TSV Bützow 1952 e.V.

  • Der Höhenflug der Bützower Landesliga-Fußballer geht weiter. Gegen den SV Hafen Rostock gelang der Mannschaft von Trainer Mario Kuska ein 3:1-Heimerfolg und damit der dritte Sieg in Serie. Die Warnowstädter finden sich somit für viele überraschend nach dem zehnten Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz wieder.
    In einem Duell auf Augenhöhe verhalf den Bützowern ein Eckball zur frühen Führung. Stefan Kuchenbecker schlug das Leder vor das Rostocker Gehäuse, wo René Röpcke einmal mehr Köpfchen bewies und wuchtig einnickte (5.). Für den Angreifer, der wie Andre Krüger, Torsten Mahncke, Jan Algner und Stefan Kuchenbecker vor der Partie noch in Behandlung war und alle von drei Physiotherapeutinnen fit gemacht wurden, war es bereits das neunte Saisontor. In der Folge waren auch die Gäste bemüht, einen Treffer zu erzielen. Sie schlugen technisch die feinere Klinge und versuchten, sich durch die Bützower Reihen zu kombinieren. Die zweikampfstarken Hausherren wussten dies jedoch zu verhindern, sodass für die Hafen-Kicker spätestens am Strafraum Schluss war. Die Distanzschüsse der Gäste stellten für TSV-Schlussmann André Krüger keine ernsthafte Gefahr dar. Der Gastgeber lauerten dagegen auf seine Chance und trug seine Angriffe gezielt vor. In der 35. Minute war es schließlich Philipp Keup, der mit einem satten Rechtsschuss aus 18 Metern zum 2:0-Pausenstand erfolgreich war, nachdem ihm Jakob Kühn den Ball mustergültig servierte.
    Die Gäste gingen in den zweiten 45 Minuten mehr Risiko. Dadurch musste die Bützower Defensive stets auf dem Posten sein. Und das war sie. Dem TSV eröffneten sich zudem durch die offensivere Spielweise der Rostocker im Angriff mehr Räume, die zu gefährlichen Aktionen führten. Die beste Möglichkeit hatte Stefan Kuchenbecker, der nach Foul an Röpcke vom Elfmeterpunkt am Außenpfosten scheiterte. Kurz darauf überwand aber Philipp Keup den aufgerückten Hafen-Schlussmann mit einem Schuss aus knapp 40 Metern (78.). Das war die Entscheidung. Daran änderte auch der Ehrentreffer von Paul Schubert nichts mehr (84.).
    „Es ist zwar eine Momentaufnahme, aber wir dürfen diese Position jetzt mal genießen. Jeder von uns weiß, welche Arbeit dahinter steckt und bekommt derzeit reichlich Lohn. Gegen Hafen hat sich abermals unsere aggressive Arbeit gegen den Ball bezahlt gemacht. Und nach vorne haben wir mit den beiden Angreifern einfach viel Potenzial. Ein Extralob geht aber seit Wochen an Jakob Kühn. Auf der Sechser-Position hat er enorme Qualität“, lobt Mario Kuska die Arbeit seiner Mannschaft und die starken Leistungen des 24-Jährigen.


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Fust, Winter, Mahncke, Kühn, Kuchenbecker (78. Osterloh), Algner (55. Bärmlich), Grabowski (86. Huép), Keup, Röpcke.

  • Wow, bin echt beeindruckt was in Bützow passiert. Die gezielten verstärkungen und der neue Coach scheinen zu greifen.
    Weiter so!

    Einmal KSV immer KSV!!!!


    2002-2010 Vertreter des LK DBR in der LL


    NOFB-Turnier Sieger 2006, 2011 & 2016 als Spieler und 2012 als Trainer (Grenzbrigade Küste)

  • Statistik - 11. Spieltag:


    TSV Bützow: André Krüger, Christian Boldt, Andreas Runge, Philipp Winter, Torsten Mahncke, Jakob Kühn, Sven Huép (65. Michael Köster), Jan Algner (46. Steve Bärmlich), Robert Grabowski, Philipp Keup, René Röpcke.


    1:0 Carsten Schmidt (8.)
    1:1 Sören Hickstein (11./Eigentor)
    2:1 Daniel Diesterhoff (16.)
    3:1 Carsten Schmidt (40.)
    4:1 Ronald Pries (49.)
    4:2 Jakob Kühn (52.)
    4:3 Robert Grabowski (83.)
    5:3 Michael Brezinski (90.)


