23. Spieltag

  • So, da werde ich mich am Wochenende überraschen lassen, was die Konkurrenz macht. Ich tippe mal so:


    19.03.11


    Plauen2 - Grimma 3:2


    Neugersdorf - Heidenau 3:1


    Radebeul - Görlitz 1:1


    Kamenz - Markrans 0:2


    Fortuna - Dynamo2 4:1


    Kickers - Eilenburg 1:1


    Sachsen2 - BW 2:1


    20.03.11


    Naunhof - HE 1:1

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • Passt zwar hier nicht , aber mal als Vorabinfo.
    Beim FCO bahnt sich (Gerüchteweise) zum Ende der Saison ein Trainerwechsel an.
    Dirk Havel und Mike Lautenbach beenden wohl ihr Tätigkeit.
    Christian Belger wird ( soll ) übernehmen...

  • Es bleibt beim knappsten aller Siege....


    RADEBEULER BC 08 - NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 0:1 (0:1)


    Tor durch Jonathan Schneider in der 39.Minute.Der NFV hatte noch Riesenkonterchancen,die aber alle nicht genutzt werden konnten.

    Es gibt solche und solche Tage. Heute ist einer davon.

  • Samstag, 19.03.2011 - 14.00 Uhr Kunstrasenplatz


    23. Spieltag: FC Oberlausitz Neugersdorf – SV Heidenau 2:3 (1:1)


    SR: Marcus Graupner (Pirna) SRA: Robert Finster, Jan Windisch



    Es war ein denkwürdiges Duell auf dem Kunstrasen in Neugersdorf welches die Gäste schließlich glücklich mit 3:2 für sich entscheiden konnten.
    Ich bin sicherlich noch nie ein Freund von Schiedsrichterkritik gewesen - aber was der SR aus Pirna(!!) heute bot war unterste Schublade. Nicht das man mich hier falsch versteht - wenn die Neugersdorfer in der ersten Halbzeit ihre zahlreichen Möglichkeiten genutzt hätten....
    Kurz zum Spiel: Neugersdorf von Anfang an bissig und schnell im Spiel nach vorn. Nach 18 Minuten das 1:0 durch einen schönen heber über den Gäste - TW. Danach spielte nur der FCO und hatte auch noch mehrere hochkarätige Möglichkeiten - aber die Gäste nutzten ihre erste Chance in der 44. Minute zu Ausgleich.


    Die zweite Hälfte waren die Gäste dann besser im Spiel - fielen oft und bekamen Freistöße...


    Der FCO war durch das teilweise harte Spiel der Gäste beeindruckt und folgerichtig erzielten die Gäste mit ihrer zweiten Chance die Führung. Es ging nun von seiten des FCO ziemlich planlos nach vorn und Heidenau traf dann auch noch das dritte Mal. Nun wachten die Einheimischen nochmal auf, erzielten Gefahr und auch noch ein Abseits(?)-Tor bevor in der 86. Minute noch der Anschlußtreffer gelang.
    Heidenau schaffte es schließlich den knappen Vorsprung in Ziel zu retten.


    Im Anschluß an das Spiel hatte ich noch ein Zusammentreffen mit einem Heidenauer Verantwortlichen - der mir auf den SR angesprochen nur lächelnd sagte: ..." ..was können wir denn dafür wenn der so pfeifft..."


    Wie gesagt, das soll keine Schmälerung der Heidenauer Leistung sein, aber die Heidenauer wissen genau bei wem sie sich hier bedanken können......

  • Hier noch die Aufstellungen und die Torfolge:


    Samstag, 19.03.2011 - 14.00 Uhr Kunstrasenplatz


    23. Spieltag: FC Oberlausitz Neugersdorf – Heidenauer SV 2:3 (1:1)


    Tore: 1:0 Hentschel (19.), 1:1 Heiße (44.), 1:2 Hamel (61), 1:3 Bischoff (82.), 2:3 Uhlig (86.)


