Beiträge von scatterbrain

    Wie unterschiedlich die Bewertung innerhalb von drei Tagen ausfallen kann:

    * Ansätze zum Besseren kann man nicht ignorieren.

    * „Zweite Liga, Hertha ist dabei“, sangen die Mainzer Fans. Widerspruch fiel an diesem Abend schwer.

    Es war insgesamt ein gebrauchter Abend für Hertha. Spielerisch ging wenig, defensiv war die Mannschaft ungewohnt anfällig und naiv, und zu allem Überfluss musste zunächst Stevan Jovetic, der beste Torschütze der Berliner in dieser Saison, schon nach einer halben Stunde mit einer Wadenverletzung vom Feld. Kurz nach der Pause erwischte es auch den früheren Mainzer Suat Serdar, der mit dick bandagiertem Knie ausgewechselt wurde. [...]


    Korkut sprach schon häufiger von neuen Eindrücken, die er gewonnen hatte. Bisher waren diese überwiegend positiv. Diesmal sagte der Trainer: „Wenn man sich die letzten zwei Spiele und heute anschaut, da waren große Unterschiede. Es geht drum, dass ich die neuen Eindrücke analysiere und die Mannschaft gut vorbereite auf das Wochenende.“ Und es geht darum, mit einem Erfolgserlebnis aus diesem für Hertha komplizierten Jahr herauszukommen. Bei einem erneuten Rückschlag sähe es nicht nur in der Tabelle wieder mau aus, auch die positiven Effekte des Trainerwechsels könnten endgültig verpuffen.

    Ich bin Hellseher!

    Während unsere Mannschaft nach dem Spiel ausgelassen den 2:0-Heimsieg gegen die BSG Chemie Leipzig vor der Haupttribüne mit unseren Fans feierte, kam es nach Provokationen einzelner Spieler der BSG Chemie Leipzig vor der Gegengerade zu wechselseitigen Beleidigungen zwischen Fans des BFC Dynamo auf der einen Seite, sowie Spielern und dem Trainer der Gastmannschaft auf der anderen Seite.

    Woher weißt du denn was Benbennek verstanden hat? Man kann doch nicht aufgrund von Vermutungen argumentieren. Ich verstand Jagatic so, dass er sich über seine "Einmischung" selbst geärgert hat. Benbennek meinte, dass er sich grundsätzlich nicht mit gegnerischen Fans "auseinandersetzt", weil das nichts bringt. (Das meine ich übrigens auch.) Wahrscheinlich ist Jagatic anders betroffen, trotzdem würde ich auf schwachmatische Rufe nicht eingehen und außerdem wissen wir beide nicht, was genau war. Der BFC muss klar reagieren, wenn Idioten sich wieder als solche zeigen.

    Die gibt es auch woanders und Benbennek muss sich vielleicht anderen Schwachsinn anhören, aber verdient hat er das auch nicht.

    Ich weiß nicht, ob Benbennek überhaupt irgendwas versteht. Ich habe aber gehört, was beide in der PK gesagt haben. Jagatic hat sein eigenes Verhalten selbstkritisch reflektiert und sich entschuldigt. Benbennek hat Jagatic, der sich gerade entschuldigt hat, einen Vortrag gehalten, statt die Entschuldigung anzunehmen und ggf. über das Verhalten der BFC Anhänger (seines eigenen Vereins) zu reflektieren.


    Über Deine letzte Einlassung "Der BFC muss klar reagieren, wenn Idioten sich wieder als solche zeigen. Die gibt es auch woanders und Benbennek muss sich vielleicht anderen Schwachsinn anhören, aber verdient hat er das auch nicht.", gibt es nichts zu diskutieren. Da sind wir auf einer Linie.


    ???

    Alles, was möglich ist, sollte aufgeklärt werden. Sollte wirklich einer den "Gruß" gezeigt haben, muss er vor Gericht. [...]

