Beiträge von Christoph

    Am 6. Spieltag der Landesliga West hatte der Parchimer FC den Lübzer SV zu Gast. Die Platzherren boten mit Thomas Zühlsdorf, Sebastian Hoffmann und Peter Wojtulek drei A-Junioren in der Anfangsformation auf.


    Lübz nutzte gleich die erste Chance zur 1:0-Führung. Im Anschluss an eine Ecke konnte die Parchimer Abwehr den Ball nicht klären und Zschimmer hatte aus 7 Metern wenig Mühe einzuschieben (4.).


    In der Folge entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit wenigen Torraumszenen. Der Ex-Parchimer Kampf vergab in der 28. Minute nach einem Eckball eine gute Möglichkeit.


    Anschließend hatten auch die Parchimer Ansätze von Torchancen. Doch Thomas Zühlsdorf (31.), Jörn Hähn (33.) und Thomas Wien (34.) scheiterten bei ihren Versuchen.


    Kurz vor der Pause kam es bereits zur vorentscheidenden Szene der Partie. Schiedsrichter Brügmann zeigte nach einem angeblichen Foulspiel von Thomas Wien auf den Punkt und Kisch verwandelte sicher zum 0:2 (43.).


    Nach der Halbzeit hatten die Gastgeber keine Torchance mehr. Die Lübzer machten es zunächst aber auch nicht besser.


    In der 55. Minute vergaben die Gäste gleich drei Mal aus aussichtsreicher Position und wenig später vergab Schult völlig freistehend an Parchims Keeper Michael Runnwerth (68.).


    In Unterzahl brach das Spiel der Parchimer schließlich ganz zusammen. Lübz nutzte dies zur Resultatsverbesserung. Schröder traf aus Nahdistanz (81.) und Scharf mit einem Fernschuss (85.).


    Am Ende eines schwachen Landesligaspiels feierte der Lübzer SV einen ungefährdeten 4:0-Erfolg. Den Gästen aus der Bierstadt reichte eine durchschnittliche Leistung, um den Parchimern deutlich die Grenzen aufzuzeigen.


    Zuschauer: 150 (ca. 50 aus Lübz)


    Schiedsrichter: Brügmann (Schwerin)


    Tore: 0:1 Zschimmer (4.), 0:2 Kisch (43./Foulelfmeter), 0:3 Schröder (81.), 0:4 Scharf (85.)


    Gelb-Rote Karte: Sebastian Hoffmann (PFC, 72. Minute, Foulspiel + Meckern)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Thomas Zühlsdorf, Sven Heilck, Thomas Wien, Marcel Brockmann (78. Alexander Prösler), Sebastian Hoffmann, Andrey Izotow, Jan Schünemann (61. Christian Schlaeth), Jörn Hähn, Peter Wojtulek

    Am vierten Spieltag der Landesliga West empfing der Parchimer FC die zweite Vertretung des FC Eintracht Schwerin.


    Das Spiel begann mit dem mittlerweile obligatorischen frühen Rückstand für Parchim. Nach einem Eckball hatte Wagner keine Mühe, das Leder aus Nahdistanz per Kopf über die Linie zu drücken (5.).


    Die mit einer erweiterten A-Juniorenelf angetretenen Schweriner blieben auch nach der Führung dominant und Wagner traf in der 15. Minute mit einem Hackenschuss den Pfosten.


    Die Platzherren fanden nur mühsam ins Spiel. Sebastian Mörer setzte das erste Achtungszeichen mit einem Fernschuss (23.). Derselbe Spieler hatte kurz darauf die große Möglichkeit zum Ausgleich, nachdem Gästekeeper Hoffmann einen Freistoß von Jörn Hähn abprallen ließ, doch sein Schuss ging knapp am Ziel vorbei (26.).


    Im Gegenzug erhöhte Schwerin auf 0:2. Erneut war es Wagner, der im Nachsetzen traf (28.).


    Die Gastgeber ließen sich nicht schocken und drängten noch vor der Pause auf den Anschlusstreffer. Silvio Saubert (35.), Marcel Brockmann (40.) und Sebastian Mörer (45.) vergaben aber aus aussichtsreicher Position.


    Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der PFC die nächste Großchance. Jörn Hähn wurde von Silvio Saubert steil geschickt, konnte den Gästetorwart Hoffmann aber nicht überwinden.


    Die Tore schoss weiterhin nur Schwerin. Eine präzise Kombination durch die Mitte schloss Schubert mit einem Flachschuss zum 0:3 ab (54.).


    In der 63. Minute brachte Jörn Hähn den Gastgeber nach guter Einzelleistung auf 1:3 heran (63.). Die folgenden Bemühungen um den Anschlusstreffer blieben aber ohne Erfolg. Stattdessen erhöhte der Gast durch Wulff auf 1:4 (79.).


    Für den Endstand sorgte Silvio Saubert, der, nachdem er zuvor im Strafraum gelegt wurde, per Foulelfmeter traf (84.).


    Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche verlor der Parchimer FC das dritte Landesligaspiel in Folge und steckt bereits früh in der Saison in argen Abstiegsnöten. Gegen die spielerisch und läuferisch erwartungsgemäß überlegenen Schweriner hielten die Parchimer mit hohem Einsatz dagegen, vergaben aber aufgrund einer schwachen Chancenverwertung die Möglichkeit auf einen Punktgewinn.


    Zuschauer: 100
    Schiedsrichter: Semrau (Goldenstädt)


    Tore: 0:1 Wagner (5.), 0:2 Wagner (28.), 0:3 Schubert (54.), 1:3 Jörn Hähn (63.), 1:4 Wulff (79.), 2:4 Silvio Saubert (84., Foulelfmeter)


    Parchimer FC: Christian Horn; Ricardo Göldner, Thomas Wien, Marco Schneidereit, Thomas Klähn, Marcel Brockmann (57. Hendrik Schnittger), Silvio Saubert, Sebastian Mörer (81. Roberto Menck), Jan Schünemann, Christian Schlaeth (61. Sergej Frank), Jörn Hähn

    Vielleicht ist es ganz gut, dass die Niederlage so hoch ausgefallen. Denn jetzt müsste jeder wissen, was die Stunde geschlagen hat und dass die volle Konzentration dem Klassenerhalt gelten muss.


    Bad Kleinen war bestimmt kein übermächtiger Gegner (vom spielerischen Niveau habe ich sogar Vorteile bei uns gesehen), aber sie haben unbedingten Siegeswillen gezeigt und in die Zweikämpfe einfach mehr Vehemenz gelegt.

    Am dritten Spieltag der Landesliga West reiste der Parchimer FC zum Aufsteiger SV Bad Kleinen.


    Der Gast aus Parchim war mental noch gar nicht auf dem Platz, da lag er bereits mit 0:2 im Hintertreffen. In der 2. Minute schoss PFC-Keeper Christian Horn bei einem Rettungsversuch einen gegnerischen Spieler an, von dessen Bein der Ball ins Tor rollte. Nur 2 Minuten später wurde eine flache Hereingabe in den Parchimer Strafraum zu kurz abgewehrt und landete bei einem Stürmer der Gastgeber, der keine Mühe hatte zu vollenden.


    In den anschließenden 30 Minuten bestimmten die Parchimer die Partie und kamen zu ersten Gelegenheiten. Jörn Hähn scheiterte zunächst mit einem Kopfball nur knapp (7.) und brachte anschließend freistehend das Leder nicht über die Torlinie (17.). In der 23. Minute startete Silvio Saubert einen Sololauf über das halbe Feld, sein Schuss landete aber nur am Außennetz.


    Die erste Möglichkeit der Platzherren nach längerer Zeit brachte bereits den nächsten Torerfolg. Nach einer Ecke landete der Ball an der Latte, und der Nachschuss im Kasten (32.).


    Nun trafen die Bad Kleiner im Fünf-Minuten-Takt. Im Anschluss an einen Freistoß nutzte ein Spieler der Gastgeber die Konfusion im Parchimer Strafraum und traf zum 4:0 (37.). Das 5:0 entstand durch eine viel zu inkonsequente Abwehrleistung der Gäste (42.).


    Nach der Pause bemühten sich die Parchimer um eine Ergebniskorrektur. Bad Kleinen ließ den Gegner kommen und spekulierte auf Konterchancen.


