Beiträge von Mittelkreis

    Ich hatte Gäste aus England zum Spiel in der Stadt. Wie die, darunter (erkennbar) gehbehinderte Leute, vom Orgateam zweimal eine weitläufige Zwangstour rund um das Stadion erhalten haben, spottet jeder Beschreibung ... PEINLICH!


    Anreise sollte über S-Bahnhof Pichelsberg erfolgen. Jeder mit ein bisschen Ahnung hätte wissen können bzw. müssen, dass das für Ortsfremde und der deutschen Sprache Unmächtige nie ohne Ärger würde funktionieren können. Klar sind die in die Züge mit Endstation Oly gestiegen, all den anderen Fans hinterher. Dann barsche Abweisung am Südtor! Zwangsmarsch Richtung Glockenturm außen herum ...


    Auch die Abreise sollte über Pichelsberg erfolgen. Bloß sperrten unsere massiv präsenten Freunde und Helfer den Zugang zu genau diesem Bahnhof dann komplett ab und meine Engländer durften zum U(!)-Bahnhof Olympiastadion laufen. Soviel zur peinlichen "Fantrennung" und zum Eindruck des ach so toll organisierten Germoney für ein Freundschaftsspiel ... Weil sie gewonnen haben, hielt sich ihr Ärger ob dieser Orga-Megaverarsche wenigstens in Grenzen.


    Nach diesem peinlichen Vorfall wäre es einmal mehr verdient, hier nicht mehr spielen zu lassen - ganz absehen mal von dieser Leichtathletikarena.


    :abgelehnt:


    aber es gab und gibt auch nur recht wenige Tebe-Fans, die kaum Druck erzeugen können.


    Achso. Ich hatte bisher schon ab und zu den Eindruck, dass gerade jene Fans meinen, recht viel Druck erzeugen zu können - wenn es gegen all die bösen Anderen geht. Es spricht natürlich für die ausgeprägte Fertigkeit der taktischen Flexibilität, situativ zu jeder vermeintlich gebotenen Zeit den fliegenden Wechsel zwischen den aufrechten Moralaposteln und den hilflosen Opfern zu spielen, zweifelsohne!



    Die Geschäfte der T AG und das Verbrechen des Herrn Thiel haben außer seiner Beteiligung bei beiden nichts miteinander zu tun


    Das mag durchaus so sein. Um das jedoch auf einer halbwegs gesicherten, vielleicht sogar logisch zulässigen - nämlich belegbaren - Basis behaupten zu können, müsstest du mindestens "die Geschäfte" dieser AG kennen. So frage ich erneut: Was sind selbige? Also WOHER kommt das Geld? Ich weiß es nicht. Du musst es jedoch wissen, denn sonst hättest du Obiges nicht behaupten können. Erleuchte mich bitte.



    Bis morgen in Rathenow.


    Du vielleicht - ich mit absoluter Sicherheit nicht.

    Man kann sich das eigene "Nichts sehen - nichts hören - ..."-Wollen angesichts des Geldgewedels ("Pecunia non olet") auch im Nachhinein natürlich immer noch schön reden.

    Nie von etwas wissen wollen, klar.


    WOHER kommt das Geld? Aus x oder y oder z? Muss ja nicht immer nur Anlagebetrug sein, so wie bei inzwischen manch bankrott gegangenen "Unternehmen". Wer nur einen Hauch von Verantwortung für seinen Verein in einer solchen Situation verspürt, der lässt den Firmen bzw. beteiligten Personen mal genauer - ziemlich genau! - auf den Zahn fühlen.


    Aber man lebt natürlich angenehmer, vor allem bei dem betörenden Geruch all der Knete und dem Anblick der schnieken Autochens, wenn man besser nichts Genaues wissen will. Zumindest eine zeitlang lebt man angenehmer. Meint mancher gelegentlich.


    Kein Vorwurf. Nur eine Anregung. Für den einen oder anderen Verein, der in Zukunft vor einer ähnlichen Situation stehen mag.


    Happy treasure hunting noch!

