Das Derbyfieber steigt und steigt mit jedem Tag, ach was mit jeder Stunde! Is dit schön, so wie Weihnachten ganz früher! Bitte weiter so! :biggrin:
Beiträge von theo
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Testspiele im Sommer sind lustig: schönes Wetter, hohe Siege, entspanntes zuschauen, die neuen im Team werden präsentiert. Was nervt ist das Gequatsche der Medien von "beachtlicher Frühform" oder "da besteht noch Handlungsbedarf". Kein Schwein spricht nach 3-4 Spieltagen im September noch von den Testspielen im Juli. Also hingehen, neuen Platz anschauen, Bier trinken, heimfahren und am besten das Resultat gleich vergessen. :wink:
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Original von BRB-Jörg
Cottbus, Aue und Erfurt spielen schon am Freitag, Erfurt II, Hansa und Hertha am Samstag.
meinte natürlich die Heimspiele, die bis auf die Erfurter alle am selben Tag stattfinden. TeBe wird sich auch richtig über den Sonntag freuen, das kostet mit Sicherheit einige neutrale Zuschauer, die jetzt lieber nach Köpenick fahren. -
Ganz toll, Chemie-Dynamo am Sonntag, alle anderen Ost-Vereine auch, parallel dazu noch Union vs. BFC. Wer glaubt da noch an Zufall? So ein Mist...
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BFC-Sprecher Yiannis Kaufmann äußert sich nicht zu Namen, bestätigt lediglich: "Ab 2008 sollte der BFC das Profi-Lager im Auge haben."
Hat yhdk das so gesagt? Sollte man vielleicht etwas vorsichtiger sein, gerade in Berlin haben sich solche Ansprüche in letzter Zeit des öfteren ins genaue Gegenteil verkehrt...
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Motorfan, DerMartinus usw.:
So wie ich das verstehe sind die Kosten der Heimvereine bei den Testspielen schon stets durch das Eintrittsgeld gedeckt worden. Weitere Einnahmen durch Catering kommen hinzu.Da die Bude wohl stets voll war: Wie viele Leute mehr als sonst haben sich da ein Heimspiel Ihres Vereins angeschaut? Für wie viele war es wohl der erste Besuch dort? Schon mal an diesen enormen Werbeeffekt für den Verein gedacht? Wie wurde dieser vor, während und nach dem Spiel ausgenutzt? Versucht mit Kleinsponsoren ins Gespräch zu kommen, Stammpublikum zu binden usw.? Genau das ist das Ziel solcher Spiele ohne jeden sportlichen Wert!
Interessant ist immer diese Mentalität, dass da ein "Großer" kommt, das gesamte Risiko der Veranstaltung tragen muss, alles selbst bezahlen und noch mit Trikotsätzen und Schuhen um sich werfen soll.
Schon mal gesagt: Wer solch eine Veranstaltung nicht für seine Zwecke auszunutzen versteht ist selber Schuld!
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BFC4èver: Lies dir vielleicht nochmal den Beitrag von Dynamo 76 über meinem durch, denk gut drüber nach und beantworte mir dann die Frage: Was ist Fußball-Kommerz?
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Ja, ja die bösen Herthaner wieder...
Die Aktion ist aus meiner Sicht absolut harmlos. Es ist nicht das Ziel, treues Stammpublikum zu gewinnen oder gar Fans der kleinen Vereine „abzuwerben“, sondern die Leute im Umland zum Besuch von vielleicht 2-5 Spielen im Jahr zu animieren. Werden so genug Leute erreicht, steigt auch die Gesamtbesucherzahl im Oly.
Jeder, der mal irgendwo bei einem Bundesliga-Spiel war hat gesehen, was da am Stadion für Karawanen von Bussen aus dem Umland stehen. Nur in Berlin war das bisher nicht so, von daher eine ganz normale Maßnahme eines Bundesligisten.
Dass der örtliche Verein nichts davon hat sehe ich überhaupt nicht so. Vielmehr haben die es noch nicht kapiert, der Nähe einen Bundesligisten für ihre Zwecke zu nutzen. Viele werden doch erst durch den Fernseh-Bundesliga-Fußball oder Berichte über die „Großen“ auch auf ihren lokalen Klub aufmerksam. Und somit kann man die ganze Geschichte leicht für sich umdrehen und z.B. verbilligte Tickets für alle Leute mit nem Hertha-Ticket vom letzten Spiel anbieten.