    Bei der PK hat sich Jagatic für sein Verhalten entschuldigt, vermutlich hat er irgendwie zwischenzeitlich mal die Kontrolle verloren. Er betonte, dass er in Soltau geboren wurde. Da ist zu vermuten, dass irgendwelche Idioten ihn provoziert haben. Solche Dinge müssen Fans und Ordner bekämpfen, 95 Prozent der Anhänger schämen sich dafür.

    „Ich muss mich heute für etwas entschuldigen, was nicht sein muss. Ich bin keiner, der auf Stunk aus ist. Ich habe meine Mannschaft zurückgeholt. Aber manche Sachen müssen halt auch nicht sein“, spielte Chemie-Coach Miroslav Jagatic auf provozierende Rufe von den Rängen an. „Ich weiß es sind nicht alle, aber einige. Ich höre viel weg. Ich bin in Soltau geboren, habe einen deutschen Pass“, spielte der Chemie-Coach auf Rufe seinen Migrationshintergrund betreffend an. [...] BFC-Coach Christian Benbennek wollte die Angelegenheit nicht aufgebauscht wissen. „Ich stamme auch aus Soltau. Und was meinst du, was ich mir beispielsweis in Cottbus über 90 Minuten anhören muss. Wenn sich so etwas anbahnt, bin ich immer einfach nur schnell weg in der Kabine“, so Dynamos Coach. [...]



    Ja, nee, ist klar. Jagatic entschuldigt sich und Benbennek spielt die Sache runter. Der BFC Trainer hat ja auch nicht verstanden, dass Jagatic mit Migrationshintegrund beim BFC vielleicht anders von Zuschauerbeleidigungen betroffen ist, als Benbenneks Vergleichskonstellation als Biodeutscher in Cottbus.

    Vielleicht muss der neue Vorstand sich auch den neuen finanziellen Rahmenbedingungen anpassen. Halte ich dann für den richtigen Weg, besser als Harakiri und in zwei Jahren Insolvenz. Solch drastische Sparmaßnahmen werden ja nicht aus Jux und Dallerei eingeleitet. Andere Vereine (vgl. z.B. Cottbus) sollten sich daran ein Beispiel nehmen.

    Es scheinen nicht nur Sparmaßnahmen zu sein in Fürstenwalde:


    [...]Wenn der Präsident des Regionalverbandes sich außerdem gegen eine bundesweite 4.Liga ausspricht, hat er zwar Recht damit, das dann die Regionalliga geschwächt würde (Fünft- statt Viertklassigkeit)

    Aber mit einer bundesweit zweistaffeligen 4. Profiliga könnte das Prinzip Meister müssen direkt aufsteigen können auch hier durchgesetzt werden.

    (Das es dafür auch trotz fehlender Drittligabewerbung dieses Jahr vom BFC, CFC und Chemie Leipzig trotzdem genug Bewerber gäbe, zeigen die insgesamt 28 Drittligabewerbungen von Regionalligisten.


    Nur würde der NOFV dann auch weniger Spiel- und Verbandsabgaben einnehmen. Also ist man ganz offensichtlich aus Verbandsegoismus gegen eine derartige Strukturveränderung!

    Danke für diesen Beitrag. Die Auseinandersetzung bei Winkler und Co. ist so wenig fundiert, aber das wundert nicht mehr. Schon vor Jahren gab es eine detaillierte Analyse der Vor- und Nachteile der Spielklassenstruktur unterhalb der Zweiten Liga durch Vereine der RL West unter Führung von RW Essen. Dabei wurden mehrere Varianten bewertet (Link). Wenn man eine homogene Ligenstruktur unter der Prämisse "Meister müssen aufsteigen!" ernsthaft umsetzen will, müssen sich die Regionalverbände von "ihren" Regionalligen verabschieden. Zwei Staffeln einer neuen (Halb-)Profi-Liga unter der Dritten Liga würden viele Probleme lösen. Doch das werden Koch, Winkler und Co. schon zu verhindern wissen.

    Jo, da sind mal wieder Kleingeister am Wirken... Der NOFV tut sich in der aktuellen Situation damit keinen Gefallen, aber scheinbar ist da einigen Herren sehr langweilig.