    . Die ganze Story klingt wie ein verdammt schlechter B-Movie (Weinkauf, T AG, BFC, Tebe, 21 Punkte, Pokalendspiel, verurteilter Thiel...) - leider bin ich als Tebe-Fan mittendrin und kann nicht STOP drücken. :(


    Um mal im von dir benutzten Bild zu bleiben und nur aus reiner Neugierde gefragt:


    Warum ziehst du dir so einen "B-Movie" überhaupt erst rein? Legst die Scheibe überhaupt erst ein? Drückst überhaupt erst auf die Starttaste?


    Wenn ein "Hauptsponsor" nicht schlüssig erläutern kann, wo die ganze Kohle eigentlich herkommt, wenn er gerade erst woanders war - und dort mit seinem Angebot abgeblitzt war: Ist dann der Hautgout solcher Leute nicht generell so stark, dass man besser auf so eine Art "Bauchgefühl" hören sollte, wie es offenbar beim BFC getan worden war? Und auf das Moos solcher Leute besser verzichtet? Weil man "Anstand" hat?


    Oder ist Letzterer nach den Champions-League-Erfahrungen mit den Göttinger Gönnern sowieso den Bach runter? Getreu dem Motto: Ist der Anstand erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert?


    Wenn die Lawine erst mal rollt, kannst du auf dem STOP-Button deiner Fernbedienung herumspringen, wie du willst. Du hältst die Katastrophe wohl nicht mehr auf ... Und erzähl mir nicht, die Gefahrenlage sei nicht zu erkennen, ja quasi zu "erfühlen" gewesen!

    Marta gefiel mir wg. des verschossenen Elfers noch besser! :P
    Super-Leistung, starkes Spiel, eine Werbung für den Frauenfußball.
    Glückwunsch und danke!


    (Jetzt packen sie wieder die T-Shirts aus, was für eine dämliche Unsitte, statt die viel hübscheren Nationaltrikots bei der Siegerehrung und den Jubelarien anzulassen!)

    Tipp für Freitag, 28. September 2007:


    EURECA - Die europäische Jobmesse in Berlin


    Am 28. September 2007 findet die europäische Jobmesse EURECA (EURopean Employment CAmpaign) für Bewerber/innen mit kaufmännischen oder technischen Ausbildungsprofilen, Akademiker/innen, Absolventen/innen und erfahrene Führungskräfte in Berlin statt. Gefragt sind qualifizierte und mobile Arbeitnehmer.


    Arbeitgeber, Vermittler der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) und EURES-Berater aus dem europäischen Ausland informieren Sie über offene Stellen, Bewerbungsstrategien sowie Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können Ihre Bewerbungsunterlagen direkt zur Jobmesse mitbringen.


    Europäische Jobmesse EURECA
    Ludwig Erhard Haus
    Fasanenstraße 85, 10623 Berlin
    Freitag, 28. September 2007
    10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
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    Viel Erfolg allen Abwanderungswilligen!

    Nun, wer sich wundert, warum es die Zahlenverhältnisse an Schulen im mitteleuropäischen Absurdistan derzeit so sind, wie sie sind (samt ihrer demografisch prognostischen Aussagekraft), der möge folgende offizielle Verlautbarung des Berliner Senats vom 25. September 2007 (Kalenderangabe noch im anachronistischen christlichen Bezug) lesen.
    Auch die jahrzehntelange "Familien"-Politik trägt ihre Früchte und wird ob der großen Erfolge konsequent fortgesetzt - in strenger Umsetzung des Wahlvolk-Auftrags!


    PRESSE-MELDUNG DES LANDES BERLIN
    Pressemitteilung vom 25.09.2007, 12:00 Uhr
    Gleichstellung
    Die gesamte Gesellschaft ist gefordert: Akzeptanzförderung statt Homosexuellenfeindlichkeit
    Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:


    Die wissenschaftliche Studie der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Simon, die herkunftsdeutsche, aus Staaten der ehemaligen UdSSR kommende sowie türkischstämmige Jugendliche in Berliner Schulen befragt hat, kommt zu beunruhigenden Ergebnissen: Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund zeigen durchweg eine beträchtlich stärker ausgeprägte homosexuellenfeindliche Einstellung als die Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Die Ergebnisse weisen auf die besondere Bedeutung der (islamischen) Religion für die Aufrechterhaltung homosexuellenfeindlicher Einstellungen von türkischstämmigen Jugendlichen.


