rückzug von Blau-Weiß Berlin aber in Wirklichkeit "nur" ein 7-Punkte-Rückstand zum "rettenden Ufer bei maximal 6 Absteigern pro OL_Staffel ist, aufzuholen!

  • Eigentlich sollen Pflichtspiele übergeordneter Verbände wie dem NOFV beispielsweise Vorrang vor Pflichtspielen der Landesverbände haben. Nicht so bei dem am "Finaltags der Amateure" stattfindenen Pokalfinale in Thüringen, wo Oberligist Wacker Nordhausen selbst im Finale steht, siehe Link

    Außerdem sollen doch zur Gewährleistung von Fairniss und Chancengleichheit die Partien an den beiden letzten Spieltagen in den einzelnen Ligen zeitgleich angesetzt werden. Nun wurde aber laut fussball.de die Oberligabegegnung von Wacker gegen den FC An der Fahner Höhe am vorletzten Spieltag abgesetzt, obwohl beide Mannschaften aktuell noch voll im Kampf gegen den Abstieg (wie übrigens die halbe Südstaffel) stecken, siehe Link

    (Das Hinspiel zu dieser Ansetzung gewann gestern Abend Wacker mit 4:1)

  • SV 1890 Westerhausen: NOFV-Präsidium beschließt Entzug der Zulassung, Verein legt Beschwerde ein


    Das NOFV-Präsidium hat auf seiner Sitzung vom 24.03.2023 auf Antrag des Spielausschusses des NOFV beschlossen, dem Verein SV 1890 Westerhausen e. V. die Zulassung zur NOFV-Herren-Oberliga im Spieljahr 2022/2023 zu entziehen. Der SV 1890 Westerhausen scheidet damit am Ende des Spieljahres 2022/2023 aus der Oberliga aus. Die ausgetragenen und noch auszutragenden Spiele des Vereins werden nicht gewertet.


    Der Entzug der Zulassung beruht auf § 25 Ziffer 3. der NOFV-Satzung in Verbindung mit § 3 Abs. 2, 3 der Durchführungsbestimmungen zur NOFV-Herren-Oberliga im Spieljahr 2022/2023. Der SV 1890 Westerhausen hat das für die Teilnahme an der Oberliga nach § 3 Nr. 5. der Spielordnung des NOFV zwingend erforderliche Nachwuchssoll nicht erfüllt. Die hierbei erforderliche A-Junioren-Mannschaft, die am Jugendspielbetrieb teilnehmen muss, ist zwar am 15.06.2022 gemeldet worden, aber aufgrund nicht verfügbarer Spieler bereits am 30.08.2022 (vor Beginn der Spielserie) wieder zurückgezogen worden.


    Der Verein hat lt. § 11 der Rechts- und Verfahrensordnung des NOFV fristgemäß Beschwerde gegen die Entscheidung des Präsidiums beim NOFV-Verbandsgericht eingereicht. Eine endgültige Entscheidung steht somit noch aus.


    Quelle; NOFV, facebook Seite


    Wenn das bestätigt wird, freut es all jene, die gegen Westerhausen verloren haben.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • wie kann man sowas ende märz 23 erst entscheiden, wenn der sachverhalt zum 30.08.22 bereits vollständig bekannt ist?

    Das dieser Sachverhalt dem NOFV bereits Ende August letzten Jahres bekannt gewesen sein soll, ist doch stark zu bezweifeln! Zum Einen gehört die gemeldete A-Junioren-Mannschaft offensichtlich nicht zu den Teilnehmern am NOFV-Spielbetrieb. Auch wird der Verein selbst sicherlich auch nicht umgehend den Regionalverband über die vereinsseitige Verletzung von Zulassungsvoraussetzungen für eine Teilnahme am Oberliga-Spielbetrieb in Kenntnis gesetzt haben...

    Stattdessen soll der Oberligist laut Thüringer Allgmeine wohl darauf gehofft haben, mit einer Geldstrafe davonzukommen. :versteck:

    Zurück zu möglichen Auswirkungen, falls diese Entscheidung vor dem Verbandsgericht Bestand haben sollte: Die Thüringer Allgemeine spricht deshalb sogar von einem (wörtlich) Erdbeben

    Der Oberligist müßte die weiteren Punktspiele in der Südstaffel bis zum Saisonende ohne Wertung bestreiten (10 insgesamt, davon 2 Nachholpartien). Außerdem würden durch Streichung der Westerhausen-Spiele sich gravierende Veränderungen in der aktuellen Tabelle der Südstaffel ergeben. So verlören die Oberligisten aus Rudolstadt, Fahner Höhe, Halle, Wernigerode und Neugersdorf beispielsweise laut TA je 4 Punkte, die aus Nordhausen und Grimma jeweils nur 1 Punkt, während die aus Zorbau und Sandersdorf alle bisher gewonnen Punkte behielten.