    Jörn Hähn setzte mit einem Fernschuss ein erstes Warnzeichen (59.). Sven Heilck machte es 2 Minuten später besser, als er nach einer starken Einzelleistung den Ball im Tor der Gastgeber unterbrachte – 5:1 (61.).


    Parchim war nun am Drücker - zweimal Jörn Hähn (68., 70.) sowie Sebastian Mörer (72.) vergaben aber die Möglichkeit, noch einmal für etwas Spannung zu sorgen.


    Nach dem Platzverweis für Sven Heilck (73.) mussten die Gäste in Unterzahl weiterspielen und kassierten per Fernschuss das 1:6 (76.).


    Parchims Torjäger Jörn Hähn nutzte in der 84. Minute einen Patzer des Torwarts der Gastgeber und verkürzte auf 2:6.


    Sergej Frank hatte anschließend noch eine gute Kopfballgelegenheit (87.), doch in der allerletzten Minute schlug Bad Kleinen erneut zu. Die Parchimer Abwehr wurde von ihren Vorderleuten allein gelassen und musste auch den 7. Gegentreffer hinnehmen.


    Fazit: Die Parchimer müssen in ihrer Abwehr deutlich stabiler werden und die Aggressivität des Gegners von der ersten bis zur letzten Minute mitgehen, wenn sie nicht in die Bezirksliga durchgereicht werden wollen.


    Zuschauer: 150 (ca. 5 aus Parchim)


    Gelb-Rote Karte: Sven Heilck (Parchimer FC) 73. Minute


    Rote Karte: n.n. (SV Bad Kleinen) 83. Minute wegen Tätlichkeit


    Tore: 1:0 n.n (2.)., 2:0 n.n. (4.), 3:0 n.n. (32.), 4:0 n.n. (37.), 5:0 n.n. (42.), 5:1 Sven Heilck (61.), 6:1 n.n. (76.), 6:2 Jörn Hähn (84.), 7:2 n.n. (90.)


    Parchimer FC: Christian Horn; Ricardo Göldner, Marco Schneidereit, Thomas Klähn, Sven Heilck, Silvio Saubert (46. Marcel Brockmann), Sebastian Mörer, Andrey Izotow, Jan Schünemann (62. Roberto Menck), Christian Schlaeth (57. Sergej Frank), Jörn Hähn

    Im ersten Ligaheimspiel hatte der Parchimer FC den Grevesmühlener FC zu Gast.


    Wie schon eine Woche zuvor im Pokalspiel gegen Ludwigslust/Grabow begann die Partie für die Platzherren mit einer kalten Dusche. Thiede brachte Grevesmühlen durch einen Freistoß aus 20 Metern in Führung (4.).


    Die Gäste zeigten auch anschließend die bessere Spielanlage, waren aber zunächst über weite Strecken zu unentschlossen im Abschluss.


    Die beiden besten Chancen der ersten Halbzeit lagen auf Seiten der Platzherren. In der 17. Minute erkämpfte sich Silvio Saubert das Leder, scheiterte aber freistehend am Gästekeeper. 20 Minuten später war es derselbe Spieler, der, herrlich freigespielt von Jan Schünemann, den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte.


    Nach dem Seitenwechsel gelangen den Parchimern nur noch wenige Offensivaktionen. Fernschüsse von Silvio Saubert (50.) und Sebastian Mörer (82.) waren die einzig nennenswerte Ausbeute.


    Die Grevesmühlener dagegen spielten weiter ihr druckvolles Spiel und erarbeiteten sich eine Reihe hochkarätiger Einschussmöglichkeiten.
    So scheiterte Krökel innerhalb weniger Minuten gleich drei Mal in aussichtsreicher Position (59.-61.). Die ersten beiden Versuche entschärfte der Parchimer Keeper Michael Runnwerth, beim dritten Mal verfehlte sein Kopfball nur knapp das Gehäuse.


    In der 73. Minute fiel mit dem 0:2 die Entscheidung zugunsten der Nordwestmecklenburger. Eine als Flanke gedachte Hereingabe klatschte an die Latte, den Abpraller nutzte Rietz zum Torerfolg.


    Dass es am Ende beim 0:2 blieb, verdanken die Parchimer ihrem Torwart Michael Runnwerth, der in mehreren Situationen glänzende Paraden zeigte.