    Jugendliche Migranten aus einem Staat der ehemaligen UdSSR, die Diskriminierungen selbst erlebt haben, neigen stärker zur Homosexuellenfeindlichkeit. So würden z. B. 16 % der befragten deutschen männlichen Jugendlichen und 50 % der türkischen männlichen Jugendlichen zu schwulen Nachbarn lieber keinen Kontakt haben wollen. Bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund sowie Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund, die Kontakt zu Schwulen oder Lesben haben, sind die Einstellungen zur Homosexualität positiver. Dies gilt auch für Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund, wenn sie gut in die deutsche Gesellschaft integriert sind.


    Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner erklärt zur Vorstellung der Studie: "Die Studienergebnisse sind insgesamt bedenklich. Selbst in Berlin hat ein beträchtlicher Anteil der deutschen männlichen Jugendlichen eine homosexuellenfeindliche Einstellung. Vor allem brauchen wir Konsequenzen bei der Integration von jugendlichen Migranten im Bereich der schulischen Bildung, innerhalb der Jugendsozialarbeit und in der Elternarbeit.


    Gleichwohl tragen wir auch Verantwortung für einen vernünftigen und sachgerechten Umgang mit dieser Studie: Stigmatisierung des Islam wäre die grundfalsche Antwort. Es darf nicht Homophobie mit Islamophobie begegnet werden.
    Wir wollen, dass sich Migrantinnen und Migranten und Lesben und Schwule in der Stadt gegenseitig wertschätzen und akzeptieren. Dafür brauchen wir einen offenen, aber kritischen interkulturellen Dialog im gegenseitigen Respekt.


    Es gilt zu verhindern, dass aus Einstellungen Taten werden. Das gelingt am besten durch präventive Arbeit, gemeinsam getragen und durchgeführt. Alle gesellschaftlichen Akteure sind hierbei gefragt.


    Schon jetzt wird viel Akzeptanzarbeit geleistet und entsprechende Kampagnen vom Senat unterstützt und gefördert. Ein sehr gelungenes Beispiel dafür sind zum Beispiel die RespectGaymes (http://www.respect-gaymes.de).


    Ein wichtiger Ansatz ist die Stärkung der Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund. Gerade türkeistämmige Schwule und Lesben sind in den letzten Jahren verstärkt an die Öffentlichkeit getreten. Sie spielen eine wichtige Rolle, um die wachsende Normalität unterschiedlicher sexueller Orientierungen auch in den Migrantengemeinschaften aufzuzeigen.


    Die Debatte um unser Integrationskonzept 2007 hat gerade erst begonnen. Wir werden es auch daraufhin zu überprüfen haben, ob die geplanten Maßnahmen auch der Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen dienen. Zudem gehört Toleranz verschiedener Lebens- und Liebensweisen als Lernziel in die Integrationskurse. Und wenn für die Imame jetzt die Integrationskurse geöffnet werden sollen, dann erst recht.


    Der Berliner Landesbeirat für Integration und Migrationsfragen hat einen Aktionsplan gegen Diskriminierung beschlossen und wird weiter über Präventionsmaßnahmen beraten, die aus Sicht der Migranten sinnvoll und hilfreich sind.
    Die in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales angesiedelte Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung veranstaltet aktuell am 8. Oktober 2007 eine Fachtagung "Berlin für Vielfalt gegen Diskriminierung". Ein Workshop dieser Tagung befasst sich mit der Problematik der Homophobie in der Jugendkultur (www.berlin.de/lb/ads).


    Schon in den letzten zehn Jahren wurden in der Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer verschiedene Angebote zum Thema "gleichgeschlechtliche Lebensweisen" gemacht, die jedoch nur in sehr geringem Maße wahrgenommen wurden. Es muss gelingen, dass Lehrerinnen und Lehrer selbstbewusst und ohne Vorurteile das Thema gleichgeschlechtliche Lebensweisen im Unterricht mit den Schülern mit und ohne Migrationshintergrund offen diskutieren können.


