Beiträge von Christoph

    Kröpeliner SV – FC Eintracht Schwerin II 2:2
    TSV Graal-Müritz – SV Warnemünde 1:3
    SpVgg. Cambs-Leezen –Grevesmühlener FC 2:4
    Lübzer SV – SV Bad Kleinen 2:0
    Parchimer FC – SG 03 Ludwigslust/Grabow 2:1
    Brüsewitzer SV – SV Pastow 2:0
    FC Anker Wismar II – Sievershäger SV II 2:1

    Hier ist die Auswertung unserer kleinen Tipprunde (nach MDR-Zählung):


    1.ralleralinski 5
    Christoph 5
    3. Ullrich 4
    4. Knotenandi 3 (Bad Kleinen – Kröpelin war wohl als Heimsieg getippt)
    Lübz 3
    dastalent71 3
    7. Jepro 2
    Bigbrenner 2

    Wo kann man denn hier für Parchim klicken? =)


    Ich hatte vor der Saison auf Grevesmühlen getippt und bleibe auch dabei. Die einzige Mannschaft, die dies verhindern kann, ist Lübz.



    Zitat

    Original von jepro
    vieleicht wollen wir ihn ja auch mal nach schwerin holen :idee:


    Warum habt Ihr es nicht schon damals gemacht, als er in einer Saisonvorbereitung mal Testspiele für Euch bestritten hat?

    Eintracht Schwerin II – Brüsewitzer SV 1:0
    SV Pastow – FC Anker Wismar II 1:3
    Grevesmühlener FC – Lübzer SV 2:0
    SG Ludwigslust/Grabow – TSV Graal-Müritz 3:1
    SV Warnemünde – SpVgg. Cambs-Leezen 4:1
    SV Bad Kleinen – Kröpeliner SV 1:1
    Sievershäger SV II – Parchimer FC 1:3

    Der Parchimer FC empfing am 11. Spieltag der Landesliga West den SV Pastow.


    Bereits nach wenigen Sekunden besaßen die Platzherren die erste Großchance. Thomas Wien hatte den gegnerischen Torwart bereits umspielt, seinen Schuss konnte ein Pastower Feldspieler aber noch von der Linie kratzen.


    Im Gegenzug ging der Gast mit 1:0 in Führung. Niemann zog aus 25 Metern ab und traf (3.).


    In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften. Erst zum Ende der ersten Halbzeit nahm die Partie wieder an Fahrt auf. Zweimal Sergej Frank (27., 29.) und Jan Schünemann (32.) vergaben Möglichkeiten für Parchim.


    Auf der anderen Seite umspielte ein Pastower Stürmer Parchims Torhüter Michael Runnwerth. Seinen schwachen Schuss konnte Thomas Wien aber noch klären (34.).


    Kurz vor der Pause hatte der Gastgeber drei hochkarätige Möglichkeiten zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Sergej Frank in einer 2:1-Überzahlsituation (36.). Danach parierte der Gästekeeper einen Schuss von Marcel Brockmann, der nach einer schönen Kombination über Andrey Izotow und Thomas Zühlsdorf freigespielt war (42.). Beim anschließenden Eckball konnte Thomas Zühlsdorfs herrlicher Kopfball von einem am Pfosten positionierten Pastower Feldspieler geklärt werden (43.).


    Nach der Pause das gleiche Bild: Parchim mit Großchancen. So scheiterte der gerade eingewechselte Henrik Schnittger im Anschluss an einen Freistoß von Andrey Izotow aus 4 Metern am gegnerischen Torwart. (48.).


    In der 57. Minute fiel endlich der hoch verdiente Ausgleich. Jan Schünemann hatte sich im Strafraum freigelaufen und traf aus Nahdistanz (58.).


    Anschließend konnten die Gäste die Partie wieder ausgeglichen gestalten. Die besseren Möglichkeiten waren jedoch auf Seiten der Gastgeber. Nach Vorlage von Henrik Schnittger traf Marcel Brockmann mit einem feinen Volleyschuss den Pfosten (74.).


    Effektiver vor dem Tor zeigte sich der SV Pastow. Eine weite Flanke von links nutzte Pries aus 8 Metern zum 1:2 (78.).