Dafür müsste man aber auch die Spielpläne entsprechend gestalten, dass man nicht noch mit dem Bundesligisten am Samstagnachmittag um die Zuschauer zu konkurrieren versucht (siehe z.B. Verbandsliga Brandenburg!).
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@ Lokist: Siehste, genau das ist das Problem! Die Fußball-Vereinigung ging damals nach dem Motto vonstatten: "Freut euch doch, dass ihr bei uns mitspielen dürft! Aber nächste Saison seid ihr eh alle abgestiegen und dann ist alles wieder so schön wie vorher".
Was anders gemacht hätte werden sollen? Ligen 1 und 2 (die 2. wie gehabt zweigleisig Nord + Süd) erstmal auf unbestimmte Zeit auf je zwanzig Teams aufstocken (eine Fußballnation mit +80 Millionen Einwohnern kann das ganz gut verkraften, war auch jahrelang vorher so), ALLEN DDR-Oberligisten + den Aufsteigern einen Platz in Liga 1 oder 2 zugestehen, Aufteilung vielleicht 5:11. Hätte natürlich bedeutet, dass auch noch 2 West-Bundesligisten ins Gras hätten beissen müssen.
Du kannst sicher sein, dass sich viele "Schicksale" von Ost-Vereinen so nicht entwickelt hätten, wie wir es erlebt haben. Spieler hätten gehalten werden können, landesweite Aufmerksamkeit hätte mehr Sponsoren eingebracht, Fernsehgelder wären geflossen und man hätte nicht die ein oder andere fatale Dummheit im Zuge des krampfhaften Versuchs der Amateurklassigkeit zu entkommen begangen.
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Ich kann es echt kaum glauben, wie viele Leute sich hier 15 Jahre nach der Wende mit ihrer Ossi-Exoten-Rolle im gesamtdeutschen Fußball zufrieden geben wollen und die herrschenden Ungerechtigkeiten einfach als gottgegeben hinnehmen. Völlig unfassbar!
Eine Anmerkung zu Rummenigges Zitat (wenn er es denn so gesagt hat): "Der Osten hat sich sportlich nicht qualifiziert, allein darum geht es im Wettkampfsport":
Wie SPORTLICH FAIR war es denn anno 1991, als sich netterweise ganze 2 DDR-Oberliga-Teams für eine GESAMTDEUTSCHE Bundesliga qualifizieren durften (nur weitere 6 für die 2. Liga)? Und gleich im Jahr darauf verschärfte Abstiegsregelungen griffen, die den meisten ausgebluteten Ost-Vereinen den Rest gegeben haben? Ist das FAIRER Wettkampfsport?
Es geht überhaupt nicht darum, dass Hansa jetzt mal abgestiegen ist. Der damalige Start in den gemeinsamen Spielbetrieb war ein Hohn ohnegleichen! Aber heutzutage vergisst man die ungleichen Startverhältnisse schnell und gerne mal wieder. Das sollte sich Kalle (und auch andere hier) mal durch den Kopf gehen lassen.
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Die für alle gleiche Anwendung kann schon dann nicht gerecht sein, wenn die Regel ansich ungerecht ist! (Sehr schlechter Vergleich: Im 3. Reich wurden auch alle Juden gleich behandelt)
Die Äußerungen des Users sind im Kontext ziemlich unglücklich gewählt (was hat Fußball mit dem Holocaust zu tun?), haben aber nicht das ZIEL Judenverfolgung und Völkermord zu leugnen oder zu relativieren. Aufgrund dieses unpassenden Vergleichs sofort nach seiner Sperrung zu rufen halte ich für übertrieben.
Bedenklicher finde ich da schon gewisse Signaturen wie z.B. beim User 3 Beiträge über meinem...
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Die ganze Argumentation mit der Anzahl der gemeldeten Mannschaften ist ja schön und gut. Leider berücksichtigt sie eben nicht die damaligen und bestehenden Verhältnisse in Ost und West. Im Osten herrschte Zentralisierung auch im Sport, zu allererst stand hier der Leistungsgedanke im Blickpunkt. Vereine wurden nach Belieben fusioniert und aufgelöst. Im Westen hingegen waren freiheitliche "Vereinsmeierei" und organisierter Breitensport angesagt. So ist es logisch, dass im Westen deutlich mehr Vereine und Mannschaften zusammenkamen. Hat dies etwas mit der erwähnten "Leidenschaft für den Fussball" zu tun?