    FC Oberlausitz Neugersdorf
    Zelenka - Herzog , Fröhlich, Thomas, Albert - Širanec (46. Grubhoffer), Uhlig, Hensel , Kolan - Hentschel, Kovařík


    Heidenauer SV
    Nicklisch - Kaiser, Hemmann, Terjek, Walther - Streiber (77. Hecht ), Heiße, Pietsch, Winter - Bischoff (88. Schulz), Hamel (84. Dittmann)


    Zuschauer: 90 SR: Marcus Graupner (Pirna) SRA: Robert Finster, Jan Windisch



    Mal ne Frage an Euch hier im Forum: Warum setzt man zu einem Spiel der Heidenauer einen SR aus Pirna an? Gibts dafür irgendwelche Regeln oder ist das unerheblich woher der SR kommt....

  • Die Ergebnisse aus Neugersdorf und Markkleeberg gefallen mir überhaupt nicht. Was solls, die Punkte muss jeder Verein selber holen.

    "Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung - egal, wie es steht!"
    Nick Hornby

  • VfB Fortuna Chemnitz - SG Dynamo Dresden III 2:0 (0:0)


    Anders als es die Tabellenkonstellation erwarten ließ, war es ein recht enges Spiel. Dresden hielt 60 min gut gegen. Danach schienen den Gästen etwas die Beine schwer zu werden, vielleicht auch, weil sie bis zur HZ schon 2x verletzungsbedingt wechseln mussten.
    Das 1:0 in der 70. min durch einen Konter über Grube und Hänel, den Kenny Schmidt sicher vollendete. Aber auch danach kam Dresden zu einigen Chancen, darunter ein Pfostentreffer. Fortuna konterte weiter, und in der 86. min erzielte wiederum Schmidt den Endstand. Zudem wurden mehrere gute Chancen kläglich vergeben. In der Nachspielzeit flog der Chemnitzer Braun noch mit G/R wegen Meckerns vom Platz.
    Immerhin 320 Zuschauer waren da, darunter 4 Gäste und ein paar Spieler von Ober- und Landesligisten.

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Bonsai


    Also zwischen Heidenau und Pirna herrscht nun alles Andere als Freundschaft....(Frag mal Steffen...)


    Ich muss mal aber wirklich ein Stab über die Schiris brechen.Seit Beginn der Saison habe ich durchweg nur ordentliche Leistungen gesehen.Egal ob auf der Jungen Welt oder auswärts,das Niveau der teilweise noch sehr jungen Schiris ist im Vergleich zu den Jahren zuvor deutlich gestiegen.

    Es gibt solche und solche Tage. Heute ist einer davon.

  • @ luc stark


    ...also ich habe diese Saison echt wenige gute SR hier gesehen - aber der SR von Heute war wirklich die Krönung!


    Wie gesagt, er hat nicht durch seine Aktionen das Spiel entschieden - aber z.B. immer den Vorteil weggepfiffen wenn der FCO schnell spielen wollte ( und nur beim FCO) oder er hat ganz einfach aus nächster Nähe klare Fouls nicht gesehen bzw. nicht sehen wollen. Es gäbe da viele Dinge zu berichten - aber klar ist, wer seine Möglichkeiten halt nicht nutzt verliert dann so ein Spiel. Und die Heidenauer haben diese "Schwächen" des SR natürlich ausgenutzt - keinen Vorwurf an die Spieler!!


    Und ob nun zwischen Pirna und Heidenau Freundschaft herrscht ist doch egal - es sollte jedoch ein Unparteiischer nicht aus der unmittelbaren nachbarschaft einer an Spiel beteiligten Mannschaft zu finden gewesen sein.....

  • VFC Plauen II – FC Grimma 1:0 (1:0)


    Plauen: Schüler – Zierold, Boden, Wolf, D. Schröter – Wild, Weigl (57. Gütter/V), Graupner (46. Hummel), Matthes, Knoll – Sonnenberg (46. Schmidt).
    Grimma: Zita – Schafeev (41. Möbius), Blaha, Goethe/V, Vogel – Leutert (61. Kurzbach/V), Hannover, Hoffmann, Pötzsch – Streubel, Großmann.
    Schiedsrichter: Östreich (Sommeritz b. Schmölln).
    Zuschauer: 45.
    Tor: 1:0 Matthes (40.).