    Die anschließende Parchimer Schlussoffensive bot einige Gelegenheiten für den Ausgleich. Nach einem Eckball katapultierte Sven Heilck den Ball aus 6 Metern über das Tor (84.), Jan Schünemann schoss freistehend nur den Gästetorwart an (89.) und der bei einem Freistoß nach vorne geeilte Michael Runnwerth vergab die letzte Möglichkeit per Kopf nur knapp (90.+4.).


    Schlussendlich musste der Parchimer FC zum zweiten Mal in Folge eine extrem unnötige Niederlage hinnehmen. Spielerisch kann die Mannschaft ohne Zweifel in der Landesliga bestehen, die Abschlussschwäche allerdings muss schnellstens behoben werden.


    Zuschauer: 75 (ca. 0 aus Pastow)


    Schiedsrichter: Barsch (Wismar)


    Tor: 0:1 Niemann (3.), 1:1 Jan Schünemann (57.), 1:2 Pries (77.)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner (63. Marco Schneidereit), Thomas Zühlsdorf, Sven Heilck, Thomas Wien, Torsten Köhler, Marcel Brockmann, Sebastian Hoffmann, Andrey Izotow, Jan Schünemann, Sergej Frank (46. Henrik Schnittger)

    Zitat

    Original von Schieri
    75.
    Foul an der Eckfahne von Nr.4 Wismar, Spieler vom PFC(Nr.9) steht auf und stößt Ankerspieler um. Gelb für Foul, Rot für Stoßen.


    Das Foul an Parchims Nr. 9 war ein ganz klares Revanchefoul, bei dem der Wismarer nicht annähernd versucht hat, den Ball zu spielen.
    Die anschließende Aktion des Parchimers war
    eher ein Wegdrücken, als ein Stoßen. Der Wismarer Spieler ist allerdings so theatralisch hingefallen, als hätte ihn Mike Tyson höchstpersönlich ausgeknockt.



    Zitat

    Original von Schieri
    88.Minute
    Foul von Nr.2(Wismar) an Nr.8(PFC), daraufhin stößt der Spieler vom PFC den Ankerspieler. Einige Leute kamen noch hinzu, die beiden Spieler trafen sich erneut, weil Nummer 8 erneut stoßen wollte und mußte dann einen Faustschlag ins Gesicht einstecken.


    Das ist in meinen Augen nicht ganz korrekt dargestellt. Es wird suggeriert, dass der Parchimer zuerst gestoßen hat, was aber nicht der Fall war. Nach meiner Erinnerung hat Parchims Nr. 8 zunächst ein Foul begangen. Daraufhin kam Wismars Nr. 2 angelaufen und hat dem Parchimer mit voller Wucht in den Rücken gestoßen. Anschließend hat der Parchimer zurückgestoßen.

    Der Parchimer FC musste am 10.Spieltag der Landesliga West erneut auswärts antreten. Gastgeber war die zweite Vertretung des FC Anker Wismar.


    Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Platzherren. Nachdem die ersten beiden Möglichkeiten vergeben wurden (4., 6.), schlug es in der 8. Minute im Parchimer Kasten ein. Der Wismarer Stürmer erkämpfte sich den Ball im Strafraum und traf ins lange Eck.


    Anschließend kamen die Gäste besser ins Spiel und zeigten druckvollen Offensivfußball. In der 14. Minute bediente Marcel Brockmann Jan Schünemann, dessen Schuss am Außennetz landete. Wenig später legte Jörn Hähn im Strafraum quer auf Torsten Köhler. Der Youngster schoss aber knapp über das Tor (20.).


    Die Gäste bleiben am Drücker. Nach schöner Einzelleistung vergab Sebastian Mörer nur knapp (22.), und Silvio Saubert schloss einen Sololauf mit einem fulminanten Pfostenknaller ab (24.).


    Ab Mitte der ersten Halbzeit kontrollierten die Hansestädter das Spiel wieder, konnten sich vor dem gegnerischen Tor aber nicht mehr so gefährlich in Szene setzen wie noch zu Beginn der Partie.


