Landesliga Sachsen 2018/19

  • Stahl Riesa - Einheit Kamenz 0:2 (0:1)


    0:1 Martin Sobe (32.)

    0:2 Martin Sobe (84.)


    Zuschauer: 215, ich verstehe es nun wirklich nicht mehr!

    Da spielt Stahl endlich mal erfolgreich und trotzdem bleiben die Leute zu Hause. Dabei war das Wetter nun wirklich nicht so schlimm wie angekündigt. ||


    Kamenz ist so was wie ein Angstgegner für Stahl und das blieb auch heute so.

    Ich kann es eigentlich ganz kurz machen. Stahl hatte nicht eine klare Torchance, bei der Svarc im Kamenzer Tor hätte eingreifen müssen. Sie schossen 2 Tore, wobei das Erste auch noch ein Geschenk war.

    Stahl musste heute auf Michael Gallwitz und Lukas Balzer verzichten, da der alte Mann auch nochmal aussetzte, spielte Paul Kiontke wieder von Anfang an. Die Gäste schienen alle Mann an Bord zu haben.

    Insgesamt war das Spiel eher langweilig, wurde von den Gästen bestimmt und sie nahmen absolut verdient die Punkte mit nach Hause. Bei Stahl ging im Vorwärtsgang garnix, es wurde hektisch gespielt, jeder 2. Ball war weg und überhaupt hatte man das Gefühl, dass die Roten entweder einen mehr waren oder die Pass- und Laufwege der Stahler erahnten. Ich will nicht ins Detail gehen, aber einige der Jungen bekamen heute ihre Grenzen aufgezeigt.

    Das 1:0 geht allerdings klar auf die Kappe von Alex Goldhammer. Paul Jan Hagen, in der ersten Hälfte Innenverteidiger :rolleyes:, spielt den Ball unter Bedrängnis von Sobe zurück, geht nach rechts weg und Goldi versucht den Ball zurück zu Hagen zu spielen, während Willy Mörer auf links völlig freisteht. Sobe bekommt den Fuss dazwischen, der Ball springt Richtung Tor und der Kamenzer ist eher am Ball. Völlig unnötig aber durchaus verdient. 5 Minuten später klatscht noch ein Kopfball an die Latte und Stahl fand bis zur Pause nicht mehr statt.

    Immerhin stand es nur 0:1 und diese Tatsache hielt den Glauben an die Wende noch hoch.

    Leider wurde es auch nach der Pause nicht wirklich besser. Einheit kontrollierte das Spiel, während Stahl immer wieder an eigenen Unzulänglichkeiten oder der starken Abwehr, um Carl Christoph Labisch und Robin Huth, scheiterte. Alex Goldhammer konnte noch ein zwei Mal klären, oder die Schüsse waren ungenau, aber nach 82 Minuten machte Sobe den Deckel drauf.


    Fazit: Stahl scheitert an einer cleveren Mannschaft, die momentan eine Nummer zu groß war. Die Jungs haben sich wirklich Mühe gegeben, aber es gibt schon einen Unterschied zwischen Grimma/Kamenz und dem Rest der Sachsenliga.

    Heute war ein Spiel, wo man nicht unbedingt mit Punkten rechnen konnte, wobei ich den 4:2 Tipp des Finanzvorstandes nicht verschweigen will.

    Jetzt kommen die Spiele, die zählen!! Nämlich gegen die direkte Konkurrenz, Radebeul, Chemnitz, Glauchau Markranstädt......

    Bis dahin aber erst mal Frohe Ostern an Alle!


    Bilder gibt's wie fast immer hier....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Standuhr hat das Spiel treffend beschrieben:bindafür:. Für mich war interessant, wie das erste Auswärtsspiel nach dem Einstellungsdesaster in Glauchau so läuft. Fazit: hoch zufrieden.

    Die Männer vom Hutberg hatten das Heimspielfeeling, denn sie sind es gewohnt vor so einer spärlichen Kulisse zu spielen:cursing:. Ich habe mir inzwischen abgewöhnt, mich darüber aufzuregen, was die Leute noch sehen wollen.

    Von den Riesaer Kickern war ich nach den letzten guten Ergebnissen etwas enttäuscht, aber wahrscheinlich sind Überkreuzbetrachtungen in dieser Liga nicht möglich. Bei Kamenz haben grippetechnisch auch Spieler gefehlt, aber wenn die Innendefensive mit Labisch und Huth auflaufen kann ist alles gut. Imponierend für mich war, wie sie die blutjungen Außenverteidiger Rettig und Herzig mitnehmen- Kompliment!

    N.m.M. ist euer sehr engagierte Trainer M. Oster ein bisschen in die Taktikfalle gegangen. Von Anfang an zeichnete sich ab, dass die rot/weißen Außen Sobe und Schulze zu schnell für die Außendefens in blau waren. Durch das Aufrücken der Blauen in der 2. Hälfte (wo sie kurzzeitig das Spiel dominierten) wurden für sie die Räume noch größer und die Stahlwerker profitierten eigentlich nur von der grausamen Chancenverwertung der Gäste. Wie Schulze den Kopfball in die Arme von Goldhammer köpfen konnte, bleibt sein Geheimnis. Das traf auch auf Sobe zu der wahrscheinlich nur die "Schweren" macht (einfach kann eben jeder).