    Zuschauer: 50

  • Die Landesliga-Fußballer des TSV Bützow mussten beim SV Pastow einen Rückschlag hinnehmen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge verlor die Elf von Trainer Mario Kuska beim neuen Tabellendritten 3:5. Die Warnowstädter rutschten dagegen um einen Platz auf Rang vier ab.
    In Durchgang eins hatten die Gäste erstmal damit zu tun, sich an die neuen, ungewohnten Bedingungen zu gewöhnen. Auf dem schmalen und kurzen Kunstrasenplatz kämpften sie in den ersten 45 Minuten zudem gegen den starken Gegenwind an. Diesen Vorteil nutzte der Gegner im Laufe der Zeit zu seinen Gunsten. Der TSV erwischte zwar keinen schlechten Start, kassierte aber dennoch einen frühen Gegentreffer. Dabei wandten die Hausherren auf dem schmalen Geläuf ein probates Mittel an und brachten einen Einwurf vor das Tor der Bützower, wo der größte Spieler auf dem Platz, Carsten Schmidt, einnickte. Doch nur wenige Augenblicke später jubelten die 1952er. Kapitän Torsten Mahncke suchte mit einer Hereingabe ins Sturmzentrum seinen Teamkollegen René Röpcke. Ihm kam allerdings Pastows Sören Hickstein zuvor und köpfte zum 1:1 ein. Die Partie gestaltete sich danach ausgeglichen, wobei der Gastgeber mehr Torgefahr ausstrahlte. Schmidt scheiterte zunächst mit einem Kopfball am Querbalken, ehe dann Daniel Diesterhoff das Leder aus 30 Metern unhaltbar für TSV-Keeper André Krüger in den Winkel schoss. Doch damit nicht genug für die Bützower. Schmidt erhöhte kurz vor der Pause auch noch auf 3:1.
    Mit dem Wind im Rücken witterte der TSV im zweiten Durchgang dennoch seine Chance. Allerdings begann die zweite Hälfte äußerst unglücklich für die Gäste. Jakob Kühn spielte vor dem eigenen Strafraum völlig unbedrängt einen Pass in die Füße von Ronald Pries, der ins verwaiste Tor einschob. Die Moral stimmte aber bei den Warnowstädtern, denn selbst nach diesem Treffer bäumten sie sich noch einmal auf. Eben noch Unglücksrabe, verkürzte Kühn nur wenig später unter gütiger Mithilfe des Pastower Schlussmann auf 2:4. Der TSV drängte auf den Anschluss, wodurch sich den Hausherren gute Kontergelegenheiten boten. Diese blieben aber aufgrund ihres Unvermögens oder der Paraden von André Krüger ungenutzt. Stattdessen gelang Robert Grabowski in der Schlussphase nach einem erneuten Torwartfehler das 3:4. Nun wurde es noch einmal spannend. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, als René Röpcke an der Strafraumgrenze von zwei Gegenspielern deutlich umgestoßen wurde. Zur Überraschung und zum Unmut des TSV blieb der Pfiff des Unparteiischen allerdings aus, sodass den Bützowern eine verheißungsvolle Torchance genommen wurde. Im Gegenzug vollendete Michael Brzezinski sehenswert zum 5:3-Endstand für Pastow, der die Gäste damit in der Tabelle überholte.
    „Wir haben verdient verloren, da wir uns viel zu spät auf die Bedingungen eingestellt haben und somit klar hinten waren. Die gelungene Aufholjagd verhinderte in der Schlussphase aber auch der Schiedsrichter, der mit seinen Entscheidungen zweimal klar daneben lag. Aber insgesamt hat Pastow das einfach ein besser gemacht als wir“, so das Fazit von TSV-Coach Mario Kuska.


    TSV Bützow: Krüger, Boldt, Runge, Winter, Mahncke, Huép (65. Köster), Kühn, Algner (46. Bärmlich), Grabowski, Keup, Röpcke.

  • Statistik - 12. Spieltag:


    TSV Bützow: Ricardo Pittack-Ott, Christian Boldt, Frank Fust, Philipp Winter, Torsten Mahncke (70. Mario Osterloh), Jakob Kühn, Stefan Kuchenbecker, Steve Bärmlich (83. Jens Kähler), Robert Grabowski, Philipp Keup, René Röpcke (90. Andreas Runge).