Nach der Wende kam die große Abwanderung (möchte nicht wissen, wie viele Brandenburger und Sachsen die tollen süddeutschen Vereine bereichern!) und kaum einer hatte mehr Zeit und Lust, um Vereine zu gründen oder sich ehrenamtlich zu engagieren. Oder es fehlte ganz einfach die Kohle, um seine Jungs im Fussballverein anzumelden. Auch diese Tatsachen bleiben unberücksichtigt.
Seit 1991 werden die Ostvereine von einer Staffelneugliederung und Zwangsrelegation zur nächsten gehetzt. Es ist völlig logisch, dass dies in eine Verschuldungsspirale mündet, jeder Verein setzt seine Existenz aufs Spiel, wenn er nicht in der neu gegründeten Liga dabei ist. Also wird das Geld mit vollen Händen rausgeschmissen. Das ist keine "Ost-Mentalität", alle anderen in Süd und West würden das genauso machen, nur standen die niemals unter dem ständigen Zwang von Ligenzusammenlegung und dergleichen. Eine erneute Fusion der beiden Ost-Oberligen fände ich zwar sportlich reizvoll, jedoch würden im Vorfeld von dieser genau die gleichen Dinge passieren, wie in den Jahren zuvor. Viele der jetzigen Traditionsvereine werden sich dann in der 5. Liga wiederfinden. Fortsetzung folgt...
Wir haben dieses Land mal wiedervereinigt, um gerechte Verhältnisse für alle zu schaffen. War es also gerecht Vereine, die noch 2-3 Jahre vorher im Europa-Cup gespielt haben in die Oberligen zu stecken und gegen Dorfmannschaften spielen zu lassen? Dies ist kein Rumgeheule und keine Bettelei sondern die Aufforderung an den DFB, die begangenen Fehler mittel- bis langfristig zu korrigieren und auf die historischen und bestehenden Verhältnisse im Osten Rücksicht zu nehmen.
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Original von aka
Wer entscheidet, was gerechte Regeln sind?
In diesem Falle ein unabhängiges (politisches, juristisches, öffentliches) Gremium, in dem keine Vereins-/Verbandslobbyisten sitzen, die irgendwelche Pfründe sichern wollen.Ich denke die ganze Geschichte hat ihre Ursache in der Neugliederung der Spielklassen 1990/91. Hier ist fast die Hälfte der Erstligisten der DDR in die Bedeutungslosigkeit verfrachtet worden, Vereine aus dem Westen wurden von der Ligen-Fusion überhaupt nicht tangiert. Aus damaliger Sicht ging es wohl nicht anders doch ist das ist eine historische Ungerechtigkeit, die irgendwann mal aufgearbeitet gehört.
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Original von BFCér
Zusammenlegung und Gesundung der OL.
Dann hätten wir ja fast alle Top-Ost-Mannschaften wieder in einer Liga vereint, wie Ende der 90er schon mal. Bloß, da warn se alle noch drittklassig....Wo soll das noch enden? 8OZitatOriginal von aka
Es werden ja schließlich alle nach den gleichen Regeln behandelt, oder?
Und was ist, wenn diese Regeln nicht gerecht sind? -
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Original von RalleRalinski
es ist doch nur gerecht und vor allem logisch, dass die verbände mit den meisten mannschaften auch die meisten aufstiegsplätze bekommen...und genau das ist eben nicht logisch. Durch historische (Zentralismus in der DDR) und gegenwärtige (wirtschaftlicher Niedergang = weniger Geld zur Verfügung = weniger Mitglieder in Sportvereinen) Besonderheiten existieren nun mal nicht soviele Mannschaften/Vereine im Osten wie im Westen. Solange man diese Faktoren nicht berücksichtigt ist die derzeitige Lösung objektiv als nicht "gerecht" einzuschätzen. Es existieren ebenso viele subjektive Gründe (Tradition?; mehr Fans?; höheres Niveau?), die dem Osten mehr Aufstiegsplätze verschaffen würden.