    In der bereinigten Tabelle würden dann zwischen den 6.Tabellenplatz (Sandersdorf/31 Punkte, aktuell noch auf den 12.Tabellenplatz) und dem( dann vorletzten) 16. Tabellenplatz mit Grimma/26) nach 26 Spieltagen folglich nur noch 5 Punkte liegen!. Gleich 12 Oberligisten (darunter auch 2 Regionalligabewerber) befänden sich dann in höchster Abstiegsgefahr!

  • und der FC Oberlausitz Neugersdorf wäre in restlicher Spielzeit auch 100%ig die "rote Laterne" los 8)

    siehe auch die Meldung des NOFV von heute, 17,49 Uhr, siehe Link

    Die Chancen auf den Klassenerhalt wären aber noch geringer als ohnehin schon, denn dem FCO gängen 4 Punkte flöten.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Nach der Thüringer Allgemeinen, siehe Link beschäftigte sich heute auch SpiO mit dem Entzug der Oberliga-Zulassung des SV Westerhausen durch den NOFV.

    Egal wie das Verfahren nun vor dem Verbandsgericht ausgehen wird, ist es aber bei aller Betroffenheit schon starker Tobak, wenn der Verein davon spricht: "...was hier durch die Pressemitteilung des NOFV betrieben wurde, gleicht einer Hexenjagd..."siehe Link und Link

  • Das dieser Sachverhalt dem NOFV bereits Ende August letzten Jahres bekannt gewesen sein soll, ist doch stark zu bezweifeln! Zum Einen gehört die gemeldete A-Junioren-Mannschaft offensichtlich nicht zu den Teilnehmern am NOFV-Spielbetrieb. Auch wird der Verein selbst sicherlich auch nicht umgehend den Regionalverband über die vereinsseitige Verletzung von Zulassungsvoraussetzungen für eine Teilnahme am Oberliga-Spielbetrieb in Kenntnis gesetzt haben...

    Natürlich war das dem NOFV bekannt, sogar quasi in "Echtzeit". Mannschaftsmeldungen, -rückzüge, Sperren von Spielern (Verbands-, Spielklassen-, Altersklassenüberschreitend)uswusf... einfach alles mögliche, was mit dem Spielbetrieb zusammenhängt, wird elektronisch in's DFBnet eingepflegt.

    ...Stattdessen soll der Oberligist laut Thüringer Allgmeine wohl darauf gehofft haben, mit einer Geldstrafe davonzukommen. :versteck:

    Der SV Westerhausen die Zulassung zur Oberliga beantragt mit dem Wissen, dass man eine A-Jugend im Spielbetrieb haben muss, diese einfache Voraussetzung ist ja klar formuliert.

    Spielordnung, NOFV-Satzung und Durchführungsbestimmungen zur Oberliga lassen für die Sachlage gar keinen Spielraum zu.


    ...Zurück zu möglichen Auswirkungen, falls diese Entscheidung vor dem Verbandsgericht Bestand haben sollte:..

    Der Oberligist müßte die weiteren Punktspiele in der Südstaffel bis zum Saisonende ohne Wertung bestreiten (10 insgesamt, davon 2 Nachholpartien). Außerdem würden durch Streichung der Westerhausen-Spiele sich gravierende Veränderungen in der aktuellen Tabelle der Südstaffel ergeben. So verlören die Oberligisten aus Rudolstadt, Fahner Höhe, Halle, Wernigerode und Neugersdorf beispielsweise laut TA je 4 Punkte, die aus Nordhausen und Grimma jeweils nur 1 Punkt, während die aus Zorbau und Sandersdorf alle bisher gewonnen Punkte behielten.

    In der bereinigten Tabelle würden dann zwischen den 6.Tabellenplatz (Sandersdorf/31 Punkte, aktuell noch auf den 12.Tabellenplatz) und dem( dann vorletzten) 16. Tabellenplatz mit Grimma/26) nach 26 Spieltagen folglich nur noch 5 Punkte liegen!. Gleich 12 Oberligisten (darunter auch 2 Regionalligabewerber) befänden sich dann in höchster Abstiegsgefahr!


    Ohne A-Jugend im Spielbetrieb hatte der SV Westerhausen keine Zulassung mehr - das war schon Ende August absolut klar! Also hätte der NOFV schon Anfang September eine Entscheidung in die Wege leiten müssen. Die Auswirkungen wären so in einem erträglichen Rahmen geblieben, zu dem Zeitpunkt waren erst 4 Spieltage in der Oberliga absolviert. Die Annullierung von 4 Spielen wäre zu verschmerzen gewesen, die Ligakonkurrenten hätten beizeiten gewusst, wie sich die entstandene Situation auswirkt. Aber erst so lange zu warten, bis man einen eigentlich eindeutigen "Tatbestand" amtlich macht und den eigentlich nicht zulassungsfähigen Verein weitere 20 Spiele machen zu lassen - um diese Spiele nun wieder zu annullieren und alles durcheinander zu bringen...unglaublich.