    2. Fazit: die Klatsche in Glauchau war recht heilsam und jetzt warten wir auf Steffen (trauerst du noch mit den gelb/schwarzen?) seine Truppe. Das wird wieder ein "Klassentreffen ehemaliger:bia:":schal4:

    Vorher noch allen frohe Ostern (wieso gibt es bei den Smilies keine Eier??- O. Kahn Eier müssen her!)

  • Mal nicht so hektisch! Gestern war definitiv nicht mein (Fußball-)Tag, aber trotzdem oder gerade deswegen ging es auch bei diesem Wetter erst mal in die Sächsische Schweiz. Jetzt also mein Rückblick:


    VfL Pirna-Copitz - FSV Neusalza-Spremberg 0 : 1 (0:0).


    Tor Haldas/76. per Kopfballverlängerung nach weitem Freistoß von halblinks. Sah von weitem eher wie ein Eigentor aus. Hab aber nicht nachgefragt, bin sofort nach Spielschluss (etwas frustriert, etwas durchgefroren) nach Hause.


    Gut 100 Zuschauer bei kaltem, aber wenigstens trockenem Wetter. 15 bis 20 Gäste darunter.


    SR Teichmann machte nichts Entscheidendes falsch, wirkte mir manchmal etwas zu "oberlehrerhaft". In der Schlussphase eher gästefreundlich,


    Leichtathtletikwettkämpfe junger Nachwuchssportler fanden auf dem Nebenplatz statt, Deshalb spielte die "Zweite" bereits 11 Uhr auf dem Hauptplatz und unterlag dem Tabellenzweiten Wilsdruff mit 0:3 (0:2). Ich war da noch nicht da. Der Klassenerhalt rückt in immer weitere Ferne - aber es war vor der Saison klar, dass die Landesklasse ein Abenteuer wird.


    Erfolgreich waren die A- und B-Junioren des VfL! Sie gewannen jeweils auswärts 2:1 - die "A" heute in Markranstädt und die "B" gestern in Striesen. Damit sollte der Klassenerhalt für beide Mannschaften eingetütet sein.


    Erst zwei Siege und dann zwei Niederlagen. So lautet in den letzten acht Spielen das Muster beim VfL. Leider konnte die Mannschaft nicht an die "Festspiele" wie gegen Lößnitz oder Markkleeberg anknüpfen, aber das kann man auch nicht jede Woche erwarten. Wenn es dann eng wird, fehlt irgendwie die Cleverness, einfach mal einem Punkt mitzunehmen.

    Bis auf Kluttig war alles an Deck, trotzdem lief es spielerisch eigentlich während der gesamten neunzig Minuten nicht rund. Das lag natürlich auch am Gegner. Der war nicht übermächtig wie der GFV in seiner Tagesform vor Wochenfrist, aber körperlich robust und taktisch hervorragend eingestellt. Hinten ließen die Gäste fast überhaupt nichts zu, bei Ballgewinn im Mittelfeld versuchten sie blitzschnell ihre Spitzen in Position zu bringen. So entstanden in der ersten Halbzeit drei Überzahlsituationen. Einmal wurde sie schlecht ausgespielt, zweimal klärte Wochnik hervorragend. Eine Gästeführung zur Pause wäre absolut verdient gewesen, aber nach einer Tändelei in der Abwehr hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff Flori Kärger plötzlich die VfL-Führung auf dem Fuß und scheiterte.

    In Halbzeit zwo spielte Copitz Richtung Kiosk und war deutlich aktiver als zuvor. Nach einem Freistoß köpfte Basti Scholz den Ball an den Pfosten, aber insgesamt blieben Torchancen weiterhin absolute Mangelware. Gedanklich war ich schon auf das Unentschieden eingestellt. Wie so häufig, entschied dann ein Standard die Partie. Das Tor kam ausgerechnet in einer Phase, in der wenig auf eine Gästeführung hindeutete. Bis zum Schluss war der VfL um den Ausgleich bemüht - aber irgendwie hatte man gestern schon den Eindruck, da fällt auch bis Mitternacht kein Tor. Schade drum, ein Remis hätte den gezeigten Leistungen über 90 Minuten insgesamt entsprochen. Mund abwischen, weiter geht's.


    Am nächsten Spieltag geht's nach Kamenz. Vor zwei Wochen hätte ich gesagt "offener Spielausgang". Stand heute ist Kamenz klarer Favorit. Wie es dann auf dem Platz ausgegangen ist, ist in weiteren vierzehn Tagen hier nachzulesen...


    Bis dahin allen Usern ein frohes Osterfest. Ich habe zwei Wandertage, einmal groundhopping und einmal Dynamo geplant und sehe schon kommen, welcher Tag mir die wenigste Freude bereiten wird...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Da ich gerade noch am PC sitze: Grimma gewinnt 1:0 gegen Niesky und damit auch das siebente Spiel anno 2019. Copitz bleibt die einzige Mannschaft, die in dieser Saison bisher in Grimma punkten konnte.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Wenn da nicht dieses fulminante 3:0 der Dynamos gegen Köln gewesen wäre, könnte ich die letzten Fußballwochen komplett in die Tonne abdrücken. Die Fortsetzung der Negativserie folgte heute in Kamenz und das anschließende Handballspiel in Großröhrsdorf war auch nicht erfolgreicher. Morgen ein neuer Anlauf in Bischofswerda.