    Zuschauer: 100 (ca. 10 aus Grevesmühlen)
    Schiedsrichter: Bengsch (Groß Roge)


    Tore: 0:1 Thiede (4.), 0:2 Rietz (73.)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Thomas Wien, Marco Schneidereit (68. Roberto Menck), Thomas Klähn, Marcel Brockmann (78. Hendrik Schnittger), Silvio Saubert, Sebastian Mörer, Andrey Izotow, Jan Schünemann, Christian Schlaeth

    Zitat

    Original von Lübz
    aber die Klasse haltet ihr ohne Probleme.


    Die meisten Parchimer (Zuschauer) denken sicherlich genauso, aber ich bin etwas skeptisch. Die Liga ist sehr ausgeglichen und man kann schnell unten rein rutschen, gerade bei unserer dünnen Spielerdecke.
    Mal sehen, wie die Tendenz der nächsten Wochen aussieht.




    Zitat

    Original von bwp
    wann ist die auslosung der 2.runde?


    Keine Ahnung, aber ich glaube, die 2. Runde wird genauso wie die 1. nach regionalen Gesichtspunkten "zugelost". Deshalb dürften die Chancen für ein feines Derby Lulu/Grabow-Polz nicht schlecht stehen.

    In der ersten Runde des Landespokals empfing der Parchimer FC die SG 03 Ludwigslust/Grabow.


    Die Gäste bestimmten die Anfangsphase und gingen schnell mit 2:0 in Führung. In der 8. Minute verwertete Jahn eine Flanke von Jaap am langen Pfosten. Nur 7 Minuten später war es wiederum Jahn, der Parchims Keeper Michael Runnwerth mit einem präzisen Freistoß aus 20 Metern bezwang.


    Der PFC befreite sich anschließend aus der Umklammerung und kam zu ersten Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Silvio Saubert aus halblinker Postition (22.) und beim anschließenden Eckball war es Jan Schünemann, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Grabower Torwart Schlichting zu einer Parade zwang (23.).


    In der 37. Minute hatten die Parchimer Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen, doch Kapitän Thomas Klähn schoss den Ball nach einem Eckball aus Nahdistanz nur an die Latte. Direkt vor dem Pausenpfiff wurde auch der Gast noch einmal gefährlich, Thomas scheiterte aber freistehend mit einem Kopfstoß (45.).


    Nach dem Seitenwechsel zeigten zwei Fernschüsse von Silvio Saubert (52., 56.), dass die Gastgeber die Partie noch nicht verloren gaben.


    In der 61. Minute gelang den Grabowern allerdings durch eine gelungene Einzelaktion von Thomas der Treffer zum 3:0.


    Die Gäste ließen die Zügel nun etwas schleifen, was der PFC ausnutzte. Andrey Izotow traf mit einem herrlichen Schlenzer vom Strafraumeck genau in das Dreiangel des gegnerischen Tores – ein Traumtor! (68.).


    Grabow forcierte nun erneut das Spiel und vergab einige hochkarätige Kontergelegenheiten. In der 81. Minute war allerdings die endgültige Entscheidung fällig, als Pössnicker von der Strafraumgrenze zum 1:4 einnetzte (81.).


    Die Parchimer gaben sich nicht auf und konnten in der letzten Minute noch einmal verkürzen. Silvio Saubert verwandelte einen Foulelfmeter, nachdem Sebastian Mörer regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht wurde.


    Alles in allem ein leistungsgerechtes 2:4, wodurch die Parchimer zum zweiten Mal in Folge in der ersten Runde des Landespokals an der SG 03 Ludwigslust/Grabow scheitern.