    Nach dem Seitenwechsel nahm die Qualität des Spiels deutlich ab. Die erste Möglichkeit hatte Parchim. Jan Schünemann traf den Ball nach Vorarbeit von Jörn Hähn allerdings nicht richtig (48.).


    Bei den Gästen war der Wille, den Ausgleich zu erzielen, deutlich zu erkennen. Sergej Frank scheiterte in der 68. Minute nach Vorarbeit von Jörn Hähn nur knapp und Torsten Köhlers abgefälschter Schuss aus Nahdistanz zwang den Anker-Torwart zu einer Parade (80.).


    Wismar brachte dagegen im zweiten Durchgang nur noch sehr wenig zu Stande und spielte auch in Überzahl alles andere als souverän.


    Da aber auch die letzte gute Möglichkeit der Gäste vergeben wurde (Jan Schünemann scheitert freistehend am Torwart, 87.), blieb es am Ende beim 1:0. Die Parchimer boten eine überzeugende Leistung und hatten ein Unentschieden verdient, scheiterten aber an einer schwachen Chancenverwertung.


    Überschattet wurde das Spiel durch insgesamt 3 Rote Karten. Die Platzverweise für Jörn Hähn und Sebastian Mörer werden die Parchimer Personalmisere in den nächsten Wochen weiter drastisch verschärfen.


    Zuschauer: 60 (ca. 6 aus Parchim)


    Rote Karten: Jörn Hähn (Parchimer FC, 76. Minute), n.n. (FC Anker Wismar II, 87. Minute), Sebastian Mörer (Parchimer FC, 87. Minute) (alle wegen Tätlichkeit)


    Tore: 1:0 n.n. (8.)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth, Ricardo Göldner, Thomas Wien, Marco Schneidereit, Torsten Köhler, Sebastian Hoffmann, Marcel Brockmann, Silvio Saubert (56. Sergej Frank), Sebastian Mörer, Jan Schünemann, Jörn Hähn

    Zum Kellerduell der Landesliga West empfing der Vorletzte, der Brüsewitzer SV, den Letzten, den Parchimer FC. Auf dem sehr tiefen und feuchten Boden des Brüsewitzer Sportplatzes entwickelte sich eine hart umkämpfte, aber spielerisch sehr magere Partie – Abstiegskampf pur sozusagen.


    Den Parchimern gehörte die Anfangsphase. In der 9. Minute spielte Jan Schünemann auf Jörn Hähn, der im Strafraum gleich zwei Mal hintereinander zu Fall gebracht wurde. Dem Schiedsrichter bleib keine andere Möglichkeit, als auf den Punkt zu zeigen und Andrey Izotow ließ sich die Gelegenheit zur frühen Gästeführung nicht entgehen.


    5 Minuten später verlagerte Jörn Hähn das Spiel schön auf die linke Seite zu Marcel Brockmann. Dessen Flanke verfehlte den Kopf von Jan Schünemann aber nur knapp.


    Anschließend kamen die Platzherren besser ins Spiel. Die erste gute Chance besaß Sagner mit einem gefährlichen Distanzschuss 28.).
    In der 30. Minute hatte Marcel Brockmann die große Möglichkeit zum 0:2. Einen Pass von Jörn Hähn schoss er aber aus vollem Lauf nur an den Querbalken.


    In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit waren die Brüsewitzer zwar klar feldüberlegen, kamen aber kaum zu nennenswerten Aktionen.


    Auch nach der Pause drückte der Gastgeber vehement auf den Ausgleich. Die Parchimer ließen sich weit hinten rein drängen und scheiterten bei Konterversuchen oft an der gegnerischen Abseitsfalle.


    In der 63. Minute war der Brüsewitzer Mackowiak auf der rechten Seite frei durch, schoss den Ball aber weit am Kasten vorbei. Wenig später entschärfte Parchims Keeper Michael Runnwerth einen Kopfball aus Nahdistanz glänzend (68.).


    Etwas Entlastung für die Gäste brachte ein Konter in der 70. Minute, den Jörn Hähn aber mit einem Schuss über den Kasten abschloss.