    Ich fasse mich kurz, denn bis auf die ersten 20 Minuten könnte ich den Bericht vom Großenhainspiel hier reinkopieren. Also das Ergebnis steht oben. Der Torreigen begann mit einem Kopfball von Huth/30. nach Ecke von rechts. Dann nutzte Hänsel/55. ein katastrophales Missverständnis zwischen Wochnik und Fischer. In der Schlussphase trafen noch Sobe/80. und Schulze/87., jeweils schön rausgespielt bei nachlassender Gegenwehr.


    Etwa 15 Gäste unter den Zuschauern. Die Gesamtzahl war von meiner Position aus schwer zu schätzen, vielleicht knapp 150. Anwesend im "Gästeblock" dazu die ExKamenzer Heine (wieder im leichten Lauftraining) und Prentki (gelbgesperrt).


    Schiri Rohland ohne Probleme.


    Das Wetter blieb außer wenigen Tropfen trocken.


    Nach zwei Niederlagen hatte sich der VfL einiges vorgenommen und ging engagiert in die Partie. Die ersten zehn Minuten gehörten den Gästen, bis Mitte der ersten Halbzeit wat es eine ausgeglichene Angelegenheit, der Rest ging klar an Kamenz.


    Nachdem schon die erste Kamenzer Ecke die Lattenoberkante streifte, führte die zweite zum Führungstor. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das noch nicht zwingend angedeutet, aber von nun an waren die Rotweißen klar die Chefs im Ring. Bei Copitz sah das spielerisch bis Mitte der gegnerischen Hälfte ganz gefällig aus, wirklich torgefährlich wurde es nicht.

    Kamenz diktierte nun das Tempo und hätte schon vor der Pause nachlegen können. Das zweite Tor bekamen sie dann als Geschenk mit Schleife, womit die Partie entschieden war. Frank Paulus wechselte nun dreimal kurz hintereinander aus. Der junge Richi Scykalka sorgte für einige Luchtblicke in Offensivspiel, viel mehr ging nach vorne nicht.

    Kamenz machte keinen Dauerdruck, nutzte aber gewonnene Zweikämpfe oder Ballgewinne im Mittelfeld immer wieder zu gefährlichen Vorstößen. Ich hatte mich längst mit einem 2:0 als Endresultat angefreundet, aber damit gaben sich die Gastgeber nicht zufrieden. Schiri Rohland pfiff dann ganz pünktlich ab, bevor noch mehr Unheil passieren konnte.


    0:9 Tore aus drei Spielen - das hatte ich mir anders vorgestellt! Erkenntnis: trotz einer spektakulären Halbzeit gegen Lößnitz und eines starken Spiels gegen neuerdings auch schwächelnde Markkleeberger ist der VfL kein Spitzenteam!


    Es folgen noch 7 Spiele, davon 6 gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Im Herbst holten wir da 16 Punkte, beginnend mit einem Sieg über Radebeul. Den erhoffe ich mir nächste Woche auch - aber dazu muss eine Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen her!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Kreisderby oder der schwarze Tag des Martin W.


    Radebeuler BC - Stahl Riesa 2:2 (0:1)


    0:1 Norman Gründler (11.)

    1:1 Zdenek Kopas (59.)

    2:1. Felix Helm (70.)

    2:2 Philipp Schröter (77.)


    Zuschauer: 174 (halb/halb)


    So ein Kreisderby ist schon etwas besonderes und da sollte der SFV auch einen nervenstarken Schiri vorbeischicken.

    Stahl durfte nach der Kamenz Niederlage eigentlich nicht wieder verlieren und es gab am Ende ein Gerechtes Unentschieden.

    Da Goldi krank zu Hause im Bett lag, stand gestern mal wieder Marcus Hesse im Tor und im Mittelfeld spielte mit Toni Borschke, ein weiteres Talent, zum ersten Mal. Radebeul schien dagegen vollzählig, wobei der Kader ja eh nicht groß ist.

    Das Spiel begann mit Abtasten und es dauerte keine 5 Minuten bis Schiri Martin Wadewitz sich den Unmut der Riesaer Trainer, Spieler und Zuschauer zuzog. Er pfiff nahezu jeden Körperkontakt ab und da die körperlich eigentlich stärkeren Radebeuler sich permanent auf dem Plastegras wälzten, war bis Mitte der 2. Hälfte, meist Stahl der Leidtragende.

    In Minute 10 hatte Stahl 3 Ecken hintereinander und die 3. versenkte Norman Gründler, per Kopf, im vom ehemaligen Stahler Toni Bunzel gehüteten Radebeuler Tor. Das kam natürlich unserer Spielweise entgegen. Radebeul viel zu behäbig im Aufbau, natürlich auch aufgrund der klasse Laufarbeit der Jungen in der Stahl Offensivabteilung. Grosses Laufpensum von Allen, auch wenn es frustrierende Pfiffe von Martin Wadewitz hagelte. Insgesamt hielt man vor der Pause die Gastgeber erfolgreich vom Tor weg, mir fehlte aber etwas die Entlastung nach vorn. Franz Josef Zech und Lukas Balzer sind zwar schnell, aber körperlich ist die Durchschlagskraft gegen Männer wie Erik Talke und ADL leider begrenzt. Bis zur Halbzeit kamen einige ungenaue Schüsse der Gastgeber, ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass da etwas anbrennen könnte.