    0:1 Jörn Füsting (4.)
    1:1 René Röpcke (14.)
    2:1 Robert Grabowski (34./Foulelfmeter)
    2:2 Toralf Linow (51.)
    3:2 Christian Boldt (80.)
    4:2 René Röpcke (89.)


    Zuschauer: 50

  • Die Landesliga-Fußballer des TSV Bützow fanden nach der 3:5-Niederlage in Pastow gegen den SV Rot-Weiß Trinwillershagen wieder in die Erfolgspur zurück. Die Elf von Trainer Mario Kuska siegte auf dem heimischen Vierburg-Sportplatz nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 4:2. Damit verbuchen die Warnowstädter nach zwölf Spieltagen bereits 22 Punkte und setzen sich als Vierter in der oberen Tabellenhälfte fest.
    In einer umkämpften Partie erwies sich der Gegner von Beginn als hartnäckig. Er erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, als sich die Bützower in der Defensive uneinig waren und den Ball im Toraus wähnten. Gedanklich wohl schon beim Abstoß, passte ein Gäste-Kicker das Leder vor das TSV-Gehäuse, wo Jörn Füsting das Spielgerät ohne Mühe einschob. Ricardo Pittack-Ott, der den an der Achillessehne verletzten Stamm-Keeper André Krüger vertrat und sein überraschendes Comeback feierte, war machtlos. Dieser Gegentreffer diente den Bützowern aber als Weckruf, denn fortan versuchten sie, die Initiative zu übernehmen. Spielerisch war es aber gegen die Trinwillershäger Verteidigung schwer, zum Erfolg zu kommen. So war es einmal mehr eine Standardsituation, die die Gastgeber jubeln ließ. René Röpcke stieg nach einem Eckball von Stefan Kuchenbecker am höchsten und drückte das Leder per Kopf aus sechs Metern in gewohnter Manier über die Torlinie. Das war bereits das zehnte Saisontor des Angreifers. Im Anschluss fand die Begegnung überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Beide Seiten blieben aber stets gefährlich, sodass die Partie von der Spannung lebte. Eine Einzelaktion von Jakob Kühn brachte die Hausherren schließlich auf die Siegerstraße. Der 24-Jährige zog kraftvoll in der Gäste-Strafraum ein und wurde von einem Trinwillershäger von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß versenkte Robert Grabowski sicher, nachdem die Bützower zuvor vier Elfmeter in Folge verschossen. Die Warnowstädter hätten in der verbleibenden Spielzeit der ersten Halbzeit noch einen Treffer nachlegen können, verpassten aber das 3:1.
    Trinwillershagen agierte im zweiten Durchgang etwas offensiver. Dadurch wurde die Bützower Defensive wieder mehr gefordert. Auf der anderen Seite suchten die Gastgeber aber auch die Entscheidung und wollten mit dem dritten Treffer die Fronten klären. Als dann jedoch Stefan Kuchenbecker freistehend am Gäste-Torwart scheiterte, gelang den Trinwillershägern fast im Gegenzug das 2:2. Nach einer Einwurfserie verstanden es die TSV-Kicker nicht, Oliver Bollhagen zu stellen. Dieser drehte sich im Strafraum um Christian Boldt und legte das Leder von der Grundlinie auf den Elfmeterpunkt zurück, von wo Toralf Linow vollstreckte. Der TSV steckte aber nicht auf und bemühte sich, doch noch drei Punkte einzufahren. Und wieder war es ein ruhender Ball, der dem Heimteam ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Nach einem Freistoß von Kuchenbecker senkte sich der Kopfball von Verteidiger Christian Boldt im hohen Bogen ins linke obere Toreck. Die Erleichterung war groß auf Seiten der Bützower. Im Anschluss ließ die TSV-Defensive keine Torchancen der Trinwillershäger mehr zu.
    Auf der Gegenseite verfehlten zwei Kopfbälle von Röpcke und Steve Bärmlich nur knapp das Gäste-Gehäuse. So blieb es bis zum Ende spannend. Doch René Röpcke erlöste seine Farben, als er eine Vorlage von Sturmpartner Philipp Keup zum 4:2 verwertete und somit einen Doppelpack schnürte. Damit war die Partie endgültig entschieden und der Sieg für die Warnowstädter unter Dach und Fach.
    ,,Ich freue mich, dass eine Niederlage meine Jungs nicht umwirft und wir einen stabilen Eindruck machen. Allerdings bekommen wir noch immer zu viele Gegentore. Gegen Stralsund wollen wir das verbessern“, sagt TSV-Coach Mario Kuska. In zwölf Tagen gastieren die Bützower beim Schlusslicht und hoffen auf drei weitere Punkte.
    TSV Bützow: Pittack-Ott, Boldt, Fust, Winter, Mahncke (70. Osterloh), Kühn, Kuchenbecker, Bärmlich (83. Kähler), Grabowski, Keup, Röpcke (90. Runge).