    Ein Umdenken wird uns nachhaltig nur gelingen, wenn alle Akteure von Bildung und Erziehung – also Eltern, Erzieher, Lehrer, 'Vorbilder', Medien und Politik – an einem Strang ziehen. Das ist gleichermaßen eine Aufforderung an die Mehrheitsgesellschaft wie an die Migrantenorganisationen", so Integrationssenatorin Dr. Knake-Werner.



    Weitere Informationen zur Studie bei
    Prof. Dr. Bernd Simon, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Evaluation
    www.psychologie.uni-kiel.de/sozial
    (...)
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    Wohin bloß schnell auswandern - bevor "es" hier zur Pflicht wird???

    Merhaba!


    Peinlich für den Rest mit germanoethnischem Hintergrund, dass es mal wieder ein älterer Vertreter der akademischen Avantgarde sein muss, der die Dinge so offen anspricht! Aber der Herr Professor hat Recht:


    Natürlich dient dieser Ansatz der langfristigen Integration. In den Schulklassen der Großstädte ist Türkisch schon heute die eigentliche "Amts"sprache. Aber die Ewiggestrigen der noch deutschen Schulbehörden nehmen den nicht-türkischen Kindern jegliche Zukunftschancen. Wer im Jahre 2027 in jener Gesellschaft auf ehemaligem deutschen Boden die türkische Sprache nicht gut beherrscht und dessen Eltern samt Kindern nicht rechtzeitig auswandern konnten - wie soll der als Aus- oder Putzhilfe im Döner- oder Gemüseladen eine Anstellung finden können? Wie soll die Führerscheinprüfung, die dann, in 20 Jahren, nur noch in Türkisch angeboten wird, bestanden werden?


    Wenn sich die paar jungen Leute "deutscher" Herkunft in die dann türkisch geprägte Gesellschaft integrieren wollen, müssen sie die Sprache können. Das ist unabdingbar! Und Türkisch ist nicht einfach, man kann also gar nicht früh genug damit beginnen. Es sollten daher nicht nur "deutsche" Lehrer Türkisch lernen - das bringt den Kindern nämlich rein gar nichts. Pädagogisch wertvoller ist: Die Sprache sollte ausschließlich von Muttersprachlern vermittelt werden und der ganze Unterricht sollte auf Türkisch durchgeführt werden. Je früher, desto besser. Und, wo wir dabei sind, da es demnächst auch keine richtige Rente mehr geben wird und die Alten weiter arbeiten müssen, sollten auch für diese schwer Vermittelbaren die notwendigen Türkisch-Kurse angeboten werden - zum Beispiel an "Volkshochschulen" (sorry, aber mir fällt die türkische Vokabel für diese Bildungsinstitution jetzt nicht ein).


    In 20 Jahren ist die Türkei sowieso ein vollwertiges EU-Mitglied - und das in dominierender Weise (samt Freizügigkeit der Waren und der Arbeitnehmer). Verantwortungsvolle Eltern setzen also bereits heute durch, gerade auch in den Kindergärten und Schulen, dass ihre Kinder alles Türkische möglichst gut beherrschen. Zwar werden die jungen Menschen mit germanoethnischem Hintergrund nie so richtig "integriert" werden können in die türkisch geprägte Gesellschaft, weil das kulturgeschichtlich seitens der dann Herrschenden nicht möglich sein wird - aber die wichtigste Basis für eine gelungene Mindestintegration, nämlich die Sprachbeherrschung, sollte schon gelegt sein.


    Alles andere wäre auch undemokratisch und gegen die Verfassung gerichtet. Geht in die heutigen Schulklassen - und ihr seht die gesellschaftlichen Verhältnisse von morgen. Hört auf zu träumen, wacht auf - und lasst eure Kinder Türkisch lernen. Arabisch als zweite Sprache - Deutsch als Fremdsprache, wenn es auf Gymnasien etc. unbedingt eine dritte Sprache sein muss. So es wie heute mit Latein oder dem Altgriechischen ist - "tote" Sprachen, höchstens noch linguistisch/sprachhistorisch von Interesse.