    Immerhin zeigt man sich selbstkritisch ;-)

    Hier müssen wir im Nachhinein selbstkritisch einschätzen, dass dies in der Folge keine 100prozentige rechtssichere Verfahrensweise war. [...]

    Der NOFV ist hier seiner Rolle als Dienstleister mehr als gerecht geworden, muss aber auch die Vorgaben, die sich Verband und Vereine demokratisch auf Verbandstagen geben, umsetzen.

    Dieser Verband ist an Dilettantismus, Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit kaum zu überbieten.

    Unter den Stichworten "Scheinverträge, Schwarzgeld, Steuertricks" berichtet der Spiegel über die Fußball-Regionalligen, dubiose Geschäftemacher und windige Investoren sowie über Strafverfolgungsverfahren gegen diverse Vereine. Auch im Nordosten verdichten sich mit Corona die Anzeichen für "graue" Finanzierungsmethoden (Vollprofis mit Kurzarbeitergeld und 450 Euro Jobber mit nicht KUG-fähigen "Nebenjobs"). Im Mittelpunkt der Story steht mit dem SV Straelen ein Verteter der RL West. Der Straelener Präses Tecklenburg, Chef des gleichnamigen Bauunternehmens, hat bereits Insolvenzerfahrung mit dem auch jetzt ums Überleben kämpfenden KFC Uerdingen.


    Winterpause verkürzt: Regionalliga Südwest startet Mitte Dezember wieder


    Hintergund ist ein Gerichtsurteil in Rheinland-Pfalz:

    Gericht in Rheinland-Pfalz erkennt drittklassige Basketballer als Profisportler an

    Nachdem gestern die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten getagt hat, wird die Fußball-Regionalliga Südwest heute darüber beraten, wie die jüngsten Entscheidungen zu bewerten sind und ob der aktuell corona-bedingt ausgesetzte Spielbetriebs noch in diesem Jahr wieder aufgenommen werden kann. Bislang war das für Kickers Offenbach und die Regionalliga Südwest nicht möglich, weil zwei der vier Teams aus Rheinland-Pfalz (Schott Mainz und TuS RW Koblenz) nicht trainieren dürfen.


    Das könnte sich jedoch aufgrund eines Gerichtsurteils ändern. So hat das Verwaltungsgericht Koblenz in einem ähnlichen Fall in einem Eilverfahren entschieden, dass die in der drittklassigen ProB aktiven Basketballer aus Koblenz dem Profisport zuzuordnen sind. Die Anordnung der Stadt gegenüber dem Verein, den Trainings- und Wettkampfbetrieb zu unterlassen, sei daher rechtswidrig, urteilte das Gericht. Darüber hinaus sei für die Abgrenzung zwischen Profi- und Amateursport von wesentlicher Bedeutung, ob die Athleten mit ihren sportbedingten Einnahmen ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Dies sei bei Spielern der Baskets Koblenz der Fall, betonten die Richter.

    Leider kommt auch Rathenow nicht in den Genuss der Zusatzeinnahme:

    Berliner AK gegen VSG Altglienicke vorverlegt

    Partie wird am Mittwoch, 28. Oktober, bereits um 14 Uhr angepfiffen.


    Wilfried Riemer, Spielleiter der Regionalliga Nordost, hat die Begegnung zwischen dem Berliner AK und VSG Altglienicke vorverlegt. Die Partie findet nun am Mittwoch, 28. Oktober, 14 Uhr, im Poststadion statt.


    Die Partie hätte aufgrund des fehlenden Flutlichts eigentlich in Rathenow stattfinden sollen, da der Spielausschuss in erster Instanz den gemeinsamen Vorverlegungsantrag auf 14 Uhr abgelehnt hatte. Jetzt aber gab es "grünes Licht".

    Die Ausnahme von der Ausnahme erscheint mit 200 Euro auch im Vergleich zu den Mehrkosten für eine Austragung im Ausweichstadion recht günstig. Die ganze Posse zeigt einmal mehr, wie absurd die Auflagen / Forderungen sind. Wird der BAK einen ähnlichen 200 Euro Freifahrtschein buchen oder darf sich Rathenow über Vermietungserlöse freuen? Wie wurde die Gebühr berechnet? Und wer würde Viktoria und Altglienicke die Mehrkosten für die Fahrten nach Seelow bzw. Rathenow erstatten?