  • Statistik - 13. Spieltag:


    TSV Bützow: Robert Grabowski, Christian Boldt, Mario Osterloh, Philipp Winter, Torsten Mahncke (60. Andreas Runge), Jakob Kühn, Frank Fust, Steve Bärmlich, Jan Algner (65. Michael Köster), Philipp Keup (55. Sven Huép), René Röpcke.


    0:1 René Röpcke (4.)
    0:2 René Röpcke (8.)
    0:3 Steve Bärmlich (38.)
    0:4 Jan Algner (53.)
    0:5 Jakob Kühn (60.)
    0:6 René Röpcke (65.)
    1:6 Kevin Kleindorff (72.)
    1:7 René Röpcke (77.)
    1:8 René Röpcke (81.)


    Zuschauer: 30

  • Mit dem höchsten Sieg ihrer Landesliga-Geschichte kehrten die Fußball-Männer des TSV Bützow aus Stralsund zurück. 8:1 fertigten die Schützlinge von Trainer Mario Kuska das Tabellenschlusslicht TSV 1860 ab und setzten am 13. Spieltag ein großes Ausrufezeichen. Ganz nebenbei machten die Warnowstädter einen Sprung auf Rang zwei, da Pastow (1:1 in Bentwisch) und Güstrow (3:4 gegen Gnoien) nicht gewannen und die 1952er von diesen Resultaten profitieren.
    Den Kantersieg in Stralsund leitete Goalgetter René Röpcke früh ein und lenkte die Partie für den Gast in die richtige Bahn. Der Angreifer bewies dabei zweimal Köpfchen (4., 8.), als er zwei Eckbälle von Philipp Keup einnickte. Doch damit nicht genug. Die Bützower gaben auf dem rutschigen Kunstrasen gegen die verunsicherten Hausherren weiterhin Gas. Stralsund kam kaum aus der eigenen Hälfte. Steve Bärmlich war schließlich nach einer maßgenauen Flanke von Flügelflitzer Jan Algner per Kopf zur Stelle und markierte den hochverdienten 3:0-Halbzeitstand.
    Im zweiten Durchgang hatten die Bützower zunächst eine etwas schwächere Phase, die die Hausherren besser ins Spiel kommen ließ. Der agile Algner zog den Stralsundern aber schnell den Zahn, als er aus 20 Metern gefühlvoll mit links einnetzte. Spätestens da waren alle Messen gesungen. Der TSV zeigte sich danach, wie im gesamten Spiel, äußerst kombinierfreudig und suchte weiterhin den Weg zum gegnerischen Gehäuse. Das zahlte sich aus, nach feinem Pass von Frank Fust umkurvte der immer präsente Jakob Kühn den Stralsunder Schlussmann und schob zum 5:0 ein. Dann schlug nochmal die Stunde von René Röpcke. Zunächst nahm er ein Gastgeschenk der Hausherren dankend an, als ihm der Ball vom Gegner in die Füße gespielt wurde und er aus 30 Metern das Leder ins verwaiste Tor schoss. Dann erzielte der 34-Jährige mit einem beherzten Linksschuss sein viertes Tor. Und auch beim seinem fünften Treffer in diesem Spiel bekam er wieder tatkräftige Unterstützung der Stralsunder, als sie das Leder einfach nicht aus der Gefahrenzone schlugen. Zwischenzeitlich kamen die Stralsunder beim 1:6 zu ihrem Ehrentreffer. Kevin Kleindorff, der vom Bützower Steve Bärmlich unfreiwillig auf die Reise geschickt wurde, ließ mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern Aushilfskeeper Robert Grabowski keine Chance.
    Mit insgesamt 16 Toren bugsierte sich René Röpcke an die Spitze der Torschützenliste. Trifft er am Sonnabend im Rückspiel gegen Stralsund wieder, stellt er den Halbserienrekord beim TSV von Mirko Krischik (17) ein. Allerdings steht die Partie noch auf der Kippe, da die 1860er morgen Abend über ihre Zukunft beraten, ob es für sie überhaupt noch weitergeht.
    „Auch ein 8:1 beginnt bei 0:0. Man muss den Knoten erst lösen und dann 90 Minuten Feuer machen, um so ein Ergebnis zu erreichen. Der Hunger blieb bis zum Ende“, sagt TSV-Coach Mario Kuska zum Kantersieg seiner Elf.