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Das Problem ist doch, dass solch ein Verhalten wieder Wasser auf die Mühlen der Sicherheitsfanatiker ist, die mehr Überwachung, Kontrollen und Blocktrennungen verlangen. Zu leiden hat darunter wieder der stinknormale Fußballfan.
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Muß den Einschätzungen aus meiner Sicht etwas widersprechen: Ich fand Jena extrem stark, vor allem im Defensiv- und Zweikampfverhalten absolute Spitze. Sie haben auswärts bei einem nominell gleichstarken Gegner das Spiel über 90 Minuten total beherrscht. Nach vorne war in der ersten Halbzeit immer etwas drin und im zweiten Durchgang musste man einfach nicht mehr tun. Neuruppin fehlte vor allem die körperliche Robustheit, spielerisch haben sie einiges drauf, wurden aber übers ganze Spiel immer erfolgreich gestört. Insgesamt ein hochverdienter Sieg für Jena, so spielt eine clevere und abgezockte Mannschaft bei diesen Temperaturen, Glückwunsch zu dieser Leistung!
Zum Drumherum: Nettes Stadion, sehr entspannte Ordner, familiäre Atmosphäre. Kann aber leider auch nach hinten losgehen, wenn die Blocktrennung und Sicherheit so lasch gehandhabt werden.
Support bei Jena ziemlich gut und durchgängig, Neuruppin im Fanblock immer bemüht, vom restlichen Stadion kam leider gar nichts.
Extrem peinlich nach dem Platzsturm: Das minutenlange Rumgehopse und Gepöbele von hundert Jena-Besoffskis vor dem Neuruppin-Block. Absolut erbärmlich: Das Rumgepose der 25 C'ler in der gegenüberliegenden Kurve. Wen wollten die da zum Match rausfordern? Familien mit Kindern? Rentner? Fußball-Touristen? :stupid:
Insgesamt ein sehr schöner Ausflug und ein gutes Spiel!
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Original von Greidie84
War das der Zug, der letzte Saison immer verwendet wurde?Ich bin letzte Rückrunde nur einmal mit dem Sonderzug gefahren, sonst Bus oder Auto. In diesem Falle (nach Hannover) war es ein Regionalzug der DB...
Zum Borussia-Park: Da muß/wird sich sicher noch was bewegen, ein paar optische Verschönerungen drinnen, dazu mehr Infrastruktur drumherum. Ist ja doch noch recht neu.
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Leider etwas spät ein Bericht von der Zugfahrt nach MG:
Nach ein paar Stunden Schlaf ging es um 5 Uhr los zum Bahnhof Lichtenberg, wo der Hertha-Sonderzug gen Rheinland inklusive Partywaggon auf uns wartete. Bereitgestellt wurden für die ca. 350 Mitfahrer ein paar Wagen, wie ich sie schon seit den Interzonen-Fahrten vor 89 nicht mehr gesehen habe! Erinnerte mich an meine längst vergangene Jugend und an Inter-Rail…
Da wohl die gesamte Zugbesatzung seit der Abfahrt um halb 7 angefangen hatte schön zu bechern
machte sich sehr schnell gute Stimmung breit. So wurde dann auch von uns bald der (feine aber viel zu kleine) Party-Waggon aufgesucht, in dem neben Hertha-Liedern einschlägige Ku’-dorf-Musik zum Besten gegeben wurde. Trotzdem (oder gerade deshalb?) war die Luft zum Schneiden und die Stimmung schon ab 9 Uhr am Siedepunkt. So vergingen die 7,5 Stunden Fahrt + kurze Stops in Stendal, Hannover, Krefeld und Viersen doch recht zügig. Höhepunkt sicher die auf Pfandflaschensuche befindliche, bedürftige Dame am Viersener Bahnhof, die von den Mitfahrern spontan mit sämtlichen ausgeleerten Flaschen und Bierkästen versorgt wurde. War ein schöner Nachmittag für sie, so macht man aus vielleicht 24 erwarteten Cent schnell mal 30 Euro! :biggrin:In MG-Rheydt angekommen wurde man gleich von der anwesenden Staatsmacht in Empfang genommen und ohne Kontakt zur einheimischen Bevölkerung in bereitstehende Busse verfrachtet. Noch mal gut 15 Minuten Fahrt draufgepackt und dann