    Nach der Pause schien Radebeul konditionell schon abzubauen, aber der Schiri kam Ihnen zu Hilfe.

    In der 59. wird der hingefallene Martin Magula, im Strafraum, von einen Schussversuch an Oberkörper und Armen getroffen.

    Elfmeter keine Frage, aber nach der schon übertriebenen :gelbekarte: in Hälfte 1, zog er nun :gelbekarte::rotekarte: . Hieß dann jetzt auch noch ne halbe Stunde in Unterzahl. Kopas verwandelte sicher. Apropos Kopas! Er spielte früher auch mal bei Stahl und fällt in den Spielen mittlerweile nur noch mit Provokationen und Unsportlichkeiten auf, obwohl er dass nun wirklich nicht nötig hat.

    Radebeul bekam nun nochmal die 2. Luft, während Stahl sich erst mal ordnen musste. Leider fiel nach weiteren 10 Minuten doch die RBC Führung. Eine Ecke konnte Marcus nicht weit genug wegboxen , so dass der Ball wieder zurück in den Strafraum kam und dort beim freistehenden Felix Helm landete.

    Das Gegentor und die nach wie vor abenteuerlichen Pfiffe von Wadewitz versetzten Stahl nun in den zuletzt häufig gesehenen Aggro Modus. Besonders deutlich ist er immer an Andre Köhler zu beobachten.... Ich liebe es :freude::freude::rofl:.

    Er war es dann auch, der den Ausgleich vorbereitete. Am eigenen Strafraum schnappte er sich den Ball, trieb ihn durchs Mittelfeld und schickte mit einem präzisen Pass Philipp Schröter Richtung Bunzel Tor. Der hängte seinen Verteidiger ab und verwandelte sicher rechts unten. Auswärts in Unterzahl zurückgekommen..... dass gab's lange nicht, denn spontan fallen mir da nur Pleiten in Glauchau :stumm: ein (Ja, wo spielen wir denn in. 2 Wochen?).

    Schiri Wadewitz verlor jetzt fast völlig den Überblick und pfiff nun auch noch gg. Radebeul.

    Die größte Chance hatte dann noch Stahl, als nach einem Konter über Niklas Noah Pohl, die Abwehr der Gastgeber völlig aufgerissen wurde, aber Franz Josef Zech aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf. Markus Hesse musste noch einmal mit dem Fuss klären und ansonsten ging die Schiri Show weiter. Benno Töppel, sonst kaum gesehen, würde ein weiterer Hauptdarsteller. Einfaches Eindrehen bekam er mit Freistoß am Strafraum belohnt und stolperndes Hinfallen wollte er ebenfalls per Freistoß bestraft haben. Jedoch hatte der Schiri einen seiner seltenen lichten Momente, was Töppel zum Aufspringen brachte. Der angeblich foulende Norman Gründler ging vorsichtshalber schon mal drei Schritte rückwärts weg, wurde aber trotzdem von Töppel angegangen, was wiederum zur Rudelbildung führte. Schlussendlich kam Wadewitz zu den Entscheidungen, :gelbekarte: für die Tätlichkeit von Töppel plus :gelbekarte: für Gründler für Nichts!

    Der frustrierte Benno Töppel bekam aber in der Nachspielzeit dann doch, nach einem Foul an Philipp Schröter noch zurecht :gelbekarte::rotekarte:.


    Fazit: Ein gerechtes Unentschieden erkämpft und das Minimalziel erreicht. Spielerisch ist aber immer noch reichlich Luft nach oben.

    Radebeul steht auch zurecht mit bei uns in der Tabelle.

    Nächste Woche kommt Rapid Chemnitz in die Feralpi Arena und da muss ein Sieg her, egal wie. Es wird wohl ein Kampf bis zum letzten Spieltag werden, aber mit 3 Punkte gg. Chemnitz würde man sich erheblich Luft verschaffen.


    Bilder gibt's wie fast immer hier....


    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:



    PS.1: Auf meiner ( und ich bin schon sehr verständnisvoll und objektiv) eigentlich kurzen NoGo Schiedsrichterliste, hat sich Martin Wadewitz, in seinem ersten Einsatz in einem Stahlspiel, locker auf den 2. Platz gepfiffen. Unangefochten Führender ist nachwievor Jens Rohland und auf Platz 3 die Windisch Brüder.


    PS.2: Ehe ich heute Nachmittag wieder geschlagen oder gewürgt werde 😁, sei hiermit noch der ungeschlagene Kreismeistertitel 18/19 erwähnt.