    Ihr könnt auch an jeden heutigen Zeitungskiosk in Städten mit germanoethnischem Resthintergrund gehen, um zu erahnen, was hier mittelfrsitig angesagt sein wird. Denkt an eure Kinder, zeigt Verantwortung - und passt euch endlich an!

    Welche Überwachungsbehörde ist eigentlich Veranstalter der Demo?


    Kann man nochmal bessere Foto- und Videoaufnahmen von allen "kritischen Geistern" machen. Das ist der einzige Sinn solcher Demos, es werden wieder reichlich Uniformierte und Verdeckte neuestes Elektronik-Equipment im Einsatz testen können - immerhin war ja gerade IFA. Liveübertragung in alle angeschlossenen (also alle *lach*) Schnüffelstationen garantiert. Üppiger Datenaustausch weltweit inklusive.


    Sorry, aber ich würde sowieso nicht kommen können - habe schon Foto- und Videocastingtermine im Stadion am Samstag vereinbart!


    1984 war vorgestern.

    Nun mach es Dir mal nicht zu einfach. Gerade wenn Du beklagst, dass die Mehrheit eigentlich immer das für sie wenig Vorteilhafte wählt, wirst Du wohl als selbst ernannter Demokrat in jedem anderen (demokratischen) Land der Welt wenig froh werden.


    Ojemineh, welche Kraut- und Rübenspekulation. Kauf dir mal 'n Logikbuch.

    Wo habe ich beklagt, "dass die Mehrheit eigentlich immer das für sie wenig Vorteilhafte wählt"?
    Die Mehrheit wählt das, was sie für richtig hält. Das ist Demokratie = Wille des Volkes.
    Diese Entscheidungen habe ich als Demokrat zu akzeptieren.
    Wenn *mir* die (kommenden) Zustände nicht passen, muss *ich* gehen. Love it or leave it.


    Die Frage ist nur, wohin? Das hatte ich "konstruktiv" gefragt. Klar, in ein demokratisches Land. Nur in welches? (Die Schweiz wird sich auf Dauer auch nicht halten könnnen ... zu viel "Zangendruck" aus Deutschland und Italien.)


    Und selbstverständlich ist es nicht so, dass in "jedem anderen" demokratischen Land die Verhältnisse so sind wie hier. Und auch nicht sein werden. Das hat auch mit der (unsäglichen) deutschen Geschichte zu tun.


    Und zum Abschluss noch: *Derzeit* sind die Verhältnisse hier noch geradezu paradiesisch. Genießt sie!


    Bloß ist die Saat bereits unabänderlich gelegt. In 10, aber ganz bestimmt in 20 Jahren ist hier die Kacke jedoch schon deutlich am Dampfen. Schaut nur auf die immer noch wachsende Staatsverschuldung sowie auf die allgemeine demografische Entwicklung (Stichwort "Überalterung"). Und fragt euch mal, wer von denen, die dann hier die gemixte "Mehrheit" bilden werden, das abbauen soll oder kann. Mit noch mehr Dönerbuden und 1-Euro-Läden und Seniorenaufbewahrungsanstalten wird das nicht gelingen, befürchte ich. Wir haben hier auch kräftig auf Pump gelebt und den stetig wachsenden Schuldenberg den kommenden Generationen aufgebürdet. Irgendwann platzt die Blase noch ...


    Hoffentlich bin ich dann so weit, mir das zunehmende Elend hier bloß noch von außen per Internet ansehen zu können ...

    So wie ich das sehe ,sieht die Mehrheit in diesem und auch in anderen Foren schwarz für Deutschland-leider zu Recht!!!
    Und- lassen wir jetzt alles so laufen ,oder findet die (noch) Bevölkerungsmehrheit noch irgendwann Gehör-und wenn nicht
    wie verschafft sich sie sich selbiges????

    Du raffst das Ganze leider überhaupt nicht: Die hiesige Bevölkerungsmehrheit hat SICH SELBST diese derzeitigen Verhältnisse und die noch schlimmeren Zustände der Zukunft geschaffen.