    Zuschauer: 150 (ca. 50 aus Grabow)


    Tore: 0:1, 0:2 Jahn (8., 15.), 0:3 Thomas (61.), 1:3 Andrey Izotow (68.), 1:4 Pössnicker (81.), 2:4 Silvio Saubert (90., Foulelfmeter)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Carsten Schulz, Roberto Menck (63. Marco Schneidereit), Thomas Klähn, Silvio Saubert, Sebastian Mörer, Andrey Izotow, Jan Schünemann, Christian Schlaeth (46. Marcel Brockmann), Jörn Hähn

    Zitat

    Original von Lübz
    Soll wohl nicht zu erkennen gewesen sein. dass da ne Verbandligaabsteiger gespielt hat. :nein: :nein:


    Aber bei PFC sind ja auch einige personelle Veränderungen gewesen 8o :juggle:


    Du hast Dir die Antwort doch schon selbst gegeben. Man kann ja wohl kaum erwarten, dass Parchim wie ein Verbandsligaabsteiger auftritt, wenn nur noch 4 Stammspieler aus der Vorsaison übrig geblieben sind und man keine Neuzugänge hat.


    Naja, wenigstens weiß man jetzt, wer auch in schwierigen Zeiten zum Verein steht.

    Der Parchimer FC empfing im heimischen Stadion am See den Landesligaabsteiger FC Aufbau Sternberg zu einem Testspiel.


    Die personell im Vergleich zur Vorsaison deutlich veränderten Parchimer waren in der ersten Halbzeit die spiel bestimmende Mannschaft, konnten aber kaum hochkarätige Chancen herausspielen. Distanzschüsse von Jörn Hähn (10.) und Silvio Saubert (22.) blieben zunächst die einzige Ausbeute der Offensivbemühungen.


    Der Gast aus Sternberg spielte aus einer Defensivstellung heraus und kam bei einigen Kontern gefährlich vor das Tor der Gastgeber.


    Die beste Gelegenheit der Parchimer vergab Silvio Saubert, der nach einer schönen Vorlage von Jörn Hähn aus Nahdistanz am Sternberger Keeper scheiterte (31.).


    Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Parchim endlich mehr Durchschlagskraft, doch gute Einschussmöglichkeiten von Jörn Hähn (47., 58.) und Christian Schlaeth (52.) blieben ungenutzt.


    Sternberg gelang nun kaum noch Entlastung, konnte den eigenen Kasten aber lange Zeit sauber halten.


    Erst in der 80. Minute gelang Parchim der Führungstreffer. Jörn Hähn konnte im Strafraum nur mit unfairen Mitteln am Torschuss gehindert werden; Silvio Saubert verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.


    Anschließend vergab Christian Schlaeth aus Nahdistanz die Möglichkeit zum 2:0 (84.) und auch der Gast bekam noch eine glänzende Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem präzisen Zuspiel lief ein Sternberger Stürmer frei auf den Kasten der Gastgeber zu und umspielte PFC-Keeper Christian Horn. Parchims Kapitän Thomas Wien hinderte den Spieler allerdings mit einem herrlichen Tackling am Abschluss.


    So blieb es beim verdienten 1:0-Erfolg des Parchimer FC.



    Tor: 1:0 Silvio Saubert (80., Foulelfmeter)


    Zuschauer: 25


    Parchimer FC u.a.: Christian Horn, Ricardo Göldner, Thomas Wien, Christian Kampf, Roberto Menck, Marco Schneidereit, Silvio Saubert, Marcel Brockmann, Sebastian Mörer, Jan Schünemann, Sergej Frank, Christian Schlaeth, Jörn Hähn

    Yesilyurt und TeBe sehe ich als Favoriten. Dahinter kommen Babelsberg, Hansa und BFC.


    Von Cottbus erwarte ich nicht besonders viel.
    Und Neuruppin hat zwar sehr gut eingekauft, aber ob so eine zusammengecastete Truppe auch gleich eine wirkliche Einheit bildet, steht auf einem anderen Blatt.

    Die Nachwuchsmannschaften des Parchimer FC erzielten in der abgelaufenen Saison 2003/04 durch die Bank gute bis sehr gute Ergebnisse. Hier mal ein Überblick über alle Altersklassen.


    A-Junioren:


    Nach dem Gewinn des Bezirksmeistertitels im Vorjahr gelang die Gewöhnung an die höheren Anforderungen in der Landesliga problemlos. Nach 5 Spieltagen hatte die Mannschaft bereits 13 Punkte gesammelt und befand sich auf einem sensationellen 3. Platz.
    Zum Abschluss der Saison ging der Mannschaft zwar etwas die Luft aus, am Ende stand aber ein respektabler 7. Platz und eine Saison, in der zu keinem Zeitpunkt um den Klassenerhalt gebangt werden musste.
    Der höchste Saisonsieg gelang beim 4:0-Heimerfolg über die TSG Neustrelitz.