    TSV Bützow: Grabowski, Boldt, Osterloh, Winter, Mahncke (60. Runge), Kühn, Fust, Algner (65. Köster), Bärmlich, Keup (55. Huép), Röpcke.

  • die Bützower Landesliga-Fußballer gab es am vergangenen Wochenende eine gute und eine schlechte Nachricht, wobei die Schlechte auch etwas Gutes hat.
    Zunächst einmal die gute Meldung. Am Sonnabendabend stellte Bützows Trainer Mario Kuska auf der Weihnachtsfeier die angekündigte Überraschung vor und präsentierte mit Christian Urgast den ersten Neuzugang für die Rückrunde. Der 30-Jährige wechselt vom Oberligisten Malchower SV in die Warnowstadt und soll möglichst dafür sorgen, dass die 1952er eine ähnlich gute, wenn nichts sogar noch bessere zweite Halbserie spielen als die Hinrunde, die für Bützower Verhältnisse schon überragend war. Mit Christian Urgast gewinnt die Kuska-Elf aber nochmal an Qualität, denn der Zerniner stellte seine Klasse auch schon u. a. beim FC Schönberg oder Rostocker FC unter Beweis und machte sich landesweit einen guten Namen. „Ich bin froh, dass ich einen Spieler solcher Qualität bekomme. Er wird schnell zeigen, von welchem Kaliber er ist“, sagt Kuska über den Neuzugang.
    Die schlechte Nachricht klingt zunächst einmal positiv, da der TSV höchstwahrscheinlich drei Punkte am grünen Tisch (Sportgericht) bekommt, ohne etwas dafür getan zu haben. Allerdings herrschte bei den Warnowstädtern wenig Freude darüber. Denn alles war für ein Spiel gegen den TSV 1860 Stralsund angerichtet. Der Vierburgsportplatz wurde extra für diese Partie trotz des vielen Schnees spielfähig gemacht, doch dann reisten die Gäste einfach nicht an. Damit waren die ganzen Mühen, die der Verein im Vorfeld anstellte, für nichts und wieder nichts, und deshalb ist das Nichtantreten der Stralsunder auch eine schlechte Nachricht. Dementsprechend herrschte großer Frust bei den Gastgebern. ,,Wir sind absolut sauer auf Stralsund und deren Ausreden. Mit einem sportlichen Erfolg vor eigenem Publikum wollten wir eine für unmöglich gehaltene Hinserie krönen“, sagt Bützows Coach Mario Kuska zur Absage des Gegners. Den Aussagen eines Stralsunder Verantwortlichen nach, beriefen sich die Hansestädter auf eine Zeitungs-Mitteilung, wo es hieß, dass alle Partien auf Landesebene abgesagt wurden. Wobei dem TSV 1860 in etlichen Telefonaten und sogar per Fax mitgeteilt wurde, dass das Spiel definitiv stattfindet. „Seit wann ist denn das, was in der Zeitung steht, für uns maßgebend? Dafür fehlt mir jegliches Verständnis“, stößt die Absage bei Kuska böse auf. Es kommen ohnehin Zweifel an der Aussage von Stralsund auf, da bei den 1860ern der Haussegen schief hängt und die Mannschaft kurz vor der Auflösung steht. Hinter den Kulissen wird zwar versucht, die Truppe im Spielbetrieb zu halten, doch dann darf sie sich solche Peinlichkeiten wie am vergangenen Wochenende nicht mehr leisten, denn sonst droht der Ausschluss durch den Landesfußballverband.
    Die Bützower waren nun die Leidtragenden und warteten vergeblich auf den Gegner. Auch die Schiedsrichter reisten umsonst an. Nun ist davon auszugehen, dass der Ausgang der Partie mit 3:0-Toren und drei Punkten für den TSV Bützow gewertet wird. Außerdem müssen die Hansestädter mit einer harten Strafe des Landesfußballverbandes rechnen. Sollten die Warnowstädter noch in diesem Jahr die drei Zähler zugesprochen bekommen, überwintern sie auf Platz zwei. Ein Riesenerfolg für die 1952er, der den Landesliga-Kickern keiner zugetraut hat.
    Für die Bützower ist jetzt Winterpause, in der es gilt, sich zu regenerieren, um mit neuem Elan in die Vorbereitung auf die Rückrunde zu gehen. Denn eines ist klar, ohne Fleiß kein Preis. Schließlich gab es die TSV-Kicker vor allem aufgrund des sportlichen Erfolges auf der Weihnachtsfeier am Sonnabendabend ordentlich was zu feiern.