  • Dem Bericht von Steffen ist relativ wenig hinzuzufügen. Am Rande der Begegnung gab es ein schönes Wiedersehen mit unseren Ex-Spielern. Ist auch nicht so normal, dass eigentlich alle von der Zeit am Hutberg schwärmen...:love:

    Zum Spiel: Bemerkenswert für mich war, dass sich eigentlich nur der EX-Kamenzer S. Hoer gegen die Niederlage stemmte. Alle anderen sehnten mehr oder weniger den Abpfiff herbei, wobei der gute Schieri Rohland aus Borna noch Nachspieltechnisch beide Augen zukniff. Ich persönlich hatte von Copitz mehr Gegenwehr erwartet, wobei zur Wahrheit gehört, dass die derzeit unheimlich stabile Deckung der Mannschaft eine ganz breite Brust vermittelt.

    Übrigens- das Tor von M. Hänsel war eine Kopie seines Treffers gg. Markranstädt. Er hat einfach den Torricher- zeigt es nur noch zu wenig.:schal4:

    So! Das Besondere an dieser Begegnung ist immer noch, dass mindestens 50% der hier aktiven Berichterstatter anwesend waren;( Der Rest, der hier so gerne liest, sollte mal endlich aktiv werden:!:

    schönen Sonntag noch:)

  • Copitz gewinnt gegen Radebeul 3:2, das war ein hartes Stück Arbeit. Bericht morgen. Standuhr und saxsophon waren dagegen weniger zufrieden...

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Der böse Rückschlag oder das Abstiegsgespenst klopft heftig an der Tür


    Stahl Riesa - Rapid Chemnitz 1:3 (1:2)


    0:1 Belmin Mesan (18.)

    0:2 Markus Vettermann (35./ FE)

    1:2 Paul Spindler (42.)

    1:3 Jonas Reinhardt (72.)


    Zuschauer: 163, Wonnemonat Mai :rofl:


    Das war eines jener Spiele die man besser nicht verliert, aber wir haben es doch verloren und das sogar verdient.

    Ohne den gesperrten Martin Magula musste Andre Köhler in die Innenverteidigung zurück und hinterließ eine riesige Lücke. Im Tor stand wieder Marcus Hesse für den trainingsrückständigen Goldi, während den alte Mann im Sturm immer noch das Zipperlein plagt, ist das Kapitel Paul Kiontke, für Stahl, endgültig beendet. Zu allem Überfluss verletze sich Philipp Schröter gleich zu Anfang und wurde nach 10 Minuten ausgewechselt. Zurück blieb eine junge Offensivabteilung, die in dieser Liga massivste Probleme hat sich durchzusetzen. Die Routiniers standen wieder mal alle in der Abwehr, aber diesmal hatte Marcus im Tor einen schwarzen Tag.

    Man bekam von Beginn an keinen Zugriff auf die Gäste die selbst in Abstiegsgefahr, vom Hinspiel noch was gutzumachen hatten.

    Das Unheil begann nach ner Viertelstunde, als Hesse einen langen Ball an der Strafraumgrenze mit dem Kopf stoppt, ihn am Fuß hat, aber auf die Idee kommt, den nächsten Chemnitzer ausspielen zu wollen. Er bleibt hängen und Mesan trifft per Heber ins leere Tor. Nun bekamen die Gäste noch mehr Aufwind, während bei Stahl nichts lief, bis auf eine Halbchance in der 23. Minute. Der nächste Treffer fiel nach einem langen Pass in den Riesaer Strafraum, Marcus kommt mit den Beinen voraus angesegelt und der Chemnitzer nimmt die Einladung dankend an.

    Vettermann verwandelt den fälligen Elfer sicher.

    Nach 40 Minuten dann endlich mal ein Lebenszeichen von Stahl, als Lukas Balzer mit einem Heber das Lattenkreuz trifft. Kurz darauf gab's den besten Stahlangriff des Spiels, an dessen Ende, Paul Spindler frei vor Toni Wolf auftaucht und den Anschluss erzielt. Eigentlich der sogenannte perfekte Zeitpunkt für einen Anschlusstreffer.

    In der Halbzeit stellte das Trainerteam um, so dass Andre Köhler ins Mittelfeld ging und die Innenverteidigung jetzt aus Michael Gallwitz und Norman Gründler bestand. Das half durchaus bei den Offensivbemühungen und man konnte für ca. 20 Minuten das Spiel offener gestalten, kam jedoch nur zu wenigen Halbchancen. Insgesamt muss man allerdings konstatieren, dass eine Abteilung aus größtenteils 18- 20 jährigen, ohne die Hilfe von erfahrenen Spielern, Philipp Schröter's Ausfall deshalb besonders schlecht, in der Sachsenliga aufgeschmissen ist. Allerdings sollte man schon den Ball auch mal unfallfrei über 20 Meter bewegen können. Man kann Ihnen den Willen nicht absprechen, aber permanente Flanken zum Gegner und Fehlabspiele, sind nicht hilfreich.

    Die Entscheidung fiel, als sich Reinhardt nach einer Flanke, nach Eckball, am langen Eck gg. 3 Verteidiger durchsetzte. Damit war das Spiel durch und die Gäste schaukelten es nach Hause.

    Revanche für das 2:5 plus ein ganz wichtiger Dreier für die eigene Psyche im Abstiegskampf.

    Schiri Jan Hendrik Jäger (Leipzig) pfiff übrigens sehr gut. Das will ich extra noch mal erwähnen, nach meiner Kritik am Vorwochenschiri Martin Wadewitz (Leipzig). Er machte keine Fehler und zog zur rechten Zeit die Karten.


    Fazit: Absolut verdienter Sieg der Chemnitzer. Bei Stahl steht das Trainerduo nun vor dem gleichen Problemen die schon Daniel Küttner das Leben schwer machte.

    Es mangelt momentan mal wieder an Durchsetzungsvermögen nach vorn und wenn dann die Defensive noch mithilft, sind die Punkte weg.

    Aber was hilft's, weiter geht's! Ich hoffe mal, dass sich Philipp Schröter und Willy Mörer nicht schwerer verletzt haben, denn nächsten Sonntag nächste Woche in Glauchau, beim Tabellenletzten, gibt's wieder 3 Punkte zu holen und was gutzumachen haben wir in Glauchau, nach den letzten Jahren sowieso. Gebraucht werden sie dringend, denn bei 5 möglichen Absteigern ist der Strich nach Platz 11 und ein Blick auf die Tabelle, lässt ein lautes Klopfen in meinem imaginären Fussballohr erschallen!


    Bilder gibt's wie fast immer.....

    http://tiloschneider66.de/saison-2018-2019.html



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

  • Wenige Minuten vor dem Anpfiff im "Willy" war der Klassenerhalt für Dynamo rechnerisch klar. Zur Halbzeitpause hatte ich schon Befürchtungen, stattdessen demnächst für den VfL den Rechenschieber im Kopf betätigen zu müssen. Aber mit dem Endresultat sind jegliche Sorgen nach unten endgültig vom Tisch:


    VfL Pirna-Copitz 07 - Radebeuler BC 08 3 : 2 (1:2).


    Radebeul ab der 16. Minute in Unterzahl, Notbremse Adamczyk gegen Kluttig.


    1:0/28. Weska Kopfballaufsetzer nach Freistoß Henschel von rechts.

    1:1/32. Kopas nach schöner Kombination durch die zuschauende VfL-Abwehr.

    1:2/38. Rosendo direkter Freistoß aus ca. 20 Metern halbrechts.

    2:2/48. Baumann aus etwa 16 Metern halbrechts im Anschluss an eine Ecke von links.

    3:2/79. Kärger mit einer unwiderstehlichen Einzelaktion im Strafraum.


    Schiri Pirogov aus Görlitz hat mir richtig gut gefallen. Konsequent bei Foulspiel, redete mit den Spielern, ließ sich aber auf keine Mätzchen ein. Gelbe Karten auf beiden Seiten, wenn nötig. Zur wichtigsten Szene des Spiels im Text.


    Die zweite Mannschaft holte in Weinböhla ihren zweiten Saisonsieg, die B-Junioren sicherten sich mit einem 1:1 gegen Eilenburg einen weiteren wichtigen Punkt.


    Der dringend benötigte Regen fiel natürlich zum Punktspieltag. Ich war für meine Verhältnisse sehr spät vor Ort (etwa 20 Minuten vorm Anpfiff), da war ich noch unter den ersten zehn Zuschauern. Nach einer Viertelstunde hab ich durchgezählt: etwa 40 Einheimische plus 5 oder 6 Gäste. Zur Pause ließ der Regen nach, es kamen noch ein paar Leute. In Spitzenzeiten also etwa 60 Besucher.


    In der Startformation fehlten Fischer, Glöß und Kärger. Das Spiel begann mit dem üblichen Abtasten ohne erkennbare Vorteile für eine der beiden Mannschaften. Beide mussten mit dem rutschigen Geläuf klarkommen, eine Liegewiese war es definitiv nicht. Beim VfL sorgte Richi Scykalka mit zwei Dribblings auf der rechten Seite für etwas Gefahr - die folgenden Flanken waren, naja, ausbaufähig. Prinzipiell finde ich es gut, dass die "Jungspunde" Scykalka und Löwe weitere Einsatzzeiten bekommen. Wann, wenn nicht jetzt und in den folgenden Spielen, wo es um Platz 7 oder 8 geht?

    Der VfL wie immer um sichere Ballstafetten in der eigenen Hälfte bemüht, um dann blitzschnell die Anspielstation nach vorn zu finden. Das klappte nach einer Viertelstunde hervorragend. Kluttig lief frei in Richtung Strafraum und wurde kurz davor von den Beinen geholt. Aus 80 Metern Entfernung eine klare Sache, auch Klutte bestätigte das nach dem Spiel so. Ein Radebeuler Zuschauer (der besser stand) schwor dagegen Stein und Bein, Adamczyk hätte den Ball gespielt. Für Pirogov ließ die Regel nur zwei Möglichkeiten: weiterspielen oder Platzverweis. Er pfiff ohne zu zögern Freistoß und holte das rote Papier aus seiner Hosentasche. Auch wenn die Karte nun wieder in die Radebeuler Statistik kommt: weder in dieser Situation noch sonst irgendwann war in diesem Spiel das Gift, dass ja einige der früheren Spiele beider Mannschaften "ausgezeichnet" hat.

    Über die Ausführung des folgenden Freistoßes lege ich den Mantel des Schweigens. Ab jetzt versuchte der VfL, in Überzahl das Spiel mit langen Ballstafetten zu kontrollieren. Eine Weile gelang das ganz gut und irgendwann gab es einen Freistoß an der rechten Grundlinie, Löwe wurde gefoult, Weska köpfte den Freistoß per Aufsetzer ins Netz. Alles im laufen, dachten wir - doch nun folgten die vielleicht rätselhaftesten Minuten einer Saison, die ja bisher durchaus mit Achterbahnfahrten gespickt war. Copitz stellte völlig das Fußballspielen ein, verlor die Bälle schon in der eigenen Hälfte und lud die Gäste zu zwei Toren ein. Nach dem Halbzeitpfiff mussten sich alle erst mal im Trockenen sammeln.

    Glücklicherweise führte gleich der erste Standard nach dem Wechsel zum Ausgleichstor. In Überzahl sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen? Aber Radebeul machte das weiterhin sehr geschickt und versuchte recht erfolgreich, den Ball vom eigenen Kasten fern zu halten. Mitte der zweiten Halbzeit kam Kärgi für den gerade verwarnten Löwe ins Spiel - genau der richtige Spieler, um die "Patt"-Situation auf dem Feld aufzulösen. Doch zunächst gab es nach erneutem Leichtsinn in der eigenen Hälfte die riesengroße Doppelchance für die Gäste, selbst wieder in Führung zu gehen. Aber Wochnik parierte zweimal großartig! So war es dann tatsächlich Kärgi, der mit einer tollen Einzelleistung den Unterschied machte und den Sieg sicherte. Zwei weitere Chancen boten sich ihm, in der Nachspielzeit rutschte dann noch mal Henschel aus, als er aus spitzem Winkel den Ball nur noch ins leere Tor hätte schieben müssen. Sei es drum, ein Kasten Bier wird dafür fällig sein, am Sieger änderte das nichts mehr.

    Lange Zeit war es kaum zu bemerken, dass Copitz in Überzahl agiert. Aber nach dem 3:2 machte sich der Kräfteverschleiß beim RBC dann doch deutlich bemerkbar, sie kamen im Prinzip nicht mehr ins Spiel zurück.

    Für den neutralen Beobachter wäre ein Remis sicher verdient gewesen, so wie im letzten Heimspiel gegen Neusalza auch. Aber im Fußball zählen Tore: einmal fiel das Siegtor dann gegen uns, gestern für uns.


    Insgesamt machte Radebeul keineswegs den Eindruck einer Mannschaft, die noch mal ernsthaft ins Abstiegsrennen eingreift. Vor allem in der Viertelstunde vor der Pause boten sie sogar richtig guten Fußball. Vorentscheidend für sie sicher schon das Spiel gegen die zuletzt starken Tauchaer in der kommenden Woche.

    Wahrscheinlich wird es am Ende vier Absteiger geben (HE wird heute wohl wieder verlieren. Plauen sollte sich retten, zumal sich Gera aus der Oberliga zurückziehen will). Das wären neben Glauchau und Olbernhau dann zwei weitere Teams: Taucha ist wie gesagt ganz gut drauf und spielt noch mehrere direkte Duelle gegen Mitkonkurrenten. Rapid hat sich gestern wieder selber ins Spiel gebracht und Riesa mit runtergezogen, es bleibt also spannend. Der VfL spielt noch gegen fast alle "Betroffenen" und wird natürlich keine Punkte verschenken. Aber wie das so ist gegen eine Mannschaft, die 120% Einsatz zeigt, haben wir Anfang März in Mittweida erlebt. Also bitte nicht meckern, wenn die "Schützenhilfe" ausbleibt!


    Copitz gegen Radebeul also in der vorigen Saison mit drei knappen Niederlagen, in dieser Saison mit drei knappen Siegen. Auf ein Pokalspiel in Radebeul würde ich nächste Saison gern verzichten, eine Fahrt zum Weinberg ist völlig ausreichend!


    Heute trotzdem noch mal Abstiegskampf, ich gehe zum HC Elbflorenz.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Taucha vs. SVE 3:3 (1:2)

    Zuschauer ca.70-80, Wetter den Umständen entsprechend:D

    ich fange mal etwas anders an: gestern habe ich die (für mich) mit Abstand diskussionswürdigste Schierileistung der Saison gesehen. Wir waren uns mit den Tauchaern einig, dass der Hr. Gläser eine Handballvergangenheit als Schieri haben muss. Er pfiff den geringsten Körperkontakt in der Box, wobei der Strafstoss für unsere Farben noch lachhafter war, als der für die Gelben.

    Wir hatten schon im Vorfeld ein ungutes Gefühl, als wir die o.g. Ansetzung gelesen hatten. Der Mann hat schon unsere Spiele in Grimma (1:0) und in Glauchau (3:1) mit viel Diskussionsbedarf geleitet, was nicht unbedingt ein gutes Omen sein musste.