    In der Halle scheiterte die Mannschaft bei der Qualifikation für die Landesmeisterschaft als 3. nur knapp am FC Eintracht Schwerin und dem FC Anker Wismar.



    B-Junioren:


    Die B-Junioren, die in der letzten Saison noch in der Landesliga spielten, waren in der Kreisliga die eindeutig beste Mannschaft und konnten den angestrebten Aufstieg in die Bezirksliga überzeugend realisieren. Das entscheidende Spitzenspiel gegen Vizemeister FC Aufbau Sternberg wurde mit 4:0 deutlich gewonnen.
    Höchster Saisonerfolg war ein 15:0 beim VfB Goldenstädt.


    In der Hallenkreismeisterschaft wurde die Auswahl Dritter hinter TSV Goldberg und SG Marnitz/Suckow.



    C-Junioren:


    Die C-Junioren feierten ebenfalls den Aufstieg in die Bezirksliga. Die Mannschaft profitierte als Vizekreismeister vom Aufstiegsverzicht des punktgleichen Meisters SV Crivitz. Der höchste Saisonerfolg war ein 11:0 bei BW Dobbertin.


    Das Team feierte neben dem Aufstieg auch den Kreispokaltitel, der im Endspiel mit einem 3:1-Erfolg über den FC Aufbau Sternberg erreicht wurde.
    Die Hallenkreismeisterschaft brachte den Vizetitel hinter dem SV Crivitz.



    D-Junioren, Großfeld:


    In der Kreisliga der D-Junioren wurde zusammen mit der SpVgg. Cambs/Leezen und dem FC Aufbau Sternberg eine Dreierkonkurrenz bestritten. Der angestrebte Aufstieg in die Bezirksliga misslang, da das alles entscheidende Spiel beim Kreismeister in Sternberg mit 1:2 verloren ging.
    Höchster Saisonsieg war ein 7:0-Heimerfolg über die SpVgg. Cambs/Leezen.



    Den Kreispokal dagegen sicherte sich die Mannschaft mit einem 3:0-Erfolg über den FC Aufbau Sternberg.
    Die Hallenkreismeisterschaft endete wie die Freiluftsaison mit Platz 2 hinter dem FC Aufbau Sternberg.



    E-Junioren:


    Unangefochten Kreismeister wurden die E-Junioren. In 22 Spielen gab es 21 Siege und 1 Unentschieden. Höchster Saisonerfolg war ein 17:0 beim SV Petermännchen Pinnow.


    Abgerundet wurde die erfolgreiche Saison durch den Hallenkreismeistertitel.



    F-Junioren:


    Die F-Junioren wurde Vizekreismeister hinter dem FC Aufbau Sternberg. Beim 15:0 gegen den Plauer FC wurde der höchste Saisonsieg gefeiert.
    Die Bezirksmeisterschaft beendete die Mannschaft auf einem sehr guten 4. Platz.


    Das Team wurde zudem Hallenkreismeister und belegte den 5. Platz bei der Hallenbezirksmeisterschaft in Wismar.

    Zitat

    Original von TOOOOOR-die-Fußballkneipe
    Meine Lieblingsmannschaften sind Rot-Weiß Trinwillershagen...


    Wie kommst Du denn zu diesem coolen Lieblingsverein? Bist Du aus dem hohen Norden?

    Ich bin der Meinung, dass 16 Mannschaften genau die richtige Staffelgröße für den Amateurfussball ist. Und offiziell ist die Oberliga doch wohl noch eine Amateurliga. Auswärtsspiele in der Woche bei teilweise sehr weiten Anfahrtswegen sind einfach überflüssig.


    In Mecklenburg-Vorpommern ist man bei der Staffelreduzierung allerdings schon so weit, dass fast alle Landes- und Bezirksligen sowie Bezirksklassen nur noch 14 Mannschaften haben. 26 Spieltage sind irgendwie dann doch etwas zu wenig.
    Und wer weiß, vielleicht blüht der Verbandsliga M-V bald auch die Reduzierung auf 14 Mannschaften... :nein: