Beiträge von scatterbrain

    Von Berliner Seite werden es sicherlich nicht mehr soviel wie in früheren Zeiten sein, aber ein wenig Stimmung wird hoffentlich aus dem Gästeblock auf den Rasen dringen.

    Mit wie vielen Weinrotweißen darf denn gerechnet werden? Tickets gabs ja traditionell nur in Berlin...

    Der turus-Bericht von Marco Bertram:


    https://www.turus.net/sport/fu…ie-boulevardblaetter.html

    Auch die MAZ hat etwas beizutragen:


    430 Polizisten schützen Gastspiel des 1. FC Köln beim BFC Dynamo


    War ja klar, dass man den Krawall wieder in den Vordergrund rückt. Da kann man im Zweifel hinterher schön mit dem Finger zeigen. Und weil das Thema "Gewalt" so schön zieht, wird gleich mal die ganze Polizeistatistik bemüht:

    Zitat von MAZ

    Auch die Fans des BFC – dem Erzrivalen von Union – gelten als schwierig, alleine 107 werden der höchsten Kategorie C als „gewaltsuchend“ zugeordnet. Zum Vergleich: Hertha BSC hat 60 solcher Anhänger, Union Berlin 54. Beim Gastspiel des FC Schalke 04 in der ersten DFB-Pokalrunde vor einem Jahr wurden 91 BFC-Anhänger vor der Partie festgesetzt, weil es laut Polizei hinweise für eine organisierte Schlägerei mit gegnerischen Fans gegeben habe.


    In Brandenburg werden rund 70 Fußballanhänger der höchsten Kategorie C als gewaltsuchend eingestuft, teilte das Innenministerium auf SPORTBUZZER-Anfrage mit. Diese würden sich auf die beiden Vereine Energie Cottbus (rund 60) und den SV Babelsberg 03 (rund 10) verteilen. Der Kategorie B (gewaltbereit/-geneigt) sind bei Drittligist Cottbus 150 zugeordnet, bei Regionalligist Nulldrei rund 60.

    Auch wenn alle BFCer zurecht schon beim Auswärtsspiel in Chemnitz sind: Am Wochenende hatte der BFC in Auerbach 4:1 gewonnen. Hat jemand einen Plan, wie die Geschichte aus der letzten Saison weiter gegangen ist? Werden die Urteile des NOFV Sportgerichts irgendwo veröffentlicht?

    Zitat von BZ

    Das Regionalliga-Spiel BFC gegen Auerbach (2:1) vom Freitag [16.03.2018] wird womöglich ein Fall für das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbands. Regionalliga-Spielleiter Mirko Wittig (44): „Uns liegt die Stellungnahme aus Auerbach vor. Die werde ich an das Sportgericht weiterleiten und die Eröffnung eines Verfahrens beantragen.“ [...] Team-Manager Jörn Lenz (48): „Wir haben noch nichts vom NOFV gehört, können dazu also noch nichts sagen.“


    Quelle: BZ Berlin vom 19. März 2018

    Den Vorschlag mit einer dreigleisigen zweiten Liga finde ich irgendwie witzig, ist aber wohl wenig realistisch. Bemerkenswert und fundiert finde ich den Vorschlag, den RWE-Präsident Welling bei seiner Antwort auf das Koch-Interview (DPA, 31.03.2017) präsentierte, obwohl der auch schon drei Tage alt ist. Unterhalb der eingleisigen Dritten Liga wird eine neue zweigleisige vierte Liga eingeschoben. Die Regionalligen (5. Liga) bleiben erhalten. Auf- und Abstieg ließe gut darstellen.


    Welling kontert Koch


    Ligastruktur-Reformvorschlag


    BTW: Wo kommt eigentlich der Ansatz her, die Ligastruktur der RL müsste den Proporz der in den Landes-/Regionalverbänden organisierten Mitglieder / Vereine / Mannschaften entsprechen? In den Profiligen (1/2/3) würde auch niemand auf die Idee kommen, Startplätze nach regionalem Proporz zu verteilen!?

    Sieges- und Kampfeswille möge aus allen Poren blitzen, spielerischer Feingeist darf gerne zu Hause bleiben, aber der Boden muss von Blut und Schweiß getränkt sein. Auch wenn sich TS dabei schütteln muss, vielleicht trägt das doch noch zum Arbeitsplatzerhalt bei.


    Mein Gott, es scheint schlimm um den BFC zu stehen. Wenn noch Tränen dazu kommen, dreht sich Churchill im Grabe um. :S

    Respekt! Starker Vortrag von Fürstenwalde. Wir haben selbst oft genug im DFB Pokal erlebt, wie es ist, wenn man als Underdog gegen den übermächtigen Favoriten antritt. Union hat genauso gespielt wie in dieser Situation erforderlich: zweikampfstark, hohe Laufbereitschaft und willensstark beim nutzen der wenigen Chancen. Die Partie wurde erfreulich fair geführt und gut geleitet (Schibull, Templin). Wir waren wohl nach langer Zeit einfach mal dran, die Regeln des Pokals aus der "anderen" Perspektive zu betrachten. Dennoch drücke ich unserer Reserve natürlich die Daumen für die Überraschung..., mit der Außenseiterrolle können wir Babelsberger sowieso besser umgehen...


    Allez les bleus!

    Türkiyemspor war in der ersten Hälfte erstaunlich klar besser als TeBe, defensiv gut organisiert und offensiv deutlich konstruktiver. Gut gefiel mir die Nummer 10, der leider im Spielverlauf deutlich abbaute und später zurecht ausgewechselt wurde. Den TS-Linksaußen hat TeBe in Durchgang eins nicht in den Griff bekommen, drei gute Chancen nutzte er allerdings nicht. Die zweite Hälfte war m.E. schwächer als die erste, TeBe nun gleichwertig. Das überhaupt ein Tor fiel, schien mir mehr dem konditionellen Abbau Türkiyems zuzuschreiben zu sein, als den Qualitäten des TeBe-Angriffs. Der zweite Treffer war in der Tat kurios. Bißchen enttäuscht war ich vom "gelobten" TeBe-Stürmer Landu-Tubi.
    Bin gespannt, wo sich beide Teams im Saisonverlauf einordnen und ob mehr als der Klassenerhalt machbar ist.

    klingt danach, als wolltest du morgen ehrenamtlich bei tebe anfangen?


    aber im ernst! klar ist es so, dass das politische image auch strahlkraft hat auf die, die eben NICHT kommen. der normale fußballfan macht sich eben nicht die arbeit, jede feine verästelung von fankultur und politischer strömung in egal welchem block zu analysieren. und wenn ein verein irgendwann ein (sehr) linkes image an der backe hat, dann wird jemand, der auf politik allgemein oder links im speziellen keine lust hat, nicht zu euch kommen - und dabei mein ich gar nicht die anhänger der politischen geisterfahrer von rechts sondern die breite unpolitische bis konservative mehrheit. und dummerweise hat TeBe dann auch noch babelsberg um die ecke, das für linkes klientel im raum berlin scheinbar wesentlich cooler ist.


    Dit mit links nimmste sofort zurück, cooler sind wa natürlich schon. :rofl:

    columbo: Mit Freude lese ich regelmäßig (außer bei Silli :knuddel: ), dass wir ein Highlight im Land sind und man sich auf unseren Besuch freut. Diesmal war es aber tatsächlich unglücklich terminiert. Die Zweite vs. Schöneiche hatte parallel einfach den größeren Unterstützungsbedarf. An einem Wochenendtag ohne Parallelspiel wären sicherlich mehr als die 25 Babelsberger gekommen.


    Der Benutzername hat manchmal Probleme sich richtig auszudrücken. Er iss halt nich von hier :happy: . Nüschts für ungut.


    PS: Den Auflagenwucher verantworten im übrigen die Potsdamer und die lokalen Polizeibehörden, der FLB folgt nur zu gern.

    dein subjektives gefühl täuscht dich nicht. es spielt schon eine sehr große rolle, sehr viele des aktiven kerns sind in diversen, nennen wir sie mal "linken", projekten und/oder fraktionen aktiv, da muss man auch nicht groß drumherum reden.


    Dit fette haltick für eine fragwürdige Behauptung.


    Ich kann mit dem links/rechts-Schema wenig anfangen. Für mich gehts eher um Grundwerte wie Gleichberechtigung, Toleranz, Selbst- und Mitbestimmung. Und wer diese Grundwerte nicht in der politischen Auseinandersetzung sieht, hat Tomaten auf den Augen. Deshalb kann es eben auch keinen Stadionbesuch "ohne Politik" geben, was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, das jede Auswechslung, jedes bengalische Feuer und jede runtergefallene Flasche politisiert / politisch diskutiert werden müssen. Ein schönes Interview hat Kille dazu im neuen NOFB-Magazin gegeben.


    Und kommt jetzt bitte nicht an und sagt, ich soll mal den Nazis gegenüber (egal ob den Potsdamern oder den Chemnitzern oder Hallensern) ein bißchen toleranter sein. In Babelsberg gab es immer einen Grundkonsens gegen Rassismus und Diskriminierung und ich bin froh, wenn dieser Konsens (der von Nazis regelmäßig angegriffen wurde, nicht aber von der Antifa) von 95 % oder mehr Stadionbesuchern mitgetragen würde. Dieser Konsens ist uns im übrigen auch nicht in Schoß gefallen, sondern wurde über Jahre hinweg vom aktiven Teil der Fanszene erarbeitet (beispielsweise gibt es in Babelsberg seit 9 Jahren ein Stadionfest zum Thema - lange bevor die Medien und der DFB die Problematik begriffen hatten und wir hatten da Unioner oder Herthaner ohne Sorgen zu Gast).


    Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass mich Krawalltouristen - ebenso wie viele andere hier - egal welcher (pseudo-)politischen Coleur nerven. Deswegen lasse ich mir aber nicht "meine Oase" kaputtquatschen von Leuten, die erst mal ihre eigenen Probleme richtig benennen (und noch besser auch entsprechend handeln) sollten.


    Und schönen Gruß aus Babelsberg ...


    Na das amüsiert mich ja köstlich. Ich erinnere mich noch gern an das Gejammer, als 2006 der BFC von Babelsberger Fans boykottiert wurde. "... sowas würden wir BFCer nie machen und dann noch mit so fadenscheinigen Gründen ...". Und jetzt das ... Auswärtsboykott, eine ganze Serie lang... :rofl:


    Am besten ist der letzte Satz: "Ungeachtet dieser Entscheidung stehen wir jedoch Gesprächen zur Lösung dieser Probleme aufgeschlossen gegenüber. :gruebel: " Alle Hools in Sibirien wegsperren? Die Polizei auflösen? Zwangskiffen einführen? Anfassen und im Kreis tanzen?