    Aber zum Spiel. Die rot/weißen begannen ohne den verletzten Innenverteidiger Huth. Für ihn spielte Schmidt, der allerdings nicht die Klasse von Huth hat. Somit fehlte die Ruhe in der Abwehr und der geordnete Spielaufbau, was allerdings in den ersten 30 Minuten nicht weiter auffiel. Der Gastgeber wurde weitestgehend in seiner Hälfte gebunden und war mit dem schnellen Paßspiel der Gäste sichtlich überfordert. Das schnelle Führungstor(6.) durch Martin Sobe durch einen satten Fernschuß beförderte den Schlendrian beim verwerten von Großchancen. Nachdem der 5. oder 6. Riese vor dem Tor der Randleipziger verstolpert wurde, verwandelten die Gastgeber einen Eckball im 3. Nachschuss zum glücklichen Ausgleich(39.). Drei Minuten später bekamen sie sogar noch einen Strafstoß geschenkt (s.O.), den Lehmann humorlos verwandelte. So ging der Abstiegskandidat mit einer doch unerwarteten, wie effizienten Führung zum Pausentee.

    Mit Wiederanpfiff begannen die Kamenzer druckvoll und nach dem Elfergeschenk (Rettig 58.) und der Führung durch Häfner (68.) schien alles in Richtung Auswärtssieg zu laufen. An dieser Stelle trat wieder Hr. Gläser hilfreich für die Gastgeber in Erscheinung. Einwurf auf Höhe der Mittellinie: P. Wocko reklamiert den Einwurf für sich, legt den Ball nicht sofort ab, wird umgerempelt=:gelbekarte: er beschwert sich=:gelbekarte::rotekarte:. Übrigens gab es im gesamten Spiel nur eine :gelbekarte:!!! Aber ok. war auch saublöd von Wocko dort zu:motz:(er guckt wahrscheinlich zuviel Bundesliga)

    Dummerweise hatte Trainer Ritzschel schon offensiv gewechselt und so musste Barnickel in die Abwehr. Da die Tauchaer jetzt das Spiel offensiver gestalteten, bekamen die schnellen rot/weißen plötzlich Räume angeboten. Vor allen M. Sobe erarbeitete Riesenchancen, aber der Ball sollte mit Schleifchen ins Tor getragen werden. Die Gastgeber erkämpften sich das Unentschieden fast mit dem Abpfiff. Obwohl es um fast nichts mehr geht, fühlte sich das Ergebnis aus Sicht der Kamenzer nicht so gut an.

    Fazit: Bei Teams aus dem Abstiegsfeld fehlt offensichtlich bei einigen Spielern die Konzentration (6 Gegentore!!!). Daran sollte das Trainerteam arbeiten, denn dort werden Meisterschaften wohl entschieden :keks:

  • Steffens Ausführungen bzgl. der Radebeuler Abstiegschanchen kann ich nicht unterstützen. Sie haben wie Stahl 27 Punkte, Markranstädt und Mittweida ebenfalls plus heute können sie noch drauflegen.

    Taucha auf dem momentanen ersten Arbeitsplatz hat zwar 4 Punkte Rückstand, spielt aber nur noch gegen direkte Konkurrenz von unten, ausser Mittweida, dafür Copitz.

    Das wird selbst bei 4 Absteigern äusserst spannend.

  • Vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt: natürlich ist Radebeul mit 27 Punkten noch genauso in der "Verlosung" wie Stahl. Aber die Leistung gestern war insgesamt ordentlich. Bei beiden Hinrundenspielen gegen uns waren sie schwächer. Für den RBC kommt es vor allem auf die restlichen Heimspiele an (Taucha, Mittweida, Olbernhau).

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Noch mal völlig neu gemischt die Karten am Sonntag mit dem 0:4 von Markrans gegen Glauchau.


    Was jetzt bei Olbernhau passiert, ist Wettbewerbsverzerrung.


    Hoffen wir, dass die nächsten Wochen sportlich über die Bühne gehen. In den letzten beiden Jahren beendete die Liga die Saison jeweils mit nur 15 Mannschaften.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Markkleeberg gg. Olbernhau abgesagt. Wettbewerbsverzerrung ole! Egal, was noch kommt, der Abstiegskampf ist irreparabel beeinflusst. Und vermutlich beendet meine Lieblingsliga zum drittrn Mal in Folge eine Saison mit 15 Mannschaften. Langsam bin ich für ein Lizenzierungsverfahren in det 6. Liga....


    Den ground in Olbernhau werde ich mir also nicht mehr holen!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Naja, Markkleeberg ist durch, und Olberhau eh abgestiegen. Daher keine Wettbewerbsverzerrung (bei diesem Spiel), aber natürlich nicht schön.


    Darfst du als langjähriger Edelfan eigentlich Wünsche für Testspiele kundtun? Wünsch' dir doch ein Testspiel in Olbernhau :bindafür:

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Es ist Wettbewerbsverzerrung! Am wenigsten wegen des Spiels in Markkleeberg. Entweder Olbernhau gibt noch auf, dann verlieren Markrans u. Taucha sechs ehrlich erworbene Punkte, es profitieren Riesa u. Glauchau. Oder die spielen weiter, dann können Radebeul u. Rapid an den letzten beiden Spieltagen locker ihr Torverhältnis aufhübschen.

    Der ground kann mir jetzt gestohlen bleiben!

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

Betway Online Fussball-Wetten banner