    Nachdem die Gastgeber im Anschluss an einen Eckball eine weiter Großchance ausließen, hatten die Parchimer die beste Gelegenheit zur Entscheidung. Ein schön herausgespielter Konter über die Stationen Jörn Hähn und Andrey Izotow landete bei Jan Schünemann, der aber am gegnerischen Torwart scheiterte (82.).


    Die Schlussoffensive der Brüsewitzer brachte noch einmal große Gefahr für das Gästetor. Zunächst klärte Parchims Torwart Michael Runnwerth in starker Manier gegen einen frei stehenden Stürmer der Gastgeber (85.)


    Und eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit gab der Schiedsrichter einen sehr schmeichelhaften Elfmeter für die Platzherren. Die Parchimer sahen die Hoffnung auf einen Auswärtssieg bereits schwinden, doch sie hatten einen bestens aufgelegten Michael Runnwerth im Tor, der sowohl den Strafstoß als auch den Nachschuss parierte.


    Da die Brüsewitzer auch ihre letzte Gelegenheit in der 3. Minute der Nachspielzeit vergaben, bleib es beim 0:1.


    Mit einer kämpferisch starken Leistung und einem überragenden Keeper Michael Runnwerth gelang dem Parchimer FC der erste Pflichtspielsieg seit 13 Monaten. Die Parchimer wahrten damit ihre Chancen auf den Klassenerhalt.


    Zuschauer: 100 (ca. 8 aus Parchim)


    Schiedsrichter: Söllig (Rostock)


    Tore: 0:1 Andrey Izotow (9., Foulelfmeter)


    Parchimer FC: Michael Runnwerth; Ricardo Göldner, Thomas Zühlsdorf, Sven Heilck, Thomas Wien, Torsten Köhler (78. Marco Schneidereit), Marcel Brockmann, Sebastian Hoffmann, Andrey Izotow, Jan Schünemann, Jörn Hähn

    Ich tippe auf Schwaan. Tessin wird das derzeitige Niveau nicht durchhalten.


    Die absoluten Enttäuschungen sind bisher Ribnitz-Damgarten und Bad Doberan. Vor allem für Ribnitz finde ich das wegen der sehr guten Nachwuchsarbeit schade.

    Im Kellerduell der Landesliga West empfing der Parchimer FC den TSV Graal-Müritz. Die Parchimer starteten mit der jüngsten Elf der Vereinsgeschichte. Gleich 6 Teenager standen in der Anfangsformation.


    Der Gast von der Ostesee übernahm zu Beginn die Initiative und hatte auch früh Erfolg. Schuchna traf mit einem fulminanten Schuss aus 25 Metern zum 0:1 (6.).


    Die Platzherren kamen danach besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige gute Chancen. In der 14. Minute spielte Marcel Brockmann einen feinen Pass auf Jan Schünemann, doch dessen Schuss verfehlte das Ziel. Wenig später setzte sich Sebastian Hoffmann resolut durch und stand frei vor dem gegnerischen Keeper. Beim Abschluss versagten dem Youngster aber die Nerven (17.).


    In der 26. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich. Kapitän Ricardo Göldner kam aus halblinker Position zum Schuss und traf flach ins kurze Eck.


    Danach entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit wenig Zug zum Tor. Peter Wojtulek versuchte es mit einem Schuss aus 16 Metern, traf aber nur das Außennetz (36.).


    Auch nach der Pause gab es zunächst wenig Nennenswertes. Ausgerechnet in einer Phase als die Gäste aufgrund der Behandlung eines verletzten Spielers in Unterzahl waren, gingen sie erneut in Führung. Nach einem gelungenen Konter über die links traf Schuchna mit einem gekonnten Heber zum 1:2 (59.).


    Nun war der Gast am Drücker. Schuchna (61.) und Borgwardt (63.) hatten gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen.


    Die Parchimer benötigten etwas Zeit, um den erneuten Rückstand zu verdauen. Silvio Saubert sorgte mit einer abgerutschten Flanke, die auf der Latte landete, für Gefahr (74.). Beim folgenden Eckball scheiterte Jörn Hähn per Kopf nur knapp.