  • Sucht in Schwerin ne Lösung. Da gibt es genügend gute Fußballer!!!


    eine lösung ?? logo kein problem . . moment bitte :S


    :whistling:


    :whistling:


    :whistling:


    oh sorry, hat leider nichtgeklappt . . der schweriner fußball besteht leider nicht nur aus den spielern, sondern auch aus einer menge vereins- und namensfetischisten, wo der eine dem anderen nich die bohne gönnt und der den nicht mag und der bei dem emblem plaque auf den augen bekommt u.s.w. . . . . ?(


    vor ein paar jahren sagte "man" noch, passt auf ihr da in schwerin, nicht das euch andere überholen und ihr das verschlaft . . . . aktuell ist das schon längst passiert, aber das haben bzw wollen einige gar nicht mitbekommen !!


    als ideengeber, funktionär und visionär würde ich mir sagen . . . . . . . was pelze ich mich mit mehr oder weniger gleichstarken gegnern rum wenn da um der ecke doch schon längst nen anderer alphawolf "gewachsen" iss. okay, der iss neu und noch so frisch und ob das glänzende fell auch echt iss und ob er darunter auch wirklich so gesund iss wie er ausschaut . . . egal, ich würde trotzdem lieber auf ihn zugehen um allianzen zu schließen 8o:thumbsup::love:



    . . . . in diesem sinne frohes fest an dich, grabbel und den rest der bützower bande :)

    . . . . . ich sag ma so: lieber ne glatze als gar keine haare !!

  • Für die Landesliga-Kicker des TSV Bützow nahm der erste Hallenauftritt in diesem Jahr in Neukloster nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke doch noch ein versöhnliches Ende. Nach dem Halbfinal-Aus gegen den gastgebenden VfL Blau-Weiß (1:3) und damit drei sieglosen Partien in Folge gestalteten die Schützlinge von Trainer Mario Kuska zumindest das Spiel um Rang drei wieder erfolgreich und fegten die Kreisoberliga-Vertretung des FC Anker Wismar mit 6:1 vom Parkett (Torschützen: Sven Huép zweimal, Jakob Kühn, Christian Boldt, Stefan Kuchenbecker sowie Steve Bärmlich je einmal). In der Gruppenphase setzte es gegen den selben Gegner noch eine 1:2-Niederlage (Jan Algner). Ein 5:2-Erfolg zuvor gegen den FSV Kühlungsborn (Christian Urgast und Jakob Kühn je zweimal, Jan Algner einmal) und ein 4:4-Remis gegen den Brüeler SV (Christian Boldt, Stefan Kuchenbecker, Robert Grabowski, Steve Bärmlich) reichten aber zum Einzug in die Runde der letzten Vier.
    Dort war dann allerdings Endstation. Zwar brachte Stefan Kuchenbecker seine Farben früh in Führung, im Anschluss waren aber die Hausherren überlegen und zogen dank eines 3:1-Sieges verdient ins Finale ein, wo sie jedoch dem PSV Wismar mit 1:2 unterlagen.
    Fünfter wurde der FSV Kühlungsborn vor Komet Blankenese, Brüel und dem Mecklenburger SV.
    „Für das erste ordentlich besetzte Hallenturnier dieses Jahr kann man Platz drei akzeptieren. Mit Neukloster und dem PSV waren zwei ausgewiesene Hallen-Teams besser. Wir müssen noch an der Abstimmung arbeiten. Aber eigentlich gilt es nur, den Winter sinnvoll zu überbrücken. Alle brennen eher auf die Vorbereitung und die Rückrunde, auch ich“, sagt TSV-Coach Mario Kuska.
    Auf Seiten des ausgeglichen besetzten TSV Bützow trugen sich übrigens in Neukloster bis auf Andreas Runge alle Spieler in die Torschützenliste ein.
    TSV Bützow: Grabowski (1 Tor), Algner (2), Kühn (3), Urgast (2), Boldt (2), Kuchenbecker (3), Bärmlich (2), Huép (2), Runge.