    Es wäre verfrüht, den ersehnten Heimsieg als Befreiungsschlag zu bezeichnen. Für große Erleichterung sorgten die errungenen drei Punkte am Samstag in jedem Fall. Die Plauener hatten von Beginn an den besser geordneten Spielaufbau, im Gegensatz zu den Gästen. Die trieben ihren Co-Trainer Ragnar Zaulich zeitweise zur Weißglut. „Uns fehlt Zielstrebigkeit. Wir sterben hier mit Doppelpass und Hacke. Ich geh kaputt“, machte er seinem Unmut lautstark Luft. Zunächst musste er mit ansehen, wie Streubel (9.) und Großmann (12.) Großchancen vergaben. Die VFC-Abwehr, in der Anfangsphase stets für Gegentore anfällig, wackelte nur, hielt aber stand. Stattdessen mussten Wohllebe und Zaulich mit ansehen, wie die Plauener sich ein ums andere Mal vor das Grimmaer Tor spielten. Durch das zügige Umschalten von Abwehr auf Angriff kamen sie dem Strafraum der Gäste immer näher. Dabei gab es durchaus kreative Spielzüge zu bestaunen. Nach Weigls langer Ballbehauptung im Mittelfeld und seinem klugen Pass nach außen auf Knoll verwertete Sonnenberg dessen Kurzpass mit einem Lupfer über den langen Pfosten hinweg (18.). Nach weiteren sehenswerten Aktionen scheiterten Boden (24.), Knoll (30.) und Matthes (32.) mehr oder minder knapp. Erneut brannte es im Grimmaer Strafraum als Matthes steil auf Wild spielte (34.). Torwart Zita bekam noch die Finger an das Leder. Trotzdem rollte die Kugel weiter auf das Tor zu. Erst Kapitän Hoffmann schlug den Ball im letzten Moment von der Linie. Schließlich wurde Matthes im entscheidenden Moment von Graupner bedient und brachte das Leder am herauslaufenden Torwart vorbei zum 1:0 im Netz unter. Grimma hatte Sekunden vor der Pause noch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, doch Großmann konnte den Ball per Kopf nicht über die Torlinie drücken.


    Der Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit sollte ein Ereignis für sich werden, bei dem sich das Thüringer Schiedsrichtertrio auf kurioseste Art und Weise in den Fokus zu rücken wusste. Als alle Spieler bereit standen, disputierten die Unparteiischen fast fünf Minuten darüber, welche Mannschaft denn nun anstoßen sollte. Offenbar konnte sich keiner von ihnen daran erinnern, dass der VFC die erste Hälfte begonnen hatte. Daher entschieden sie fälschlicherweise zu Gunsten der Plauener. Das brachte das ohnehin schon aufgebrachte Grimmaer Trainergespann noch mehr in Rage. Benjamin Matthes tat das einzig Richtige für die Abkühlung der hitzigen Gemüter und schlug den Ball vom Anstoß direkt zum Grimmaer Keeper.


    Durch einen verabredeten und einen verletzungsbedingten Wechsel agierten die Plauener in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so offensiv. Die besten Chancen von Matthes (65.), Knoll (82.) und Wild (84.) um alles klar zu machen, blieben ungenutzt. Doch auch die Grimmaer blieben ohne Torerfolg, denn Leutert verfehlte um Zentimeter (56.), und Hoffmann jagte den Ball nach einer Ecke weit über das Tor (71.). In der Nachspielzeit traf Großmann zwar, doch ging dem Tor ein Foul an Zierold voraus. Zuletzt schoss auch Großmann nach einem Freistoß weit über den Kasten von Schüler hinweg (93.).
    Lange sah man im „Diescher-Käfig“ keine solch gelösten Gesichter mehr, wie nach dem Abpfiff des Spiels. „Nach dem Debakel vorige Woche haben wir uns heute einigermaßen rehabilitiert“, freute sich Trainer Thomas Wolfrum. „Wir sind in der ersten Halbzeit verdient 1:0 in Führung gegangen. Wir haben versäumt, das eine oder andere Tor nachzulegen. Aber jetzt spielen wir wieder mit!“ Der Coach hob Andreas Knoll aus einer leidenschaftlich spielenden Mannschaft hervor. Doch auch das Mitwirken Thomas Bodens, und das gleich als Kapitän, tat dem Team gut.