    Direkt im Anschluss erhielt die Keeper der Ostseestädter nach einer Unsportlichkeit gegen Silvio Saubert die Rote Karte. In Überzahl taten sich die Platzherren schwer, zu Chancen zu kommen. Das Spiel wurde fast ausschließlich durch die Mitte vorgetragen, was den Abwehrbemühungen der Gäste entgegenkam.


    In der 84. Minute starteten die Graal-Müritzer einen Konter über die rechte Außenbahn. Wieder war es Schuchna, der im Strafraum angespielt wurde und zum vorentscheidenden 1:3 traf.


    Die Platzherren gaben aber noch nicht auf. In der 89. Minute schickte Alexander Prösler Jörn Hähn steil. Der Parchimer Stürmer konnte nur mit einer Notbremse gestoppt werden. Die Konsequenz: Rote Karte für den Abwehrchef der Gäste und Elfmeter. Dieser wurde von Silvio Saubert sicher verwandelt.


    In der Nachspielzeit kam sie dann doch noch, die große Chance auf den Ausgleich. Einen Fernschuss von Jan Schünemann faustete der Gästetorwart nach vorne weg, Silvio Saubert schob den Abpraller aber am Tor vorbei (90. + 1).


    Nach dieser erneuten Niederlage stehen die Parchimer am nächsten Wochenende beim Aufeinandertreffen mit dem Vorletzten aus Brüsewitz unter erheblichem Erfolgsdruck.


    Zuschauer: 100


    Schiedsrichter: Voß (Schwerin)


    Tore: 0:1 Schuchna (6.), 1:1 Ricardo Göldner (26.), 1:2 Schuchna (59.), 1:3 Schuchna (84.), 2:3 Silvio Saubert (89., Foulstrafstoß)


    Rote Karte: Klein (TSV Graal-Müritz, 76. Minute, Unsportlichkeit), Röver (TSV Graal-Müritz, 89. Minute, Notbremse)


    Parchimer FC: Christian Horn; Ricardo Göldner, Thomas Zühlsdorf, Jörn Hähn, Torsten Köhler, Marcel Brockmann, Sebastian Hoffmann, Andrey Izotow, Silvio Saubert, Jan Schünemann, Peter Wojtulek (64. Alexander Prösler)

    Am siebten Spieltag der Landesliga West reiste der Parchimer FC zur bisher ungeschlagenen Spielvereinigung Cambs/Leezen.


    Wie so häufig in den letzten Wochen landete bereits der erste Schuss auf das Parchimer Gehäuse im Netz. Frindt traf mit einem harmlosen Ball aus 20 Metern (4.).


    Der PFC zeigte sich aber nicht geschockt und glich per Kopf durch Jan Schünemann aus (7.). Die präzise Vorlage lieferte Marcel Brockmann.


    Die nächste gute Möglichkeit vergab Paulitz für die Leezener (13.). Danach gelang es den
    Gästen, das Spiel zu beruhigen. Fernschüsse von Christian Schlaeth (20.) und Andrey Izotow (23.) waren in dieser Phase nennenswert.


    Nach einer halben Stunde forcierten die Platzherren ihr Offensivspiel. Nachdem Paulitz noch überhastet vergab (36.), war es Routinier Karsten, der überlegt das 2:1 erzielte (38.).


    Die Parchimer hatten noch vor der Pause die große Gelegenheit zum Ausgleich, doch Frank Tomuschat traf im Anschluss an einen Eckball nur die Latte (42.).


    Nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Leezener am Drucker. In 48. Minute landete ein Schuss aus Nahdistanz am Pfosten des Gästetores.


    Die Parchimer bestraften dies im Gegenzug. Christian Schlaeth setzte sich auf der rechten Seite schön durch, bediente Andrey Izotow in der Mitte und der schoss unhaltbar zum 2:2 ein (50.).


    Der Gastgeber drückte nun auf die erneute Führung, was dem PFC Raum zum Kontern gab. In einer dieser Situationen spielte Andrey Izotow den Ball in den Lauf von Marcel Brockmann. Dieser setzte sich auf rechts durch und passte zurück zu Andrey Izotow, der das Leder zur 3:2-Gästeführung einschob (65.).


    Die Parchimer Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. Nur drei Minuten später erzielte Karsten nach einer undurchsichtigen Situation im Strafraum den Ausgleich und wenig später traf D. Zipser per Fernschuss zur 4:3-Führung der Leezener (76.).