    Wir haben nämlich hier tatsächlich (weitgehend) demokratische Wahlen - und in diesen hat sich seit Jahrzehnten die von dir erwähnte "Bevölkerungsmehrheit" den Status quo ERWÄHLT. (Du hoffst auf einen "Geist", den es nicht gibt. Es wird sich hier nichts mehr zum Positiven ändern - die irreversible Nummer ist längst gelaufen.)


    Und übrigens ja, ich bin Demokrat - jede andere Staatsform wäre aus meiner Sicht abzulehnen. Die Macht MUSS von der Mehrheit des Volkes ausgehen.
    Deshalb muss ich ja auswandern - die haben das hier mehrheitlich so gewollt und/oder so zugelassen. Daher ist das (bald) nicht mehr mein Land ...


    Es gilt nicht "die" Zustände, Ausländer, Politiker, ... zu beklagen und zu beschuldigen. Sondern diejenigen, die sich das ganz gezielt so herbeigewählt haben. Eben die "Bevölkerungsmehrheit". DAS ist das Schlimme an der ganzen Nummer.

    An dem Artikel ist gar nichts auszusetzen. Höchstens, dass er nicht deutlich genug wird.


    Tagesthemen vom 28.8.2007:


    BUNDESWEIT hat jedes 3. Kind unter 5 Jahren einen Migrationshintergrund! Aktuelle Zahlen. Schon "beschönigt". Wohin der Trend geht, ist glasklar.


    In 20 Jahren haben die endlich alle eigenen Parteien gegründet. Machen wir uns nichts vor: Da weht hier der Halbmond über den Rathäusern und auch Brüssel wurde umbenannt. Das ist Demokratie, daran gibt es prinzipiell nichts auszusetzen. Deutschland ist in 20 Jahren auch namentlich nicht mehr existent. So gewollt, so gewählt, so akzeptiert. Schicksal, selbst gemacht. Nicht mehr zu ändern. Praktisch schon Geschichte.


    Lasst uns lieber den Thread konstruktiv nutzen:


    Wohin am besten auswandern? Hat jemand Erfahrungen oder Tipps?


    Kanada? Norwegen? Island? Grönland? Kamschatka?
    Welche Sprache lernt sich für einen Deutschen am leichtesten?


    Wo ist die Kriminalität am geringsten?


    Und wann am besten wegmachen? Bevor der Massenexodus der Restdeutschen so richtig einsetzt?


    Her mit den Tipps!

    Häh??? Es soll in 20 Jahren noch ein Deutschland geben???


    Wo lebt ihr denn?


    In (west)bundesdeutschen Großstädten haben in den unteren Jahrgängen bereits heute 50% der Schüler "Migrationshintergründe". Selbiges in den Vereinen.


    Das Thema ist durch. Hätten Papi und Mami vielleicht anders wählen und mehr pimpern müssen. Ist eben definitiv nicht mehr rückgängig zu machen, findet euch damit endlich ab.


    Und wenn China und Indien erst einmal so richtig Fahrt aufgenommen haben, wird hier sowieso wirtschaftlich der Ofen nahezu aus sein - 20 Jahre passen da schon gut als Zeithorizont. Das Ding hier zerbröselt seit langer Zeit peu à peu ... ethisch, ethnisch, wirtschaftlich, sozial, ...


    Lernt Fremdsprachen und werdet tolerant!
    Last stop: Mallorca! (Dort spricht man deutsch ...)

    Sorry, Korrektur: Um 17.30 Uhr kommt die Sendung, Wiederholungen etc. siehe http://edition.cnn.com/CNNI/schedules/schedule.4.html.


    Noch'n Link, wie (fotografisch) geschickt die in den USA gepusht werden:
    http://www.style.com/w/feat_story/071107.


    Edit: Wer Adu ist?: Freddy Adu, den hätten sie beinahe als 17-Jährigen mit zur WM 2006 genommen, aber Bruce Arena sagte, er beruft keinen 16-Jährigen (zum Zeitpunkt der Meldung an die FIFA) ...
    http://en.wikipedia.org/wiki/Freddy_Adu

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