    Konkretisierung Spieltermine 10. - 15. Spieltag

    Hinweis:

    Die Spiele des Berliner AK 07 und des FSV Union Fürstenwalde am Mittwoch, dem 28.10.2020 finden aufgrund fehlenden Flutlichts in Ausweichstadien statt. Gemäß der Zulassungsvoraussetzungen besteht eine Ausnahmegenehmigung für nicht vorhandenes Flutlicht in einem für die Regionalliga Nordost zugelassenen Stadion nur für zwei Jahre, danach ist ein Ausweichstadion zu benennen. Das Spiel Berliner AK 07 - VSG Altglienicke findet im Stadion Vogelgesang in Rathenow und das Spiel FSV Union Fürstenwalde - FC Viktoria 1889 Berlin in der Sparkassenarena Seelow statt.

    Partie von Union Fürstenwalde wieder in der Bonava-Arena. Spiel gegen Viktoria Berlin wurde vorher nach Seelow verlegt.

    Der FSV Union Fürstenwalde bestreitet das Heimspiel gegen Viktoria Berlin doch wieder in der heimischen Bonava-Arena.


    An sich ist die Nachricht eines Heimspiels im eigenen Stadion kein Aufschrei wert, doch Regionalligist Union Fürstenwalde hatte die Partie vom 12. Spieltag gegen den FC Viktoria Berlin in die Sparkassen-Arena nach Seelow verlegen lassen. Grund war das immer noch fehlende Flutlicht in der Bonava-Arena, welches bis zum 31. Dezember 2020 nicht nur stehen, sondern auch funktionieren muss.

    Beide Teams haben sich nun auf eine frühere Anstoßzeit geeinigt und die Partie findet regulär im heimischen Stadion statt. Angepfiffen wird das Spiel am 28. Oktober in der Bonava-Arena um 14 Uhr. Nicht nur, dass der Vertrag mit Victoria Seelow nicht zu Stande kommt, muss Fürstenwalde auch eine Gebühr in Höhe von 200,- Euro an den NOFV zahlen.

    Viel schlechter konnte es für Hertha nicht beginnen. Unter Dardai war das Duo Stark/Rekik mal ziemlich stark. Unverständlich, wie man mit der Erfahrung solche Probleme bekommen kann. :gruebel:

    https://www.rbb24.de/sport/bei…aunschweig-dfb-pokal.html

    Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Die Verantwortlichen sollten sich ganz schnell besinnen und Jürgen Klinsmann zurückholen. Er hatte schon damals die Baustellen schonungslos offen gelegt, über die man sich jetzt wundert. Klinsmann über das Duo Rekik / Stark: "gute Innenverteidiger", allerdings "nicht leidensfähig". Bei "gute Innenverteidiger" weiß man doch, dass Kinsman eigentlich meint, es recht nicht...

    "Maucke" fühlt sich betrogen. Eugen Ostrin mag er nun gar nicht mehr.

    https://www.mdr.de/sport/fussb…en-fuerstenwalde-100.html

    Die Kritik am Schiedsrichterwesen im NOFV ist ja nicht gänzlich ausgedacht, aber die Art von Mauksch ist wohl doch ein bisschen überzogen. Der Ostrin gehört doch eigentlich eher nicht zu den Selbstdarstellern...


    Aber: Die letzten vier Begegnungen unter Leitung von Ostrin hat FüWa verloren. In diesen vier Spielen gab es 15 gelbe, zweimal Gelb-Rot und einmal Rot gegen Union. Die Gegner (CFC, Auerbach, Erna2, Lok) erhielten insgesamt drei Gelbe, kein Gelb/Rot+Rot, dafür aber insgesamt fünf Elfmeter. Ist das Zufall oder etwas persönliches zwischen Mauksch und Ostrin oder wo kommt das her?

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