reckte sich zwischen Kartoffeläckern, Kuhweiden und Kleingärten der Borussia-Park in die Höhe der niederrheinischen Landschaft. Schon von Außen nicht ganz so ansehnlich erwies sich, nach dem ewig langen Einchecken am Eingang (Drehtüren, geöffnet nach Scan der Karte mit Barcode!) auch das Innere als etwas Enttäuschend. Von den ganzen neuen Buden für meinen Geschmack die Langweiligste, sieht ziemlich 08/15 aus und erinnert im oberen Bereich eher an einen Wellblechpalast. Auch wenn man ein Fan von den neuen Arenen sein sollte müsste bei diesem Anblick doch schon die Trauer über den Verlust der charmanten Spielstätte am Bökelberg überwiegen. Dass im Umfeld nur Parkplätze und grüne Wiese liegen und die Stadt Lichtjahre entfernt zu sein scheint sagt ein Übriges. Ticketpreis lag übrigens bei 14,00 € für unseren Stehplatz bzw. 32,50 für Sitzplätze! Hertha wurde als Topspiel ausgewiesen. 8O Na ja……
Zu Beginn des Spiels war die Stimmung auf beiden Seiten sehr gut, MG mit kleiner Choreo (grüne Fähnchen) Hertha hielt verbal dagegen. Das Spiel, wohl insgesamt wenig berauschend für Neutrale, lebte fast ausschließlich von der Spannung. Die guten Abwehrreihen ließen kaum etwas zu, nur nach Zufällen oder einigen wenigen individuellen Fehlern gab es mal ne Chance (Zecke + Friedrich bei Hertha, Neuville und Korzynietz bei MG). Hertha über 90 Minuten zwar leicht feldüberlegen aber auch nicht in letzter Konsequenz den Abschluss suchend; MG hinten recht sattelfest, mit seltenen Kontern, aber ab der 60. nach vorne ganz schwach.
Die Hertha-Fans (ca. 2.000!?) übernahmen ab der 70. die akustische Hoheit im Stadion und waren wirklich sehr intensiv um Unterstützung bemüht. Die Mannschaft drückte dann auch wieder energischer, richtige Torchancen konnten aber nicht erspielt werden. MG hielt erst ab der 85. wieder mit Feierlaune (Klassenerhalt) dagegen. So ging ein Spiel gerecht mit 0:0 zu Ende, das auch aufgrund der Spielverläufe in den anderen Stadien zu stark von der Taktik geprägt war. Trotzdem überwog die Freude über das Erreichen des Europa-Pokals im nächsten Jahr nach dem Beinah-Abstieg letzte Saison!
Auf der Rückfahrt war der Partywaggon leider derart überfüllt, dass man sich auf den Verzehr der beim Plus am Rheydter Bahnhof (wat ham die sich über 250 zusätzliche Kunden gefreut!) erworbenen Schloß-Pils :roll:Vorräte konzentrierte. Nach diesmal nur knapp 6 Stunden Fahrt trudelte man in Berlin ein (Halt in Spandau, Zoo, Ost + LB).
Fazit: 2-3-mal pro Saison muss so eine Fahrt im Party-Zug einfach sein! Am nächsten Tag ist man zwar halbwegs im Eimer aber das ist es wert. Mehrere Hertha-Ordner und gut gelaunte DB’ler sorgten für einen reibungslosen Ablauf, so dass kein störender BGS oder dergleichen mitfahren musste.
Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC Berlin 0:0
Borussia: Keller – Korzynietz, van Kerckhoven, Strasser, Jansen – Kluge (86. Daems), Thijs – Broich, Ulich – Sverkos (70. van Hout), Neuville (90. Heinz).
Hertha: Fiedler – Friedrich, van Burik (79. Madlung), Simunic, Gilberto – Kovac – Fathi (75. Reina), Bastürk, Neuendorf – Marcelinho – Wichniarek (62. Rafael).
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten: Ulich – Friedrich.
Zuschauer: 53466 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Dr. Markus Merk
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Da der MSV sich die Quali-Spiele jetzt wohl nicht mehr nehmen lassen wird und ich da gerne hingehen möchte meine Frage: Wie kann man denn an Karten dafür gelangen? Bei Babelsberg mit knapp 15.000 Plätzen wäre es ja nicht ganz so schwer geworden, welche zu bekommen. Aber in Neuruppin mit 2.500? Kann mir da jemand Auskunft geben? Danke!