    Die Gäste schlugen aber sofort zurück. Einen verunglückten Torschuss von Frank Tomuschat verwertete Jörn Hähn aus spitzer Position zum 4:4 (78.).


    Wiederum antworteten die Gastgeber postwendend mit der Führung (Karsten, 80.).


    Nun warfen die Gäste alles nach vorne, fingen sich aber noch drei Kontergegentore ein und wurden am Ende regelrecht abgeschlachtet.


    Mit einer Notelf angetreten, zeigten sich die Parchimer dem Gastgeber vom Ostufer des Schweriners Sees über weite Strecken ebenbürtig, mussten aber aufgrund großer Schwächen in der Defensive erneut ein Debakel hinnehmen.



    Zuschauer: 140 (ca. 8 aus Parchim)


    Rote Karten: Christian Schlaeth (Parchimer FC), M. Zipser (SpVgg. Cambs-Leezen) (beide wegen Tätlichkeit) 58. Minute


    Tore: 1:0 Frindt (4.), 1:1 Jan Schünemann (7.), 2:1 Karsten (38.), 2:2 Andrey Izotow (50.), 2:3 Andrey Izotow (65.), 3:3 Karsten (68.), 4:3 D. Zipser (76.), 4:4 Jörn Hähn (78.), 5:4 Karsten (80.), 6:4 Alwart (81.), 7:4 D. Zipser (90.), 8:4 Karsten (90.+5.)


    Parchimer FC: Olaf Waschner; Ricardo Göldner, Carsten Schulz, Marco Schneidereit, Thomas Klähn, Frank Tomuschat, Jörn Hähn, Marcel Brockmann (82. Sergej Frank), Andrey Izotow, Jan Schünemann, Christian Schlaeth

    Tut mir leid, aber ich möchte keine Namen nennen.
    Nur so viel: Die Spieler, die möglicherweise aufhören, wollten dies wohl schon am Ende der letzten Saison tun, wurden aber überredet weiterzumachen. Insofern ist es positiv, dass sie derzeit überhaupt noch spielen.


    Bei einem Spieler ist bekannt, dass er von einem Verbandsligisten umworben wird. Dieser Spieler muss sich allerdings bei seinen derzeitigen Leistungen fragen, ob er wirklich reif ist für eine Klasse höher.

    Zitat

    Original von Lübz
    Der PFC muß auf jeden Fall drin bleiben, sonst gibt es ja nicht mehr das schöne Derby.


    Schön wär`s, aber wir werden wohl in der nächsten Saison unsere Derbies gegen Marnitz/Suckow austragen.


    Zitat

    Original von Lübz
    Stimmt es eigendlich das zur Winterpause sogar noch einige Spieler den Verein verlassen wollen ?


    Das muss ich leider bestätigen. Der Buschfunk meldet, dass mindestens 3 Spieler in der Winterpause zu einem anderen Verein wechseln oder ganz aufhören wollen. Wenn der PFC auf dem Transfermarkt nicht aktiv wird, sieht es für die Rückrunde also noch übler aus.


    Zitat

    Original von Jepro
    parchim muss drin bleiben, auch oder gerade wegen der guten jugendarbeit.


    Naja, Ende der 90iger ist es mit der Nachwuchsarbeit ein bisschen bergab gegangen. Aber derzeit ist wieder ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Schade, dass gerade jetzt im Männerbereich alles auseinanderbricht.

    Zitat

    Original von Lübz
    Wenn der PFC so weiter spielt gibt es sicher keinen Zweifel das die Klasse nicht gehalten werden kann.


    Wo Du recht hast, hast Du recht. Wir müssen uns wohl darauf beschränken, zumindest vor Brüsewitz zu landen, aber in der aktuellen Verfassung wird auch das ziemlich schwer.


    Zitat

    Original von Lübz
    Auch der LSV hat mit dieser spielerischen Leistung nichts im oberen Drittel zu suchen.


    Naja, zumindest habt Ihr in der Defensive gut gestanden. Für Platz 2 bis 5 reicht es bei Lübz auf alle Fälle.